„Dürfen Soldaten überhaupt töten?“ Das ist eine Überschrift in der inzwischen linkspopulistischen FAZ. Den gelehrten Artikel verfaßt hat ein renommierter Professor. Ich gebe zu, bei solchen Überschriften wird es mir sofort gleich ganz schlecht. Ich habe deshalb auch nicht weiter gelesen. Bitte tun Sie das! Ich bin mir auch sicher, der Herr hat nichts dagegen, wenn mich andere erschießen oder meine Frau und Tochter vergewaltigen. Ausrauben darf mich sowieso jeder. Bitte, hier ist der Artikel! Machen Sie sich schlau, wozu wir Soldaten brauchen – ohne mich!

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90 KOMMENTARE

  1. Diesen Artikel habe ich auch gesehen – und gelesen: Heiße Luft. Der Professor fordert im Grunde ein eigenes Einsatzgesetz der Bundeswehr mit ausdrücklich genannten Tötungsrechten und Begründungen. Dafür muss er natürlich ungefähr die 1000fache Menge an Wörtern benutzen.
    Egal, die Hauptsache ist der Titel und da trifft Kewil den Kern, wie immer.
    Ich schlage vor, auch die FAZ wegen Linkslastigkeit (in der BRD = Volksfeindlichkeit) zu boykottieren.
    Wer ihre Berichterstattung und ihr Vorgehen auf der Netzseite beobachtet hat, weiß, wie wenig Rückgrat in diesem Medium steckt.
    Wochenlang wurde in den Einheits-Chor der Möchtegern-„Nazi“-Jäger eingestimmt. Wochenlang wurden die absurdesten Verlautbarungen durchgereicht – ohne einen Funken an Mut, eine Frage oder einen Zweifel zu formulieren.
    eine solche Zeitung ist nicht zu unterscheiden von SZ, Tagesspiegel und all der anderen Propaganda.
    Eine wirkliche Gegenöffentlichkeit muss nun mit Macht aufgebaut werden: PI ist das Flaggschiff, es muss im neuen Jahr über die 100.000 pro Tag kommen. Und dabei muss jeder mithelfen:
    Vor allem DU!

  2. Hätten sich die Verteidiger vor Wien 1529 und 1683 das gefragt, wären sie von den Osmanen während einer solchen hirnrissigen Kontemplation massakriert worden und es gäbe uns so gar nicht. Islamisierung wäre dann allerdings gar kein Thema mehr, da ganz Europa osmanisiert und islamisiert wäre.

    Die Antwort ist einfach: Der Feind ist zu vernichten.

  3. Ohne „kewil“ wäre PI nicht ganz die Hälfte wert. Nicht das Presseorgan, der Begriff „linkspopulistische FAZ“ trifft bei mir auf volle Zustimmung.

  4. So, nach dem Ersten Satz ist mir nun auch schlecht!
    „Wir brauchen eine gesetzliche Grundlage“ sagt der Mann!

    Die haben wir, das Kriegrecht, die Genfer Konvention und ungefähr 400 000 Seiten juristische Scheiße und Scharia von COIN, da steht auch drinne, dass man nicht Richtung Mekka pissen darf und Angreifern kein Haar gekrümmt werden darf, wenn sie, nachdem sie eine Granate abgefeuert haben und ohne SICHTBARE Waffen zu ihren Kumpanen flüchten!!!

    Vielleicht liest der Nächste Besucher den folgenden Satz.

    Schürf- und Förderrechte in dem Drecksloch Afghanistan sind übrigens an China und Indien gegangen.

    Großartig!

    Ich will, dass unsere Soldaten auf der Stelle zurückkommen und kein Cent mehr da rüber geht!!!!

  5. Kewil:

    Ich habe deshalb auch nicht weiter gelesen. Bitte tun Sie das!

    Wozu? Die Leserkommentare reichen, Rolf-Dirk Maehler schreibt:

    „Ein solcher Beitrag offenbart eine ,typisch deutsche‘ Denkweise: warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Soldaten müssen einen einfachen und klaren Kampfauftrag haben. Wenn sie vor einer Kampfhandlung erst Gesetzbücher und am besten auch noch Kommentare dazu wälzen sollen, wird der Konflikt schon verloren sein. Gehen wir mal davon aus, daß in der zivilisierten Welt Kriege nur zur Verteidigung geführt werden sollen, dann muß es doch wohl darauf ankommen, den Gegner mit geringstem Aufwand zu vernichten. Alles andere würde bedeuten, daß man das Gefechtsziel und auch Kameraden gefährdet. Jede kriegerische Auseinandersetzung, die dieses Ziel nicht verfolgt, ist schlicht dumm und verursacht bei Verbündeten und Gegnern unnötiges Leid. Würde man den Artikel ernstnehmen, könnte man Streitkräfte gleich abschaffen. Und wohin das führen könnte, kann man im Geschichtsunterricht lernen. Die Rechtswissenschaft kann schon deutlich weltfremd sein.“

    Hier ist der von Dir verschmähte Autor, Albin Eser, 76:

    http://www.mpicc.de/ww/de/pub/home/eser.htm

  6. #4 Beschwichtiger (28. Dez 2011 19:50)

    Wie es kevil schon ähnlich ausdrückt: Schießen dürfen/sollen sie nicht. Aber sich erschießen lassen, jederzeit gerne!

  7. Ich habe auch nicht weiter gelesen, weil mich solche heuchlerischen Debatten einfach nur noch anöden. Soldaten waren und sind zum Kämpfen bzw. Durchsetzen der jeweiligen Interessen da, dafür wurden sie ausgebildet, dafür werden sie bezahlt (auf Kosten des Steuerzahlers!) und dafür opfern sie ggf. ihr eigenes Leben – basta. Wer nicht kämpfen und im Kriegseinsatz nicht sterben möchte, unter Gewissenskonflikten leidet bzw. Angst hat, Unschuldige zu töten, wird Maurer, Tierarzt oder Rechtsanwalt.

  8. Dürfen Soldaten überhaupt töten?

    Wollen wir mal hoffen, dass dieser Herr sich nicht irgendwann inmitten einer für ihn lebensbedrohlichen Situation die Frage selbst beantworten muss. Ob er dann auch so viele Worte bräuchte, während er auf Hilfe deutscher Soldaten hofft? … So ein Klugscheißer!

  9. Ja klar dürfen Soldaten töten, dazu sind sie da; doch nicht um zu erobern – so wie das etwa der Islam – durch Schwerz und Feuer dies tut- sondern um die Freiheit im Land zu erhalten: Friede und Gerechtigkeit. Und klar muss auch ein Christ seine andere Backe hinhalten; doch alles hat seine Grenzen; und so danke ich Gott, dass es auch Menschen gab, welche wider das Hitler-Regime tapfer kämpften, oder wider die Osmanen vor Wien.

  10. Dürfen Soldaten überhaupt töten?.

    Maybritt Illner fand die (angebliche) Pfählung Gaddafis durch die Rebellen????????? in Ordnung.

    In einer Talk(Gesprächs)Runde mit Peter Scholl Latour sagte sie sinngemäß: Es sei schließlich Krieg.

  11. Ich bin mir auch sicher, der Herr hat nichts dagegen, wenn mich andere erschießen oder meine Frau und Tochter vergewaltigen.

    So ein blasphemischer Unsinn.
    Natürlich hat jeder Christ das Recht sich und seine Angehörigen -im weitesten Sinn also auch sein Volk- zu verteidigen und bei dieser Selbstverteidigung auch das Recht zu töten.

