DIE FREIHEIT im Kampf gegen Rechts?

Andreas PokladekDIE FREIHEIT hält morgen in Frankfurt ihren ersten Bundesparteitag ab. Es ist völlig normal, dass nach der Wahlniederlage bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin über das Programm diskutiert wird. Im folgenden ein Brief vom Landesvorsitzenden in NRW, Andreas Pokladek (Foto), der die Partei verschieben will – in die linke Richtung. Wie weit?

Pokladek schreibt am 7. Dezember:

Sehr geehrte Mitglieder und Aktive der Partei DIE FREIHEIT,

am Samstag den 10. Dezember 2011 werden wir unseren ersten großen Bundesparteitag in Frankfurt abhalten. Neben einigen satzungsrechtlichen Fragen steht die Neuwahl des Bundesvorstandes auf der Tagesordnung. Wir reden über Richtungsentscheidungen, die anstehen. Eine wichtige Personaldebatte beschäftigt uns intern.

Ich selbst habe große Hoffnungen in das Entstehen der Partei DIE FREIHEIT gesetzt und würde gerne ein paar Gedanken hierzu mit Ihnen teilen:

Letztes Jahr sah mit Freude, wie sich eine neue bürgerliche, demokratische und freiheitliche Kraft anschickte, die Fesseln der politischen Korrektheit zu sprengen, ohne dabei extrem, volkstümelnd oder dümmlich-populistisch aufzutreten. Die progressive und konservative „Mischung“ Ihrer Gründer schien mir ein gutes Omen zu sein, nicht die Geburt der nächsten erfolglosen Initiative oder Splitterpartei zu erleben.

Unser Beginn auf einer Internetplattform war vielversprechend, der Idealismus vieler Gründer spürbar. Ich organisierte ab Mai 2010 verschiedene Treffen der Partei, nahm an der Veranstaltung mit Geert Wilders im Oktober teil und war überrascht: Angenehm überrascht von den Menschen, die sich von unserem Projekt, eine neue Partei aufzubauen, angezogen fühlten.

Eine Partei, die die Demokratie wiederbeleben möchte, die den politischen Gestaltungswillen und die Rechte der Bürger wieder in den Mittelpunkt rückt und für uns alle ihre Stimme erhebt – auch gegen die Umwandlung der EU in einen zentralistischen Euro-Superstaat. Eine Bewegung, die für direkte Demokratie eintritt und sich klar für unsere Werte einsetzt. Die für weniger Staat, weniger Schulden, mehr Initiative des Einzelnen und eine vernünftige Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik steht.

Eine Partei, die den immer irrationaler werdenden Multi-Kulti-Wahn sowie die schleichende Etablierung der Ziele des politischen Islam in unserer Gesellschaft kritisch thematisiert und diese Fehlentwicklungen korrigieren will. Ein Thema, dem ich persönlich große Bedeutung beimesse, von dessen schwerer Vermittelbarkeit ich aber auch ein Lied singen kann.

Was mir und vielen anderen genauso wichtig erschien: DIE FREIHEIT wollte eine Partei sein, die trotz gesellschaftlich umstrittener Ziele so klug ist, diese nicht den „Rechten“ zu überlassen, sondern diese Themen als zeitgemäße, bürgerliche und rational-aufgeklärte Kraft der Mitte in einen menschlich vertretbaren Kontext setzen. Die sich eindeutig zur offenen Gesellschaft und den unveränderlichen Freiheitsrechten des Individuums bekennt.

Ich schreibe Ihnen heute, weil ich mir Sorgen um unser Projekt mache. Wir haben gut begonnen, aber lassen Sie uns ehrlich zu uns selber sein: Wo stehen wir heute, ein Jahr später? Wir haben es nicht geschafft, auch nur in kleinen Teilen der Medienlandschaft ein halbwegs positives Image aufzubauen.

Tatsächlich nähern wir uns gesellschaftlichen Vorurteilen über „Rechte“ sogar selbst immer weiter an und riskieren damit, künftig zum Sammelbecken für chronisch Unzufriedene vom rechten Rand zu werden, die ein neues Trittbrett für ihre Ambitionen suchen.

