Im pakistanischen Swat-Tal galt bis vor kurzem uneingeschränkt Allahs Gesetz: Frauen liefen in Stoffkäfigen herum, Dieben hat man die Hände abgehackt, Ehebrecher wurden in den Boden eingebuddelt und anschließend mit Steinen zu Tode beworfen. Nun will man den Taliban, die all dies aus dem Koran gelernt haben, klarmachen, dass sie damit daneben liegen. Unter anderem – allen Ernstes – mit Religionsunterricht. Und ausgerechnet in Pakistan, zusammen mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten die einzigen Länder der Welt, die das grausame Taliban-Regime Afghanistans (1996-2001) offiziell anerkannten. Welt online berichtet heute, dass es jetzt im Swat-Tal tatsächlich „Rehabilitationszentren“ mit „Therapieprogrammen“ für die Taliban gibt.

(Von Michael Stürzenberger)

Wir fragen uns, was man den „Patienten“ dort erzählt: Dass sie den Koran beim Lesen falsch herum gehalten haben? Oder vielleicht den Klassiker, dass sie einer falschen Übersetzung auf den Leim gingen? Oder die immense Gewalt- und Tötungsorgie des heiligen Buches „falsch interpretiert“ hätten? Es klingt wie ein Possenspiel, was da im pakistanischen Swat-Tal mit den Studenten („Taliban“) veranstaltet wird:

„Religionsunterricht ist ein wichtiger Bestandteil unseres Programms“, erklärt Oberstleutnant Irfan Khan, der Leiter des Rehabilitationszentrums. „Wir wollen zeigen, dass der Islam eine tolerante Religion ist, eine Religion des Friedens.“

Selten so gelacht. Aber jetzt wird es spannend. In der Therapie geht es um „Köpfe“:

Es gehe darum, die Mitläufer von den Massenmördern zu trennen. Volle 57 Prozent der Absolventen seien in der Lage, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. In einer Gegend, die so stark von Entwicklungshilfe abhängt wie Swat, wäre das ein Erfolg. Doch das Programm zielt vor allem auf die Köpfe ab.

Es gibt in der Gegend noch andere, die auf „Köpfe“ abzielen. Allerdings auf eine etwas andere Art und Weise:

Aber er habe den Taliban auch von selbst wieder den Rücken gekehrt, sagt er dann. Weil er ihre Brutalität nicht mehr begreifen konnte. Eines Tages wollten sie auch seine Söhne als Kämpfer mitnehmen. Gleich zwei. Er habe nicht gewagt zu widersprechen. „Ich wusste ja, was sie mit Leuten machen, die sich wehren“, erzählt Asis. „Einmal habe ich gesehen, wie sie einen gerichtet haben. Selber war ich nicht dabei, aber als ich ankam, lag der blutende Körper da und etwas weiter der Kopf.“

Und jetzt wollen die Therapeuten in dem „Rehabilitationszentrum“ den Taliban ernsthaft einreden, dass ein bisschen Kopfabschneiden nicht in Ordnung sei? Vielleicht zitieren sie damit zum Beweis aus dem heiligen Befehlsbuch Allahs den Vers 4 aus der Sure 47:

„Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande.“

Möglicherweise erzählt man den Taliban auch noch, dass sie dem Propheten Mohammed als „perfektem Vorbild“ nacheifern sollen, wie es der Islam verlangt. Auch hierzu eine passende Anweisung aus dem Koran, Sure 8 Vers 67:

„Noch vermochte kein Prophet Gefangene zu machen, ehe er nicht auf Erden gemetzelt.“

Aber die Kunst in dem Therapiezentrum besteht wohl in der selektiven Zitatauswahl. Und so scheint die Gehirnwäsche doch tatsächlich auch andersrum zu funktionieren:

Als er hier im Zentrum aus dem Koran gelernt habe, sagt Asis, habe er geweint, viele Male. Weil er plötzlich verstanden habe, dass dort etwas völlig anderes stehe, als man ihm erzählt hatte. „Wenn ich mit meinem Bruder in Frieden lebe, dann werde ich im Himmelreich belohnt werden“, so etwa heiße es in einer Sure. Dem Herrn sei Dank, seine Söhne hätten die Armeeoperation überlebt und seien schon vor ihm im Deradikalisierungszentrum gewesen. Einer arbeite jetzt im Ausland, der andere sei Bauer und mache Fahrten mit seinem Lastwagen.

