Die Bild und der liebe Killer Nordine Amrani

Vorneweg: ein weiteres Opfer ist jetzt seinen Verletzungen erlegen! Damit sind es sechs Tote in Lüttich! Die BILD nennt den marokkanischen Killer Nordine Amrani (Foto) heute zwar in diesem Artikel Amok-Monster, läßt aber ausschließlich seinen Bruder zu Wort kommen, der nur Gutes spricht. Nordine war ein „begnadeter Schweißer. Er wollte immer arbeiten, um Geld zu verdienen“, und Drogen nahm er trotz Cannabis-Plantage nie. Er war auch angeblich kein besonders gläubiger Moslem, trank aber nie Alkohol. Nicht einmal Internet habe er gehabt. Da weiß aber die Achse was anderes. 

Manfred Gillner schreibt über Nordine Amrani:

Auf seiner Facebook-Seite gibt es (noch) 21 vorwiegend weibliche Freunde und Kontakte zu Seiten wie „Un-avennir Meilleur-Insha’allah“, „Prêche en Islam“ oder „Anasheed c’est ici“. Frauen dürften vor allem an „Prêche en Islam“ Gefallen finden, denn sie lesen dort, dass eine Frau ohne Schleier die Gebote Allahs nicht befolgt und ihr das ewige Höllenfeuer droht. „Anasheed c’est ici“ ist von Dr. Zakir Naik, dem Präsidenten der „Islamic Research Foundation“ inspiriert. Dem Prediger und Hardcore-Islamisten verweigerten Kanada und Grossbritannien vergangenes Jahr die Einreise. Auf YouTube kann man ein Video finden, in dem er erklärt, warum nur Muslime in den Himmel kommen. Er meint auch, ein Mann dürfe seine Ehefrau dann und wann ruhig schlagen.

Und dann fragt Gillner:

Das war ein Teil des geistigen Umfeldes des Attentäters. Warum muss das verschwiegen werden, wieso stellt man hier nicht so weitreichende Mutmaßungen an wie im Fall Breiviks oder der Döner-Mörder? Warum wird ein so ungeheures Verbrechen nicht von allen Seiten beleuchtet wie jedes andere auch? Was soll dieses Schweigekartell bringen, das es nicht einmal erlaubt, alle Fakten zu publizieren und eilends auf eine genehme Variante – Einzeltäter ohne erkennbares Motiv – drängt?

Das fragen wir uns auch. Soll der Mythos „Islam ist Frieden“ nicht angekratzt werden?