Da Irans „Dr. Seltsam“ offensichtlich die Bombe zu lieben lernt, sieht sich Israel einer existenzbedrohenden Gefahr ausgesetzt. Der Irre von Teheran hat nicht nur mehrfach verbal angekündigt, Israel vernichten zu wollen – eine solche Apokalypse würde auch der schiitischen Vorstellung einer Vorankündigung der Rückkehr des sagenumwobenen 12. Imams, Mahdi (Erlöser) Muhammad ibn Hasan al-Mahdi, entsprechen. Möglicherweise werden die Mullahs also nicht davor zurückschrecken, den atomaren Holocaust gegen den verhassten Judenstaat einzuleiten.

(Von Michael Stürzenberger)

Die islamischen Aggressionen gegen die Juden Israels haben eine lange Tradition. Seit gegen Ende des 19. Jahrhunderts Juden wieder verstärkt in ihre biblische Heimat zurückkehrten, verschärften sich die Auseinandersetzungen mit der muslimisch-arabischen Bevölkerung, die die Region fälschlicherweise als islamisches Hoheitsgebiet ansieht. Die ersten Pogrome fanden schon lange vor der Gründung des Staates Israel statt, beispielsweise am 4. April 1920 in Jerusalem, bei denen Palästinenser fünf Juden töteten und 234 verletzten, oder im August 1929 beim Massaker von Hebron, bei dem 67 Juden von der arabischen Bevölkerung umgebracht wurden.

1948 überfielen bekanntlich fünf arabische Länder Israel, nachdem die UNO die Gründung der beiden Staaten Palästina und Israel beschlossen hatte. Weitere wiederum von Arabern angezettelte Kriege 1967 und 1973 folgten, sowie mehrere Intifadas, hunderte Selbstmordattentate und zigtausende Raketenbeschüsse – sogar nach der israelischen Handreichung zum Frieden durch den Rückzug aus dem zuvor mitbesiedelten Gaza-Streifen.

Dieser tiefsitzende Hass auf Juden kommt nicht von ungefähr. Er hat im Islam eine lange Tradition, denn der Prophet Mohammed diffamierte Juden in einigen Versen als Abkömmlinge von „Affen und Schweinen“, da sie sich seiner neuen „Religion“ nicht unterwerfen wollten und ihn als „Lügner“ und „Betrüger“ bezeichneten, was in einer Vielzahl von Koranversen dokumentiert ist. Mohammed ließ im Jahr 627 in Medina etwa 800 gefangene Juden als Strafe für einen vermeintlichen Verrat köpfen.

Oskar Freysinger hat es in seiner fulminanten Rede bei der FREIHEIT-Veranstaltung am 3. September in Berlin treffend formuliert:

„Wir bekämpfen ein Dogma, das jeder Menschlichkeit abhold ist und uns in die Barbarei zurückführen möchte. Wir wollen unsere in Jahrhunderten erkämpfte Freiheit nicht so leicht preisgeben. Liebe Berliner, hier stehe ich und kann nicht anders! (..) Falls wir diesen Kampf verlieren, dann gibt es keine zweite Chance mehr. Denn der Islam lässt nicht wieder los, was er einmal erobert hat.”

Ausserdem bemerkte Freysinger ironisch, dass sich „der Bart des Propheten nicht kraulen“ lasse, was den totalitären und kompromisslosen Machtanspruch des Islams trefflich beschreibt. Der Konflikt der sogenannten „Palästinenser“ gegen Israel drehte sich auch nie um ein paar Kilometer Land hin oder her, es ging immer ums Ganze – die Beseitigung des Staates Israel. Der Islam duldet in seinem Herrschaftsbereich (oder was er dafür hält) nun einmal keinen von „Ungläubigen“ regierten Staat. Egal, ob es jetzt die verhassten Juden oder die nicht minder angefeindeten Christen sind. Alle sind laut Koran „die schlimmsten Tiere“ und müssen kompromisslos bekämpft und unterworfen werden, inklusive Tötungslegitimation.

Aber wie begründet der Islam nun seinen Herrschaftsanspruch auf Jerusalem und Israel? Im Dezember des vergangenen Jahres konnte ich darüber im Rahmen der FREIHEIT-Reise nach Israel in Ashkelon ein hochinteressantes Gespräch mit einem Politiker des Likud führen. Auf der heiligsten Stätte des Judentums, dem Tempelberg, thronen bekanntlich die Al-Aqsa-Moschee und der Felsendom. Sie wirken dort wie deutlich sichtbare Machtsymbole.

Der Felsendom wurde nach Ansicht einiger Forscher errichtet, um den Sieg der Moslems über Byzanz und Persien zu feiern und den Triumph des Islams über Judentum und Christentum zu demonstrieren.

Die al-Aqsa-Moschee dürfte dort aber gar nicht stehen, denn laut Koran ist der Prophet Mohammed bei seinem nächtlichen Pferdeflug zu einer „weit entfernten Moschee“ geflogen, und zu diesem Zeitpunkt gab es in Jerusalem noch gar keine Moschee. Moslems haben erst zehn Jahre nach diesem sagenumwobenen Flug Jerusalem erobert und die dort vom byzantinischen Kaiser Justinian I. um 530 errichtete christliche Basilika St. Maria in eine Moschee umgewandelt.

Der israelische Politiker bestätigte diesen Sachverhalt. Aber er fügte hinzu, dass Juden anderen Religionen eben auch ihren Platz lassen wollten, und daher werde es toleriert, dass die Moslems auf dem Tempelberg thronten.

Die Toleranz der Juden könnte nun aber möglicherweise langsam ihrem Ende entgegengehen, wenn das islamische Bedrohungsszenario weiter zunimmt. Der iranische Obermoslem Ahmadinedschad will Israel seinen Ankündigungen nach vernichten und bastelt hierzu fleißig an seiner Atombombe. Wenn es nun zu einem präventiven Militärschlag Israels kommen sollte, könnte sich die Situation merklich zuspitzen. Und vielleicht verlieren die Israelis dann auch ihre scheinbar unendliche Geduld mit den Moslems, von denen sie seit 60 Jahren mit Kriegen, Selbstmordattentaten und Raketenbeschüssen drangsaliert werden.

Die Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu am 23. September vor den Vereinten Nationen zeigte, dass sich der Ton allmählich verschärft:

„Doch eine bösartige Erkrankung wächst jetzt zwischen Ost und West, die den Frieden aller bedroht. Sie will nicht befreien, sondern versklaven, nicht bauen, sondern vernichten. Dieses Übel ist der militante Islam. Er hüllt sich in den Mantel eines großen Glaubens, doch er ermordet Juden, Christen und Muslime gleichermaßen mit gnadenloser Unparteilichkeit.“

Vielleicht verliert auch die gesamte nichtmuslimische Menschheit irgendwann die Geduld mit einer „Religion“, die durch ihre Eroberungskriege und ihre Gewaltherrschaften seit ihrer Gründung 270 Millionen Tote auf dem Gewissen hat, wie das Shoebat-Institut errechnet hat.

Wenn es die islamischen Vertreter hingegen einsehen, dass sie sich nicht mit der gesamten Menschheit anlegen können, dann wächst vielleicht die Einsicht, sich für alle Zeiten von den gefährlichen, totalitären, intoleranten, gewalt- und tötungslegitimierenden Elementen ihrer Religion verabschieden zu müssen. Um sich dadurch endlich harmonisch in die moderne Zivilisation des 21. Jahrhunderts einfügen zu können. Das würde dann gleichzeitig auch eine Befreiung für alle muslimischen Frauen und Kinder bedeuten. Es könnte aber aufgrund des starren ideologischen Korsetts auch undurchführbar werden – und dann stehen wir alle vor der Frage, wie wir mit dieser existenziellen Bedrohung umgehen.

Der Islam muss rückhaltlos auf den Prüfstand, und das kann am besten durch eine tabulose Informations- und Aufklärungskampagne eingeleitet werden. Dabei wird herauskommen, dass der Islam auf einen einzigen Araber zurückgeht, der noch dazu von den Juden und Christen in Mekka als „Lügner“ und „Betrüger“ bezeichnet wurde. Mohammed konnte bekanntlich weder lesen noch schreiben, und er gab Geschichten aus der Bibel und der Thora verfälscht wieder – die ihm wiederum erzählt worden waren – um sie in seine neue „Religion“ einzubauen. Dann behauptete er seinerseits, Christen und Juden hätten ihre Schriften verfälscht und forderte von ihnen, seine Sichtweise als die Wahre anzuerkennen.

Es ist eigentlich ein Irrsinn, dass wir uns im 21. Jahrhundert mit solch abstrusen Dingen beschäftigen müssen. Aber es geht nun einmal um nichts weniger als den Fortbestand unserer freien demokratischen Gesellschaft.

Eigentlich könnte man den Islam auf rein logischer Basis auseinanderpflücken. Aber wir wollen den Moslems ihren Glauben ja nicht nehmen – solange er für Andere ungefährlich ist. Aber dem ist eben gerade nicht so, denn der Islam will schließlich alle „Ungläubigen“ unterwerfen.

An dieser Stelle sei dem israelischen Volk die uneingeschränkte Solidarität all derer ausgedrückt, die über den totalitär-aggressiven Charakter des Islams Bescheid wissen und die permanente Bedrohung richtig einordnen können. Israel steht an vorderster Front des internationalen Djihad und kämpft im Namen der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte gegen eine Ideologie aus dem 7. Jahrhundert der arabischen Beduinengesellschaft. Es ist der Kampf, der uns in Europa vermutlich noch bevorsteht.

PI-Film über Jerusalem:

(Fotos: Michael Stürzenberger / Black Knight)

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114 KOMMENTARE

  1. „Die unendliche Geduld Israels mit dem Islam“

    Ich hoffe, Israels Geduld mit den Fusselbärten ist bald am Ende. Ein massiver Schlag und dann ist erstmal Ruhe.

  2. Zitat:
    eine solche Apokalypse würde auch der schiitischen Vorstellung einer Vorankündigung der Rückkehr des sagenumwobenen 12. Mahdis entsprechen………

    Nur der guten Ordnung halber:
    Der Mahdi ist einer.
    Es gab keine 11 Mahdis davor.

    Bin kein Muslim sondern ein Bahai.

  3. Ich glaube, dass Moslems schwere Depressionen haben, weil 1000 Gotteskrieger weniger wert sind als ein einzelner Israeli. Die Hamas hat diesen Vergleich mit einen Gefangenenaustausch untermauert.

  4. @ #5 Kulturbanause
    Es stimmt zwar, dass die Mohammedaner mit dem Fall Gilad Shalit bewiesen haben, dass ein Israeli mehr als ein paar hundert von ihnen wert ist, aber so weit denken diese Idioten gar nicht.

  5. die muslimisch-arabischen Bevölkerung, die die Region fälschlicherweise als islamisches Hoheitsgebiet ansieht.

    Rein historisch betrachtet, gibt es nirgendwo auf der Welt „islamisches Hoheitsgebiet“, denn die Moslems haben alles, was heute als „urislamisch“ gilt in den letzten Jahrhunderten mit Gewalt an sich gerissen (die Christen, die vorher da waren, haben es allerdings ähnlich gemacht).

    Der iranische Obermoslem Ahmadinedschad

    Diese Aussage ist auch nicht ganz richtig, denn Ahmadinedschad ist nichts anderes als eine Marionette der Mullahs. Im Prinzip ist er nichts anderes als ein Diktator südamerikanischen Zuschnitts (nicht von ungefähr ist Hugo Chávez) ein guter Freund von ihm). Der Islam gibt seinen Untaten lediglich zusätzlich eine gewisse Legitimation.

  6. Trauriger Weise lässt der o.a. Beitrag nur den Schluss zu, dass der Konflikt ausgetragen werden muss, da sich die Probleme nicht lösen lassen. Somit scheint eine kriegerische Auseinandersetzung vorprogrammiert.
    Da der Islam in diesem Fall auf der einen Seite stehen wird, der Rest der Welt auf der anderen, und wir in (WEST)Europa in jedem Land millionen von Moslems haben, werden wir in die Lösung mit einbezogen werden. Das Ganze findet also nicht irgendwo im Nahen Osten statt sondern bei uns, auf unserer Türschwelle. Dessen sollte sich jeder bewusst sein.
    Be prepared!

  7. Hier ist einer der freundlichen Korang Utans, die Gaza bewohnen. Er ist ein Freund der klaren Worte und erklärt am 3.11.2011 der Welt den Islam:

    „Lob dir, oh Allah. Du hast das Töten von Juden zu einer Form des Gottesdienstes gemacht, durch die wir dir näher kommen können.[…]

    Allahs Gebete mögen mit dir sein, oh geliebter Prophet Mohammed. Du hast deine Lehren zu unserer Verfassung gemacht – jenes Licht, mit dem wird die Finsternis der Besatzung vertreiben werden und das Feuer, mit dem wir die Schädel der Juden ernten werden. […]

    Ja, geliebte Brüder, selbst die gesamte Welt nähert sich Allah; durch Fasten, durch Hunger und durch Tränen. Und wir sind ein Volk, das durch Blut, durch Körperteile und durch Märtyrer dichter zu Allah rückt.[…]

    Oh Söhne Palästinas, oh Söhne des Gaza-Streifens, oh Mudschaheddin – zieht in den Jihad, bringt Zerstörung, sprengt und erntet die Köpfe der Zionisten. Worte sind inzwischen nutzlos. Die Lüge des Friedens ist verflogen. Nur Waffen helfen weiter – der Pfad des [kürzlich getöteten] Jussuf und Ali, der Pfad der Märtyrerschaft und des Jihads. Nur Wunden können für uns sprechen. Wir sprechen ausschließlich die Sprache des Kampfes, des Jihads, der Raketen, der Bomben, der Kanonen und derjenigen, die den Märtyrer-Tod suchen. In dieser Sprachen sprechen wir, und in dieser Sprache verhandeln wir mit dem zionistischen Feind. …</blockquote

    Memri hat die ganze Rede:

    http://www.jihadwatch.org/2011/11/gaza-jihadist-prays-to-allah-you-have-made-our-killing-of-the-jews-an-act-of-worship-through-which-w.html

    Aber bestimmt wollte der Mann mit seiner milden, gemessenen Rede nur sagen, daß Mohammedaner mit den Juden gerne Datteln essen wollen. Sonst hätte er ja *schluck!* den Koran falsch verstanden/sarc

  8. Es geht im tiefsten Kern um den Machtkampf des erklärten Gottes gegen den EWIGEN!
    Islam ist ja eben nicht nur Ideologie, sondern selbsterklärte Religion.
    Und wenn denn Allah die Ablöse oder zweite Wahl von JAHWEH sein soll, muss der LEBENDIGE GOTT schlussendlich mit dem letzten Juden mundtot gemacht werden.
    Es ist kein Kampf der Kulturen, es ist der Kampf der unsichtbaren Himmelswelt gegen die entfesselten Gewalten und Mächte der Finsternis!
    Leider werden sie auch dieses Mal verlieren.
    Sieger bleibt Sieger und Verlierer Verlierer.
    Die Moslame tun mir abgerundtief leid, denn sie laufen mit ihrem irregeleiteten Herzen in ihren zerstörerischen Tod, einfach, weil sie Sklaven dieses Dämons Allah sind.

