Es ist ein Trauerspiel, wenn man sieht, mit wie wenig wirtschaftlichem Basiswissen man Chef der FAZ werden kann. Frank Schirrmacher hat sich ja bereits schon vor Wochen die Frage gestellt, ob die Linke doch recht habe. Nun zeigt er seine totale Verwirrung erneut im Zusammenhang mit der (inzwischen abgesagten) griechischen Volksabstimmung. Für diesen Mann ist Logik ein Fremdwort.

Eine zentrale Stelle in seinen wie immer weitschweifigen Ausführungen lautet:

Es wird immer klarer, dass das, was Europa im Augenblick erlebt, keine Episode ist, sondern ein Machtkampf zwischen dem Primat des Ökonomischen und dem Primat des Politischen. Schon hat das Politische massiv an Boden verloren, was man daran erkennt, dass alle politischen Begriffe, die mit dem geeinten Europa verbunden waren, im Wind zerstoben sind, wie Asche…
Sieht man denn nicht, dass wir jetzt Ratingagenturen, Analysten oder irgendwelchen Bankenverbänden die Bewertung demokratischer Prozesse überlassen?

Ja, sieht denn der Herr Schirrmacher nicht, so möchte man fragen, daß es bei einer Finanzkrise zwingend um Ökonomisches gehen muß, um was denn sonst? Natürlich ist Schirrmacher Millionär, und bei ihm zu Hause spielt das Ökonomische keine Rolle mehr, wenn es um die Frage geht, ob die tägliche Schale Ökomüsli 99 Cent oder 1,50 Euro kosten darf. Dies sollte einen Mann mit Verstand aber nicht davon abhalten, ganz klar zu sehen, daß die allermeisten politischen Entscheidungen irgendjemanden irgendetwas kosten.

Eigentlich ist es doch genau umekehrt. Unsere Politik kümmert sich seit Jahren nicht mehr um das Ökonomische, um das Geld und wo es herkommen soll. Da werden täglich politische Beschlüsse gefaßt, Gesetze erlassen, Verordnungen auf den Weg gebracht, und unsere Politiker fragen nie nach der Finanzierung oder ob dafür überhaupt noch Geld da ist. Genau deshalb stehen wir mit zwei Billionen Euro in der Kreide, was Herrn Schirrmacher, den Apologeten des hehren Politischen, offenbar nicht zu kümmern scheint.

Und dann dieser fatale Satz mit den bösen Ratingagenturen. Banken und andere Finanziers sollen also uninformiert und politisch befohlen ihr Geld in griechische oder deutsche Staatsanleihen stecken und dort drinlassen und nie mehr wieder zurückkriegen. Dem Gläubiger soll kein Recht mehr über sein Eigentum zustehen, er soll sich nicht über die Bonität des Schuldners informieren und im Zweifel verkaufen dürfen. Er darf politisch enteignet werden, und darüber sprechen soll man nicht. Und Zinsen soll es wohl auch nicht mehr geben. Das ist die Quintessenz Schirrmacherschen Denkens. Er ist wie gesagt Herausgeber der FAZ und nicht der Assistent von Sahra Wagenknecht. Hier zwei andere Autoren, denen dieser Irrsinn auch aufgefallen ist. Clemens Wergin schreibt:

Es grenzt aber schon an Wirtschafts-Analphabetismus, wenn Leute wie Schirrmacher von einem “Machtkampf zwischen dem Primat des Ökonomischen und dem Primat des Politischen” schreiben.

Und Ortner spricht auf der Achse vom „Elend der politischen Klasse“ in Deutschland. Ja, es ist ein Elend, wenn der Chef der FAZ ein ahnungsloser, irrlichternder Neosozialist ist.

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49 KOMMENTARE

  1. Den Mann und sein Blatt kann doch eh seit langem keiner mehr ernst nehmen.

    Der ist nicht mal die Aufregung wert.

  2. wie heist es doch so schön ??

    Die Dümmsten Bauern … (bringen es am Weitstens ?) haben die grössten Kartoffeln

  3. Na ja Herr Kewit, Sie sind aber auch nicht der Volkswirt vorm Herrn.
    Das Banken sich bei der Anleihenbewertung auf Ratingagenturen verlassen sollen, ist schlicht falsch. Das können und sollen sie selber machen. Das Problem ist, dass ihnen rechtlich vorgeschrieben ist, sich nach den Ratings zu richten und somit an diese die Macht abgeben mußten.
    Wo steht denn bitte das es keine Zinsen mehr geben soll, außer beim „islam banking“ was aber in Europa zum Glück noch niemand fordert?

