Einer der Verdächtigen, die gestern nach dem Augsburger Polizistenmord gefasst wurden, hat vor 36 Jahren schon einmal einen Augsburger Polizisten erschossen, berichtet die örtliche Presse. Da kommt man ins Grübeln, denn Rudi R., wie er genannt wird, kriegte damals zweimal lebenslänglich plus acht Jahre. Man kann zählen, wie man will, er müßte eigentlich immer noch sitzen. Die Verwirrung liegt an der deutschen Sprache, denn bei uns heißt ‚lebenslänglich‘ erst mal nur 15 Jahre, und dann ist meistens Schluß.

Eine echte lebenslange Haftstrafe bis zum Tod ist mit dem Grundgesetz und der Menschenwürde nicht vereinbar, sagte das Bundesverfassungsgericht irgendwann in den siebziger Jahren. In anderen Ländern ist ‚lebenslang‘ aber durchaus mit der Menschenwürde vereinbar. Mehrfach lebenslänglich ist auch gefallen, weil es keinen Sinn mehr macht.

Rudi R. war übrigens 19, als er den ersten Polizisten erschoß und zweimal lebenslänglich kriegte. So haben sich die Zeiten geändert in nicht einmal 40 Jahren! Warum wird das Wort ‚lebenslänglich‘ aber nicht aus den Gesetzen getilgt? Soll es dem Bürger nur einen strengen, ihn konsequent schützenden Staat vortäuschen? Um 14 Uhr ist heute in Augsburg Pressekonferenz.

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56 KOMMENTARE

  1. Mit 19 würde ein Mörder heute gar kein lebenslänglich mehr kriegen. Als „Heranwachsender“ U21 würde er nur maximal 10 Jahre kassieren. Nach 7,5 Jahren wieder draußen. Erschreckend.

    Warum man „lebenslänglich“ nicht streicht und gegen „15 Jahre“ ersetzt, frage ich mich auch schon länger. Wäre wenigstens ehrlich.

  2. Der 1975 erschossene Polizist hieß Bernd-Dieter Kraus.

    Im März 1975 stellten zwei Beamte in der Zufahrt zu einer Autobahnraststätte einen unbeleuchteten PKW fest. Bei der Kontrolle des Autos wurden die Beamten aus einem Gebüsch heraus beschossen. Bernd-Dieter Krause wurde dabei tödlich getroffen.

    Die Täter, zwei 19-jährige Männer, hatten den Wagen zuvor geraubt und warn damit nach Landshut gefahren, wo sie einen Wachtposten der Bundeswehrkaserne überfielen. Sie erbeuteten dessen Pistole und kehrten zurück nach Augsburg. Dort wurden die beiden Beamten auf ihr Auto aufmerksam. Beide Täter versteckten sich in einem Gebüsch, von wo aus sie das Feuer auf die Polizisten eröffneten.

  3. Eine echte lebenslange Haftstrafe bis zum Tod ist mit dem Grundgesetz und der Menschenwürde nicht vereinbar, sagte das Bundesverfassungsgericht irgendwann in den siebziger Jahren.
    Dann muss das Bundesverfassungsgericht aber auch sagen, dass es mit der Menschenwürde vereinbar ist, wenn Verbrecher nach ihrer „lebenslangen“ Haft weiter morden können. Die Menschenwürde eines Verbrechers ist immer höher einzustufen als die Menschenwürde eines Opfers.

  4. Es ist schlichtweg nicht wahr, wenn es heißt, daß lebenslänglich meist nach fünfzehn Jahren vorüber sei – ganz egal, wie oft man das hört. Bundesweit beträgt die durchschnittliche Haftdauer bei lebenslänglich rund zwanzig Jahre. In Bayern, wo – das weiß ich nicht, aber vermute es – der eine einsaß, sind es zweiundzwanzig.
    Macht das die Sache besser, daß der 1975er-Mörder wieder frei war? Natürlich nicht. Aber ein Medium wie PI, das sich die Aufklärung auf die Fahne schreibt, sollte dann eben auch aufklären – und nicht unwahre Stammtischparolen wie die vom lediglich fünfzehn Jahre dauernden Lebenslänglich unters Volk bringen.
    Dadurch wird auch der Fokus falsch gesetzt. Dieser Täter hätte 36 Jahre einsitzen müssen, um heute noch in Haft zu sein. Nun kann man die Meinung vertreten, daß es gerade bei Polizistenmord anders zugehen muß als bei, sagen wir, einer Beziehungstat (der Polizistenmörder handelt m.E. mit einem ganz anderen Maß an krimineller Energie). Aber dann soll man das auch sachlich richtig darstellen. Wenn man auf falschen Grundlagen steht, dann wird das alles nicht ernst genommen.