  12. Aus juristischer Sicht ist dem werten Herrn Professor entgegenzuhalten, dass er ein merkwürdiges Verständnis von Rechtsstaat hat: „Der Krieg wird als rechtsfreier Raum verstanden, in dem alles als erlaubt gilt, was nicht verboten ist.“

    Was ihn als vorgeblichen Widerspruch zum zivilen Recht stört, ist aber auch dort Normalität – zumindest in einem freiheitlichen Land, selbst in Deutschland. Es mag linkem Politikverständnis zuwiderlaufen, laut Art. 2 GG ist dennoch alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist. Unsere Rechtsordnung folgt damit dem ehernen rechtstaatlichen Grundsatz aus der Römerzeit: „nulla poena sine lege“: Ohne die §§ 211 ff StGB oder inhaltsgleiche Regelungen, welche Tötungshandlungen generell unter Strafe stellen, wären auch im Zivilleben Mord und Totschlag straffrei.

    Die Kritik des Hrn. Eser am geltenden Humanitären Völkerrecht läuft also bereits aus diesem Grund kräftig ins Leere. Selbstverständlich gibt es aber auch eine ausdrückliche Ermächtigungsgrundlage des Bundestages zur Anwendung militärischer Gewalt im Rahmen des Afghanistaneinsatzes.

    Ein Krieg ist kein rechtsfreier Raum, es gibt sowohl zahllose völkerrechtlich verbindliche
    als auch innerstaatliche Regelungen, welche die Rechte und Pflichten von Kriegsteilnehmern regeln. Zumindest westliche Streitkräfte halten sich auch weitestgehend daran, und wenn nicht, drohen empfindliche Strafen.

    Der Kriegszustand ist jedoch nicht mit dem Zivil vergleichbar, in dem alles geordnet zugeht und lebenswichtige Entscheidungen idR. nicht innerhalb kürzester Zeit getroffen werden müssen. Vor jedem Schuss erst einmal die Erlaubnis des deutschen Bundestages einzuholen, wird nicht funktionieren.

    Aber gerade darauf zielt solche Kritik, die vornehmlich aus dem linken Lager kommt: Das Recht so zu gestalten, dass Krieg unführbar wird. Das wäre ja an sich nicht Schlechtes, wenn Krieg nicht mehr geführt werden könnte. Das wird er aber weiterhin. Er würde nur nicht mehr von denjenigen geführt werden können, die sich an das Recht halten – zu erst also für die westlichen Truppen. Für diejenigen, die unter Kriegsvölkerrecht verstehen: „Schneidet den Ungläubigen die Hälse ab“, wird Krieg gegen den Westen dann noch viel leichter.

    Aber vielleicht träumen ja die linken Feinde des Schweinesystems insgeheim davon.

  13. Och so schlecht ist der Artikel aber nun auch nicht! Der Titel ist unglücklich gewählt, der hätte heißen müssen: „Wann darf der Soldat töten?“

    Die Rechtfertigung des Tötens

    „Drei Grunderfordernisse seien angedeutet. Erstens: Militärische Gewaltanwendung mit möglichen Todesfolgen kann vorneherein nur dann legitimierbar sein, wenn und soweit sie unter Beachtung des Gewaltverbots autorisiert ist. Zweitens: Um autorisierbar zu sein, muss – über formale Souveränitätsbehauptung hinaus – ein gewichtiger Grund vorliegen, dessen Zielsetzung nicht außer Verhältnis zu möglichen Verlusten an Menschenleben stehen darf. Dafür wären die in allgemeinen Notwehr- und Notstandskonzepten enthaltenen Verteidigungs- und Abwägungskriterien als Richtpunkte heranzuziehen. Drittens: Um rechtsstaatlichen Erfordernissen zu genügen, sind Eingriffe in das Recht auf Leben durch Ermächtigung zu militärisch erforderlichen Tötungshandlungen so klar wie möglich in gesetzesförmiger Weise zu bestimmen.“

  14. Dann sollen die Soldaten halt ein paar anonyme Raketen mit Sprengköpfen schicken und wenn keiner auf den Auslöser drücken darf, eben mit Selbstauslöser.

    Oder aber die Soldaten warten ab bis sie abgemurkst werden und wenn sich einer der Terroristen den Zeigefinger am Abzug seiner Knarre verrenkt, bekommt der Schmerzensgeld von uns und Wiedergutmachung.

  15. Mich wundert, dass der werte Professor selbst Richter in Den Haag war und sich auf die Haager Landkriegsordung und die Genfer Konvention bezieht. Dann sollte es beide Ordungen kennen und nicht so in „Luft blähen“.

    Was will die FAZ und er mit dem Artikel sagen? Aus meiner Sicht überflüsssig und es zeigt sich wieder einmal, dass in den „Führungsgremien“ der Deutschen nicht die Fähigsten sitzen.

    Für mich ist das akademisch-mediales Prekariat!

  16. in der inzwischen linkspopulistischen FAZ

    Das trifft leider den Nagel auf den Kopf. Man könnte problemlos auch bei der FAZ eine Zusammenstellung machen wie kewil das kürzlich bei der ZEIT schon gemacht hat.

    Der Wirtschaftsteil um Rainer-Ist-der-Sozialismus-wirklich-so-übel-Hank und der Zirkel um Herausgeber Frank-Die-Linken-haben-Recht-Schirrmacher bilden dabei noch den „moderaten“ Teil. Im Feuilleton sitzen dann die offen bekennenden Taliban.

    Armes Deutschland.

  17. Kewil, vielleicht solltest Du den Artikel doch mal zu Ende lesen. Ganz ehrlich: Ich finde den Gedankengang in dem Artikel gar nicht falsch. Warum sollte eigentlich bei Einsatz von Soldaten auf einmal alles erlaubt sein, was sonst verboten ist. Zumal heutzutage regelmäßig nicht einmal mehr eine Kriegserklärung erfolgt, also auch von daher gar nicht zu unterscheiden ist, ab wann eine Tötung durch Soldaten einem anderen Recht unterfallen sollte als in Friedenszeiten. Ich habe mich schon oft gefragt, wie ich mich fühlen würde, wenn Familienangehörige von mir von Soldaten einer ausländischen Macht umgebracht würden, ggfs. als „Kollateralschaden“. Wenn ich mit dem Auto nicht aufpasse, bin ich dran, aber wenn eine Regierung sich dafür entscheidet, Soldaten in ein fremdes Land (wie gesagt, sogar ohne Kriegserklärung) zu entsenden, dann sollen Tötungen, beabsichtigt oder versehentlich, auf einmal folgenlos sein? Sorry, das leuchtet mir nicht ein.
    Ich bin dafür, dass unsere Jungs nach Hause kommen und nur noch zur Landesverteidigung eingesetzt werden.

  18. Dürfen Zeitungen Schmutz, Lügen, Verleumdungen, Halbwahrheiten und Unsinn drucken?

    Ja, jeden Tag massenweise. In diesem Land ist das nicht nur erlaubt, sondern geboten. Wahrheit ist zu bestimmten Themen gar verboten.

    Wir leben im Tal der Ahnungslosen. Jedenfalls ohne Internet wäre es so.

  19. Dieser Zeitungsartikel zeigt deutlich, dass man auch eine Selbstverständlichkeit mit tausend Worten verschwurbeln kann. Und wieder wird eine völlig überflüssige Frontlinie aufgemacht. Das Ganze läuft für mich unter „Wehrkraftzersetzung“.

  20. Eine Möglichkeit wäre noch a la Lindenberg:“ Die Staatschefs steigen selber in den Ring“

    Das wäre im übrigen absolut kein Novum.

  21. #5 Beschwichtiger (28. Dez 2011 19:50)

    Dürfen Soldaten überhaupt schiessen?

    Dürfen Soldaten sich wenigstens noch erschiessen lassen?

