TV-Tipp: Broder im SWR-Nachtcafé

Der islamkritische Publizist Henryk M. Broder ist heute Abend zu Gast im SWR-Nachtcafé (22.00 – 23.30 Uhr). Thema der Sendung: „Bloß keine Vorurteile!“. Allen, die den Meister scharfzüngiger Worte nicht verpassen wollen, jedoch keinen SWR empfangen können, empfehlen wir das kostenlose Internetfernsehen „Zattoo“ (auch als komfortableres Programm erhältlich). Das PI-Team wünscht einen vergnüglichen Fernsehabend!




Bei Frauenführerschein keine Jungfrauen mehr


Der höchste islamische Religionsrat in Saudi-Arabien kam in einer Scharia-Studie zu folgenden, völlig logischen Schlußfolgerungen: Wenn man erlaubt, daß Frauen den Führerschein machen dürfen, gibt es viel Prostitution und bald keine Jungfrauen mehr. Und wenn die Jungs keine Jungfrauen mehr zum Heiraten finden, werden sie schwul. Und den nicht geheirateten Nicht-Jungfrauen bleibt folglich nichts anderes übrig, als lesbisch zu werden. Beide Geschlechter wenden sich dann der Pornographie zu, außerdem lassen sich viele bereits Verheiratete scheiden, womit ihnen dasselbe Schicksal blüht. Näheres bei Daily Mail, kein Witz!




In eigener Sache: Moderation

Immer wieder beschweren sich manche heftigst, warum und wieso sie so lange in Moderation sind, und sie drohen mit ihrem Abschied. Dazu:

1. Schreiben Sie einfach normal, ohne übertriebene Schimpfwörter. PI wird nirgends so oft angegriffen wie über die Kommentarschiene. Das muß nicht sein. Eine Reihe von Schimpfwörtern ist in der Software gespeichert, und ihr Beitrag kommt vollautomatisch in Moderation, wenn Sie diese Wörter benützen.

2. Setzen Sie nicht mehr als drei Links in einen Beitrag, auch da tritt eine automatische Sperre ein, weil das ein Merkmal von Spam sein kann.

3. Schauen Sie ab und zu auf die Uhr. Wenn Sie nachts um 4 Uhr in Moderation kommen, können Sie bis morgens um 7 Uhr herumtoben, kein Mensch hört oder liest das. Auch die Süddeutsche und die WELT sitzen nicht die ganze Nacht am PC und begutachten Leserkommentare, sondern schlafen.

4. Sollten Sie unberechtigt oder aus Versehen in Moderation gekommen sein, schreiben Sie das, notfalls ein paar Mal. Irgendwann wird Sie ein Moderator wieder freischalten.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Kritik erwünscht!




FREIHEIT oder neue Partei mit Charisma?

Viele Anhänger der FREIHEIT und andere Engagierte gegen die Islamisierung kennen offenbar die Bedeutung des Wortes ‚Charisma‘ nicht. Man könnte es mit ’sehr gewinnende Ausstrahlung‘ übersetzen, und die ist bei einer neuen Partei, beim Personal einer neuen Partei unverzichtbar, wenn man heute in absehbarer Zeit Erfolg haben will. Um es zuzuspitzen, der Freiherr ohne Doktor hat Charisma, in der Partei Die FREIHEIT kennt man keinen.

Würde der Schaumschläger Guttenberg – kann ihn seit Gorch Fock nicht leiden – heute eine neue Partei gründen, hätte er ohne jegliches Programm problemlos 10% auf Anhieb, die FREIHEIT lag in Berlin bekanntlich unter 1%.

Der Karl-Theodor soll in Kanada bleiben und uns verschonen, aber wir brauchen einen Parteigründer mit Charisma, aus der FREIHEIT wird nie etwas, auch wenn sich manche ganz fest abrackern. Das Thema Islamisierung ist seltsamerweise kein Renner, mit dem Thema Einwanderung wäre Sarrazin vermutlich auf 10% gekommen ohne Charisma, aber er ist eben bekannt und kein Nobody. Das galt einst auch für Ronald Schill in Hamburg, der als Richter Gnadenlos längst berühmt war, vor er 19% kriegte.

