Weltwoche: EU schafft Demokratie ab

Die EUdSSR – früher hat man PI für diese angeblich maßlos übertriebene Bezeichnung verlacht – fällt nun auch anderen Medien auf, allerdings nicht in Deutschland. Die EU ist keine Demokratie, sondern eine gnadenlose Diktatur. In einigen wenigen Tagen wird es soweit sein, daß der Wohlfahrtsausschuß in Brüssel bestimmt, wohin unsere Steuereinnahmen zu fließen haben.

Die aktuelle WELTWOCHE 47/11 hat die EU als Titelthema. Chefredaktor und Herausgeber Roger Köppel schreibt im Editorial:

In Europa werden Kriege heute nicht mehr auf dem Schlachtfeld ausgetragen. Es braucht weder Armeen noch Kampfflugzeuge. Durch die EU und den Euro sind die Mitgliedstaaten derart heillos verbandelt, dass die Grossen die Kleinen mühelos im Rahmen der europäischen Institutionen in die Knie zwingen können. Die EU ist vor allem deshalb gefährlich, weil sie ­rohe Machtpolitik mit dem Schein der Rechtmässigkeit umgibt. Tatsächlich machen die Grossen, was sie für richtig halten. Wenige ­entscheiden, was alle betrifft. Die EU wird zur Bühne der Unterdrückung der Kleinen durch die Grossen. Die Macht setzt das Recht.

Es braut sich eine giftige Mischung zusammen. Die Demokratie wird mit Füssen getreten. Der Geldbedarf wird immer grösser. Das Friedensprojekt EU kehrt seine aggressive ­Seite gegen alle, die widersprechen und anders sind.

Natürlich will die EU auch die Schweiz zerquetschen. Man will diesen Stachel mit seinen niederen Steuern und den Volksabstimmungen mitten in Europa loswerden. Schon redeten sie in Nizza wieder von ‚Steueroase‘, schon sollen gerade geschlossene Steuerabkommen nachverhandelt werden. Und natürlich will man als Endziel die Schweiz als Zahlmeister in der EU und die Schweizer Staatskasse in Brüssel.

Die neue WELTWOCHE ist jeweils am Donnerstag am Kiosk, auch in Deutschland und Österreich. Broder schreibt eine wöchentliche Kolumne im Blatt, hier seine aktuelle!