    Ich bin selbst durchaus der Meinung, daß Polizistenmörder äußerst lange im Gefängnis zu bleiben haben. Da aber üblicherweise bei Lebenslänglichen die Entlassung zur Bewährung erfolgt, bin ich heute schon gespannt, ob sich ergeben wird, inwieweit die Bewährungsaufsicht sich darum kümmerte, daß derjenige nicht wieder ins kriminelle Milieu zurückkehrte – das ist ja ihre Aufgabe. Oder ob man sich damit zufriedengab, daß er monatlich vorbei kam und seinem Bewährungshelfer verkündete, daß alles in Ordnung sei…

    Jedenfalls bin ich froh, daß die beiden gefaßt wurden. Und der PI wünsche ich: solider auf Wissen aufgebaute Artikel, kein „gefühltes Wissen“. Dann wird’s auch mit der Akzeptanz besser werden.

  5. Man sollte dabei immer beachten, daß der „normale“ Mörder am Morgen bei der Rasur noch nicht weiß, abends von der Mordkommission vernommen zu werden. In soweit halte ich die Entscheidung aus Karlsruhe für richtig.

    Wo es hakt sind Fälle wie dieser, RAF, Schätzchen usw.

    Vor einer jeden vorzeitigen Entlassung ist eine Sozialprognose zu erstellen. In aller Regel ist – in den eingangs genannten Fällen – davon auszugehen, daß die Verurteilung eine Zäsur darstellt und dem Verurteilten die lange Haft eine Lehre war. Der Haken an der Geschichte ist, daß jede Regel ihre Ausnahmen hat.

    Nur eines ist sicher: Diesmal wird er erst dann wieder heraus kommen, wenn er keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit ist – will heißen als siecher Alter der kaum noch kriechen kann.

  6. „heißt ‘lebenslänglich’ erst mal nur 15 Jahre, und dann ist meistens Schluß. “
    ———————————————

    Habe ich nie verstanden.

    „Soll es dem Bürger nur einen strengen, ihn konsequent schützenden Staat vortäuschen?….“
    ———————————————

    Das war in den 70ern noch kein Thema.
    Damals wurde die RAF gnadenlos verfolgt. Ich hatte bei einer Verkehrskontrolle mal eine Maschinenpistole vor der Nase.

  7. @ #4 Freud (30. Dez 2011 08:22)

    „Verdächtig“….bislang noch nicht verurteilt!

    Hoffentlich verläuft die „heiße Spur“ nicht wieder im Sande…….

    Zu Lebenslang verurteilt, und bald wieder frei herumlaufen und morden, das ist sehr wohl die „Rechtspolitik“ in Europa, Lebenslang heißt „bald“ wieder auf freiem Fuße!

  8. Seltsam, ein Rudi R. wird normalerweise sofort mit Namen genannt wenn er Tatverdächtiger ist, auch gibt es meist sofort Bilder. Ich hatte wegen der Verzögerung echt einen Ali C. vermutet. Jetzt frage ich mich nur, werden da gerade die Methoden verfeinert und bei beiden Seiten verzögert, oder ist da doch noch ein Ali im Spiel?

  9. Christian Klar hat pro Mord 3 Jahre erhalten.
    9 Menschen hat er umgebracht.

    Das Leben ist in Deutschland nicht viel wert.

    Abtreibung auf Krankenschein. Eine Regierung die ihr Land und die Deutschen darin verachtet und haßt, erlaubt werdentes Leben als Krankheit abzuqualifizieren, indem sie die K r a n k e n versicherung dafür zuständig erklärt. Das ist einfach nur logisch.

    Trotzdem gibt es harte Strafen in Deutschland. Wenn ein Mensch 2. Klasse es wagt einen Mensch 1. Klasse zu beleidigen dann ist er wegen Volksverhetzung dran.

    Das Lieblingskind der Nazis war der Arier.
    Das Lieblingskind der rotlackierten Nazis ist der Moslem. Das war er aber auch schon unter den braunen Nazis.

  10. #10 RChandler (30. Dez 2011 08:44)

    Trotzdem gibt es harte Strafen in Deutschland. Wenn ein Mensch 2. Klasse es wagt einen Mensch 1. Klasse zu beleidigen dann ist er wegen Volksverhetzung dran.