  4. Für diesen Mann ist Logik ein Fremdwort.

    Nun ja, als Journalist geht es ja nicht darum, zu denken, sondern um Meinungsmache.
    Sein Kollege, der verhinderte Grossjournalist, beim Sturmgeschütz der Demokratie ist ja auch immer nur „im Zweifel links.“

    Womit dann schon alles gesagt wäre:
    Wenn denn mal Zweifel aufkommen täten würden, dann tief Luft holen und schnell 3x „im Zweifel links“ aufsagen. Und dann sind die bösen Gedanken weg, und die Sonne scheint scheint wieder auf der Weide.

    Mähähä!

  5. Clemens Wergin studierte Nahostgeschichte, Islamwissenschaft und Journalismus.
    Aha Herr Kewit, das ist also für sie ein richtiger Ökonom!? 😀
    Bei solchen Leuten kann man froh sein, wenn sie eine Bankkarte von einer Kreditkarte unterscheiden können.

    Und wer bezweifelt ernsthaft, dass die aktuelle Politik mehr durch die Banker wie Ackermann und industrielle Bilderberger geleitet wird, als durch die Parlamentarier, die gerade mal 1-2 Tage Zeit haben deren Vorlage abzunicken oder wie Bosbach die Konsequenzen zu spüren bekommen?

  6. Die Krise von 2008 und die jetzige Krise hat zwei Ursachen: die Politik und die Ökonomie.
    Die Politik und die Ökonomie haben in einem unheilvollen Wechselspiel die Finanzen vieler Länder und die Ökonomien vieler Völker ruiniert.
    Wer das nicht sieht und die Misere entweder einseitig der Politik oder der Finanzindustrie anlasten will, hat weder von Politik noch von der Ökonomie irgendeine Ahnung.
    Als Maggy Thatcher 1987 die Regularien, die man weltweit nach dem schwarzen Freitag von 1929 einzog, abschaftte, um so die Kräfte des Marktes zur freien Entfaltung zu bringen und ihr erst die Amerikaner und dann die anderen westlichen Staaten folgten, öffnete sie die Büchse der Pandora.
    Gleichzeitig überschwemmten die Politiker die Märkte mit frischen Geldern und sorgten mit ihrer Verschuldungspolitik dafür, dass eine Finanzblase nach der anderen entstand.

    Beides muss sich ändern, wenn wir zu einer vernünftigen Politik und Ökonomie zurückkommen wollen.

    Dem Verfasser des Artikels stimme ich aber in soweit zu, dass auch ich die Hauptverantwortung für die Krisen bei der Politik sehe.

  7. Journalisten/Schriftsteller glauben immer, sie müssten zu allem etwas sagen, auch wenn sie von der Materie nichts verstehen. Es wäre mir recht, wenn diese Leute sich auf das begrenzen würden, was ihr Berufsbild will: Zu Berichten, was passiert ist.
    Ihr opportunistisches Weltbild brauchen sie uns nicht reinzuwürgen.

  8. Man wird sich seinen Namen merken müssen, wenn er zu seiner rot-grün-verlogenen Journaille eines Tages Rede und Antwort stehen muss!

  9. #4 quarksilber (04. Nov 2011 16:31)

    besagter herr „augstein“ gehört zu den hummer-kommunisten wie s. wagenknecht. da herr „augstein“ sich mit drei geschwistern 24% des spiegelverlages teilt, wird er wohl kaum hungern müssen, dafür kann er im zweifel linke sprüche loslassen, ihm kann es auch egal sein, der ökostrom zur kühlung des champagners doppelt oder dreimal so teuer ist wie konventioneller strom.
    hier ein netter lobhudel-artikel über herrn „augstein“:
    http://www.heise.de/tp/artikel/35/35797/1.html

  10. #5 moppel

    Es tut mir leid,aber Sie irrlichtern hier rum und haben den Beitrag zwar gelesen aber leider nicht im entferntesten verstanden.
    Und auf Ihr wirtschaftliches Basispseudowissen kann ich ehrlicherweise verzichten.Ähnelt dem von Merkel,Schäuble,barooso und co..

