Pippi Langstrumpf und Tintin rassistisch

Das „Antidiskriminierungsbüro Sachsen“ – eine von Steuergeldern geförderte Institution – hat am Wochenende zu Vortrag und Workshop in der Uni Leipzig eingeladen. Unter dem Titel „Das Gift der frühen Jahre“ wurden gleich mehrere Kinderbücher wegen offensichtlichem oder unterschwelligem Rassismus angeprangert, wie BILD berichtet. Eine der Hauptrednerinnen war die Theologin Dr. Eske Wollrad.

Dabei haben unsere abartigen Verlage schon vor Monaten politkorrekt Astrid Lindgrens „Negerkönig“ in „Südseekönig“ abgeändert. Brutal, wie diese linken Bilderstürmer mit literarischen Originalen umgehen.

Wenn Sie glauben, die psychisch Gestörten in Leipzig seien eine Ausnahme, täuschen Sie sich. Im Verrückten Königreich hat man sich gerade mit dem Kinderbuch „Tintin im Kongo“ aus dem Jahre 1930 beschäftigt. Es ist ebenfalls „rassistisch“, weil die Neger dicke Lippen haben (sieh Abb.), und wird jetzt nur noch mit Plastik-Sichtschutz geliefert. Viele Buchhandlungen haben es nicht in der Kinderabteilung, sondern verdeckt bei den Adults, wie die Mail berichtet. Doch zurück zu dieser gestörten Theologin. Ihre leichten Brechreiz auslösende akademische Vita liest sich so:

Eske Wollrad ist feministische Theologin und Kulturtheoretikerin und als Mitarbeiterin der „Ombudsstelle Antirassismus“ und des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig mit einem Arbeitsschwerpunkt »Black Theology«. Im September 2002 gründete sie das Europäische Forschungsforum zu Weißsein und Geschlecht als Pilotprojekt an der Universität Oldenburg. Für ihre Dissertation zu schwarzer feministischer Theologie, publiziert unter dem Titel Wildniserfahrung. Womanistische Herausforderung und eine Antwort aus Weißer feministischer Perspektive (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 1999) erhielt sie 2002 den Förderpreis der schweizerischen Marga-Bührig-Stiftung.

Falls Sie selber irgendwelche Kinderbücher oder andere literarische Werke, Gemälde, Filme oder Ballaballa-Musik haben, die rassistisch sein könnten, und Sie sind nicht sicher, wenden Sie sich vertrauensvoll an die womanistische Expertin:

Eske WollradDr. Eske Wollrad
Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung
D-26111 Oldenburg
eske.wollrad@uni-oldenburg.de