Einst gab es im Norden ein Königreich, Ropam geheißen. Ropam war einst groß und mächtig gewesen und alle Welt hatte gezittert vor seinen Soldaten. Die Stämme von Ropam hatten viele Kriege geführt, Kriege mit anderen und auch untereinander. Doch seit einiger Zeit waren die Bürger von Ropam träge geworden. Sie waren wohlhabend wegen ihres Erfindergeistes, gebildet wegen ihrer Bibliotheken und Universitäten, aber sie waren faul geworden, weil Maschinen ihre Arbeit taten.

(Von Strelnikow)

In Ropam begannen die Gelehrten zu sinnen: Was hatten die Ropamiter über die Jahrhunderte falsch gemacht? Wie hatten sie ihre Nachbarn gepeinigt, wie hatten sie die Lande verunstaltet auf ihrer Suche nach den Schätzen der Erde? Wie groß war die Zahl der Tiere, die sie aus Gier vernichtet hatten? Wie groß die Zahl der Menschen, denen Ropamiter Unrecht getan hatte?

Ropam wollte sich bessern! Ropam wollte Vergebung erlangen. Und die Prediger zogen aus in die Lande und riefen: Tuet Buße!“ Und viele Bürger des Reiches büßten für die Taten ihrer Ahnen. Sie aßen Brot wie vor der Erfindung der Mühle, sie achteten die Rechte der Tiere und boten Tribute den Gegnern und Opfern vergangener Kriege. Ja, Ropam büßte wahrhaftig.

Ropams nächste Nachbarn waren neidisch auf den Wohlstand des Königreiches. So wollten auch so sorgenfrei leben, aber es mangelte ihnen an allem. An Gelehrten, an tapferen Kriegern, an Waffen und Kriegsgerät. Genug hatten sie nur an Menschen und täglich wuchsen mehr nach, als Platz in ihren Ländern war. Erste Siedler zogen nach Ropam aus und klopften an die Tore des Reiches. Die Könige, befeuert von den Predigern, gaben ihnen alles, was sie zum Leben benötigten, denn sie wollten Schuld abtragen. Viele Bürger Ropams begrüßten die Neuankömmlinge, taten die doch die schmutzige Arbeit, für die sich die Bürger zu fein waren.

Und die neuen Bürger berichteten in ihre Länder: „Sehet nur, Ropam ist reich und ich ein Herr. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt und niemand muss sich mühen. Kommt nur alle, Ropams Mannen wehren sich nicht!“

Nach einiger Zeit nun geschah es, dass Krieg und Not über die Welt kam. Ropam hatte vorgesorgt, Ropam war reich, Ropam hatte Brot für alle Bürger. Ropams Bürger ging in Samt und Seide und fast jeder besaß ein Reittier. Das missfiel den Nachbarn und mancher unter ihnen schärfte das Schwert und sprach: „Ropam ist verderbt und muss gezüchtigt werden, lasset uns kämpfen und Ropam besiegen, so wie es unsere Götter verlangen!“

Ropams Bürger aber schliefen, sie wollten nicht gestört werden und dem Kriege ins Antlitz blicken. Und als nun die wilden Horden der Nachbarn begannen, Ropam anzugreifen, erst die Reisenden, dann die Gesandte, dann Ropam selber, erst schwach und in kleiner Zahl. Da fürchteten sich die Könige Ropams vor weiteren Angriffen und sprachen: „Wir haben sie erzürnt mit unserer Art zu leben, lasset uns um Verzeihung flehen!“ und die Prediger Ropams forderten: “Lasst unser Reichtum mit allen teilen, so dass niemand mehr arm sein wird.“ Und andere sprachen: “Unser Reichtum ist nur gestohlen von den Armen der Welt, drum gebt ihnen von unseren Waren, drum lasst sie in unseren Mauern Zuflucht finden!“

Dann kamen die feindlichen Krieger, in großer Zahl, manche mit Waffen, andere ohne. Mancher schob schweres Kriegsgerät, mancher brachte Gift versteckt in Kleidern und Truhen.