  11. #3 moppel (04. Nov 2011 16:29)

    Es ist ein Irrtum, zu glauben, beim „Islambanking“ gäbe es keine Zinsen.

    Man nennt sie nur anders.

    So gibt es Sekundengeschäfte beim „Islambanking“. Da wechselt eine Ware oder halt ein Geldbetrag für eine Sekunde den Besitzer und ist anschliessend um den Zinsbetrag teurer.

    Da es ein „Kauf“ war, schleicht man um das Zinsverbot herum – das Ergebnis ist jedoch dasselbe.

    Nur der dumme Europäer lässt sich davon blenden!

  12. #3 moppel

    was soll eigentlich das Gemoser? Soll ich ein 500 Seiten-Buch schreiben? Immer wird an irgendeinem kleinen Mist rumkritisiert und das Wichtige vergessen! Dies ist doch kein Beitrag über das Verhältnis Banken /Ratingagenturen sondern über Herrn Schirrmacher!

  13. Spätestens mit der Einführung des Euro hat sich die Politik des Geldes bemächtigt, nicht umgekehrt. Die staatlichen Notenbanken sind die eigentlichen Urheber der Schuldenkrise durch die verantwortlose Aufblähung der Geldmenge, um die Staatshaushalte und die Konjunktur aufrecht zu erhalten. Die nichtstaatlichen Banken haben lediglich die Möglichkeiten genutzt, welche die Politik ihnen wissentlich gestattete und tragen den geringeren Anteil am jetzigen Desaster.

  14. #13 Hokkaido (04. Nov 2011 17:09)

    wie hieß gleich nochmal der türkische finanzberater, der in deutschland lebenden türken unsummen abgeschwatzt und dann veruntreut hat?
    war das nicht türkisches islambanking vom feinsten? 🙂

  15. # 5 moppel
    Hätte wirklich die Wirtschaft das Ssgen, sähe die Politik werit besser aus.
    Einen solchen Mist wie seit Wochen würde die Wirtschaft nie abliefern.
    Ja doch, die Bildberger – geht es noch etwas dümmer ?

  16. @moppel

    „Wo steht denn bitte das es keine Zinsen mehr geben soll, außer beim “islam banking” was aber in Europa zum Glück noch niemand fordert?“

    In London ist das Scharia Banking ein fester und wachsender Besandteil, die Deutsche Bank hat einen Scharia Banking Zweig, die Öl- Geschäfte mit Libyen werden nur noch unter der Scharia ablaufen, deutsche Universitäten unterrichten es und der trottelige aber einflussreiche Norbert Blüm hat sich längst für die Vorzüge des „Zinsfreien“ Scharia Bankings ausgesprochen…

    Sie können das alles Googeln.

    OT,

    Zum Club of Rome Beitrag von gestern was passendes. Fake Science, die linke Positionen anschiebt:

    http://bostonglobe.com/news/science/2011/11/03/committee-dutch-professor-faked-data-for-years/BYvHaLUEz5xxWhFm29VoyL/story.html

  17. #5 moppel (04. Nov 2011 16:35)

    Von Banken kann man keine Moral verlangen.
    Das sind Wirtschaftsunternehmen, die maximalen Gewinn für ihre Aktionäre erwirtschaften müssen.
    Sie haben sich in ihrer Gier verzockt und Dank schwachsinniger Politiker den Steuerzahler als Geisel genommen.
    Von Politikern erwarte ich moralisches Handeln zum Wohle ihres Volkes.
    Leider Fehlanzeige auf ganzer Front.
    Man müßte sich keine Gedanken über böse Banken und Ratingagenturen machen, wenn unsere Politiker verantwortlich gehandelt hätten und nicht in absoluter Ignoranz und Überheblichkeit die Staatsverschuldung in schwindelerregende Höhen getrieben hätten.

    Jetzt suchen eben die, deren Handeln die Probleme erst verursacht hat, nach der Lösung für ihren selbstverschuldeten Mist!

