Die Suche nach einem Endlager für radioaktive Abfälle dauert nun über 40 Jahre. Seit 35 Jahren ist nur noch von Gorleben die Rede, die Untersuchungen alleine dort haben ungefähr 1,6 Milliarden Euro gekostet mit dem Ergebnis, daß der damalige Umweltminister Trittin im Jahr 2000 sämtliche Erkundungen ersatzlos einstellen ließ. Zehn Jahre lang ist seither nichts passiert. Nun im elften Jahr haben Trittin-Klon Röttgen und die anderen Roßtäuscher in Bund und Ländern beschlossen, daß die Suche von vorne losgehen soll.

Da ein solches Lager mindestens zwei Millionen Jahre halten muß, sind richtige Experten gefragt. Sie müssen also nicht gleich Angst kriegen, wenn ein Betonmischer an Ihrem Haus vorbeifährt. Erst wird 500 Jahre ein Standort gesucht, und  nach Dokumenten, die PI zugespielt wurden, rechnet man mit einem Baubeginn des Endlagers frühestens im Jahr 7011. Sie haben also noch 5000 Jahre Zeit zum Demonstrieren und für Ihre Sorgen.

Da die Hirne von Trittin und Röttgen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schwer verstrahlt sind, werden diese laut Strahlenschutzbehörde nach Ableben zunächst ins Zwischenlager Gorleben kommen. 7011, oder wenn es ein bißchen länger dauert, 8011, kommen beide wunschgemäß dann ins Trittin-Röttgen-Endlager, das nach diesen zwei herausragenden Umweltministern benannt werden wird, egal wo es steht. Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung sind für ihre langfristige und sorgfältige Planung auf allen Gebieten bekannt, denken Sie nur, wie bedächtig, wohlüberlegt und unaufgeregt die Euro-Rettung ihren Lauf nimmt.

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36 KOMMENTARE

  1. Gorleben wäre seit vielen Jahren geeignetes Endlager, wenn man wollte. Es gibt sogar noch geeignetere Endlager.

    Nur für Gründenk gibt es noch kein Endlager. Gründenk ist die schlimmste aller Seuchen, die Deutschland je heimgesucht haben.

  2. Endlager????

    Das ist doch Energie der Zukunft! Ich bitte um ein sicheres Depot!!! Daraus kann genug Energie noch erzeugt werden. Die wir dringend benötigen! Bis zum Schluss nur noch ein kalkulierbares Endlager mit einer Laufzeit von 100 Jahren benötigt wird…

    Land der Dichter und Denker???

    Nee…

    Land der Angsthasen und Pädagogen!

  3. Das Blog PI-news erschien erstmals am 11. November 2004, heute vor 7 Jahren
    http://www.pi-news.net/2011/09/warum-wurde-pi-eigentlich-gegrundet/

    Auch aus meiner Richtung. Insbesondere Glückwunsch an den mutigen Gründer Stefan und der Autorenmannschaft. Geradlinigkeit, Stehvermögen und Treue sind preußische Tugenden, Charaktereigenschaften die sich keiner Ideologie beugen. Bitte weiter so PI-news.
    _____________________________
    Entgegen dem Gequäke „happy $$$$“, hier ein Kanon von Haydn:

    Was Gutes dir die Götter senden,
    bewahr es treu in deinen Händen.

  4. Danke! Kewil Danke!

    Da die Hirne von Trittin und Röttgen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schwer verstrahlt sind,…

    Welche Hirne????????

    …denken Sie nur, wie bedächtig, wohlüberlegt und unaufgeregt die Euro-Rettung ihren Lauf nimmt./i>

    😆 😆 😆

  5. Wenn man bedenkt, dass in Philippsburg der abgeschaltete Reaktor jetzt zwanzig Jahre lang gekühlt werden muss bis zum Rückbau, hätte mann auch noch die restlichen Jahre Strom produzieren können.
    Wie blöd sind doch wir Deutschen

  6. Warum bringt man die Abfälle nicht wieder dort hin, wo man das Uran ausgegraben hat?
    Wohnt dort der Trittin in der Nähe, oder geht es nur wieder mal ums Geld?:
    Bringt nicht genug ein, nicht wahr?
    Komm mir bloß bitte keiner mit dem Sicherheitsargument!
    Das Uran lag da schon einige Milliarden Jahre, bevor man es abgebaut hat.

  7. Ich bekomme für meine PRO-Kernkraftenergie-Meinung, nachdem die Flachpfeifen gemerkt haben, das ich 10x mehr Ahnung über das Thema habe als die (und das ist nicht schwer), immer die sinnige Frage gestellt, ob ich (vermutlich weil konstruktiver Bauingenieur) denn auch freiwillig neben einem Kernkraftwerk oder „Endlager“ mein Haus bauen würde!