Als nun die feindlichen Krieger Ropams Grenzen erreichten, waren die Abgesandten der Prediger zur Stelle und wehklagten: „Seht nur, die armen Menschen! Vom langen Marsch sind ihre Füße ganz wund! Lasst uns ihnen ihre Last abnehmen und sie mit Wagen ins Herz des Reiches bringen!“

Und so schoben die Prediger das Kriegsgerät der Feinde, sie schafften Wagen herbei und taten alles, um die Krieger und ihren Tross zufrieden zu stellen.

Viele Bürger murrten und beklagten sich: „Warum sollen wir von unseren Kleidern abgeben? Warum sollen wir für die Fremden arbeiten, die doch so gar nichts können? Warum sollen wir ihre Sitten ertragen und ihre Boshaftigkeit?“

Doch die Prediger verfluchten die Zweifler und sprachen: „Ropam ist schuld, dass sie so arm und zornig sind. Tuet Buße! Wer nicht gehorchen mag und weiter murrt, den werden wir strafen!“

Und die Kaufleute engegneten: „Wir wollen nicht streiten, denn wir fürchten, dass sie sonst unsere Schiffe und Karawanen in der weiten Welt überfallen. Wir wollen in Frieden handeln.“

Andere Philosophen fragten: „Was wird geschehen, wenn Könige die Schlacht ausrufen, aber kein Gemeiner seine Werkstatt, seinen Acker oder anderen Platz verlässt?“

Nur wenige leisteten Widerstand, sie trafen sich maskiert an heimlichen Orten. Denn die Prediger suchten sie als Verräter und machten ein Mal an ihre Häuser und geboten den anderen, sie unter Strafe zu meiden. Jene Verschwörer redeten viel, aber handelten wenig.

So geschah es, dass feindliche Krieger in großer Zahl nach Ropam kamen und je größer ihre Zahl wurde, um so mehr forderten sie von den Königen Ropams. Die Prediger sahen, dass ihre Macht gewachsen war und sprachen untereinander: „Sehet, die neuen Bürger sind dumm und faul, aber laut und stark. Sie brauchen Führung. Lasst uns ihre Führer sein und wir können die alten Könige stürzen und endlich das neue Reich der Tausend Sommer errichten!“ Und als die Soldaten der Feinde in den Städten und Dörfern raubten, brandschatzten und plünderten, wehklagten die Prediger und barmten: „Wir haben euch gewarnt, Bürger Ropams, weil ihr nicht teilen wolltet, weil ihr unsere neuen Freunde gedemütigt habt, wecktet ihr ihren Zorn. Gebt ihnen, was ihnen zusteht, sonst wird das Morden weitergehen!“

Und so geschah es.

Nach vielen Jahren war Ropam arm geworden. Arm an Schätzen, arm an Erfindungen, arm an klugen Menschen. Doch die Eroberer waren reich geworden, reich an Kriegern, reich an Städten, reich an Beute und Tribut, den die Bürger Ropams erbringen mussten. Nur sie konnten die Schätze nicht mehren noch halten. Als nun die schwachen Könige Ropams alles Gold ihrer Schatzkammern, alles Korn der Speicher den Eroberern gegeben hatten und bei den Geldwechslern und Reichen der Welt kein Gold mehr leihen konnten, gab es großen Streit.

„Wo bleibt unser Tribut, wo das ‚Blut der Bäume‘, welches ihr all die Jahre klaglos gezahlt habt?“ riefen die Führer der Fremden. „Wir können die wilde Horde nicht mehr um Nachsicht im Umgang mit euch Verderbten und Unreinen anhalten, wenn ihr den Tribut verweigert! Blut wird fließen und wir sind machtlos dagegen.“

Ropams Könige und Edle strengten sich an, sie drohten ihren Völkern mit den Bütteln und nahmen ihnen alles. Als das nicht reichte, begannen sie Tempel, Schulen und Museen zu plündern und verkauften die Schätze und die Seele ihrer Völker aus Angst vor der wilden Horde.