Zum Fast-Selbstmordattentäter Zahid war der „friedliche“ Islam anscheinend nicht so ganz durchgedrungen. Er wurde von den Taliban offensichtlich mit anderen Versen abgerichtet:

Wenn Zahid von dem Tag erzählt, an dem er sterben sollte, dann scheint es, als sei er fast bereit gewesen für das Paradies. Aber als der Junge in der Moschee stand, den Sprengstoffgürtel unter dem Hemd, mitten unter den Gläubigen, die er mit sich in die Luft sprengen sollte, entschied er sich gegen den Weg, den er selbst gewählt hatte.

Er war nicht zwangsrekrutiert worden wie viele andere in Swat. Nur wenige Monate zuvor, mit 16 Jahren, hatte er sich freiwillig den Taliban angeschlossen, weil sie für ihn Helden waren, weil sie die Scharia durchsetzen wollten, Gerechtigkeit für alle und für immer. „Aber im Lager habe ich gemerkt, dass es ihnen um etwas anderes ging“, sagt er heute im lichtdurchfluteten Innenhof des Mishal Deradicalization Center, zwischen Jasminbüschen und Stacheldraht. „Der Islam, den sie uns beibringen wollten, bedeutete, dass nur sie recht haben. Dass nur Taliban in den Himmel kommen. Niemand sonst. Und es ging darum zu töten.“

Ernsthaft? Es geht um Töten? Das Wort steht doch nur knapp 200 Mal im Koran, davon lediglich 27 Mal in der direkten Befehlsform. Es ist wohl auch nur ein Gerücht, dass man durch das djihadistische Töten und getötet werden direkt ins Paradies kommt. Wie man doch den Islam so falsch interpretieren kann.

Zahid hat nun das Therapieprogramm absolviert, aber irgendwie scheint das noch nicht so ganz erfolgreich gewesen zu sein:

An die Scharia glaube er immer noch, sagt Zahid. Aber er wisse jetzt, dass man sie nicht mit Zwang durchsetzen dürfe, sondern nur mit dem Herzen. Wenn er mal eine Frau habe, so Gott will, dann solle sie die Burka tragen. Zumindest im Dorf. Woanders sei das ihre Entscheidung. Aber arbeiten solle sie, ganz bestimmt. Das täten auch die Frauen in seiner Heimat. Auf dem Feld zum Beispiel oder in der Schule.

Die zu therapierenden Taliban werden hinter Stacheldraht gepackt, was ein bisschen an Guantanamo erinnert, und man versucht sie dort aus der Steinzeit in die Moderne zu bringen:

Wer heute durch das ehemalige Hotel geht, sieht so etwas wie eine fromme Berufsschule unter Hochsicherheitsbedingungen: Im Hof führt ein Ausbilder Kunstgriffe der Metallverarbeitung vor, im Computerraum sitzen drei Männer vor einem Rechner und beobachten gespannt, wie die Buchstaben von der Tastatur plötzlich auf dem Monitor erscheinen. Hier solle den Insassen die Furcht vor moderner Technik genommen werden, erklärt ein Trainer.

Prima. Jetzt lernen die Taliban eben, wie man im Internet Terrorfilme ansieht und Pläne zum Bombenbauen runterlädt. Das nennt man eine wirkungsvolle Therapie.

Dazu passt auch, dass die USA jetzt mit Islamisten zusammenarbeiten wollen, beispielsweise mit den tunesischen Hardlinern um Rachid al-Ghannouchi, der bekannterweise die Mütter von palästinensischen Selbstmordattentätern segnete. Von dort ist es nur noch ein kleiner Schritt zu den Taliban. Es scheint so, als ob die westlichen Regierungen nach einem Jahrzehnt des vergeblichen Anti-Terror-Kampfes inzwischen vor der gewaltigen Urkraft des Islams kapituliert hätten.