  22. #2 Theodor Körner:

    Ich denke nicht daran, die FAZ zu boykottieren! Dann wären mir erhellende Artikel wie der einer Bettina David entgangen, die an Heiligabend schrieb, dass in Indonesien „Muslime und Christen bis vor kurzem noch gemeinsam ihre Feiertage begingen. Nun aber dringt ein buchstabengläubiger Islam vor“. Und wer ist schuld? Wir, wer denn sonst. Das ist Bettina David:

    http://www.bettina-david.de/Zur_Person.html

    „Madrasa of TIME“ hat ihn mal wieder (mit schönen Fotos):

    http://madrasaoftime.wordpress.com/tag/bettina-david/

  23. #36 Heta (28. Dez 2011 20:29)

    Der von Heinzel angeschlagene Unterton bezüglich israelischen Medien, „Siedlerbewegung“, „Medien-Netzwerk“, „religiös-zionistisch“, „anti-arabisch“, „Sprachrohr“ und die damit einhergehende negative Wertung ist von etlichen Kommentatoren richtig bemerkt worden – diese halluzinieren wohl?

    Das hat nichts damit zu tun, dass PI oder israelische Medien sich hier tatsächlich eines „Gedankenverbrechens“ schuldig gemacht haben oder die Primärquelle einer tatsächlichen Lüge.

    Aber das können deutsche Medien tausendfach besser, jeden einzelnen erbärmlichen Tag ihrer „Berichterstattung“.

  24. Hier ein Beleg für meine These, dass die FAZ nichts anders ist als die ZEIT und die anderen Blättchen aus Teutonien. Das war die Empfehlung der Redaktion von vor ein paar Tagen:

    Sahra Hummer Wagenknecht – Schluss mit Mephistos Umverteilung!
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/europa-in-der-krise-schluss-mit-mephistos-umverteilung-11554102.html

    Und das meinten die Leser, die wiederum die meiste Zustimmung erfahren haben:

    Ein brillianter Artikel +76
    Bravo Frau Wagenknecht, Ihre Forderung das Geld bei denen zu holen, die die Krise verursacht haben, ist richtig! Seit einigen Wochen betreibt die FAZ eine ausgezeichnete Aufklärung über die Ursachen der Finanzkrise! Weiter so!

    Wahrheit und Klarheit. +88
    Allein weit über 200 Zuschriften erklären sich aus der Angst über die Wagenknecht`sche Analyse, die die meisten für richtig halten, sie ihnen aber schon deshalb nicht gefallen kann weil es an ihr Vermögen ginge. Im Stillen verlassen sie sich darauf, dass es ihnen über Hunderte von Jahren gelungen ist, ihr Vermögen auf Kosten der Bauern und Arbeiter zu mehren und die Judikative scohon immer auf ihrer Seite war,…

    Ich habe mich immer gefragt warum ein Volk wie die Deutschen immer wieder Sozialisten und Nationalsozialisten verfallen. Langsam beginne ich zu verstehen.

    Die FAZ ist da ganz vorne mit dabei. Die kann bald die SZ als Stürmerzeitung ablösen. Sie sollte sich ab jetzt GröFAZ nennen: Größte Frankfurter Allgemeine aller Zeiten.

  25. „nicht lesen“. also das ist ja das Standardargument, weshalb Thilo Sarazzin seine Kritiker angreift. Wer nicht liest kann nicht mitreden.
    .
    Zunächst ist im Krieg nicht alles erlaubt was nicht ausdrücklich Verboten ist. Denn dieser Schluß ist nunmal davon abhängig, wer letztendlich Sieger des Konfliktes wird.
    .
    Ich halte die Diskussion für überflüssig, da die Bundeswehr per Definition eine Verteidigungsarmee ist und somit immer in Notwehr agiert. Feinde werden gemäß Handbuch in allen Sprachen dieser Welt angerufen, dann erfolgen Warnschüsse oder der runde Tisch wird aufgebaut, dann wird nicht letale Gewalt angewendet und erst wenn diese Eskalationsstufe nicht ausreicht, wird letale Gewalt eingesetzt, wobei stets auf das Wohl der Opfer, also des Gegeners zu achten ist. So oder so ähnlich stelle ich mir das vor.

  26. Gut gesagt: #7 TinkiWinki:

    „man muss den gegner überzeugen nicht zu schiessen. deeskalationsteams und sozialarbeiter an die front.“

    Anders ausgedrückt. Mit kempowski:
    Der kluge gibt solange nach, bis er der dumme ist!

  27. #7 TinkiWinki (28. Dez 2011 19:52)

    man muss den gegner überzeugen nicht zu schiessen. deeskalationsteams und sozialarbeiter an die front. 🙂

    Ein Stuhlkreis wäre sicher die Lösung. 🙄

    😆 😆 😆

  28. ot, wer von euch kommt aus NRW und ist unter 26J.?

    Das DGB-Jugendhirnwäschezentrum Hattingen lädt zur Sarrazin-Hetzjagd zum Seminar™ ein, Thema:

    „Wer hat Angst vorm Kopftuchmädchen?“

    http://streber-online.de/index.php?option=com_seminar&Itemid=53

    Seit einigen Jahren hat die feindliche Stimmung gegen Muslime und alle, die dafür gehalten werden, zugenommen. Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ und seine Sprüche zu “Kopftuchmädchen” und “Gemüsehändlern” haben die Diskussionen weiter verschärft. Wir wollen uns die Zeit nehmen, diese Entwicklung anzusehen.

    Was genau verbirgt sich hinter den Diskussionen? Wie und wo begegnet uns Islamfeindlichkeit im Alltag, und was hat das mit Rassismus zu tun? Was denken wir darüber? Und welche Erfahrungen haben wir selbst gemacht? Darum geht’s in diesem Seminar.

    Preis: 14 Euro / 15 Euro / 22 Euro

    Anmeldeschluss: Freitag, den 20. Januar 2012 um 12:00 Uhr

  29. Soldaten töten niemand. Bauen höchstens Sandsäcke bei Überflutungen. Lehrer prüfen niemanden. Alle kriegen Abi. Polizisten kontrollieren niemanden. Außer deutsche mit Glatze. „Südländer“ genießen Immunität. Freies Grundeinkommen ohne Kontrolle für ALLE. Niemand braucht arbeiten. Atomkraftwerke werden abgeschaltet. Strom hat aus der Steckdose zu kommen. 30 Stundenwoche für alle, Rente ab 50.

    An diesen bekannten linken Thesen gibt es zwei Kritikpunkte:
    1.) Funktioniert einfach nicht. Weder Finanzmittel noch menschliche Motivation reichen für so ein linksgrünes hirnspenstiges Schlaraffenland aus.

    2.) (der interessantere Punkt): guckt man sich „linke“ Staaten an, also kommunistische, sieht man, daß diese das GENAUE GEGENTEIL der links-grünen Traum-Thesen darstellen:

    -brutale Polizei
    -Mord und Totschlag
    -Hartes Leistungsprinzip an Schulen
    -Kaum Einwanderung und starke Diskriminierung von Ausländern
    -kaum Sozialleistung
    -härteste Arbeit für das Volk, wenig Rente
    -Umweltverschmutzung in einem Ausmaß, wie man sich es kaum vorstellen kann
    -Armut für alle

    DAS IST DER KOMMUNISMUS. So sieht ein links geführter Staat in Wirklichkeit aus. EGAL WO. Cuba, UdSSR, DDR, Nordkorea….

  30. Der Artikel ist sehr langatmig und kompliziert geschrieben, zugegeben.
    Aber letztendlich wird dort nicht etwa ausgedrückt, daß ein Soldat in einer Kampfsituation nicht schießen oder töten darf.
    Es wird nicht einmal gefordert, daß ein Soldat im Einsatz bei jedem Schuß selbst eine Güterabwägung treffen muss: Ist ein tödlicher Schuß jetzt erlaubt oder nicht ?