    Ungekehrt gibt es Bewährung, z.B. bei Mord 20Cent.

    Kölner Koma-Schläger kommt wieder einmal frei

    Intensivtäter Erdinc S. wurde vom Gericht nach Hause entlassen – trotz Schuldspruchs

    Mindestens 18 Mal wurde gegen Erdinc S. bereits wegen schwerer Körperverletzung und Raub ermittelt. Oft stand er vor Gericht und wurde schuldig gesprochen. Auch zur Bewährungsstrafe wurde er schon verurteilt, weil er einen 44-Jährigen vor den Augen seiner vier Kinder ins Koma geschlagen hatte.

    http://www.welt.de/wams_print/article3166939/Koelner-Koma-Schlaeger-kommt-wieder-einmal-frei.html

    Ansonsten volle Zustimmung zu ihrem Kommentar!

  11. #8 felixhenn (30. Dez 2011 08:36)

    Wir haben gesicherte Quellen, dass es sich tatsächlich im Deutsche handelt. Jede weitere Mutmaßung entbehrt jedglicher Grundlage.

    #9 DK24 (30. Dez 2011 08:43)

    Diese Fachkraft ist ebenfalls Deutscher. Auch dies ist handfest gesichert.

  12. „Er bekam zwei mal Lebenslänglich und sass 18 Jahre in Haft“

    Das sagte gerade die Tante im Frühstücksfernseh Sat1

  13. Totalitäre Regime wie die heutige EU haben es nicht nötig, sich an jahrtausende alte logische Grundregeln zu halten. Die EU verbietet es, von menschlichen Rassen zu sprechen, es gibt solche nicht, basta. Die EU fördert Rassenforschung: Bestimmte Völker, bestimmte Bewohner bestimmter Staaten werden zu Mitgliedern einer Rasse erklärt von den Rassisten der EU, damit die Kritiker der Angehörigen bestimmter Staaten von der Gesinnungspolizei verfolgt werden können.

    Ohne DOPPELDENK geht da nichts. So ist auch dieses „lebenslänglich“ eine Beleidigung für jeden, der sich mit seiner Muttersprache noch verbunden fühlt und der Träger eines intakten Gehirnes ist.

    Zu den Menschenrechten: Es ist gut, daß es keine Todesstrafe gibt, „Du sollst NICHT töten“.
    Durch dieses Tabu wird AUCH die Menschenwürde des Inhaftierten geschützt.
    Zu 99,5 Prozent ist jeder Erwachsene jedoch selber dafür verantwortlich, mit welcher Menschenwürde er durch sein Leben geht.
    Wenn der schamlose Barbar Bushido seinen sogenannten „Integrations“-Preis entgegennimmt, was im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen stattfindet, dann hat dieser Mensch aus Südland selber seine Menschenwürde vollständig verspielt, genauso wie alle Machtträger dieses Staates.
    Ein ganzer Staat, repräsentiert von Türken-Krischi, besitzt nicht mehr die allergeringste Würde.
    Man kann nur noch ausspucken, in dem geographischen Terrain Deutschland kann man nur körperlich leben, Essen, Trinken, Schlafen, geistig kann man sich mit diesem Land nicht verbinden, wenn man aus seine eigene Menschenwürde wertlegt und sich noch ein gewisses Gefühl für den aufrechten Gang und die Ehre bewahrt hat.

    Die Würde eines jeden Menschen ist antastbar, das führt uns z.B. auch Liz Mohns Bertelsmann-Fernsehen jeden Tag schon vor, warum hat Türken-Krischi z.B. die seinige an der Garderobe abgegeben?

  14. In dieser amoralischen Gesellschaft behandelt man doch die, die sich für die Gesellschaft engagieren, und dazu gehören auch und gerade Polizisten und Soldaten – wie den letzten Dreck. Schaut Euch mal an, wie in den USA mit denen umgegangen wird, die sich für und in der Gesellschaft einsetzen und die bereit sind, ihre Gesellschaft zu verteidigen, da werden Weihnachtsfeiern organisiert – oder in Israel, da organisieren Bürger, Schüler u.a. Chanukka-Feiern für ihre Soldaten und auch Unterstützer aus anderen Ländern organisieren extra Partys für die Soldaten. In den USA oder Israel werden Polizistenmörder nicht gleich wieder frei gelassen, damit sie den nächsten Polizisten killen können..