  9. Ich bete für die Muslime, dass sie die Wahrheit erkennen. Die Wahrheit ist Jesus Christus. Ich denke, dass der Islam die Geißel Gottes ist. Weil die Menschen in Europa so weit von Gott entfehrnt sind, wie die Sterne.
    Das Christliche Abendland hat eigentlich der entschiedenheit des Islams nichts engegenzubringen, ausser der Verfassung. Aber die Verfassung gibt keine Hoffnung und macht nicht FREI.
    Wir dürfen gegen die Muslime keinen Hass schürren. Aber entschieden unseren Glauben verteidigen.
    Jesus hat aus Juden und Christen die Mauer zerbrochen, – Schalom Israel
    dem Antisemitismus keine Chance –

  10. #13 pixpeter (14. Nov 2011 19:31)
    ich wollte noch schreiben: wir sollten für sie beten…
    …aber das hast du jetzt ja geschrieben.
    Danke

  11. Möglicherweise werden die Mullahs also nicht davor zurückschrecken, den atomaren Holocaust gegen den verhassten Judenstaat einzuleiten.

    Sie werden nicht davor zurückschrecken. Zumal es für sie eine Win-Win-Situation ist, selbst wenn sie und alle Mitmohammedaner im Nahen Osten im atomaren Inferno untergehen.
    1. Israel ist weg.
    2. Sie fahren im Moment des atomaren Gegenschlags alle sofort als Märtyrer auf direktem Weg ins Paradies. Auf dem Weg Allahs (= fi il sabil; „töten und getötet werden“, Koran 9:111).

    Deshalb funktioniert das Konzept der gegenseitigen Abschreckung nicht mit einer nuklearbewaffneten IRI. Gerade das Konzpt der Juden als zu vernichtende Feine Allahs, dazu das islmaische Konzept von Jihad und die Mentale Vorbereitung auf das Märtyrertum werden iranischen Kindern seit Jahren im Schulunterricht eingebimst. Siehe dazu die Untersuchung von iranischen Schulbüchern, besonders die Kapitel „Juden und Israel“, „Krieg und Frieden“, Jihad“ und „Märtyrertum“ (Langfassung Englisch, aber es gibt auf der Seite auch eine brauchbare deutsche Zusammenfassung):

    http://www.impact-se.org/research/iran/index.html

  12. Diese einseitige Toleranz ist eine dumme Toleranz.
    Werden auch Kirchen in Saudiarabien gebaut? Wie sieht es mit Kirchen in der Türkei aus? (Baugenehmigung, Renovierung, Eigentumsrechte).

  13. #12 Babieca (14. Nov 2011 19:25)

    ——————————————

    für ein zitat „arbeit macht frei“ hat schon macher seine karriere beenden müssen…
    aber der spruch…

    “Lob dir, oh Allah. Du hast das Töten von Juden zu einer Form des Gottesdienstes gemacht, durch die wir dir näher kommen können.“ über ein kz irgendwo in deutschland

    ..das wäre wohl das ende des islams in germany

  14. #24 Wilhelmine

    Interessante Information: Stand er auf Knaben?
    Da würde ich auch sofort in ein Internet-Café gehen, das von einem Moslem betrieben wird.

  15. Long live Israel !!!

    Wenn Israel fällt, so fällt der gesamte Westen !

    We will never give up, we will never surrender !

  16. 270 Mio betrifft nur die grossen dokumentierten Kriege/Invasionen und auch da nicht alle.
    Wir wissen zb heute nichts ueber die Opferzahlen der Invasion in Afghanistan, die noch vor Indien stattfand.

    Weiter gehts mit …

    genocides, slaugherings + the victims of apostasy + honour killings + terrorist attacks + religious&ethnic cleansing + victims of islamic vagina mutilation.+ execution of homosexuals, for adultery etc etc ]

    Nur die taeglich etwa 3000 elend krepierenden Maedchen durch die Vaginamutilation ergeben hochgerechnet schnell hunderte Millionen. Sie , sowie Apostaten, Homosexuellen, verfolgte Christen rund um den Globus ets, sie alle sind nicht weniger Tod als die Opfer die auf dem Schlachtfeld sterben.

    5VOR[20]12!!!
    ANNO DOMINI 2011

  17. @ #19 trainspotter

    „Das ist schwer zu glauben: Ein Nachbar, der unter den T.s wohnt, hatte wegen des Lärms die Beamten gerufen. Jedoch kamen sie zu spät, fanden nur noch Dianas Leichnam auf dem blutüberströmten Boden liegen. Mohamed ließ sich widerstandslos festnehmen. Er bestreitet aber die Tat. Simon und Yasmin kamen in Betreuung.“

    Natürlich bestreitet er dieTtat. Denn nicht er hat das Messer geführt sondern Allah. Steht auch so oder so ähnlich im Koran, glaub ich. Oder in den Hadithen. Egal. Er muss freigesprochen werden!!

  18. KDL (19:12):
    >>… die Moslems haben alles, was heute als “urislamisch” gilt in den letzten Jahrhunderten mit Gewalt an sich gerissen (die Christen, die vorher da waren, haben es allerdings ähnlich gemacht).<<

    Ach, ja? Welche christlichen Heerscharen haben denn bitteschön vor den Mohammedanern den nahen Osten und Nordafrika gewaltsam erobert?

  19. Pyrat (19:20):
    >>Somit scheint eine kriegerische Auseinandersetzung vorprogrammiert.<<

    De facto befinden sich alle Mohammedaner grundsätzlich im Kriegszustand mit Israel. Der Koran schreibt es so vor. Allerdings befinden sich die Mohammedaner laut Koran aber auch mit allen Teilen dieser Welt, die nicht islamisch kontrolliert werden, im Krieg: Alle Gebiete, in denen der Islam nicht herrscht heißen laut Koran Dar el Harab — was Haus des Kriegs heißt. Islamische Gebiete sind dementsprechend das Haus des Friedens. Der Krieg der Mohammedaner gegen der Rest der Welt wird kaut Koran erst dann enden, wenn jedes Fitzelchen dieser Erde mohammedanisch geprägt ist.
    .
    Soviel dazu, dass eine kriegerische Auseinandersetzung vorprogrammiert wäre: Sie ist seit rund 1,400 Jahren Fakt. Wachen Sie auf, Mensch!

  20. #11 Pyrat

    Diese Auseinandersetzung wird kommen weil wir uns nicht rechtzeitig wehren. Die eine Seite radikalisiert sich stück für stück mehr und will die Konfrontation. Das reicht! Für den Frieden werden zwingend 2 Seiten benötigt.

    In diesem Zusammenhang:
    die Zerschlagung der Bundeswehr wird sich noch bitter rächen.
    Bald gibt es z.Bsp. in einem Ballungsraum wie dem gesamten Ruhrgebiet nur EINE EINZIGE Kaserne.Unna Königsborn.Immerhin, ggf. kann man sich ja mit der Familie von Duisburg bis nach Unna durchschlagen. Mein Vater hat es damals aus Ostpreussen auch geschaft. Das Kasernengelände in Unna wird man wohl noch verteidigen können. Oder rückt dann Erdogan ein !? .. das wäre überigens nicht Völkerrechtswidrig, da sich die Türkei und Deutschland noch im Kriegszustand befinden!

  21. Die unendliche Geduld Israels mit dem Iran.

    Mal sehen, wann diese ein Ende hat.
    Für den Westen hätte das nur Nachteile (höherer Ölpreis, keine Geschäfte mehr mit Vebrechern), aber Israel schert sich zum Glück nicht um die Meinung von USA und Frankreich.
    Sarkozy und Obama haben ja schon unabsichtlich verraten, dass sie Netanyahu für einen lästigen Lügner halten.

  22. #31 Graue Eminenz

    Ich wäre ja fast enttäuscht gewesen, wenn von dir nicht wieder so ein … gekommen wäre. Wenn du glaubst, dass bei der Christianisierung alles friedlich und freiwillig gelaufen ist, dann unterscheidest du dich in Nichts von einem Moslem.

  23. #32 Graue Eminenz (14. Nov 2011 21:04)

    Soweit die Theorie in der Retrospektive, aber wenn im Zuge eines Waffenganges eine reale Auseinandersetzung ansteht, die mich/uns direkt tangiert, so ist es mir ziemlich egal, dass die Turbanträger in Cordoba bereits davon geträumt haben.
    Ich sehe den bewaffneten Konflikt des westlichen Kulturkreises mit dem islamischen Kulturkreis nicht als Möglichkeit, sondern als unausweichliche Tatsache.
    Huntington sagte bereits 1993, dass das 21. Jahrhunderts von Konflikten zwischen Angehörigen unterschiedlicher Kulturen bestimmt sein werde.
    Si vis pacem……

  24. In historischer Hinsicht ein schwacher und enttäuschender Beitrag. Die Entstehungsgeschichte von Judentum, Christentum und Islam werden ausgeblendet. Ebenso wie die über 1000 Jahre andauernden Kriege zwischen diesen Religionen um Vorherrschaft, auch und insbesondere um Jerusalem.
    Natürlich haben alle diese Kriege im Laufe der Jahrhunderte nichts gebracht. Meistens sind die Herrscher immer dort geendet wo sie angefangen haben. Die Zeiten des Friedens hingegen, in denen sich die Zivilgesellschaften entfalten konnten, haben stets zu einer Blütezeit geführt.
    In Europa weiß man das. Einige Araber und militante Führer wie „armored-dinner-jacket“ wollen den Konflikt wieder aufleben lassen. Sie haben leider nichts aus der Geschichte gelernt.

  25. #13 Mambo (14. Nov 2011 19:31)
    #14 pixpeter (14. Nov 2011 19:31)
    #15 Mambo (14. Nov 2011 19:33)

    Es gibt viele Zeugnisse, wie Muslime Jesus begegnen oder wie Jesus Muslimen begegnet.

    Es gibt einige Gebetsaktionen die genau dafür beten.

  26. #23 prinz eisenherz (14. Nov 2011 20:05)

    für ein zitat “arbeit macht frei” hat schon macher seine karriere beenden müssen…
    aber der spruch…

    “Lob dir, oh Allah. Du hast das Töten von Juden zu einer Form des Gottesdienstes gemacht, durch die wir dir näher kommen können.” über ein kz irgendwo in deutschland

    ..das wäre wohl das ende des islams in germany

    die Aufschrift „jedem das seine“ auf eine Rakete auf den Iran wird aber wohl noch gestattet sein 😉

  27. Dem gibt es wirklich nichts hinzuzufügen, nur zu ergänzen:

    In einer zivilisierten Welt gibt es keinen Platz für Islam.

  28. KDL (21:22):
    >>Graue Eminenz: Wenn du glaubst, dass bei der Christianisierung alles friedlich und freiwillig gelaufen ist, dann unterscheidest du dich in Nichts von einem Moslem.<<

    Geht jetzt das k®ampfatheistische Geweine wieder los? — Nur mal zur Info: Das Christentum hat sich im Wesentlichen friedlich verbreitet, wobei Ausnahmen hier die allenfalls diese Regel bestätigen. So hat es sich im römischen Reich ohne Gewalt ausgebreitet und auch die Ost- und Westgoten oder die Vandalen sind ebensowenig zum Christentum gezwungen worden, wie z.B. Franken, Iren oder Wikinger. Heute ist – als weiters Beispiel – das vormals rein buddhistische Südkorea mehrheitlich christlich; ohne dass auch nur Jemandem ein Haar gekrümmt worden ist.
    .
    Das im Gegensatz aber zum Islam, der seine Verbreitung grundsätzlich militärisch bzw. mit Gewalt betrieben hat und betreibt. Wie verblendet muss man eigentlich sein, um diese simplen Tatsachen schlicht zu ignorieren?
    .
    Ansonsten beantworten Sie mir schlicht und einfach meine Frage von Oben:
    Welche christlichen Heerscharen haben denn bitteschön vor den Mohammedanern den nahen Osten und Nordafrika gewaltsam erobert?
    .
    Im Übrigen unterscheiden Sie mit Ihrem idiotischen Christenhass von einem Mohammedaner wohl weit weniger als ich.

  29. #33 Winrich (14. Nov 2011 21:18)

    Ja, es stimmt. Die Bundesrepublik + DDR hatten 660 ooo Mann unter Waffen und einige mio. an Reservisten.
    Wir haben noch 1/3, in Zukunft ohne Reservisten.
    Der Aderlass an Mann u. Gerät ging innerhalb einer Dekade vonstatten.
    Bedenken sollte man, dass wenn sich die Welt so schnell ändern kann, dass es sich ein Land leistet kurzfristig 2/3 seiner Verteidigungleistung zu vernichten, dann kann sich die politische Grosswetterlage ebenso schnell od. schneller in die andere Richtung drehen.
    Der Drain an Material, Knowhow und Personal und Verlust unserer Wehrfähigkeit, die wir 50 Jahre und länger, aufgebaut habenlässt sich nicht mehr umkehren.
    Unsere Politiker/Regierungen liefern uns der Apokalypse aus.

  30. Die Israelis haben wirklich eine unfassbare Geduld.
    Wenn diese einmal endet und die Israelis jede Rakete aus Gaza mit einer Rakete beantworten, dann wird aus Gaza ganz schnell ein Parkplatz.

    Die Palis betteln ja geradezu danach.

  31. #41 Graue Eminenz (14. Nov 2011 21:39)

    Ansonsten beantworten Sie mir schlicht und einfach meine Frage von Oben:
    Welche christlichen Heerscharen haben denn bitteschön vor den Mohammedanern den nahen Osten und Nordafrika gewaltsam erobert?

    die Antwort interessiert mich auch

  32. Vielleicht verliert auch die gesamte nichtmuslimische Menschheit irgendwann die Geduld mit einer “Religion”, die durch ihre Eroberungskriege und ihre Gewaltherrschaften seit ihrer Gründung 270 Millionen Tote auf dem Gewissen hat, …

    Ich sehe das pessimistischer: Unsere Polit-Eliten finden nichts wichtiger, als jeden Konflikt mit der islamischen Welt zu vermeiden. Sie werden uns und unsere Freiheit opfern, sie werden Israel opfern, ja sogar sich Schulter an Schulter mit den Mohammedanisten gegen Israel stellen! Die pro-islamistische Einmischung der NATO in Libyen ist nur eine der markantesten Schleim- und Kriech-Aktionen des Westens vor dem Mohammedanismus! Das „Islamophobie“ und „antiislamischer Rassismus“ Gezetere unserer linken Massen, die unsäglich unfaire Berichterstattung der Medien über islamkritische Parteien und Organisationen zeigen, dass die Menscheit ehr die Geduld mit den Islamkritikern verlieren wird, in der Hoffnung, dass sie dadurch in der Gunst der Moslems steigen und verschont werden.