    Vielmehr will der Schreiber grundsätzlich festlegen lassen, wann Töten erlaubt ist. Diese Frage sollaber von den dafür Zuständigen, den Politikern, vor einem einsatz eindeutig geklärt werden.

    Im grunde greift er damit eine Frage auf, die zum Beginn des Kosovokonfliktes, als Bundewehrkameraden im Rahmen von UN-Beobachtereinsätzen eingesetzt wurden, bereits gestellt wurde. Diese Frage ist bis heute nich nicht endgültig geklärt worden.

    Viele Kameraden haben sich damals, vor dem Abmarsch zum Balkan, gefragt ob sie nach ihrer Rückkehr wohlmöglich von einem deutschen Staatsanwalt vor Gericht gezerrt werden.

    Der letzte Fall war der des Oberst Klein.
    Der Mann hat, unter Zeitdruck und mit erheblichen Kosequenzen vor Augen, eine Entscheidung gefällt. Diese wurde später am grünen Tisch, in aller Ruhe, von Staatsanwälten und Richtern zerpflückt.

    Insofern ist es völlig richtig, unsere Soldaten niemals mit einer ungewissen rechtlichen Grundlage in den Einsatz zu schicken.

  31. Deutsche Soldaten dürfen mit Einschränkung töten,
    ……wenn Deutschland anschließend an die Familien von frei erfundenen Opfer zahlt.

    In der Kundus-Affäre haben einige Taliban-Helfer versucht, die stecken gebliebenen entführten Lkw´s wieder flott zu machen.
    Der amerikanische Kampfpilot und Oberst Klein (am Bildschirm) haben sich das Treiben lange bis 2:00 Uhr früh angesehen und sich dann für zwei Bomben entschieden. Der Kampfpilot hat 56 Getötete mitgeteilt.

    Wären nur Ami-Soldaten beteiligt gewesen, hätte sich keiner mehr darum gekümmert.

    Der Bundestag machte ein Riesen-Brimborium daraus, die Opferzahl stieg und stieg und die Bundesrepublik zahlte. Vermutlich auch an die Familien der Taliban-Fahrer.

    Und anschließend gab es -kein Witz- eine Diskussion, ob deutsche Soldaten in Afghanistan überhaupt töten dürfen.

  32. Was der Herr Professor übersehen hat: Das Recht folgt der Macht, aber nicht umgekehrt.

    Warum wohl die USA, die praktisch ständig Angriffskriege führen, den Internationalen Strafgerichtshof nicht anerkennen?

  33. Die meiner Meinung nach entscheidene Passage steht am Ende des Artikels:

    Die Rechtfertigung des Tötens

    Drei Grunderfordernisse seien angedeutet. Erstens: Militärische Gewaltanwendung mit möglichen Todesfolgen kann vorneherein nur dann legitimierbar sein, wenn und soweit sie unter Beachtung des Gewaltverbots autorisiert ist. Zweitens: Um autorisierbar zu sein, muss – über formale Souveränitätsbehauptung hinaus – ein gewichtiger Grund vorliegen, dessen Zielsetzung nicht außer Verhältnis zu möglichen Verlusten an Menschenleben stehen darf. Dafür wären die in allgemeinen Notwehr- und Notstandskonzepten enthaltenen Verteidigungs- und Abwägungskriterien als Richtpunkte heranzuziehen. Drittens: Um rechtsstaatlichen Erfordernissen zu genügen, sind Eingriffe in das Recht auf Leben durch Ermächtigung zu militärisch erforderlichen Tötungshandlungen so klar wie möglich in gesetzesförmiger Weise zu bestimmen.

    Damit läge die Verantwortung für einen militärischen Einsatz, der dann auch die Akzeptanz des Tötens umfaßt, ganz klar bei den vom Volk gewählten Entscheidungsträgern. Das sind in unserem System aber nicht die Militärs, sondern – man denke an das Primat der Politik – eindeutig die gewählten Volksvertreter.

    ( Was immer man auch von dieser Scooby-Doo-Gang halten mag.)

  34. Nochmals:

    Es geht in erster Linie darum, die Kameraden im Einsatz nicht alleine zu lassen.
    Ich kenne mehr als genug Soldaten die als Piloten, Bodenpersonal, Truppführer und Mannschaften im Einsatz waren.
    Jeder muss sich darauf verlassen können, daß der befohlene Einsatz auch rechtmäßtig ist.

    Haarspaltereien wie: „Ja, aber wenn dann ein kleines Kind mit einer Bombe unter dem kaftan angelaufen kommt.“ oder „Wenn mich eine Menge angreift oder aus einer Menge geschossen wird.“ sind unsinnig. Das regeln die RoE.

  35. #45 Grant

    Sie denken dabei vielleicht an: Inter Arma Enim Silent Leges ?

    Leider ist das oft wahr, bei deutschen Soldaten wird aber häufig genug flugs das Gutmenschenregelwerk gezückt. Und dann stehen die Soldaten da un gucken dumm aus der Wäsche, während Anwälte sich monatelang mit den Grundlagen für Entscheidungen beschäftigen, Gesetzbücher wälzen und Expertenkommissionen Tage lang untersuchen lassen wofür der Kommandierende vor Ort nur Sekunden Zeit hatte.

  36. #30 Stefan Cel Mare (28. Dez 2011 20:18)

    War das nicht Maischi?
    ———————————————-

    Maischi oder Illni. Ich kann die blöden Weiber einfach nicht auseinander halten.

    Aber es war tatsächlich Maischi.

  37. Wir richten eine Hotline ein und ein Anwaltsbüro. In der Schlacht sendet jeder ein Bild vom Schlachfeld per Handy dort hin und fragt an in welche Richung er schießen darf. Die Antwort kommt per SMS.

  38. #13 The Normalbuerger

    Wollen wir mal hoffen, dass dieser Herr sich nicht irgendwann inmitten einer für ihn lebensbedrohlichen Situation die Frage selbst beantworten muss. Ob er dann auch so viele Worte bräuchte, während er auf Hilfe deutscher Soldaten hofft? … So ein Klugscheißer!

    Dazu braucht man nur die Interviews zu hören, die die deutschen Überlebenden der ‚Landshut‘-Entführung 1977 nach ihrer Rettung gaben und wie sie über das Töten der Terroristen durch die GSG 9 dachten…
    Klugscheißer ist für solch einen Sesself..zer eigentlich noch ein Euphemismus!

  39. Ich habs, ich habs:
    Soldaten sind dazu da, damit sie sich in Stützpunkten in strukturschwachen Gegenden tummeln und die Wirtschaftskraft in der betreffenden Region stärken können 🙂

    Spass beiseite, entweder hat man richtiges Militär was man auch in den Einsatz schicken kann, oder man lässt es besser ganz sein.
    (Das heisst keineswegs gleich Angriffskrieg oder sinnlose Abenteuer in Weitfortistan!)

  40. @ kewil

    Lieber kewil, ich schätze die meisten Ihrer Artikel, aber diesmal haben Sie der guten FAZ Unrecht getan.
    Die FAZ besteht – für den Gelegenheitsleser nicht sofort erkennbar – aus einem ’sozialistischen‘ bzw. Meinungs-Teil mit dem Titel Feuilleton und den Herren Schirrmacher und Bahners als prominenten Vertretern, sowie gemischten Kulturaktivisten, manchmal sogar sehr guten.
    Auf den ‚konservativen‘ sachlichen Seiten mit den Titeln Politik, Wirtschaft, Technik, usw. finden Sie die Namen D’Inka. Kohler, Nonnenmacher, Stelzner als Hauptverantwortliche. Also bitte, nächstes Mal schauen wo der inkriminierte Artikel steht. Nur als Beispiel: Herr Kohler hat in den letzten Tagen nicht weniger als 6 Kommentare zu unserem BuPrä veroeffentlich die es durchaus ‚in sich hatten‘.
    Aber ansonsten: Herzlichen Dank fuer Ihre Arbeit!

