Was ist mit den Linken los? Altbackenes Führungspersonal, bleiernes Blabla, Occupy-Aktion gefloppt, lahme Kommentare oder sogar totale Funkstille auf den Webseiten. Wo ist der Witz der frühen Jahre, wo sind die knackigen Sprüche, wo sind die wirklich coolen Aktionen? Wir haben keine Lust, uns an einem schlaffen Gegner abzuarbeiten. Hier zehn Tipps für die linke Konkurrenz.

(Von Septimus)

Liebe Kollegen vom linken Flügel!

Irgendwie scheint euch die Puste ausgegangen zu sein. Seit ihr die Mobilisierung eures Fußvolks den satten Schöngeistern von der ZEIT überlassen habt und auf euren Webseiten nur noch Gesamtschullehrer der Generation 50+ schreiben, vermisst man den gewissen Pfiff in euren Reihen. Miesepeter und alte Jungfern, wohin man blickt. Schnapsdrossel Margot Käßmann statt Uschi Obermeier. Und seit die Autonomen durch die Staatsgelder der CDU-Regierung sozusagen verbeamtet wurden, sind die letzten echten Chaostage auch schon lange her. So macht uns das keinen Spaß. Hier unsere Vorschläge, damit ihr mal wieder in die Gänge kommt!

1. Bessere Aktionen

Mal ehrlich: Occupy war ja wohl ein Flop. Die Presse hat euch geholfen wo sie nur konnte und das weltweit. Trotzdem ist die Sache irgendwie mau geblieben. Unter Rudi Dutschke wäre euch mehr eingefallen als ein paar Maskentänze aufzuführen. Da hätte die Polizei mindestens zehnmal mit dem Wasserwerfer anrücken müssen, und ihr hättet eine Pressekonferenz ganz oben im EZB-Präsidium abgehalten mit mindestens zwei nackten Damen. Naja, Schwamm drüber. Also: das nächste Mal erst die Anhängerschaft organisieren und dann die Presse mobilisieren, nicht umgekehrt!

2. Neue Themen

Mit der Sache von den schmelzenden Polkappen seid ihr gut aufgestellt. Damit kann man das Fußvolk die nächsten 10.000 Jahre beschäftigen. Aber ihr müsst aufpassen, dass ihr nicht nur Mädchenthemen habt. Den Jungs unter euch werden die Bilder von den süßen Eisbärbabies schnell langweilig werden. Und immer nur sozial sein oder Multikulti ist auch nicht jeder Manns Sache, vor allem, da besonders die Jungen ganz hautnah die Erfahrung machen, dass weniger Multikulti auch weniger Prügel auf dem Pausenhof bedeuten würde. Da müsst ihr gegensteuern. Als reine Mädchenbewegung werdet ihr politisch nicht überleben.

3. Neues Outfit

Die Autonomen sehen immer noch aus wie in den 80er-Jahren, und Claudia Roth trägt auch noch denselben Fummel wie bei Ton, Steine, Scherben. Seit 30 Jahren habt ihr eure Klamotten nicht gewechselt. Die Linken – die wandelnden 80er? Jede politische Bewegung ist auch eine Modebewegung, und irgendwie scheint ihr da langsam den Anschluss zu verpassen.

4. Nutzt endlich das Internet

Wann hat eigentlich das letzte Mal jemand bei taz-Online einen Kommentar geschrieben? Oder bei endstation-rechts? Sind bei euch nur Leute aus der medialen Steinzeit aktiv? Bei uns geht alle paar Tage eine politisch inkorrekte Webseite ans Netz. Langsam sollte es sich auch unter Linken herumgesprochen haben, dass Print und Fernsehen auf dem absteigenden Ast sind. Muss man euch heute wirklich alles zweimal sagen?

5. Bessere Demos

Zugegeben, auch nicht gerade unsere Stärke, aber wir arbeiten dran. Und unsere Demos sind wenigstens neu. Bei euch latschen die Leute immer noch mit rotem Fähnchen und Trillerpfeife zum 1. Mai-Umzug wie Oma & Opa anno dazumal. Alle Jahre wieder Castor, gähn. Irgendwann wird aus Tradition Folklore, und Folklore ist die letzte Stufe vor museumsreif. Da müsst ihr aufpassen.

6. Neue Feindbilder

Die Joschka Fischers von heute wollen auch ihre Molotow-Cocktails loswerden, aber gegen wen denn, wenn sogar die CDU für Mindestlohn und gegen Raubtierkapitalismus grölt? Neonazis wird es auch auf absehbare Zeit zu wenig geben, mit nur einmal Dresden im Februar könnt ihr eure Truppen nicht ganzjährig beschäftigen. Und die Polizei rekrutiert mehr und mehr Türken. Wollt ihr in Kreuzberg in fünf Jahren ernsthaft eure Brandbomben auf türkische Polizisten werfen? Ihr habt Nerven.

7. Neue Sprüche

„Wer zweimal mit der gleichen pennt, gehört schon zum Establishment“ – da war noch Pepp drin. Aber heute? Wann ist euch der letzte gute Spruch eingefallen? Seit 50 Jahren „Atomkraft – nein danke“. Da ist sogar die CDU kreativer und wirbt nicht mehr mit roten Socken. Was ist los mit euch?

8. Neue Symbole

Hammer und Sichel? Das ist voll Rumpelkiste, wie Intershop und Margot Honecker. Und euer Friedenszeichen sah schon immer aus wie ein Abklatsch des Mercedes-Sterns. Wir haben wenigstens die Stauffenberg-Fahne. Außerdem ist Schwarz-Rot-Gold im Trend wie nie, und diese Farben stehen ganz klar nicht für eure, sondern unsere Botschaft: Einigkeit! Recht! Freiheit!

9. Neue Freunde

Mit eurer Multikulti-Schiene begebt ihr euch allmählich auf Glatteis, seit die türkischen Rechtsextremen fast jeden Ausländerbeirat in Deutschland unterwandert haben und sich jetzt die SPD vornehmen. Sobald herauskommt, dass der nette Herr Ali und die liebe Frau Aysche vom „deutsch-türkischen Freundschaftsverein“ knallhart den armenischen Holocaust leugnen und auch den alten Adolf eigentlich ganz prima finden, weil der die Juden vergast hat, habt ihr ein echtes Problem an der Backe. Schaut also genauer hin, wem ihr die Hand reicht. Man kann nicht einerseits dem Fußvolk die Überwindung des Nationalstaats vorschwatzen und andererseits Bündnisse mit verkappten Nationalisten schließen. Dadurch verliert ihr eure Glaubwürdigkeit, und das verzeiht die Basis nie!

10. Mehr Humor

Lang ist’s her, seit Dieter Hildebrandt ganz Deutschland mit seinem linken Biss in den Bann zog. Und angeblich soll sogar auf Ortsgruppensitzungen der Grünen früher gelacht worden sein. Heute hingegen ist spießbürgerliche Sauertöpfigkeit euer Markenzeichen. „Konkret“, die alte „Titanic“ – wisst ihr noch? Aber statt den Gegner mit geistreichem Witz zu entwaffnen, fällt euch nichts mehr ein als nach Verboten zu krakeelen. Genossen: Ihr seid langweilig geworden!

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116 KOMMENTARE

  1. Die linken Salonbolschewiken sind fett und faul geworden, plappern seit `68 dieselben Parolen und Pisa tut ein Übriges.

    Die Linksgrünen waren einmal frisch und revolutionär bzw. sie verstandes es, sich so zu verkaufen, heute verkörpern sie das linke Äquivalent des Spiessbürgertums und des Ewiggestrigen.

    Unter rot-grün gefärbten Haaren der Muff von 43 Jahren.