  33. Pyrat (21:30):
    >>Ich sehe den bewaffneten Konflikt des westlichen Kulturkreises mit dem islamischen Kulturkreis nicht als Möglichkeit, sondern als unausweichliche Tatsache.<<

    Dieser Krieg ist sei 1,400 Jahren Fakt. In den letzten 250 Jahren ist er allerdings fürs Abendland nicht mehr Existenz bedrohend gewesen und damit in Vergessenheit geraten, was mit der moralischen, technologischen und militärischen Überlegenheit des Oxident zusammenhing: Für die Imame, Vorbeter und Ayatollahs wäre jede weitere Eroberungsaufforderung schlicht aussichtslos gewesen. Sie hatten den Krieg gegen die Ungläubigen damit erstmal auf Eis gelegt.
    .
    Aus dieser Ohnmacht erwacht und einen Frühling witternd machen sie aber gerade einen Kalten Krieg gegen das Abendland, was schon den entscheidenden Schritt runter vom Eis macht. Speziell West- und Mitteleuropa ist aber wohl vom letzten, gewonnen Kalten Krieg derart mit sich selbst und seinen Pseudoproblemchen sowie insbesondere links-grün-faschistischen Umtrieben beschäftigt, dass es diese neue (alte) Herausforderung und Bedrohung überhaupt nicht wahrnimmt. Und – da gebe ich Ihnen Recht – dieser Krieg wird heiß werden. Allein schon, weil die westliche Welt nicht gewillt ist, den momentanen; noch kalten; zu gewinnen, wie Ronald Reagan einst antrat, den kalten Krieg mit den Sowjets zu gewinnen.
    .
    Wäre der Westen mit der kommunistischen Bedrohung so umgegangen wie er heute mit der islamischen umgeht, würden heute die roten Fahnen in Köln, Paris, London und Washington wehen. Wenn nicht bald ein Umdenken geschieht – und da hat Stürzenberger völlig Recht – wird bald die Fahne des Propheten über diesen Orten wehen. Je länger wir darauf warten, dieser Bedrohung offensiv entgegen zu treten, desto drastischer werden einst die Maßnahmen ausfallen müssen, um das größte Unheil noch abzuwehren. Im schlimmsten Falle droht ein globaler Krieg, der alle vorangegangenen weit in den Schatten stellen wird.

  34. #42 Pyrat (14. Nov 2011 21:45)

    Der Aderlass an Mann u. Gerät ging innerhalb einer Dekade vonstatten.

    Der Drain an Material, Knowhow und Personal und Verlust unserer Wehrfähigkeit, die wir 50 Jahre und länger, aufgebaut habenlässt sich nicht mehr umkehren.
    Unsere Politiker/Regierungen liefern uns der Apokalypse aus.

    wir hatten mal 4000 Leoparden…
    demnächst nur noch 235! d.h. 1/3 der Leo’s über welche die Schweiz verfügt!

    Wir haben langsam wieder den Stand von 1932 erreicht. Nicht nur militärisch!

  35. Lest den o.a. Beitrag genau. Die Aktionen werdene Israel aufgezwungen. Eine Alternative ist nicht in Sicht. Also wird es so kommen wie mittlerweile recht präzise prognostiziert. Kein Zweifel.
    Diese Erkenntnis zu Grunde legend, stellt sich nur die Frage: Was ist zuerst zu tun?

  36. Graue Eminenz (21:58):
    >>Im schlimmsten Falle droht ein globaler Krieg, der alle vorangegangenen weit in den Schatten stellen wird.<<

    Dazu zwei Anmerkungen:

    I.) Sollte Israel fallen – sollte das Abendland tatsächlich nicht die Eier haben, das zu verhindern – dann ist das Nix Anderes als das Signal an die Imame, Vorbeter und Ayatollahs, dass sie nun zum Sturm auf Europa ansetzen können.

    II.) Seien wir – und insbesondere die elenden Amerikahasser – uns einig: Was die mohammedanischen Einpeitscher tatsächlich fürchten, sind die Streitkräfte Amerikas. Vor der heutigen Bundeswehr z.B. fürchten sich wohl nicht mal mehr die Kämpfer Allahs aus Hinterfotzistan.

  37. #49 Graue Eminenz

    wir können ja noch auf die Rechten hoffen, die fahren ja jetzt bekannterweise mit Wohnmobilen voll mit Waffen durch die Gegend

  38. #50 Graue Eminenz (14. Nov 2011 22:10)

    Ihren Einlassungen zu II.) möchte ich wiedersprechen:
    Unsere Fallschirmjäger der DSO stehen jeden Tag im härtesten Gefecht und reissen den Taliban Tag für Tag den A…. auf, hart und kompromisslos. Es wird nur nicht darüber berichtet. Viele Männer wie Oberst Klein z.B. haben riesige Cochones.
    Nur, die Politik bremst sie zwar durch, aber die Truppe hat ein anderes Selbstverständnis.

  39. #49 Graue Eminenz (14. Nov 2011 22:10)

    Graue Eminenz (21:58):

    Vor der heutigen Bundeswehr z.B. fürchten sich wohl nicht mal mehr die Kämpfer Allahs aus Hinterfotzistan.

    das liegt aber nicht an unseren Soldaten, welche nicht so dürfen wie sie wollen!
    Im Zweifel lauert auf jeden Soldaten der Staatsanwalt am heimatlichen Schreibtisch.
    Unsere Soldaten werden von der Politik und BW_Führung verarscht und verheizt!

  40. Pyrat (21:45):
    >>Der Aderlass an Mann u. Gerät ging innerhalb einer Dekade vonstatten.<<

    Sie sagen/schreiben es!
    .
    Ich lebe zwar nun seit über 11 Jahren in Kanada und bin mittlerweile auch Staatsbürger dieses Landes; aber ich war/bin eben auch Reserveoffizier der Fallschirm- Kommandojäger (der Bundeswehr). Wenn ich bedenke, dass damals im Kalten Krieg der Ostblock noch Angst vor unseren Möglichkeiten, Mitteln und Material hatte (ich habe die Unterlagen der NVA nach deren Abschaffung als Offizier selbst einsehen können), dann wird mir kotzübel, wenn ich beobachten muss, wie die Bundeswehr insgesamt zu einem Haufen von Lächerlichkeit und Sozialarbeitern verkommen ist (kleine Ausnahmen bestätigen die Regel!). Alte Kameraden – allesamt Offiziere oder Unteroffiziere mit Portepee – die heute im Wesentlichen in Luftlande- oder Spezialeinheiten als Berufsoldaten dienen – geben mir hierbei ebenso Recht, wie ein guter Freund aus dem einstmaligen Bundesgrenzschutz, der heute Bundespolizei heißt, in seinem Bereich ganz Ähnliches beklagt.
    .
    Die Friedensbewegten, die einst die fünfte Kolonne Moskaus genannt wurden, haben sich durchgesetzt. Man könnte sie heute die fünfte Kolonne Allahs nennen. Speziell Deutschland ist mittlerweile weitestgehend wehrlos.

  41. #51 Cedrick Winkleburger (14. Nov 2011 22:13)

    Ich glaube hier liest eine schweigende Mehrheit mit, die, of course, prepared ist.

    Und die, of course, „Denglish“ einfach nur dämlich findet.

  42. Meine Bewunderung an Israel gehört der konsequenten Staatsform. 20% Araber leben innerhalb seiner Grenzen. Auch Deutschland beherbergt mittlerweile einen Anteil von 20% raumfremder Ethnien.Während in de. eine hemmungslos, tödliche Toleranz den Verstand ausschaltet, beherrschen die Israelis den inneren Sprengsatz problemlos.
    Leider finde ich keine plausible Erklärung.

    An die Kernaussage der Essays von M.Mannheimer sei hier erinnert, die lautet:
    >b>“Solange sich Muslime von ihrer Religion nicht klar distanziert haben, sind sie wie Zeitbomben, die jederzeit scharfgestellt werden können.“
    _________________________________________

  43. Pyrat (22:21):
    >>Unsere Fallschirmjäger der DSO stehen jeden Tag im härtesten Gefecht und reissen den Taliban Tag für Tag den A…. auf, hart und kompromisslos.<<

    Das weiß ich wohl — manche meiner alten Kameraden wissen mir davon auch persönlich zu berichten. Allerdings sind es eben amerikanische Apaches oder F-16, die – trotz aller Heldenmütigkeit unserer BW-Kameraden – in der Regel den Ausschlag geben. Die Bundeswehr verfügt ja nicht einmal über Kampfhubschrauber, die in infanteristischen Kampf eingreifen können und Links-Grün ist Sturm gelaufen, als deutsche Tornados (vortreffliche Erdkampfflugzeuge übrigens) in Afghanistan lediglich Photos schießen sollten.

  44. @ Pyrat, Wotan und die Graue Eminenz…

    Abgesehen davon, ist es für die heutige Situation völlig unerheblich, wie sich das Christentum verbreitet hat.

    Die heutigen Christen, Juden, Atheisten und alle Anderen haben das unabsprüchliche Recht, sich dem Eroberungsbestreben durch Mohammedaner zu erwehren.

    Mit alles nötigen Mitteln und wie sie dem Angeriffenen wirkungsvoll erscheinen.

  45. Wotan47 (22:23):
    >>… das liegt aber nicht an unseren Soldaten, welche nicht so dürfen wie sie wollen!<<

    Selbstverständlich nicht. Siehe auch meinen letzten Beitrag an Pyrat!

  46. nicht die mama (22:35):
    >>Die heutigen Christen, Juden, Atheisten und alle Anderen haben das unabsprechliche Recht, sich dem Eroberungsbestreben durch Mohammedaner zu erwehren. Mit allen nötigen Mitteln und wie sie dem Angegriffenen wirkungsvoll erscheinen.<<

    Ersetze „Mohammedaner“ durch „Imame, Vorbeter und Ayatollahs, die auffordern den Koran zu befolgen und die, die ihnen folgen“, dann stimme ich Dir – wie sooft – zu. 😉
    Grundsätzlich kann ich erstmal nicht jeden, der sich Mohammedaner schimpft, als meinen Feind ansehen. Sehr wohl aber muss ich jeden Mohammedaner einen potentiellen Todfeind erkennen. Mit einem Generalverdacht hat das allerdings Nix zu tun: Ich nenne das Pragmatismus.

  47. @Graue Eminenz
    @Pyrat

    zu dem Thema empfehle ich das Buch
    „Schwarzbuch Bundeswehr“
    von Achim Wohlgethan
    (ex FschJ)
    er hat auch die Bücher „Endstation Kabul“ und „Operation Kundus“ geschrieben
    war mehrmals in Afg

    alle lesenswert.

  48. Wotan47 (22:45):
    >>zu dem Thema empfehle ich das Buch “Schwarzbuch Bundeswehr”<<

    Guter Buchtipp für die Zivilunken hier! :mrgreen:

  49. #62 Graue Eminenz (14. Nov 2011 22:43)

    Naja, aber wenn ein Mohammedaner die Eroberungs- und Herrschaftsansprüche seiner „Religion“ nicht umsetzen will, ist er im Sinne des Mohammedanismus kein Mohammedaner mehr.
    😉
    Ist natürlich Haarspalterei meinerseits.. 😉

    Aber stimmt schon, da meinen wir beide dasselbe.

    In einem „Kulturmoslem“ sehe ich als „Kulturchrist“ ebenfalls kein potentielles Hasssubjekt.

  50. #Graue Eminenz
    ich bin zwar nur Reservist eines Jägerbataillons und war damals nur in Belet Uen , aber die umstrittene Bombardierung der Tanklastwagen in AFG unterstütze ich voll und ganz

    Die Empöhrung darüber konnte nur von Gutmenschen kommen, jeder normale Mensch hat damals gedacht,was machen Kinder und Zivilisten mitten in der Nacht bei zwei von den Taliban entführten Tanklastzügen?

    Aber die Gutmenschenpolitik hier bei uns ist reine Wehrkraftzersetzung,und ich hoffe es wird sich noch bevor es knallt ändern,Die Hoffnung stirbt zuletzt

  51. #31 Graue Eminenz (14. Nov 2011 20:56) KDL (19:12):
    >>… die Moslems haben alles, was heute als “urislamisch” gilt in den letzten Jahrhunderten mit Gewalt an sich gerissen (die Christen, die vorher da waren, haben es allerdings ähnlich gemacht).<<
    Ach, ja? Welche christlichen Heerscharen haben denn bitteschön vor den Mohammedanern den nahen Osten und Nordafrika gewaltsam erobert?

    Genau die Frage lag mir auch auf der Zunge, Sie waren nur schneller, Graue Eminenz 🙂 …

  52. Mopp Resi (22:50):
    >>ich bin zwar nur Reservist eines Jägerbataillons …<<

    Was heißt denn hier „nur“?! – Sie tragen – als einzige im Heer – ein goldenes Emblem auf dem Barett!
    _______
    >>… die umstrittene Bombardierung der Tanklastwagen in AFG unterstütze ich voll und ganz.<<

    Wieso sollte diese Aktion tatsächlich und objektiv „umstritten“ sein? Weil da wohl auch Zivilisten umgekommen sind? — Es gilt ja wohl nun immer noch, dass es die Pflicht deutscher Offiziere ist, das Leben deutscher Soldaten zu schützen. Afghanische Zivilisten kommen da naturgemäß erstmal an zweiter Stelle. Es wäre jawohl ein Unding erster Güte, wenn das andersherum gehandhabt würde!

  53. #63 Wotan47 (14. Nov 2011 22:45)

    Es liegt mir fern überheblich zu sein, aber besagter Autor schreibt, seinen Fähigkeiten entsprechend, aus geopolitischer Sicht eines StUffz.
    Eher für die Mutti.

  54. #68 Graue Eminenz (14. Nov 2011 23:00)

    >>… die umstrittene Bombardierung der Tanklastwagen in AFG unterstütze ich voll und ganz.<<

    Wieso sollte diese Aktion tatsächlich und objektiv „umstritten“ sein? Weil da wohl auch Zivilisten umgekommen sind?

    „umstritten“ ist sie nur für „unsere“ linken und hirntoten Bestensmenschen.

    Für jeden Klardenkenden ist sie eindeutig legitim!
    Umstritten ist nur die Farce, welche dann mit Obert Klein veranstaltet wurde.
    (ich kann aber inzwischen jeden Soldaten verstehen, der nicht mehr bereit ist für dieses verkommene Politikerpack seinen Ar.. hinzuhalten)
    Meiner Meinung nach wird die deutsche Freiheit nicht am Hindukusch, sondern in Duisburg Marxloh oder Neukölln verteidigt.

  55. nicht die mama (22:50):
    >>In einem “Kulturmoslem” sehe ich als “Kulturchrist” ebenfalls kein potentielles Hasssubjekt.<<

    Kulturchrist gefällt mir!!! 🙂
    .
    Im Gegensatz zur Ansicht mancher k®ampfatheisten hier, bin ich ja nicht einmal ein tatsächlich tiefgläubiger Christ und aus vollem Herzen. Ich bin da eher ein „Vernunfts-Christ“. Außerdem bin ich schon als elitärer Soldat und in soldatischer Tradition Christ (also ein „Kulturchrist“ 😉 ) in diesem Sinne (anklicken):

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/51/Eingang_V%C3%B6lkerschlachtsdenkmal.JPG/1280px-Eingang_V%C3%B6lkerschlachtsdenkmal.JPG

    ___________

    >>Aber stimmt schon, da meinen wir beide dasselbe.<<

    Yepp. — Ich wollte jetzt schreiben: Wie in der Regel und dann fiel mir wieder ein, dass die Wikinger in der Regel rote Bärte trugen. 😉

  56. Israel ist ein Schutz für die Freiheit in Europa, was ich als zweibeinige Mieze (Bedeutung: Freiheitsliebe) immer wieder realisiere. Deswegen stehe ich ohne Wenn und Aber zu Israel. Ich liebe Israel, Ani Ohevet Israel. Schalom.