(Spürnase: Bonusmalus)

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53 KOMMENTARE

  1. Dazu passt auch, dass die USA jetzt mit Islamisten zusammenarbeiten wollen, beispielsweise mit den tunesischen Hardlinern um Rachid al-Ghannouchi, der bekannterweise die Mütter von palästinensischen Selbstmordattentätern segnete.

    Nur mal so dahergesponnen, vielleicht ist wirklich ein Irankrieg in der Luft und die USA möchte sich neben den Saudis und anderen bereits alliierten Mohammedstaaten wenigstens noch ein paar muslimische „Verbündete“ sichern ? Damit nicht die komplette mohammedanische Welt gegen Israel und USA zurückschlägt ?

    Wie gesagt, reines strategisches Gedankenspiel, muss ja auch mal erlaubt sein, nicht wahr. 😉

  2. Aber diese Versuche sind doch so, als würde man den Bock bitten nicht mehr im Garten zu wildern und den ganzen Kohl wegzufressen.
    Wovon soll denn der „arme Kerl“ dann leben?

  3. Herr Stürzenberger,

    vielen Dank für diesen interessanten Artikel.
    Schön, dass sie, wie es scheint, wieder mehr Zeit finden, um bei PI zu schreiben. Mehr Qualität, weniger Kewil – dann gehts auch wieder vorwärts hier. =)

  4. OT

    Während der Iran immer intensiver an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet, intensiviert das Deutschland der Merkel die Wirtschaftsbeziehungen zum Iran – heute fand ein deutsch-iranisches Wirtschaftsforum in Berlin statt, und die Berliner Polizei versuchte den Protest gegen dieses morbide Treffen zu behindern:

    Berliner Polizei behindert Protest gegen Deutsch-Iranische Wirtschaftstagung

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=6976

  5. im Computerraum sitzen drei Männer vor einem Rechner und beobachten gespannt, wie die Buchstaben von der Tastatur plötzlich auf dem Monitor erscheinen.

    Merkwürdig, bei mir bleiben die Buchstaben auf der Tastatur?

  6. Bevor jetzt ein Schwall zynischer aber nichtssagender Kommentare sich hierzu ergießt möchte ich einwenden, dass ich die Intention dieses Programmes richtig finde.

    Es geht darum islamische Hardliner etwas zu entschärfen und das dies aus Initiative von einem islamischen Land geschieht ist zu begrüßen.

    Natürlich gibt es dabei prinzipielle Probleme, die ja im Artikel angesprochen sind, vor allem, dass der Islam selbst viel Gewaltaufrufe enthält.
    Dennoch darf man nicht selbst fundamentalistisch werden, indem man JEDWEDEN Zivilisierungsversuch des Islam verhöhnt.

    Wenn man jedwede Veränderung im Islam nur noch als Täuschungsversuch oder Propaganda abtut, so spielt man selbst den islamischen Radikalen in die Hände, indem man liberalere Strömungen im Islam auch noch hier diskreditiert.

    Auch wenn ich selbst skeptisch bin, was eine islamische Aufklärung angeht, so darf man nicht jeden Versuch in diese Richtung von vorneherein verhöhnen.

  7. Solange Geld dafür gezahlt wird, dass die ein paar Stunden dort herumlungern, werden die das auch machen. Was die dann unternehmen wenn die „Therapie“ beendet ist, weiß niemand. So kann man die Sache ganz bestimmt nicht in den Griff bekommen.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, alle Finanzhilfen an Pakistan, Afghanistan streichen. Alle Moslems aus diesen Ländern, die sich im Ausland aufhalten und Geld schicken, nach Hause verfrachten und ein paar Jahre warten. Das Problem wird sich dann lösen, und nur dann. Wenn die Taliban in der Bevölkerung keinen Rückhalt mehr haben und keine Waffen und Ersatzteile mehr kommen, dann können die ihren Koran lesen so oft die wollen.

  8. Das erinnert mich an diese Integrationskurse in Deutschland und ähnlichen Schwachsinn.
    Entweder erkennt man selber das Selbstmordattentate und Menschen steinigen nicht das Wahre ist oder man bleibt ein Volldepp bei den Taliban.
    Dafür werden mit Sicherheit deutsche Entwicklungshilfegelder verbraten.

