Berlin finanziert 134.000 afghanische Polizisten

Afghanistan ist genauso wie der Irak ein einziges Versagen des Westens, ein einziges Trauerspiel. Entweder bombt man den Feind in Schutt und Asche oder man sollte zu Hause bleiben und nichts tun. Für Staaten mit anämischen Streitkräften wie Deutschland wäre das zweite die bessere Lösung.

Erst vor kurzem hatten wir berichtet, daß die NATO in Gestalt der Briten jedem „Ex-Taliban“ 100 Pfund im Monat Gehalt zahlt, damit er brav ist. Heute liest man im Tagesspiegel, daß Berlin 134.000 afghanische Polizisten und weitere freundliche Milizen finanziert – Ausrüstung, Waffen, Lohn. Was sie damit anfangen, weiß niemand, will man nicht wissen. Was soll das alles? Ein paar Desaster-Links dazu:

Nachthemd Westerwelle sagt Afghanistan langfristige Hilfe zu!
Nach Isaf-Abzug oder schon vorher droht Bürgerkrieg!
So macht Pakistan Jagd auf deutsche Soldaten!
Kabul: Frau begnadigt, muß Vergewaltiger heiraten!
Zwei Selbstmordanschläge in Afghanistan!
Und am Montag Afghanistan-Konferenz in Bonn!
Ach, und für das afghanische Militär fehlen noch 4 Milliarden Dollar!

Was für eine Bilanz! Aber unsere Provinzpossen-Politiker werden nicht gescheiter. In der ganzen Welt möchten sie ihre Finger drin haben und mitmischen, sei es Nordafrika, sei es Weißrussland, sei es die ganze Welt wie gerade bei der Klimakonferenz in Durban! Und zu Hause brennt der Euro. Es ist unfaßbar, mit was wir uns beschäftigen!