TV-Tipp: Tatort mit Islam-Terror

Heute kommt um 20:15 Uhr in der ARD ein Tatort mit dem Titel „Der Weg ins Paradies“. Ob Pierre Vogel dabei eine Gastrolle bekommen hat, ist noch nicht bestätigt. Auf jeden Fall soll der Streifen laut FAZ „so gut wie lange nicht mehr“ sein. Eigentlich hatte die ARD eine Art Themenabend über Islamterror geplant, aber die anschließende Jauch-Talkshow hat jetzt kurzfristig auf das aktuelle Thema Bundeswulff umgestellt. Nachdem Udo Ulfkotte jetzt auch noch die Ehefrau des Bundespräsidenten in ein schiefes (rotes) Licht gerückt hat, wozu er sich auf alte Internetberichte über ihr Vorleben stützt, könnte es langsam eng für den „Der Islam gehört zu Deutschland“-Präsidenten werden.

(Von Michael Stürzenberger)

Der Tatort dürfte, wenn man dem FAZ-Artikel vertrauen darf, ziemlich tief in die muslimische Parallelwelt mit Abschottung, Gewaltbereitschaft und Terrorplanung eintauchen. Hauptthema sollen offensichtlich Konvertiten sein, die ihre Religion „dogmatisch“ sehen und besonders gewaltaffin seien. Wir dürfen gespannt sein, wie politisch korrekt die ARD dann doch noch die Kurve kriegt, damit der Islam nicht etwa ein Imageproblem in Deutschland bekommt. Das wird bei den Zensurwächtern des Ersten Deutschen Erziehungsfernsehens sicher nicht durchgehen.




Neues aus der Homoehen-Forschung

Die Schwulenforschung von Schwulen für Schwule ruht nicht, bis alle Facetten des schwulen Lebens erforscht sind, und sie entdeckt laufend bisher übersehene Tatsachen. Wesentliche Erkenntnisquellen sind, wie übrigens auf allen anderen Fachgebieten auch, die Myriaden von täglich erscheinenden Studien.

Im Sinne der unbedingt erforderlichen wissenschaftlichen Objektivität hat es sich im Zeitalter der politischen Korrektheit als zweckmäßig erwiesen, wenn Mindestlohnstudien von Gewerkschaften, AKW-Studien von Greenpeace, Öko-Studien von Claudia Roth, Migrantenstudien von Migranten, Linksextremismus-Studien von Linksextremisten und Schwulen- und Lesbenstudien von Schwulen und Lesben erstellt werden.

Es sollte jedem klar sein, daß die Genannten sich als Betroffene am besten auskennen und so ihre Forschungen unzweifelhaft als faire und neutrale Ergebnisse gewertet werden müssen. Diese Vorgehensweise hat auch den Vorteil, daß man notfalls sich selber und seine eigenen Wünsche explorieren kann, wenn gerade keine anderen Subjekte oder Objekte zur Untersuchung bereitstehen. Und selbstverständlich kann man auch ausgiebig in befreundeten und wesensverwandten Studien abschreiben und diese zitieren. Nach dieser Einleitung hier das Neueste:

Ein Forscherteam der Columbia University hat in Massachusetts festgestellt, daß die Homoehe Schwule gesünder macht, egal ob verheiratet oder nicht. Bereits ein Jahr nach Einführung der Homoehe dort sanken die Gesundheitskosten bei allen Gays um signifikante 13%. Es wäre deshalb im Interesse der Krankenversicherung, wenn es endlich mehr Homoehen gäbe. Näheres siehe SPIEGEL!

In Österreich, wo noch unglaubliche Diskriminierungen herrschen, nicht einmal ein Bindestrich ist bisher erlaubt, will die Stadt Wien nun die Kinderwünsche von homosexuellen Paaren endlich erfüllen. Dies betrifft sowohl die künstliche Befruchtung bei Mama-Mama-Familien, als auch die Adoption in Papa-Papa-Familien. Dies wird möglich durch die sensationelle Studie des Kölner Forschers Dominic Frohn, der festgestellt hat, daß die Kinder auch in einer Homoehe eine klare Geschlechteridentität haben und nicht häufiger schwul, lesbisch oder bisexuell würden als Altersgenossen in klassischen Vater-Mutter-Kind-Familien:

„Sie probieren allerdings mehr aus und sind später sogar gefestigter“, erklärte Frohn. Hinsichtlich der Geschlechterrolle trete zudem ein „breiteres Verhaltensrepertoire“ zutage: „Da dürfen Mädchen auch mal aggressiv sein und Buben weinen.“

Da die von der EU mitfinanzierte Studie samt Grußwort des Kölner OBs im Internet steht, haben wir mal kurz hineingeschaut und festgestellt, daß über die Hälfte der riesigen, repräsentativen Datenbasis von etwa 100 angeblich untersuchten Kindern in Homoehen noch gar nicht schulpflichtig ist. Aber Frohn hat sicher genau extrapoliert, und es bleibt eine bahnbrechende Erkenntnis, daß diese Kinder in diesem Alter noch nicht schwul geworden sind, was man auch am Foto von Elton Johns Baby deutlich sieht.

Wir vertrauen übrigens darauf, daß Dominic Frohn in zwanzig Jahren noch einmal den Lebensweg, die Lebensqualität und die Zufriedenheit der adoptierten Kinder untersucht.  Bitte beachten Sie bei Bedarf  am Ende der Studie auch die Literaturhinweise und die vielen nützlichen Adressen! Weitere Tipps bei queer.de!




Die ZEIT – einst liberal, heute linksversifft!

Man hat den Schreiber dieser Zeilen mehrmals angegriffen, Worte wie „linksversifft“ dürfe man für unsere Presse nicht verwenden, und sie seien sowieso total übertrieben. Schauen wir uns also die einst liberale ZEIT (Logo siehe oben) eines Gerd Bucerius heute an. Das Wochenblatt gehört mit einer Auflage von 460.000 Exemplaren zu den größten und einflußreichsten Medien im ökodiktatorischen, linkspopulistischen Meinungsspektrum. Was steht dort geschrieben?

Daß die ZEIT führend im „Kampf gegen Rechts“ ist, dürfte allgemein bekannt sein. Sie hat aber auch kein Herz mehr für Konservative, wie Gründerverleger Bucerius einer war. Und was die Marktwirtschaft angeht, welche Deutschland nach dem Krieg wohlhabend gemacht hat, da ist in der ZEIT tote Hose. Hier Inhalte, Überschriften und Texte der vergangenen vier Wochen:

» Warum begreifen die Kapitalisten nicht, daß sie untergehen?
» Elmar Altvater: Man kann sich den Kapitalismus abgewöhnen!
» Kapitalismus muß wieder zivilisiert werden!
» Christa Wolf, Brennglas DDR, Sozialismus, Kapitalismus!
» Slavoj Žižek, Superstar der Kapitalismuskritik!
» Formel für ein besseres Leben ohne Geld!
» China träumt wieder von Sozialismus!
» Weg mit dem ganzen Kapitalismus-Ballast!
» Gandhi hilft bei Zähmung des Kapitalismus!
» Abschied vom Wachstum!
» Wir Sozialisten!
» Ein Sozialismus ohne Moskau!
» Sahra Wagenknecht: Begrenzt die private Wirtschaftsmacht!
» Arundhati Roy: Das Ende des Kapitalismus naht!
» Die Linke Sahra Wagenknecht und Christdemokrat Heiner Geißler schaffen gemeinsam den Kapitalismus ab!

Dies sind wie gesagt schnell gefundene Links der letzten Tage! Die Lemuren der ZEIT-Redaktion sind natürlich rotversifft, was sonst? Suchen Sie mal im Blatt in diesen vier Wochen einen einzigen Text, der den Kapitalismus oder die Marktwirtschaft lobt und verteidigt! Sie werden nichts finden. Und eine ähnliche Einstellung finden Sie bei den Roten Socken im SPIEGEL, STERN, in der Süddeutschen und im ganzen verdummten Pressesumpf. Ich will als Liberaler aber nicht so sein und bin gern bereit, hin und wieder statt ‚linksversifft‘ alternativ auch ’sozialistisch‘, ‚kommunistisch‘, ’stalinistisch‘, ‚maoistisch‘ oder ‚bolschewistisch‘ zu verwenden. Varietas delectat!




Der Untergang der FDP

Die FDP ist so gut wie tot, sie weiß es nur noch nicht. Die Gründe sind ganz einfach. Es ist schleierhaft, warum das die Unterbelichteten an der Spitze dieses geschrumpften Vereins nicht wissen. Die FDP bekam bei der letzten Bundestagswahl 14,6% der Stimmen und lag damit komfortabel vor der SED-Linkspartei und den Grünen. Viele waren über dieses Wahlergebnis erstaunt, und es war ein Zeichen der Hoffnung, daß noch nicht ganz Deutschland von der roten Seuche erfaßt war. 