  9. @#9 WahrerSozialDemokrat (08. Nov 2011 20:59) Merkwürdig, bei mir bleiben die Buchstaben auf der Tastatur?

    Was daran liegt das Du eben nicht von Allah „gesegnet“ wurdest Allah lässt eben nicht nur Teppiche fliegen 🙂 auch Buchstaben man stelle sich vor Windows wäre von denen „erfunden“ worden muha ha ha ha MUH

    ja ich bin jetzt mal kindisch ab und an muss das sein. 😉

  10. #9 WahrerSozialDemokrat (08. Nov 2011 20:59)

    Und Dein Fax kommt wohl immer wieder aus der Maschine raus wenn Du das verschickst? Kenne ich, bei mir auch. Sowas aber auch…

  11. Hmm, ist der I$lam also doch wie von mir vermutet, eine psychische Krankheit!
    Sonst wäre er ja nicht terapierbar.
    Funktioniert vielleicht auch mit links-grünen Castor-Idioten?

  12. #10 Unzeitgemaesser (08. Nov 2011 21:00)

    Es ist blauäugig und unsinnig, zu glauben, dass man Taliban, die viele Jahre, Tag für Tag zum Hass gegen Ungläubige erzogen wurden, mit so einer „Therapie“ umdrehen kann. Selbst wenn so ein Taliban fünf Jahre jeden Tag so einen Kurs besucht und dann als „geheilt“ entlassen wird, ich möchte den nicht in meiner Nähe haben.

    Man kann Taliban nur mit den Methoden der Taliban bekämpfen. Da wir aber keine Ersatzreligion mit Jungfrauen anbieten können, werden wir immer scheitern müssen. Man kann über Mohammed, oder wer auch immer der Erfinder des Islams war, sagen was man will, der oder die waren hervorragende Psychologen.

  13. Die fuehrenden Koepfe des Untiers haben begriffen dass sich die blutigen Bestialitaeten in einer vernetzten Welt einer Welt der Haendyvideos nicht mehr gut abschirmen lassen, sodass ihre Strategie nun darauf abziehlt erst mal das blutige Image von Islam zu nehmen? Zumindest vordergruendig.

    Der Versuch der Quadratur des Kreises, um

    5VOR[20]12!!!

  14. Muhahaha. Die Typen warten doch nur auf eine Gelegenheit um ihren Therapeuten die Köpfe abzuschneiden.

  15. Rührend, escht jetzt, ehrlisch, mir laufen die Tränchen.
    :-D————————————————:-D

    #10 Unzeitgemaesser (08. Nov 2011 21:00)

    Die richtigen Antworten sind die zwei unmittelbar Deinem nachfolgenden.

    Das ist der Wahrheit. Auch wenn der Wahrheit traurisch macht.

  16. Es ist doch immer das gleiche. Man zeigt uns ein paar bunte Bilder und erzählt uns Märchen aus 1001 Nacht um uns einzulullen.

    Klar, Pakistan macht jetzt Gruppen-Kuscheln mit den Taliban und dann werden aus psychopatischen Mördern richtig gute Menschen. Sicher.

  17. #14 felixhenn (08. Nov 2011 21:03)

    Und Dein Fax kommt wohl immer wieder aus der Maschine raus wenn Du das verschickst? Kenne ich, bei mir auch. Sowas aber auch…

    Ich hab es meiner Mutter (82) wirklich versucht zu erklären wie es funktioniert, aber immer wenn ich für sie ein Fax verschicken soll, bittet sie mich ne Kopie vorher zu machen! Also so lustig ist das nicht! 😉

  18. #16 Tolkewitzer (08. Nov 2011 21:08)

    Hmm, ist der I$lam also doch wie von mir vermutet, eine psychische Krankheit!

    Natürlich ist er das. So wie alle anderen Religionen auch – mit Ausnahme des Pastafarianismus.