  18. Und Zinsen soll es wohl auch nicht mehr geben.

    Tja lieber Kewil, hättest du in der 10. Klasse aufgepasst, dann wüsstest du, dass Zinsen genau das Problem sind, dass wir heute haben. Du kannst dazu gerne mal nachlesen, was es mit „exponentiellem Wachstum“ und „exponentieller Explosion“ auf sich hat. Kleiner Tipp: Wikipedia ist ein guter Anfang.

  19. Moritz Schwarz fragt:
    „Der Mitgliederentscheid wird pro Schäffler ausgehen und doch irgendwie ausmanöveriert werden. Wenn nämlich nicht, würde die FDP von den Medien sozial ausgebürgert werden.
    Olaf Henkel:
    So sieht das heute aus. Und doch sage ich, wir können uns nicht vorstellen was vielleicht im Januar Februar los sein wird. Dann kann die Stimmung im Lande kippen und am Ende ist es womöglich -Überraschung!- Herr Gabriel, der sagt: „Wir können das unseren Arbeitnehmern und Rentnern nicht mehr zumuten“.
    Was meinen Sie, wie schnell Frau Merkel dann die Wende schafft und wir aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen.

    JUNGE FREIHEIT 1145 pdf abo online kein Problem. Das politisch inkorrekte Korrektiv zu MSM

  20. Für diesen Mann ist Logik ein Fremdwort.
    Das gilt heutzutage für die Mehrheit der sogenannten Journalisten.
    Wer im Gymnasium in Mathematik und Naturwissenschaften eine Pfeife war, der studiert irgendetwas, das mit Logik nichts zu tun hat. Das Ergebnis sind dann die Dummschwätzer und Schmierfinken, wie wir sie in den Medien und Geisteswissenschaften zuhauf haben.

  21. Das ist ja das Problem, dass auch hier einige sind, die einfach nicht kapieren wollen, dass die wahnsinnige Staatsverschuldung die Ursache der jetzigen Krise ist. Wie kann man den Banken und Ratingagenturen Vorwürfe machen, die tun doch nur ihren Job. Und wenn ich hier den einen oder anderen höre, der die Zinsen abschaffen will, ich fasse es nicht.
    Leih dir kein Geld, dann brauchst du auch keine Zinsen bezahlen.
    Und was den Schirrmacher angeht: 80 % unserer Journalisten sind linksgestrickt, also vergesst diese Leute.

  22. Es gibt bestimmte FAZ-Autoren, deren Geschreibsel ich schon seit Jahrennicht mehr lese. Schirrmacher und Bahners an erster Stelle. Ihre Wahrnehmungen sind meist völlig entrückt von der Realität und auch stilistisch eher Wortmüll.
    Wer sich die Zeit für ein bißchen FAZ-Lektüre gönnte, sollte nur noch bei Regina Mönch und Holger Steltzner (Wirtschaft) „zugreifen“…….

  23. Der Titel von Schirrmachers Artikel ist „Demokratie ist Ramsch“. Und damit hat er recht.
    EU und der Euro wurden den Völkern von einigen wenigen Leuten ohne explizite demokratische Legitimation aufoktroyiert. Und Referenden mit unerwünschtem Ausgang – siehe Irland und Niederlande – wurden solange wiederholt, bis das Ergebnis „richtig“ war. Wer nicht an die Heilsbrinung der EU- und Euro-Religion glauben will wird als „Rechtspopulist“ verschmäht. Das ist der traurige Zustand unserer „Demokratie“.

  24. @ Kewil:

    Welche „ökonomische Kompetenz“ haben Sie denn??
    Sie vertreten hier teilweise dermaßen extrem neoliberale Positionen, dass man Sie für den extremsten Gegenpol zu Sahra Wagenknecht verstehen könnte.

    „Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, dass sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wahrheit nichts zu sagen.“ (Herbert von Arnim – Verfassungsrechtler, Dipl.-Volkswirt).

    Ich könnte weitere kluge Köpfe zitieren, die sehr ähnliches gesagt haben: Helmut Schmidt, Peer Steinbrück, Gräfin Dönhoff, Max Otte. Alle genannten Pesonen wollen den Kapitalismus zähmen, das heißt, verbindliche Regeln für die Banken einführen. Ist der Gedanke so abwägig?
    Und:
    Wer hat denn dann wohl das Sagen in diesem Land, Kewil?? Antwort: eine kleine Gruppe von Finanz-Oligarchen und Politikern der ihnen hörigen Blockparteien im Bundestag !!!

