Die Sächsische Zeitung hat gestern einen sehr guten Kommentar zur sich überschlagenden Diktion in der Presse geschrieben, was die Dönermorde angeht. Der Autor Marcus Krämer geht soweit, seinen Kollegen Nazisprache zu unterstellen. Dazu nimmt er Stellen aus Victor Klemperers Buch „Lingua Tertii Imperii“ (Die Sprache des Dritten Reiches) und vergleicht. Vermutlich könnte man da sogar noch mehr finden als die SZ. Doch genug der Einführung, lesen Sie selbst: Der Stuss ist furchtbar noch!

(Spürnase: Milan)

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125 KOMMENTARE

  1. Die Betroffenheitshetze bedient sich in der Tat der Sprache, wie sie totalitären Politsystemen zu eigen ist.
    Wenn man weiß, das mit solch einer emotionalen ,ja, schwülstigen Goebbelsrhetorik der Verstand ausgeschaltet und die Emotionen angeheizt werden sollen, weiß man, dass dies auch so gewollt ist.

  2. Ich bin überzeugt, würde man heute die Zeitungsberichte ab 1933 nehmen und nur einzelne Worte austauschen, würden sie sich kaum von heutigen Berichten unterscheiden.

  3. Entscheidend sind die Zahlen, die du vor einiger Zeit veröffentlicht hast:

    0,1 bis 0,2 % aller Morde sind rechtsradikal. Das Verhältnis wäre 49 (bzw. 240 – Amadeo-Stiftung) zu 40.500 Morde gesamt. Davon sind ein viertel von Migranten verübt und somit kann man schliessen, dass davon islamisch motivierte Taten von diesen ca. 10.000 Morden ein mindestens 10 bis 30faches des rechtsradikalen Potentials ausmachen.

    Ergo ist ist die islami(st)ische und auch linksradikale Morde weitaus gefährlicher, bedeutender als die verschwindend geringe Zahl der rechtsradikalen Problematik, die nicht schön geredet werden darf.

    Was aber deutsche Politiker und die Presse machen ist Mücken aussieben und gleichzeitig Kamele verschlucken – jedes realistische Mass von Bedrogungseinschätzung scheint verloren gegangen… Wenn man einem Feind von 5.000 Mann und einem anderen Feind von 20 Mann gegenüber steht, kümmert man sich medial nur um die 20 – und die 5.000 überrennen uns.

    Das zeigt sich auch darin, dass man Plakate von Toten zur Fahnung ausschreibt, für Morde, die z.T. 20 Jahre her sind – und die anderen Gefahren werden ignoriert. Das ist doch mehr als krank!

  4. Die Mainstreamedien treten in die breit ausgetretenen Fußstapfen des dritten Reiches.Die Sprache der Unterdrücker ist immer gleich!!!

  5. http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/zwickauer-neonazi-zelle-beate-zschaepe-wird-womoeglich-fuer-immer-schweigen_aid_690302.html

    Rechtsanwalt Wolfgang Stahl sagte: „Es steht noch nicht fest, ob Frau Zschäpe zu irgendeinem Zeitpunkt überhaupt Angaben zur Sache machen wird.“ Dies hänge auch damit zusammen, dass nur unzureichend Akteneinsicht gewährt worden sei. „Wir haben bislang nur 120 Seiten erhalten, das ist so gut wie nichts“, sagte Stahl FOCUS.

    Sein Mitverteidiger Wolfgang Heer erklärte, aus den Akten lasse sich nicht hinreichend erschließen, worauf die Ermittlungsbehörden den dringenden Tatverdacht hinsichtlich der Bildung einer terroristischen Vereinigung gegen Zschäpe stützen. Solange ihnen die Grundlagen der Vorwürfe nicht bekannt seien, könnten sie ihre Mandantin nicht dazu befragen. Mit Unverständnis reagierten die Verteidiger in FOCUS auf die Bekanntgabe von Ermittlungsdetails durch die Bundesanwaltschaft, die der Verteidigung bislang nicht zugänglich seien. „Das widerspricht aus unserer Sicht dem Grundsatz des fairen Verfahrens“, sagte Heer.

  6. „Wir müssen die Nazis ausrotten aus unserem Leben. Sie gehören nicht zu uns.“

    Herzlichst,

    F. J. Wagner (BILD)

  7. @ #3 Obama im Laden (03. Dez 2011 10:20)

    Es gibt schon lange keine Objektivität mehr.

    Zünden Personen, die der Linke nahe stehen, Luxus Autos an, dann ist es die Tat einer Person ohne politische Gesinnung.

    Sticht ein Moslem unter „Allahu Akbar“ Rufen einen Deutschen nieder, so ist es die Tat eines verwirrten Einzeltäters Namens „Kevin (Name von der Redaktion geändert)“

    Schlägt ein Deutscher, der zum Frühstück einen Brownie hatte, im Streit einen Ausländer nieder, dann ist es die Tat eines rechtsradikalen.

  8. #2 achot:

    “Ich bin überzeugt, würde man heute die Zeitungsberichte ab 1933 nehmen und nur einzelne Worte austauschen, würden sie sich kaum von heutigen Berichten unterscheiden.”

    Diese kenne ich nicht, bzw. nur aus TV-Schnipseln, aber ich kenne die Sprache der Kommunisten, die habe ich jahrzehntelang gehört. Und die höre ich heute jeden Tag wieder.