  19. Stuhlkreis und Computerkurs…..

    wie schön muß die Welt sein wenn man linksdrehende Yoghurtkulturen im Kopf hat!

  20. 1/2 OT: Für die, die den Film noch nicht kennen:

    heute um 22:55 3SAT

    Duisburger Filmwoche
    KoranKinder
    Dokumentarfilm von Shaheen Dill-Riaz, Deutschland 2008
    Mit Al-Haj Nurl Islam, Mohammed Abu Taiab, Mohammed Ismael,
    Abdullah Al Momen und Abdur Rahman
    Länge: 88 Minuten

    Shaheen Dill-Riaz dokumentiert in seinem persönlichen Film den Alltag von Koranschulen in Bangladesch. In ihrem Selbstverständnis sind diese Schulen der abendländischen Idee von Aufklärung und Bildung diametral entgegengesetzt. Trotz des dort geltenden Bilderverbots ist es dem Regisseur gelungen, Kinder in mehreren Koranschulen mit der Kamera zu begleiten. Gespräche mit ihren Eltern, mit Lehrern und Wissenschaftlern geben zusätzlich spannende Einblicke in die Geschichte und das Anliegen der Koranschulen.

    In seinem Dokumentarfilm „KoranKinder“ fragt Autor Shaheen Dill-Riaz, der in Dhaka, Bangladesch geboren ist: Was für eine Beziehung haben die Menschen in Bangladesch zu der islamischen Religion?

    Am Mittwoch, 9. November, um 22.25 Uhr, setzt 3sat sein Programm zur Duisburger Filmwoche mit „AUGUST“ fort.

  21. #18 felixhenn (08. Nov 2011 21:09)

    Man kann über Mohammed, oder wer auch immer der Erfinder des Islams war, sagen was man will, der oder die waren hervorragende Psychologen.

    Sorry, felix, das war kein Psychologe, also Seelenheiler, sondern ein Seelenzerstörer, ein Krankmacher, ein Teufelsanbeter, der sämtliche bösen Eigenschaften des Menchen weckt und 100-fach potenziert und zudem diese Krankheit auch noch „belohnt“.

    Und los geht das Ganze mit der unwiderruflichen Zerstörung der Kinderseelen. Deshalb werden solche wohlmeinenden Programme evtl. bei 1% der Teilnehmer fruchten, evtl. auch bei 3%. Wobei, mit „wohlmeinend“ bin ich mir nicht sehr sicher.

  22. #felixhenn

    Es ist blauäugig und unsinnig, zu glauben, dass man Taliban, die viele Jahre, Tag für Tag zum Hass gegen Ungläubige erzogen wurden, mit so einer “Therapie” umdrehen kann. Selbst wenn so ein Taliban fünf Jahre jeden Tag so einen Kurs besucht und dann als “geheilt” entlassen wird, ich möchte den nicht in meiner Nähe haben.

    ,

    Das stimmt nicht ganz. Es kommt eben darauf an wie hoch man die Meßlatte legt. Sicher kann man aus einem aktiven Taliban keinen Freigeist machen. Wohl aber einen moderaten Muslim, der wenig gewaltaffin ist.

    Problem bleibt natürlich, dass das Fundamentalistenmem immer noch schlummernd im Kopf ist. Dennoch ist es den Versuch wert aus extremen Hardlinern immerhin moderate Muslime zu machen.

    Wenn Sie behaupten dies sei ÜBERHAUPT NICHT und auch nicht graduell möglich, so müssen sie die Tötung sämtlicher Muslime favorisieren, denn dies ist dei einzige denkbare Lösung (außer der Unterwerfung) wenn alle Muslime fundamentalistisch, gewaltbereit UND unbeeinflussbar sind.

    Da ich davon ausgehe, dass Sie nicht vor haben zum Islam zu konvertieren oder sich in den Dhimmistatus zu flüchten, müssten Sie dann kosnequenterweise Ihrerseits eine antiislamische Miliz machen, die Muslime tötet.

    Ich selber meine, dass Gewalt zwar da gerechtfertigt ist, wo man ihr selber ungerechterweise ausgesetzt ist – etwa die Christen in Nigeria – das aber die Umerziehung von moderaten Muslimen auch noch erfolgsversprechend ist.