Das Thema zur Zeit ist klar der Euro und die EU. Andere Themen kämen erst später. Da Hans-Olaf Henkel als Vorsitzender, aber nicht als Gründer (!), zu alt ist, wäre Friedrich Merz eine aussichtsreiche, bundesweit bekannte und populäre Persönlichkeit für einen solchen Posten. Reden kann er auch. Und er könnte dann natürlich alle versammeln: Henkel, Hankel, Clement, Schachtschneider, Schäffler und andere Leute mit eigener Meinung.

Dem Vernehmen nach würde es an Geld nicht fehlen, Henkel hat angekündigt, daß er auf jeden Fall dabei ist, er will nur warten, was aus Frank Schäffler in der FDP wird. Sollte die EU-Umfrage in der FDP im Dezember scheitern oder abgebügelt werden, würde Henkel vielleicht starten. Andere werden ihm sicher folgen. Die Freien Wähler haben auch ein paar kluge Köpfe, die dabei wären. Die Wirtschaft ist nicht glücklich mit dem Merkel. Der Mittelstand kann die FDP nicht mehr leiden. Die charakterlose CDU würde durch die neue Partei später einstellig.

Vielen politisch Unerfahrenen hier wird das nicht genügen, aber wir müßten echt schon dankbar sein, wenn wir eine Partei der Mitte kriegen, CDU/CSU und FDP stehen doch längst links. Sollte aus einer Partei der Mitte sogar eines Tages eine konservative werden, es wäre ein Traum.

Es scheint jedenfalls sicher, daß im Hintergrund Gespräche geführt und Chancen ausgelotet werden. Es muß etwas geschehen. Die kleinen Pünktchen-Parteien können wir vergessen. Der Euro wird der Zünder sein.

PS: Dies heißt nicht, daß die Arbeit von PI-Gruppen, von der BPE oder kleinen Parteien falsch oder irrelevant wäre. Pro Köln hat viel geleistet und ist ein Stachel im Fleisch der Etablierten am Rhein. Es heißt nur, daß die Chancen einer jungen islamkritischen Partei ohne charismatische Persönlichkeiten gering sind. Dies ist meine Meinung. So langsam sollte jeder Leser gemerkt haben, daß PI nicht stalinistisch mit einer Stimme spricht. Jeder Autor steht für sich allein, und Diskussionen sind willkommen.




Video: Demo vor linkem Kafe Marat in München

Das Kafe Marat ist ein extrem linker Szenetreffpunkt, in dem schon Anleitungen zum Bombenbasteln und hochbedenkliche sozialistische Schriften gefunden wurden. Trotzdem unterstützt die Stadt München unter dem roten OB Ude dieses linke Nest mit jährlich knapp 40.000 Euro. Am 4. November demonstrierte dort die Bürgerbewegung Pax Europa gegen den Antisemitismus der Linken. Anlaß war ein Vortrag des Hamburger Historikers Olaf Kistenmacher von der „Roten Ruhr Uni“ zum Themenbereich: „Sekundärer Antisemitismus, Nationalismus oder verkürzter Antikapitalismus-Zu den Motiven für Judenfeindschaft in der Linken“.

(Von Michael Stürzenberger)

Nachdem der Vortrag öffentlich angekündigt war, wollten die Demoteilnehmer auch gerne ins Kafe Marat gehen, um sich die Ausführungen von Herrn Kistenmacher anzuhören. Aber das Tor zur linken Trutzburg blieb uns verschlossen. Wir wurden mit äußerst schlüssigen Argumenten wie „Haut ab!“ oder „Halts Maul!“ darauf hingewiesen, dass diese Veranstaltung wohl kurzfristig in eine geschlossene Gesellschaft umgewandelt wurde.

Während wir vor dem Eingang standen, schlichen unentwegt dunkle, lichtscheue, kapuzengewandete und sonnenbrillenbestückte Gestalten in die burgähnliche Festung. Diverse Versuche, uns diesem offensichtlich angesagten Outfit durch Vermummung anzupassen, schlugen fehl. Außer uns wurde aber auch noch anderen Bürgern dieser Stadt, die nicht dem dort angesagten Kleidungsstil entsprachen, der Eintritt zu dem Vortrag verwehrt.