  41. Zitate aus dem Beitrag:

    “Dürfen Soldaten überhaupt töten?”
    …Von steigendem Tötungserfolg darf man sich sogar Belobigungen und statusfördernde Auszeichnungen erhoffen. Das ist um so erstaunlicher, als selbst bei intensivster Recherche offenbar kein Rechtssatz zu finden ist, durch den das Töten im Krieg ausdrücklich für rechtmäßig erklärt würde.

    Auf so etwas kann nur ein deutscher ‚Intellektueller‘ oder ein anderes Mitglied von rotgrüner Seite kommen. Vielleicht sollte man es mit trauten Gesprächsrunden oder, noch besser, mit Stuhlkreisen – versuchen.
    Mal im Ernst: Während in anderen westlichen (!) Ländern Soldaten mit einschlägiger Erfahrung bewundert und ausgezeichnet werden, zerrt man deutsche Soldaten vor den Kadi. Dabei entblöden sich die Kommunisten im BT noch nicht einmal, Taliban mit Namensschildern als biedere Bauern darzustellen. Unser polit-medialer Komplex ist derart degeneriert, dass es schon schmerzt.

  42. Was hat unsere Parlamentsarmee in Afghanistan zu suchen. Bislang haben unsere Politiker für das Abknallen der Taliban bereits 22 Mrd. Euro ausgegeben. Was hat es gebracht? Die Warlords können ihren Drogengeschäften im Schutz der Soldaten nachgehen und in alle Welt liefern. Auch Karsai profitiert von diesem Geschäft. Dafür sind über 50 deutsche Soldaten ermordet worden. Alle Bundestagsabgeordneten, die für diesen Einsatz stimmen, haben Blut an ihren Händen. Das scheint sie aber nicht zu stören und sie riskieren auch weitere Opfer. Es ist eine Schande, wie diese jungen Soldaten teilweise ausgenutzt werden und sich ausnutzen lassen.
    Und dann dieses dumme Geschwafel von Aufbau des Landes. Erschießt ein Deutscher im Eifer des Gefechtes einen Zivilisten, hat er einen Prozess am Hals, widerlich. Sollen doch die Abgeordneten in diesen Krieg gehen, dann würden wir sie endlich los, diese Dilettanten. Hier bei uns wird über diesen Krieg doch kaum geredet. Aber dafür umso mehr über den letzten Weltkrieg, das nimmt und nimmt kein Ende und unsere Gutmenschen und ihre Gehilfenstäbe überschlagen sich förmlich vor Wissen, allen voran Guido Knopp. Der muss doch schon Millionär sein, dieser Oberaufklärer. Dass der Afghanistan-Einsatz bereits länger dauert als der II. Weltkrieg, haben diese Helden wahrscheinlich noch gar nicht registriert, ebenso, dass sich am Hindukusch bis jetzt gar nichts Positives getan hat. Das deutsche Volk dürfte es sich nicht gefallen lassen, was mit unseren Steuergeldern alles geschieht. Die Politiker haben sich unser Land angeeignet und machen was sie wollen.

  43. #48 der_Hammer

    Leider ist das oft wahr, bei deutschen Soldaten wird aber häufig genug flugs das Gutmenschenregelwerk gezückt. Und dann stehen die Soldaten da un gucken dumm aus der Wäsche…

    Eines der Probleme ist, dass die deutsche Politik den Begriff Krieg und Kriegszustand nicht (mehr) kennt. Was hat man gezögert bzw. sich verbogen, um dem K-Wort aus dem Weg zu gehen. Der geneigte Leser erinnert sich bestimmt noch an so manche Wortklauberei und Umschreibung. Dann rufen manche Ereignisse eben sofort den Staatsanwalt auf den Plan.
    Im Übrigen gelten auch im Krieg die Gesetze des Heimatlandes weiter: Diebstahl bleibt Diebstahl und Vergwaltigung usw. eben auch!

  44. Kewil schreibt:

    Das ist eine Überschrift in der inzwischen linkspopulistischen FAZ.

    Da mangelt es bei Kewil wieder mal am Gesamtblick. Dieser FAZ-Artikel ist keineswegs bezeichnend für die FAZ. Wenn Kewil regelmäßig und Alles bei der FAZ lesen würde, dann wüsste er das.
    In der FAZ kam vor ein paar Wochen auch einmal Sarah Wagenknecht zu Wort – wer aber deswegen meint, die FAZ sei ein kommunistisches Blatt – der versteht nicht, dass wie bei jeder Zeitung auch hier bei der FAZ hin und wieder Meinungen veröffentlicht werden, die gegen die übliche konservativ-wirtschaftsfreundliche FAZ-Linie sind.

    Schaut euch die Kommentare unter dem FAZ-Artikel an, wer dort die meisten positiven Stimmen bekam: Das sind Leser, die das völlig anders sehen als der Autor, ein alter emeritierter Richter. Der im Januar 2012 77 Jahre alt wird.

    Ähnlich rot sah Kewil vor Kurzem auch bei der „Jungen Freiheit“, als dort ein 80-jähriger alter Mann milde über dem Islam schrieb, und wegen diesem einen Artikel die ganze „Junge Freiheit“ zu einem islamophilen Blatt abstempelte.

  45. Ich hab beim Bund seinerzeit gelernt, meinen Gegner nur zu verwunden. Dann kümmern sich noch ein bis zwei seiner Kammeraden um ihn, und fallen somit ebenfalls aus und können mir keinen Schaden mehr zufügen.

    Klingt nicht schön, ist aber so.

    Ein Toter stachelt die Wut beim Gegner an, ein Verwundeter das Mitgefühl.

    Ein Toter wird liegengelassen, ein Verwundeter (zudem wenn es ein Freund ist und welcher Soldat kennt nicht den Kameraden neben ihm ganz genau?) wird versorgt, vielleicht sogar auf Kosten des Auftrags.

    Ein Toter belastet die Infrastruktur (Ärzte, Logistik, Rehabilitation, Nahrungs-/Wasserversorgung……) des Gegners weit weniger, als ein Verwundeter, der trotzdem nicht mehr kampffähig ist…

    Ich könnte das beliebig fortsetzten…

    (Mal sehen, ob das durch die Mod kommt, obwohl, wie gesagt, es nicht von mir ist, sondern so vermittelt wurde…)

  46. #58 Faktencheck (28. Dez 2011 23:21)

    Der versteht nicht, dass wie bei jeder Zeitung auch hier bei der FAZ hin und wieder Meinungen veröffentlicht werden, die gegen die übliche konservativ-wirtschaftsfreundliche FAZ-Linie sind.

    HA HA HA HA HA HA, der war gut, kann aber unmöglich ernst gemeint sein, oder? Lange nicht mehr so gelacht…

    You make my day… HA HA HA

  47. NEIN! Sie dürfen sich nur abknallen und betrauern lassen!

    Die Logik der Dummheit kennt keine Grenzen…

  48. #60 WH6315: Wie meinen?

    Ich habe mit konservativ-wirtschafsfreundlich hier die FAZ gemeint, und nur die. Was ist daran unfreiwillig komisch?

  49. Den Artikel zu lesen hätte weder Kewil noch vielen anderen Kommentatoren geschadet.

    Sehr ausgewogen – es geht hier nicht um irgendwelches „linke Gedankengut“, sondern um eine fundierte Behandlung eines juristischen Problems.

    Und selbst wenn man die Schlussfolgerungen des Herrn nicht teilt oder den Titel blöd gewählt findet – lehrreich und lesenswert ist er auf jeden Fall!