    Ich denke, unsere Bundeswehrsoldaten und unsere Polizisten würden sich freuen, wenn es für saie auch einmal eine solche Party geben würde, wie die im Video zu sehende Feier eine ist:

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=7442
    ,

  15. An den Schreiber des Artikels kewil:

    „…denn Rudi R., wie er genannt wird, kriegte damals zweimal lebenslänglich…“

    „kriegte“ ist ein Wort, welches die Unterschicht benutzt; eleganter und auch schöner ist: „bekam“.

    „Mehrfach lebenslänglich ist auch gefallen, weil es keinen Sinn mehr macht.“

    ‚Sinn‘ kann man nicht machen; entweder hat etwas Sinn oder auch nicht, oder es ist sinnvoll, oder es ist sinnlos…

    Wenigstens hat kewil die Groß- und Kleinschreibung ein wenig beachtet…

    Gruß,
    ich

  16. #16 Lichtspacko (30. Dez 2011 09:23)

    An den Schreiber des Artikels kewil:

    “…denn Rudi R., wie er genannt wird, kriegte damals zweimal lebenslänglich…”

    “kriegte” ist ein Wort, welches die Unterschicht benutzt; eleganter und auch schöner ist: “bekam”.

    “Mehrfach lebenslänglich ist auch gefallen, weil es keinen Sinn mehr macht.”

    ‘Sinn’ kann man nicht machen; entweder hat etwas Sinn oder auch nicht, oder es ist sinnvoll, oder es ist sinnlos…

    Toll, Spacko. Nur mit Helden wie dir kann das Abendland gerettet werden.

    (Gibt es eigentlich mal wieder einen Kewil-Artikel ohne Kewil-Bashing im Kommentarbereich?)

  17. #10 RChandler (30. Dez 2011 08:44)

    Christian Klar hat pro Mord 3 Jahre erhalten.
    9 Menschen hat er umgebracht.

    Das Leben ist in Deutschland nicht viel wert.

    In Deutschland gilt – und das ist gut so – das Kummulationsverbot, Strafen sollen einen Sinn erfüllen und nicht übermäßig sein.

    Beispiel: Diebstahl im besonders schweren Fall (§§ 242, 243 StGB, ugs. Einbruch) in 15 Fällen könnte gut und gerne 15 bis mehr Jahre Haft zur Folge haben. Das wäre soviel, wie ein Mörder für einen Mord kassiert. Um das zu vermeiden und die Strafe zweckvoll zu gestalten, gilt das Kummulationsverbot.

    Feht ein solches, kommen so unsinnige Sachen dabei heraus wie weiland bei Fritz Hamann, der zu diversen Todes- und mehreren lebenslängliche Haftstrafen verurteilt wurde.

    Man konnte ihn nur einmal hinrichten…

  18. Unser Staat ist ein Witz und unser sog. Rechtssystem genauso. Wenn man schon nicht die Todesstrafe hat, dann muß „lebenslänglich“ heißen bis zum Tod hinter Gittern. Dann würde der im Oktober erschossene Polizist noch leben.

  19. Wenn man davon ausgeht, dass die Polizei die Täter durch eine am Tatort gefundene DNS-Spur ermitteln konnte, wundert es mich schon, dass deren Festnahme erst nach zwei Monaten erfolgte. Das ist für mich eine Ungereimtheit, die den Schluss nahelegt, dass man die beiden nur festgenommen hat, um der Öffentlichkeit einen Ermittlungserfolg präsentieren zu können.

  20. #17 Tariernix (30. Dez 2011 09:42)

    „Gibt es eigentlich mal wieder einen Kewil-Artikel ohne Kewil-Bashing im Kommentarbereich?“

    Nö. Der Eindruck entsteht, dass es da draussen Leute gibt, die den ganzen Tag nur darauf lauern, dass ein neuer kewil-Artikel erscheint, um dann in null komma nix ihren ewiggleichen Senf dazu abzusondern. Und sofort wieder zu verschwinden.

    Muss ein nervtötender Job sein, was kriegt man dafür eigentlich gezahlt?

  21. #2 Datenfriedhof (30. Dez 2011 08:02)
    …wo sie einen Wachtposten der Bundeswehrkaserne überfielen. Sie erbeuteten dessen Pistole…
    —————————
    Hab ich noch nie gehört, dass Wachposten an Bundeswehrkasernen mit einer Pistole ausgerüstet werden. Bis jetzt gabs meines Wissens immer nur ein Gewehr auf Wache.
    Kann mich mal jemand aufklären?