Zusätzlich wurden wir unaufhörlich von mehreren „Anti“-Faschisten umlagert, die uns permanent mit ihren Fotoapparaten ablichteten, als ob dies Waffen wären, mit denen sie uns zu verjagen oder zu bekämpfen versuchen. Manch einer verbarg dabei sein Gesicht. Beim Fotografier-Dauerbeschuss immer ganz vorne mit dabei ist Tobias Bezler alias Robert Andreasch, der immer vorgibt journalistisch zu arbeiten, sich aber weigert, mit uns zu sprechen. Merkwürdig – als „Journalist“ hat er uns noch nie eine einzige Frage zu unseren Motiven oder Intentionen gestellt, was er eigentlich für eine seriöse Reportage über unsere Aktionen dringend benötigen würde. Er fotografiert lieber nur unaufhörlich. Mittlerweile muss er seine Wohnung mit unseren Portraitbildern geradezu tapezieren können. Veröffentlicht werden von diesen hunderten Fotos nur ganz selten welche auf den Internetseiten von a.i.d.a., Indymedia & co. Nun, jeder Mensch sollte sein Hobby haben.

In dem Video sind unsere geradezu verweifelten Versuche dokumentiert, mehr über den Antismitismus bei den LINKEN zu erfahren. Außerdem sehen wir Interviews mit den Demoteilnehmern und einem überraschten Bürger, dem ebenfalls nicht die Ehre zuteil wurde, ins berühmt-berüchtigte Kafe Marat zu gelangen:

In dem Zusammenhang ist es besonders aufschlussreich zu erfahren, dass die rotgrüne Stadtratsmehrheit in München vor wenigen Tagen beschlossen hat, die absolut sinnvolle Extremismusklausel von Kristina Schröder NICHT anzuwenden. Das heißt, extrem linke Organisationen bekommen auch weiterhin ohne ein Bekenntnis auf das Grundgesetz ihre Fördergelder im „Kampf gegen Rechts“. Dazu zählt auch der Verein „Zeit, Schlacht und Raum“, der das extrem linke Kafe Marat betreibt. CSU und FDP stimmten dagegen, konnten sich aber gegen die rotgrüne Stadtratsmehrheit nicht durchsetzen.

Skurril, wie Vertreter von SPD und Grünen ihre seltsamen Auffassungen begründen. Festgehalten im Artikel des Münchner Merkur vom vergangenen Mittwoch „Extremismusklausel gescheitert-Vereine bekomen auch ohne Verfassungsbekenntnis Fördergelder“:

Grünen-Fraktionschef Siegfried Benker bezeichnete es als „beschämend“, dass mit der Klausel Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagierten, „unter Generalverdacht gestellt und zu Spitzeldiensten gegenüber Bündnispartnern aufgefordert werden“. Sie sei eine „ideologische Kampfmaßnahme von CDU und CSU“. SPD-Stadträtin Verena Dietl betonte, dass die jetzige Regelung richtig sei und es „wichtig ist, dass es diese Vereine und Initiativen gibt.“ Die CSU prangere seit Jahren Linksextreme als „die wahre Gefahr für die Demokratie an“, kritisierte Orhan Akman (Linke). Damit zeige sie, dass sie „auf dem rechten Auge blind sei und vor dem linken Auge eine Riesenlupe trage.“

Nun, die Münchner SPD und Grünen sind ganz offensichtlich auf dem linksextremen Auge stockblind, sonst würden sie diesem Kafe Marat nicht Fördergelder ohne Verfassungsbekenntnis hinterherwerfen. Aber vielleicht passt es ihnen ja ganz gut, dass diese Elemente unterstützt werden, die auch regelmäßig Münchner Bürger beim Ausüben ihres demokratischen Rechtes stören, islamkritische Kundgebungen, Demonstrationen und Versammlungen durchzuführen.