  23. Im pakistanischen Swat-Tal galt bis vor kurzem uneingeschränkt Allahs Gesetz:

    Nicht „Allahs Gesetz“, sonder „Mohammeds Gesetz“.

    Schließlich war Mohammed ja nur ein Lügner und Betrüger und der Koran stammt von Mohammed selber, wie alle Nicht-Moslems glauben.

  24. #26 kosak (08. Nov 2011 21:18)

    Na und ? Das sollen sich Sarkozy, Netanyahu und Obama doch untereinander ausmachen. Die sind doch erwachsen.

    Und bitte schreien Sie nicht so :mrgreen:

  25. #10 Unzeitgemaesser (08. Nov 2011 21:00)
    #32 Unzeitgemaesser (08. Nov 2011 21:24)

    Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu!
    Radikale Muslime jegliche Belehrbarkeit und Wandlungsmöglichkeit abzusprechen lässt keine große Wahl der Gegenmittel mehr zu. Wohin soll das führen?
    Es ist jedenfalls den Versuch allemal wert. Wenn ich auch nicht wirklich von einem grossen Erfolg der ‚Umschulung‘ überzeugt bin. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

  26. Interessant ist, wie viele hier für die Veranstaltung zur Mäßigung der Taliban Verständnis haben und diese auch befürworten.

    In Deutschland hat man noch 50 Jahre nach Kriegsende ehemalige Nazis, die längst zur Demokratie und Rechtstaatlichkeit konvertiert waren, gejagt und mit Berufsverbot bedroht.

  27. Die dargestellte Handlungsweise basiert nicht auf Dummheit, sie basiert auch nicht auf Menschenliebe sondern einfach auf Skrupellossigkeit. Genau dem Stoff, aus dem man geschnitzt sein muss, um in der Politik des Parlamentes ohne Volk und ohne Staat noch bis zum absoluten Absaufen auf Kosten anderer absahnen zu können. Wir holen nicht nur Menschen in unser Land, wie irgendwelche Spinner und Anbiederer immer wieder propagieren. Wir holen auch deren barabarische Sitten und Gebräuche zu uns. Genau diese Tatsache wird einfach ausgeblendet!

  28. Vielleicht sollte man hier von Israel lernen. Die können Selbstmordattentäter sogar kurz vor der Sprengung noch schnelltherapieren.

  29. Solange die Grenzen um Afghanistan zu sind, interessiert mich nicht, was die dort am Hindukusch machen.

    Das ist alles Sache der Moslems, außer sie massakrieren Christen , oder andere Menschen, die nicht ihrem Glauben folgen, oder fremd im dortigen Land sind.

    Sie sollen ihren Islam dort unten mit Würde leben.

  30. #42 Auf ein Wort (08. Nov 2011 23:25)
    Die Grenzen Afghanistans durchschneiden die ganze Bundesrepublik – und sie sind ganz offen.

    Und die Moslems leben hier in aller „Würde“ ihren Islam. Das Schlimme daran ist: keiner, der hier seine Zukunft und sein Leben aufgebaut und über Generationen geplant hat, wurde gefragt, ob er diese Art „Würde“ ertragen kann und nicht vielleicht als unmenschlische Barbarei ansieht. Sie haben Recht, wir müssen nicht nach Afghanistan gehen, unsere Volksverräter haben Afghanistan zu uns gebracht!

  31. Hört sich eher nach verbessertem Taqiyya Untericht an,um ein besseres Image zu bekommen.

    Von dieser US Regierung mit einem Islamisten und seiner „läufigen Hündin“ an der Spitze stand ja schon länger fest,dass die mit Islamisten gemeinsamen Sache machen.
    Die haben sie ja in Nordafrika auch an die Macht gebracht.
    Jetzt muss halt nur noch am Image gefeilt werden,um es der Welt irgendwie besser verkaufen zu können,nachdem die Verarschung mit „Demokratie“ in die Hose gegangen ist und es keiner mehr schluckt.