  57. #69 Pyrat (14. Nov 2011 23:04)

    Es liegt mir fern überheblich zu sein, aber besagter Autor schreibt, seinen Fähigkeiten entsprechend, aus geopolitischer Sicht eines StUffz.
    Eher für die Mutti.

    kann es sein, daß diese Leute aber nicht blöde sind und im Vergleich mit so manchem Offizier etwas näher an der Praxis?

  58. Pyrat (23:04)
    >>… aus geopolitischer Sicht eines StUffz. Eher für die Mutti.<<

    Ich kenne das Buch nicht — ist aber hoffentlich doch was für unsere Zivilunken und die Muttis derer: Jeder StUffz hat mehr Durchblick als ein ganzer Sack voll Zivilunken, wenn’s um Militärisches geht! 😉

  59. WahrerSozialDemokrat (23:14):
    >>[Ich] als Fan von Graue Eminenz …<<

    Nein, nein; mein Freund! Ich bin immer noch Fan von Ihnen und nicht andersherum, bitteschön! 😳

  60. #76 Graue Eminenz (14. Nov 2011 23:18)

    Ich kenne das Buch nicht — ist aber hoffentlich doch was für unsere Zivilunken und die Muttis derer: Jeder StUffz hat mehr Durchblick als ein ganzer Sack voll Zivilunken, wenn’s um Militärisches geht! 😉

    inhaltlich geht das Buch weit über die normale Sicht eines StUffz hinaus.

    Der hat heute eine Beratungsfirma (Sicherheit) und ist weltweit tätig.

  61. Lieber Zweifler,

    ich wollte einmal an einem Freitag an dem Gebet der Mohammedaner auf dem Tempelberg teilhaben. Ein netter israelischer Sicherheitsbeamter verbat mir, an der ersten von zwei sichtbaren Schranken, den Zutritt mit Hinweis auf meinen offen bekannten Unglauben.

    Ich fuhr um die Altstadt auf die andere Seite des Tals das „Altjerusalem“ von den Gräbern der gläubigen Juden trennt.

    Dort in der „Nekropole“ erwartete ich den Sonnenuntergang.

    Das gleissen des brechenden Sonnenlichts auf der Kuppel der Moschee faszinierte mich als der „übliche“ Lärm von einem „Allah u akbar“ unterbrochen wurde das tausende zorniger Kehlen widerholten.

    Wer auch immer glaubt der Islam sei „reformierbar“, „friedlich“, was auch immer, sollte diesen Ort aufsuchen um zu begreifen was er ist.

    Der Instinkt, geboren aus tausenden Generationen, wird ihm die Antwort geben.

    semper PI!

  62. #41 Graue Eminenz

    Was sollen diese Hasstiraden? Ich habe nicht mehr als in einem Klammersatz darauf hingewiesen, dass bei der Christianisierung nicht alles koscher war – und das war in der Geschichte. Ich bin der letzte, der historische Verbrechen mit der heutigen Zeit verrechnet. Für mich zählt, was heute ist. Aber für Leute wie dich, ist offensichlich der leise Hinweis, auf üble Sachen in der Vergangenheit schon ein Ausdruck von Kampfatheismus (hast du dir eigentlich schon das Urheberrecht für diesen Ausdruck gesichert?).

    Davon abgesehen, ich bin kein Atheist sondern Agnostiker, falls du überhaupt in der Lage bist, den Unterschied zu raffen. Und ich bin sogar zahlendes Mitglied der (evangelischen) Kirche. Aber das passt kaum in dein Weltbild. So, jetzt habe ich mir fest vorgenommmen: Du kannst künftig noch so viel Hass verbreiten (ich jedenfalls habe im Konfirmandenunterricht gelernt, dass Jesus für Liebe steht), aber ich werde darauf nicht mehr antworten.Das ist genauso zwecklos wie mit fundamentalistischen Moslems über die Friedlichkeit des Islams zu reden.

  63. Mopp Resi (23:15)
    >>das nur bezog sich auch auf das Wort Reservist<<

    Ich bin doch auch „nur“ Reservist.
    .
    Früher hieß es einmal „Reserve hat Ruh’“. Heute sind viele von uns Reservisten innerlich alarmiert mehr denn je.

  64. Der iranische Irre und seine Mullahs mit ihm sollen einfach die Worte des israel. Verteidigungsministers noch einmal in Erinnerung rufen. Sollte Israel vom Iran angegriffen werden, wird der Name Teheran und nicht nur Teheran auf der Weltkarte nicht mehr existieren. Ich würde meinen, eine genug deutliche Aussage. Israel verfügt nach glaubhaften Schätzungen über mind. 100 – 200 Atomsprengköpfe mit der je 100-fachen Stärke der Hiroshima-Bombe und Jericho III Trägerraketen mit Reichweiten bis 5000 km. Deren Zielgenauigkeit ist sekundär, sie brauchen keine Atomanlage zu zerstören, ob sie l km weiter südlich oder nördlich über Teheran explodieren, spielt keine Rolle.

  65. So bitter es klingen mag… langsam wäre es wohl an der Zeit mal „durchzuspielen“ wie ein iranischer nuclearTERRORangriff auf Israel aussehen könnte, sofern die Irren aus Teheran es tatsächlich „schaffen“ würden.

    Welche Sprengkraft können die „entwickeln“ welche Zerstörungen würde selbst der „Einsatz“ von nur einer Atombombe hervorrufen ?

    Die Fläche Israels ist eine so Grosse nicht.

    Kernland 20.991 km² / 22.145 km²
    besetzte Gebiete 6.831 km

    Zum Vergleich Hessen:
    21.114,94 km²
    NRW:
    34.088,01 km²
    Brandenburg
    29.478,61 km²
    Stellt sich die Frage wann AchMADummdichDAT meint das der 12 Mahdi auftaucht, denn das dürfte für den ja der Termin des „Bombeneinsatzes“ sein…..

  66. KDL (23:29):
    >>@ Graue Eminenz: Was sollen diese Hasstiraden?<<

    Ja, das frage ich Sie!
    _____________
    >>Ich habe nicht mehr als in einem Klammersatz darauf hingewiesen, dass bei der Christianisierung nicht alles koscher war – und das war in der Geschichte.<<

    Nein; Sie haben die friedliche Christianisierung gleichgesetzt mit der gewaltsamen Eroberung der Mohammedaner.
    ______________
    >>Für mich zählt, was heute ist.<<

    Deshalb machen Sie wohl auch aus Ihren Lügen zur Historie immer diese kleinen Klammersätze, gell?
    ____________
    >>ich werde darauf nicht mehr antworten.<<

    Dass hoffe ich doch stark, dass ich Sie in Zukunft unwidersprochen attackieren kann, ohne dass sie mir sinnlose Widerworte geben.
    ____________
    >>Das ist genauso zwecklos wie mit fundamentalistischen Moslems über die Friedlichkeit des Islams zu reden.<<

    Ihre peinlichen Versuche, mich beständig mit Mohammedanern, die Ihren Glauben leben, auf eine Stufe zu stellen, wirken langsam weniger peinlich aber umso mehr grotesk. Merken Sie das denn nicht?
    .
    Im Übrigen warte ich immer noch auf Ihre Antwort auf meine obige Frage ob Ihrer dreisten Behauptung:
    Welche christlichen Heerscharen haben denn bitteschön vor den Mohammedanern den nahen Osten und Nordafrika gewaltsam erobert?
    _______

    P.S. Wenn der Gentleman merkt, dass er in Scheiße getreten ist, zieht er den Fuß unauffällig zurück. Sie trampeln noch wie wild in dem Haufen herum; wenn ich das mal so bemerken darf.

  67. #50 Graue Eminenz (14. Nov 2011 22:10)

    Deutschland wird entwaffnet, die Neuzugänge der BW – was man so lesen kann – sind nur noch ein kleiner Haufen undisziplinierter Kinder, die nach wenigen Wochen Räuber und Gendarm Spiel die Nase voll haben.

    Was mir viel mehr zu denken gibt ist der Abzug der amerikanischen Truppen. An den Kosten kann es nicht liegen, wir haben all die Jahre dafür gezahlt. Ich glaube eher, denen wirds hier langsam zu heiß!

    Henry Kissinger äußerte sich 1979 in Brüssel wie folgt: „Ihr Europäer müßt schon verstehen, daß, wenn es in Europa zu einem Konflikt kommt, wir Amerikaner natürlich keineswegs beabsichtigen, mit euch zu sterben.“ (Unabhängige Nachrichten Bochum Nr. 8, 1981).

  68. #82 Graue Eminenz
    >>das nur bezog sich auch auf das Wort Reservist<<

    Ich bin doch auch „nur“ Reservist.
    .
    Früher hieß es einmal „Reserve hat Ruh’“. Heute sind viele von uns Reservisten innerlich alarmiert mehr denn je.

    und zwar sehr alamiert, ich hoffe mal das mein G3 noch in dem Zustand ist,wie ich es verlassen habe, wenn es soweit ist,will ich nicht diesen neumodischen Schnickschnack(G36) sondern meine gute alte Zensi(wir mussten unserer Braut noch Namen geben)

    und ich sag mal so, im Ernstfall
    nach meinen Berechnungen sind ungefähr 10Jahrgänge vor mir(40) vom Alter her,noch einsatzbereit, dann bis jetzt noch 20Jahrgänge
    (zu meiner Zeit standen noch 370.000 unter Waffen)
    wir hätten jetzt im Ernstfall nur mit Reservisten mehr Soldaten als damals die Wehrmacht
    also,alles noch im Verteidigungsfähigen Bereich,
    ausser 90% der Resis stopfen sich seitdem mit Chips und Bier voll,und gucken RTL,dann siehts bitter für Deutschland aus mit unserer kastrierten BW

  69. #83 Wachsames Auge (14. Nov 2011 23:35)

    Nochmal: Das stört die Mullahs nicht. „Die“ sind nicht wir „wir“. Mann muß bei allen Planungen rund um den Iran immer mit einbeziehen, daß sich Menschen mit einem todessüchtigen Wahnsystem wie dem Islam – besonders in seiner schiitischen, apokalyptischen Mahdi-Ausprägung samt Blutkult um Imam Hussein und Ashura – plus der islamischen Heilslehre um Paradies und Märtyrertum durch die Androhung der Vernichtung „im diesseitigen Leben“ nicht beeindrucken läßt.

    Optimistische/Wunsch-Einschätzung: Die Mullahs haben endlich die Bombe (an der sie fieberhaft seit Jahren arbeiten, um endlich Israel zu vernichten und durch diesen Akt die Ankunft des Mahdi sowie das Jüngste Gericht herbeizuzwingen), sehen ein, daß sie selber draufgehen und verzichten auf den Nukleareinsatz. Sehr unwahrscheinlich.

    Pessimistische/realistische Einschätzung: Der Iran bekommt die Bombe und schmeißt sie sofort. Dann ist Israel weg. Und vermutlich im Gegenschlag der ganze Mittlere Osten auch.

    Dazwischen gibt es noch ein paar Optionen. Aber für die wird langsam die Zeit knapp.

  70. #77 Graue Eminenz (14. Nov 2011 23:24)

    WahrerSozialDemokrat (23:14):
    >>[Ich] als Fan von Graue Eminenz …< < Nein, nein; mein Freund! Ich bin immer noch Fan von Ihnen und nicht andersherum, bitteschön!

    Den Streit wird keiner von uns gewinnen! Frieden! 😆

  71. #85 Graue Eminenz (14. Nov 2011 23:47)

    P.S. Wenn der Gentleman merkt, dass er in Scheiße getreten ist, zieht er den Fuß unauffällig zurück. Sie trampeln noch wie wild in dem Haufen herum; wenn ich das mal so bemerken darf.

    Genau dafür schätze ich Sie besonders!!! Ich wäre da wohl banaler und aufgeregter… 😥

  72. Salander (00:08):
    >>… der Abzug der amerikanischen Truppen. An den Kosten kann es nicht liegen, wir haben all die Jahre dafür gezahlt. Ich glaube eher, denen wirds hier langsam zu heiß!<<

    Denen wird’s langsam nicht zu heiß, Auf ausdrücklichen Wunsch der Bundesregierungen der letzten Jahre, die USA ihre Truppenkontingente in Germanistan zu reduzieren. Nichtzuletzt und hauptsächlich allerdings sind die US-Streitkräfte in Mittel- und Westeuropa aufgrund von Abrüstungsvereinbarungen mit dem heutigen Russland getroffen worden.

    Zusätzlich haben sie vielleicht auch einfach keinen Bock mehr: Luftbrücke, Berliner Freiheit, Sicherung der Bundesrepublik, RAF-Anschläge auf amerikanische Einrichtungen, Friedensbewegung, Pershing-II und Cruise-Missile-Stationierung auf Kosten des amerikanischen Steuerzahlers, etc. etc.. Und wo wir bei Kosten sind: Für den amerikanischen Schutz speziell Deutschlands hat der deutsche Steuermichel vergleichsweise gar Nix aufgebracht, wenn man das mal damit vergleicht, was der amerikanische Arbeitnehmer und –Geber dafür hat aufbringen müssen — und wollen(!).

    Im Übrigen ist der Verdacht, den „Amis“ würde es zu heiß, in meinen Augen geradezu lächerlich: Es sind immer amerikanische Truppen, die für die Freiheit in die härtesten Kampfeinsätze gehen. Es sind immer wieder die US-Truppen die z.B. von der Bundeswehr oder norwegischen Truppen z.B. in Afghanistan darum gebeten werden, doch bitte einzugreifen. Es waren amerikanische Truppen, die im Bereich der Bundeswehr in Kunduz wieder für halbwegs Ordnung sogen mussten, nachdem (auf politische Order hin!) die deutschen Soldaten der Lage nicht mehr Herr wurden. — Kurzum: Die Amerikaner ziehen sich nicht zurück, weil es zu heiß würde. Das haben sie nun wirklich noch nie gemacht!
    _______________
    >>Henry Kissinger äußerte sich 1979 in Brüssel wie folgt: “Ihr Europäer müßt schon verstehen, daß, wenn es in Europa zu einem Konflikt kommt, wir Amerikaner natürlich keineswegs beabsichtigen, mit euch zu sterben.”<<

    Man kann tatsächlich Zitate aus dem Zusammenhang reißen: 1979 war der Kalte Krieg und Kissinger war lediglich darum bemüht, die europäischen NATO-Partner auf ihre Verpflichtungen im Bündnis hinzuweisen. Er wollte damit zum Ausdruck bringen, dass Amerikaner eben nicht allein die Verteidigung Europas bewerkstelligen wollten sondern eine adäquate Beteiligung der West-Europäer im Bündnis erwarteten. Tatsächlich – und das kann ich Ihnen aus meinen ganz persönlichen Einsichtnahmen der Dokumente als Offizier bestätigen – hat der Warschauer Pakt Europa nie angegriffen (aber etliche Pläne dazu vorbereitet), weil er wusste, dass die pitter pöhsen Amis dann mit der Erde Billard spielten – auch unter Verlust aller amerikanischen Leben. Die Abschreckung hat also funktioniert. Mit Ihrem obigen Zitat wollen sie jawohl jetzt nicht mitteilen, dass die USA eigentlich gar nicht abgeschreckt haben oder abschrecken wollten, oder?