Über sportlich-sachliche emails freuen sich bestimmt:

» rathaus@muenchen.de
» kontakt@spd-muenchen.de
» stadtbuero@gruene-muenchen.de

Kamera & Videoschnitt: Manfred Schwaller / Fotos: Roland Heinrich




Immer wieder absichtlich die Kreuzzugslügen

Die Kreuzzugslügen sind unausrottbar. Leider nur ganz wenige Menschen wissen ein bißchen Bescheid, und die absichtlich verbreiteten Lügen sollen uns heute gegenüber dem Islam weichkochen und schwächen. Erst vor wenigen Tagen sendete ARTE ein Machwerk über Gottfried von Bouillon (um 1060-1100), in dem die Stereotype wieder aufgewärmt wurden. In der Ankündigung liest man etwa: „Die Eroberung der Heiligen Stadt geht mit einem unvergleichlichen Blutbad einher, das sich über Jahrhunderte in das kollektive Gedächtnis der muslimischen Völker eingräbt“. Davon ist kein Wort wahr, weder war das Blutbad für Mohammedaner unvergleichlich, noch gab es ein kollektives Gedächtnis, noch blieb etwas in einem islamischen Gedächtnis. Das Wort ‚Kreuzzug‘ ist eine Erfindung des Westens ein paar Jahrhunderte später. Zufällig gerade eine sehr kurze Zusammenfassung der ganzen Kreuzzugslegenden gefunden:

Die Mär von friedlichen Moslems und barbarischen Kreuzrittern

Wer Ridley Scotts 2005 herausgebrachten Film “Königreich der Himmel” gesehen hat, weiß, was er über die Kreuzzüge zu wissen hat. Zumindest das, was seit der Aufklärung der Westen zum Thema meint, darüber denken zu müssen:
– Die Kreuzfahrer waren wild und grausam, die Moslems kultiviert und tolerant:
– die europäischen Imperialisten überfielen friedliche Moslems;
– Saladin war ein Gentleman und die Kreuzritter Schurken;
– seither hassen uns die Moslems mit gutem Grund.

Diese Anhäufung von Dummheiten ist zwar längst widerlegt, doch wie alles Unkraut schwer aus der Welt zu schaffen, wie alles, was zum Kanon jener zählt, die gerade die kulturelle Hegemonie ausüben. Das veranlaßte den katholischen Priester Don Giorgio Fedalto eine Widerlegung in Buchform vorzulegen. Auf die knappest mögliche Formel gebracht, sagt er darin, daß statt des oben Aufgelisteten das genaue Gegenteil richtig ist.

Von hinten aufgezäumt bedeutet dies zum Beispiel, daß sich die Moslems erst mit den Kreuzzügen als solchen beschäftigten, als sie ihnen vom Westen Ende des 19. Jahrhunderts in den Kopf gesetzt wurden.

Von den arabischen Zeitgenossen des späten 11. bis 13. Jahrhunderts wurden die Kreuzzüge in weiten Teilen der islamischen Welt nicht einmal wahrgenommen. Die periodischen Züge der Christen, deren kriegerische Auseinandersetzungen verhältnismäßig kurze Phasen blieben, wurden von den Moslems als „logisch“ empfunden. Die Christen versuchten zurückzuerobern, was man ihnen entrissen hatte. Vor allem aber, weil die Moslems die Kreuzzüge wohl als machtpolitischen Angriff auf ihren Besitzstand verstanden, nicht aber als Angriff auf den Islam als solchen.

Die moslemischen Untertanen der Kreuzfahrerstaaten im heutigen Israel, Palästina, Syrien, Libanon und der Türkei waren im Gegenteil sogar erleichtert, weil die christlichen Herrscher sie nicht zu Dhimmis machten, wie dies ganz selbstverständlich die moslemischen Herrscher mit den Christen und Juden taten. In den lateinischen Staaten, über denen das Kreuz errichtet wurde, herrschte zudem ein deutlich geringerer Steuerdruck als in den umliegenden moslemischen Gebieten, was durchaus von den moslemischen Untertanen positiv registriert wurde.

„Für viele Araber waren die Kreuzzüge vor allem Angriffe gegen die verhaßten Türken“, wie der katholische Publizist Rino Cammilleri schrieb, die in jener Phase unter der Bezeichnung Seldschuken in die Geschichte eingingen. Erst mit dem Auftreten der Seldschuken (Schlacht von Manzikert 1071) und deren Massaker an den Heilig-Land-Pilgern kam es zu den Kreuzzügen.