    Es fängt schon damit an, ständig KÄMPFEN zu wollen. Diese Sprache widerspiegelt die Parteitagsreden der SED und ihrer strammen Genossen.
    Noch besser passen die heutigen Töne zu Mielkes Truppe, der Stasi.
    Und erstaunlicherweise werden heute die gleichen verbissenen Mienen zur Schau getragen.
    Man muss nicht solange zurückgehen, um Vergleiche mit heute anzustellen!
    Aber das ist natürlich nicht gewollt, denn die heutigen Stichwortgeber sind selber Kommunisten bzw. vom Kommunismus infiziert.

    Da ist es kein
    Reiner Zufall,
    daß man solche Parallelen tunlichst vermeiden will.

  9. Der inflationäre Gebrauch von Extrem-Begriffen macht tatsächlich nicht Halt vor dem Griff in die Nazi-Wortkiste. Der BILD-Wagner entblödet sich auch tatsächlich, sich zum „Ausrotter“ zu machen. „Ausmerzen“ sollte schon bei Himmler und Konsorten die Radikalität des Handelns verdeutlichen. „Ausradieren“ übrigens ebenfalls, jedoch habe ich das gegenwärtig noch nicht vernommen. Also, wer noch ein „passendes“ Wort sucht, das sogar auf den ersten Blick harmlos klingt, der nehme „ausradieren“.

    Im Artikel wird aber auch der Begriff „Ausländerfeindlichkeit“ angesprochen, der meist vollkommen überzogen gebraucht wird. Man sollte mal fragen, woher denn möglicherweise eine fehlende Ausländerliebe rührt. Spielen hier nicht auch eine massive Überfremdung und letztlich das Verhalten von manchen Ausländern selbst eine entscheidende Rolle?

  10. Was mich immer am meisten irritiert ist eine hoch emotionale Sprache bei Sachthemen, nicht das mir das nicht auch nach dem 4. Kölsch passieren kann, aber es kann doch nicht sein, das andere dauerbesoffen Politik betreiben…

  11. #10 Karl Martell

    Hätte mich nicht überrascht, wenn Wagner und seine Genossen noch das Wort „Untermensch“ auf die „auszurottenden“ Drei angewandt hätte…

  12. Habe nur ich so ein Gefühl, dass es sich um einen medial aufgeblähten Schauprozess handelt, bei dem auf Shaitan komm raus die Mär von einem rechtsradikalen Terrorismus gepredigt wird, der ganze ganze Land im Griff hält?

    Cui Bono?

    Die linksgrünen ElitInnen, die die Sache nutzen, um bürgerlich-konservative Kräfte mundtot zu machen!

    Wie Hans-Olaf Henkel schon vor Jahren feststellte: Der „Kampf gegen Rechts“ ist in Wirklichkeit ein Kampf gegen das Vernunftbürgertum!

  13. Danke, dass Ihr auf die Sächsische Zeitung aufmerksam gemacht habt. Dies SZ aus dem Osten ist mir lieber als die SZ aus München.

  14. #5 unrein (03. Dez 2011 10:37)

    “Wir müssen die Nazis ausrotten aus unserem Leben. Sie gehören nicht zu uns.”
    Herzlichst,
    F. J. Wagner (BILD)

    In genau diese widerliche Kerbe hat SH-Innenminister Klaus Schlie (CDU; sein Beruf ist übrigens Lehrer) geschlagen. Zum NPD Verbot sagte er heute morgen wörtlich auf N24:

    „Das ist mir absolut wichtig, weil wir diese rechte Soße in Deutschland nicht brauchen. Aufgrund unserer historischen Erfahrung, aufgrund unserer gesellschaftlichen Situation, brauchen wir diese Menschen nicht.“

    .

    Ach. Was will er denn machen mit „diesen Menschen“, wenn die NPD verboten ist? Denn „diese Menschen“ sind ja dann noch da.

    Verglichen mit der Wutwelle, die regelmäßig durchs Land schwappt, wenn es ein Politiker auch nur wagt, die leiseste Kritik an gewissen „Migranten“ zu äußern, ist das mal wieder ekelhaft hoch 10.

    Ich habe Klaus Schlie bereits mitgeteilt, daß ich seine Äußerung unmöglich, hochgradig mißverständlich und vollkommen unangemessen finde.

    http://www.schleswig-holstein.de/IM/DE/Minister/Kontakt/KontaktSeite.html

  15. #11 Reiner-Zufall (03. Dez 2011 10:44

    Es fängt schon damit an, ständig KÄMPFEN zu wollen. Diese Sprache widerspiegelt die Parteitagsreden der SED und ihrer strammen Genossen.

    D’accord!

    Man achte auf die Wortwahl der kinderlosen LinksgrünIn Renate-Hilde Benjamin-Künast:

    http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/der-kampf-geht-weiter.html

    „Der Kampf geht weiter“

    Renate Künast freut sich über die Anti-Atom-Demo in Berlin

    Die kinderlose LinksgrünIn Renate-Hilde Benjamin-Künast benutzt hier (ohne „rot“ zu werden) RAF-Vokabular aus einer Zeit linksfaschistischen Terrorismus, in denen Ponto, Schleyer und Bunack ermordet wurden.

    Die LinksgrünInnen als militärischer Arm der RAF, Herr Ströbele?

    Zeit für ein Verbotsverfahren der präfaschistischen LinksgrünInnen, die offen Nähe zum Terrorismus propagieren?

  16. #14 Toytone (03. Dez 2011 10:54)

    Gebraucht hat er den Begriff „Untermensch“ nicht, aber er denkt ihn. Oder meint jemand, daß er es bejahen würde, wenn man ihn fragte, ob er „Menschen ausrotten möchte“?

  17. In der Tat: der alte Brecht war selbst ein Biologist – und dachte in den gleichen Schablonen wie die Nazis. Vielleicht doch nur einfach ein Kind seiner Zeit?