Das letzte Jahr war geprägt von „Schuldkult“-Reden auf Parteiveranstaltungen, einem politischen Aschermittwoch in einer rechts-nationalen Burschenschaft, gemeinsamen Erklärungen mit bekannten national-konservativen Populisten, der Einladung von NPD-Funktionären zu öffentlichen Treffen, angeblichen Sondierungsgespräche mit dem Vorsitzenden der FPÖ und schließlich einem Briefwechsel mit der Pro-Bewegung.

Dazu die ausländerfeindlichen Gedichte eines stellvertretenden Bundesvorsitzenden, ergänzt um Thesen zu Arbeitslagern, die Rechtsextremen gut zu Gesicht gestanden hätten. Gepaart mit spießiger Rückwärtsgewandtheit einiger Mitglieder und lähmendem Zentralismus in der Berliner Parteizentrale. Hinzu kommen Intrigen, das Verprellen engagierter Mitstreiter und der mangelnde Wille, den vorhandenen Fachleuten Kompetenzen für effektives Arbeiten zu geben. Nur Kopfschütteln bleibt als Reaktion auf dilettantische Wahlkampfmaßnahmen, zu denen noch nicht einmal ein vorzeigbarer Internetauftritt gehört. Aktiven, die beträchtliche Summen vorgestreckt haben, werden trotz abweichender Vereinbarungen die Auslagen nicht ersetzt.

In letzter Zeit profiliert sich sogar ein „Aufklärer“ mit Thesen, die von mangelndem Verständnis unseres Grundgesetzes zeugen, die fanatische und radikale Kräfte ansprechen und somit die Arbeit unserer Partei nachhaltig schädigen. Ein stringentes, modernes, widerspruchsfreies und von Fachleuten ernstzunehmendes Parteiprogramm fehlt dagegen weiterhin.

Einige in unseren Reihen ignorieren diese dramatischen Fehlentwicklungen geflissentlich. Das zeigt, wie führungsschwach und arm an politischem Fingerspitzengefühl einige Mitglieder – sogar in einflussreichen Positionen – sind. Ist es unter diesen Umständen noch rational, sich über eine negative und angeblich „ungerechte“ Medienberichterstattung zu wundern? Sind unser schlechtes Image und die Einordnung als „rechts“ oder sogar „rechtsextrem“ wirklich so überraschend und unfair?

All dies zu ändern, liegt in unserer eigenen Verantwortung!

Daher bitte ich alle Parteimitglieder: Hören Sie auf, die Schuld für Misserfolge bei anderen zu suchen, zum Beispiel bei der „Systempresse“, der „linken Meinungsdiktatur“ oder „dem Mainstream“. Arbeiten wir uns inhaltlich, stilistisch und personell aus der Ecke heraus, in die uns einige Akteure manövriert haben. Hören wir auf, der Presse selbst das Futter hinzuwerfen, das uns schlecht aussehen lässt.

Werden wir modern und zivil, ansprechend und überzeugend. Kultiviert, vernünftig und trotzdem unbequem. Gegen das Establishment kämpfen nur die Dummen, weil dieser Kampf nicht zu gewinnen ist. Stattdessen sollten wir uns klug und mit den vorhandenen Gegebenheiten für das Gute und Richtige einsetzen. Auch „das Establishment“ ist nicht homogen, und ohne Öffentlichkeit werden wir schlichtweg nichts erreichen. Hierzu hat Holm Ay aus Hamburg kürzlich eine bestechende Analyse veröffentlicht:

Auch der „Kampf gegen Rechts“ gehört zu unseren Aufgaben. „Was, Seite an Seite mit der Antifa?“ denken Sie vielleicht. Aber darum geht es nicht, sondern um unsere Positionierung gegen Extremismus jeder Art. Wollen wir uns in dieser Sache wirklich auf die falsche Seite stellen? Bereiten wir uns lieber darauf vor, mit anderen demokratischen Kräften zusammenzuarbeiten. Das geht nicht ohne ein ernstzunehmendes, lösungsorientiertes Programm. Ein Programm, das eine Vision davon vermittelt, wie Deutschland und Europa künftig aussehen sollen. Das sich nicht geradezu willentlich zur Diffamierung als „rechtsextrem“ anbietet.