Und was hat die FDP aus ihrem Wahlergebnis gemacht? Eine Mehrwertsteuersenkung für Hotels. Das war alles. Warum hat sie keine Mehrwertsteuersenkung für alle durchgesetzt, und sei es auch nur um einen Punkt? Ansonsten war die FDP – mit einer perfiden Ausnahme – immer nur ein lemmighaftes  CDU-Anhängsel mit denselben linken Ambitionen, zum Beispiel der Forderung nach Mindestlohn. Beim Atomausstieg schwenkte Lindner nach fünf Minuten auch um und ein. Brauchen wir wirklich fünf Parteien, welche den Mindestlohn fordern und auch sonst in allem einig sind?

Und dann kam die große Chance, der Euro! Anstatt sich mit ökonomischem Wissen (?) konsequent gegen die permanenten Rettungsversuche zu positionieren, ist sie auch hier nur allen anderen Parteien hinterher gerannt. Die Mehrheit der Bürger des Landes will aber nicht für griechische Schulden zahlen. Die FDP hätte leicht Traumergebnisse mit 25% und mehr einfahren können. Die lächerliche Idiotie, daß wer nicht die Schulden der EUdSSR zahlt ein Neonazi ist, hätte man souverän auf die Seite wischen können.

Und warum das alles? Die Karrieregeilen wollten an der Macht bleiben, denn natürlich hätte man die Koalition mit der CDU notfalls aufkündigen müssen. Aber der Verlust von ein paar Minister- und Staatssekretärsposten und anderen Pfründen wäre durch ein tolles Wahlergebnis mehr als ausgeglichen gewesen. Die Zukunft der FDP hätte glänzend ausgesehen.

Und nun? Wer will die alten Knacker in der FDP? Keiner! Und wer will die jungen Versager aus der Boygroup? Auch keiner. Dies heißt aber nicht, daß hier Frank Schäffler angegriffen werden soll. Seine Initiative war richtig, nur den Herren Rösler, Lindner & Co, denen nimmt niemand mehr etwas ab. PI hat erst gestern darüber geschrieben. Der Zug ist abgefahren!

Bin gespannt, was morgen Hans-Olaf Henkel aus dem Zylinder zaubert. Er wollte ja den FDP-Entscheid abwarten. Es sieht alles danach aus, daß die Freien Wähler da irgendetwas vorhaben. Es kann nicht sein, daß in diesem Land auf Dauer fünf Parteien von der CDU bis zur SED in den meisten Fragen derselben Meinung sind! Hier zwei externe Links, die in die ähnliche Richtung argumentieren:

FAZ: FDP – der Untergang!
EF-Magazin: FDP-Untergang!




Sabatina: „Ihr politisch korrekten Pressefritzen“

Die aktuelle Ausgabe des SPIEGEL liefert einen wahren Leckerbissen für Islamkritiker: Eine vierseitige Reportage über die Ex-Muslimin Sabatina James, die in Bezug auf die friedlichste aller Weltreligionen™ bekanntermaßen kein Blatt vor den Mund nimmt. Redakteur Matthias Matussek, der bis vor kurzem auf seiner Homepage noch einen Link zu PI plaziert hatte, portraitiert die mutige Frau, die in Deutschland unter permanentem Personenschutz steht. Sie hat ihn dabei mit den richtigen Worten provoziert: „So was veröffentlicht Ihr nie. Dazu seid ihr politisch korrekten Pressefritzen zu feige“. JETZT mit Video: Sabatina James im Interview

(Von Michael Stürzenberger)

Damit meinte sie ihre Mappe mit Schreckensbildern von geköpften Christen. Matussek beschreibt sie als „Splatter-Fotos aus der heißen Zone des Glaubenskampfes des 21. Jahrhunderts“. Veröffentlicht hat er natürlich kein einziges dieser Bilder – das könnte schließlich die negative Volksmeinung über den Islam noch weiter verschlechtern, und das traut sich nicht einmal der wohl islamkritischste Autor des SPIEGEL. Ansonsten bringt er in seinem Artikel dann doch einige knallharte Aussagen der attraktiven Frau aus Pakistan, die mit ihrer früheren Religion gnadenlos abrechnet. Von Allah und dem Propheten hat sie sich konsequent abgewendet, was ihr Vater mit den Worten kommentierte:

„Wer unserem Glauben den Rücken kehrt, hat den Tod verdient.“

Seitdem ist sie auf der Flucht. Vor ihrer eigenen Familie und möglichen muslimischen Auftragsmördern. Aber sie kämpft und klärt trotz dieser permanenten Bedrohung unbeirrt weiter auf. Außerdem wirbt sie für das Christentum, zu dem sie gefunden hat und von dessen Botschaft der Nächstenliebe sie vollkommen durchdrungen zu sein scheint. Sie sei „auf einer Mission“, wie der katholische Dorfpfarrer bemerkt, der sie getauft hat.

Matussek zitiert auch Flugblätter, auf denen Sabatina folgende provozierende Fragen an deutsche und österreichische Bürger stellt:

„Was würden Sie tun, wenn der Austritt aus der Kirche mit dem Tode bestraft würde?“

„Wie viel Toleranz hätten Sie, wenn man Ihre Kinder töten würde, weil sie christliche Vornamen haben?“

Dies alles ist auf der ersten Doppelseite des spannenden SPIEGEL-Artikels nachzulesen. Es kommt aber noch besser: Den Islam bezeichnet sie als „religiösen Faschismus“. Das „Verständnis der Deutschen“ für diese totalitäre Ideologie nennt sie „blind“. Die „einzig vernünftige Politikerin“ dieses Landes ist für sie Familienministerin Kristina Schröder, die 2007 und 2008 auf ihrer Homepage bezeichnenderweise auch einen Link zu PI plaziert hatte. Die Dunkelziffer der von Schröder veröffentlichten 3000 Zwangsverheiratungen in Deutschland sei „zehnmal so hoch“, wie Sabatina schätzt. Ihr treffender Kommentar zum Schweigen der Frau Merkel hierzu:

Und da gibt die Bundeskanzlerin keine Erklärung, dass sie sich schämt, dass sowas in Deutschland vorkommt.“

Den türkischen Ministerpräsidenten, der Deutschland in dieser Frage allen Ernstes seine „Hilfe“ angeboten hatte, bügelt sie kalt ab:

Ausgerechnet Erdogan. In der Türkei ist jede dritte Frau zwangsverheiratet, der Staatspräsident Gül hat seine geehelicht, als sie 15 war. Erdogan soll, bevor er hilft, erstmal dafür sorgen, dass keine Christen in der Türkei umgebracht werden.“

Gedruckt auf den Seiten 140 und 141 dieser bemerkenswerten SPIEGEL-Ausgabe, die ab morgen erhältlich ist.

Sabatina James scheint im Augenblick bei kirchlichen Organisationen recht gefragt zu sein. Anfang Oktober hatte die „Katholische Sonntagszeitung für Deutschland“ eine große Titelgeschichte mit einer Menge knallharter Zitate veröffentlicht.

Vergangenen Mittwoch war sie auf Einladung der Benedictus-Stiftung zu einem Vortrag in München. Nach außen will diese Stiftung aber keinesfalls den Eindruck erwecken, islamkritisch zu sein. „Wir sind pro-islamisch“, wurde einem Anrufer mitgeteilt, der gerne zu der Veranstaltung gegangen wäre. Es sei „leider eine geschlossene Gesellschaft“, zu der keine externen Besucher eingeladen werden, hieß es. Besser könnte man die heuchlerische Doppelmoral solcher katholischer Organisationen nicht beschreiben. Sie wissen ganz genau über die Gefährlichkeit des Islams, wollen dies aber entweder aus Angst, wegen der Politischen Korrektheit oder mit Rücksicht auf die momentan angesagte verlogene Toleranz- und Dialog-Strategie nicht öffentlich äußern.

Immerhin haben sie sich angehört, was Sabatina James zu sagen hat. Jetzt können sie später auch nicht mehr behaupten, „von nichts gewusst“ zu haben.