Geostrategisch waren die Kreuzzüge keineswegs so „überflüssig“, wie es heute gerne dargestellt wird. Sie konnten den türkischen Expansionsdrang für 200 Jahre aufhalten, ehe er im 14. Jahrhundert nach Europa übergreifen konnte und zu einem jahrhundertelangen europäischen Abwehrkampf führte. Erst 1683 konnten die Christen vor Wien den türkischen Vormarsch brechen. Es sollte noch einmal mehr als 200 Jahre dauern, bis die Griechen und die anderen christlichen Balkanvölker wieder ihre Unterwerfung unter das islamische Dhimmi-System abschütteln konnten.

Die romantische Verklärung Saladins zog selbst den deutschen Kaiser Wilhelm II. in den Bann, der am Grab des Sultans einen Bronzelorbeerkranz niederlegte, den übrigens Lawrence von Arabien, um bei der Verklärung zu bleiben, verschwinden ließ, da die Araber Feinde des Osmanischen Reichs waren.

Werfen wir also einen Blick auf die auch im Film von Ridley Scott dargestellte Schlacht von Hattin. Saladins Sekretär, Imad ad-Din beschrieb das Schicksal der nach der Niederlage gefangengenommenen Kreuzritter der Orden der Templer und der Johanniter: „Er [Saladin] gab Befehl, alle zu enthaupten. Er zog es vor sie zu töten, anstatt zu Sklaven zu machen. Bei ihm war eine ganze Schar von Gelehrten und Sufis, und mehrere fromme und asketische Männer: Jeder von diesen bat ihn, zumindest einen umbringen zu dürfen“. Saladin gewährte dieses „Privileg“ gerne. Anders als im Film dargestellt, gewährte Saladin der christlichen Einwohnerschaft Jerusalems nicht den freien Abzug, sondern verkaufte die Hälfte als Sklaven, alle, die das von ihm verlangte Lösegeld nicht zahlen konnten.

Auch die gängigen Darstellungen des 4. Kreuzzuges, der nicht in das Heilige Land, sondern zur Eroberung Konstantinopels führte, werden von Don Fedalto hinterfragt. Er zeigt auf, daß das byzantinische Reich seit Beginn der Kreuzzüge eine wenig loyale Haltung gegenüber den Kreuzfahrern einnahm und diese sogar mehrfach verriet. Dies, obwohl gleichzeitig ständig aus Konstantinopel neue Hilferufe an den christlichen Westen ergingen. Der oströmische Kaiser Isaak II. verbündete sich sogar mit Saladin gegen die Kreuzritter, der zum Fall des christlichen Jerusalems beitrug. Und einmal mehr folgte ein neuer Hilferuf Konstantinopels, und einmal mehr brachen die katholischen Ritter in den Orient auf, und ebenso einmal mehr wurden sie verraten. Daraus folgerten sie, daß der einzige Weg, um diese Dolchstöße künftig zu verhindern, es war, einen der ihren als Kaiser in Konstantinopel einzusetzen.

Eine andere zu zerlegende „Schwarze Legende“ ist das Blutbad, das Gottfried von Bouillon beim 1. Kreuzzug nach der Einnahme von Jerusalem mit seinen Rittern anrichtete. Man sollte zumindest die Größenordnung kennen. Das moslemische Jerusalem zählte damals rund 10.000 Bewohner. Von diesen kamen im Zuge der Eroberung Jerusalems, beziehungsweise der Befreiung, wie die Kreuzfahrer es verstanden, etwa 2000 ums Leben.

Zahlenmäßig steht das in keinem Vergleich zu den willkürlichen Abschlachtereien, wie sie von den Moslems, vor allem jene von Baibars I. und seiner Mameluken an den Christen verübt wurden und die das Ende der lateinischen Staaten im Orient besiegelten. Massaker, die zudem unter Bruch des gegebenen Wortes geschahen. Die christlichen Unterhändler wurden enthauptet, die Mönche auf dem Berg Karmel (Karmeliten) wurden alle getötet. Die schauerliche Liste könnte lange fortgesetzt werden.