  18. Die Betroffenheitsrhetorik wird sich sehr bald erschöpft haben, wenn sie nämlich durch ständige Wiederholung vollkommen erschöpft und unglaubwürdig geworden ist!

  19. Manipulation und Gehirnwäsche finden an allen Fronten statt. Die GEZ-medien sind da ganz vorn. Nur ein aktuelles Beispiel:

    Rainer Hoffmann (http://www.solarkritik.de) hat sich die Mühe gemacht und die Behauptungen von ZDF-Journalist Claus Kleber in der ZDF-Sendung “Machtfaktor Erde” überprüft. Außerdem lernt man durch dieses Video Erstaunliches über die Festlegung der globalen Durchschnittstemperatur. Sehr sehenswert:

    Der Klimaschwindel von Claus Kleber in der ZDF-„Burnout“-Woche im November 2011

  20. @ #13 WahrerSozialDemokrat:

    Glaub mir lieber WSD, die nehmen noch ganz andere Drogen als nur ab und zu ein oder zwei Kölsch! 😉
    Es ist die Droge des Hasses auf sich selbst.

  21. #18 Eurabier (03. Dez 2011 11:03)

    „Holger, der Kampf geht weiter!“
    (Rudi Dutschke am Grab des RAF-Terroristen Holger Meins). Weiss heutzutage nicht mehr jeder.

  22. Die Kinder der Nazitätergeneration sitzt heute an den Schalthebeln der Macht, so lange ist es eben gar nicht her. Wirklich aufgearbeitet hat Deutschland die Nazizeit nie, deshalb ist es gut möglich, das manche Methoden der Naziverbrecher heute ihre Wiedergänger finden in der öffentlichen Meinungsbeeinflussung, zumal die Medien bedenklicherweise immer mehr gleichgeschaltet werden. Sich in Komplizenschaft mit den Medien auf Ersatzobjekte des öffentlichen Interesses einzuschießen, mit martialischen Ausdrücken, ist eine Methode von Regierungen, die Wut der Bürger zu kanalisieren und abzulenken, um von eigenen Verfehlungen abzulenken. Besonders problematisch ist, dass im heutigen Medienzeitalter die Macht der Medien, auf die Meinung der Bürger, um ein Vielfaches angewachsen ist.

  23. #5 unrein (03. Dez 2011 10:37)

    “Wir müssen die Nazis ausrotten aus unserem Leben. Sie gehören nicht zu uns.”
    Herzlichst,
    F. J. Wagner (BILD)

    Ein BILD-ChefredakteurIn ist von seiner medialen Reichweite mit dem rechtsfaschistischen Reichspropagandaminister Joschka Goebbels zu vergleichen und siehe da:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Endl%C3%B6sung_der_Judenfrage

    Frühe Antisemiten etablierten parallel zur allmählichen rechtlichen Gleichstellung der Juden eine Sprache der Entmenschlichung im öffentlichen Diskurs, in der mittels biologistischer Metaphern viel vom „Ausmerzen“, „Ausschalten“, „Beseitigen“, „Entfernen“, „Unschädlichmachen“, „Vertilgen“ oder sogar „Ausrotten“ der Juden – analog zum Umgang mit Krankheitserregern, Insekten oder Parasiten – die Rede war. Als Mittel dazu wurden u. a. Einwanderungs- und Berufsverbote, die Sterilisation zur Verhinderung von Nachwuchs, der Entzug aller Bürgerrechte und wirtschaftliche Unterdrückungsmaßnahmen erörtert und gefordert.[5]

    Aber Herr Wagner, Sie als Jünger Joschka Goebbels? Sie verwenden dieselbe Diktion derer, die Sie politisch bekämpfen wollen!

    Als C*DU-Politiker wären sie jetzt gejenningert worden!

  24. Diese Sprache resultiert aus der Geisteshaltung, die bei den Gutmenschen einige Analogien zu den Nazis aufweist. Sie glauben sich im Dienst einer guten Sache (Migration, Ökologie), die so wichtig ist, dass gewisse Dinge dahinter zurückstehen müssen (z.B. die Rechte der Andersdenkenden).
    Wir beobachten derzeit den Versuch der Entmenschlichung der politischen Rechten. Das Werkzeug dazu ist die Sprache.

    Die Linken wissen sehr genau, dass es zu keiner Zeit eine demokratische Legitimation für die Masseneinwanderung gab. Jetzt, da sich die resultierenden Probleme kaum noch verschleiern lassen, gilt es den Deckel fest auf dem Topf zu halten, um noch den Zeitpunkt zu erreichen, ab dem eine Umkehr des Prozesses unmöglich ist.

    Die Linken versuchen derzeit ein politisches Klima der Einschüchterung zu erzeugen, in dem sich „Normalos“ nicht mehr trauen, ihre Ansichten zum Thema Zuwanderung öffentlich zu äußern. Die CDU-Führung beispielsweise äußert sich öffentlich derzeit in einer Weise, wie es vor 10 Jahren die Grünen taten.

    Die Linken orten die politische Rechte in der „Mitte der Gesellschaft“, quasi als 5. Kolonne. Jede Ablehnung der Massenzuwanderung soll als „nazistisch“ verunglimpft, die betreffende Person nachhaltig bestraft werden (Arbeitsplatzverlust etc.).

    Mir war schon vor 20 Jahren klar, dass die Linken durch Instrumentalisierung der Grünen das Potenzial erhalten, in Deutschland eine faktische Diktatur zu installieren. Jetzt ist es soweit.