    Kurzum: Es war vor Allem der amerikanische Steuerzahler, der Deutschland vor dem absoluten Grauen bewahrt hat. Das fing schon mit dem Marshall-Plan an, ging über die Unterstützung Berlins (wissen Sie eigentlich, was die Luftbrücke nach heutigen Maßstäben gekostet hat?) bis hin zu der Stationierung von Mittelstreckenraketen in den 80igern des letzten Jahrhunderts.

  73. WahrerSozialDemokrat (00:44):
    >>„Wenn der Gentleman merkt, dass er in Scheiße getreten ist, zieht er den Fuß unauffällig zurück. Sie trampeln noch wie wild in dem Haufen herum; wenn ich das mal so bemerken darf.“
    Ich wäre da wohl banaler und aufgeregter… 🙁
    <<

    Sie, mein verehrter Freund, bewegen sich stets so elegant und gekonnt, dass Ihnen ein Haufen Scheiße Nix anhaben kann: So oder so nicht. 🙂

  74. Mopp Resi (00:15):
    >>… alarmiert, ich hoffe mal dass mein G3 noch in dem Zustand ist, wie ich es verlassen habe …<<

    Sie werden lachen: Ich wurde eingezogen als Wehpflichtiger und das erste Mal habe ich ein G3 mit fester Schulterstütze wahrgenommen, als zwei Mann pro Gruppe unserer Kompanie in die Scharfschützenausbildung gingen. Ich persönlich kenne das G3 nur mit einschiebbarer Schulterstütze.
    _________
    >>nicht diesen neumodischen Schnickschnack(G36)<<

    In verschiedenen Kommandolehrgängen habe ich damals das amerikanische M-16 schätzen gelernt: Leicht, leichte (und damit viel tragbare) Munition und äußerst treffsicher. Ich will hier kein Vergleich zum G3 bewerkstelligen, denn das wäre zu umfangreich. Ich schätze das G3 auf andere Weise genauso, vermag aber Nix über das G36 zu sagen. Ich habe das nie geschossen (aber durchaus AK47 und 72; auch noch vor der Maueröffnung, weil ich Kommandojäger war [Scheiß-Spritzen!]) Allerdings war ich schon als Landser in meiner Gruppe zum MG-Schützen eingeteilt. Ich rede/schreibe hier vom guten alten MG3.
    Hier mal in Anwendung durch Norweger (dafür, dass die Ziele grün sind, kann ich Nix 😉 ):

    http://www.youtube.com/watch?v=EcnGfVSDf7U

    Darüber geht meiner Ansicht nach immer noch Nix! Nehme das schwere Gerät auch gerne im Häuserkampf mit und selbst auf manches Kommando-Unternehmen. :mrgreen:

  75. MG3:

    Tja, 20 Schuss pro Sekunde (7,62mm) sind eben nicht zu verachten.
    (Schwelg in Erinnerungen)
    😎

  76. ja,das gute alte MG3 hatten wir auch
    (mit sogenannter Natobremse 😉 )

    mit der Uzi zu schiessen hat auch Laune gemacht

  77. Mopp Resi (01:57):
    >>mit der Uzi zu schiessen hat auch Laune gemacht<<

    Mit der UZI zu schießen, fand ich nie so wirklich besonders toll: Nach meinem Geschmack zu langsam, zu ungenau.
    .
    Beachten Sie aber bitte – wie oben gesagt/geschrieben – dass ich Fallschirm- und Kommandojäger war: Wir haben auch im Häuser- und Nahkampf stets G3 benutzt; mit einziehbarer Schulterstütze. Sooo viel länger als eine UZI ist es denn dann auch nicht, aber in der Wirkung (bei einem Feuerstoß in einen Raum in einem Haus) wesentlich wirkungsvoller.
    .
    Ich weiß aber z.B. (wo wir bei neueren Waffen waren), dass das amerikanische (und auch seit Jahren in der kanadischen Armee gebräuchliche) Colt Carabine vortrefflich ist, da ich es selbst schon mehrere Male intensiv geschossen habe.
    .
    Die neuen NATO-Spritzen für Maschinengewehre à 7,62mm können aber mit dem MG3 immer noch nicht mithalten. Das wird mir immer wieder bestätigt.

  78. Aus rein religiöser Sicht habe ich mich schon immer darüber gewundert, dass das Volk Israels diese beidenm Bauten – vor allem die Al Aqsa-Moschee – bisher nicht angerührt hat. Die steht immerhin auf dem Grund und Boden, der einst das Zentrum des jüdischen Glaubens beherbergte, das Allerheiligste, wo nach der Überlieferung das Vermächtnis des Mose – die Gesetzestafeln – aufbewahrt wurden.

    Und da das jüdische Volk im Gegensatz zu den Mohammedanern (die haben bekanntlich Mekka und Medina, wo kein ungläubiger Untermensch hin darf) nur ein religiöses Zentrum hatte, wäre es nur folgerichtig, dass sie die Zeichen der islamischen Fremdherrschaft auf IHREM Land beseitigten.
    Dass sie es nicht tun und ihren eigentlichen Todfeinden sogar noch dort ungehindert Zugang gewähren, spricht für eine enorme moralische Größe dieser Menschen.
    Blöderweise sind fanatische Muslime intelektuell damit überfordert, Moral oder geistige Größe überhaupt zu registrieren.

  79. #35 KDL (14. Nov 2011 21:22)
    #31 Graue Eminenz

    „Wenn du glaubst, dass bei der Christianisierung alles friedlich und freiwillig gelaufen ist, dann unterscheidest du dich in Nichts von einem Moslem.“

    Christen, die sich nicht an das Wort Gottes, die Heilige Schrift, halten, sind keine wahren Christen. Man darf nicht alles, was in der Vergangenheit geschehen ist pauschal dem
    Christentum anlasten.

    Jesus hat es schon vorausgesehen und in seinem
    Gleichnis über das Unkraut im Weizenfeld deutlich gemacht. s. Matthäus 13, 24-30

    „24 Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich (das unsichtbare Reich Gottes auf dieser Erde) gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. 26 Als nun die Saat wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut.“

    Das Unkraut sind Menschen, die sich als Christen ausgeben aber keine wahren Christen sind und im Namen des Christentums Unheil verursacht haben und auch heute noch Unsegen verbreiten.

  80. Wenn du glaubst, dass bei der Christianisierung alles friedlich und freiwillig gelaufen ist, dann unterscheidest du dich in Nichts von einem Moslem.

    Das Christentum verbreitete sich im Mittelmeerraum tatsächlich ausschließlich friedlich. Das ist schon deshalb einleuchtend, weil es vor der Zeit, als das Christentum in Rom Staatsreligion wurde, überhaupt kein Militärmacht gab, die es hätte kriegerisch verbreiten können. Erst später bei der Christianisierung Mittel- und Nordeuropas kam es vereinzelt zur erzwungener Christianisierung.

    Aber selbst da, wo es unfriedlich zuging, ging es bei der Christianisierung (in der alten Welt) immer nur darum, dass ein bereits in einem Gebiet ansässiges Volk die Religion wechselte. Die Sachsen – ein Besipiel für gewaltsame Christianisierung durch Karl den Großen – waren nach der Christianisierung immer noch Sachsen. Die Islamisierung hingegen ging auch mit einer Arabisierung einher. Die Bevölkerung wechselte nicht nur die Religion, die arabischen Eroberer hinterließen auch ihre Gene. Die heutigen Perser und Ägypter haben nichts mehr mit den großen historischen Völkern gleichen Namens gemeinsam.

    Genau dasselbe passiert bei der so genannten Islamisierung Europas. Es handelt sich nicht um einen bloßen Religionswechsel, es handelt sich um eine nicht wieder rückgängig zu machende Änderung der Bevölkerung. Die fatale Vermischung wird unter dem Begriff „Integration“ aggressiv vorangetrieben.

    Zum Thema: Ich bin militärisch vollkommen ahnungslos. Aber hat Israel nicht irgendwelche Abwehrrakten (oder wie man das nennt), die einen potentiellen iranischen Angriff schon alleine technisch unmöglich machen?

  81. #91 Graue Eminenz (15. Nov 2011 00:56)
    Kurzum: Es war vor Allem der amerikanische Steuerzahler, der Deutschland vor dem absoluten Grauen bewahrt hat. Das fing schon mit dem Marshall-Plan an, ging über die Unterstützung Berlins (wissen Sie eigentlich, was die Luftbrücke nach heutigen Maßstäben gekostet hat?)
    ——————————————
    Fest steht aber auch,dass hauptsächlich Amerika neben Russland, nach diesem Sieg, als absolute Sieger dastanden,und das meine ich nicht nur millitärisch.Ausserdem war ein Krieg gegen den Westen nicht geplant (gewollt),schon garnicht gegen Amerika.Auch das amerikanische Volk wollte keinen Krieg in Europa.
    »Die amerikanische Nation wurde mit Versprechungen über einen Nicht-Kriegseintritt
    in den Krieg geführt« (Detlef Junker).

  82. #71 Graue Eminenz (14. Nov 2011 23:10)

    Und ich bin völlig ungläubig aber mir wohl bewusst, dass gerade hier in Bayern die Traditionen vom katholischen Christentum geprägt sind und Land und Leute ohne diese christlichen Einflüsse anders wären.
    Wenn ich mir beispielsweise einen Leonhardiritt ansehe, dann sehe ich erhaltenswerte Kultur und keine „Christianisierungsversuche“.

    Man muss es auch als Ungläubiger halt neidlos anerkennen, dass die sieben 😉 relevanten Gebote aus der Bibel und die Vorgaben vom Tischlerssohn einen guten Grundstock für die Gemeinschaftsbildung darstellen.
    Ob diese Gebote und Regeln nun von „Gott“ stammen oder Moses und Jesus selbst eingefallen sind, um ein geregeltes und friedliches Zusammenleben von grossen Menschengruppen zu ermöglichen…wen ausser Christianophobe juckt es?
    😀

  83. #93 Graue Eminenz (15. Nov 2011 01:25)
    Mopp Resi (00:15):
    >>… alarmiert, ich hoffe mal dass mein G3 noch in dem Zustand ist, wie ich es verlassen habe …<<
    ….

    Donnerwetter, lauter alte Kämpfer.
    Ich war 1973 beim 4./FschJgBtl 261 in Lebach.

    Das G3 war zweifelsohne eine gute Waffe, aber dem heutigen G36 in Summe sicherlich unterlegen (außer Stoppwirkung und Durchschlag).
    Schieße seit Jahren als Sportschütze das XR15 und habe dadurch einen guten Vergleich.

    Zu Israel:
    Die Amis werden Israel nicht fallenlassen – da bin ich mir sicher.
    Auf Europa können die Juden leider nicht hoffen, denn die größten Feinde Israels sind Politiker in Frankreich und Deutschland – auch wenn in Feiertagsreden das Gegenteil behauptet wird.
    Für dieses Deutschland, wie wir es jetzt leider erleben müssen, würde ich keinen Finger mehr rühren.
    Mit Israel würde ich jederzeit kämpfen!

  84. Die Überschrift dieses Artikels versetzt mir wieder einmal einen Stich in mein Herz. Wie wahr wohl dieser einfache Satz ist. Ich habe von 1976 bis 1979 im Libanon bzw. Syrien gelebt. Davon zwei Jahre im Süden Libanons in der Stadt Nabatiye. Ich habe mir dort fast zwei Jahre mit ansehen müssen, wie Palästinenser jeden Tag Raketen nach Israel schossen. Die Grenze ist ungefähr 5 km entfernt. Jeden Tag. Stundenlang. Die Israelis haben so ca. alle 8 bis 10 Tage 4 bis 5 Raketen zurückgeschossen. Und das Schlimme daran war, daß die Medien in Deutschland die Raketen der Palästinenser nicht einmal erwähnt haben, sondern immer nur von den Aggressionen der Israelis berichtet haben. Und diese Einseitigkeit hat sich bis heute nicht geändert. Im März ’78 marschierten dann die Israelis im Süden Libanons ein und starteten ihre „Operation Litani“. Meine drusischen Freunde und ich flohen dann nach Beirut und weil dort der Bürgerkrieg wütete dann in die Bekaa-Ebene. Auch hier waren die Israelis wieder die „Bösen“. Im Süden konnte ich mir israelisches Fernsehen ansehen und das ganze Verhalten der Israelis, deren Medien und Berichterstattung waren immer nur von einem Ziel geprägt: von einem friedlichen Miteinander der Kulturen in der dortigen Region. Die Israelis wollen endlich in Frieden leben und haben so die Schnauze voll von den Aggressionen. Aber es gibt Kräfte in der westlichen Welt, die wollen diese Auseinandersetzungen im Nahen Osten immer weiter schüren. Noch überwiegt der Schutz gegenüber Israel. Noch….

  85. Hallo Graue Eminenz

    und vielen Dank für das Geraderücken vieler Falschbehauptungen – auch an andere Schreiber in diesem Thread.

    Ich war einfacher Soldat bei den Fallschirmjägern. Ich denke, in Deutschland kann man über 10 Mio Männern Waffen in die Hand drücken, die auch etwas damit anfangen können, sollte es mal nötig sein. Man darf neben den Soldaten und Reservisten die Sportschützen, Jäger, Polizisten, Grenzschutz nicht vergessen. In einem unter solchen Vorausetzungen startenden Bürgerkrieg ist der Ausgang vorhersehbar. Es würden sich mohammedanische Aggressoren erst mal selbst in den Fuß schießen, mangels Wissen – auch rund um die Erhaltung der Präzision ihrer Waffen.

    Ich persönlich denke, Deutschland wir immer Herr seiner Lage bleiben. Im Moment lässt es sich noch ein wenig am Nasenring ziehen von Türkenverbänden und von Straftätern auf der Straße. Aber das wird nicht ewig so bleiben.