Wir sind nicht allein: Überall gibt es Menschen, die für ähnliche Ziele stehen – ob Hans-Olaf Henkel, Frank Schäffler, Thilo Sarrazin, Friedrich März oder Joachim Gauck, ein herausragender Vertreter bürgerlichen Engagements. Dazu kommen zahlreiche vernünftige Vereine, Journalisten, Wählergemeinschaften und Initiativen. Bieten wir ihnen die politische Plattform, auf der sie ihr Engagement zusammenbringen können!

Viele Bürger wünschen sich eine Partei, die man als unabhängiger Kopf wählen kann und für die man sich nicht schämen muss. Die für Ehrlichkeit und Vernunft, langfristiges Denken, Transparenz und Respekt vor dem Willen der Bürger steht. Was aber interessiert diese Menschen? Sind es wirklich Sure drei oder fünf des Korans, die den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören oder doch eher ihr Arbeitsplatz, eine vernünftige Schule für ihre Kinder und die Sicherheit des Ersparten? Natürlich wollen wir uns weiter gegen die Islamisierung unserer Gesellschaft engagieren, doch die Menschen – unsere potenziellen Wählen und Unterstützer – müssen wir auch erreichen.

Ohne einen grundlegenden Stilwechsel können wir unser Projekt über kurz oder lang begraben. Unsere Inhalte brauchen wir dabei weder zu verraten noch zu verwässern. Aber wir brauchen ein Auftreten, das geeignet ist, breite Schichten anzusprechen. Einen Stil jenseits von Ressentiments und ewigem Kritisieren, sondern voll konstruktiver und praktischer Vorschläge.

Ich wünsche mir eine Partei, die sich für die Menschen einsetzt. Für die Bürgerrechte. Für den Wohlstand. Für die Vielfalt. Für die Integration, nicht die Ausgrenzung. Für die offene Gesellschaft. Kurz: für unser Gemeinwohl. Und dafür, dass Deutschland souverän bleibt und sich weiterentwickelt. Eine Partei, die schützt, was zu schützen ist; die anspricht, was anzusprechen ist und die ändert, was zu ändern ist. Eine Partei, die ein Netzwerk darstellt, eingebettet in eine Bürger-Bewegung des 21. Jahrhunderts. Das Potential für eine solche Partei ist groß.

In wenigen Tagen werden wir wichtige Richtungsentscheidungen für DIE FREIHEIT treffen. Lassen Sie nicht zu, dass dieses wichtige Projekt durch Überforderung oder Unfähigkeit scheitert und durch fanatisierte Autoren in Misskredit gerät. Mitglieder mit großem Potenzial werden austreten, wenn wir nicht einen Kurs- und Stilwechsel vollziehen. Auch die guten Mitstreiter, die wir uns wünschen, werden einen großen Bogen um uns machen.

Werden wir lieber demokratisch und dezentral im Inneren. Beenden wir die zentralistische Führung durch einen Bundesvorstand, der die verkrusteten Strukturen der etablierten Parteien auf uns übertrug. Was schon in der CDU zu Unzufriedenheit führt, bringt auch uns nicht voran. Inkompetenz, Führungsschwäche und zunehmend zentralistische Entscheidungen führen nur zur immer mehr Problemen. Wir brauchen einen Vorstand, der Verantwortung delegieren kann, Fachleute einbindet und die Gruppen vor Ort unterstützt. Der uns in der Öffentlichkeit angemessen repräsentiert und die innerparteiliche Kommunikation flüssig und transparent gestaltet. Der die Verantwortung mit den Ländern teilt, ihnen den Rücken stärkt und sich als Dienstleister der Mitglieder versteht.

Ich weiß, dass der amtierende Bundesvorstand bis an die Grenzen der Belastbarkeit gegangen ist und großen Dank für seine Arbeit verdient. Doch harte Arbeit allein bringt uns nicht weiter, auch Richtung und Vorgehensweise müssen stimmen. Ich verweise hier noch einmal auf das Essay von Holm Ay (s. o.) und wiederhole meine Forderung, dass wir umgehend eine hohe Arbeitsqualität sicherstellen und eine inhaltliche Vision entwickeln müssen, wohin die Reise gehen soll.