Da bestiegen die letzten Bürger Ropams, die noch der Kunst des Lesens mächtig waren, die Schiffe und segelten wie andere vor ihnen gen Osten und Westen, weit weg von der Horde. Sie reisten in Länder, deren Könige sich der Horde nicht unterworfen hatten und sie wurden gern aufgenommen, brachten sie doch fleißige Hände und rege Köpfe mit.

Die schwachen Könige, die Prediger und Philosophen aber wollte niemand haben. Ropam ging unter, in Blut und Schmerz, in Zerstörung und Leid. Die wilde Horde konnte die Felder nicht bestellen, die Wälder nicht nachpflanzen, die Häuser und Städte nicht erhalten. So zogen sie weiter, um nicht vor Hunger zu sterben und hämmerten an andere Tore der Welt. Zurück blieb ein wüstes Land, in dessen Trümmern Wilde hausten und nur wenig an das goldene Zeitalter Ropams erinnerte.

Die Vertriebenen Ropams aber erinnerten sich und ihre Kinder an die verlorene Welt, an den Schmerz und an ihren Unglauben. Sie sangen Lieder, die endeten mit den Zeilen:

Vergesst niemals den Schmerz, als ihr sahet unsere Städte fallen!

Erinnert ihr euch, als Fremde das Lob ihrer Götter ließen erschallen?

Wisst ihr noch um das Blut der Kinder, Männer und Frauen?

Wagt ihr es, den geplagten Seelen in Antlitz zu schauen?

Seiet wachsam, wem ihr die festen Tore aufmacht!

Seiet wachsam, die wilde Horde kommt in der Nacht!

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37 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank!

    Mit solchen Artikeln ist PI groß geworden, mit solchen sollte es auch weitergehen.

    Schönen Gruß an die geifernden Fünfzeiler von einem gewissen PI-Autor.

  2. Es wird noch böse enden. Davon bin ich überzeugt.
    Unsere Regierenden wollen uns für dumm verkaufen. Aus welchen Gründen auch immer.
    Ich werde alles tun um gegen diese Pest und Volksverdummung etwas entgegensetzen zu können.

  3. Von den Landmächten war Zentral-Ropam einst das mächtigste Reich, so mächtig, dass man es lange Zeit teilen musste um es im Zaume zu halten, es durfte erst wieder einig sein als es seinen Taler aufgab und als Geld den Ropam einführte.

    Zentral-Ropam hatte eine große Zahl an Waffen und Kriegern doch eines Tages wurden die Waffen verkauft und das Tragen der Schwerter war keine Pflicht mehr. Die Fremden dagegen hatten dann ein leichtes Spiel, unter den Ropamern Angst und Schrechen zu verbreiten!

    Zentral-Ropam litt unter dem Ropam und unter der Schuld früherer Kriege mit den ropamischen Seemächten.

    Die Schuld war groß und die Hohepriester waren die Meister der Schuld, verbannten Höllenfeuer mit metallenen Stäben, schafften die einst großen Manufakturer mobiler Gefährte ab, vertrieben die Dichter und Denker in die inzwischen selbsständigen ropamischen Überseekolonien, die alsbald begannen, den Erdtrabanten zu betreten.

    Ropam erinnert stark an Atlantis, an Vineta, an Angkor Wat.

  4. So ein schönes Märchen mit Happy End.

    Ich befürchtete schon, die Ropamaner würden sich mit den Fremden versöhnen und vermischen und unter nie versiegendem Zustrom stillschweigend erblich und kulturelle aus ihrem Land und der Geschichte gedünnt werden.

  5. @ Neunmalklug:

    Ja, sicher ein ganz netter Artikel. Allerdings ist zu dem Thema irgendwann alles gesagt, nur noch nicht mit anderen Worten.

    Solltest Du mit „gewissem PI-Autor“ Kewil meinen, ist das sicher Dein gutes Recht, Deine Meinung zu sagen. Ich finde hingegen, er bringt frischen und intelligenten Wind in das Portal. Aus meiner Sicht ein echter Gewinn.