  86. AM ISRAEL CHAI!
    VIVA ISRAEL!
    LANG LEBE ISRAEL!
    LONG LIVE ISRAEL!

    http://www.die-bibel.de
    Jesaja, Kapitel 40 ff.
    Das Trostbuch von der Erlösung Israels (Kapitel 40,1–55,13)
    40 1 Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. 2 Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden.
    3 Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! 4 Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden; 5 denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat’s geredet.
    6 Es spricht eine Stimme: Predige!, und ich sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. 7 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Odem bläst darein. Ja, Gras ist das Volk! 8 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.
    9 Zion, du Freudenbotin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Siehe, da ist euer Gott; 10 siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her. 11 Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Er wird die Lämmer in seinen Arm sammeln und im Bausch seines Gewandes tragen und die Mutterschafe führen.
    12 Wer misst die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne und fasst den Staub der Erde mit dem Maß und wiegt die Berge mit einem Gewicht und die Hügel mit einer Waage? 13 Wer bestimmt den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweist ihn? 14 Wen fragt er um Rat, der ihm Einsicht gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn Erkenntnis und weise ihm den Weg des Verstandes? 15 Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein. 16 Der Libanon wäre zu wenig zum Feuer und seine Tiere zu wenig zum Brandopfer. 17 Alle Völker sind vor ihm wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel.
    18 Mit wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Abbild wollt ihr von ihm machen? 19 Der Meister gießt ein Bild und der Goldschmied vergoldet’s und macht silberne Ketten daran. 20 Wer aber zu arm ist für eine solche Gabe, der wählt ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, ein Bild zu fertigen, das nicht wackelt.
    21 Wisst ihr denn nicht? Hört ihr denn nicht? Ist’s euch nicht von Anfang an verkündigt? Habt ihr’s nicht gelernt von Anbeginn der Erde? 22 Er thront über dem Kreis der Erde, und die darauf wohnen, sind wie Heuschrecken; er spannt den Himmel aus wie einen Schleier und breitet ihn aus wie ein Zelt, in dem man wohnt; 23 er gibt die Fürsten preis, dass sie nichts sind, und die Richter auf Erden macht er zunichte: 24 Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stamm eine Wurzel in der Erde, da lässt er einen Wind unter sie wehen, dass sie verdorren, und ein Wirbelsturm führt sie weg wie Spreu. 25 Mit wem wollt ihr mich also vergleichen, dem ich gleich sei?, spricht der Heilige.
    26 Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt. 27 Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem HERRN verborgen, und mein Recht geht vor meinem Gott vorüber«? 28 Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich. 29 Er gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. 30 Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
    41 1 Die Inseln sollen vor mir schweigen und die Völker neue Kraft gewinnen! Sie sollen herzutreten und dann reden! Lasst uns miteinander rechten! 2 Wer lässt den von Osten her kommen, dem Heil auf dem Fuße folgt, vor dem er Völker und Könige dahingibt, dass er ihrer mächtig wird? Sein Schwert macht sie wie Staub und sein Bogen wie verwehte Spreu. 3 Er jagt ihnen nach und zieht unversehrt hindurch und berührt den Weg nicht mit seinen Füßen. 4 Wer tut und macht das? Wer ruft die Geschlechter von Anfang her? Ich bin’s, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe. 5 Als die Inseln das sahen, fürchteten sie sich, und die Enden der Erde erschraken; sie nahten sich und kamen herzu.
    6 Einer will dem andern helfen und spricht zu seinem Nächsten: Steh fest! 7 Der Meister nimmt den Goldschmied fest an die Hand, und sie machen mit dem Hammer das Blech glatt auf dem Amboss und sprechen: Das wird fein stehen!, und machen’s fest mit Nägeln, dass es nicht wackeln soll.
    8 Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, du Spross Abrahams, meines Geliebten, 9 den ich fest ergriffen habe von den Enden der Erde her und berufen von ihren Grenzen, zu dem ich sprach: Du sollst mein Knecht sein; ich erwähle dich und verwerfe dich nicht –, 10 fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.
    11 Siehe, zu Spott und zuschanden sollen werden alle, die dich hassen; sie sollen werden wie nichts und die Leute, die mit dir hadern, sollen umkommen. 12 Wenn du nach ihnen fragst, wirst du sie nicht finden. Die mit dir hadern, sollen werden wie nichts, und die wider dich streiten, sollen ein Ende haben. 13 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!
    14 Fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, du armer Haufe Israel. Ich helfe dir, spricht der HERR, und dein Erlöser ist der Heilige Israels. 15 Siehe, ich habe dich zum scharfen, neuen Dreschwagen gemacht, der viele Zacken hat, dass du Berge zerdreschen und zermalmen sollst und Hügel wie Spreu machen. 16 Du sollst sie worfeln, dass der Wind sie wegführt und der Wirbelsturm sie verweht. Du aber wirst fröhlich sein über den HERRN und wirst dich rühmen des Heiligen Israels.
    17 Die Elenden und Armen suchen Wasser und es ist nichts da, ihre Zunge verdorrt vor Durst. Aber ich, der HERR, will sie erhören; ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen. 18 Ich will Wasserbäche auf den Höhen öffnen und Quellen mitten auf den Feldern und will die Wüste zu Wasserstellen machen und das dürre Land zu Wasserquellen. 19 Ich will in der Wüste wachsen lassen Zedern, Akazien, Myrten und Ölbäume; ich will in der Steppe pflanzen miteinander Zypressen, Buchsbaum und Kiefern, 20 damit man zugleich sehe und erkenne und merke und verstehe: Des HERRN Hand hat dies getan, und der Heilige Israels hat es geschaffen.
    21 Bringt eure Sache vor, spricht der HERR; sagt an, womit ihr euch verteidigen wollt, spricht der König in Jakob. 22 Sie sollen herzutreten und uns verkündigen, was kommen wird. Verkündigt es doch, was früher geweissagt wurde, damit wir darauf achten! Oder lasst uns hören, was kommen wird, damit wir merken, dass es eintrifft! 23 Verkündigt uns, was hernach kommen wird, damit wir erkennen, dass ihr Götter seid! Wohlan, tut Gutes oder tut Schaden, damit wir uns verwundern und erschrecken! 24 Siehe, ihr seid nichts und euer Tun ist auch nichts, und euch erwählen ist ein Gräuel.
    25 Von Norden habe ich einen kommen lassen und er ist gekommen, vom Aufgang der Sonne her den, der meinen Namen anruft. Er zerstampft die Gewaltigen wie Lehm und wie der Töpfer, der den Ton tritt. 26 Wer hat es von Anfang an verkündigt, dass wir’s vernahmen? Wer hat es vorher geweissagt, dass wir sagen: Das ist recht! Aber da ist keiner, der es verkündigte, keiner, der etwas hören ließ, keiner, der von euch ein Wort hörte. 27 Ich bin der Erste, der zu Zion sagt: Siehe, da sind sie!, und Jerusalem gebe ich einen Freudenboten. 28 Schau ich mich um, da ist niemand, und seh ich sie an, da ist kein Ratgeber, dass ich sie fragen könnte und sie mir antworteten. 29 Siehe, sie sind alle nichts und nichtig sind ihre Werke; ihre Götzen sind leerer Wind.
    42 1 Siehe, das ist mein Knecht – ich halte ihn – und mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen. 2 Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen. 3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus. 4 Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen, bis er auf Erden das Recht aufrichte; und die Inseln warten auf seine Weisung.
    5 So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen: 6 Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden, 7 dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.
    8 Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen. 9 Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es aufgeht, lasse ich’s euch hören.
    10 Singet dem HERRN ein neues Lied, seinen Ruhm an den Enden der Erde, die ihr auf dem Meer fahrt, und was im Meer ist, ihr Inseln und die darauf wohnen! 11 Ruft laut, ihr Wüsten und die Städte darin samt den Dörfern, wo Kedar wohnt. Es sollen jauchzen, die in Felsen wohnen, und rufen von den Höhen der Berge! 12 Sie sollen dem HERRN die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkünden!
    13 Der HERR zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann kommt er in Eifer; laut erhebt er das Kampfgeschrei, zieht wie ein Held wider seine Feinde. 14 Ich schwieg wohl eine lange Zeit, war still und hielt an mich. Nun aber will ich schreien wie eine Gebärende, ich will laut rufen und schreien. 15 Ich will Berge und Hügel zur Wüste machen und all ihr Gras verdorren lassen und will die Wasserströme zu Land machen und die Seen austrocknen. 16 Aber die Blinden will ich auf dem Wege leiten, den sie nicht wissen; ich will sie führen auf den Steigen, die sie nicht kennen. Ich will die Finsternis vor ihnen her zum Licht machen und das Höckerige zur Ebene. Das alles will ich tun und nicht davon lassen. 17 Aber die sich auf Götzen verlassen und sprechen zum gegossenen Bilde: »Ihr seid unsre Götter!«, die sollen zurückweichen und zuschanden werden.
    18 Hört, ihr Tauben, und schaut her, ihr Blinden, dass ihr seht! 19 Wer ist so blind wie mein Knecht, und wer ist so taub wie mein Bote, den ich senden will? Wer ist so blind wie der Vertraute und so blind wie der Knecht des HERRN? 20 Du sahst wohl viel, aber du hast’s nicht beachtet; deine Ohren waren offen, aber du hast nicht gehört. 21 Dem HERRN hat es gefallen um seiner Gerechtigkeit willen, dass er sein Gesetz herrlich und groß mache. 22 Dennoch ist es ein beraubtes und geplündertes Volk; sie sind alle gebunden in Gefängnissen und verschlossen in Kerkern. Sie sind zur Beute geworden und es ist kein Erretter da; sie sind geplündert und es ist niemand da, der sagt: Gib wieder her! 23 Wer ist unter euch, der das zu Ohren nimmt, der aufmerkt und es hört für künftige Zeiten?
    24 Wer hat Jakob der Plünderung preisgegeben und Israel den Räubern? Hat es nicht der HERR getan, an dem wir gesündigt haben? Und sie wollten nicht auf seinen Wegen wandeln, und sie gehorchten seinen Weisungen nicht. 25 Darum hat er über sie ausgeschüttet seinen grimmigen Zorn und den Schrecken des Krieges, dass er sie ringsumher versengte, aber sie merken’s nicht, und sie in Brand steckte, aber sie nehmen’s nicht zu Herzen.
    43 1 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! 2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. 3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner statt, 4 weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. Ich gebe Menschen an deiner statt und Völker für dein Leben. 5 So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln, 6 ich will sagen zum Norden: Gib her!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, 7 alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen und zubereitet und gemacht habe.
    8 Es soll hervortreten das blinde Volk, das doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben! 9 Alle Heiden sollen zusammenkommen und die Völker sich versammeln. Wer ist unter ihnen, der dies verkündigen kann und uns hören lasse, was früher geweissagt wurde? Sie sollen ihre Zeugen aufstellen und beweisen, so wird man’s hören und sagen: Es ist die Wahrheit.
    10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wisst und mir glaubt und erkennt, dass ich’s bin. Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. 11 Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland. 12 Ich hab’s verkündigt und habe auch geholfen und hab’s euch sagen lassen; und es war kein fremder Gott unter euch. Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und ich bin Gott. 13 Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will’s wenden?
    14 So spricht der HERR, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe die Riegel eures Gefängnisses zerbrochen, und zur Klage wird der Jubel der Chaldäer. 15 Ich bin der HERR, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer König. 16 So spricht der HERR, der im Meer einen Weg und in starken Wassern Bahn macht, 17 der ausziehen lässt Wagen und Rosse, Heer und Macht, dass sie auf einem Haufen daliegen und nicht aufstehen, dass sie verlöschen, wie ein Docht verlischt:
    18 Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! 19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. 20 Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten; 21 das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen.
    22 Nicht, dass du mich gerufen hättest, Jakob, oder dass du dich um mich gemüht hättest, Israel. 23 Mir hast du nicht die Schafe deines Brandopfers gebracht noch mich geehrt mit deinen Schlachtopfern. Ich habe dir nicht Arbeit gemacht mit Opfergaben, habe dich auch nicht bemüht mit Weihrauch. 24 Mir hast du nicht für Geld köstliches Gewürz gekauft, mich hast du mit dem Fett deiner Opfer nicht gelabt. Aber mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. 25 Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.
    26 Erinnere mich, lass uns miteinander rechten! Zähle alles auf, damit du Recht bekommst! 27 Schon dein Ahnherr hat gesündigt, und deine Wortführer sind von mir abgefallen. 28 Darum habe ich die Fürsten des Heiligtums entheiligt und Jakob dem Bann übergeben und Israel dem Hohn.
    44 1 So höre nun, mein Knecht Jakob, und Israel, den ich erwählt habe! 2 So spricht der HERR, der dich gemacht und bereitet hat und der dir beisteht von Mutterleibe an: Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und du, Jeschurun, den ich erwählt habe! 3 Denn ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: ich will meinen Geist auf deine Kinder gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen, 4 dass sie wachsen sollen wie Gras zwischen Wassern, wie die Weiden an den Wasserbächen. 5 Dieser wird sagen »Ich bin des HERRN«, und jener wird genannt werden mit dem Namen »Jakob«. Und wieder ein anderer wird in seine Hand schreiben »Dem HERRN eigen« und wird mit dem Namen »Israel« genannt werden.
    6 So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott. 7 Und wer ist mir gleich? Er rufe und verkünde es und tue es mir dar! Wer hat vorzeiten kundgetan das Künftige? Sie sollen uns verkündigen, was kommen wird! 8 Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht! Habe ich’s dich nicht schon lange hören lassen und es dir verkündigt? Ihr seid doch meine Zeugen! Ist auch ein Gott außer mir? Es ist kein Fels, ich weiß ja keinen.
    9 Die Götzenmacher sind alle nichtig; woran ihr Herz hängt, das ist nichts nütze. Und ihre Zeugen sehen nichts, merken auch nichts, damit sie zuschanden werden. 10 Wer sind sie, die einen Gott machen und einen Götzen gießen, der nichts nütze ist? 11 Siehe, alle ihre Genossen werden zuschanden; die Meister sind auch nur Menschen. Wenn sie auch alle zusammentreten, sollen sie dennoch erschrecken und zuschanden werden.
    12 Der Schmied macht ein Messer in der Glut und formt es mit Hammerschlägen. Er arbeitet daran mit der ganzen Kraft seines Arms; dabei wird er hungrig, sodass er nicht mehr kann, und trinkt auch kein Wasser, sodass er matt wird. 13 Der Zimmermann spannt die Schnur und zeichnet mit dem Stift. Er behaut das Holz und zirkelt es ab und macht es wie eines Mannes Gestalt, wie einen schönen Menschen; in einem Hause soll es thronen. 14 Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie wachsen. 15 Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; aber daraus macht er auch einen Gott und betet’s an; er macht einen Götzen daraus und kniet davor nieder. 16 Die eine Hälfte verbrennt er im Feuer, auf ihr brät er Fleisch und isst den Braten und sättigt sich, wärmt sich auch und spricht: Ah! Ich bin warm geworden, ich spüre das Feuer. 17 Aber die andere Hälfte macht er zum Gott, dass es sein Götze sei, vor dem er kniet und niederfällt und betet und spricht: Errette mich, denn du bist mein Gott!
    18 Sie wissen nichts und verstehen nichts; denn sie sind verblendet, dass ihre Augen nicht sehen und ihre Herzen nichts merken können. 19 Er kommt nicht zur Einsicht; keine Vernunft und kein Verstand ist da, dass er dächte: Ich habe die eine Hälfte mit Feuer verbrannt und hab auf den Kohlen Brot gebacken und Fleisch gebraten und gegessen, und sollte die andere Hälfte zum Götzen machen und sollte knien vor einem Klotz? 20 Wer Asche hütet, den hat sein Herz getäuscht und betört, sodass er sein Leben nicht erretten und nicht zu sich sagen wird: Ist das nicht Trug, woran meine Rechte sich hält?
    21 Gedenke daran, Jakob, und du, Israel, denn du bist mein Knecht. Ich habe dich bereitet, dass du mein Knecht seist. Israel, ich vergesse dich nicht! 22 Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!
    23 Jauchzet, ihr Himmel, denn der HERR hat’s getan! Jubelt, ihr Tiefen der Erde! Ihr Berge, frohlocket mit Jauchzen, der Wald und alle Bäume darin! Denn der HERR hat Jakob erlöst und ist herrlich in Israel.
    24 So spricht der HERR, dein Erlöser, der dich von Mutterleibe bereitet hat: Ich bin der HERR, der alles schafft, der den Himmel ausbreitet allein und die Erde fest macht ohne Gehilfen; 25 der die Zeichen der Wahrsager zunichte macht und die Weissager zu Narren; der die Weisen zurücktreibt und ihre Kunst zur Torheit macht; 26 der das Wort seiner Knechte wahr macht und den Ratschluss vollführt, den seine Boten verkündigt haben; der zu Jerusalem spricht: Werde bewohnt!, und zu den Städten Judas: Werdet wieder aufgebaut!, und ihre Trümmer richte ich auf; 27 der zu der Tiefe spricht: Versiege!, und deine Fluten trockne ich aus; 28 der zu Kyrus sagt: Mein Hirte! Er soll all meinen Willen vollenden und sagen zu Jerusalem: Werde wieder gebaut!, und zum Tempel: Werde gegründet!
    45 1 So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, zu Kyrus, den ich bei seiner rechten Hand ergriff, dass ich Völker vor ihm unterwerfe und Königen das Schwert abgürte, damit vor ihm Türen geöffnet werden und Tore nicht verschlossen bleiben: 2 Ich will vor dir hergehen und das Bergland eben machen, ich will die ehernen Türen zerschlagen und die eisernen Riegel zerbrechen 3 und will dir heimliche Schätze geben und verborgene Kleinode, damit du erkennst, dass ich der HERR bin, der dich beim Namen ruft, der Gott Israels.
    4 Um Jakobs, meines Knechts, und um Israels, meines Auserwählten, willen rief ich dich bei deinem Namen und gab dir Ehrennamen, obgleich du mich nicht kanntest. 5 Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest, 6 damit man erfahre in Ost und West, dass außer mir nichts ist. Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, 7 der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut.
    8 Träufelt, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf und bringe Heil, und Gerechtigkeit wachse mit auf! Ich, der HERR, habe es geschaffen.
    9 Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht denn der Ton zu seinem Töpfer: Was machst du?, und sein Werk: Du hast keine Hände! 10 Weh dem, der zum Vater sagt: Warum zeugst du?, und zur Frau: Warum gebierst du?
    11 So spricht der HERR, der Heilige Israels und sein Schöpfer: Wollt ihr mich zur Rede stellen wegen meiner Söhne? Und wollt ihr mir Befehl geben wegen des Werkes meiner Hände? 12 Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin’s, dessen Hände den Himmel ausgebreitet haben und der seinem ganzen Heer geboten hat. 13 Ich habe ihn erweckt in Gerechtigkeit, und alle seine Wege will ich eben machen. Er soll meine Stadt wieder aufbauen und meine Gefangenen loslassen, nicht um Geld und nicht um Geschenke, spricht der HERR Zebaoth.
    14 So spricht der HERR: Der Ägypter Erwerb und der Kuschiter Gewinn und die hoch gewachsenen Leute von Seba werden zu dir kommen und dein Eigen sein. Sie werden dir folgen, in Fesseln werden sie gehen und werden zu dir kommen und niederfallen und zu dir flehen: Nur bei dir ist Gott, und sonst ist kein Gott mehr. 15 Fürwahr, du bist ein verborgener Gott, du Gott Israels, der Heiland. 16 Aber die Götzenmacher sollen alle in Schmach und Schande geraten und miteinander schamrot einhergehen. 17 Israel aber wird erlöst durch den HERRN mit einer ewigen Erlösung und wird nicht zuschanden noch zu Spott immer und ewiglich.
    18 Denn so spricht der HERR, der den Himmel geschaffen hat – er ist Gott; der die Erde bereitet und gemacht hat – er hat sie gegründet; er hat sie nicht geschaffen, dass sie leer sein soll, sondern sie bereitet, dass man auf ihr wohnen solle: Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr. 19 Ich habe nicht im Verborgenen geredet an einem finstern Ort der Erde; ich habe nicht zu den Söhnen Jakobs gesagt: »Sucht mich vergeblich!« Denn ich bin der HERR, der von Gerechtigkeit redet und verkündigt, was recht ist.
    20 Versammelt euch und kommt miteinander herzu, ihr Entronnenen der Heiden. Keine Erkenntnis haben, die sich abschleppen mit den Klötzen ihrer Götzen und zu einem Gott flehen, der nicht helfen kann. 21 Tut es kund, bringt es vor, beratet miteinander: Wer hat dies hören lassen von alters her und vorzeiten verkündigt? Hab ich’s nicht getan, der HERR? Es ist sonst kein Gott außer mir, ein gerechter Gott und Heiland, und es ist keiner außer mir.
    22 Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr. 23 Ich habe bei mir selbst geschworen, und Gerechtigkeit ist ausgegangen aus meinem Munde, ein Wort, bei dem es bleiben soll: Mir sollen sich alle Knie beugen und alle Zungen schwören 24 und sagen: Im HERRN habe ich Gerechtigkeit und Stärke. Aber alle, die ihm widerstehen, werden zu ihm kommen und beschämt werden. 25 Im HERRN wird gerecht werden Israels ganzes Geschlecht und wird sich seiner rühmen.
    46 1 Bel bricht zusammen, Nebo ist gefallen, ihre Götzenbilder sind den Tieren und dem Vieh aufgeladen, dass sie sich müde tragen an dem, was eure Last war. 2 Ja, sie können die Last nicht wegbringen. Die Götzen sind gefallen und alle zusammengebrochen und müssen in die Gefangenschaft gehen.
    3 Hört mir zu, ihr vom Hause Jakob und alle, die ihr noch übrig seid vom Hause Israel, die ihr von mir getragen werdet von Mutterleibe an und vom Mutterschoße an mir aufgeladen seid: 4 Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
    5 Wem wollt ihr mich gleichstellen, und mit wem vergleicht ihr mich? An wem messt ihr mich, dass ich ihm gleich sein soll? 6 Sie schütten das Gold aus dem Beutel und wiegen das Silber mit der Waage dar und dingen den Goldschmied, dass er einen Gott daraus mache, vor dem sie knien und anbeten. 7 Sie heben ihn auf die Schultern und tragen ihn und setzen ihn nieder an seine Stätte, dass er stehe und nicht von seinem Ort rücke. Schreit einer zu ihm, so antwortet er nicht und hilft ihm nicht aus seiner Not.