Auch auf der Internetseite „EuropeNews“ findet sich eine gute Analyse des Thüringer Landesvorsitzenden Philipp Beyer über die Auseinandersetzung um die Thesen von Michael Stürzenberger. Ich halte ihren Inhalt für alarmierend. Radikale Ideen ohne Rücksicht auf Verluste in die Welt zu setzen, ist nicht nur unfair den eigenen Mitstreitern gegenüber, sondern auch der sichere Weg in die Erfolg- und Bedeutungslosigkeit.

Es steht viel auf dem Spiel. Ich wünsche unserer Partei den Erfolg, den sie verdient und den unser Land braucht. Eine Partei, deren Zeit gekommen ist und auf die wir stolz sein können. Ich wünsche uns allen viel Erfolg am 10. Dezember in Frankfurt!

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Pokladek
Landesvorsitzender NRW

Ob das der politische Kurs ist, den sich viele, die nach der Gründung der FREIHEIT euphorisch in die Partei eingetreten sind, erhofft haben? Der morgige Tag wird spannend…

» Citizen Times: Interview mit Marco Pino




Regierung beschließt Einführung der „Blue Card“

Die schwarz/gelbe Regierung hat nun endlich den Forderungen der Wirtschaftslobbyisten nach noch mehr Zuwanderung nachgegeben. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Einführung der „Blue Card“ beschlossen, die Ausländern aus Nicht-EU-Staaten einen Aufenthaltstitel samt Arbeits- und Nachzugsrecht für deren Familienangehörigen verschafft.

(Von PI-Augsburg)

Die FAZ berichtet:

[…] Die Bundesregierung will hochqualifizierten Ausländern den Weg nach Deutschland erleichtern, um den wachsenden Fachkräftemangel zu lindern. Das Kabinett billigte am Mittwoch den Gesetzentwurf des Innenministeriums für den neuen Aufenthaltstitel, die „Blue Card“.

Die „Blaue Karte EU“ für Einreise und Aufenthalt können Fachkräfte aus Ländern außerhalb der Europäischen Union bekommen, wenn sie einen Hochschulabschluss und einen Arbeitsvertrag mit mindestens 44.000 Euro Jahresgehalt vorweisen können. In Mangelberufen – etwa für Ingenieure und Ärzte – wird die Gehaltsschwelle künftig sogar auf 33.000 Euro gesenkt […]

Wie im letzten Satz ersichtlich, soll mit diesem Instrument nun auch mittlere Einkommen dem unbeschränkten Dumping durch Zuwanderung von Billigarbeitskräften preisgegeben werden, zumal es sich bei dem vielpropagiertem „Fachkräftemangel“ um nichts anderes als um Lobbypropaganda der Arbeitgeberverbände handelt.

Der Spiegel schreibt:

[…] Studie stellt Fachkräftemangel in Frage

Im vergangenen November hatte auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Studie den Fachkräftemangel als „Fata Morgana“ bezeichnet. Entgegen der weitverbreiteten Meinung gebe es kein knappes Angebot an Fachkräften. Und wirklich dramatisch werde die Lage auch in Zukunft nicht. Nachträglich relativierte der Autor des DIW seine Aussagen etwas, blieb im Kern aber bei seiner Aussage: Liegt eine Knappheit an Arbeitskräften vor, müsste es eine überdurchschnittliche Gehaltssteigerung geben. Doch das sei auch im Aufschwung nicht der Fall. […]

Ich hoffe, der geneigte Leser wird diesen Schritt der regierenden Parteien bei der nächsten Wahl berücksichtigen.




Video: Die Muslimbruderschaft in Europa




NDR: Aydan Özoguz wie Bienensummen

Was Sie bestimmt schon immer wissen wollten! Danke, NDR: Aydan Özoguz wird wie folgt ausgesprochen: Eidan Ös-o-u-s. Vokale lang ziehen, das S wie ein Bienensummen. So klingt ihr Name…! Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum…




Ist Jugendpfarrer Lothar König ein Randalierer?