    Scharia wird jetzt auf einmal zum Bestandteil von „Demokratie“ und Islamisten zu „moderaten“ Vertretern,der „moderaten,demokratischen“ Scharia.

    Lasst euch nicht von Obama und Clinton verarschen.
    Obamas Agenda ist den Westen,Israel und säkulare Afrikanische Staaten zu demontieren und die konservativen islamischen Kräfte zu bündeln und stärken.
    Seit seinem Antritt hat er nichts anderes gemacht und vieles auch schon angedeutet.

  32. Hier nochmal die Fratze der US Regierung:

    Clintons verlogenes,heuchlerisches Gelächel und Gesülze,beim Empfang von Mutassim Ghaddafi (noch garnicht lange her)…
    http://www.youtube.com/watch?v=DtWIZg5TihU

    hinterher: Clinton lacht über ihren Sieg in Libyen…
    http://www.youtube.com/watch?v=Fgcd1ghag5Y

    …der abgesehen von Ghaddafis Lynchung u.a. auch so aussah (deutlich ab Min.2)
    http://www.youtube.com/watch?v=P6w0RAiYTis

    und Obamas Rede zur neuen „Freiheit“ in Libyen.
    http://www.youtube.com/watch?v=swB1KfTf_uw

    Diesen Irren darf man kein Wort glauben.

  33. Genau, da erklärt man Papa Aziz kostenintensiv, welcher Koranvers gilt und welcher nicht.

    Danach kommt Imam Zahid und erklärt Papa Aziz, dass genau die „List“ von Proleten und seinem Allah vorhergesagt wurden und Papa Aziz findet zum Wahrsten aller Wahren Tötet-die-Ungläubigen-Islame zurück.

    Und falls Papa Aziz wider Erwarten nicht zum Wahrsten aller Wahren Islamz zurückfindet, wird das Baby-Aziz tun und die Aufklärer haben erneut Arbeit.

    Und das generationenübergreifend und bei jeder Generation von Neuem bei Null beginnend, genau so, wie wir es in Deutschland bei der etablierten Des-Integrationsindustrie beobachten können.

    Im Prinzip ist das ein geniales Geschäftsmodell:
    Man erklärt den Islam für Unschuldig, macht vielmehr dessen „falsche“ korangeforderte wortwörtliche Koranauslegung verantwortlich und wird dann dafür bezahlt, dass man an den Symptomen herumexperimentiert.

    Das Traurige ist:
    Wir müssens bezahlen und wir werden dafür noch bluten müssen.

  34. …..im Computerraum sitzen drei Männer vor einem Rechner und beobachten gespannt, wie die Buchstaben von der Tastatur plötzlich auf dem Monitor erscheinen. Hier solle den Insassen die Furcht vor moderner Technik genommen werden, erklärt ein Trainer….

    Wie niedlich. Dann werden diese therapierten Taliban sicher auch bald hier bei PI posten 🙂
    und Deutschland wird sich diese ausgebildeten „IT-Spezialisten“ dann als Fachkräfte ins Land holen.

  35. Diese „Ex-Terroristen“ wollen nach dem Koran leben…also bleiben sie radikal und gefährlich!

  36. #10 Unzeitgemaesser (08. Nov 2011 21:00)
    #36 Claudius_Roth (08. Nov 2011 21:53)

    Bin ich froh, dass wir hier wenigstens zu dritt sind.

  37. #8 Beschwichtiger (08. Nov 2011 20:54)
    „Perfekt! Ich hoffe mal, dass wir diese Musterschüler als zukünftige Fachkräfte auch in Deutschland begrüßen dürfen.“

    Wer dagegen wettet, hat schon verloren.
    Bin gespannt, wie die MSM sie dann nennen wird: moderate Taliban, bekehrte Islamisten, tolerante Faschisten oder einfach nur „die lang ersehnten Fachkräfte“?

  38. …..im Computerraum sitzen drei Männer vor einem Rechner und beobachten gespannt, wie die Buchstaben von der Tastatur plötzlich auf dem Monitor erscheinen. Hier solle den Insassen die Furcht vor moderner Technik genommen werden, erklärt ein Trainer…

    …und der Trainer ist…
    Didi Näher! 😀

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