  22. „Eine echte lebenslange Haftstrafe bis zum Tod ist mit dem Grundgesetz und der Menschenwürde nicht vereinbar, sagte das Bundesverfassungsgericht irgendwann in den siebziger Jahren.“

    So’n pech aber auch für den ermordeten. Der hat ewig! Seine „menschenwürde“ ist weniger als dreck wert.

    MENSCHENWÜRDE ist ohnehin ein wort zur verdummung. Damit soll jedes unrecht zum recht erhoben werden. Menschenwürde haben immer die täter. Die opfer sind selber schuld: Falsche zeit, falscher ort, heißt die perfideste begründung.

    Wie kurz lebenslänglich ist:
    Der neunfache mörder christian klar kam nach 26 jahren frei. Ohne reue zu zeigen.
    Da gab es für einen mord nicht mal drei jahre.

    Rechtsstaat? Niemals!

  23. @

    #17 Tariernix (30. Dez 2011 09:42)

    Liebes/ lieber Tariernix,

    mit Ihnen an meiner Seite werde ich weder das Abendland retten, noch als Held enden 🙂

    Womit haben Sie eigentlich ein Problem?

    Daß ich kewil auf seine Rechtschreibung anspreche; oder Sie berechtigte Kritik nicht verstehen?

    In beiden Fällen rate ich Ihnen:

    halten Sie den Ball flach und bemächtigen Sie sich der deutschen Sprache.

    So, habe fertig 🙂

  24. #14 abendlaender11
    (30. Dez 2011 09:03)

    Zu den Menschenrechten: Es ist gut, daß es keine Todesstrafe gibt, “Du sollst NICHT töten”.

    Im Originaltext heißt es:

    …Du sollst nicht morden !

    Leider wird das immer wieder falsch wiedergegeben.

  25. #23 winter

    „MENSCHENWÜRDE ist ohnehin ein wort zur verdummung.“

    Mal abgesehen, daß die Avantgarde der Geisteskranken auch schon gegen den Speciecismus kämpft, also das Herrenmenschentum gegenüber dem Tier, das einfach zum Reitpferd degradiet wird, frage ich mich, wie ich meine Würde, meine Ehre und meinen Stolz damit vereinbaren soll, keine Gruppenzugehörigkeit mehr besitzen zu dürfen als die, Angehöriger eines Ameisenvolkes von 7 Milliarden Menschen zu sein.

    Was muß man da im Gehirn eigentlich alles kurzschließen, daß man sich als Mitteleuropäer mit Pygmäen, Japanern, den Enkeln von Kopfjägern aus Neuguinea oder viel viel schlimmer noch, den Geistes(??)-„Wissenschaftlern“ an unseren deutschen Universitäten irgendwie verbunden fühlt?

    Grundliegende Menschenkunde: In 99 Prozent der Fälle entsteht genau dann guter Kontakt, wenn der Mensch NICHT im Mittelpunkt steht, sondern ganz unmenschlich das dritte Objekt, z.B. der Fußball auf dem grünen Rasen oder die Arbeit an einem Automotor oder an einer neuen Software.

    Wir sollten uns alle verbünden, um uns aufzumachen, „die Menschen dort abzuholen“, wo sie in Berlin die Interessen des deutschen Volkes vertreten oder an den geisteswissenschaftlichen Fakultäten ihr Rassimusforschung über uns Natziehs aus der gefährlichen Mitte der Gesellschaft betreiben.

    Wir sollten uns viel mehr für unsere Forscher und Forscherinnen interessieren, was haben die eigentlich unter ihren Talaren? Wissen wir das, sollten wir das nicht mal überprüfen?

  26. @ #22 weanabua1683

    Wachhabender, Stellvertreter desselben und Torposten: Pistole
    Streifenposten: Gewehr
    Zivilwache: Nur Pistole, meist mit Hund. Wobei dann oft unklar ist, wer wen führt…

  27. #23 winter

    „Der neunfache mörder christian klar kam nach 26 jahren frei“

    Dafür mußte der arme Krischi aber auch das ganze Geknutsche von seinem besten Kumpel, dem Theaterregisseur Peymann in Berl_in in Kauf nehmen.

