Wulff trifft Imam Idriz in Katar

Wenn sich Christian Wulff mit dem Islam nur genauso gut auskennen würde wie mit zinsgünstigen Krediten, dann wäre dem Land sehr geholfen. Aber er scheint nicht die geringste Ahnung zu haben, welche Gefahren Deutschland durch die schleichende Islamisierung drohen. Den vom Verfassungsschutz überwachten Imam Bajrambejamin Idriz traf er jetzt im Rahmen der UN-Konferenz „Allianz der Zivilisationen“ in Doha/Katar, wie man beim Münchner Merkur nachlesen kann. Es scheint ihm keinesfalls unangenehm gewesen zu sein. Das Buch „Grüß Gott, Herr Imam“ liege zuhause auf seinem Tisch, und „das würde helfen“, wie er dem Imam gesagt haben soll. Fragt sich nur, bei was.

(Von Michael Stürzenberger)

Imam Idriz wird seit Jahren mit aller Macht hoffähig gemacht. Sowohl national als auch international. Die Strippen werden von allen Seiten gezogen, wodurch sich unser Land Zug um Zug islamisiert. Und unsere Politiker erweisen sich dabei noch als willige Steigbügelhalter. Der Merkur schreibt über das Katar-Treffen:

Bei der UN-Konferenz „Allianz der Zivilisationen“ in Doha/Katar hatte der Penzberger Imam Benjamin Idriz die Gelegenheit, mit Bundespräsident Christian Wulff kurz zu sprechen. Beide waren sich bereits bei einer Veranstaltung vor drei Monaten in München begegnet. „Er kennt mein Buch“, freut sich Idriz. Der Bundespräsident, der vor einem Jahr mit seiner Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland, für Aufsehen sorgte, habe ihm erzählt, dass es auf seinem Tisch liege. „So etwas hilft“, habe ihm der Bundespräsident gesagt.

Der Penzberger Imam war vom Emir von Katar zu der UN-Konferenz mit Regierungschefs, Staatspräsidenten und Vertretern vieler Nichtregierungsorganisationen eingeladen worden. Die „Allianz der Zivilisationen“ geht auf eine Initiative von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und seinem spanischen Ex-Amtskollegen Zapatero zurück. Als Ziel hat sie sich gesetzt, Ansätze zu finden, um Extremismus zu bekämpfen und kulturelle und religiöse Barrieren zu überwinden

Wenn man Extremismus bekämpfen will, sollte man sich einmal genauer bei Imam Idriz und seinen seltsamen Verbindungen umschauen – wobei er ja eigentlich nur die Anweisungen seiner Religion ausführt. Das macht er unauffällig, aber konsequent. Und zwar exakt nach den Regeln, wie sich Muslime in Minderheitsverhältnissen verhalten sollen: Dialogbereitschaft vortäuschen, dem Islam zu immer mehr Einfluß verhelfen und hinter den Kulissen die Übernahme des Gastlandes vorbereiten.

Idriz ist auf seine Weise viel gefährlicher als die vielen muslimischen Terroristen, die das weltliche Reich im Sinne Allahs schnell herbeibomben wollen. Und viel gefährlicher als die fundamentalen „Hass“-Prediger, die die Botschaften Mohammeds ungefiltert herausposaunen. Die Taqiyya eines nach außen „modern“ erscheinenden Imams in Anzug und Krawatte, der den Politikern genau das vorflötet, was sie hören wollen – das ist die größte Bedrohung für unser Land. Auf ihn fällt das gesamte politisch-mediale Establishment nur allzu bereitwillig herein.