    🙁 🙁

  25. Der Frank ist halt ein verwöhntes linkes Weichei.
    Er fährt damit ja ganz komfortabel.
    Wenn es härter wird, schwenkt er um und heult
    im neuen Rudel-denn real sind solche Linken feige.

  26. #5 moppel (04. Nov 2011 16:35)

    Was tut denn Merkelowa jetzt: Insolvenzverschleppung.

    Wer Schulden hat, braucht sich nicht zu beklagen, wenn der Gläubiger bestimmen kann, was er zu tun hat. Da gibt es nur eins: Keine Schulden zu haben.

    Aber das fällt der Merkelowa gar nicht ein.

    Genauso wie sie jetzt offenbart hat, was sie von Demokratie hält: Gar nichts!

    Sie hat Angst vor einer Volksabstimmung. Denn dann würde deutlich werden, daß die ganze Jubelpropaganda um sie eine Seifenblase ist.

    Ich warte nur noch, bis die ersten wegen ihrer politischen Gesinnung eingesperrt werden.

  27. #33 Sturer Westfale
    Die Finanzoligarchen bestimmen schon längst über das Handeln der Politik, wir bewegen uns nicht nur in Deutschland, sondern europaweit, in Riesenschritten auf eine Finanz- bzw. Wirtschaftsdiktatur zu, an der auch die mächtigen internationalen Konzerne einen großen Anteil haben.
    Schuld sind aber an erster Stelle nicht diese Profitgeier, sondern Politiker wie Merkel, die ihr eigenes Volk nicht vor den üblen Machenschaften der gierigen „Haie“ schützen, stattdessen mit diesen Leuten engste Seilschaften und Verfilzungen eingehen.

  28. Die Kommentarfunktion zu den einzelnen Artikeln in der FAZ war bis vor ca. 1 Monat relativ gut.
    Immer mehr war zu sehen, dass die Leser speziell zu den Themen Einwanderung, I…m ect… oft andere Meinungen als der linke Medien – Mainstream hatten.
    Jetzt hat die FAZ eine recht plumpe Kommentarfunktion installiert, woraus die Lesermeinungen nicht so gut erkennbar ist.
    Ausserdem werden weit weniger Kommentare zu sensiblen Themen zugelassen.

  29. #26 kewil

    Nö.

    Damit wäre alles zu einem Zins-losen Geldsystem gesagt. Ohne Zinsen leiht natürlich keiner keinem Geld. Warum manche glauben, das wäre die Lösung, bleibt ein Rätsel.

  30. #5 moppel

    ja wenn er Islam’wissenschaft‘ studiert hat dann braucht uns schon gar nichts mehr zu wundern.
    Und Kewil ist zwar kein ‚Volkwirt vom Herrn‘ wie sie schreiben – braucht er auch nicht sein weil sich PI auch mit anderen Dingen beschaeftigt als mit Geld – abgesehen davon reicht in der Regel der gesunde Hausverstand, und den hat er wohl. Neidisch?

  31. #33 Sturer Westfale

    Ich widerspreche. In der BRD regieren die Linken alles. Was hat denn eine Bank zu sagen? Bitte um Beispiel!

  32. #14 Hokkaido (04. Nov 2011 17:09)

    Richtig!
    Schariaanking ist nichts anderes als TAQIYYABANKING.

    Die Europaer sind aber inzwischen dermassen von ihre linken MSM verbloeded worden ,dass sie Vollidioten in Politik und Eliten waehlen die vielfach tatsaechlich selber glauben jemand koennen kostenlos Geld verleihen. Es ist nicht zum fassen wie regelrechte strunzdumme Demagogen in Deutschland und Europa mehr und mehr Einfluss haben.

  33. Hallo Kewil (Nr.40),

    ich gebe Ihnen recht, dass die Linken und politisch Korrekten alles in unsrem Land dominieren, sogar die CDU, leider, aber in Bezug auf die Banken ist das keineswegs so. Geld regiert die Welt, platt gesagt. Dafür brauche ich Ihnen keine Beispiele „liefern“, dafür reicht es ein bisschen zu googlen.

  34. Herr Schirrmacher und die FAZ sollte hier nicht einseitig behandelt und abqualifiziert werden.

    Denn zB war es – meines Wissens nach – Herr Schirrmacher, der den Abdruck von Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ in der FAZ durchgesetzt hatte und damit dessen Medienwirksamkeit überhaupt erst ermöglichte.