  25. Dieser verbale Overkill findet sich übrigens fast ausschließlich bei den Lieblingsthemen und den Herzensanliegen der Rot-Grünen Dressurelite: Kampf gegen Rächtz, der menschgemachte Klimawandel, Atomkraft und „alternative“ Energien, Projekt EUdSSR, Verteidigung des Islams. Da kann der ideologische Gegner gar nicht bombastisch genug niedergemacht werden, da kann das ausgemalte Grauen – wird der Gegner nicht gestoppt – gar nicht grauenvoll genug sein.

    Bei allen anderen Themen – oder bei umgekehrten Vorzeichen (z. B. wenn die Fratze des Islams nicht mehr zu verstecken ist) – geht es sofort um Gelassenheit, ums Differenzieren, um Verständnis, ums Relativieren, um Rationalität, um Hilfe, um Projekte, um noch mehr Kohle, um Verständnis.

  26. #27 Valentino (03. Dez 2011 11:12)

    Für LinkInnen und Nazis (im Prinzip ja auch LinkInnen) ist ihr Weltbild eine Ersatzreligion, daher ist weder LinkInnen noch Nazis (also auch LinkInnen) argumentativ beizukommen, sie wähnen sich rechtgläubig im Besitz der abslouten Wahrheit!

    Woran zum Shaitan erinnert mich das nur? 🙂

  27. Der Artikel ist gut. Allerdings liebe pi-Verantwortliche, „benützen“ gibt es nicht, man schreibt benutzen. Im einem Titel ist das besonders störend.

  28. Apropo „Nazi-Sprache“. Wenn ein Politiker oder ein Bürger „das deutsche Volk“ sagt, wird ihm oft prompt vorgeworfen, die sogenannte „Nazispreche“ zu verwenden. Gestern sagte ausgerechnet der Grüne Trittin im deutschen Bundestag, dass Frau Merkel „das deutsche Volk“ belüge. Es kommt also immer drauf an, wer in dieser „Nazi-Sprache“ etwas von sich gibt.
    Von eiem Grünen hätte ich eher „die Bewohner Deutschlands“ oder „die Menschen in Deutschland“ erwartet. Aber „das deutsche Volk“?

  29. #11 Reiner-Zufall (03. Dez 2011 10:44)

    Es fängt schon damit an, ständig KÄMPFEN zu wollen. Diese Sprache widerspiegelt die Parteitagsreden der SED und ihrer strammen Genossen.

    In Westdeutschland waren „Kampf dem..“ und „Weg mit…“ die bevorzugten Agitationssprüche des Kommunistischen Bundes Westdeutschlands (KBW), einer extremen maoistischen Gruppe, die später zu einem Grossteil in den Grünen aufgegangen ist.

    Das ging soweit, dass die KNWler von den „Normalos“ nur noch als die „Kampf dem..“ und „Weg mit…“-Idioten wahrgenommen wurden.

    Obwohl – HEUTE könnte ich mir eine sinnvolle Forderung vorstellen:

    Weg mit allen Ex-KBW-Mitgliedern aus Regierungen, Parlamenten, Redaktionsstuben und Universitäten!

    Puh, da kriegen jetzt aber einige das Flattern…

  30. Gestern in einer Nachrichtensendung gehört:

    Wir müssen den Kampf gegen das Böse führen

    Das Böse? Eine Rhetorik wie zu Zeiten der Inquisation oder der Kreuzzuge (oder des dritten Reiches!)

  31. #34 Stefan Cel Mare (03. Dez 2011 11:24)

    Oder NKWDler? Das aber wäre zu Gysi! 🙂

    Gruß,

    Eurabier

  32. Die Medien leiden nicht nur unter einer Wahrnehmungsstörung, sondern vor allem unter einem unglaublichen Selbsthass – wenn und soweit sie „deutsche“ Medien sind. Klar, Deutschland hat sehr hässliche Zeiten erlebt, das kann schon belasten.
    Aber so ist das eben – wenn man das Evangelium verleugnet, vertreibt und verächtlich macht, dann bleibt eben nur noch Selbsthass übrig. Wer das nicht will, und zugleich nicht gerade wieder in Chauvinismus verfallen möchte, der muss andere Wege gehen.
    In der Umkehr zu Jesus Christus liegt der Schlüssel zu Frieden und Heilung für die verstörten deutschen Seelen.

  33. Der Artikel ist in seinen Möglichkeiten gut und er legt den Finger in genau die Wunde von (fälschlich so genannter) „Antifa“ und den üblichen medialen Berufsempörern. Er zeigt, daß diese Leute tatsächlich bei den Nationalsozialisten „abgeschrieben“ haben. Das wird dann schon mal davon gefaselt, daß man die „Nazis ausrotten“ wolle. Diese „Menschen brauche man nicht“. Man wolle diese „braune Pest ausmerzen“.

    Es wird dabei nicht mehr unterschieden zwischen der menschenverachtenden nationalsozialistischen Ideologie und den Menschen, die von derselben beeinflußt worden sind. Der Gedanke einer notwendigen Strafverfolgung von Mördern wird dabei zur Menschenhatz mißbraucht. Die Frage, was mit den Menschen geschieht, wenn die NPD verschwunden ist, stellt man sich nämlich nicht: Nach diesem Duktus sind sie offensichtlich alle auszurotten. Wie „Ausrottung“ geschieht, ja, das haben wir allerdings bei exakt denen gefunden, die diese Hetzer vorgeblich doch bekämpfen wollen.