Dazu gehört auch Antiochien, die einst blühende Stadt der Christenheit, dessen erste Gemeinde vom Apostel Barnabas geleitet wurde und wo die Anhänger des Jesus von Nazareth ihren Namen „Christen“ erhielten. Das „schrecklichste Massaker der gesamte Kreuzzugsepoche“ folgte der Eroberung Antiochiens durch Baibars. Was aber wissen die westlichen Historiker darüber zu sagen? Steven Runciman widmet acht Zeilen, Hans Eberhard Mayer eine einzige, Cristopher Tyerman, der viele Seiten allen Details des Massakers von Jerusalem des 1. Kreuzzuges widmet, fallen zum vielfach größeren Massaker von Antiochien lediglich vier Worte ein, Karen Armstrong bringt es auf zwölf Worte und schafft es selbst darin den Kreuzrittern die Schuld zuzuschreiben, denn, so Armstrong, sei es schließlich deren „Bedrohung“ gewesen, die erst den „neuen Islam“ geschaffen habe…

(Texte vom angesprochenen Don Giorgio Fedalto findet man im italienischen Internet, zum Beispiel hier! Dies nur in aller Kürze.)




Norderstedt: Kleingärtner lösen Empörung aus

Politik, Medien, Kirche und Sonstige sind empört. Nazi-Alarm wegen einer Abstimmung in einem Kleingartenverein! Sollte da das BKA nicht lieber anrücken? Verbirgt sich gar eines der verzweifelt gesuchten Mitglieder der Neo-Nazi-Mörderserie in einem Petersilienbeet? Was war geschehen?

(Von Alster, PI-Hamburg)

In Norderstedt hatte der Kleingartenverein Harksheide-Kringelkrugweg bei einer Abstimmung mit großer Mehrheit entschieden, die Zahl der Mitglieder mit Migrationshintergrund zu begrenzen. Künftig sollen nur noch 12,5 Prozent der Parzellen an Ausländer oder Migranten vergeben werden. Derzeit sind es 18 Prozent. Sogar die Herkunft der geduldeten Migranten wurde geregelt: 25 Prozent sollten Türken und Araber sein, 25 Prozent Osteuropäer, 50 Prozent „sonstiger Herkunft“.

Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote (CDU) reagierte entsetzt und droht jetzt mit Kündigung des Pachtvertrags für das städtische Gelände. Die SPD nennt den Schreber-Beschluss einen „klaren Verstoß gegen das Grundgesetz“. Oha, na klar, das Gleichstellungsgesetz. Das EU-Antidiskriminierungsgesetz/ Gleichstellungsgesetz greift halt in Deutschland 120 prozentig.

Die Kleingärtner argumentierten, dass sich Migranten trotz vieler Versuche nicht in die Kolonie eingefügt hätten, keine Vorstandsarbeit übernähmen, gar nicht erst zu den Versammlungen kämen. „Wir haben alles versucht, um die Kleingärtner mit Migrationshintergrund zu integrieren, wurden jedoch immer wieder enttäuscht“, sagt Gerd Kühl, Vorsitzender der Kleingärtner am Kringelkrugweg. „Die wollen nichts mit uns zu tun haben“, so die Meinung der alteingesessenen Kleingärtner. „Wir haben Angst, dass uns die Integration nicht gelingt und unsere Gemeinschaft deshalb auseinanderbricht“, sagt Kühl.

Man weiß, dass in den Kleingartenanlagen die Höhe der Hecken usw. bis ins Kleinste geregelt ist, aber zuoberst gilt fast überall: Die Gartenordnung! Das Ziel des Kleingartenwesens kann nur dann verwirklicht werden, wenn die Kleingärtner in einer Kleingartenanlage gemeinschaftlich zusammenarbeiten, aufeinander Rücksicht nehmen, die Gesamtanlage und ihre Gärten ordnungsgemäß bewirtschaften und pflegen. Die Gartenordnung soll Aufschluß darüber geben, wie sich der Kleingärtner in einer gemeinschaftlichen Anlage einzugliedern hat. Die Gartenordnung ist Bestandteil des Unterpachtvertrages (§ 3 Nr. 2), sie ist für den Kleingärtner bindend.