    Ich sage dann immer, muss nicht sein, aber wenn ich wählen müsste, neben einer Chemiefabrik, Einflugschneise, unterhalb eines Staudamms, oberhalb eines CO2-Speichers, an einem Steilhang am Meer, in einem Erdbebengebiet, oberhalb ehemaliger Kohlestollen, mitten in Marxloh oder Neuköln, neben einer Autobahn oder Windrotoren und Solarreflektoren, unterhalb einer Zugbrücke oder innerhalb eines Überschwemmungsgebietes oder gar in einem islamischen Land und dabei Waldsterben, Eiszeit und Klimaendzeit unbeachtet lasse, dann JA! Ich würde aber meine Terrasse nach Süden ausrichten und gerne südlich das Haus davon bauen (meine einzige Einschränkung!).

  8. Und wiedermal die Grünen!

    Man müsste heute kein Endlager für radioaktive Abfälle suchen, wären damals gewisse Umweltschützer gegen Atomkraft Sturm gelaufen!

    Wir hätten eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle, die weitaus weniger gefährlichen Abfall produziert!

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/edgar-gaertner/atommuell-durch-transmutation-verheizen.html

    Hochinteressant ist, das noch nicht mal heute,in der größten Energiekriese, das Thema nicht mehr aufgegriffen wird

    So long

  9. @weanabua1683

    Das Uran lag da schon einige Milliarden Jahre, bevor man es abgebaut hat.

    Ja, aber da war es eben noch Uran. Wissen Sie nicht, dass eine Kernspaltung dazu führt, dass es zu einer Elementenumwandlung kommt, da die Kernladungszahl (Protonen) das Element bestimmt? Und diese anderen Elemente sind mehr oder weniger instabil, zerfallen also, was Strahlung verursacht.

    Andererseits hätte man durch verschiedene Verfahren (z.B. dem „Schnellen Brüter“) diesen Abfall so behandeln können, dass dieser bereits nach ca. 300 Jahren nicht mehr strahlen würde und hätte dabei sogar noch Energie nutzen können. Das wurde durch die Grünen verhindert.

    Unabhängig davon: Wer immer von „Tausenden von Jahren“ spricht bei der Problematik der Nuklearabfälle, hat aus der (Technik-)Geschichte nichts gelernt. In hundert Jahren ist allerspätestens der Drops gelutscht. Die Vorstellung, dass ihnen der radioaktive Müll größere Probleme bereiten würde wird für diese Generationen ähnlich absurd klingen wie für uns die Diskussion, welche (natürlich in Deutschland, wo auch sonst) darüber stattfand, wie man im Jahr 2000 wohl mit dem Pferdemistproblem fertig werde!

  10. Es nervt, wenn Schreiber immer gleich im nächsten Beitrag einen verschriebenen Satz, den jede Sau auch so versteht, korrigieren!! Bitte mit diesem Mist aufhören!

    Zu Gorleben: Ich glaube, Gorleben war nie geeignet. Das lag halt so gut wie in der DDR und dort wohnen nur wenige Leute, die man glaubte kaufen zu können. Dass das nicht gelungen ist, verwundert mich total. Außer dem Dorfrat von Gorleben-Stadt findet niemand im Wendland diese Entscheidung gut!

    Gorleben war und ist nicht geeignet.

    Es gibt zwei Wege: Wiederaufarbeitung oder ein anderes Endlager auch in Gegenden von anderen Politclowns, die sich bisher weigerten, auch nur ein Stück Verantwortung zu übernehmen sondern nur die Schnauze voll genommen haben.

    Es sind nicht nur verlorene 10 Jahre. Es sind verlorene 35 Jahre!

  11. #16 weanabua1683 (11. Nov 2011 20:22)
    Heee, Hausarrest, danke für den Tip.
    Bin schon dabei.
    Ich mag die Kroaten!

    Gucke ich auch. Hier geht es doch um die EM-Teilnahme während Deutschland ein Freundschaftspiel absolviert, und da Mesut Özil mitspielt, müsste ich den Ton abstellen. 😉

  12. …naja, die sollten mal lieber nicht
    so tief nach Endlösugen für ihren sogenannten
    Restmüll suchen. Denn selbst auf dem Gebiet
    der Halbwertszeiten tut sich etws. Kein chemischer Murks sondern was ganz schön
    kräftig Physikalisches.
    Die Transmutation ! …hat diesmal nicht die Absicht Gold zu produzieren, aber anstatt Porzelan kommen jetzt menschlich-überschaubare Halbwertszeiten und Energie dabei raus. Die sollten ihren „Restmüll“ einfach wieder in Lubmin auf dem Hof zwischenlagern bis dass der neue Reaktor nebst Beschleúniger daneben stünden.