    Man kanns aber auch kurz und knapp Dekadenz oder Degeneration nennen. 😉

  2. Ich vermute, dass die Mauermörderpartei eine „Mauer des Geistes“ plant, um jeden, der Ausländerkriminalität verteufelt als „psychisch krank“ einweisen zu können.
    Wenn die NPD nicht verboten* werden kann, dann sollte man deren Anhänger wegsperren. Das meinen die bitter ernst, und da gibt es nichts zum Lachen.

    * Die Linken gerieten in Panik, als die NPD verboten werden sollte, weil dann Arbeitsplätze im Kampf gegen Rechts weggefallen wären. Der Kampf gegen Rechts ist zum Jobmotor mutiert!

  3. Ganz lustig und/aber je nachdem wie man die Sache anpackt, kann man der Linken, als auch der Pseudolinken, aber auch der „Neo-Rechten“ die Schuld geben. Fakt ist: Esoterik/YinYang-„Denken“, Anti-Wissenschaft und grotesk anmutende Sichtweisen, ziehen sich sowohl durch die alte Linke, als auch der jetzigen „neo-konservativen Regierung“ und 99% der „Opposition“. Sie sind ununterscheidbar. Da wuchs nämlich zusammen, was zusammengehört und sich gegenseitig bedingt. Es ist noch lustiger: Es gibt überhaupt keine Opposition!!!

  4. Das IST alte Titanic, Septimus. Du bist gut !
    Tauch hier öfter auf, so etwas fehlte zwischen den Grauslichkeiten .

  5. Tja, ick würd‘ ma sagen, die r evolutionär- sozialistischen Humanist_innen der allzeit bereiten Elfenbeinturm- Spaßfraktion, merken schön langsam, daß es sehr bald sehr wenig Geld geben wird. Jedes kleine Kind weiss bereits eines: ohne Moos nix los.
    Und Schmalhans ist nicht gerade der Küchenmeister der MULTIKULTITOSKANAROTWEINGÜRTELSPASSFRAKTION_IN. :mrgreen:

  6. Hervorragender Beitrag! 😀 Danke, septimus!
    Geil! Nicht umsonst sterben die Anhänger der Linken (Stasi und 68er) weg. Ihr „Erbe“ ist für den A**sch! Chaos und Gesamtschulen erweisen sich als Rohrkrepierer in der „braunen Mitte“ der Gesellschaft! 😀 😀 😀

  7. Jede politische Bewegung ist auch eine Modebewegung, und irgendwie scheint ihr da langsam den Anschluss zu verpassen.

    So Leid es mir (nicht) für die Linken tut: Die pösen rechtspopulisblablabla Konservativen(!) haben mehr Zulauf, als die ach so progressiven Sozialromantiker linker Naivität… So ist das Leben. Der „Anti“faschismus entpuppt sich mehr und mehr als der antidemokratische Faschismus (<- Pleonasmus 😉 ). 😀

  8. Nein, sie können nicht über sich lachen, sie haben keinen Humor, nur Ideologie, nur Fanatismus. Umberto Eco hat vor vielen Jahren sein bestes Buch über die, die nicht lachen können, geschrieben: die Fanatiker, die Menschenhasser. Im „Name der Rose“ war es ein Kleriker, der für seine Überzeugungen über Leichen ging, gemeint hat der Autor (auch) die Roten Brigaden.

    67/68 waren es junge Leute, die sich für eine Ideologie begeisterten und Frische und Geist mitbrachten (obwohl sie die falschen Götter anbeteten). Nach dem Marsch durch die Instanzen sind sie alt, fett und und mit teurem Bordeaux abgefüllt. Sie dreschen die alten Phrasen, obwohl sie nur noch an die Nullen hinter einer Ziffer auf ihrem Konto glauben.

  9. #7 panther1965

    huch

    wer fand den den Hildebrandt lustig ???

    Wer kennt noch „Notizen aus der Provinz“ Ende der Siebziger Jahre mit Hildebrand?

    Lang, lang ist es her. Schon der „Scheibenwischer“, der später kam, war dann politisch korrekter.

  10. Die Linken sind einfach blödsinnig und/oder Irrsinnig.
    Deshalb gehen den Linken auch immer weniger Bürger auf den Leim.
    Wenn es insgesamt aber immer noch viel zu viele sind, die sich von den Heilsversprechen der Linken blenden lassen.

  11. Sind die Linken langweilig?

    Was ist denn das für eine Frage?
    Natürlich sind die langweilig! Die Linken sind ja auch die neuen Konservativen, oder man könnte auch sagen, die neuen Spiesser.

  12. Langweilig sowieso, schon deshalb:

    „Die Ideen der Linken sind vor allem langweilig.“
    Nicolás Gómez Dávila

    Aber, noch schlimmer, auch humorlos, und zwar deshalb:

    „Die Linke schreckt zurück vor dem Abgrund der Absurdität.“
    Martin Mosebach

    Das ist hieraus, ein feiner Fleischhauer:
    Warum Linke keinen Humor haben

    Folgt man Mosebachs Beobachtung der deutschen Humorlandschaft, dann ist der Grund dafür, dass die Linke, wenn sie sich treu bleiben wolle, nicht wirklich komisch sein könne, ihre Zielgerichtetheit. „Die Linke schreckt zurück vor dem Abgrund der Absurdität“, glaubt er. Wenn der Linke eine Humorbombe zünde, habe der Humor-TÜV zuvor sicher gestellt, dass sie garantiert nur in eine Richtung explodiere.

    Von Linken wird schon im zweiten Satz verlangt, dass ihnen das Lachen im Halse stecken bleiben müsse. Das ist der humorpolitische Imperativ jeder gehobenen Kabarettsendung, er ergibt sich aus dem Anspruch an die Lebensführung. Der Konservative darf Freude an einfachen Lebensgenüssen haben, an schnellen Autos, ungesundem Essen und dekadentem Umgang, das nimmt niemand krumm, schließlich gilt der Reaktionär als von der Welt verdorben, weshalb ja auch nach der Machtübernahme des Sozialismus das Umerziehungslager auf ihn wartet.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,624288,00.html

  13. #17 boehme (24. Nov 2011 20:00)

    Immerhin existieren die Linken, im Gegensatz zur “Freiheit”.
    —————————————
    -„Die Freiheit“ war eine überstürzte Todgeburt.!Eine neue Partei ,“der konservativen Mitte“ muss her,mit echten Führungskadern!!!Mit einem Programm,klar , deutlich und Kompromisslos.

  14. @ #19 boehme (24. Nov 2011 20:00)
    Immerhin existieren die Linken, im Gegensatz zur “Freiheit”.

    Äpfel und Birnen? Die Linke, aka PDS aka SED, sind Überreste der DDR Führung.

  15. 17 Bohme 28 Seidelbast

    „Immerhin existieren die Linken, im Gegensatz zur “Freiheit”.
    —————————————
    -”Die Freiheit” war eine überstürzte Todgeburt.!Eine neue Partei ,”der konservativen Mitte” muss her,mit echten Führungskadern!!!Mit einem Programm,klar , deutlich und Kompromisslos.“

    Tote leben oft länger als man denkt. Onkel Adolf verfolgt uns 75 Jahre nach seinem Tod immer noch. Von Marx und Stalin will ich gar nicht erst reden.

  16. #25 Raucher (24. Nov 2011 20:12) Sind die Linken langweilig?

    Was ist denn das für eine Frage?
    Natürlich sind die langweilig! Die Linken sind ja auch die neuen Konservativen, oder man könnte auch sagen, die neuen Spiesser.