Wir können nur immer wieder auf die Fakten hinweisen, die eine ganz andere Sprache sprechen. Wer sie noch nicht gesehen hat – hier die Akte Idriz:




EMMA und der nordafrikanische Frauenherbst

Alice Schwarzer hält nicht viel vom „arabischen Frühling“ und sieht sich bestätigt. Sie sei von Anfang an mißtrauisch gewesen. Den Frauen ginge es bereits wieder schlechter als vor der Arabellion. Dies sei 1963 so in Algerien gewesen, 1979 im Iran, als Khomeini kam, und nun wieder. Die Frauen seien die Verlierer.  Zurück in den Schleier und die Polygamie. Gaddafi habe sich immerhin von Leibwächterinnen beschützen lassen.

Hier ihr Beispiel aus dem Iran:

Damals, 1979, hatte so manche Iranerin den verhassten Schah – auch er ein westlich orientierter Despot – mit dem ­Maschinengewehr unter dem Tschador bekämpft. Und auch die hastig aus dem Exil zurückkehrenden Intellektuellen setzten auf Ayatollah Khomeini, waren Feuer und Flamme von der Idee eines islamischen Staates. Einführung der Scharia? Warum nicht, das gehört eben dazu.

Wie schnell es auch sie selbst treffen würde, haben diese aufgeklärten und oft linken Frauen und Männer noch nicht einmal geahnt. Schon wenige Wochen nach Machtergreifung peitschten die „revolutionären Garden“ die Studentinnen aus den Universitäten und die berufstätigen Frauen aus den Behörden, mit der Order: „Zieht euch erst mal anständig an!“ Anständig meinte: Verschleiert euch.

Wie es im Iran nicht nur für die Frauen weiterging, wissen wir. Heute lebt in dem Mullah-Land eine ganze Frauengeneration, die gar nichts anderes mehr kennt als Rechtlosigkeit und Zwangsverschleierung.

Alice Schwarzers Fazit:

Denn so unterschiedlich die genannten Länder sein mögen, in allen wabert dieselbe explosive Mischung: ein Amalgam aus Nationalismus und Islamismus. Da treffen die neuen Herren der Gottesstaaten auf die alten Patriarchen der Männerstaaten. Eines kommt dabei ganz sicherlich nicht raus: eine Demokratie. Und schon gar keine Gleichberechtigung der Frauen.

Man kann Alice in diesem Fall keine Vorwürfe machen. In Sachen Islam gibt sie sich keinen Illusionen hin. Sie ist schon länger nicht begeistert, was den Islam angeht. Das ganze Editorial zum neuen Heft steht hier!




Aktuelle EU-Terrorliste: Personen und Gruppen

Das Amtsblatt der Europäischen Union erscheint meist mehrmals täglich. Alleine das Durchlesen, was die täglich an Verordnungen fabrizieren, erfordert einen Vollzeitjob. Sie können es ja über Weihnachten versuchen. Klicken Sie einfach auf diese Seite! Im April 1958 hat es noch ganz klein angefangen mit den Vorläufern der EU. Im letzten Amtsblatt von heute, L343, steht auf Seite 10 auch eine Liste mit den aktuellen Terroristen. Die bekannte Religion des Friedens ist gut vertreten.

Wir sind so frei und kopieren einfach:

PERSONEN

1. ABDOLLAHI Hamed (alias Mustafa Abdullahi), geboren am 11.August 1960 in Iran. Reisepass: D9004878.
2. ABOU, Rabah Naami (alias Naami Hamza, alias Mihoubi Faycal, alias Fellah Ahmed, alias Dafri Rèmi Lahdi), geboren am 1.2.1966 in Algier (Algerien) — Mitglied von „al-Takfir“ und „al-Hijra“
3. ABOUD, Maisi (alias „der schweizerische Abderrahmane“), geboren am 17.10.1964 in Algier (Algerien) — Mitglied von „al-Takfir“ und „al-Hijra“
4. AL-NASSER, Abdelkarim Hussein Mohamed, geboren in Al Ihsa (Saudi-Arabien), saudi-arabischer Staatsangehöriger
5. AL-YACOUB, Ibrahim Salih Mohammed, geboren am 16.10.1966 in Tarut (Saudi-Arabien), saudi-arabischer Staatsangehöriger
6. ARBABSIAR Manssor (alias Mansour Arbabsiar), geboren am 6. oder 15. März 1955 in Iran, iranischer und US- amerikanischer Staatsbürger Reisepass: C2002515 (Iran); Reisepass: 477845448 (USA). Ausweis-Nr.: 07442833, gültig bis 15. März 2016 (US-amerikanischer Führerschein)
7. ARIOUA, Kamel (alias Lamine Kamel), geboren am 18.8.1969 in Constantine (Algerien) – Mitglied von „al Takfir“ und „al-Hijra“
8. ASLI, Mohamed (alias Dahmane Mohamed), geboren am 13.5.1975 in Ain Taya (Algerien) – Mitglied von „al- Takfir“ und „al-Hijra“
9. ASLI, Rabah, geboren am 13.5.1975 in Ain Taya (Algerien) – Mitglied von „al-Takfir“ und „al Hijra“
10. BOUYERI, Mohammed (alias Abu ZUBAIR, alias SOBIAR, alias Abu ZOUBAIR), geboren am 8.3.1978 in Amsterdam (Niederlande) – Mitglied der „Hofstadgroep“
11. DARIB, Noureddine (alias Carreto, alias Zitoun Mourad), geboren am 1.2.1972 in Algerien – Mitglied von „al- Takfir“ und „al-Hijra“
12. DJABALI, Abderrahmane (alias Touil), geboren am 1.6.1970 in Algerien — Mitglied von „al-Takfir“ und „al-Hijra“
13. FAHAS, Sofiane Yacine, geboren am 10.9.1971 in Algier (Algerien) — Mitglied von „al-Takfir“ und „al-Hijra“
14. IZZ-AL-DIN, Hasan (alias GARBAYA, Ahmed, alias SA-ID, alias SALWWAN, Samir), Libanon, geboren 1963 in Libanon, libanesischer Staatsangehöriger
15. MOHAMMED, Khalid Shaikh (alias ALI, Salem, alias BIN KHALID, Fahd Bin Adballah, alias HENIN, Ashraf Refaat Nabith, alias WADOOD, Khalid Adbul), geboren am 14.4.1965 oder 1.3.1964 in Pakistan, Reisepass Nr. 488555
16. MOKTARI, Fateh (alias Ferdi Omar), geboren am 26.12.1974 in Hussein Dey (Algerien) — Mitglied von „al- Takfir“ und „al-Hijra“
17. NOUARA, Farid, geboren am 25.11.1973 in Algier (Algerien) – Mitglied von „al-Takfir“ und „al Hijra“
18. RESSOUS, Hoari (alias Hallasa Farid), geboren am 11.9.1968 in Algier (Algerien) –Mitglied von „al-Takfir“ und „al- Hijra“
19. SEDKAOUI, Noureddine (alias Nounou), geboren am 23.6.1963 in Algier (Algerien) — Mitglied von „al-Takfir“ und „al-Hijra“
20. SELMANI, Abdelghani (alias Gano), geboren am 14.6.1974 in Algier (Algerien) — Mitglied von „al-Takfir“ und „al-Hijra“
21. SENOUCI, Sofiane, geboren am 15.4.1971 in Hussein Dey (Algerien) — Mitglied von „al-Takfir“ und „al-Hijra“
22. SHAHLAI Abdul Reza (alias Abdol Reza Shala’i, alias Abd-al Reza Shalai, alias Abdorreza Shahlai, alias Abdolreza Shahla’i, alias Abdul-Reza Shahlaee, alias Hajj Yusef, alias Haji Yusif, alias Hajji Yasir, alias Hajji Yusif, alias Yusuf Abu-al-Karkh), geboren ca. 1957 in Iran. Anschriften (1) Kermanshah, Iran (2) Militärbasis Mehran, Provinz Ilam, Iran.DE L 343/12 Amtsblatt der Europäischen Union 23.12.2011
23. SHAKURI Ali Gholam, geboren ca. 1965 in Teheran, Iran
24. SOLEIMANI Qasem (alias Ghasem Soleymani, alias Qasmi Sulayman, alias Qasem Soleymani, alias Qasem Solaimani, alias Qasem Salimani, alias Qasem Solemani, alias Qasem Sulaimani, alias Qasem Sulemani), geboren am 11. März 1957 in Iran. iranischer Staatsangehöriger. Reisepass: 008827 (iranischer Diplomatenpass, ausgestellt 1999). Titel: Generalmajor.
25. TINGUALI, Mohammed (alias Mouh di Kouba), geboren am 21.4.1964 in Blida (Algerien) — Mitglied von „al- Takfir“ und „al-Hijra“
26. WALTERS, Jason Theodore James (alias Abdullah, alias David), geboren am 6. 3.1985 in Amersfoort (Niederlande), Reisepass (Niederlande) Nr. NE8146378 – Mitglied der „Hofstadgroep“