    Ein nettes Kerlchen, für den ich immer gerne meine Steuern zahle, weil der dem rückwärtsgewandten Bügertum in Deutschland immer so richtig Feuer macht unter dem Hintern.
    Der hat sich immer schlapp gelacht, wenn mal wieder eine Wanne von den Bullen, die diesen Kapitalistenstaat schützen, ’ne Ladung Steine abbekommen hat.
    Peymans Blut-und-Hoden-Inszenierungen gehören zum modÄrnsten, was Deutschland an Kreativität, Kritik an verkruschteten Strukturen und Innovation, die wachrüttelt und betroffen macht, seit über vier Jahrzehnten in einer Endlosschleife zu beaten hat.
    Fortschrittlicher als Oppa APO geht es nämlich nicht. Sagt Oppa.

  28. #23 winter

    „Der neunfache mörder christian klar kam nach 26 jahren frei“

    Dafür mußte der arme Krischi aber auch das ganze Geknutsche von seinem besten Kumpel, dem Theaterregisseur Peymann in Berl_in in Kauf nehmen.

    Ein nettes Kerlchen, für den ich immer gerne meine Steuern zahle, weil der dem rückwärtsgewandten Bügertum in Deutschland immer so richtig Feuer macht unter dem Hintern.
    Der hat sich immer schlapp gelacht, wenn mal wieder eine Wanne von den Bullen, die diesen Kapitalistenstaat schützen, ’ne Ladung Steine abbekommen hat.
    Peymans Blut-und-Hoden-Inszenierungen gehören zum modÄrnsten, was Deutschland an Kreativität, Kritik an verkruschteten Strukturen und Innovation, die wachrüttelt und betroffen macht, seit über vier Jahrzehnten in einer Endlosschleife zu beaten hat.
    Fortschrittlicher als Oppa APO geht es nämlich nicht. Sagt Oppa.

  29. #23 winter

    „Der neunfache mörder christian klar kam nach 26 jahren frei“

    Dafür mußte der arme Krischi aber auch das ganze Geknutsche von seinem besten Kumpel, dem Theaterregisseur Peymann in Berl_in in Kauf nehmen.

    Ein nettes Kerlchen, für den ich immer gerne meine Steuern zahle, weil der dem rückwärtsgewandten Bügertum in Deutschland immer so richtig Feuer macht unter dem Hintern.
    Der hat sich immer schlapp gelacht, wenn mal wieder eine Wanne von den Bullen, die diesen Kapitalistenstaat schützen, ’ne Ladung Steine abbekommen hat.
    Peymans Blut-und-Hoden-Inszenierungen gehören zum modÄrnsten, was Deutschland an Kreativität, Kritik an verkruschteten Strukturen und Innovation, die wachrüttelt und betroffen macht, seit über vier Jahrzehnten in einer Endlosschleife zu beaten hat.
    Fortschrittlicher als Oppa APO geht es nämlich nicht. Sagt Oppa.

  30. #17 Tariernix

    „Toll, Spacko. Nur mit Helden wie dir kann das Abendland gerettet werden.“

    Alles an sich überflüssiger NÄrv. Kewil schreibt geile Artikel – ganz vielen Dank, Kewil! – UND Kewils Rechtschreibung, Grammatik und Stilhöhe … öhmmmh … je nun … na ja …

    Der Spruch mit dem „Abendland“ ist nicht ganz so der große Bringer. Hätte man auch zu den Geschwistern Scholl sagen können „Wie jetzt, und ihr meint, daß Abendland geht morgen unter?“

    „Abendland“ ist genau wie „Stammtisch“ oder „früher war alles besser“ einfach nur linkspopulistischer Dünnsinn.

  31. #22 weanabua1683 (30. Dez 2011 10:19)

    Wachhabender Uffz und Stellvetreter tragen eine Pistole. Ebenso waren die Wachen an den Truppenschulen nur mit Pistolen ausgestattet.

  32. #27 baden44 (30. Dez 2011 11:08)

    Hehe, bei mir stand auf dem Dienstplan immer Feldwebel XXXXX MIT Hund … hehe

    Es gab nichts geileres als morgens zu erleben wie Wauzi dem Kommandeur ans Fahrrad pisste 😉

  33. #34 Datenfriedhof

    Bei uns hatte der Kommandeur einen Hund mit Elektro-Halsband, hat ihn aber nicht daran gehindert zu flüchten. Fallschirmjäger in Zugstärke mussten ihn suchen.