    Ein Grüner ist erst dann richtig glücklich, wenn er anderen etwas verbieten kann
    (wiglaf droste!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wiglaf_Droste

    der spruch passt natürlich auch für die „neue“
    linke und andere gleichgeschaltete gutis
    in diversen institutionen (EU WÄÄHHH!)

    und übrigens:
    FASCHISLAM KENNT DAS WORT FREIHEIT NICHT EINMAL

  17. #29 achot

    Richtig! Die Statistiken deuten auf ein Aussterben hin. Die Nachfolger gehen in den Grünen auf. Auf die sollten wir uns in Zukunft konzentrieren. Im Moment ist es noch unkoscher, das zu tun. Aber Recht werden wir behalten (Yoda). 🙂

  18. Die machen was sie am besten können, nachdem
    ihre Zeit des echten Stalinismus vorbei ist, ban sie sich mit dem Islam (ehemaliger Klassenfeind) verbrüdert zum Islamismus und
    ergehen sich in ihrer neuen Rolle als Dhimmis.
    Das nennen sie „Umbau der westlichen Welt, auf links“
    Ihr Vordenker Marx hatte diese beiden, das Lumpenproletariat und den Islam, entsprechend
    beschrieben, sogar für den Stalin waren diese wertlos, aber jetzt wollen sie Anerkennung bei
    den „Kapitalisten“.

  19. #9 panther1965

    huch

    wer fand den den Hildebrandt lustig ???

    Er fand sich selbst lustig. Das genügte damals schon.

  20. #35 spiderPig (24. Nov 2011 20:25) Hey, Septimus, warum gibst du denen noch Tipps?
    Sollen sich doch selbst anstrengen!

    tipps von NAZIS?
    da hört ein strammer linker sofort weg!

    und übrigens:
    FASCHISLAM IST DIE GEBURTSSTÄTTE DES GALGEN UND SCHWERT HUMORS

  21. OT – Türsteher am Ring niedergestochen
    Ein Türsteher ist am späten Mittwochabend vor der „Klapsmühle“ niedergestochen worden. Ein Gast rammte ihm eine Stichwaffe in den Bauch, offenbar aus Wut darüber, dass ihm der Einlass verweigert worden war.
    http://www.ksta.de/html/artikel/1321650275309.shtml

    Interessant ist: „Der Täter flüchtete nach der Attacke in Richtung Friesenplatz. Er soll nach Zeugenangaben etwa Ende 20 bis Mitte 30 Jahre alt sein.“

    Die Polizei NRW schreibt:„Der Angreifer wird folgendermaßen beschrieben:

    – Südländer
    – schwarze gegelte Haare
    – sportlich drahtige Figur
    – gepflegtes Äußeres
    – Ende 20 bis Mitte 30 Jahre alt
    – cirka 175-180 cm groß
    – markantes hageres Gesicht mit ausgeprägten Wangenknochen
    – hüftlange, dunkelgraue Jacke mit großen Knöpfen
    – Jeanshose
    – dunkler Pullover
    – helles Hemd mit hochgestelltem Kragen
    – akzentfreies Deutsch“

    http://www.polizei.nrw.de/presse/portal/koeln/111124-141646-06-1408/111124-5-k–vor-der-disco-abgewiesen–zugestochen

    Der Kölner Stadt Anzeiger deckt absichtlich einen Messerstecher.

  22. da ich diese mischpoke von Anfang an erlebt habe, kann ich dem nicht zustimmen. Ich hab noch einen dicken Fundus von deren Absonderungen
    und kann daher nur feststellen, das waren schon immer strunzdumme denkfaule Sprücheklopper. Diffamierer, Hetzer, Gewaltandroher Gewaltausüber, Beutelschneider, Staatskneteschorrer, Denunzianten und Helfershelfer der SBZ Banditen. Einiges ist weggefallen, was denen blieb ist die bodenlose Dummheit, Heuchelei, Verlogenheit. Selbst in den Pisageschädigten Generationen ist es inzwischen nicht mehr so einfach Dumme zu ködern. Der geifernde Haß aufs eigene Land, auf die Eingeborenen ist zum Scheitern verurteilt, scheitert an den Realitäten.

  23. Klar sind die Linken langweilig. Und warum auch nicht – sie haben doch das Sagen.

    Die SED war aus genau diesem Grund jahrzehntelang langweilig…

  24. „Konkret“, die alte „Titanic“ – wisst ihr noch?

    Also, KONKRET und Humor? Wohl weniger. Und was die „alte TITANIC“ angeht: ob die jemals links war oder sich so verstanden hat? Da habe ich auch meine Zweifel. Robert Gernhardt hat zwar sinngemäß einmal gesagt: „Wir waren links, weil wir nicht rechts sein wollten“, aber richtiges Linkssein sieht wohl anders aus. Siehe auch hier:

    „Hat die Linke Humor?“

    Gernhardt: „Naja, da wurde doch recht heftig gegen Komisches argumentiert, also in den sechziger Jahren … also dieser berühmte Satz von Degenhardt: ‚Zwischentöne sind nur Krampf in dem Klassenkampf‘ und Komik ohne Zwischentöne und ohne um die Ecke denken gibt es nicht, und wenn das abgelehnt wird, dann gibt es eben auch keine Komik mehr und dann hat man auch keinen Humor, denn man braucht den Humor, um Komik herzustellen.“

    http://www.waswarlinks.de/folge1/kommentar1c.html

    Der kleine Einwand ändert aber nichts daran: Klasse Artikel, Septimus!

  25. Fuer diesen coolen Artikel hatte Septimus die 1001 im gerade online Zaehler.
    Nicht zu unrecht.
    Waehren die rechten harte Werte kreiren koenne die linken nur plagieren.

  26. Erfrischend zu lesen, insbesondere dann, wenn man obigen Artikel mit den peinlichen indymedia-Ergüssen vergleicht, bei denen man sich immer wieder fragt, ob es sich hier tatsächlich um eine politische Überzeugung oder vielmehr um Realsatire handelt – so blöd können Menschen, selbst links eingestellte, eigentlich nicht sein. Oder doch? Wie dem auch sei, Linke sind tatsächlich langweilig, dazu weltfremd, selbstgerecht und geradezu penetrant, wenn es um die Durchsetzung ihrer Interessen geht. Hinzu kommen Beratungsresistenz sowie gnadenlose Ignoranz von Fakten, da völlig vernagelt und im eigenen Weltbild gefangen. Man muss Linke nicht mögen, aber man sollte sie als unvermeidbares Übel akzeptieren – wenn nicht aus Überzeugung, dann doch aus reiner Nächstenliebe.

  27. #39 achot

    Schade, dass der Türsteher nicht auf Höher der Zeit ist. stich- und schusssichere Westen gibt es mittlerweile für wenig Geld bei Ebay.
    Nichts desdotrotz gehört die messerstechende S**k**tte hinter Schloß und Riegel!

  28. #18 Andre (24. Nov 2011 19:58)

    Du zitierst die HAZ zu PI und „Reconquista Europa“:

    „Diese Seiten sind deutlich islamkritisch, zum Teil mit klar islamfeindlichem Charakter“, sagt Maren Brandenburger, Sprecherin des niedersächsischen Verfassungsschutzes

    Hm, die entschiedene Opposition gegen menschenfeindliche, totalitäre Ideologien dürfte kein Grund sein, vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden (jedenfalls solange der nicht selbst zum Organ eines totalitären, menschen- und freiheitsfeindlichen Regimes geworden ist).

    Ein paar Seiten Lektüre in einem Buch wie „Nur die Wahrheit macht uns frei“ (Sabatina James) zeigen mir immer klar, auf welcher Seite ich stehe und wie es um die Religion des Friedens und der Toleranz dort bestellt ist, wo sie herrscht.