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen den Jenaer Pfarrer Lothar König erhoben. Dem 57-jährigen Jugendpfarrer, der sein Amt schon in der DDR ausübte, wird schwerer Landfriedensbruch und Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Er soll am 19. Februar in Dresden bei den Aufmärschen gegen mehrere rechsextreme Demos zu gewaltsamen Übergriffen auf Polizisten aufgewiegelt haben, dabei waren über 100 Polizisten durch Steinwürfe verletzt worden. 

Interessant, aber nicht überraschend, an der Geschichte ist, daß die gleichgeschalteten Medien alle auf Seiten des Pfarrers stehen. Die Demonstrationsfreiheit, ein Grundrecht, soll nur für Linke, Linksextreme, Linksradikale, Antifanten und Autonome gelten, sogar wenn sie nachweislich meist randalieren. Recht ist aber unteilbar, sonst ist es kein Recht!

Zur Vorgeschichte hier Wiki!
Die Thüringer Allgemeine zur Anklage!
Südthüringen zur Anklage!
DNN: Ein Randalierer belastet den randalierenden Pfarrer!
Der Jugendpfarrer in Jena TV!




Migranten-Quote: SPD guut, Kleingärtner bööse!

PI hat über beides schon längst berichtet, die Migranten-Quote in der SPD, aufgrund deren Aydan Özoguz in den Parteivorstand gewählt wurde, und die Migrantenquote bei den Kleingärtnern in Norderstedt! Nun erst schlagen die Kleingärtner hohe Wellen, sämtliche Medien schäumen seit gestern und freuen sich, daß der CDU-OB den Kleingärtnern die Pacht kündigen will, wenn sie sich nicht schnell umbesinnen und ihre Migranten-Quote wieder kippen.

Dabei tut die linke Journaille so, als ob die Kleingärtner keinerlei Grund für ihr Vorgehen gehabt hätten außer Ausländerfeindlichkeit! Mehr PI lesen, ihr dämlichen Pressefritzen, dann wißt ihr, was der Grund war!

Geradezu frech von der Presse ist es aber, wenn in denselben Blättern, teilweise am selben Tag von der Migranten-Qote in der SPD berichtet wird, als sei dies das normalste in der Welt. Und es wird noch weitere politkorrekte Migranten-Quoten geben, das ist nur eine Frage der Zeit. Was aber ist der Unterschied? Geht es gegen Deutsche, sind Quoten gut, geht es gegen Ausländer, sind sie schlecht. Alles ganz simpel!

Im übrigen hört man bei allen Kleingärtnern in Deutschland Klagen über Ausländer, seien es die lauten Wodkafeste der Russen oder die permanente Grillerei bei den Türken. Und warum hat eigentlich das rote Berlin Grillen im Tiergarten verboten, wenn das doch ein  ökologischer „Schmelztiegel der Integration“ ist, wie der STERN daherfaselt? Siehe auch JF: Zweierlei Migranten-Quoten!




EU will 40 neue Atomkraftwerke bis 2030

Nicht alles, was aus Brüssel kommt, muß schlecht sein. Völlig konträr zur germanischen Energiewende macht sich die EU angeblich für den Neubau von Atomkraftwerken stark, meldet die Süddeutsche entrüstet. In einem Plan, der nächste Woche vorgestellt werden soll, ist die Rede von 40 neuen AKWs bis 2030! Sogar Subventionen für den Neubau sind im Plan vorgesehen. Die Diskussion wird bestimmt noch lustig.

Polen will zwei neue Atomkraftwerke bauen, eines davon dürfte vermutlich Strom nach Deutschland liefern. Und die grüne Regierung in Stuttgart muß sich aufgrund von alten Verträgen an der Renovierung des französischen Atommeilers Fessenheim beteiligen. Und weit weg in Vietnam haben gerade die Bauarbeiten an einem Meiler begonnen, das Land will 13 Stück bis 2030. Bill Gates fördert neue AKWs in China und so weiter. Die Musik spielt eben woanders.




Amsterdam: Salafisten stürmen Islamdebatte

Eine Islam-Debatte in Amsterdam mit der kanadischen Autorin des Buches „Das Islam Dilemma“, Irshad Manji und dem Parlamentarier der Grünen Linkspartei Tofik Dibi, wurde am Mittwochabend durch eine Gruppe radikaler Moslems mit lauten „Allahu akbar“-Rufen gestört.