    8 Gedenkt doch daran, ihr Abtrünnigen, und nehmt’s zu Herzen! 9 Gedenkt des Vorigen, wie es von alters her war: Ich bin Gott, und sonst keiner mehr, ein Gott, dem nichts gleicht. 10 Ich habe von Anfang an verkündigt, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich. 11 Ich rufe einen Adler vom Osten her, aus fernem Lande den Mann, der meinen Ratschluss ausführe. Wie ich’s gesagt habe, so lasse ich’s kommen; was ich geplant habe, das tue ich auch.
    12 Hört mir zu, ihr trotzigen Herzen, die ihr ferne seid von der Gerechtigkeit! 13 Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht; sie ist nicht ferne und mein Heil säumt nicht. Ich will zu Zion das Heil geben und in Israel meine Herrlichkeit.
    47 1 Herunter, Jungfrau, du Tochter Babel, setze dich in den Staub! Setze dich auf die Erde, wo kein Thron ist, du Tochter der Chaldäer. Man wird nicht mehr zu dir sagen: »Du Zarte und Verwöhnte«. 2 Nimm die Mühle und mahle Mehl, decke auf deinen Schleier! Hebe die Schleppe, entblöße den Schenkel, wate durchs Wasser, 3 dass deine Blöße aufgedeckt und deine Schande gesehen werde! Ich will mich rächen, unerbittlich, 4 spricht unser Erlöser; der heißt der HERR Zebaoth, der Heilige Israels.
    5 Setze dich stumm hin, geh in die Finsternis, du Tochter der Chaldäer! Denn du sollst nicht mehr heißen »Herrin über Königreiche«. 6 Als ich über mein Volk zornig war und mein Erbe entheiligte, gab ich sie in deine Hand; aber du erwiesest ihnen keine Barmherzigkeit, auch über die Alten machtest du dein Joch allzu schwer. 7 Du dachtest: Ich bin eine Herrin für immer. Du hattest noch nicht zu Herzen genommen noch daran gedacht, wie es hernach werden könnte.
    8 So höre nun dies, die du in Wollust lebst und so sicher sitzt und sprichst in deinem Herzen: »Ich bin’s, und sonst keine; ich werde keine Witwe werden noch ohne Kinder sein«: 9 Dies beides wird plötzlich über dich kommen auf einen Tag, dass du Witwe und ohne Kinder bist. Ja, es wird in vollem Maße über dich kommen trotz der Menge deiner Zaubereien und trotz der großen Macht deiner Beschwörungen. 10 Denn du hast dich auf deine Bosheit verlassen, als du dachtest: Niemand sieht mich! Deine Weisheit und Kunst hat dich verleitet, dass du in deinem Herzen sprachst: Ich bin’s, und sonst keine! 11 Aber nun wird über dich Unglück kommen, das du nicht wegzuzaubern weißt, und Unheil wird auf dich fallen, das du nicht durch Sühne abwenden kannst. Und es wird plötzlich ein Verderben über dich kommen, dessen du dich nicht versiehst.
    12 So tritt nun auf mit deinen Beschwörungen und der Menge deiner Zaubereien, um die du dich von deiner Jugend auf bemüht hast, ob du dir helfen und es abwenden kannst. 13 Du hast dich müde gemacht mit der Menge deiner Pläne. Es sollen hertreten und dir helfen die Meister des Himmelslaufs und die Sterngucker, die an jedem Neumond kundtun, was über dich kommen werde! 14 Siehe, sie sind wie Stoppeln, die das Feuer verbrennt, sie können ihr Leben nicht erretten vor der Flamme Gewalt. Denn es wird nicht eine Glut sein, an der man sich wärmen, oder ein Feuer, um das man sitzen könnte. 15 So sind alle, um die du dich bemüht hast, die mit dir Handel trieben von deiner Jugend auf: ein jeder wird hierhin und dorthin wanken, und du hast keinen Retter.
    48 1 Hört dies, ihr vom Hause Jakob, die ihr nach dem Namen Israels heißt und aus dem Wasser Judas gekommen seid; die ihr schwört bei dem Namen des HERRN und den Gott Israels bekennt, aber nicht in Wahrheit und Gerechtigkeit, – 2 sie nennen sich nach der heiligen Stadt und pochen auf den Gott Israels, der da heißt der HERR Zebaoth.
    3 Ich habe vorzeiten verkündigt, was schon gekommen ist; aus meinem Munde ist es gekommen, und ich habe es sagen lassen. Ich tat es plötzlich und es kam. 4 Denn ich weiß, dass du hart bist und dein Nacken eine eiserne Sehne ist und deine Stirn ehern. 5 Darum habe ich dir’s vorzeiten verkündigt und es dir sagen lassen, ehe es gekommen ist, damit du nicht sagen könntest: Mein Götze tat es, und mein Abgott, der geschnitzt und gegossen wurde, hat’s befohlen.
    6 Das alles hast du gehört und siehst es und verkündigst es doch nicht. Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, das du nicht wusstest. 7 Jetzt ist es geschaffen und nicht vorzeiten, und vorher hast du nicht davon gehört, auf dass du nicht sagen könntest: Siehe, das wusste ich schon. 8 Du hörtest es nicht und wusstest es auch nicht, und dein Ohr war damals nicht geöffnet. Ich aber wusste sehr wohl, dass du treulos bist und man dich nennt »Abtrünnig von Mutterleib an«.
    9 Um meines Namens willen halte ich lange meinen Zorn zurück, und um meines Ruhmes willen bezähme ich mich dir zugut, damit du nicht ausgerottet wirst. 10 Siehe, ich habe dich geläutert, aber nicht wie Silber, sondern ich habe dich geprüft im Glutofen des Elends. 11 Um meinetwillen, ja, um meinetwillen will ich’s tun, dass ich nicht gelästert werde; denn ich will meine Ehre keinem andern lassen.
    12 Höre mir zu, Jakob, und du, Israel, den ich berufen habe: Ich bin’s, ich bin der Erste und auch der Letzte. 13 Meine Hand hat die Erde gegründet, und meine Rechte hat den Himmel ausgespannt. Ich rufe und alles steht da.
    14 Versammelt euch alle und hört: Wer ist unter ihnen, der es verkündigt hat? Er, den der HERR liebt, wird seinen Willen an Babel beweisen und seinen Arm an den Chaldäern. 15 Ich, ja, ich habe es gesagt, ich habe ihn gerufen, ich habe ihn auch kommen lassen, und sein Weg soll ihm gelingen. 16 Tretet her zu mir und hört dies! Ich habe von Anfang an nicht im Verborgenen geredet; von der Zeit an, da es geschieht, bin ich auf dem Plan. – Und nun sendet mich Gott der HERR und sein Geist.
    17 So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst. 18 O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen. 19 Deine Kinder würden zahlreich sein wie Sand und deine Nachkommen wie Sandkörner. Dein Name würde nicht ausgerottet und nicht vertilgt werden vor mir.
    20 Geht heraus aus Babel, flieht von den Chaldäern! Mit fröhlichem Schall verkündigt dies und lasst es hören, tragt’s hinaus bis an die Enden der Erde und sprecht: Der HERR hat seinen Knecht Jakob erlöst. 21 Sie litten keinen Durst, als er sie leitete in der Wüste. Er ließ ihnen Wasser aus dem Felsen fließen, er spaltete den Fels, dass Wasser herausrann. 22 Aber die Gottlosen, spricht der HERR, haben keinen Frieden.
    49 1 Hört mir zu, ihr Inseln, und ihr Völker in der Ferne, merkt auf! Der HERR hat mich berufen von Mutterleibe an; er hat meines Namens gedacht, als ich noch im Schoß der Mutter war. 2 Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert gemacht, mit dem Schatten seiner Hand hat er mich bedeckt. Er hat mich zum spitzen Pfeil gemacht und mich in seinem Köcher verwahrt. 3 Und er sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, durch den ich mich verherrlichen will. 4 Ich aber dachte, ich arbeitete vergeblich und verzehrte meine Kraft umsonst und unnütz, wiewohl mein Recht bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott ist.
    5 Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knecht bereitet hat, dass ich Jakob zu ihm zurückbringen soll und Israel zu ihm gesammelt werde, – darum bin ich vor dem HERRN wert geachtet und mein Gott ist meine Stärke –, 6 er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an die Enden der Erde.
    7 So spricht der HERR, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem, der verachtet ist von den Menschen und verabscheut von den Heiden, zu dem Knecht, der unter Tyrannen ist: Könige sollen sehen und aufstehen, und Fürsten sollen niederfallen um des HERRN willen, der treu ist, um des Heiligen Israels willen, der dich erwählt hat.
    8 So spricht der HERR: Ich habe dich erhört zur Zeit der Gnade und habe dir am Tage des Heils geholfen und habe dich behütet und zum Bund für das Volk bestellt, dass du das Land aufrichtest und das verwüstete Erbe zuteilst, 9 zu sagen den Gefangenen: Geht heraus!, und zu denen in der Finsternis: Kommt hervor! Am Wege werden sie weiden und auf allen kahlen Höhen ihre Weide haben. 10 Sie werden weder hungern noch dürsten, sie wird weder Hitze noch Sonne stechen; denn ihr Erbarmer wird sie führen und sie an die Wasserquellen leiten. 11 Ich will alle meine Berge zum ebenen Wege machen, und meine Pfade sollen gebahnt sein. 12 Siehe, diese werden von ferne kommen, und siehe, jene vom Norden und diese vom Meer und jene vom Lande Sinim.
    13 Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden.
    14 Zion aber sprach: Der HERR hat mich verlassen, der Herr hat meiner vergessen. 15 Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarme über den Sohn ihres Leibes? Und ob sie seiner vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen. 16 Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet; deine Mauern sind immerdar vor mir. 17 Deine Erbauer eilen herbei, aber die dich zerbrochen und zerstört haben, werden sich davonmachen.
    18 Hebe deine Augen auf und sieh umher: Diese alle sind versammelt und kommen zu dir. So wahr ich lebe, spricht der HERR: Du sollst mit diesen allen wie mit einem Schmuck angetan werden und wirst sie als Gürtel um dich legen, wie eine Braut es tut. 19 Denn dein wüstes, zerstörtes und verheertes Land wird dir alsdann zu eng werden, um darin zu wohnen, und deine Verderber werden vor dir weichen, 20 sodass deine Söhne, du Kinderlose, noch sagen werden vor deinen Ohren: Der Raum ist mir zu eng; mach mir Platz, dass ich wohnen kann. 21 Du aber wirst sagen in deinem Herzen: Wer hat mir diese geboren? Ich war unfruchtbar, einsam, vertrieben und verstoßen. Wer hat mir diese aufgezogen? Siehe, ich war allein gelassen – wo waren denn diese?
    22 So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen. 23 Und Könige sollen deine Pfleger und ihre Fürstinnen deine Ammen sein. Sie werden vor dir niederfallen zur Erde aufs Angesicht und deiner Füße Staub lecken. Da wirst du erfahren, dass ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren.
    24 Kann man auch einem Starken den Raub wegnehmen? Oder kann man einem Gewaltigen seine Gefangenen entreißen? 25 So aber spricht der HERR: Nun sollen die Gefangenen dem Starken weggenommen werden, und der Raub soll dem Gewaltigen entrissen werden. Ich selbst will deinen Gegnern entgegentreten und deinen Söhnen helfen. 26 Und ich will deine Schinder sättigen mit ihrem eigenen Fleisch, und sie sollen von ihrem eigenen Blut wie von süßem Wein trunken werden. Und alles Fleisch soll erfahren, dass ich, der HERR, dein Heiland bin und dein Erlöser, der Mächtige Jakobs.
    50 1 So spricht der HERR: Wo ist der Scheidebrief eurer Mutter, mit dem ich sie entlassen hätte? Oder wer ist mein Gläubiger, dem ich euch verkauft hätte? Siehe, ihr seid um eurer Sünden willen verkauft, und eure Mutter ist um eurer Abtrünnigkeit willen entlassen. 2 Warum kam ich und niemand war da? Warum rief ich und niemand antwortete? Ist mein Arm nun so kurz geworden, dass er nicht mehr erlösen kann? Oder ist bei mir keine Kraft mehr, zu erretten? Siehe, mit meinem Schelten mache ich das Meer trocken und die Wasserströme zur Wüste, dass ihre Fische vor Mangel an Wasser stinken und vor Durst sterben. 3 Ich kleide den Himmel mit Dunkel und hülle ihn in Trauer.
    4 Gott der HERR hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören. 5 Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. 6 Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.
    7 Aber Gott der HERR hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden. Darum hab ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein; denn ich weiß, dass ich nicht zuschanden werde. 8 Er ist nahe, der mich gerecht spricht; wer will mit mir rechten? Lasst uns zusammen vortreten! Wer will mein Recht anfechten? Der komme her zu mir! 9 Siehe, Gott der HERR hilft mir; wer will mich verdammen? Siehe, sie alle werden wie Kleider zerfallen, die die Motten fressen.
    10 Wer ist unter euch, der den HERRN fürchtet, der der Stimme seines Knechts gehorcht, der im Finstern wandelt und dem kein Licht scheint? Der hoffe auf den Namen des HERRN und verlasse sich auf seinen Gott! 11 Siehe, ihr alle, die ihr ein Feuer anzündet und Brandpfeile zurüstet, geht hin in die Glut eures Feuers und in die Brandpfeile, die ihr angezündet habt! Das widerfährt euch von meiner Hand; in Schmerzen sollt ihr liegen.
    51 1 Hört mir zu, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt, die ihr den HERRN sucht: Schaut den Fels an, aus dem ihr gehauen seid, und des Brunnens Schacht, aus dem ihr gegraben seid. 2 Schaut Abraham an, euren Vater, und Sara, von der ihr geboren seid. Denn als einen Einzelnen berief ich ihn, um ihn zu segnen und zu mehren. 3 Ja, der HERR tröstet Zion, er tröstet alle ihre Trümmer und macht ihre Wüste wie Eden und ihr dürres Land wie den Garten des HERRN, dass man Wonne und Freude darin findet, Dank und Lobgesang.
    4 Merkt auf mich, ihr Völker, und ihr Menschen, hört mir zu! Denn Weisung wird von mir ausgehen, und mein Recht will ich gar bald zum Licht der Völker machen. 5 Denn meine Gerechtigkeit ist nahe, mein Heil tritt hervor, und meine Arme werden die Völker richten. Die Inseln harren auf mich und warten auf meinen Arm. 6 Hebt eure Augen auf gen Himmel und schaut unten auf die Erde! Denn der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen.
    7 Hört mir zu, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist! Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen! 8 Denn die Motten werden sie fressen wie ein Kleid, und Würmer werden sie fressen wie ein wollenes Tuch. Aber meine Gerechtigkeit bleibt ewiglich und mein Heil für und für.
    9 Wach auf, wach auf, zieh Macht an, du Arm des HERRN! Wach auf, wie vor alters zu Anbeginn der Welt! Warst du es nicht, der Rahab zerhauen und den Drachen durchbohrt hat? 10 Warst du es nicht, der das Meer austrocknete, die Wasser der großen Tiefe, der den Grund des Meeres zum Wege machte, dass die Erlösten hindurchgingen? 11 So werden die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.
    12 Ich, ich bin euer Tröster! Wer bist du denn, dass du dich vor Menschen gefürchtet hast, die doch sterben, und vor Menschenkindern, die wie Gras vergehen, 13 und hast des HERRN vergessen, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgebreitet und die Erde gegründet hat, und hast dich ständig gefürchtet den ganzen Tag vor dem Grimm des Bedrängers, als er sich vornahm, dich zu verderben? Wo ist nun der Grimm des Bedrängers? 14 Der Gefangene wird eilends losgegeben, dass er nicht sterbe und begraben werde und dass er keinen Mangel an Brot habe. 15 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer erregt, dass seine Wellen wüten – sein Name heißt HERR Zebaoth –; 16 ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen, auf dass ich den Himmel von neuem ausbreite und die Erde gründe und zu Zion spreche: Du bist mein Volk.
    17 Werde wach, werde wach, steh auf, Jerusalem, die du getrunken hast von der Hand des HERRN den Kelch seines Grimmes! Den Taumelkelch hast du ausgetrunken, den Becher geleert. 18 Es war niemand von allen Söhnen, die sie geboren hat, der sie leitete, niemand von allen Söhnen, die sie erzogen hat, der sie bei der Hand nahm. 19 Dies beides ist dir begegnet – wer trug Leid um dich? –: Verwüstung und Schaden, Hunger und Schwert; – wer hat dich getröstet? 20 Deine Söhne lagen auf allen Gassen verschmachtet wie ein Hirsch im Netz, getroffen vom Zorn des HERRN und vom Schelten deines Gottes.
    21 Darum höre dies, du Elende, die du trunken bist, doch nicht von Wein! 22 So spricht dein Herrscher, der HERR, und dein Gott, der die Sache seines Volks führt: Siehe, ich nehme den Taumelkelch aus deiner Hand, den Becher meines Grimmes. Du sollst ihn nicht mehr trinken, 23 sondern ich will ihn deinen Peinigern in die Hand geben, die zu dir sprachen: Wirf dich nieder, dass wir darüber hin gehen! Und du machtest deinen Rücken dem Erdboden gleich und wie eine Gasse, dass man darüber hin laufe.
    52 1 Wach auf, wach auf, Zion, zieh an deine Stärke! Schmücke dich herrlich, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn es wird hinfort kein Unbeschnittener oder Unreiner zu dir hineingehen. 2 Schüttle den Staub ab, steh auf, Jerusalem, du Gefangene! Mach dich los von den Fesseln deines Halses, du gefangene Tochter Zion! 3 Denn so spricht der HERR: Ihr seid umsonst verkauft, ihr sollt auch ohne Geld ausgelöst werden.
    4 So spricht Gott der HERR: Mein Volk zog einst hinab nach Ägypten, dass es dort ein Fremdling wäre; auch Assur hat ihm ohne Grund Gewalt angetan. 5 Aber nun, was habe ich hier zu schaffen?, spricht der HERR. Mein Volk ist umsonst weggeführt; seine Tyrannen prahlen, spricht der HERR, und mein Name wird immer den ganzen Tag gelästert. 6 Darum soll an jenem Tag mein Volk meinen Namen erkennen, dass ich es bin, der da spricht: Hier bin ich!
    7 Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König! 8 Deine Wächter rufen mit lauter Stimme und rühmen miteinander; denn alle Augen werden es sehen, wenn der HERR nach Zion zurückkehrt.
    9 Seid fröhlich und rühmt miteinander, ihr Trümmer Jerusalems; denn der HERR hat sein Volk getröstet und Jerusalem erlöst. 10 Der HERR hat offenbart seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, dass aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.
    11 Weicht, weicht, zieht aus von dort und rührt nichts Unreines an! Geht weg aus ihrer Mitte, reinigt euch, die ihr des HERRN Geräte tragt! 12 Denn ihr sollt nicht in Eile ausziehen und in Hast entfliehen; denn der HERR wird vor euch herziehen und der Gott Israels euren Zug beschließen.
    13 Siehe, meinem Knecht wird’s gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein. 14 Wie sich viele über ihn entsetzten, weil seine Gestalt hässlicher war als die anderer Leute und sein Aussehen als das der Menschenkinder, 15 so wird er viele Heiden besprengen, dass auch Könige werden ihren Mund vor ihm zuhalten. Denn denen nichts davon verkündet ist, die werden es nun sehen, und die nichts davon gehört haben, die werden es merken.
    53 1 Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und wem ist der Arm des HERRN offenbart? 2 Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. 3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.
    4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. 5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
    6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. 7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.
    8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war. 9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist. 10 So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit.
    Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen. 11 Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden. 12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben und er soll die Starken zum Raube haben, dafür dass er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten.
    54 1 Rühme, du Unfruchtbare, die du nicht geboren hast! Freue dich mit Rühmen und jauchze, die du nicht schwanger warst! Denn die Einsame hat mehr Kinder, als die den Mann hat, spricht der HERR. 2 Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest! 3 Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken, und deine Nachkommen werden Völker beerben und verwüstete Städte neu bewohnen.
    4 Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden; schäme dich nicht, denn du sollst nicht zum Spott werden, sondern du wirst die Schande deiner Jugend vergessen und der Schmach deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken. 5 Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann – HERR Zebaoth heißt sein Name –, und dein Erlöser ist der Heilige Israels, der aller Welt Gott genannt wird. 6 Denn der HERR hat dich zu sich gerufen wie eine verlassene und von Herzen betrübte Frau; und die Frau der Jugendzeit, wie könnte sie verstoßen bleiben!, spricht dein Gott. 7 Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. 8 Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser.
    9 Ich halte es wie zur Zeit Noahs, als ich schwor, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde gehen sollten. So habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen und dich nicht mehr schelten will. 10 Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.
    11 Du Elende, über die alle Wetter gehen, die keinen Trost fand! Siehe, ich will deine Mauern auf Edelsteine stellen und will deinen Grund mit Saphiren legen 12 und deine Zinnen aus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erlesenen Steinen. 13 Und alle deine Söhne sind Jünger des HERRN, und großen Frieden haben deine Söhne.
    14 Du sollst auf Gerechtigkeit gegründet sein. Du wirst ferne sein von Bedrückung, denn du brauchst dich nicht zu fürchten, und von Schrecken, denn er soll dir nicht nahen. 15 Siehe, wenn man kämpft, dann kommt es nicht von mir; wer gegen dich streitet, wird im Kampf gegen dich fallen. 16 Siehe, ich habe den Schmied geschaffen, der die Kohlen im Feuer anbläst und Waffen macht nach seinem Handwerk; und ich habe auch den Verderber geschaffen, um zu vernichten. 17 Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die sich gegen dich erhebt, sollst du im Gericht schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN, und ihre Gerechtigkeit kommt von mir, spricht der HERR.
    55 1 Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! 2 Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben. 3 Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen, euch die beständigen Gnaden Davids zu geben. 4 Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen bestellt, zum Fürsten für sie und zum Gebieter. 5 Siehe, du wirst Heiden rufen, die du nicht kennst, und Heiden, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen um des HERRN willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat.
    6 Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist. 7 Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. 8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
    10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
    12 Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen und alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen. 13 Es sollen Zypressen statt Dornen wachsen und Myrten statt Nesseln. Und dem HERRN soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.