  6. Eine traurige Geschichte mit der leider zu späten Erkenntnis: Seid wachsam und nicht träge! Und wehret den Anfängen, wenn Horden bei Euch eindringen wollen!

    Tja, zu spät!
    Oder doch noch nicht zu spät?!

    Wenn wir nicht mehr an einen Erfolg der islamkritischen Bewegung glauben, dann brauchen wir uns auch nicht mehr die Mühe zu machen, bei PI weiter zu schreiben.

    Gerade wir Deutschen haben doch z. B. 1989 gelernt, dass es unvorhersehbare Ereignisse geben kann, die den Lauf der Geschichte ändern. Wer hätte denn 1 Jahr vorher noch gedacht, dass die Sowjetunion mal auseinanderfällt?!

    Doch ich erinnere auch hier an die Rolle der (evg.) Christen in der DDR mit ihren kirchlichen Gebetstreffen bei dieser gewaltlosen Revolution.
    Wir sollten die Macht der Kirche in der Auseinandersetzung mit dem Islam nicht unterschätzen, auch wenn es im Moment manchmal nach Verrat aussieht, wenn evg. Priester genau das tun, was in der Geschichte oben erzählt wird. Auch sie werden die Wahrheit über den Islam noch erfahren.

  7. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass es in der Geschichte nicht um die Religion der Eindringlinge geht und auch nicht um eine religionsähnliche oder sonstige Ideologie?

    Die „islamkritische Bewegung“ ist leider nur eine Fraktion der zerstörerischen Prediger. Wenn ich aber glauben würde, dass es bei einer Mehrheit der Islamkritiker vorsätzlich ist, würde ich hier nicht schreiben.

    Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass Islamkritik das Problem nicht löst und nicht einmal dann lösen würde, wenn sie offizielle Staatsdoktrin wäre?

  8. So eine Geschichte gibt es in der deutschen Literatur bereits, sie heißt „Biedermann und die Brandstifter“, diese wurde noch bis in die achtziger Jahre in Schulen als Mahnung gegen die bösen Rechten gelesen bzw. aufgeführt, seit einigen Jahren scheint sie jedoch nicht mehr „in“ zu sein, keine Ahnung warum…

  9. Das war ein sehr nachdenklich stimmender Beitrag. Vielen Dank, Strelnikow!!!

    Er hat mir sehr gut gefallen.

  10. Das sind die logischen Folgen der Dekandenz.

    Westerwelle hatte nicht so unrecht mit seiner Aussage über die spätrömische Dekandenz in unserem Land.

    Im Gegenteil, wie Recht er damit hatte, zeigte die Reaktion der getretenen Hunde.
    Je besser der Tritt sitzt, desto lauter das Gejaule.

    ——————–

    #2 Neunmalklug (05. Nov 2011 14:54)

    Vielen Dank!

    Mit solchen Artikeln ist PI groß geworden, mit solchen sollte es auch weitergehen.

    Schönen Gruß an die geifernden Fünfzeiler von einem gewissen PI-Autor.

    Beides zusammen gibt der Suppe erst die richtige Würze.

    Klar macht es Spass, Beiträge zu lesen, in denen der Autor seine Worte wie einen eleganten Degen führt und empfindlich schmerzende Stiche anbringt.

    Aber es schadet überhaupt nichts, auch den Bihänder zu schwingen.

  11. #10 Skuld (05. Nov 2011 15:47)
    Sie machen neugierig auf IHRE Deutung der Geschichte, die Sie ja noch nicht verraten haben. 😉

  12. Pah, Ropam.
    Unseren Kindern wird schon in der
    Schule dirkt gesagt woher der Wind weht:
    http://www.janne-teller-krieg.de/

    Das müsst Ihr lesen und laut protestieren ❗

    zur Story im Buch:
    Deutschland ist nicht gewillt die Schulden der anderen zu tragen und deshalb gibt es Krieg in unserer Heimat. Deutsche müssen flüchten in das einzige demokratische Land
    (Ägypten) und dort um Asyl betteln.