Sabatina James im Interview:

(Spürnasen: theAnti2007 / torben-ha)




Biogans Theresa Bäuerlein gibt Weihnachtstipps

Die ganz hervorragende Müsli-Nachwuchsjournalistin Theresa Bäuerlein (Foto) gibt auf der Hamburger Müsli-Seite der ZEIT die Richtung vor, wie Sie als Müsli Weihnachten zu feiern haben. Ein sehr gelungener Überblick mit vielen Tipps und einer Unmenge Müsli-Links! Chapeau! Wir fassen kurz zusammen: 

Keine verseuchte polnische Gans essen, sondern eine Biogans aus deutscher Freilandhaltung, wobei Schweinefleisch eine bessere CO2-Bilanz hätte. Am besten wäre aber gar kein Fleisch. Die Internetseite „Vegefarm etwa bietet eine erstaunliche Auswahl“, darunter pflanzlichen Tintenfisch. Auch Tofu wäre ein kotrrektes Festmahl.

Dazu brauchen Sie einen ungespritzten Weihnachtsbaum. Robin Wood hat eine Liste. Wer unbedingt Lametta will, bitte wiederverwendbares, bleifreies Lametta kaufen! Die Kerzen sollten aus Bienenwachs und nicht aus Paraffin sein, Räuchermännchen aus dem Erzgebirge und nicht aus China. Elektrische Lichterketten, falls unbedingt nötig, natürlich mit möglichst wenigen LED-Birnchen! Und bald wieder ausschalten.

Geschenke in wiederverwendbares Papier oder Packpapier einpacken. Auch tunlichst keine Bücher verschenken wegen dem Papierverbrauch, ein (mit Ökostrom betriebener) E-Book-Reader ist unter Umweltgesichtspunkten besser. „Der CO2-Abdruck für die Herstellung eines Kindles“ ist nach einem Jahr ausgeglichen!

Auf keinen Fall etwas mit Gold verschenken. Denken Sie an die schmutzigen Minen und an die Kinderarbeit. Dasselbe betrifft den Diamantenhandel, der mit Menschenrechtsverletzungen einhergeht. Fair gehandeltes Gold soll es aber auch geben. Noch besser wären aber gar keine Geschenke, sondern Spenden an Greenpeace oder die Grünen. Oder Sie vergeben einen Mikrokredit von 25 Dollar an einen Kleinunternehmer in Haiti.

Bitte am besten keine Verwandten besuchen und die auch nicht einladen! Denken sie an das CO2. Wenn es aber sein muß, dann die nächstgelegenen Verwandten besuchen, natürlich mit Bus oder Bahn. Sollten Sie tatsächlich fliegen müssen, dann unbedingt bei Atmosfair einen Ablaß kaufen, die bauen dafür in Indien eine Solarküche oder stellen eine Palme an den Amazonas.

Falls Sie den Überblick verloren haben, hier noch einmal das Wichtigste in Kürze für das ganz optimale Weihnachtsfest: Nichts tun! Kaufen Sie nichts, essen Sie nichts, bewegen Sie sich nicht, stellen Sie die Atmung ein! Damit ist ihre Ökobilanz absolut sauber.

Diese Liste steht, wie gesagt in der ZEIT mit allen überlebensnotwendigen Links, und nicht etwa in der Titanic! Frohes Fest!




Letzte US-Soldaten verlassen Irak – und jetzt?

Acht Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Tage nachdem die US-Soldaten die Grenzen zum Irak überschritten haben, sind nun die letzten wieder abgezogen. 4.484 Amerikaner wurden getötet, 32.200 verletzt. Die Iraker und ausländischen Terroristen, die getötet wurden, hat man nicht genau zählen können. Zwischen 104.000 und 113,000 irakische Zivilisten seien getötet worden, sehr viele davon durch die eigenen Landsleute. Und der Krieg kostete ca. 800 Milliarden Dollar. Was hat er gebracht?

Nichts wahrscheinlich. Wenn man zynisch ist, kann man davon ausgehen, daß Saddam Hussein in diesem Zeitraum auch 100.000 Landsleute ermordet hätte, aber Flüchtlingsströme hätte es in diesem Ausmaß sicher nicht gegeben, und die Christen waren unter Saddam sicher. Die Iraker hätten in einer Diktatur gelebt, aber ging es ihnen in der Zwischenzeit besser, nur weil sie ein paar Mal wählen durften? Nun drohen definitiv Bürgerkrieg und Stammeskämpfe. Das Sterben geht weiter. Welches Problem ist gelöst?

