Die unendliche Geduld Israels mit dem Islam

Da Irans „Dr. Seltsam“ offensichtlich die Bombe zu lieben lernt, sieht sich Israel einer existenzbedrohenden Gefahr ausgesetzt. Der Irre von Teheran hat nicht nur mehrfach verbal angekündigt, Israel vernichten zu wollen – eine solche Apokalypse würde auch der schiitischen Vorstellung einer Vorankündigung der Rückkehr des sagenumwobenen 12. Imams, Mahdi (Erlöser) Muhammad ibn Hasan al-Mahdi, entsprechen. Möglicherweise werden die Mullahs also nicht davor zurückschrecken, den atomaren Holocaust gegen den verhassten Judenstaat einzuleiten.

(Von Michael Stürzenberger)

Die islamischen Aggressionen gegen die Juden Israels haben eine lange Tradition. Seit gegen Ende des 19. Jahrhunderts Juden wieder verstärkt in ihre biblische Heimat zurückkehrten, verschärften sich die Auseinandersetzungen mit der muslimisch-arabischen Bevölkerung, die die Region fälschlicherweise als islamisches Hoheitsgebiet ansieht. Die ersten Pogrome fanden schon lange vor der Gründung des Staates Israel statt, beispielsweise am 4. April 1920 in Jerusalem, bei denen Palästinenser fünf Juden töteten und 234 verletzten, oder im August 1929 beim Massaker von Hebron, bei dem 67 Juden von der arabischen Bevölkerung umgebracht wurden.

1948 überfielen bekanntlich fünf arabische Länder Israel, nachdem die UNO die Gründung der beiden Staaten Palästina und Israel beschlossen hatte. Weitere wiederum von Arabern angezettelte Kriege 1967 und 1973 folgten, sowie mehrere Intifadas, hunderte Selbstmordattentate und zigtausende Raketenbeschüsse – sogar nach der israelischen Handreichung zum Frieden durch den Rückzug aus dem zuvor mitbesiedelten Gaza-Streifen.

Dieser tiefsitzende Hass auf Juden kommt nicht von ungefähr. Er hat im Islam eine lange Tradition, denn der Prophet Mohammed diffamierte Juden in einigen Versen als Abkömmlinge von „Affen und Schweinen“, da sie sich seiner neuen „Religion“ nicht unterwerfen wollten und ihn als „Lügner“ und „Betrüger“ bezeichneten, was in einer Vielzahl von Koranversen dokumentiert ist. Mohammed ließ im Jahr 627 in Medina etwa 800 gefangene Juden als Strafe für einen vermeintlichen Verrat köpfen.

Oskar Freysinger hat es in seiner fulminanten Rede bei der FREIHEIT-Veranstaltung am 3. September in Berlin treffend formuliert:

„Wir bekämpfen ein Dogma, das jeder Menschlichkeit abhold ist und uns in die Barbarei zurückführen möchte. Wir wollen unsere in Jahrhunderten erkämpfte Freiheit nicht so leicht preisgeben. Liebe Berliner, hier stehe ich und kann nicht anders! (..) Falls wir diesen Kampf verlieren, dann gibt es keine zweite Chance mehr. Denn der Islam lässt nicht wieder los, was er einmal erobert hat.”

Ausserdem bemerkte Freysinger ironisch, dass sich „der Bart des Propheten nicht kraulen“ lasse, was den totalitären und kompromisslosen Machtanspruch des Islams trefflich beschreibt. Der Konflikt der sogenannten „Palästinenser“ gegen Israel drehte sich auch nie um ein paar Kilometer Land hin oder her, es ging immer ums Ganze – die Beseitigung des Staates Israel. Der Islam duldet in seinem Herrschaftsbereich (oder was er dafür hält) nun einmal keinen von „Ungläubigen“ regierten Staat. Egal, ob es jetzt die verhassten Juden oder die nicht minder angefeindeten Christen sind. Alle sind laut Koran „die schlimmsten Tiere“ und müssen kompromisslos bekämpft und unterworfen werden, inklusive Tötungslegitimation.

Aber wie begründet der Islam nun seinen Herrschaftsanspruch auf Jerusalem und Israel? Im Dezember des vergangenen Jahres konnte ich darüber im Rahmen der FREIHEIT-Reise nach Israel in Ashkelon ein hochinteressantes Gespräch mit einem Politiker des Likud führen. Auf der heiligsten Stätte des Judentums, dem Tempelberg, thronen bekanntlich die Al-Aqsa-Moschee und der Felsendom. Sie wirken dort wie deutlich sichtbare Machtsymbole.

Der Felsendom wurde nach Ansicht einiger Forscher errichtet, um den Sieg der Moslems über Byzanz und Persien zu feiern und den Triumph des Islams über Judentum und Christentum zu demonstrieren.

