Broder: Gebt Chinesen und Indern Meck-Pomm!

In der WELT propagierte Henryk M. Broder gestern als kleinen Silvesterscherz die Einwanderung von zwei Millionen Chinesen und Indern nach Mecklenburg-Vorpommern, damit wir der Vergreisung entgehen. Immerhin will er uns wenigstens keine zwei Millionen neue Moslems aufhalsen. Auch hat Broder erkannt, daß die Sozialhilfe für Einwanderer gestrichen werden sollte. Ansonsten aber zählt der etwas unlogisch  zusammengeschusterte Beitrag sicher nicht zu seinen brilliantesten. 

So arbeitet sich Broder des längeren am Begriff ‚Überbevölkerung‘ ab. Mir ist noch nie aufgefallen, daß irgendwer Einwanderung wegen Überfüllung bremsen wollte – vielleicht gilt das für Linke in Berlin, wenn sie die Schwaben rauswerfen möchten, aber sonst? Es sind doch alle Bundestagsparteien und die EU für Einwanderung total. Je ärmer und dümmer die Einwanderer sind, umso lieber nimmt sie die barmherzige Politik hier auf. Wo lebt Broder? Auch von einer Auswanderung der Deutschen nach Afrika im Kaiserreich, weil es hier zu eng gewesen sei, hat außer ihm niemand gelesen.

Und wie sieht es bei den Indern und Chinesen aus? Wollen da überhaupt zwei Millionen nach Meck-Pomm? Und schlagen sich dann eine Million Inder mit einer Million Chinesen gegenseitig die Köpfe ein? Will er die trennen oder vermischen? Mit Vermischen könnte er Pech haben! Während bei uns der Ausdruck ‚Rassist‘ unter galoppierender Inflation leidet, aber kaum irgendwo Rassismus spürbar ist, würde ich da für Inder, Chinesen und ein paar andere Völker die Hand nicht ins Feuer legen. Die ziemlich rassistischen Japaner scheinen übrigens trotz Vergreisung daran festzuhalten, die Situation ohne Gaijin zu meistern. Vielleicht lachen wenigstens die Mecklenburger über Broders Hirngespinste?