    Das Beste was ich erlebt habe, waren zwei Soldaten die in der Kaserne das Gras grün lackiert haben weil sich ein Minister angekündigt hat.

  34. Also, wie erwartet, ist der Täter in den Medien weder ein „Waffennarr“, noch ein „Augsburger aus Augsburg“ und auch kein namenloses Neutrum, wie der arabische Lütticher aus Lüttich.

    Schau an, die Presse ist also durchaus in der Lage und auch Wilens, Ross und Reiter klar zu benennen, wenn es der richtige Täter ist.

    Nach gewissen Fachkräften für Rassismus ist dieses Verhalten der Medien eindeutig Rassismus.

    Aber das ist im Grunde nicht das Schlimmste an der Sache, das Schlimme ist, dass unsere Justiz nicht in der Lage und nicht Willens ist, uns Bürger nachhaltig zu schützen.

    Kewil hat schon Recht, wer vor 36 Jahren zweimal Lebenslänglich plus acht Jahre bekam, sollte nach Adam Riese noch ein paar Jährchen sitzen, anstatt auf Leute zu schiessen und auch heutige Schätzchen sollten bei vorsätzlichen oder gewalttätigen Tötungsdelikten „etwas“ mehr bekommen als kuschelige einstellige Haftzeiten oder gar Bewährung.

    Das Jugendstrafrecht gehört geändert, es darf nicht nach dem Alter des Täters geurteilt sondern es muss nach der „Qualität“ der Straftat geurteilt werden.

    Und nein, ich denke nicht, dass ein Polizistenleben „mehr wert“ ist als das Leben eines Malers, eines Buchhalters oder eines Schülers.

    Gleiche Strafen für alle.

  35. Wäre bei uns lebenslänglich wirklich lebenslänglich oder hätten wir die Todesstrafe für Mörder, würde der zweite tote Polizist noch leben. Dieser Täterschutz in Deutschland ist ja nicht mehr auszuhalten!

  36. 15Jahre=Lebenslänglich es darf herzhaft gelacht werden!
    Ich weis nicht mehr genau in welchen Teil der Asterix Zeichentrickfilm das war,wo Asterix und Obelix in das Haus der Idiotie geschickt wurden,aber dieses Haus der Idiotie läst sich 1zu1 auf Deutschland übertragen mit seinen gesamten Gutmenschen!
    Wen ich die Deutsche Justiz so sehe und höhre kann ich gar nicht so viel saufen wie ich kotzen könnte!

  37. bei solchen schwerst verbrechen sollte es möglicherweise grundsätzlich allemal sicherheitsverwarung geben.

  38. #3 Dichter (30. Dez 2011 08:13)
    Die Menschenwürde eines Verbrechers ist immer höher einzustufen als die Menschenwürde eines Opfers.

    Täterschutz vor Opferschutz, leider!

    Wir erleben es in Deutschland tagtäglich! 🙁

  39. ich staune über so manche ansicht.
    Die armen mörder!

    Keiner hat mit einer silbe erwähnt, was die opfer erleiden musste. ERwürgt, mit zig messerstichen in gesicht, brust, bauch hingemetzelt. Und wer weiss was für methoden noch angewandt wurden.

    Und da soll auf so eine bestie rücksichte genommen werden?

    Man kann denen wünschen, dass sie mal auf einen kleinen misshandler treffen und das leid eines opfers richtig auskosten können.

  40. „#22 weanabua1683 (30. Dez 2011 10:19)
    Hab ich noch nie gehört, dass Wachposten an Bundeswehrkasernen mit einer Pistole ausgerüstet werden. Bis jetzt gabs meines Wissens immer nur ein Gewehr auf Wache.
    Kann mich mal jemand aufklären?“

    Früher haben Posten am Tor sowie der Wachhabende und sein Stellvertreter Pistolen getragen. Die Streifen waren mit dem G3 Gewehr bewaffnet.
    Außerdem trugen der OvWa und sein Stellvertreter Pistolen.

    Das ist jetzt schon dreißig Jahre her. Ich weiss allerdings nicht wie die Bewaffnung der Posten heute aussieht.

  41. „#17 Tariernix (30. Dez 2011 09:42)
    (Gibt es eigentlich mal wieder einen Kewil-Artikel ohne Kewil-Bashing im Kommentarbereich?)“

    Es gab eine Reihe von Kewil-Artikeln die in Ton und Inhalt wirklich daneben waren. In letzter Zeit habe ich allerdings fast nur gute Artikel von ihm gelesen (ich habe nicht alles gelesen).