Da wir bei PI Verständnis für die Nöte der Kleingärtner haben, wollen wir ihnen tröstende Worte schicken, aber ihnen auch anraten, künftig einen Rechtsanwalt bei jeder Mitgliedsversammlung dabei zu haben, damit ihnen künftig nichts derartig Missliches widerfährt. Auch könnten sie sich Rat bei den österreichischen Kleingärtnern „Die Gallier“ holen, die sich schon einmal durch Erkenntnisse über den Islam ein Schwein namens Emma angeschafft haben:

Kontakt:

» briefe@abendblatt.de
» Kleingartenverein




Die Grenze zwischen USA und Mexiko

Grenzzaun zwischen USA und MexikoIn einer der letzten Ausgaben berichtet der ECONOMIST über die 1.969 Meilen (3.169km) lange Grenze zwischen den USA und Mexiko, ein Drittel mit Grenzzaun bis zu 5 Meter hoch und mit Metallplatten sogar im Boden. Viele Republikaner möchten den Zaun durchgehend. Hier ein paar ausgewählte Stellen sinngemäß aus dem Text:

Im 268-Meilen Abschnitt von El Paso sind nur 2 der 20 Stationen der Grenztruppen (Border Patrol) noch bemannt, die Angestellten sitzen gelangweilt herum, nur 2 Illegale heute, drei Beamte blicken auf die 25 Bildschirme von den Grenzkameras. Im letzten Jahr hat man nur noch 12.251 Illegale aufgegriffen, 1993 waren es 285.781 gewesen.

Für die ganze Grenze gilt im letzten Jahr 2010: 447.731 Festgenommene, im Jahr 2000 waren es 1.643.679 Illegale gewesen. Dieses Jahr wird man unter 350.000 kommen, und das hat einen Grund.

17.000 Grenzer patrouillieren entlang der Grenze mit Autos, Allradfahrzeugen, per Fahrrad, auf Pferden, in Booten, mit Flugzeugen und Hubschraubern. Es gibt Kameras, Drohnen und Sensoren, die auf Erschütterungen im Boden, magnetisch und per Infrarot nach Grenzgängern suchen.

Ein bißchen hinter der Grenze warten Pickups, um Durchgekommene zu verhaften, in El Paso ist die ganze Grenze dauernd im Flutlicht, es gibt aber auch bewegliches Flutlicht, handliche Infrarotkameras und Nachtsichtgeräte. Die Kanäle, Busstationen und Bahnhöfe werden überwacht. An Straßenkreuzungen weiter hinten kann man immer noch in Kontrollen kommen, die mit Hundestaffeln in den Autos schnüffeln. Festgenommene werden erkennungsdienstlich bearbeitet und meist nicht direkt zurückbefördert, sondern erst mal ein paar Wochen eingesperrt. Und die Border Patrol stellt immer noch Leute ein.

Man hat auch zeitlich begrenzte Visas an Farmarbeiter ausgegeben, daß sie legal kommen und gehen können, auch ist die US-Wirtschaft gerade nicht im Boom, was Illegale abhält. Trotzdem ist eindeutig, daß die Grenzpatrouillen und der Zaun Wirkung zeigen, und darüber regt sich der dümmliche ECONOMIST-Schreiber auf, der am liebsten alles wieder abschaffen würde, weil er nicht genug Billigarbeiter kriegen kann.

PS: Der Autor dieser Zeilen war mehrmals an der Grenze von San Diego bis El Paso und kann die Angaben bestätigen. Das Foto zeigt den Grenzzaun 2010 in der Wüste bei Yuma. Man soll 100 Fuß Abstand halten. Die Autospuren sind von der Border Patrol; aber man kann auch näher hin und den Metallzaun berühren, wenn gerade keiner guckt. In nur 150 Metern Entfernung war an dieser Stelle ein Trailer Park mitten im Sand für die Snowbirds, die Rentner, die im warmen Klima überwintern. Mit Visum kommt man als Deutscher problemlos über die Grenze und wieder zurück.




Nazi-Jäger Zierckes großer Flop

Der Präsident des Bundeskriminalamts läuft zu großer Form auf. Mit dem nebenstehenden Plakat (hier in größer), das demnächst an jeder Ecke hängt und an RAF-Zeiten erinnert, sucht der oberste Nazijäger Jörg Ziercke (SPD) zwei Tote und eine Frau, die bereits verhaftet ist. Zu RAF-Zeiten wurden mit solchen Plakaten diejenigen Verbrecher gesucht, die man noch nicht hatte. Was will Ziercke also außer Hysterie verbreiten?

