Sieben Tote bei Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Bei einer Explosion in der Innenstadt von Lüttich sind nach Angaben der belgischen Polizei sieben Menschen ums Leben gekommen, mindestens 123 wurden verletzt.

Ein etwa 40 Jahre alter Mann habe mehrere Granaten auf eine Bushaltestelle geworfen, wo viele Menschen warteten. Der Täter sei dabei selbst ums Leben gekommen. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. Vier Sprengkörper explodierten – wahrscheinlich Granaten. Zudem waren laut Augenzeugen weitere Explosionen zu hören. Das Attentat habe sich mitten am Tag im Zentrum von Lüttich ereignet. Laut einem Bericht des Fernsehsenders RTL sucht die Polizei nach drei Männern mit Granaten und Schusswaffen. Der Ort des mutmaßlichen Anschlages wurde abgeriegelt und Feuerwehr sperrten den Tatort weiträumig ab.

UPDATE: Bei einem der Attentäter soll es sich um den Marokkaner Nordine Amrani handeln. Amrani wurde 2008 wegen Waffenbesitzes und Drogenhandels zu 58 Monaten Gefängnis verurteilt und kam auf Bewährung frei. Er gilt als Waffenexperte und soll „nicht praktizierender Moslem“ sein. Am Dienstag sollte er von der Polizei im Zuge von Ermittlungen wegen unsittlicher Handlungen vernommen werden. Der „Telegraph“ berichtete zuerst, das Attentat stehe im Zusammenhang mit dem Ehrenmord an Sadia Sheikh. Die Täter waren am Montag in Belgien zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Inzwischen hat der Telegraph den betreffenden Absatz wieder entfernt. Im Cache steht er allerdings noch. Hier die Links: louisvandeskelde.biz, lanouvellegazette.be, rightwingnews.com, jihadwatch.org, smh.com.au

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