    Alle anderen Blätter haben erst später nachgezogen.

  35. #30 Mosigohome (04. Nov 2011 18:47)

    Leih dir kein Geld, dann brauchst du auch keine Zinsen bezahlen.

    Sorry, aber Du hast leider das System nicht verstanden. Wenn niemand mehr Geld leiht, bricht das Geldsystem in kürzester Zeit zusammen, da Geld nur entsteht, wenn irgendwo Kredite aufgenommen werden.
    Das vorhandene Geld reicht nicht annähernd aus, um alle Schulden zurückzubezahlen, geschweige denn die Zinsen darauf.
    Ein Problem 2008/2009 war die „Kreditklemme“, schon vergessen? Kredit ist der Motor, der dieses betrügerische Geldsystem antreibt.
    Hier ist das super und einfach erklärt:
    http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ (Teil 1/3), Gesamtdauer aller 3 Teile ca. 16 Minuten.
    Das war eine Diplomarbeit zum Thema Geld.
    Ansonsten hilft YT, wenn man „Fabian 5%“ oder „Money as debt“ sucht. Beides ist aber länger, wobei sich die Fabian-Geschichte alleine wegen der Bilder lohnt.
    „Money as debt“ ist drastischer und erinnert während des regelmäßig animiert an den „Zinssklaven“.
    Interessant ist auch „Vom Reis“…

    Aber die Schlußfolgerung ist überall dieselbe: ohne Kredit läuft nichts.

  36. Man muss sich doch nicht wundern, wenn auch „Wirtschaftsweise“ wie der Prof. Bofinger, welcher gerne von sich reden macht, meint, wir müssen in Deutschland etwas tun, um unsere Exportstärke herunterzufahren und um damit den Fußkranken auch eine Chance zu geben. Er empfiehlt das im großen Masstsab, was im kleinen Maßstab in heutigen Klassenzimmern passiert. Runter mit den Leistungsträgern von ihrem hohen Ross, damit sie den Zurückgebliebenen ähnlicher werden. Das reduziert Aggressivität und fördet die Harmonie!
    Hat er schon mal was von der großen weiten Welt gehört? Zum Beispiel von dem, vielleicht noch für ihn geheimnisvollen, China, wo ansonsten heute schon mal jeder zweite Tourist Anschauungsunterricht vor Ort beziehen konnte. Dem Land, welches uns bereits vom ersten Platz auf den zweiten Platz der Exportnationen verdrängen konnte.
    Und wenn wir den Griechen und sicher in Bälde den Rumänen und den Bulgaren, noch so erzwungen ähnlich werden, die Griechen werden uns trotzdem nur Olivenöl und Feta liefern können und sich ansonsten auf Meer, Sonne und unsere Liebe für ihre Klassik verlassen.

  37. #43 MaikTrommer

    Das stimmt doch nicht! Schirrmacher hat den Sarrazin auch verrissen, und die Vorabdrucke waren tagelang in BILD!

  38. Ohne Durchlesen der Kommentare.

    Es ist kaum zu glauben, dass „meine“ FAZ, das bisher geglaubte letzte Bollwerk gegen die politische Volksverdummung, halbwegs liberales Gegengewicht gegen die Dummschwätzer von TAZ, SZ und andere sozialistische Blätter, das halbwegs lesbare Blatt, das Nachricht und Kommentar trennt – kurzum, dass diese, „meine“ FAZ von einem solchen geistigen Dünnschisser geführt wird.

    Ehrlich, solche Mainstream Millionärsar***geigen lassen meine bewusste Entscheidung gegen Kinder in diesem Land als die einzig wahre und richtige Entscheidung in meinem bisherigen Leben erscheinen.

    Schirrmacher, wenn diese Meinung von einem Redaktionsfuzzi veröffentlicht worden wäre, so würde ich das als erfrischenden Beitrag zum Meinungspluralismus tolerieren können – aber vom FAZ – Chef diesen Nachsetzer zum Gewinsel „Haben die Linken nicht doch recht?“ lässt mich als Liberal-Konservativen echt verzweifeln. Setzen: 6!

    Denk ich an Deutschland…
    Oddball

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