  50. #58 Faktencheck (28. Dez 2011 23:21)

    In der FAZ kam vor ein paar Wochen auch einmal Sarah Wagenknecht zu Wort.

    Sie kam nicht nur zur Wort der Artikel stand tagelang unter „Empfehlung der Redaktion“.

    …hin und wieder Meinungen veröffentlicht werden, die gegen die übliche konservativ-wirtschaftsfreundliche FAZ-Linie sind.

    Hin und wieder ist gut. Rainer Hank persönlich hat schon „Debatten“ angestossen mit der Ausgangsthese „Der Sozialismus ist gar nicht so übel“. Frank Schirrmacher hat die Linke in der Finanzkrisendebatte zu den Siegern erklärt. Die Artikel kennt ja jeder selbst. Die Sozialismus-Einstiegsartikel war der FAZ wohl immerhin so peinlich, dass er ziemlich schnell verschwand und mittlerweile sehr gründlich aus dem Internet getilgt wurde, was eigentlich schade ist, denn dieses irre Ding hätte ich gerne als Andenken.

    Schaut euch die Kommentare unter dem FAZ-Artikel an, wer dort die meisten positiven Stimmen bekam: Das sind Leser, die das völlig anders sehen als der Autor, ein alter emeritierter Richter. Der im Januar 2012 77 Jahre alt wird.

    Schau du dir mal an, wer unter dem Wagenknecht-Artikel die meisten positiven Stimmen bekam…

  51. Vielleicht HÄTTE Herr kewil den Artikel mal lesen sollen anstatt wie ein wildgewordenes HB Männchen in hysterische Empörung zu fallen. Dann hätte er möglicherweise sogar manchen Teilen der Argumentation des Autors zugestimmt.

    Denn natürlich ist es eine Spitzfindigkeit, darauf hinzweisen, wenn es nirgends eine rechtliche Legitimation von Tötungen in Kriegen gibt. Ändert doch aber möglichwerweise nicht daran, daß ein Mangel an genau diesen Gesetzen für Streß und nachträgliche Verfahren folgen kann.

  52. Der Artikel in der FAZ von Albin Eser ist mal wieder ein typisches Beispiel, wie speziell in Deutschland ein Haufen Pseudo-Intellektueller unablässig einen Wust von Phrasen in den hohlen Raum drischt. Hätte sich der Autor als ein echter Geisteswissenschaftler und der Juristerei bei Kriegseinsätzen betätigen wollen, wäre es ihm besser angestanden, zunächst einmal die Gedanken derer zu studieren, die sich bereits mit diesem Thema auseinander gesetzt haben. In diesem Falle hätte sich Albin Eser schon viel unnötige Schaumschlägerei ersparen können, wenn er mal Clausewitz „Vom Kriege“ gelesen hätte, dessen Werk vielen in seiner zentralen Aussage, dass der Krieg die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln sei, bekannt ist. Unter „mit anderen Mitteln“ ist aber durchaus nicht gemeint: mit juristischem Amtsschimmel, wie der Herr Kopfgeburt in der FAZ vorschlägt.

  53. Enoch Arden (20:17):
    >>Ich bin dafür, dass unsere Jungs nach Hause kommen und nur noch zur Landesverteidigung eingesetzt werden.<<

    Wenn Sie in der heutigen Welt die westlichen Streitkräfte erst dann einsetzen wollen, wenn ein direkter Angriff auf Ihr Territorium stattfindet, brauchen sie sich dem Kampfe erst gar nicht mehr zu stellen: Es ist dann bereits zu spät.

  54. Grant (21:33):
    >>Warum wohl die USA, die praktisch ständig Angriffskriege führen …<<

    Dieses Geseier der weltweiten Amerikahasser und links-grünen Phrasendrescher über die „Angriffskriege“ der pöhsen USA ist doch wohl zu peinlich, um es auch noch auf PI nachplappernd zu wiederholen! Auch für Sie nochmal:
    .
    Wenn Sie in der heutigen Welt die westlichen Streitkräfte erst dann einsetzen wollen, wenn ein direkter Angriff auf Ihr Territorium stattfindet, brauchen sie sich dem Kampfe erst gar nicht mehr zu stellen: Es ist dann bereits zu spät.
    .
    Im Übrigen ist es ja mehr als peinlich, auf’m Sofa zu hocken und Amerika stets die Kastanien aus dem Feuer holen zu lassen, um dann als Profiteur aber naseweis mit dem Stinkefinger auf diese zu zeigen. Ohne die militärische Macht der USA und ihre offensichtliche Bereitschaft, sie auch einzusetzen, wäre die friedliche Wohlstandswelt des Westens – und damit z.B. auch dieses Blog – schon lange untergegangen, bzw. nicht möglich.

  55. #68 Graue Eminenz (29. Dez 2011 05:15)

    Fakten sind nicht linksgrün, werte Demenz!

    Schon mal zur Kenntnis genommen, was zB Ron Paul von den ständigen militärischen Abenteuern seiner Heimat hält?

    Man kann dieses planlose Herumgebombe auch als Amerikafreund, Konservativer oder Libertärer suboptimal finden. Warum wohl ist die USA das meistgehasste Land der Erde, obwohl sie doch ständig überall nur Frieden, Freiheit, Demokratie und Minderheitenrechte hinbringen will?

  56. ….Trotz dieser begrüßenswerten Entwicklung von einem „selbstgerechten Kriegsrecht“ zu einem „rechfertigungsbedürftigen“ Konfliktvölkerrecht wird aber in der Praxis von Militär und Justiz weiterhin ungerührt nach dem Motto „kriegerische Tötungslizenz soweit nicht ausdrücklich verboten“ verfahren….

    ja wie denn sonst? dieses ganze hochtrabende gerede wird wenn es wirklich um leben oder tod geht kein grösseres gefecht überleben. darum ist krieg auch der schlimmste anzunehmende fall und auch die schonung von zivilisten ist allenfalls eine hoffnung.

  57. #68 Graue Eminenz (29. Dez 2011 05:15)

    Im übrigen waren es die USA, die Deutschland kastriert haben. Und jetzt wundern sie sich über diesen kleinen Kapaun, der nicht mehr vom Sofa hochkommt und seinen schwulen Aussenminister. Die Klagen der Amerikaner über ihre undankbaren und feigen Freunde überzeugen nicht wirklich. Von nichts kommt nichts.

  58. Selbst diesen Schwachsinn, den Herr Eser da in der FAZ absondern durfte, haben wir letztlich den USA zu verdanken. Wer hält den über seine besiegten Feinde Gericht? Auf solche Ideen kommen nur die USA.

  59. #71 Grant (29. Dez 2011 06:29)
    #68 Graue Eminenz (29. Dez 2011 05:15)
    Im übrigen waren es die USA, die Deutschland kastriert haben. Und jetzt wundern sie sich über diesen kleinen Kapaun, der nicht mehr vom Sofa hochkommt und seinen schwulen Aussenminister. Die Klagen der Amerikaner über ihre undankbaren und feigen Freunde überzeugen nicht wirklich. Von nichts kommt nichts.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    (Le)——Grant,Sie sprechen die Wahrheit aus!

  60. Finde die FAZ-Überschrift nicht in Ordnung. Wahrscheinlich haben die sich noch nicht einmal die Winterfest-Ansprache von Türken-Krischi angehört. Also korrigiere ich mal:

    „Dürfen Soldatinnen und Soldaten töten?“

    Jein. Wenn westliche MENSCHENrechtstruppen unter dem Applaus des Ausdünners Joseph Fischer im Balkan stationiert sind, um dort den örtlichen Dschihad zu unterstützen, wenn die von uns favorisierten Mohammedaner dort MENSCHEN aus der Ethnie der Serben töten, dann dürfen die MENSCHENrechtstruppen nicht eingreifen, weil es ja das Leben von mohammedanischen MENSCHEN kosten würde. Diese MENSCHEN sollen ja bei der Bildung ihrer NAZIon („nation building“) des Kosovos unterstützt werden.