    Zum Beispiel über die hinduistischen Sklavinnen von muslimischen Grossgrundbesitzern in Pakistan:

    Alle Hindu-Frauen, mit denen ich sprach, waren von muslimischen Männern vergewaltigt worden. Das sie eine andere Religion ausübten, konnten sie keine Ehre haben. Und ohne Ehre waren sie wertloser Abschaum, mit dem man machen konnte, was man wollte. (S. 50f.)

    Als sie auf einer Reise äussert, der Prophet habe schliesslich „Juden gekillt“ und sei damit Vorbild für die heutigen islamischen Unrechtssysteme mit ihren zweierlei Menschen, sind ihre Freunde zutiefst erschrocken vor Angst und schärfen ihr ein, in Pakistan nie mehr solche Dinge zu sagen, da sie ihr jähes Ende bedeuten könnten.

    Dann sinniert sie über die Kultur des höflichen Schweigens in Deutschland:

    In Pakistan kann man nicht frei diskutieren, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. In diesem Moment wünschte ich mir, alle Patrick Bahners und Claudia Roths dieser Welt hätten Rasuls Worte gehört, auch alle Islamverbände, die immer wieder behaupten, der Islam stünde für Toleranz und Frieden. Sie könnten sehen, dass in Pakistan keine Fernsehrunden über den Bildschirm laufen, in denen man den Islam kritisch hinterfragen kann. Schon wieder stieg Zorn in mir auf, dieses Mal angesichts der Tatsache, dass in Europa so viel Nichtwissen, so viel Feigheit vorherrschte, was diese Religion betraf. Für mich sah die Wirklichkeit des Islam anders aus. Selbst in Deutschland wurden muslimische Männer verteidigt, wenn sie schlecht über ihre Schwestern redeten. Wenn sie sie verprügelten, weil sie sich nicht so aufreizend anzuziehen haben, weil sie nicht in die Disco gehen dürfen, dann ist da nichts Falsches dran, das ist eben islamisch… (S.57)

    Sabatina James‘ Zorn ist nur zu gerechtfertigt. Wir sind dabei, durch unser Schweigen das höchste Gut des Westens zu zerstören, seine Freiheit. Wir lassen die Frauen im Stich, die weltweit, aber eben auch hier unter der patriarchalen Knute des Islam ein Leben in der Nicht-Existenz führen. Und nicht nur die Frauen, sondern alle, die dem Islam nicht in sein faschistisches Menschenbild passen: Juden, Schwule, „Ungläubige“, „Apostaten“, „Polytheisten“…

    Wir sind schon zutiefst verseucht mit dieser importierten Begrifflichkeit und Denkweise der Unmenschen, haben uns schon viel zu sehr daran gewöhnt – der point of no return ist bald erreicht.

  29. Endlich kann man hier mal wieder lachen.
    Ein exzellenter Beitrag, der durch geistreich-witzige Ironie die Dummheit der Linken entlarvt.

    Ja, die Linken von heute sind dumm, es mangelt an Bildung und Intellektualität, sie erkennen nicht die Zeichen der Zeit, sie sind zu nützlichen Idioten degeneriert und versacken im Sumpf des Multikulturalismus, sie halten an einem Thema fest, dem sie selbst zum Opfer fallen werden, das ihre Ambitionen ins Gegenteil verkehrt hat, denn die Allianz der Linken mit den Muslimen ist eine faschistische.

    Den Linken fehlt das Thema, denn das Thema gehört uns: Entislamisierung, Neudemokratisierung. Wir werden vielleicht die neue APO sein, eine neue breite Bewegung, eine emanzipatorische Bewegung – ähnlich wie die eines Rudi Dutschke, Kopf der APO, die sich auch gegen autoritäre Strukturen auflehnte und vor allem gegen den Mief der NS-Zeit, da die Entnazifizierung noch in den Nachwehen lag, die NS-Vergangenheit war intellektuell noch nicht aufgearbeitet, zumal ehemalige NSDAP-Mitglieder in höchste Staatsämter aufstiegen (heute steigen Muslime in Ämter auf, unterwandern alle Institutionen).

    Heute schreien wir nach Freiheit, nach Entislamisierung, nach Verhinderung eines neuen Faschismus. Auch hier sehe ich Parallelen, aber es fehlt die Organisierung und Strukturierung der Antiislam-Bewegung.

    Aber vielleicht sind wir auch so satt wie die Linken, die sich im Rotweingürtel räkeln. Ab und zu lassen sie ihr prekäres Proletariat, das lebensuntüchtige Prekariat, die „Asifanten“, für sich „arbeiten“, also Krawall machen. Das war´s. Es gibt keine emanzipatorische Bewegung der Linken, sie sind verschlungen worden von einer kleinen staatsbürokratischen Sozialisten-Elite aus Brüssel, deren gut gefütterte Marionetten sie sind.

    Das Thema gehört der neuen Freiheitsbewegung, den Konservativen und Liberalen, den Demokraten, den neuen Antifaschisten, den Kämpfern gegen Links- und Islamofaschismus!

    Nochmals Dank an Septimus für diesen bravourösen Artikel!

  30. Liebe Linke, verbietet endlich Deutschland und die Deutschen!

    Dann weiß jeder, an welches Gesetz er sich zu halten hat.
    Dieses unklare Rumgeeier spottet jeder echten Diktatur des Proletariats!

    …Deutschland verbieten!

  31. Den Nagel auf den Kopf getroffen!
    Aber: Wenn diese Witzfiguren hier die Poliitk bestimmen, dann ist das alles eben nicht mehr witzig. Also mal nachdenken bei den nächsten Wahlen….

  32. :))))

    Oh, jetzt wird die Linke aber in sich gehen…

    PI wird verboten werden – wegen „Provokation“.
    Schön. Mal ein anderer Artikel.
    Sonst bekommt man wegen den ganzen Spukmeldungen noch ein Magengeschwür.

  33. im grunde sind linke sprachlich schon immer ohne spontanen witz gewesen. mir als berliner fiel das schon vor jahrzehnten in den verschiedensten wg’s auf. witzige wortschöpfungen in alltagsgesprächen blieben immer mangelware in diskussionsrunden der nach w.berlin vor der bundeswehr geflüchteten jung-intelligenzia. großes gähnen war angesagt, nur besaufen half manchmal, um sich diese langweiler interessant zu trinken 🙂

  34. Weiter so, Septimus! Ich freue mich schon auf den nächsten sachlichen Beitrag mit dieser Prise von Humor.

  35. DAZU passt auch das alte FRANK ZAPPA zitat:

    „Jazz is not dead, it just smells funny.“)

    frei adaptiert:
    „die Linken sind nicht tot, sie riechen nur ein wenig komisch “

    und übrigens:
    MOHAMMETODEN STINKEN ZUM HIMMEL

  36. #19 boehme (24. Nov 2011 20:00)

    Immerhin existieren die Linken, im Gegensatz zur “Freiheit”.

    Ja, aber nur solange die MSM die „Freiheit“ mundtot machen. Und das ist irgendwann nicht mehr möglich.

  37. Nunja,

    leider ist die demokratische Rechte noch viel, viel erfolgloser als die Linke. Die haben in Deutschland noch nicht mal eine Partei, die sie vertritt. Und mehr hübsche Frauen sind bei denen bestimmt nicht zu finden…

  38. #56 Toytone (24. Nov 2011 21:08)

    Das Lied passt tatsächlich wie A…. auf Eimer, sogar die Typen. Allerdings kriegt man Kopfschmerzen beim Hören des „Liedes“.
    Dagegen ist der Immigrant-Song von Led Zeppelin noch die „Melodik in Perfektion“, wobei ich jetzt nichts gegen Led Zeppelin sagen möchte… Ich liebte Jimmy Page, den Gott der E-Gitarre. Tipp: Whole Lotta Love. Super!