    Die Zukunft wird unseren Kindern in der Schule schon eingeimpft. Igitt was eine N*zi-§chei$$e nähren wir da an unserer Brust!

  13. HOW CAN YOU SLEEP WHEN YOUR BEDS ARE BURNING? ja, wir können gut schlafen, eingelullt von brot (HARZ 4) und spielen (TV). die falschen rotgründunkelroten priesterinnen verkaufen unsere seele. nicht umsonst war der erste beruf der menschheit der des SHAMANEN (politiker). ihnen fiel das PERSISCHE GROßREICH, das ÄGYPTISCHE PHARAONENREICH, das IMPERIUM ROMANUM. das ALTCHINESISCHE KAISERREICH und viele andere mehr zum opfer. denn jede hochkultur ist durch die höflinge (die verwaltung) zu fall gebracht worden. sie haben es zugelassen, durch wohltaten ohne gegenleistung, das das volk degenerierte und die verteidigung der werte und grenzen nachließ. es wurden fremde völker und feindliche kulte ins land geholt, wohl wissend aus der geschichte, das dieses immer zu bürgerkrieg und untergang des reiches führen muss. so ist es auch bei uns aktuell. warum sollten menschen, die unsere sitten und gebräuche ablehnen, ja soger verachten oder hassen, für uns im alter sorgen. dankbarkeit kennt der perverse satanskult der sharia nicht. wo sind die kinder von unserem fleisch und blut, die uns später, wenn wir nicht mehr können und hilflos sind, ernähren und verteidigen. alle grossen kulturen wurden seit menschengedenken von den steppenvölkern überrannt. so scheint es uns nun auch zu gehen. GNADE UNS GOTT!

  14. @menschenfreund 10: Meine Deutung der Realität ist möglicherweise ein bisschen zu politisch inkorrekt für Politically Incorrect. Ich möchte so vorsichtig wie möglich sein, um die „seriösen Islamkritiker“, die meine Ansichten vermutlich verabscheuen würden, die aber umgekehrt dennoch meinen Respekt haben, nicht bei den Mainstream-Schreiberlingen zu düpieren, deren Akzeptanz sie so sehr wünschen.

    Mir ist eben nur aufgefallen, dass die Religion der Eindringlinge in der Geschichte keine Rolle spielt. Ropam ist einfach nicht mehr Ropam, wenn es nicht mehr von Ropamern bewohnt wird. Ob auf der „Hausordnung“ Grundgesetz oder Scharia steht, ist dann letztlich nur ein irrelevantes Detail einer Katastrophe. Es geht nicht um Papiere, es geht nicht um Gesetze, es geht noch nicht mal um die freiheitlich demokratische Grundordnung und die Menschenrechte. Es geht ums Überleben unseres Volkes. Ich glaube, dass mancher hier das ahnt, aber um es sich eingestehen zu können, muss man leider noch ein paar mehr Denkverbote brechen als es zur Islamkritik nötig ist. Es muss aber sein, dass ein gewisser Prozentsatz von uns das tut. Ich weiß sehr wohl, wie schwer es ist.

  15. @Skuld

    Du hast bedauerlicherweise Recht. Der Islam ist nur eine Bedrohung. Die andere Bedrohung ist das politische System. Wir leben längst in einer Diktatur, ohne das es den meisten bewusst ist. Eine legitimierte Verfassung gibt es nicht. Was kann man noch tun? Ich weiß langsam nicht mehr weiter … es gibt ja auch kein deutsches Militär mehr, was noch etwas ausrichten könnte. Bleibt also nur noch der bewaffnete Volksaufstand. Und den möchte ich mal sehen … wenn dann die ganzen Unterschicht-TV Gucker aufwachen. Wenn das kommt, bin ich längst weg und lasse sie in ihrem Blut baden.