    Im Kampf gegen die Achse des Bösen – böse sind Diktatoren souveräner Staaten, die den radikaleren Islamisten im Wege stehen – ist es nicht ganz zu umgehen, daß MENSCHEN getötet werden.
    Allerdings muß im Westen gewährleistet sein, daß die Warlords demokratisch gewählt werden wie George W. Bush oder Barrack Obama. Unter einem linkspopulistischen MENSCHENrechtsangriff auf einen souveränen Staat kommt es nun darauf an, daß im eigenen Lager nicht so viele Soldatinnen und Soldaten ums Leben kommen.
    Wenn also unter dem frenetischen Gejubel des EU-Kommunisten-Führers Daniel Cohn-Bandit die demokratisch-humanitären Bomben auf Libyen abgeworfen werden, tut man alles, um für die Wiederwahl der eigenen Partei zu sorgen, die Aktionen sorgen für gute TV-Einschaltquoten und breite Zustimmung der gutMENSCHlich gesinnten Bevölkerung, die negative Bilanz der getöteten MENSCHEN, zahllose Zivilisten, wird ausgelagert („outsourcing“) in die Reihen des Feindes, eben der Diktator als Feind der radikaleren Islamisten.

    So und nur so kann es einen Frühling geben und schließlich einen Sommer, in dem die MENSCHEN aus dem Westen einen partnerschaftlichen Dialog auf Augenhöhe führen mit den befreundeten MENSCHEN aus der mohammedanischen Welt, ohne daß den islamistischen MENSCHEN dort noch Diktatoren im Wege stehen, die sich MENSCHENverachtend einer Demokratie nach westlichem Muster verweigern.

  61. Letzendlich läuft es doch darauf hinaus, daß unsere Soldaten weltweit in Kriege geschickt werden, aber durch die weicheiige Politik im Voraus so eingeschränkt werden, daß sie sogar Bedenken haben müssen zurückzuschießen.

    Dieser Zustand muss sich ändern.

    Interresant dabei ist auch noch, daß es entscheidenden Unterschied gibt, woher die eingesetzten Soldaten kommen.

    Mittlerweile dienen in der Bundeswehr ja auch Deutsche, die ursprünglich aus Russland oder aus der Ukraine kommen.
    Bei etlichen Feuergefechten in Afghanistan (und davon gab es sehr viel mehr, als in unseren Qualitätsmedein gemeldet wird) fiel auf, daß die „Russlanddeutschen“ schneller und genauer zurückschossen als Mannschaftsdienstgrade die aus der BRD stammen.

    Auch ein Zeichen für die fortschreitenden Erziehungs“erfolge“ unserer westlichen Gesellschaft.

    Und jetzt stellen Sie sich vor, wie ein Truppenführer, seit seiner Kindheit vollgestopft mit den liberalen und verständnisvollen Grundsätzen der Kuschelpädagogik, von seinen politischen Vorgesetzten ohne eindeutige rechliche Absicherung gelassen, in einer Streßsituation entscheidet.

    Nein. Da müssen eindeutige, von vornherein klare Richtlinien geschaffen werden.

  62. #74 abendlaender11 (29. Dez 2011 08:25)

    Genau.

    Und über allem flattert das grüne Band der Sympathie. Und im Off singt BADESALZ: „Gumma die Umma da, hach was is die so nedd!“

  63. #75 der_hammer (29. Dez 2011 09:34)

    Hier im Sitzen pinkeln und dort dann auf einmal den KSK-Warrior geben.

    Wenn man hört, daß unsere Soldaten da auf der Patrouille buchstäblich nur ihr G 36 dabei haben, daß häufig noch nicht einmal Handgranaten ausgegeben werde, weil, es könnte einem der Einheimischen ja was passieren, dann wird einem nur noch schlecht.

    Das jüngste Gerücht besagt, daß mit den beiden Panzerhaubitzen, die man endlich da hingeschafft hat, grundsätzlich nur Blendgranaten geschossen werden, damit nix passiert. Angeblich sind ein paar Dänen im Lager, die die beiden Haubitzen bemannen, wenn tatsächlich mal scharf geschossen werden muss. Ob der Staatsanwalt dann wohl wegen Beihilfe ermittelt, weil die Haubitzen gehören ja immerhin noch uns?

  64. @monalisa: Absolute Zustimmung.

    Die Warlords können ihren Drogengeschäften im Schutz der Soldaten nachgehen und in alle Welt liefern.

    – Die Warlords können zwar den Opiumanbau und teilweise auch die Verarbeitung zu Heroin kontrollieren, aber sie können die Ware nicht zum Endverbraucher bringen, denn der sitzt überwiegend Europa und den USA.

    – Und es geht dabei um rund 4.000 Tonnen pro Jahr, solche Mengen kann man nicht in den Unterhosen von „Asylanten“ rausschmuggeln. Dazu brauchen die Warlords Komplizen. Aber eher andersrum: Die Warlords SIND kleine Komplizen einer großen Drogenmafia.

    – Das Opium kommt von Afghanistan in den Kosovo – mit großer Wahrscheinlichkeit in Militärflugzeugen, die auf dem Rückweg Nachschub transportieren über Camp Bondsteel

    – Unsere ausgenützten und missbrauchten Soldaten bewachen also nicht nur den Opiumanbau, sondern auch die Verteilerzentrale.

    – Nicht nur Karzai steckt im Drogenhandel drin, sondern auch Hashim Thaci, genauer gesagt ist das Staatsoberhaupt im Kosovo erwiesenermaßen ein Drogenboss.

    Aber unsere Soldaten bewachen nicht nur den Opiumanbau in Afghanistan sondern auch europäische Verteilerzentrale Kosovo, über die 90 Prozent des in Europa verkauften Heroins kommen.

    Im Jahr 2000 setzten die Taliban in Zusammenarbeit mit der UNO. Daraufhin belief sich die Drogenproduktion im Jahr 2001 anstatt wie in den Vorjahren auf rund 4.000 Tonnen auf 185 Tonnen (UNO-Bericht).

    Im Jahr 2002 war sie wieder auf alter Höhe und ist das bis heute.

  65. Sorry. Zuviel gelöscht!

    Im Jahr 2000 setzten die Taliban (die vorher auch mit der Drogenmafia kooperieren mussten) in Zusammenarbeit mit der UNO ein Anbauverbot durch. Daraufhin belief sich die Drogenproduktion im Jahr 2001 anstatt wie in den Vorjahren auf rund 4.000 Tonnen auf 185 Tonnen (UNO-Bericht).

    Im Jahr 2002 war sie wieder auf alter Höhe und ist das bis heute.

  66. #77 Grant

    Die Stationierung der beiden Panzerhaubitzen ist doch nur eine Feigenblattaktion.

    Was will man denn damit ?

    Einer überfallenen Patrouille Feuerunterstützung geben ?
    Diese Geräte wurden zur Zeit des kalten Krieges konzipert. Die sind dazu gedacht, eine Truppen- oder Materialkonzentration des Warschauer Paktes zu bekämpfen. Allenfalls noch Feuerschwerpunkte an der vorderen Linie zu bilden.

    Wenn ein Trupp wirklich in der Scheiße steckt und dringend Unterstützung braucht, was glaubt ihr, wer das dann macht ?
    Hinweis: Haben wir Kampfhubschrauber vor Ort ?

  67. #80 der_hammer (29. Dez 2011 10:49)

    Kampfhubschrauber? Wir?

