„Highlight in der totalen Empörungsoperette“

Gestern Abend befasste sich die Münchner Runde mit dem Thema „Rechter Terror – wie wehrhaft ist unsere Demokratie“. Zu Gast waren der Historiker Arnulf Baring, der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach und Heribert Prantl von der Süddeutschen. Es war vor allem Arnulf Baring, der sich sehenswerte Wortgefechte mit Prantl und der Moderatorin Ursula Heller lieferte.

Einige unserer Leser haben sich die Sendung angeschaut und bereits gestern dazu auf PI kommentiert. Hier einige Auszüge:

westwoodtom:

Gestern in der Münchner Runde: Bosbach, Baring und (kotz) Prantl. Baring ist der pc-naiven Moderatorenhenne fast ins Gesicht gesprungen bei ihren dümmlichen Fragen….Auch Prantl kriegte sein Fett weg… herrlich, ein Highlight in der totalen Empörungsoperette!

Nelline:

Baring war einfach einsame Spitze. Ich hätte mich nicht gewundert, wenn es zwischen ihm und dem unsäglichen Prantl zu Handgreiflichkeiten gekommen wäre. Ich kann nur empfehlen, sich das Video anzuschauen!!!

Gegenrede:

Ich kann die Sendung leider nicht empfehlen!

Es diskutierten: Ein linksextremer Journalist von der SZ, der ständig versuchte eine Art Pogrom zu initialisieren. Gegen wen genau, ließ er ziemlich im Unklaren, aber dass es keinesfalls nur um eine bestimmte politische, zu allen allgemeinen Wahlen übrigens ohne Einschränkung zugelassene Partei ging, lag auf der Hand. Hätte der (Nein, der Rucksack mit den Beleidigungen bleibt zu), also wäre jener Mann ein offzieller Regierungsentscheider, wäre PI morgen abgeschaltet und die inoffzielle Diktatur (Diskussion aller wichtigen Zukunftsfragen durch die Betroffenen, nämlich die Bevölkerung wird durch Themen-Tabisierung faktisch abgewürgt; zitiert übrigens nach Baring in der Sendung) würde sich in eine offensichtliche verwandeln.

Einen Baring als Vertreter der Gegenmeinung, der die Geschehnisse um die drei Mordbuben auf das reduzierte, was sie auch sind, nämlich kriminelle Einzeltaten. Baring, der leider inzwischen auch in einem gewissen Alter ist, was seinem Verteidungswillen offenbar wenig Vorschub leistet, sich aber zweifelsfrei gravierend auf sein Stimmvolumen niederschlägt: Heißt: er war den Niederschreiattacken seiner “Diskussionspartner” leider nicht gewachsen.

Ein CDU-Bosbach wie man ihn kennt, lasch, kaum verhohlen ängstlich, auf Rechts- und formellen Aktengrundlagen herumreitend. Der Untergang der CDU in Person. Ich sagte ja schon, Bosbach eben.

Dazu eine “Moderatorin” – völlig außer Rand und Band, die Baring ein ums andere Mal ins Wort fiel, ihm ins Wort fiel wo es möglich war. Unbegreiflich, warum Baring nicht einfach aufstand und demonstrativ ging.

Was die Moderatorin betrifft, gilt folgendes für sie wie für alle Fernseh- und Rundfunkschaffenden: Es gibt tausende von jungen Leuten, die gerade mit der Uni fertig sind und gerne so einen geilen Job hätten wie diese Medienleute, die es bereits “geschafft” haben. Die müssen weggebissen, das Revier verteidigt werden. Also machen sie das, was unheimlich in Mode ist: den mutigen, natürlich völlig unverzichtbaren Widerstandskämpfer “gegen rechts” geben, ganz wie am Theater (und auch genauso lebensgefährlich wie in einer Theateraufführung). Damit man die geile Stelle behalten kann. Obwohl Jüngere vielleicht besser wären, in jeder Beziehung. Besitzstandswahrung nennt man das auch.

Kurz noch zu Bosbach: Einen Lichtblick hatte er doch: Er verwies auf Kristina Schröder, die Mutige (mal ohne Ironie), und wie sie im vergangenen Jahr verdammt allein da stand, als Islamisten sie massiv bedrohten, als diese ganzen heldenhaften Widerstandkämpfer von der Art der heutigen “Moderatorin” feige zur Seite blickten, weil es ja anscheinend wirklich gefährlich hätte werden können. Der linksextreme Dummschwafler sagte darauf einfach nichts, und schon war das Thema wieder “abgefeiert” – tja, bauernschlau sind sie nun mal, leider unbestreitbar, die linksgrünen Deutschenhasser.

Also nochmal: Überlegt euch, ob ihr euch diese Sendung wirklich antun wollt.

Stolze Kartoffel:

Baring hätte bei Kerner längst Studioverbot bekommen.

crohde01:

Baring hat in der Münchner Runde über die deutsche Urteilsunfähigkeit hergezogen und wurde von Empörungs-Prantl angegangen. Baring war gut.

moppel:

Hahahahahahahahaha “Münchner Runde” war heute mal richtig witzig. Das sollte PI mal als Beitrag einstellen, aus der BR-Mediathek!!!

Eine echt dämliche Moderatorin, die absolut aus der Spur war (ernste Beziehungsprobleme???), ein grandioser Baring und Bosbach und ein linker Presseschmierfink der SZ.

Ein Wunder, dass Baring nicht vor der Zeit gegangen ist und Prantl dem Baring nicht eine gekellt hat.

frauschmockheim:

Die beste ”Münchner Runde” seit langem!!! Bin zufällig reingeraten, als der Baring grad angegangen wurde von diesem unsäglichen Prantl, mußte aber bis zum Schluß dabeibleiben, da diese penetrante Gutmenschin und ihr linksgestrickter Journalistenbazi gegen Bosbach und Baring sowas von abgekackt haben, es war die reine Freude! Unbedingt nochmal reinschauen, wer`s verpaßt hat!

Hier gehts zum Mitschnitt der Sendung.

» Email an Moderatorin Ursula Heller: muenchner-runde@br-online.de