GRUPPEN UND ORGANISATIONEN

1. „Abu Nidal Organisation“ — „ANO“ (alias „Fatah Revolutionary Council“ („Fatah-Revolutionsrat“), alias „Arab Revolutionary Brigades“ („Arabische Revolutionäre Brigaden“), alias „Black September“ („Schwarzer September“), alias „Revolutionary Organisation of Socialist Muslims“ („Revolutionäre Organisation der Sozialistischen Moslems“))
2. „Al-Aqsa-Martyr’s Brigade“ („Al-Aksa-Märtyrerbrigade“)
3. „Al-Aqsa e.V.“
4. „Al-Takfir“ und „Al-Hijra“
5. „Babbar Khalsa“
6. „Kommunistische Partei der Philippinen“, einschließlich der „New People’s Army“ („Neue Volksarmee“) – „NPA“, Philippinen
7. „Gama’a al-Islamiyya“ (alias „Al-Gama’a al-Islamiyya“) („Islamische Gruppe“ – „IG“)
8. „?slami Büyük Do?u Ak?nc?lar Cephesi“ — „IBDA-C“ („Front islamique des combattants du Grand Orient“ („Front der islamischen Kämpfer des Großen Ostens“))
9. „Hamas“ (einschließlich „Hamas-Izz al-Din al-Qassem“)
10. „Hisbollah-Mudschaheddin“ — „HM“
11. „Hofstadgroep“
12. „Holy Land Foundation for Relief and Development“ („Stiftung für Hilfe und Entwicklung im Heiligen Land“)
13. „International Sikh Youth Federation“ — „ISYF“ („Internationaler Sikh-Jugendverband“)
14. „Khalistan Zindabad Force“ – „KZF“
15. „Kurdische Arbeiterpartei“ –“PKK“ (alias „KADEK“, alias „KONGRA-GEL“)
16. „Liberation Tigers of Tamil Eelam“ –“LTTE“
17. „Ejército de Liberación Nacional“ (Nationale Befreiungsarmee)
18. „Jihad islamique palestinienne“/“Palestinian Islamic Jihad“ — „PIJ“ („Palästinensischer Islamischer Dschihad“)
19. „Front populaire de libération de la Palestine“ — „FPLP“/“Popular Front for the Liberation of Palestine“ — „PFLP“ („Volksfront für die Befreiung Palästinas“)
20. „Front populaire de libération de la Palestine – Commandement général“ (alias „FPLP-Commandement général“)/ „Popular Front for the Liberation of Palestine – General Command“ (alias „PFLP-General Command“) („Generalkommando der Volksfront für die Befreiung Palästinas“)
21. „Fuerzas armadas revolucionarias de Colombia“ — „FARC“ („Revolutionäre Armee von Kolumbien“)
22. „Devrimci Halk Kurtulu? Partisi-Cephesi“ — „DHKP/C“ (alias „Devrimci Sol“ („Revolutionäre Linke“), alias „Dev Sol“) („Revolutionäre Volksbefreiungsarmee/-front/-partei“)
23. „Sendero Luminoso“ — „SL“ („Leuchtender Pfad“)
24. „Stichting Al Aqsa“ (alias „Stichting Al Aqsa Nederland“, alias „Al Aqsa Nederland“) („Al-Aksa-Stiftung“)
25. „Terêbazên Azadiya Kürdistan“ – „TAK“ (alias „Kurdistan Freedom Falcons“, alias „Kurdistan Freedom Hawks“) („Freiheitsfalken Kurdistans“)DE 23.12.2011 Amtsblatt der Europäischen Union L 343/13