Die al-Aqsa-Moschee dürfte dort aber gar nicht stehen, denn laut Koran ist der Prophet Mohammed bei seinem nächtlichen Pferdeflug zu einer „weit entfernten Moschee“ geflogen, und zu diesem Zeitpunkt gab es in Jerusalem noch gar keine Moschee. Moslems haben erst zehn Jahre nach diesem sagenumwobenen Flug Jerusalem erobert und die dort vom byzantinischen Kaiser Justinian I. um 530 errichtete christliche Basilika St. Maria in eine Moschee umgewandelt.

Der israelische Politiker bestätigte diesen Sachverhalt. Aber er fügte hinzu, dass Juden anderen Religionen eben auch ihren Platz lassen wollten, und daher werde es toleriert, dass die Moslems auf dem Tempelberg thronten.

Die Toleranz der Juden könnte nun aber möglicherweise langsam ihrem Ende entgegengehen, wenn das islamische Bedrohungsszenario weiter zunimmt. Der iranische Obermoslem Ahmadinedschad will Israel seinen Ankündigungen nach vernichten und bastelt hierzu fleißig an seiner Atombombe. Wenn es nun zu einem präventiven Militärschlag Israels kommen sollte, könnte sich die Situation merklich zuspitzen. Und vielleicht verlieren die Israelis dann auch ihre scheinbar unendliche Geduld mit den Moslems, von denen sie seit 60 Jahren mit Kriegen, Selbstmordattentaten und Raketenbeschüssen drangsaliert werden.

Die Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu am 23. September vor den Vereinten Nationen zeigte, dass sich der Ton allmählich verschärft:

„Doch eine bösartige Erkrankung wächst jetzt zwischen Ost und West, die den Frieden aller bedroht. Sie will nicht befreien, sondern versklaven, nicht bauen, sondern vernichten. Dieses Übel ist der militante Islam. Er hüllt sich in den Mantel eines großen Glaubens, doch er ermordet Juden, Christen und Muslime gleichermaßen mit gnadenloser Unparteilichkeit.“

Vielleicht verliert auch die gesamte nichtmuslimische Menschheit irgendwann die Geduld mit einer „Religion“, die durch ihre Eroberungskriege und ihre Gewaltherrschaften seit ihrer Gründung 270 Millionen Tote auf dem Gewissen hat, wie das Shoebat-Institut errechnet hat.

Wenn es die islamischen Vertreter hingegen einsehen, dass sie sich nicht mit der gesamten Menschheit anlegen können, dann wächst vielleicht die Einsicht, sich für alle Zeiten von den gefährlichen, totalitären, intoleranten, gewalt- und tötungslegitimierenden Elementen ihrer Religion verabschieden zu müssen. Um sich dadurch endlich harmonisch in die moderne Zivilisation des 21. Jahrhunderts einfügen zu können. Das würde dann gleichzeitig auch eine Befreiung für alle muslimischen Frauen und Kinder bedeuten. Es könnte aber aufgrund des starren ideologischen Korsetts auch undurchführbar werden – und dann stehen wir alle vor der Frage, wie wir mit dieser existenziellen Bedrohung umgehen.

Der Islam muss rückhaltlos auf den Prüfstand, und das kann am besten durch eine tabulose Informations- und Aufklärungskampagne eingeleitet werden. Dabei wird herauskommen, dass der Islam auf einen einzigen Araber zurückgeht, der noch dazu von den Juden und Christen in Mekka als „Lügner“ und „Betrüger“ bezeichnet wurde. Mohammed konnte bekanntlich weder lesen noch schreiben, und er gab Geschichten aus der Bibel und der Thora verfälscht wieder – die ihm wiederum erzählt worden waren – um sie in seine neue „Religion“ einzubauen. Dann behauptete er seinerseits, Christen und Juden hätten ihre Schriften verfälscht und forderte von ihnen, seine Sichtweise als die Wahre anzuerkennen.

Es ist eigentlich ein Irrsinn, dass wir uns im 21. Jahrhundert mit solch abstrusen Dingen beschäftigen müssen. Aber es geht nun einmal um nichts weniger als den Fortbestand unserer freien demokratischen Gesellschaft.

Eigentlich könnte man den Islam auf rein logischer Basis auseinanderpflücken. Aber wir wollen den Moslems ihren Glauben ja nicht nehmen – solange er für Andere ungefährlich ist. Aber dem ist eben gerade nicht so, denn der Islam will schließlich alle „Ungläubigen“ unterwerfen.

An dieser Stelle sei dem israelischen Volk die uneingeschränkte Solidarität all derer ausgedrückt, die über den totalitär-aggressiven Charakter des Islams Bescheid wissen und die permanente Bedrohung richtig einordnen können. Israel steht an vorderster Front des internationalen Djihad und kämpft im Namen der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte gegen eine Ideologie aus dem 7. Jahrhundert der arabischen Beduinengesellschaft. Es ist der Kampf, der uns in Europa vermutlich noch bevorsteht.

PI-Film über Jerusalem:

(Fotos: Michael Stürzenberger / Black Knight)