    Alle diese Tiraden finden sich 1:1 bei Hitler, Goebbels und Partei-Genossen wieder, und da ist es dann auch nicht weiter verwunderlich, wenn auch die heutigen Einheitsmedien in Stürmer-Manier auflaufen. Die heute in der öffentlichen Wahrnehmung als mediale Regierungsmacht auftretenden Sozialisten roter, dunkelroter und grüner Färbungen in den wohl meisten Redaktionsstuben möchten dabei allerdings nur allzu gerne übersehen machen, daß sie damit Teile gerade jener Ideologie bedienen, aus dem die nationalsozialistische sich einst entwickelt hatte: Sozialismus bleibt Sozialismus, und auch roter Sozialismus ist nicht über Nacht zu etwas „menschenfreundlicherem“ geworden, was sich immer dann erzeigt, wenn diesen Leuten nur ausreichend Zeit gelassen wird, sich gänzlich zu entfalten. Die Abermillionen Toten beider nur nach außen hin konträren Systeme sprechen für sich.

    Das ist insgesamt eine hochgefährliche, weil den ohnehin geschädigten gesellschaftlichen Frieden zerrüttende Entwicklung, was sich daran erzeigt, wenn wir bedenken, daß mit „Nazis“, „Rechtspopulisten“ und anderen mit den entsprechende Etiketten Bedachte nach Belieben in diese Schublade zwecks „Entsorgung“ hineingesteckt werden, auch wenn sie mit diesen per Definition nicht zu tun haben. Wer „Nazi“ ist und wer nicht, bestimmen sie. Schon haben wir erste Früchte dieser Entwicklung vorliegen. Ist der Mensch erst zum Nicht-Menschen erklärt, darf man mit ihm schließlich machen, was man will. So wird auch noch der hinterhältigste Mord und das brutalste Verbrechen zu einer guten Tat. Willkommen im Reich, Genossen!

  34. „In Deutschland arbeitet
    ein Heer von Integrationsbeauftragten,
    Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern
    und eine Schar von naiven Politikern
    Hand in Hand und intensiv
    an Verharmlosung, Selbsttäuschung
    und Problemleugnung.“

    Thilo Sarrazin

    Auf den Punkt gebracht.
    Anzumerken wäre, dass diese „Arbeit“ von uns Steuerzahlern bezahlt wird.
    Probleme, ..die sie allerdings, staatlich alimentiert und mit Pensionsanspruch, selbst verursacht haben.

  35. OT – Nazi-Terroristen mordeten als Auftrags-Killer!
    Berlin – Die Mörder scheinen gefasst, doch die Motive bleiben rätselhaft: Warum haben die Killer-Nazis Uwe Mundlos (†?38) und Uwe Böhnhardt (†?34) ganz gezielt neun ausländische Kleinunternehmer hingerichtet? Wirklich nur aus Fremdenhass?
    http://www.bild.de/news/inland/nsu/nazi-terroristen-als-auftragskiller-21356288.bild.html

    Oha.. welch Unglaube ist Bernd Wagner da verfallen? Zu glauben, die Taten seien NICHT fremdenfeindlich, sondern Auftragmorde gewesen, ja ist es denn..

    Das Täter, die vor ihrer Haustür ein Dutzend Banken überfallen, eine Polizistin getötet haben sollen, nicht durchs Bundesgebiet reisen, um rein zufällig ausländische Kleinunternehmer zu töten, hat bei mir die größten Zweifel an einer fremdenfeindlichen Tat ausgelößt.

    Aber egal, die 10 Morde (ja auch der an der Polizistin) werden weiter als fremdenfeindliche Taten rechtsradikaler geführt.

  36. #41 PeterT. (03. Dez 2011 11:32)

    Probleme … sind nebensächlich; Hauptsache, die verhasste „bürgerliche Gesellschaft“ wird endlich zerschlagen!

  37. OT SpürnasInnentipp, wir sollten einen Thread daraus machen!

    Der kinderlose Studienabbrecher Umvolker Beck (Khmer Vert) gesteht das Scheitern seines politischen Lebenswerks ein!

    Die GeisterInnen, die er rief, wachsen ihm nun über den Kopf:

    http://www.welt.de/vermischtes/article13748573/Volker-Beck-duelliert-sich-mit-Bushido-ueber-Twitter.html

    Volker Beck duelliert sich mit Bushido über Twitter

    Seit Tagen streitet sich der Grünen-Politiker Volker Beck mit Bushido per Kurznachrichten. Er hält Texte des Rappers für strafrechtlich relevant.

    Im Streit um den Integrations-Bambi für den Deutsch-Rapper Bushido erhebt Volker Beck, Bundestagsabgeordneter der Grünen, schwere Vorwürfe. Mit Bezug auf die früheren Texte des Sängers meinte Beck gegenüber Welt Online: „Bushido ruft in seinen Texten zur Gewalt gegen Minderheiten und Frauen auf. Das hat für mich nichts mehr mit Integration zu tun.“

    Lieber Umvolker Beck, es sind die Früchte Deiner Politik der Umvolkung unserer ehemaligen Hochzivilisation!

    „Die Geister, die ich rief……

  38. „Aller Zwang zum Entbanalisieren mündet ins Sakralisieren.“

    „Alle quasi-religiöse Sinnstiftung muß Feind-Erklärungen aussprechen und moralische Vernichtungsdrohungen.“
    (Egon Flaig)

    Audacter calumniare, semper aliquid haeret
    (tapfer verleumden, etwas bleibt immer hängen)

  39. #37 Serapio (03. Dez 2011 11:24)

    Da wäre ich mal vorsichtig… die Schweizer, jedenfalls die traditionellen, mögen es nicht wenn man ihnen so etwas vorschreibt.

