Heitmeyer: Rassismus steigt und steigt und steigt

In der Mittelschicht wächst die Furcht vor dem sozialen Absturz – und mit ihr der Hass auf Ausländer, Frauen, Juden und Muslime, kurz: auf das Andere. Das belegt eine neue Studie des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer. Lesen Sie hier, wenn Sie es nicht glauben sollten! Au, Entschuldigung, habe mich vertan, das ist die Heitmeyer-Studie von 2005.

Jetzt aber schnell die aktuelle Studie:

In ihrer repräsentativen Umfrage „Deutsche Zustände“ stellten die Soziologen um den Bielefelder Forscher Wilhelm Heitmeyer eine „Vereisung des sozialen Klimas“ fest. Sie sprechen von einem „verrohenden Bürgertum“. Vor allem bei den knapp 20 Prozent Wohlhabenden oder Reichen diagnostizieren sie eine erschreckend zunehmende Islamfeindlichkeit.

Sorry, bin heute total durcheinander! Das ist die Studie vom letzten Jahr! Himmiherrgott, wo ist die neue? Heitmeyer? Heitmeyer? Da ist er:

Der aktuelle Band präsentiert ein besorgniserregendes Bild. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit sowie die Abwertung von Obdachlosen, Behinderten und Langzeitarbeitslosen sind seit 2009 wieder signifikant angestiegen.

Na, wer sagt’s denn! Schon wieder dasselbe! Dasselbe? Hmmh? Schreibt der Herr Professor Heitmeyer immer im letzten Jahr ab? Das ist ein gutes Geschäftsmodell offenbar. Gucken wir in die Anfangsjahre. Da schrieb der Herr Professor:

Die Analysen zu den Elementen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit zeigen, dass sich auch in diesem Jahr ein Syndrom bestätigen lässt. Das Syndrom wurde erstmals in 2002 ermittelt und bereits in 2003 repliziert. Die Befunde in 2004 unterstreichen die These, dass es sich bei der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit um ein theoretisches Konstrukt mit dem gemeinsamen Kern der Ungleichwertigkeit handelt.

Aha, es handelt sich um ein Konstrukt mit den zentralen Begriffen:

• Rassismus
• Fremdenfeindlichkeit
• Antisemitismus
• Heterophobie (wie Homosexuelle, Obdachlose, Behinderte)
• Islamophobie
• Etabliertenvorrechte der Alteingesessenen
• Sexismus

Und wer für das eine ist, ist für das andere auch. Wie man das feststellt? Ganz einfach. Fragen Sie z.B. den Nächstbesten, ob er auch findet, daß genug arbeitslose Moslems in Deutschland sind. Was wird der dann sagen? Nein, ich will noch mehr? Und schon haben Sie Quoten!  Heitmeyer kriegt momentan kein Geld mehr für weitere Studien, was Bundessitzblockierer Thierse sehr bedauert. Springen Sie ein! Sponsern Sie den Copy&Paste-Professor Wilhelm Heitmeyer, eine Koryphäe der deutschen Forschung! (Heitmeyer wurde von PI schon oft gewürdigt. Benutzen Sie die Suchfunktion rechts oben!)