    Um Gottes willen, was für eine Idee!

    Mein Puls, mein Blutdruck … Wo ist mein Riechsalzfläschchen?

    Wir trennen da unseren Müll, ja? Der TÜV kommt und kontrolliert die Marder. Wir sorgen dafür, daß dort kleine Mädchen in die Schule gehen dürfen.

    So macht man das!

    Aber nicht mit Kampfhubschraubern!

  68. Nach den wirren Vorstellungen unserer Guties werden Soldaten einzig und allein zu dem Zweck ausgebildet, sich töten zu lassen. Na dann liebe Guties stellt Euch schon mal in die erste Frontlinie, natürlich nur mit einer Seifenblasenpistole bewaffnet. Wenn Ihr dann endlich Geschichte seid, um so besser für die Menschheit.

  69. @ #9 JeanJean (28. Dez 2011 19:55)

    Schürf- und Förderrechte in dem Drecksloch Afghanistan sind übrigens an China und Indien gegangen.

    Das nenne ich eine gute Nachricht!
    Denn die Inder und insbesondere die Chinesen werden mit den Taliban nicht im Zelt hocken und „gemeinsam beten“ ((c) Käßmann) wollen, wenn diese Steinzeitmohammedaner ihre Förderanlagen attackieren sollten.
    Und das werden die, denn sowohl die Inder als auch die bei den Taliban besonders verhaßten Chinesen sind „ungläubige Hunde“, die es „zu vernichten gilt“ ((c) Koran).
    Nur sehen Inder wie Chinesen das traditionell gänzlich anders.
    Hätten wir noch eine Handels- und Außenpolitik, die diesen Namen verdient, dann hätten wir uns längst mit den Chinesen verbündet und wären mit von der Partie (das Ansehen Deutschlands ist bei den Afghanen – die ja längst nicht alle mit den Taliban sympathisieren – traditionell sehr hoch).

    Don Andres

  70. Dieser Artikel (FAZ, nicht PI) ist ein Witz. Denn die Beschwerde geht eindeutig an die falsche Adresse. Wenn man gegen Gewalt und Tötung ist, muss man gegen Krieg sein, aber a) entscheiden das Politiker und nicht Soldaten; diese dürfen lediglich Entscheidungen ihrer Vorgesetzten ausführen, und b)gibt es natürlich auch Kriege, die einem aufgezwungen werden. Das heißt man braucht auch Soldaten, alleine um sein Land dauerhaft schützen zu können. Dass nicht jeder Staat bereit ist, sich an internationale Regeln und Gesetze zu halten, kann man dem ausführenden Menschen, der nur seine Heimat verteidigen will, doch nicht ernsthaft vorwerfen. Alles, was man vorwerfen kann, wären Kriegsverbrechen, und hier sagen sogar Linke (z.B. Haffner, Anmerkungen zu Hitler), dass dergleichen in Kriegssituationen nunmal vorkommt und mit dem menschlichen Charakter zu tun hat.

  71. #75 der_hammer

    Da müssen eindeutige, von vornherein klare Richtlinien geschaffen werden.

    Die gibt’s doch: Rules of Engagement (RoE). Von höchster NATO-Stelle vorgegeben und auf nationaler (deutscher) Ebene nochmals weiter ‚verfeinert‘. Dreimal dürfen Sie raten, was am Schluss dabei rauskommt. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Partei der BMVg kommt!

  72. #63 sozialirgendwas…

    Sehr ausgewogen – es geht hier nicht um irgendwelches “linke Gedankengut”, sondern um eine fundierte Behandlung eines juristischen Problems.

    Mit Verlaub, das ist Blödsinn! Schauen Sie sich doch einfach die Haager Landkriegsordnung und die Genfer Konvetionen an. Da ist genug geregelt! Kriegsparteien halten sich leider meist nicht daran. Im Übrigen gilt: Der Sieger hat (fast) immer recht!
    Der Herr Professor hätte besser daran getan, die weltweit überbordenden Morde im Namen Allahs zu ‚untersuchen‘, anstatt über die Tötungserlaubnis von Soldaten im Kriegseinsatz zu fabulieren. Aber das ist natürlich viel ungefährlicher, als sich im anderen Fall eine Fatwa einzuhandeln…

  73. Das kommt von dem irgendwann mal aufgekommenen Hirnfurz, Krieg müsse irgendwie gar nicht Krieg sein, sondern irgendwie Frieden (wie in „Friedensmission“). Da verlor man dann den Blick dafür, dass Krieg ein Ausnahmezustand ist, der nur dann eintreten sollte bzw. eintritt, wenn alles geregelte und geordnete schon versagt hat. Krieg ist eine blutige und grausame Angelegenheit die Menschenleben kostet und auch sonstigen Schaden anrichtet – wurde mir glaubhaft versichert – weshalb man auch verdammt nochmal gut überlegen sollte, wofür und für wen man sowas anzettelt. Der Krieg ist weder ein Schmusetier noch kann man mit ihm umgehen wie mit einer unbotmässigen Gesellschaft, deren gesunden Menschenverstand man mit Erlassen zum Schweigen bringen kann, er entwickelt seine eigenen Gesetzmässigkeiten.

    Es ist ein wirkliches Paradoxon, infolge dieser Umdeklaration von „Krieg“ zu (irgendwie) Frieden wurde der Krieg durch angebliche Kriegsgegner so richtig salonfähig gemacht, und jetzt kommen eben die entsprechenden Elaborate (die Vorgänger von politisch korrekten Gesetzen und Ausführungsbestimmungen) aus dem Wolkenkuckucksheim. Ein bisschen Krieg um ein paar rückständige Clans irgendwo auf einem anderen Kontinent an die Macht zu bringen? – Kein Problem, solange die Ausführungsbestimmungen beachtet werden! Und wieso besetze ich ein Land, wenn ich mich gleichzeitig ständig dafür bei der Bevölkerung entschuldige? – Völlig normal, kultursensiblen Kriegs-, äh, Friedensführung…Was für ein Käse.

    Ja, Krieg, politisch korrekt betrieben, muss schon ’ne tolle Sache sein! Ich bin überzeugt, das totale Durchregulieren von Kriegshandlungen wird mindestens genausogut funktionieren wie Gender-Mainstreaming, nämlich auf Dauer gar nicht. Das sind Phantome, die nur auf dem Papier und in Köpfen existieren und die letztlich keinen Bestand haben werden.

  74. hat dieser sogenannte Professor schon einmal was von den Rules of Engagement gehört???
    … ich glaube nicht, sonst würde er nicht so einen Mist schreiben!

  75. #85 HKS

    Die RoE, die für jeden Einsatz neu gefaßt bzw überarbeitet werden, sind mir sattsam bekannt. :o(
    Vielleicht habe ich mich nicht eindeutig genug ausgedrückt.

    Selbst wenn ein Soldat sich an die RoE hält, kann er nach seiner Rückkehr durchaus von deutschen Staatsanwälten nach deutschem Recht „bearbeitet“ werden.

    Nehmen Sie den Fall der indischen Fregatte Tabar die, von selten dämlichen Piraten angegriffen, diese erfolgreich bekämpft hat.

    Ob ein deutscher Kapitän in vergleichbarer Situation genauso hätte handeln dürfen war lange Zeit das Thema heftiger informeller Diskussionen in der Truppe und in den Kommandobehörden.

    Das Resultat: Wahrscheinlich hätten deutsche Marinekräfte nicht derart heftig reagiert, sondern versucht zu deeskalieren.

    Den Anstoß des Professors könnte man jetzt, sogar in eine völlig andere als die von ihm vielleicht beabsichtigte Richtung, zum Anlass nehmen um Klarheit zu schaffen.

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