  87. Ja die Israelis sind nahezu unendlich geduldig. Hätten nach 1945 einige unverbesserliche Deutsche die von Polen besetzen Gebiete Schlesiens regelmäßig mit Raketen beschossen, hätte das vermutlich keine 50 Jahre überdauert. 😯 😆

  88. #105 Jule (15. Nov 2011 11:51)

    Bis ich auf PI gestoßen bin, war ich auch ein geistiges Opfer der einseitigen und lügnerischen Medienberichterstattung über Israel.

    Wenn Du jedoch schreibst:

    Aber es gibt Kräfte in der westlichen Welt, die wollen diese Auseinandersetzungen im Nahen Osten immer weiter schüren.

    Sind diese Kräfte nicht in der orientalen Welt wesentlich, wesentlich ausgeprägter vorhanden?

    Von welchen Kräften sprichst Du genau?

    Gäbe es nicht das Feuer des arabisch/islamischen Hasses auf Israel, dann hätten Kräfte in der westlichen Welt auch nichts zum Schüren.

  89. #108 Mambo

    Dann ließen Wir Unsere Gesandten ihren Spuren folgen. Und Wir ließen ihnen Jesus, den Sohn der Maria, folgen und gaben ihm das Evangelium. Und in die Herzen derer die ihm folgten legten, Wir Güte und Barmherzigkeit. Das Mönchstum jedoch erfanden sie selber. Wir schrieben ihnen nur vor, nach Allahs Wohlgefallen zu trachten, aber das nahmen sie nicht in Acht, wie es in Acht genommen zu werden verdient. Den Gläubigen unter ihnen gaben Wir ihren Lohn; viele von ihnen waren aber Frevler. (Quran Sura 57; Vers 27)

    Sammele die „Frevler“ und bekämpfe die „Gläubigen“ in Euren Reihen, die für den „Lohn“ gerade den schlimmsten Verrat begehen, womit Du wohl genug zu tun haben dürftest… Und spamme hier nicht den Kommentarbereich zu!

  90. #111 Iwan Sirko 1969

    Ja, das sind doch wohl hauptsächlich die Linken in Europa. Und dann eben auch die Medien. In den 70ern durfte man in Jordanien nicht einmal von der PLO sprechen, ohne Gefahr zu laufen, ins Gefängnis zu kommen. In den zurückliegenden 30 Jahren haben die Linken das Pali-Problem regelrecht kultiviert und aufgebauscht. In vielen Teilen der Welt gibt es Krisen, aber nirgendwo wurde von Eurpa so mitgemischt, wie im Nahen Osten.

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