  39. Super Artikel!
    Lustig geschrieben aber vor allem die Botschaft ist interessant und wichtig,
    schade nur dass sie wohl auf taube Ohren stoßen wird… Linksfaschisten können genau wie Mohammedaner ihr eigenes Verhalten nicht reflektieren und hinterfragen 🙂

  40. #51 Gabriele (24. Nov 2011 20:57)
    Auch wenn ich dir gern Recht geben würde, aber gibt es ein islamisch beherrschtes Land/Land, wo der Islam die Mehrheit der Bewohner stellte, das je von einer nichtmuslimischen Minderheit (zurück-)erobert wurde??!
    Welches??

  41. MultiKulti….wenn man das M und das K wegnimmt, dann steht da Ulti….und wenn man jetzt das M und das K verbindet, dann steht da MK….und wenn man jetzt noch das U als Ultra ansieht, dann könnte man meinen es handelt sich um ein MK-Ultra Programm von den Linken!

  42. #58 noreli (24. Nov 2011 21:11)

    im grunde sind linke sprachlich schon immer ohne spontanen witz gewesen.

    Was gerne untergeht: bereits einmal in der Geschichte ist alt-linker Neusprech völlig dekonstruiert worden – Ende der 70er Jahre durch die originäre Neue Deutsche Welle und der zugehörigen Schriftstellerei (nein, ich rede NICHT von der kommerzialisierten Verwurstung dieser Bewegung, die einige Jahre spter einsetzte).

    Wäre dies nicht geschehen, so würden wir heute noch reden wie Udo Lindenberg oder die Darsteller in den „lustigen“ deutschen Übersetzungen der 70er Jahre US-Serien.

  43. So lobe ich mir das: feinsinnig, geistreich und mit Humor das unsäglich langweilige linke Spießertum vorzuführen – und das ist nicht konstruiert, sondern absolut realistisch.

    Außer lähmendem Empörismus und einstudierten ideologischen Phrasen sowie ihrer hoffnungslos fiktiven, zurechtgebastelten Welt haben diese Figuren absolut nichts auf der Pfanne, sind kleinkariert, engstirnig und miefig mit dem Hang, alles verbieten zu wollen, was sie aufgrund intellektueller Unterlegenheit nicht in den Griff bekommen.

    Leider reicht die miefig-spießige Bandbreite von den SED-Nachfolgern bis weit in die Unionsparteien hinein, die meinen, durch Anbiederung an den Multikulti-Zeitgeist Lob und Anerkennung zu erhaschen. Aber diese Rechnung ist ohne den Wirt gemacht.

    Der Geist steht längst rechts der Mitte!

  44. #66 Faxendicke76 (24. Nov 2011 21:41)
    Eigentlich auch klar:
    Humor hat mitunter was mit Tabubruch und Diskriminierung zu tun und wer die Sprache und überhaupt das ganze Leben politisch korrekt vermint, hat auch nichts mehr zu lachen.

    Sehr schön formuliert!

  45. #64 Gabriele

    P.S.: Mir ging es weniger um das Erscheinungsbild der Typen (wusste bis eben – habe das Video gegoogelt – nicht, dass die wie kleiner Rapper aussehen), als viel mehr um die Texte, beginnen mit „Trapped within your own everyday“… über den Refrain: „Cause you hate yourself and you hate the swarm and you hate every moment and you hate every moment“.
    Passt, wie ich finde, auf die planlosen linken Versager.. 😉

  46. Und die guten linken Liedermacher sind auch nicht mehr:

    Hans Dieter Hüsch- tot
    Franz Josef Degenhardt- tot
    Ludwig Hirsch- heute gestorben
    Hannes Wader- auch schon scheintot

    sonst noch einer?

  47. #68 unbeugsamer (24. Nov 2011 21:43)

    Tut mir leid, aber ich verstehe nicht, was Sie meinen. Allerdings wäre Europa längst islamisiert, wenn es da nicht einige tapfere Männer gegeben hätte. Im Übrigen stellen die Muslime in Deutschland zur Zeit mit 6 Millionen noch! eine Minderheit dar. Das Dilemma ist aber, dass die Muslime in den Linksgrünen, den Meinungsführern, perfekte Knechte haben.

    #71 Tiefseetaucher (24. Nov 2011 21:45)
    Exakte Charakterisierung!

  48. #72Tiefseetaucher

    Oh! Dankeschön!

    Das ist mir besonders bei meinem letzten Aufenthalt in Israel aufgefallen.

    Israel ist humormäßig so ziemlich das krasseste Land das ich je besucht habe.

  49. Halloooo, wie erfreulich!

    Ein Loblied auf den Jörges…
    Da hat doch der liebe Jörges neulich eine richtige Lavine losgetreten mit seiner absichtlichen Werbung für PI.
    Erst hatte ich gedacht, der ist nicht ganz dicht, mit seinem Lob für PI und die genannten Zugriffzahlen und den Mitte-Ruck!
    Aber der Erfolg gibt ihm Recht, so muß mans machen, wenn man ein ellenlanges Elend endlich beseitigen will. Danke Jörges, für die ausgeklügelte Hilfe, Recht und Gerechtigkeit wieder zum Zuge zu bringen.

    Ein bisschen Weh ums Herz ist mir aber doch, wenn ich daran denke, wenn die Zugriffzahlen beim Stern abstürzen. Wird der gute alte Nannen Sie dann mit einem Ein-Euro-Job
    belohnen, Herr Jörges?

    Ich werd dann später mal darüber nachdenken, ob mir das Leid tut.
    Wer macht mit?

  50. Ich habe noch KEINEN Linken lachen sehen. Wenn ich da nur an meine verbiesterten Alt-68er-Lehrerinnen (Schulzeit in den 80ern) denke – Mumien sind Comedians dagegen!

  51. Und angeblich soll sogar auf Ortsgruppensitzungen der Grünen früher gelacht worden sein.

    Das halte ich für eine Ente. Schon, als sich die Grünen noch KBW nannten, wurde auf Ortsgruppensitzungen nicht mehr gelacht.

  52. Die Linke ist zu einem besitzstandswahrenden, schäbigen Spießertum mutiert. Heute werden die Posten und politkorrekten Pseudomoralmonopole verbissen und keifend verteidigt. Das Los der Menschen scherrt doch Linksgrüne schon lange nicht mehr…

  53. #83 Nassauer

    Das ist bei den linken tatsächlich so, sage ich dir als Exlinker:

    Widersprüche, die für einen unverfänglichen Witz taugen würden, müssen unbedingt in einem tieferen pseudointellektuellen dogmatischen Kontext gesehen werden, um daraus Klassenkampf und Befreiung eines jedes Lebewesens, von der Frau bis zum Wal, von der Dominanz des bösen weißen Mannes zu machen.

    Rainhard Mey wußte 1972 schon:

    http://www.youtube.com/watch?v=029RscqsNLk

  54. Toller Beitrag ! Ein Artikel, der mir aus der Seele spricht !

    Auch ich frage schon seit laengerer Zeit die (gaehn) Linken (schnarch) in meinem Umfeld in Deutschland, wie viele Jahrzehnte denn noch vergehen muessen, bis sie den Inhalt des Begriffes ‚konservativ‘ begreifen. Die Linken in D sind wirklich das Abziehbild des dt. Spiessers schlechthin. Und zwar genau die Sorte, wegen derer sie mal grossspurig auf die Strasse gingen. Sie sind genauso von sich ueberzeugt, genauso rechthaberisch und borniert, haben Massregelung zur Tugend erhoben, hoffnungslos faktenresistent, genauso oder noch schlechter gebildet, und schreien genauso unmotiviert herum, wenn man die ‚falsche‘ Meinung hat oder sich in einer ‚falschen‘ Weise verhaelt (zB das ‚falsche‘ Glas fuer ein Getraenk waehlen, weil das ja ach sooo unkultiviert ist „Daraus kann man doch dieses nicht trinken !“). Es gibt da naemlich Etwas, was die Roths und Trittins einfach nicht in ihre ignoranten Schaedel hineinbekommen:
    Sie sind genauso Deutsch wie alle anderen.