Von Belohnungen steht nichts im Amtsblatt.




Göttingen: Israelische Studentin ermordet

In Göttingen ist eine israelische Studentin in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden worden. Zurzeit hält sich die Polizei noch mit Informationen bedeckt. Freunde hatten die 26-jährige Medizinstudentin als vermisst gemeldet. Daraufhin wurde das Zimmer am Mittwochnachmittag mit einem Generalschlüssel geöffnet. „Es ist definitiv ein Gewaltverbrechen“, verkündigte der Staatsanwalt Andreas Buick, ohne nähere Angaben zur Todesursache zu machen. Ob die Bevölkerung letztendlich weitere Informationen über den Täter erfährt, könnte sich möglicherweise am „kulturellen“ Hintergrund des Killers entscheiden. PI hält Sie auf dem Laufenden.




Weihnachten in Eurabien – von Latma TV

(Gefunden auf Gates of Vienna)




Tommy Robinson brutal zusammengeschlagen

Der Chef der English Defence League (EDL), Tommy Robinson, wurde letzte Nacht von einer Bande „Asiaten“ angegriffen und mit Schlagringen brutal zusammengeschlagen. Inzwischen konnte er das Krankenhaus nach einer Kernspintomographie wieder verlassen. Bei dem Angriff riefen die Pakistaner „Allahu Akbar“ und „Frohe Weihnachten“. Weitere aktuelle Updates zu dem Vorfall auf Gates of Vienna.




Sabatina James zu Gast bei „Unter den Linden“

Sabatina James, die den grausamen Fängen des Islam entfliehen konnte und zum Christentum konvertierte (PI berichtete mehrfach), war am Donnerstag zu Gast in der Phoenix-Sendung „Unter den Linden persönlich“. Michael Hirz sprach mit der mutigen Frauenrechtlerin ausführlich über ihr Leben, ihre Bücher und ihre Stiftung Sabatina e.V., mit der sie von Gewalt und Unterdrückung bedrohte Frauen und Mädchen unterstützt. Zum Islam und dem Propheten Mohammed nahm sie kein Blatt vor den Mund.

Hier das Video der Sendung:




Christen an Weihnachten in großer Angst vor…?

Christen sind an Weihnachten in großer Gefahr. Seit die Amerikaner im Irak abgezogen sind, gibt es immer neue Hinweise auf einen drohenden Bürgerkrieg. Gestern gingen in Bagdad zehn Bomben hoch, 70 Menschen starben, rund 180 wurden verletzt. Der Machtkampf verläuft zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden. Und alle drei Gruppen sind mehrheitlich Feinde der Christen im Land.

Kirche in Not teilt aus dem Irak mit:

Die Christen im Irak werden die Weihnachtsfeiertage in großer Angst verbringen. Dies teilte Louis Sako, der chaldäisch-katholische Erzbischof von Kirkuk, im Gespräch mit KIRCHE IN NOT. Die Gottesdienste würden aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos tagsüber abgehalten. Weihnachtsfeiern könnten nicht stattfinden.

Die Weihnachtszeit bietet eine Chance für die Christen im Gazastreifen: Auf Antrag dürfen sie eine Woche lang ins Westjordanland nach Bethlehem. Männern unter 35 ist dies jedoch verwehrt. Und viele Reisende haben gemischte Gefühle. 2300 palästinensische Christen soll es dort noch geben.