Was lernen wir daraus? Leider anscheinend auch nichts. Sicher werden die Amerikaner in den nächsten Monaten keine neue Invasion starten, aber wir sitzen in Afghanistan und tun so, als ob es dort besser sei. Ob wir heute rausgehen oder erst in zwei Jahren, auch das wird keinen Unterschied machen.

Wenn man an das hysterische Jubelgeschrei beim Start des arabischen Frühlings in Tunesien vor einem Jahr denkt und die üblen Ergebnisse anguckt, muß es einem politisch denkenden Menschen, der unsere Vorteile im Auge hat, schlecht werden. Wir haben danach in Ägypten gejubelt, nur damit wir jetzt beim Urlaub am Roten Meer bald Kopftücher anziehen dürfen. In Libyen wurden die einen Verbrecher mit unseren Bomben durch andere Verbrecher ersetzt, und jetzt regieren auf den Straßen Banditen. Und das geht so weiter.

Die europäischen Großstrategen, denen finanziell das Wasser bis zum Hals steht, können es nicht erwarten, bis in Syrien auch die Islamisten regieren und die Flüchtlinge von dort unsere Asylheime überschwemmen. Und weitere arabische Dikaturen sollen folgen. Kein Land der Erde ist sicher vor unseren Einmischungen, überall treten die westlichen Besserwisser auf, rufen nach Menschenrechten und Demokratie, und die Merkel kommt sich nicht blöd dabei vor, wenn sie weit hinten in der Mongolei die Abschaffung der Todesstrafe fordert.

Dies heißt nicht, daß generell jede Intervention und Invasion für immer abzulehnen wäre. Aber wenn schon, dann bitte richtig. Diese „humanen“ Einsätze, wo Soldaten als Kindergärtner eingesetzt und trotzdem getötet werden, bringen gar nichts außer massenweise Asylbewerber. Da soll man lieber daheim bleiben. Die allgemeine Weltverbesserung funktioniert nicht. Ein Kontinent wie Europa könnte langsam merken, daß er auf dem absteigenden Ast sitzt. Er müßte seine wenigen verbliebenen Mittel zum eigenen Vorteil einsetzen und nicht mit blödem Gerede und Milliardenspenden den eigenen Untergang noch befördern. Der kommt schnell genug!




Was haben „Ehren“-Morde mit dem Islam zu tun?

Laut einer Untersuchung der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 5.000 „Ehren“-Morde jährlich, davon 300 in der Türkei. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher bei bis zu 100.000 Morden pro Jahr. In Deutschland sind bislang über 150 dokumentiert. Aber natürlich „hat das nichts mit dem Islam zu tun“, denn diese Antwort kommt immer wie aus der Pistole geschossen, wenn um „Ehren“-Mord, Zwangsheirat, Terror und andere unschöne Erscheinungen diskutiert wird, mit denen die Welt durch bestimmte Kreise „bereichert“ wird.

(Von Hermann Braun, Gruppe „Religion und Menschenrechte“)

Erstaunlich ist, dass diese Antwort meist nicht von Muslimen kommt, sondern von Leuten, die wenig Ahnung vom Islam haben. Auswendig gelernt und vielfach eingeübt?

Dabei ist diese Behauptung schon in sich fatal. Wie kann jemand behaupten, dass da kein Zusammenhang besteht? Nicht einmal ein ausgewiesener Experte könnte das, ein ernstzunehmender Islamwissenschaftler könnte höchstens sagen, dass er da „keinen Zusammenhang“ sehe. Wird er aber nicht. Warum?

Beim Thema „Ehren“-Mord fällt auf, dass es fast ausschließlich in islamisch geprägten Milieus vorkommt. Das könnte aber auch eine zufällige Übereinstimmung sein, aufgrund der man noch nicht auf die Ursache schließen könne. Fachlich ausgedrückt: Korrelation bedeutet nicht automatisch Kausalität. Schließlich sind z.B. die meisten Moslems schwarzhaarig und niemand würde behaupten, dass das von ihrer Religion kommt. So ist die Frage, gibt es etwas in den Grundlagen des Islam – Koran und Sunna – das „Ehren“-Morde rechtfertigt oder zumindest gestattet?