  16. #18 Skuld (05. Nov 2011 16:25)
    Sehe ich ähnlich. Das Erstarken des Islam ist eher Symptom als Ursache. Das eigentliche Problem sind vielmehr die „Prediger“. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass der Islam mit unserer Lebensart und unseren Vorstellungen von Freiheit und Menschlichkeit vereinbar ist.

  17. Hier wird sehr anschaulich geschildert, wie eine Ideologie zur Quasireligion, zum Religionsersatz werden kann. Sehr guter Artikel!

  18. #10 menschenfreund 10 (05. Nov 2011 15:35)
    Gerade wir Deutschen haben doch z. B. 1989 gelernt, dass es unvorhersehbare Ereignisse geben kann, die den Lauf der Geschichte ändern. Wer hätte denn 1 Jahr vorher noch gedacht, dass die Sowjetunion mal auseinanderfällt?!

    Das stimmt natürlich nicht!
    Von meinem Großvater habe ich mal gelernt:
    UNRECHT GUT GEDEIHET NICHT!
    Mehr brauchte ich nicht, um schon Anfang der siebziger zu wissen, dass die Sache, die da im Osten ablief, nicht ewig halten wird und als Schmidt gehen mußte, war ich sicher.
    Mein Gott, hab ich damals dafür verbale Haue gekriegt an der Hamb. Uni.

    #18 Skuld (05. Nov 2011 16:25)
    Es geht ums Überleben unseres Volkes.

    Genau darum geht es!
    Und egal wie wir das anstellen, diesen Weg nicht zu Ende zu gehen, schon Jesus von Nazareth sagte damals: Kehret um!

    Ich sags mal so:
    Die neue Lebensform der Schwarzerschen Emanzipationsrevolution hat vor allem die Männer unseres Volkes (eben die Krieger) entmannt und unsere Söhne zu sabbernden Muttersöhnchen gemacht. Solange es nicht aufhört, dass wir unsere Söhne von „Frauen“
    erziehen lassen, bis alle Luft aus ihnen raus ist, solange wird sich wenig ändern können.
    Denn unsere Söhne werden nicht kämpfen wollen.
    In Zukunft kann es nicht mehr heißen:
    Völker, vereinigt euch!
    Es wird heißen müssen: Großväter, Väter, Söhne und Enkel vereinigt euch.
    Teilt das Wissen der Alten, denn sie wissen, was geht und was nicht geht, mit dem Wissen und Können der Jungen. Wer soll denn den Bihänder führen, wenn nicht unsere Enkel. Und die wissen auch, wie man dem Hackerangriff der Mueslis entgegentritt. „WIR“ müssen sie darin bestärken, unterstützen und finanzieren, damit sie tun können, was getan werden muß. Seis drum, sind die Alten dazu bereit?

  19. Die Eindringlinge sin die eine Seite, das verdrängte Volk die andere.

    Es ist durch Zersetzung verdummt und wehrlos gemacht worden.

    Die Tugenden, die das Volk stark gemacht haben, wurden verunglimpft und abgeschafft. Es kommt ja auch dem inneren Schweinehund entgegen, wenn man Fünfe grade lassen kann!

    Einen enormen Anteil hat das TV am Niedergang der Kultur, der Sitten und Tugenden.

    Kein
    Reiner Zufall,
    dass der Kinderkanal abartige Filme und Beiträge in die Kinderhirne drischt.

    Heute Nachmittag ein Film:

    Am 5.11.11 ab 15.00 Uhr auf KIKA, dem Kinderkanal:

    Wer küßt schon einen Leguan?

    In wenigen Minuten fallen Wörter unter 13jährigen wie:
    – Pisser
    – Arsch/-loch
    – Fackju
    – Hurensohn
    und andere aus der Fäkalsprache stammenden Unwörter.

    Es finden Prügelorgien und dauernde Beleidigungen statt. Unter Kindern und Erwachsenen!

    Das ist deutsches Fernsehen, von Zwangsgebühren finanziert, das unseren Kindern und Enkeln einen Sprachgebrauch beibringen, den wir weder als Kinder noch als Erwachsene überhaupt gedacht hätten.