    Und ihr wegweisender Gassenhauer „Auferstanden aus Ruinen“ klingt wie der Beginn einer gruseligen Zombie-Geshichte: Treffen sich zwei Zombies. Sagt der eine zum anderen :“…..

  55. Soeben im Maybrit Illner Chat:

    luciusSeneca:
    guten abend herr gabriel.eine frage die mir schon lange auf der seele liegt ist diese: wie lässt sich das verbieten einer partei mit der demokratie vereinbaren? ich bin der letzte der braunes gedankengut gutheisst,aber mir ist eine echte demokratie allemal wichtiger als das ausschließen einiger tausend verblendeter idioten

    Sigmar Gabriel:
    Die Demokratie erlaubt nicht alles. Wer sie in aggressiv kämpferischer Weise beseitigen will, verliert den Schutz des Parteienprivilegs in der Verfassung. Darüber aber entscheidet das Bundesverfassungsgericht. Aber es gibt einfach eine Vielzahl von Beweisen dafür, dass die NPD in aggressiv kämpferischer Weise die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland bedroht. Diese Chance zum Verbot von Parteien ist übrigens die Lehre, die Deutschland aus der Nazizeit gezogen hat: niemals wieder sollte eine Partei, die die Demokratie beseitigen will, quasi legal zur Macht kommen. Wir sind eine wehrhafte Demokratie. In unserem Land ist nicht alles erlaubt.

    Dann sollten Herrn Gabriel mal die Beweise zugeschickt werden, welche zusätzlich zum NPD-Verbot, ein Verbot der Linken und der Grünen erforderlich macht.

  56. # 90 RdT

    Kurzer Nachtrag:
    Natuerlich wollte ich damit nicht sagen, dass alle Deutschen nur Spiesser sind, faktenresistent, oder dergleichen, sondern, dass sich auch die Linken in derselben Bandbreite der dt. Mentalitaet bewegen wie die Leute, welche sie wegen ihres „Deutschsein“ bekaempfen wollen.

  57. #94 yyy123 (25. Nov 2011 00:55)

    Vollbeschäftigung->Vollerbeschäftigung->Vollstbeschäftigung.

    Geht, man muss nur ganz tief in die Agit-Prop-Kiste greifen fest dran glauben.

    😀

  58. Treppenwitz des Tages

    Westerwelle im FTD-interview

    Westerwelle: Ich bin gegen Berührungsängste mit denen im Arabischen Frühling, die rote Linien achten. Sprich: auf Gewalt verzichten, sich zu Demokratie, Rechtsstaat, Pluralismus sowie zum inneren und äußeren Frieden bekennen. Denn bei all dem müssen wir auch immer die Sicherheitsinteressen Israels im Blick haben.
    Es gäbe es in Israel sicher einen Aufschrei, wenn Deutschland mit den Muslimbrüdern reden würde.
    Westerwelle: Es ist gar kein Geheimnis, dass wir auf Arbeitsebene bereits mit einigen reden, von denen wir denken, dass sie die roten Linien beachten.
    Erschrecken Sie die Umfragen, nach denen die ägyptischen Islamisten 45 Prozent erreichen?
    Westerwelle: Die Umbrüche in der arabischen Welt haben offensichtlich zu einer stärkeren Rolle des politischen Islam geführt. Die türkische AKP von Ministerpräsident Erdogan könnte dabei ein wichtiges Vorbild sein: eine islamisch orientierte Partei mit weltlicher Ausrichtung.
    Ist diese Brückenfunktion der Türkei für Sie auch ein zusätzliches Argument für die EU-Mitgliedschaft?
    Westerwelle: Es kann die Stunde kommen, in der Europa mehr Interesse an der Türkei hat als die Türkei an Europa.

    http://www.ftd.de/politik/international/:ftd-interview-mit-guido-westerwelle-die-revolution-kann-noch-gelingen/60133876.html?page=2

  59. @ #91 mc_fly (25. Nov 2011 00:09)
    niemals wieder sollte eine Partei, die die Demokratie beseitigen will, quasi legal zur Macht kommen.

    Sagt der Vorsitzende, der sich nicht zu schade ist, mit den Grünen und Die Linke eine Koalition zu bauen, oder letztere gerne als Stimmengeber duldet.

    Wie demokratisch die SPD Führung ist, haben wir ja bei Sarrazin erlebt. Alle die nicht Linker Gesinnung sind, werden von ihm mindestens als geistige Brandstifter bezeichnet und er steht für eine Einschränkung der Meinungsfreihei.

    Wie Standfest ist denn die SPD noch bezogen aufs Grundgesetz?

    Wie Standfest sind denn die Grünen, wo viele aus der DKP aka KPD kommen?

    Oder die Linke.. braucht mal wohl gar nicht erst zu fragen.

  60. Kewil, ein Fall für Dich!

    Essen: Begrüßungskultur scheitert an Stichwaffen!!

    Essen. Der Versuch, mehr Service-Kultur für Neubürger in der Stadt einzuführen, hängt in den Mühlen der Verwaltung fest. Vor allem die Ausländerbehörde stellt sich bei vielen Vorschlägen quer – etwa bei der geforderten Abschaffung der Sicherheitsschleusen. „Wir finden jeden Tag Stichwaffen“, heißt es dazu.

    http://www.derwesten.de/staedte/essen/welcome-center-fuer-migranten-scheitert-an-buerokratie-id6100062.html

  61. #19 boehme

    Immerhin existieren die Linken, im Gegensatz zur “Freiheit”.

    Die Linken werden bald von selbst verschwinden.

    Denn laut unserer Arbeitsministerin herrscht bei uns „mittlerweile die höchste Vollbeschäftigung“.
    http://de.nachrichten.yahoo.com/zankapfel-arbeitsmarktpolitik-beherrscht-haushaltsdebatte-135112579.html

    Alle sind also satt und zufrieden und werden FDP wählen – die einzige Sorge bei der höchsten Vollbeschäftigung ist ja die Steuersenkung.

  62. „Konkret“, die alte „Titanic“


    naaaaa, das Witzigste in der Konkre waren
    vielleicht mal ein paar Sachen von Rühmkorf,
    wenn er mal seine Kinderreime oder sowas drauf hatte. Deren „Humor“, wenn überhaupt, – war eher burlesker Art. Ging dann immer irgendwie um´s Fick€n weil das damals noch politische Sprengkraft hatte.

    Der Vorläufer der alten „Titanic“ war die
    alte „Pardon“ , von Bärmeier und Nikel.
    Der talentierte Bernd Zeller brachte sie vor ein paar Jahren mal wieder heraus, aber er war wohl noch etwas zu früh damit, und damals selber noch etwas zu unbekannt. Ich kannte ihn jedenfalls noch nicht (hab mir aber von dem 1. Heft lieber mal 2 Stück gekauft. An der Kowalski konnt man ja sehen, wie schnell sowas dann zu ende sein konnte). Bernd Zeller ist jedenfalls der würdige „Feuerträger“ des intelligenten Humors und betreibt seine Veröffentlichungen nun weniger stressig, als es noch zu Zeiten der Heftform zuging.