    Die Rechtschreibungs/Grammatik-Kritik ist korrekt. Der Eindruck den der Kritiker hinterläßt ist allerdings der eines Besserwissers. Am Besten sollte der Kritiker (#24 Lichtspacko) selbst einmal zeigen was er kann.

  42. Seit Juli 1976 saß Rudolf R. in der JVA Straubing. Ende März 1993 wurde er entlassen. Im August 2004 wurde er erneut verurteilt wegen gefährlicher Körperverletzung und Diebstahls mit Waffen. Er saß bis August 2006 im Gefängnis.

    Selbstredend, oder? siehe Kommentar:

    #42 Heinz Ketchup (30. Dez 2011 14:48)

    #3 Dichter (30. Dez 2011 08:13)

  43. Der Mörder ist der Rechtsstaat, der Täter war nur das Instrument.
    Wer ist jetzt derjenige, der bestraft werden muß??????

  44. #16 Lichtspacko (30. Dez 2011 09:23)

    PI ist kein Forum für die deutsche Rechtschreibung!
    Im Kopf dieser Seite steht jedenfalls nichts davon. 😉
    Es geht hier in den Diskussionsbeiträgen in erster Linie um die Inhalte der Beiträge und nicht unbedingt um die deutsche Rechtschreibung!
    Aber das scheinst Du wohl noch nicht mitbekommen zu haben. :mrgreen:

  45. Ja toll, einsperren bis zum Tod ist mit der Menschenwürde nicht vereinbar. Jemanden zu töten aber schon ? Zumindest bei einem Polizistenmord würd ich von Kollegen erwarten dass der Täter den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringt. Da muss man den Rest halt nur verkürzen………

  46. #52 Heinz Ketchup

    „Da verstehen die Amerikaner, speziell bei Polizistenmord, überhaupt keinen Spaß.“

    Die Ger-Manischen haben sich der antiautoritären Bewegung der Nationalmasochisten 68-ff vollständig angeschlossen.
    Sie können geistig besondere Autoritätszuweisungen wie Lehrer oder hier Polizist nicht mehr nachvollziehen. In einer Demokratie sind alle Menschen gleich.
    Der Normaldödel der ModÄrne kann daher die hierarchisch geordneten Funktionszusammenhänge einer Massengesellschaft nicht mehr beschreiben. Der gewöhnliche Talk-Show-gebildete Anti-Faschist von nebenan wird eine längere Haftstrafe für Polizistenmörder als einen Verstoß gegen das Gleichschaltungsdiktat und die Menschenrechte ansehen. Der ermordete Taxifahrer wird vom ermordeten Polizisten diskriminiert.

    Was dem angepaßten Untertanen in unserer verblödeten Gefühlsdemokratie dann noch bleibt, ist sich für die Erlaubnis einzusetzen, daß Polizisten Seemannsbilder auf der Haut, Nasenringe, und Metallschmuck an allen erdenklichen Stellen und Unstellen tragen dürfen, wie das bei allen anderen unzivilisierten Animistenvölkern ja schließlich auch der Fall ist.
    Ersté Pflicht der Polizei sollte es sein, die Bewerber und Bewerberinnen für den Polizist_innendienst nicht zu diskriminieren und ihnen einen Arbeitsplatz anzubieten, an dem sie sich selbstverwirklichen können.

  47. „Die Verwirrung liegt an der deutschen Sprache, denn bei uns heißt ‘lebenslänglich’ erst mal nur 15 Jahre, und dann ist meistens Schluß.“
    Die Lösung scheint einfach: der Verbrecher muss bis zu seinem Tod einsitzen, oder er muss früher sterben.
    Deutschland ist zum „Mekka“ für Gewaltverbrecher verkommen. Aber wehe, der Parkzettel wird nicht bezahlt oder das Finanzamt belogen….Oder man kritisiert den Islam. Das böseste Verbrechen sowieso…

  48. Danke für die Aufklärung #27, #33, #35, #44:
    Ist bei mir schon sehr lange her 62/63, und ich bin auch wegen Renitenz nicht über OG hinausgekommen. ICH jedenfalls hatte immer nur ein Gewehr, auf Streife und am Tor.
    Dass höhere Chargen Pistolen hatten, weiß ich, aber von denen hab ich nie jemand auf Streife oder am Tor gesehen. Deshalb meine Skepsis für die Art der Waffenbeschaffung.
    Danke!

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