IBTimes berichtet:

Die Islamisten bedrohten und bespuckten Frau Manji. Tofik Dibi begleitete Frau Manji zur Polizeiwache, wo sie einen Bericht ausfüllte. Dabei sagte er, dass „die Störung der Debatte zeigt, dass es auch in den Niederlanden notwendig ist, die Debatte über einen freien und moderaten Islam fortzusetzen.“

Schließlich wurde die Polizei gerufen, um die Demonstranten zu entfernen. Ein Polizeisprecher sagte später, dass zwei der 22 beteiligten Männer verhaftet wurden, einer für Drohungen und ein anderer wegen Beleidigung der Polizei.

Irshad Manji, eine bekannte Kritikerin des Islam, ist Autorin des Buches „The Islam Dilemma“. Sie sagte, sie habe schon heftigen Widerstand erlebt, aber so etwas habe sie noch nie zuvor gesehen.

Die Randalierer waren der Ansicht, dass Tofik Dibi und Irshad Manji nicht das Recht hätten, über den Islam zu sprechen war, weil sie zu liberal seien, sagte Dibi. Als die Unruhen begannen, nahm jedoch das Publikum Irshad Manji und Tofik Dibi in Schutz.

Die Islamisten, die auch rohe Eier warfen, forderten, dass die Teilnehmer der Debatte die Bühne verlassen, welches die Diskutanten abgelehnten. Herr Dibi schrieb später in seinem Twitter, dass die Debatte „über eine vielversprechende neue Generation von Muslimen“ später auf Antrag von Frau Manji fortgesetzt wurde.

Geert Wilders twitterte anschließend: „Tofik Dibi verdient es nicht, von radikalen Moslems mit Eiern beworfen zu werden. Er muß sagen dürfen, was er denkt.“
 
Hier ein Video der Szene:

Nicht wie in Deutschland schlagen die Zeitungen in den Niederlanden nach der Beschneidung der Meinungsfreiheit Alarm:
 
» Het Parool: Radicale moslims verstoren debat in De Balie
» De Telegraaf: Radicale moslims verstoren debat Balie

(Spürnasen: Islamischer Mehrtuerer und Günther W.)




Türkin verleiht Türkin Integrationspreis

Auch so eine getürkte Farce! Kaum im Amt übergibt die neue Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, den Berliner Integrationspreis 2011 an die Tagesspiegel-Kolumnistin Hatice Akyün. Die Ehrung findet heute statt, Ko-Preisträgerin ist die Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan, die im Fernsehen gegen Sarrazin ihre mehr als dürftigen Rechenkünste zur Schau stellen durfte. Es reicht nicht, daß durch politkorrekte Migrantenquoten immer mehr Mihigru-JournalistInnen den dummen Kartoffeln den Spiegel vorhalten und die Welt erklären dürfen, nein, dafür müssen auch noch Preise verliehen werden.

Womit hat Hatice Akyün den Integrationspreis verdient? In diesem Artikel schreibt sie, die Deutschen seien doch der Urtyp der Promenadenmischung und sie würde ihren türkischen Pass nie hergeben. In diesem Text stilisiert sie alle Türken als potentielle Opfer von Dönermördern, hier faselt sie völlig sinnfrei, die Berliner Politik sei ein Krippenspiel. In ihren Texten findet sich zur Integration türkischer Sozialhilfeempfänger in den Arbeitsmarkt und zur Behandlung türkischer Intensivtäter nicht die Bohne. Aber das hat System. Bei  uns räumen Ausländer inzwischen reihenweise Kulturpreise ab, das einzige Verdienst dabei ist nur ihre fremde Herkunft. Schauen wir mal beim moslemischen Türken Feridun Zaimoglu:

1997: Civis-Medienpreis
1998: Drehbuchpreis des Landes Schleswig-Holstein
2002: Friedrich-Hebbel-Preis
2003: Preis der Jury beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb
2003: Inselschreiber
2005: Adelbert-von-Chamisso-Preis
2005: Villa-Massimo-Stipendium
2005: Hugo-Ball-Preis der Stadt Pirmasens
2006: Kunstpreis des Landes Schleswig Holstein
2007: Carl-Amery-Literaturpreis
2007: Grimmelshausen-Preis für (das abgeschriebene) Leyla
2007: Tübinger Poetik-Dozentur
2008: Corine für Liebesbrand
2010: Jakob-Wassermann-Literaturpreis
2010: Kulturpreis der Stadt Kiel

Was hat der Kanak-Attack-Autor mit Adelbert von Chamisso oder Jakob Wassermann gemein? Schauen wir beim moslemischen Iraner Navid Kermani:

2000 Ernst-Bloch-Förderpreis
2003 Jahrespreis der Helga-und-Edzard-Reuter-Stiftung
2004 Europa-Preis der Heinz-Schwarzkopf-Stiftung
2009 Hessischer Kultur Preis
2011 Buber-Rosenzweig-Medaille
2011 Hannah-Arendt-Preis

Kermani und Hannah Arendt? Da liegen Welten! Schauen wir beim Bulgaren Ilja Trojanow:

1995 Bertelsmann-Literaturpreis
1996 Marburger Literaturpreis
1997 Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt
2000 Adelbert-von-Chamisso-Preis
2006 Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Belletristik
2006 Villa Aurora-Stipendium
2006 Finalist beim Deutschen Buchpreis
2007 Berliner Literaturpreis
2007 Mainzer Stadtschreiber
2007 ITB BuchAward für Gebrauchsanweisung für Indien
2007 Tübinger Poetik-Dozentur gemeinsam mit Feridun Zaimoglu
2009 Preis der Literaturhäuser
2009 Comburg-Literaturstipendium Schwäbisch Hall
2009 Longlist des International IMPAC Dublin Literary Award
2010 Würth-Preis für Europäische Literatur
2010 ITB BuchAward für Kampfabsage, Kategorie „Kulturen“
2011 Carl-Amery-Literaturpreis

Man könnte meinen, Trojanow sei bedeutender als Goethe, und der hat nie einen Preis gekriegt. Es ist ziemlich eindeutig, nach welchen Maßstäben hierzulande Preise vergeben werden. Und fast vergessen: Wer stiftet und vergibt den Berliner Integrationspreis? Der „Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen“. Der Kreis schließt sich.




Von Mäusen und Wölfen

Bild 1: Von Mäusen und Wölfen

Bild 2: Von Mäusen und Wölfen

Bild 3: Von Mäusen und Wölfen

Bild 4: Von Mäusen und Wölfen

© 2011 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.




Immerhin: Türken nicht gleich EU-Bürger

Ein Mini-Lichtblick! Türken haben nicht den gleichen Schutz vor Ausweisung wie EU-Bürger. Das entschied gestern der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen. Die taz quasselt schon von Türken als Ausländern zweiter Klasse. Nach taz-Logik ist sowieso jeder Ausländer den Einheimischen völlig gleichgestellt und muß von uns durchgefüttert werden. In einem weiteren Kommentar zum Urteil beruhigt sich die taz aber wieder, denn der türkische Intensivtäter, um den es ging, hat inzwischen geheiratet und darf deshalb wahrscheinlich bleiben. Zu früh gefreut, ihr Kartoffeln! Hier die Migrations-Lobby zum Urteil, und hier das Urteil „Nural Ziebell gegen Land Baden-Württemberg“ (Az C-371/08) im Wortlaut.




Broder: Die braven Sängerknaben von PI

Henryk M. BroderFür Henryk M. Broder lieferte das Interview des Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, mit der Süddeutschen Zeitung über den vermeintlichen „Rassismus im bürgerlichen Milieu“ der „hetzerischen“ Internetseite Politically Incorrect eine regelrechte Steilvorlage. Auf der Achse des Guten brachte er mit seinem Artikel „Aiman, die Maultasche“ mal wieder einen sprachlichen Leckerbissen, in dem er PI im Vergleich zu einschlägigen muslimischen Internetseiten als „brave Sängerknaben“ bezeichnete.