    PS: die alte „Pardon“ ging unter weil einer von den beiden Besitzern/Herausgebern, Bärmeier oder Nikel, auf den Esoteriktrip mit dem Maharishi kam (TM-Transzendentale Meditation, spricht jetzt kein Aas mehr von, waren damals alle ganz grelle drauf). Hinduismus, der hier aber nie so genannt wurde, wenn überhaupt wurde er als Buddhismus bezeichnet. (Schon damals hatte die engagierte Blase keine Ahnung, vielleicht ist es sogar besser, wenn die alle mit ihrer schon damals unendlichen Dummheit, untergehen.) Deren Anhänger hatten eine Technik entwickelt mit deren Hilfe sie durch reine Gedankenkraft fliegen könnten.
    In Wirklichkeit war es ein Rumhopsen.
    Den Humoristen bei Pardon, so um ´78 rum wurde untersagt darüber Witze zu machen. Und es ging bergab. Dann kamen noch im schnellen Wechsel ein paar Möchtegern-Humoristen, wie Henning Venzke, der nie lustig war, und das Schicksal nahm weiter seinen Lauf.
    … der Startschuss für die Titanic.

  63. #3 Honest

    „Die türkischen Politiker treten immer ungenierter mit Hilfe der Grünen / linken gegen das deutsche Volk auf :

    http://politik.forumieren.com/t396-arif-unal-will-eidesformel-zum-wohle-des-deutschen-volkes-abschaffen#1703

    Schreibe noch nicht lange auf PI, deshalb nur einmal so zur Erklärung:

    1,) Ich bin gaaaanz ruhig hier!
    2.) Ich bin für das GG, für die Demokratie, GEGEN Gewaltanwendung.
    3.) Ich fände es völlig DANEBEN, weil es die Selbstbestimmungsrechte verletzte und die Wahlfreiheit infrage stellen würde, wenn man jede deutsche Michaela, die bei den Grünen ihr Kreuzlein malt, mit einer Therapie wie in dem Kubrickfilm „Clockwerk Orange“ dazu zwingen würde, dieses Video von YouTube in voller Länge zu betrachten.
    4.) Ich bin gaaaanz ruhig hier.
    5.) Ich bin für mehr Kultur und Vielfalt, denn MEHR ist immer mehr als weniger und BUNT stimmt fröhlich.
    6.) Ich bin gaaaanz ruhig hier.

    Liebes Bundesland En-nerv-WEH, mir gefällt nur nicht, daß Ihr bei der Wahl ausgerechnet die KREUZ-Symbolik verwendet, wenn die Stimmen in der Urne bestattet werden. Denke nicht, daß Ihr damit alle Wählerinnen und Wähler erreicht. Achtet bitte noch sorgfältiger auf die Religionsfreiheit und das Gleichheitsprinzip im Grundgesetz!

  64. #33 Ex-Linker

    „Tote leben oft länger als man denkt. Onkel Adolf verfolgt uns 75 Jahre nach seinem Tod immer noch.“

    Der war immerhin 22 Jahre tot, 45-67, dann habt IHR ihn exhumiert. Joseph „Der Ausdünner“ Fischer ist der legitime Nachfolger des Föhrers, denn die Agenda der Bundesrepublik ist es geworden, den SPÄTEN Willen des Schnäuzes zu vollstrecken, die Vernöchtung des deutschen Volkes, daß den WKII verloren hat.

  65. #64 Gabriele

    „Tipp: Whole Lotta Love. Super!“

    Vorschlag: „You need love“ von Muddy Waters, in der Interpretation des Rattenfängers von Harlem, Lord Bishop, und – falls hier linksgrüne Gleichstellungsbeauftragte mitlesen – NICHT diesen Netzinhalt anmausen, denn er enthält gynophobe Inhalte!

    //http=www.youtube.com/watch?v=pbqqbFaW5DU

  66. #83 Nassauer

    „Wenn ich da nur an meine verbiesterten Alt-68er-Lehrerinnen (Schulzeit in den 80ern) denke“

    Komme sehr viel herum, ob ich mich nun mit einer Staubsaugerpilotin unterhalte, bei Uschi’s Jägerstube umme Ecke in einer Tischrunde sitze oder feines Volk, irgendetwas geht immer.

    Außer bei den Pappenheimerinnen. Denen fehlt ALLES. Den Chauvinismus und eine Kommentierung über das Äußere unterdrückt ein Schäntelmann alter Schule an dieser Stelle natürlich aus Höflichkeit, ansonsten:

    1.) Die sind einfach strunzdumm. Wie hier das Urteil von Martin Mosebach schon herangezogen wurde, die können Doppelbödigkeit, Tragik (im strengen echten Sinne) und das Absurde, Groteske schon rein kognitiv einfach nicht nachvollziehen.
    2.) Die haben einfach keinen Soul, keinen Groove, der wird auch schon vor dem Abhören von
    Ina-Deter oder Bettina-Wegner-Schallplatten niemals vorhanden gewesen sein.
    3.) Wenn die es tatsächlich doch mal geistig schaffen, sich dem Inhalt eines Witzes, einer Satire u.ä. anzunähern, verspannen Sie sich erst recht, weil sie ja schließlich ganz angestrengt darüber nachdenken müssen, ob das Gesinnungskommissariat ihrer Linkspartei das Vorgetragene überhaupt erlauben würde.

    Wenn meine Wenigkeit mal mit so ’ner Tante im Reformhaus-Outfit in die Nähe kommt: Die haben ein ganz feines Gespür dafür, wenn ihr fundamentalist-totalitäres Weltbild in Gefahr gerät. Die haben so viel Angst, das kann fünf Jahre dauern, bis sie merken, so einer lebt und läßt leben. Dann können sie eventuell auch sehr glücklich und freundlich sein, weil sie es irgendwie geschafft haben, sich von ihrem linksparteilichen Koran zwischendrin mal etwas zu lösen.

    Also, wer es hier gerne entspannt, gesellig und heiter liebt: Leute, reist lieber in die Grenzgebiete zwischen Afghanistan und Pakistan, denn was ein richtiger Taliban ist, diese Typen habt Ihr im Zweifelsfall viel schneller auf Eurer Seite als so eine betroffene Sonnenblumen-Sozialarbeiterin im Stadtteilbüro Rüdesheim-Nord.

  67. Was mit den Linken passiert ist? Die sind zu den früher von ihnen gehassten „Kapitalisten“ übergelaufen und streben vor allem ein warmes Plätzchen in der High Society an. Deshalb wirken sie unglaubwürdig, scheinheilig und langweilig. Nur noch die linke ideologische Hülle (Meinungsdiktatur) ist stehen geblieben, mit der sie die Bevölkerung versuchen, mittels verlogener Ideologien wie Multi-Kulti, auf ihre Seite zu ziehen. In Wirklichkeit stehen die Linken schon längst Seite an Seite mit den mächtigen Konzernen und profithungrigen Lobbyisten, um die Bürger auszuplündern und das Land zugunsten mächtiger Interessengruppen zu zerstören.

  68. #107 Midsummer

    „In Wirklichkeit stehen die Linken schon längst Seite an Seite mit den mächtigen Konzernen und profithungrigen Lobbyisten, um die Bürger auszuplündern und das Land zugunsten mächtiger Interessengruppen zu zerstören.“

    Stömmt! Hätte Buchstabe für Buchstabe auch aus meiner Feder stammen können.

    Die Gammler und Zausel der APO waren von Anbeginn die Avantgarde von McWorld. (Natürlich merkt nicht jeder „nützliche Idiot“, daß er ein solcher ist.) Kommune I und „Big Brother“, „Dschungelcamp“ – wo soll da jetzt bitte der Unterschied sein?
    Narzißtische regredierte Idioten(*) und Idiotinnen, die meditierend auf ihr eigenes „Bauchgefühl“ achten oder sich über ihre „Orgasmusschwierigkeiten“ austauschen, haben ganz genau die seelische Struktur, die man sich bei einem Millionenheer von Konsumenten der „Lila Pause“ und dererlei Blödsinn wünscht.