Ziercke will wissen, wo das Zwickauer Trio im PKW oder per Fahrrad, auf dem Campingplatz oder auf der Straße gesichtet wurde und wer neben den Dönermördern herlief oder ihnen ein Auto gemietet hat. Viel Glück! Auch die ermordete Polizistin Kiesewetter soll anscheinend nach wie vor in den NPD-Sumpf gezogen werden.

2500 Beweisstücke will Ziercke vor allem in der ausgebrannten (!) Zwickauer Wohnung der Terrorzelle gefunden haben. 420 Ermittler und 10 Staatsanwälte arbeiten an der Auswertung, und der BKA-Chef will das Team nochmals aufstocken.

Die in verschiedenen Medien bisher mitgeteilte Faktenlage ist dünn. Drei Wohnungen im Raum Zwickau wurden angemietet, auf Campingplätzen an der Ostsee sei man gewesen – ja warum denn nicht -, und 56 Fahrzeuge wurden unter falschen Personalien angemietet. Und das alles in einem Zeitraum von 13 oder 14 Jahren. Der Prozeß, auf den man schon jetzt gespannt sein darf, wird  ein Riesenflop. Die Toten kann man nicht verurteilen und die Zschäpe auch nicht richtig, wenn sie eisern schweigt und sich nicht selbst belastet.

Es geht also hauptsächlich um das von den linken Medien hysterisch hochgeputschte „Neonazi-Terrornetzwerk“. Das BKA möchte möglichst viele Unterstützer, Helfer und Anstifter finden, um zu beweisen, wie gefährlich und weitreichend der rechte Terror gediehen sei. Aber wie will man einem Schulfreund, der für das Mordtrio einen Camper gemietet hat, nachweisen, daß er von den Morden wußte und nicht einfach ein paar Kumpeln ausgeholfen hat, die gerade angeblich den Führerschein vergessen hatten? Wie will man jemand nachweisen, daß er seinen Personalausweis ausgeliehen hat und nicht einfach verloren? Und ein Helfer des Trios soll das Mickymaus-Bekennervideo, das der SPIEGEL bei Linksradikalen kaufte,   zusammengestoppelt haben. Hmmh? Bisher hat das BKA keine handfesten Beweise gegen irgendjemand, sonst würde man sie publicitygeil, wie der Behördenleiter offenbar ist, an die Medien verbreitet haben.

Im Prozeß wird das rechte Terror-Netzwerk, das die ganze Republik bis zur Mitte und in die Polizei hinein unterwandert haben soll, als Spinnwebe enden. Wetten daß?




Der gemoishelte Rabbi

© 2011 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI
» Video: Boris Palmers TV-Auftritt nach der S21-Abstimmung


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092




Deutsche fürchten Neonazis mehr als Islam

Erfolgreiche Gehirnwäsche oder getürkte Umfrage? Laut Auftraggeber ZEIT sollen Deutsche angeblich (tote?) Rechtsextreme  mehr fürchten als den Islam. Mir kommen Merkel und Schäuble derzeit gefährlicher vor als beides zusammengenommen. Offenbar denken die meisten Deutschen laut einer anderen Umfrage ähnlich! Weitere Links gemixt:

» Polen genervt von deutschem Atomausstieg! Macht Netz dicht?
» Salafisten noch stärker. Überholen teilweise Moslembrüder!
» ZEIT-Journalismus: Türkin lobt Türkin Özoguz!
» Bundeswehr-Sieg in Kabul: Vergewaltigte soll Vergewaltiger heiraten!
» Bundeswehr-Sieg: Merkel will mit Taliban reden!
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» Merkel bricht das Recht immer weiter. Kein Ende bei Euro!
» Marseille: 3 Tote per Kalaschnikow, Rumänen beteiligt!
» Zum EGMR-Urteil über die G8-Demonstranten!
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» Türkei: deutscher Friedhof Viehweide?
» Betrügerin Kaykin in Marxloh? Mit vielen Links!
» Zeit zum Auswandern!

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