    Was soll wohl mit solchen Filmen erreicht werden? Ein niedagewesener geistig-moralischer Niedergang eines Volkes, dass dumpf auf seine Schächter wartet.

  20. Aber wir haben ja eine Merkel, die uns Mut macht :)http://www.rentner-news.de/content/Eurokrise-Merkel-macht-Mut

  21. #18 Skuld (05. Nov 2011 16:25)

    Stimmt.

    Allerdings verstehe ich nicht, warum es nicht sein darf, dass man diese Tatsachen unaufgeregt erwähnen kann.

    Deutschland, wie wir es kennen, konnte nur deshalb genau dieses Land werden, weil es von Deutschen im Herzen und im Denken bewohnt und geformt wurde.

    Das trifft natürlich vollumfänglich auf jedes Land auf der Welt zu.

    Ohne die spezifischen Eigenschaften, ohne die unterschiedlichen Denkweisen, Mentalitäten und auch ohne unterschiedliche Eigenschaften von Bewohner und Land hätten wir einen langweiligen Einheitsbrei und keine kulturelle Vielfalt.

    Was das mit „Rassismus“ zu zu tun haben soll und warum diesbezüglich Denk- und Sprechverbote existieren erschliesst sich mir nicht.

    Gut, natürlich weiss ich, warum linksgrüne „Anti“rassisten so erpicht darauf sind, die ethnologischen und kulturhistorischen Tatsachen zu dämonisieren und mit Rassismus gleichzusetzen.

    Diese „Anti“rassisten würden gerne ungestört weitermachen mit der „Zucht“ ihres „interethnischen Weltbewohners“.

    Interessant wird es, wenn man Adolfs Ansicht von der „Reinheit der Rasse und der dazugehörigen Wertigkeit“ umkehrt und damit Aufzeigt, dass Linksgrüne im Grunde dieselbe rassistische Denkweise vertreten.

  22. #18 Skuld (05. Nov 2011 16:25)
    Es geht ums Überleben unseres Volkes. Ich glaube, dass mancher hier das ahnt, aber um es sich eingestehen zu können, muss man leider noch ein paar mehr Denkverbote brechen als es zur Islamkritik nötig ist.

    Danke für die ehrlichen Worte! Da kann der VS ruhig mitlesen, denn wenn Polizei und Soldaten uns hier im Kampf um unser Überleben in Stich lassen, wer soll uns denn dann noch helfen, wenn nicht wir selbst, so mutig wir das eben anstellen können?!

    Unsere Polizei geht ja angeblich nicht mehr in alle Stadtteile, wenn sie gerufen wird.
    Unsere Soldaten sind nicht dazu ausgebildet, in Deutschland zu kämpfen.
    „Vielmehr sind unsere Soldaten vor allem in Afghanistan, um unsere Freiheit und unsere Sicherheit zu verteidigen.“ „Deutschland wird in Afghanistan verteidigt – damit unsere Kinder auch morgen noch einen Apfel zum Beißen haben!“ So steht es im Internet!

    http://ullizz.blog.de/2010/04/24/deutschland-afghanistan-verteidigt-8446599/

    Und dieses Gesülze sollen wir natürlich glauben, statt dass die Politiker sich mal um die innere Sicherheit in D kümmern angesichts der vielen aggressiven Südländer, denen in den Moscheen die Kampfideologie des Islam beigebracht wird, und die gehäuft schreckliche Gewalttaten an uns Deutschen begehen.

    Ein Verteidigungskurswochenende habe ich schon mal gemacht. Aber es ist sicher noch viel zu wenig.

  23. Sehr schöne Geschichte mit sehr viel Wahrheit.
    Vielleicht öffnen solche Parabeln die Augen für die Wirklichkeit?!

    Ich vergleiche unsere Zeit auch gerne mit dem Untergang der antiken griechischen Kultur durch die Römer, als die gebildeten Hellenen versklavt wurden und großzügiger Weise in den Häusern der siegreichen Römern die Geschichten ihrer Kultur weitersagen durften.