    Und dann geht das ruckzuck, und schon bekommt man einen Armbrustbolzen um die Ohren 😉

  40. Um 12 Uhr 15 gibt’s mal wieder moralische Erziehung auf Phönix:

    Phönix Sa, 03.12.11 | 12:15 Uhr

    Neue braune Welle

    Länge: 45 Minuten

    Die Jugend im Visier der Rechtsextremen
    Die Zahl der Neonazis in Deutschland ist laut Bundesverfassungsschutz im vergangenen Jahr wieder massiv gestiegen, und „rechte“ Gewalttaten haben deutlich zugenommen.

    Am Beispiel zweier Bundesländer – Bayern und Sachsen-Anhalt – zeigt der Film, wie sich der Umgang mit Rechtsextremen in Ost und West unterscheidet und welche Konsequenzen das mit sich bringt.

    Die Autoren Beate Frenkel und Winand Wernicke stellen darüber hinaus die Arbeit von staatlich geförderten Initiativen gegen Rechtsextremismus in Ost und West vor.

  41. Die Nazifizierung und Militarisierung des Linkssprech ist aus dem Alltag doch gar nicht mehr wegzudenken.

    Ausgerechnet „Friedensfreunde“ demonstrieren nicht mehr für oder gegen etwas oder alles, sondern es wird grundsätzlich „gekämpft“.

    Der Kampf geht u. a. gegen AKW, Atomwaffen, Militär allgemein und gegen schlechtes Wetter, Klimawandel und nächtliche Dunkelheit. Nur noch „Kampf“!

    Das Vokabular der Links- und Rechtsextremisten aller Zeiten ist problemlos austauschbar.

  42. #26 Eurabier (03. Dez 2011 11:10)

    Mir ist nicht eine Rede von Goebbels bekannt, in der er von der „Ausrottung der Juden“ gesprochen hat. Falls jemand eine findet, gebt mir bitte einen Tipp. Einmal hat er den Wortbeginn „ausr…“ auf Juden bezogen ausgesprochen, hat dann aber ein anderes Wort verendet. In anderen Reden sprach er von den Plänen der Alliierten das deutsche Volk „auszurotten“.
    Nach der Logik des verlinkten Wikipedia Artikels hätte Goebbels also durch sprachliche Mittel die Deutschen im öffentlichen Diskurs zu Ungeziefer herabgesetzt und entmenschlicht.

    Die Idee, dass man angeblich einen Euphemismus „Endlösung“ entwirft und gleichzeitig Dysphemismen wie „Ausrottung“ für die selbe Zielgruppe und das selbe Szenario, ist nicht unbedingt naheliegend, für den unangefochtenen Chef der Propaganda in einem soooo dollen absolutistischen Schreckensstaat.

  43. Ich werde in Kürze wieder auf der Autobahn unterwegs sein und suche jetzt gute Musik-CDs heraus, da ich beschlossen habe, einstweilen sämtliche Radio-Nachrichtensendungen zu boykottieren.

    Mir hat es am Donnerstag gereicht. In jeder Nachrichtensendung wurde an erster Stelle die „braune Gefahr“ in martialischen, den Weltuntergang beschwörenden Worten, platziert – obwohl an diesem Tag nicht eine berichtenswerte News zu diesem Thema präsentiert werden konnte. Die anderen, in meiner Sicht viel aktuelleren, präsenteren Gefahren, wie die von den Linksextremisten und Autonomen, dem Islam oder den jedes Maß verlierenden, demokratiefeindlichen „Eurorettern“ ausgehenden, kamen nicht vor.

    Seit Wochen wird hier etwas mit Inbrunst derart zelebriert, dass einen das Gefühl beschleicht, hier solle gezielt von tatsächlichen Problemen und Gefährdungen abgelenkt werden, wobei ganz bewusst an das tief in der deutschen Volkspsyche eingegrabene Nazi-Trauma appelliert zu werden scheint.

    Das ist pure Indoktrination für Dumme und Beeinflussbare – und dazu bin ich mir zu schade.

  44. #54 Tiefseetaucher (03. Dez 2011 12:05)

    Ich werde in Kürze wieder auf der Autobahn unterwegs sein und suche jetzt gute Musik-CDs heraus, da ich beschlossen habe, einstweilen sämtliche Radio-Nachrichtensendungen zu boykottieren.

    Na, da gibt´s doch nur eins:

    http://www.youtube.com/watch?v=gChOifUJZMc

  45. #12 Karl Martell (03. Dez 2011 10:49)

    Im Artikel wird aber auch der Begriff “Ausländerfeindlichkeit” angesprochen, der meist vollkommen überzogen gebraucht wird.

    Stimmt. Streng genommen, ist die ständige
    Verwendung des Begriffs „Ausländerfeindlichkeit“
    eine Beleidigung der deutschen Bevölkerung. Die Deutschen sind nicht „ausländerfeindlich“, sonst würde Deutschland nicht in ausländischen Umfragen immer zu den beliebtesten Ländern der Welt gehören.

    Es geht vielmehr darum, von einem Problem abzulenken, indem man zu dessen Bescheibung einen Begriff definiert, mit dem das Problem von niemandem mehr angesprochen werden kann, ohne gleich als Rassist verunglimpft zu werden.

    Machen wir mal ein Gedankenexperiment und stellen uns vor es gäbe keine Moslems mit Migrationshintergrund in Deutschland. Dann gäbe es zwar immer noch einige unbeliebte
    Ausländergruppen in Deutschland, aber diese würden das durch ihre hohen Kriminalitätsraten verursachen. Das kann
    man aber relativ einfach in den Griff bekommen.