(Von Michael Stürzenberger)

Das liest sich beim Altmeister der intellektuellen Kampfrhetorik so:

Mazyek sollte es besser wissen, aber der SZ, die seine Organisation zu einem “der wichtigsten islamischen Dachverbände der Bundesrepublik” hochjubelt, kann er jeden Bären aufbinden. Wer ein wenig sucht, findet mühelos muslimische Extremisten, die sich ganz ungehindert im Netz ausbreiten, ohne dass der Verfassungsschutz oder der Zentralrat der Muslime etwas dagegen unternehmen würden. Das mag im Sinne der Freiheit der Meinungsäußerung, die auch für extreme Meinungen gilt, durchaus richtig sein, komisch wird es nur, wenn eine Maultasche wie Mazyek aus einem Glashaus heraus mit Steinen wirft. “Tal der Wölfe” ist nicht von Rechtspopulisten produziert und bejubelt worden, sondern von Leuten, die im selben sozio-kulturellen Biotop ihre Runden drehen wie Mazyek. Wem zum “muslim-markt” nichts einfällt, der sollte zu “politically incorrect” schweigen. Und verglichen mit Pierre Vogel sind die “Rechtspopulisten” brave Sängerknaben.

Das werten wir mal als verdeckte Aufforderung, unsere Stimmen in Zukunft noch etwas anzuheben. Wir wollen schließlich angesichts der Sangeskraft des mohammedanischen Djihadisten-Chors nicht irgendwann unhörbar werden.

Mazyeks verbale Steinwürfe aus seinem Glashaus gehen jedenfalls voll ins Leere. Mit Rassismus und Hetze hat PI genauso viel zu tun wie der Islam mit Frieden – nichts. Aber die „Maultasche“ Mazyek krallt sich jetzt an den letzten Strohhalm, der ihm noch gegen die stetig wachsende Islamkritik geblieben ist, da die Nazikeule gegen die „Rechtspopulisten“ in der „Mitte der bürgerlichen Gesellschaft“ glatt vorbeischwingt. Es ist schäbig vom Moslem-Zentralratler, im Kielwasser der Dönermörder-Diskussion nun einen Bezug von PI zu rechtsradikalen Kriminellen konstruieren zu wollen. Darauf werden weder der Verfassungsschutz noch die Bundesregierung hereinfallen. Der Feind der Demokratie sitzt im „sozio-kulturellen Biotop“ der grünen Ideologie – und zwar der des Islams.

Henryk M. Broder hat sich erfreulicherweise nicht in den Stimmenchor der Anti-PI-Heuchler eingereiht. Es tut durchaus gut, wenn dem PI-Schiff im medialen Sturm der Wind nicht immer nur frontal entgegenbläst, sondern zur Abwechslung auch mal von hinten in die Segel weht. Nicht dass uns das kollektive Medien- und Politikergebläse etwas ausmacht. Wir können gut damit leben, in einem politisch korrekt verseuchten Land fast alleine auf weiter Flur gegen die vorherrschende Windrichtung zu segeln.

Es ist aber schon ein Armutszeugnis, dass hierzulande kein Politiker oder Journalist offen zugeben darf, auch ab und zu ganz gerne mal zensurfreie Nachrichten auf pi-news zu lesen. Noch gilt die Vorgabe, dass die ungeschminkte Wahrheit über den Islam in die Schmuddelecke gehört.

Die jetzige Familienministerin Kristina Schröder las in ihrer Zeit als Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Islam, Integration und Extremismus in den Jahren 2007 und 2008 offensichtlich gerne PI und hatte auf ihrer Internetseite auch einen Link gesetzt. Kaum kam ihr der Spiegel auf die Schliche, musste sie sich distanzieren. Dessen Kultur-Redakteur Matthias Matussek hatte bis Mitte dieses Jahres auf seiner Internetseite auch einen PI-Link plaziert, bevor ihn möglicherweise die Verfassungsschutzüberwachungs-Diskussion im Nachgang der Breivik-Debatte vorsichtig werden ließ.

Es gab noch andere, die das PI-Schiff im Sturm auf hoher See verließen. Wir aber bleiben an Bord und halten das Ruder fest in der Hand, um es durch den immer stärker werdenden Orkan auf Kurs zu halten.