    Eine kleine Kritik an den Macho-haften Vorschlägen einiger Kommentatoren:
    Deutschland und Europa läßt sich nicht durch physische und militärische Gewalt retten.
    Das bringt nur noch mehr Elend und Zerstörung.
    Wir brauchen eine geistige Neugeburt aus den Ursprüngen:

    Was ist Europa?
    Zuerst die Vernunftphilosophie der Griechen, in nenne nur an Platon/Sokrates…
    Dann das Christentum …
    Dann die Aufklärung…

  24. #28 Uschi (05. Nov 2011 19:28)

    „Ich vergleiche unsere Zeit auch gerne mit dem Untergang der antiken griechischen Kultur durch die Römer“

    Ich denke, der Vergleich hinkt. Nach Alexander zerfiel das griechische Weltreich und damit auch dessen militärische Macht, so dass die Römer letzten Endes siegreich waren. Das bedeutete aber nicht den Untergang der griechischen Kultur. Im Gegenteil war später das oströmische Reich mindestens ebenso griechisch wie römisch geprägt. Die aus der Sicht der Griechen „barbarischen“ Eroberer übernahmen viele kulturelle Errungenschaften der Griechen, beispielsweise einen Großteil des griechischen Pantheons (Jupiter – Zeus). So rückständig wie heute weite Teile der islamischen Welt waren die Römer eben bei weitem nicht…

  25. Ich habe ehrlichgesagt nicht mit freundlichen Kommentaren gerechnet und bin jetzt glücklich, dass ich mich geirrt habe.

    Ropam ist veilleicht doch noch nicht verloren.

    Das ist ein sehr guter Link, kt. Danke dafür.

  26. Seiet wachsam, wem ihr die festen Tore aufmacht!

    Seiet wachsam, die wilde Horde kommt in der Nacht!

    Seit wachsam, und nehmt das als Mahnung an,

    dass so etwas nie wieder geschehen kann.

  27. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass Islamkritik das Problem nicht löst und nicht einmal dann lösen würde, wenn sie offizielle Staatsdoktrin wäre? – schreibt Skuld!

    Danke dafür, das ist nämlich genau der Knackpunkt. Mir kommtes immer mehr vor, als würden „wir“ gerade stehend KO gehen weil wir vergessen haben zu was Boxhandschuhe gut sind.

  28. #21 Inter (05. Nov 2011 17:02) zum Thema Symptom und Ursache
    Ein interessanter Gedanke, der mir so noch nicht gekommen ist.
    Aber da ist was dran.

    Zu der Sache mit dem Begriff „Volk“ („Es geht ums Überleben unseres Volkes.“):
    Für mich ist das mit dem Volk alleine nicht so sehr ausschlaggebend, denn es ist eher die freiheitliche westliche Gesellschaft (aka Abendland), deren Überleben hier auf dem Spiel steht.
    Europas allergrösste Gefahr ist nun mal nicht der Euro und seine Eliten…

    Viel interessanter finde ich, dass das Wort „Volk“ umso ungerner verwendet wird, je linker der Meinungsjournalist so drauf ist.
    Man könnte meinen, es gäbe gar keine Völker, sondern nur – ja was denn nun? Ja, genau: Wirtsorganismen.

  29. #36 quarksilber (06. Nov 2011 02:08)

    „Für mich ist das mit dem Volk alleine nicht so sehr ausschlaggebend, denn es ist eher die freiheitliche westliche Gesellschaft (aka Abendland), deren Überleben hier auf dem Spiel steht.“

    Da kann ich dich beruhigen:
    Die „freiheitlich westliche Gesellschaft“ lebt zu gutem Teil unbedroht im „fernen Osten“ und „fernen Südwesten“ in ihren Eigenheiten weiter.

    Zur Sicherheit kannst du auch noch ein Buch über das Abendland schreiben, damit man es wieder einführen kann, falls Bedarf entsteht.

    Mit dem Volk ist es leider nicht so einfach.

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