    Die Ausrede, die APO sei politisch gewesen, gilt nicht:
    1.) Entgegen aller Lügen haben die sich eben NICHT mit 33/45 auseinandergesetzt, sondern mit dem pöhsen Onkel jenseits des Atlantiks („USA-SA-SS“). Eine reine Nebelkerze. Die Nachfolge des SPÄTEN Hitlers – der vor dem Hintergrund seiner Niederlage die Zerstörung Deutschlands wollte – haben die Gammler selber angetreten, man betrachte das Beispiel des Ausdünners Joseph Fischer.
    Ihren eigenen inneren Schnäuz haben sie nie gesehen, ihn dafür aber täglich über der Oberlippe ihres Nächsten, wenn er kein Genosse war, halluziniert.
    Sie haben es schnell geschafft, daß man manchmal zwischendrin den plötzlichen Gedanken hat, daß es den Barbaren Hitler ja – AUCH – tatsächlich gab, daß er NICHT NUR das einzige „Argument“ ist, daß die Zausel jemals in den Händen hielten.
    2.) Die APO hat die Politik entpolitisiert. Politik erwägt immer das Machbare. Ein Zwerg wie Deutschland kann dem Riesen China z.B. keine Vorschriften aufdiktieren.
    Die APO hat die Gesinnungsethik salonfähig gemacht. Ab 68 konnte man ein Bessermensch werden, ohne einen Pfennig dazuzahlen zu müssen.
    Die APO hat den Fokus der Politik auf die Befreiungskämpfe des „unterdrückten Volkes“ von Blahundblöh gelenkt.
    Niemand interessiert sich aber im Grunde für das ferne Volk Blahundblöh. Also hat die APO die Schiene eines romantischen Eskapismus begründet, heraus aus der Politik.

    * In der griechischen Polis der Antike war ein Idiot jemand, der sich an den öffentlichen Angelegenheiten überhaupt nicht beteiligt und sich gänzlich in seine vier Wände zurückgezogen hatte. („My home is my castle.“)

  69. @ #97 achot (25. Nov 2011 01:53)
    zum Thema Sarrazin gab es folgenden Dialog:
    Gast5136 (Gast):
    Sehr geehrter Herr Gabriel. Zurecht sagen Sie, dass in Deutschland Rassismus in der sog. „Mitte“ der Gesellschaft verbreitet ist. Wieso aber haben Sie vor einigen Monaten Thilo Sarrazin, einen der Mitverursacher für diese beklagenswerten Zustände, nicht aus der SPD ausgeschlossen?

    Sigmar Gabriel:
    Ich habe versucht ihn auszuschließen und bin damit gescheitert. Ich halte das nach wie vor für eine Schande und schäme mich dafür, dass jemand der soziale und genetische Fragen wieder miteinander vermischen will, Mitglied meiner Partei sein darf. Aber es ist so, dass das Parteienrecht in Deutschland für den Ausschluß eines Mitglieds hohe Hürden setzt. Der Grund dafür sind die historischen Erfahrungen in Deutschland mit „Säuberungsaktionen“ missliebiger Parteimitglieder (z.B. in der KPD oder der SED). Dem will das Parteienrecht eine hohe Hürde entgegensetzen. Im Prinzip ist das auch richtig. Im Fall Sarrazin eine Tragödie.

  70. Wenn das Ironie sein sollte? Da scheint mir doch die Sorge von Septimus durch,dass die Linken nicht mehr die gewohnte Aufmerksamkeit erreichen. Ich bin nicht humorlos, aber diesen Aufschrei lese ich ohne Ironie und der Wunsch,der dahinter zu erkennen ist,ist zu durchsichtig.

  71. Multikulti = Zukunft?????

    Laut Scholl-Latour ist Multikulti die Vorraussetzung für Mord und Totschlag.
    Eine blutige Zukunft wird das werden.

  72. Multi-Kulti ist so, als würde der eine den anderen schlagen und anschließend fragen: Warum weinst du denn du Opfer, bei uns ist das normal ?

    Wer sich nicht den Begebenheiten anpasst und sich integriert, wird mit seinem Verhalten Unmut auslösen. In Anpassen steckt ja auch „Passen“ – es muss passen. Wenns nicht passt, klappts auch nicht. Und man kann nicht alles passend machen.

  73. Eckhard Henscheid rechnet mit den linksgrünen Spießern ab:

    Es ist die unselige Neigung zu bauernfängerischem, klebrigem Kitsch, zum Mangel an Distinktion und zur flachen Form, die es ihm bei den Genossen und den ihnen anverwandten liberalen Gutmenschen angetan hat.

    Bisweilen überkommt ihn hier die kalte Wut, etwa wenn er die alte nietzscheanische Unvereinbarkeit von Kultur und Sozialismus einmal mehr beschwört oder an die „linksalternativen Jungneuspießer“ appelliert, über der „müsliberauschten Morgenlektüre der Heimatzeitung taz“ die eigene Weiterbildung nicht zu vergessen …

    Aus: „Bisweilen überkommt ihn die kalte Wut / Ein heimatloser Linker: Der Romancier, Essayist und Satiriker Eckhard Henscheid wird siebzig“
    ( JUNGE FREIHEIT vom 9. September 2011)
    http://www.jungefreiheit.de/Archiv.611.0.html
    (da nicht direkt zu verlinken: 1) henscheid eingeben –> 2. Artikel)

  74. Und noch ein genuin dem „linksreaktionären Gutmenschenpack“ (H. M. Broder) zugehöriges Phänomen: Die Bescheuertheit:

    „Bescheuertheit ist ein Syndrom, das es nicht nur sozusagen naturwüchsig in Politik und Gesellschaft gibt, sondern das mittlerweile „wissenschaftlich“ ausgearbeitet wird, beispielsweise als Gendertheorie. (Über das EU-Recht kehrt sie dann als „Gender-Mainstreaming“ zurück.)

    Der Bescheuerte leidet nicht an seiner kognitiven Schmalspur, schließlich kämpft er heldenhaft für die neue Ordnung; und da ihm Werte wie „Emanzipation“ und „Selbstverwirklichung“ gegen jede Manipulation gefeit scheinen, besitzt er ein notorisch gutes Gewissen, worin ihn die Bescheuertheitsgemeinschaft bestärkt … “
    http://www.eurozine.com/articles/2008-01-07-paris-de.html

  75. @ Gabriele #77:
    Ich bezog mich in #68 auf diesen Absatz von Ihnen in #51:
    Das Thema gehört der neuen Freiheitsbewegung, den Konservativen und Liberalen, den Demokraten, den neuen Antifaschisten, den Kämpfern gegen Links- und Islamofaschismus!

    Ich meinte damit, dass das in einer demokratischen Gesellschaft, die überwiegend aus einer Ethnie besteht, so gilt, wie Sie schrieben. Es ist nur die Frage, ob diese Entwicklung noch rechtzeitig vor dem endgültigen Durchschlagen des Geburtendschihad wirken kann!
    Ergo: Alles schön, aber wenn wir uns mit der derzeitigen Demografie selbst abschaffen, dann nützt diese Logik nichts (mehr).
    Und ich denke, Demografie und unsere eigenen Politiker und Mediendemagogen sind die entscheidenden Faktoren.
    Anstatt der Moslems könnten sich hier genauso Hindus, Juden und Christen zwecks feindlicher Übernahme ausbreiten. Dass es nun Moslems sind, ist nur Zufall der weltpolitischen Konstellation.
    Die Feinde unserer Kultur und Tradition, der Freiheit und der Aufklärung sind nur sekundär die Moslems, sondern primär UNSERE 68er Lobbyisten, darin sind wir uns ja einig.

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