Ja, das gibt es. Im Koran, Sure 18, wird ein Mord beschrieben und mit der Ehre begründet. Ab Vers 60 wird beschrieben, wie Moses mit seinem jungen Diener umherreist. Dabei „fanden sie einen Meiner (Allahs) Diener, dem Wir Unser (Allahs) Wissen gelehrt haben“ (Vers 65). Wer damit gemeint sein könnte, darüber streiten die Islamgelehrten. Auf jeden Fall ein hoher Prophet, denn er belehrt Moses (islamisch Musa), der ja auch im Islam einen hohen Rang einnimmt. Jedenfalls will Moses von ihm lernen, denn im nächsten Vers sagt Moses: „Darf ich dir folgen, damit du mich von dem Wissen, das dir gegeben wurde, lehrst?“

Und dann geht es zur Sache. Wenig später steht geschrieben: „Wieder machten sie sich auf den Weg, bis sie einen Jungen trafen, den er tötete. Moses sprach: ‚Tötest du wirklich einen unschuldigen Menschen, der keinen Mord begangen hat? Du hast etwas Furchtbares getan!“ (Vers 74). Moses reagiert also vernünftig, doch der andere Prophet klärt ihn auf: „Was den Jungen anbelangt, so waren seine Eltern gläubige Menschen, und wir fürchteten, wenn er am Leben bliebe, würde er Gewalttaten und Unglauben über sie bringen. (Vers 80) Wir wollten, daß ihr Herr ihn durch einen Besseren, Wohltätigeren und Mitleidigeren ersetzt.“ (Vers 81)

Es wird also ein junger Mensch rein auf Verdacht hin umgebracht! Und das von einem Menschen, dem Allah Wissen gelehrt hat. Menschenverachtender geht es wohl kaum. Diese Stelle im Koran ist aber wohl den Wenigsten bekannt, weder den „Ehren“-Mördern noch auch den Islamkritikern. Trotzdem zeigt es, dass „Ehren“-Mord mit Islam sehr wohl „etwas zu tun“ hat. Allerdings gibt es auch eine andere Stelle im Koran, die annähernd gegenteilig ist:

Sure 33, Vers 28: „Prophet! Sag zu deinen Gattinnen: Wenn euch der Sinn nach dem diesseitigen Leben und seinem Flitter steht, dann kommt her, damit ich euch ausstatte und auf eine ordentliche Weise freigebe!“ Der Prophet ist für die gläubigen Muslime das absolute Vorbild, und der soll Frauen freigeben, die nach westlich-weltlicher Lebensweise streben, ihnen sogar eine Abfindung geben. Also sind „Ehren“-Morde doch verboten im Islam? Zu früh gefreut, ihr islamophilen Gutmenschen, dieser Vers gilt leider als abrogiert, d.h. durch einen späteren Vers aufgehoben. Zumindest bei vielen Rechtsgelehrten im Islam.

Ein klar denkender Mensch würde nie formulieren „das hat mit dem Islam nichts zu tun“, vor allem, wenn er sich wenig auskennt in dieser Religion. Vernünftig wäre die Fragestellung: „Was hat das mit dem Islam zu tun?“ oder die Aufforderung: „Zeig mir doch, was das mit dem Islam zu tun hat!“ Aber das hatten wir schon. In seiner Regensburger Rede hat Papst Benedikt XVI den Patriarchen von Konstantinopel zitiert: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat!“ Die Antwort der Muslime ist bekannt. Wütende Proteste und etliche Morde an Christen. Hat natürlich mit dem Islam nichts zu tun.

An dieser Stelle sei auch noch an den „Ehren“-Mord an der Berliner Mitbürgerin Hatun Sürücü erinnert. In der ARD-Dokumentation „Der Fall Sürücü“ sagte die damalige Freundin des Mörders aus, der Imam einer Weddinger Moschee habe sein Einverständnis für den Mord gegeben. Die Berliner Polizei scheint in dieser Angelegenheit bisher noch nicht ermittelt zu haben. Mehrere Anfragen von Journalisten bei der Pressestelle der Berliner Staatsanwaltschaft haben bisher zumindest kein Ergebnis gebracht. Man sollte der Berliner Justiz mitteilen, dass dieser Imam – falls es noch nicht geschehen ist – unverzüglich verhört werden sollte. Könnte es aber vielleicht auch sein, dass man die muslimische Gemeinschaft in Berlin, die ja gut 300.000 Menschen umfasst, nicht verärgern möchte? Wir wissen es nicht. Kontakt zur Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz:

» poststelle@senjust.berlin.de

Zur weiteren Vertiefung des Themas: Das Essay „Ehrenmorde und Islam“ des Journalisten Michael Mannheimer