    Von Moslemfeindlichkeit kann man pauschal auch nicht sprechen, da gefühlte 30-50% der Mohammedaner gut integriert sind.
    Leider scheint sich der Anteil bei steigender Gesamtzahl immer mehr zu verringern. Die Moslemgruppen fallen sowohl durch erhöhte Kriminalitätsraten als auch durch offene oder versteckte Ablehnung unserer Verfassung auf.

    Wie kann man diese Problemgruppen mit einem Begriff zusammenfassen ohne andere durch Ungenauigkeit mit einzubeziehen? Eine solche
    Definition wäre der erste Schritt zu einer Lösung, da man dann vernünftig diskutieren könnte.

    „Kriminelle und verfassungsfeindliche Migranten“ wäre z.B. ein geeigneter Begriff, wobei man noch die Menschenrechtsdeklaration der UNO mit einbeziehen müßte. Auch müßte klargestellt werden, das die Religionsfreiheit“ in Deutschland nur eine Bekenntnisfreihet im Rahmen der Verfassung bedeutet.

  46. Was mir noch viel mehr als die Betroffenheits-
    rhetorik auf die Nerven geht, ist die stets
    wiederholte Behauptung, die Deutschen seien ins-
    gesamt ausländerfeindlich. Natürlich gibt es hier
    wie anderswo Menschen, die jedem der nicht zur
    eigenen Art gehört, mit Mißtrauen und Vorurteilen
    begegnen. Aber wenn wir uns vor Augen halten, dass es Zuwanderer gibt, die weder Integrations-
    probleme haben, noch eine gewisse Assimilation
    als Schreckgespenst sehen, während andere in
    Massen hereinströmen und allergrößten Wert auf
    Distanz zur Aufnahmegesellschaft legen, ihre
    Interessen mit dreisten Forderungen und perma-
    nentem Beleidigtsein durchsetzen wollen, dann
    kann man bei Vorbehalten der Aufnahmegesell-
    schaft ihnen gegenüber nicht von Ausländer-
    feindlichkeit reden. Das ist einfach zu pauschal
    und dient der Ablenkung von Problemen, die diese
    Zuwanderer mit voller Absicht verursachen. Ich
    nehme für mich in Anspruch, nie ausländerfeind-
    lich gewesen zu sein. Wenn ich heute dieser
    Zuwandererspezies gegenüber ablehnend denke,
    dann beruht das nicht auf Vorurteilen, sondern auf Beobachtung und Erfahrungen, die mich im
    Übrigen erst kürzlich zu einem fluchtartigen
    Wohnungswechsel veranlasst haben. Aber wenn
    mich eine Migrantenfamilie trotz guten Zuredens
    nachts nicht schlafen lässt, und mein Ruhe-
    bedürfnis als latente Ausländerfeindlichkeit
    abgetan wird, weil ich nicht bereit bin die
    Lebensgewohnheiten meiner migrantischen Nach-
    barn zu übernehmen, dann möchte ich in Zukunft
    von Inländerfeindlichkeit reden dürfen.

  47. Und dem Freistaat Thüringen fällt nichts Besseres ein, als per Zeitungsanzeige wissen zu lassen, dass „Thüringen gegen Nazis!“ sei und dass man in dieser Angelegenheit „um die Unterstützung der Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeister, Landrätinnen und Landräte Thüringens“ weiß. Gestern u.a. in der „Süddeutschen“ und FAZ, eine halbe Seite FAZ kostet 40.000 Euro.

    „Die für diese ungeheuerlichen Taten Verantwortlichen sind eine kleine Minderheit…“, naja, sprachlich Bessergestellte kommen ohne pompöse Adjektive aus. Das in der Anzeige angekündigte Jenaer Udo-Lindenberg-Konzert „für eine Bunte Republik“ fand gestern um 16 Uhr statt, die Thüringer haben bekanntlich freitags nachmittags frei:

    http://www.thueringen.de/de/kulturell/aktuell/60151/uindex.html

    Und was den Kommentar dieses Herrn Marcus Krämer betrifft, „Der Stuss ist furchtbar noch“: ja, sein eigener. Was für ein gedrechselter Quark, Wörter wie „kämpferisch“ nazistisch aufzuladen hat Krämer wohl als Assistent des „Zeit“-Chefredakteurs gelernt.

  48. #42 achot (03. Dez 2011 11:34)

    „Aber egal, die 10 Morde (ja auch der an der Polizistin) werden weiter als fremdenfeindliche Taten rechtsradikaler geführt.“

    Weil die Polizistin da aber nicht ganz ins KONZEPT des Konstrukts passt,wir sie oft in kaum erwähnt,oder es wird sogar perfide versucht,sie auch in die rechtsradikale Ecke zu stellen.

    Und weil der Grieche auch nicht zu „Türken-,oder Islamfeindlichkeit“ passt,wird der auch oft weggelassen,währen die 8 Türken IMMER in den Vordergrund gerückt werden.

  49. Ich frage mich schon seit langem, wann die deutsche Presse den Boden des sachlich Informativen verlassen hat, um nur noch die platteste Propaganda zu verkünden. Selbst Leute wie Klaus Kleber, die ja nun die Nachrichten nicht in der „Bäckerblume“ verkünden, kommen bei Berichten über den so genannten „NSU“ nicht ohne Wortgeklingel wie „mörderische Nazibestien“ u.ä. aus — als müssten er uns mit möglichst scharfen Worten beibringen, dass er sich „mit aller Schärfe“ von den Untaten dieser Leute distanziert — und als sollten wir lernen, mit welchen Worten man „richtig“ über „den braunen Sumpf“ (etc.) zu denken hat. Geistig wache Menschen wissen das von allein, dazu braucht man keinen Pressefuzzi. Aber vermutlich ist auch diese neue Sprachregelung ein Versuch der linken Fraktionen, Menschen zu entmenschlichen: Das haben ja auch schon mit Türken gemacht, die sich nur noch „Person mit Migrationhintergrund“ nennen dürfen. Man stelle sich vor, das ZDF hätte die RAF als „rote Mörderbestien“ bezeichnet!