In Teilen Nigerias sehen Christen dem Weihnachtsfest mit Sorge entgegen. An Heiligabend 2010 starben bei Anschlägen rund 80 Menschen. Im November hat die Gewalt im bevölkerungsreichsten Land Afrika erneut zugenommen.

Malaysias Christen blicken unruhigen Weihnachtstagen entgegen. Die Spannungen zwischen der Minderheit und den von Muslimen dominierten Behörden wachsen. Viele Christen fürchten um die freie Ausübung ihrer Religion.

Welche Auswirkungen hat der Tod des Diktators Kim Jong-Il für die bedrängten Christen in Nordkorea? Christliche Menschenrechtsorganisationen und die EKD erwarten keine unmittelbaren Verbesserungen.

Christen in Pakistan sind Menschen zweiter Klasse!

„Ich würde noch nicht von Christenverfolgung sprechen – wir haben aber viele Probleme“, sagt Patriarch Antonius Kardinal Naguib, das Oberhaupt von 250.000 uniert-katholischen Kopten. Von 80 Millionen Ägyptern gehört der Großteil der acht bis zehn Millionen Christen der koptisch-orthodoxen Kirche an.

Und man kann so noch eine Weile weitermachen:

In 50 Staaten der Welt werden Christen heute wegen ihrer Religion verfolgt, so Marte. Dahinter stehen totalitäre Regime und/oder Fundamentalisten anderer Religionen. 35 dieser 50 Länder mit Christenverfolgung sind islamisch. Dies bestätige mit alarmierender Deutlichkeit, dass es hier „schlicht und einfach um Religion geht“, sagte der Pro-Oriente-Präsident.

Das Thema hat in unserer Presse und Politik nicht die Aufmerksamkeit, die es dringend bräuchte!

 




Docupedia-Zeitgeschichte und andere Links

Wer über Weihnachten etwas lesen will, das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und das Instituts für Geschichtswissenschaft der Humboldt-Universität haben sich mit anderen zusammengeschlossen, um eine Dokumentation der Zeitgeschichte ins Internet zu stellen. Auf dieser Seite sehen Sie die Artikelsammlung. Schwarze Links sind geplant, die roten Links sind als Thema vergeben und in Bearbeitung, die Links mit den Pfeilen kann man anklicken, die Artikel sind fertig!

Auch die EU stellt was ins Netz. Im Themenportal Europäische Geschichte können Sie Essays zu ganz unterschiedlichen Gebieten finden. Wer sich für Geschichte interessiert und Bücher und weitere Links auf Zeitschriften und Webseiten sucht, sollte immer mal wieder bei H-Soz-u-Kult vorbeischauen! Bitte posten Sie weitere Links, für Seiten, die online und gratis Dokumentationen und Artikel zu historischen Sachgebieten bereitstellen! Wer das Heute beurteilen will, sollte auch ein wenig wissen, was war.




Armenier-Genozid: Frankreich, Türkei, EU

Unsere gestrige kurze Meldung, daß Frankreich die Leugnung des Armenier-Genozids unter Strafe stellen will –  nicht vergessen, auch der Senat muß in Paris noch zustimmen -, hat zu vielen Reaktionen geführt. Einige befürchten nicht zu Unrecht eine weitere Einschränkung der Meinungsfreiheit, aber an den Reaktionen der Türkei sieht man auch die positiven Effekte. Der EU-Beitritt der Türkei wird weiter verzögert. Und das ist gut so!