  13. #21 Hausarrest (11. Nov 2011 20:40)
    #22 Heinz Ketchup (11. Nov 2011 20:48)
    #16 weanabua1683 (11. Nov 2011 20:22)

    Ohne Türken – fahrn wir zur EM!

    Angesichts der sich anbahnenden unerhörten und allerschwersten Beleidigung des Türkentums sind allerdings Ausschreitungen und Messerstechereien grösseren Ausmasses in ca. 1 Stunde in Stambul – und ggf. nicht nur dort – zu erwarten.

  14. #23 wolaufensie (11. Nov 2011 20:49)

    Die Grünen haben sich selbstverständlich klar gegen Transmutation ausgesprochen. Wo kämen wir denn auch hin?

  15. wieso kann der Atommüll nicht zusammen mit den ausgedienten Politikern in Brüssel endgelagert werden? Und wenn das nicht reicht , schlage ich die vielen künftigen ausgedienten Kirchen , besonders die evangelischen , vor. —

  16. Ein Endlager?

    Mein Keller.

    Ich hätte den kompletten Wohnkomplex, eine sogenannte Gated Community, für mich und meine Familie, genug Platz fürs Hobby, persönliche Bewachung rund um die Uhr, beste medizinische Vorsorge, eine krisensichere Arbeit als Hausmeister, einen Privatzoo aus linken Berufsprotestlern und, das Beste….soll mal einer kommen und Ansprüche an meiner Wohnung oder an meinem Land anmelden. 😈

  17. Leute macht Euch nichts vor!

    Es ist politisch gewollt, dass kein Endlager gefunden wird, denn so lange, wie es kein Endlager gibt, kann auch kein weiteres Kernkraftwerk betrieben werden, und das Dickste kommt noch:

    Wenn weiter geforscht würde, (wird auch politisch verhindert), dann könnte das radioaktive Material aus den Endlagern fast vollständig aufgebraucht werden, und dann wären die „Endlager“ noch richtige Energiequellen. Das was dann noch übrigbliebe hätte die Strahlkraft von normaler Asche, also keine mehr.

  18. #31 Don Quichote
    Das was dann noch übrigbliebe hätte die Strahlkraft von normaler Asche, also keine mehr.

    Sag ich doch! Und dann verbuddeln , wo es hergekommen ist.

  19. „Trittin-Clon“ trifft es.

    Röttgen war einige Wochen nach seiner Amtsübernahme bei Frank Plasbergs „hart aber fair“. Die linksgrüne Schreckschraube Renate Künast saß neben ihm, aber der Idiot Röttgen hat vor ihr bereits jedes Thema ultralinks besetzt.

    Ich fand es komisch, dass ausgerechnet der CDU-Umweltminister noch gehirngewaschener als seine Vorgänger Gabriel und Trittin daherkommt.
    Dann bin ich auf die Aufgabenkreise seines Umweltbundesamtes gestoßen und dort ist eine skurrile Riesen-Industrie aufgebaut, die sich ausschließlich aus Klimawandel-Apologeten und CO2-Emission-Zertifikatshändlern zusammensetzt.

    Es ist völlig egal, wer Umweltminister ist. Die Linken haben sich Nichtsnutz-Ministerien geschaffen, die man gar nicht mehr wegbekommt.

  20. #33 La ola …Riesen-Industrie aufgebaut, die sich ausschließlich aus Klimawandel-Apologeten und CO2-Emission-Zertifikatshändlern zusammensetzt.

    Vor ein paar Jahren hat eine Bekannte von mir versucht, in den Zertifikatenhandel einzusteigen.
    Keine Chance, das ganze wurde geschaffen und an die genehme Kientel verteilt.
    Die alten Römer nannten sowas „Wählerkauf“.

  21. Der Herr Kretschmann wohnt doch in der Nähe von Sigmaringen. Da könnte man eines bauen.
    Könnte auch als Endlager von ausgedienten
    Grünen dienen. Die können dann dort weiter
    strahlen.

  22. Ha, der supergrüne Herr Kretschmann hat gestern seine grünen Kumpane mit der schnöden Aussage „Das Zeug muß ja irgendwohin“ mächtig in den Allerwertesten getreten.Kaum trägt man dunklen Anzug und Krawatte, paßt Grün nicht mehr ganz dazu, nicht wahr ? da es in den offiziellen Nachrichten live übertragen wurde, kanns jetzt keiner mehr rausschneiden. Kretschmann hats nun mal gesagt 😉

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