Dies sind die ersten Maßnahmen, die Erdogan verkündet hat:

Die Türkei habe bereits ihren Botschafter abgezogen, außerdem kündigte Erdogan acht weitere Maßnahmen an. So würden alle politischen, wirtschaftlichen Beziehungen abgebrochen und auch innerhalb der EU gäbe es keine Zusammenarbeit mehr.
Die Flugerlaubnis ist aufgehoben, jeder Flug muss einzeln um Landeerlaubnis bitten. Militärische Schiffe dürfen in der Türkei nicht mehr anliegen. Alle gemeinsamen Militäroperationen werden ab sofort beendet. Jede politische Konsultation wird gestoppt.

Sollte der französische Senat wie erwartet auch zustimmen, will Erdogan noch mehr Strafmaßnahmen einleiten, was immer das sein wird. Das ist doch Gold wert. Kein französischer Politiker kann so tun, als ob die Türkei mit derlei Gepolter EU-reif sei. Freuen wir uns also!

Die Logik Erdogans ist immer wieder umwerfend. Da heute noch Armenier leben, kann es kein Genozid gewesen sein. Und für die Juden hatte Erdogan übrigens noch einen extra Hinweis Richtung toleranter Islam parat:

Erdogan sagte, die Türkei würde nicht akzeptieren, dass es einen Genozid gegeben habe. Heute würden 100.0000 Armenier leben. Auch den Juden empfehle Erdogan, ihre Geschichte gut zu studieren, wie sie aus Andalusien gekommen waren.

Wir sind gespannt, was ihm noch alles einfällt! Die türkfranzösische Demo (Foto) soll beweisen, daß die Franzosen in Algerien einen Völkermord begangen haben.




Moishes Chanukka

© 2011 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.




Griechenland ist für Asylanten nicht gut genug

Das sogenannte Dublin-Abkommen der EU hatte im Streben nach einer gemeinsamen Asylpolitik aller Mitgliedsländer bestimmt, daß jeder Flüchtling in dem EU-Land Asyl beantragen muß , in das er als erstes seinen Fuß setzt. Dagegen hatten Asylanten geklagt. Zuerst wurde Griechenland gerügt, es halte die Menschenrechte nicht ein, man kriege keinen Dolmetscher und kein rechtes Mittagessen, dann Belgien und Italien. Vorgestern gab es ein neues Urteil. 

Wir zitieren die FAZ:

Nachdem schon der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte klargestellt hatte, Griechenland dürfe – trotz seiner großen Belastung – keine unmenschliche Behandlung zulassen, urteilte jetzt auch der Europäische Gerichtshof: „Ein Asylbewerber darf nicht an einen Mitgliedstaat überstellt werden, in dem er Gefahr läuft, unmenschlich behandelt zu werden.“ Das Unionsrecht lasse, „keine unwiderlegbare Vermutung zu, dass die Mitgliedstaaten die Grundrechte der Asylbewerber beachten“.

Dieses Urteil hat nun die Folge, daß immer mehr Asylbewerber irgendwann in Deutschland landen werden, denn hier herrschen die größten Menschenrechte, das heißt, man kriegt am meisten Geld. Nach Griechenland oder Italien zurückgeschoben wird dann keiner mehr.

Muß man dazusagen, daß die Urteile auf Europa-Ebene eine Frechheit sind? Wie kann es gleichzeitig sein, daß Griechenland Mitglied der EU ist und die Menschenrechte nicht einhält? Stellen Sie sich einmal vor, jemand hätte gesagt, wir können Athen nicht in die EU aufnehmen, da stimmt es mit den Menschenrechten nicht. Dasselbe Athen hätte dann vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Recht gekriegt, daß dies eine ungeheure Diffamierung sei, die man nicht dulden könne. Ich hasse die verlogene europäische Justiz – schon lange!

Den schlauen Griechen und Italienern dürfte das Urteil übrigens gefallen. Hauptsache, die Asylanten verschwinden schnellstens Richtung Norden! Griechenland ist ein Haupteinfallstor für  Moslem-Flüchtlinge aus dem Osten. Und wenn die EU Erdogan zu sehr auf die Füße tritt, gehen türkische Grenzkontrollen gegen Null!