  50. #62 widerstand:

    “Weil die Polizistin da aber nicht ganz ins KONZEPT des Konstrukts passt,wir sie oft in kaum erwähnt,oder es wird sogar perfide versucht,sie auch in die rechtsradikale Ecke zu stellen.”

    Und weil das auch nicht so medienwirksam ist, kommen nun neue schreckliche Verbrechen ans Tageslicht, wie der DLF um 12.00 Uhr meldet:

    „Ermittler prüfen mögliche Verwicklung der Zwickauer Terrorzelle in Verbrechen im Saarland
    …..eine mögliche Beteiligung an Brandanschlägen im Saarland.
    …es bestehe der Verdacht, dass das Nazi-Trio mit einer Serie von Brandstiftungen in Völklingen zu tun gehabt habe. Dort waren zwischen September 2006 und September 2011 mehrere Häuser angezündet worden…
    Eine türkische Einrichtung in Völklingen habe eine Bekenner-DVD der NSU bekommen. Außerdem werde eine Verwicklung in den Bombenanschlag auf die Wehrmachtsaustellung 1999 in Saarbrücken überprüft.“

    Während inzwischen unser Volks- und Privatvermögen verramscht wird, wird das Volk davon abgelenkt mit den absurdesten Schauergeschichten, die man allein drei Menschen andichten kann.

    Heute wird Sudel-Ede um vieles übertroffen!
    Und keiner merkt was?

    Reiner Zufall
    ist nur noch, daß das den meisten nicht mehr klar wird.

  51. #43 Stefan Cel Mare (03. Dez 2011 11:38)

    „Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende, nationale Besitzbürgerblock.“

    So seinerzeit Joseph Goebbels in der klar erkenntlich sozialistischen Kampfschrift AntiFa heisst „Der Angriff“.

    Dann passt es nämlich wieder mit der Absicht der heutigen Linken, die bürgerliche Gesellschaft immer noch zerschlagen zu wollen und die Motivation, die Rhetorik der Altlinken um Goebbels erneut zu verwenden.

    Im Grunde wollen Altnazis und Neulinke dasselbe und sie bedienen sich auch derselben Methoden, nämlich der Diffamation der politisch Andersdenkenden und das, noch verbale, Ausrotten Derselben.

  52. #65 nicht die mama (03. Dez 2011 12:59)

    …ich werfe eine „Diffamation“ auf den Müll und reiche die „Diffamierung“ nach.

  53. #64 Reiner-Zufall (03. Dez 2011 12:54)

    Eine türkische Einrichtung in Völklingen habe eine Bekenner-DVD der NSU bekommen.

    Na klar. Und die Al Kaida schickt demnächst ihre Bekennerschreiben in Kopie an die PI-Gruppe Münster.

  54. Mal so zur immer häufiger auftretenden Sprache:

    Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen braunem Dreck und roten Dreck ausser der Farbe?

    Im Prinzip ist Dreck doch Dreck,der unabhängig von seiner Farbe bei Betreten eines Gebäudes abgeputzt wird.

  55. Nachbemerkung zu #58:

    Man stelle sich vor, die Polizei würde ständig
    der „Menschenfeindlichkeit“ bezichtigt, weil
    sie ständig nach Menschen fahndet und Menschen
    verhaftet. Das würde eine Diskussion über
    Kriminalität auch erschweren.

    (Überspitzt formuliert natürlich!) 🙂

  56. #65 nicht die mama (03. Dez 2011 12:59)

    „Im Grunde wollen Altnazis und Neulinke dasselbe und sie bedienen sich auch derselben Methoden, nämlich der Diffamation der politisch Andersdenkenden und das, noch verbale, Ausrotten Derselben.“

    Solange wir noch Vergleiche mit Goebbels oder den anderen Untoten anstellen, lachen sich die Linken=Kommunisten kaputt. Denn sie benutzen haargenau die gleichen Vergleiche gegen uns!

    Also ist es angebracht, ihnen mit ihren eigenen Argumenten bzw. denen ihrer Ikonen zu kommen, wie Marx, Engels, Lenin! Mit abwechselnd »Menschenkehricht«, »erbärmliches Gesindel«, »Lumpenbande«, »Erzlumpen«, »Schweinehunde«, »Saupack«, »Fortschrittsschweine«, »Schufte«, »Lumpenproletariat«, »Abhub der verkommenen Subjekte aller Klassen«, „Völkerabfall“ und den Roten Terror Lenins, mit dem er befahl, „Klassenfeinde der SU in Konzentrationslagern zu isolieren bzw. auf der Stelle zu erschießen.“

    Wir sind jederzeit in der Lage, ihnen den Spiegel vorzuhalten!

    Reiner Zufall,
    daß wir oft noch über ihr Nazi-Stöckchen springen?

  57. #64 Reiner-Zufall

    Nehmen wir es doch mal so:

    Je mehr den 2 Toten da angedichtet wird,umso mehr schrumpft die Möglichkeit das 4.Reich auf andere vermeintlich „rechte“ Täter auszubreiten.^^

  58. #53 kt (03. Dez 2011 12:03) bzgl. #26 Eurabier (03. Dez 2011 11:10)

    Hier ist der erwähnte Passus aus der erwähnten Goebbelschen Sportpalast-Rede z. „totalen Krieg“:

    „Deutschland jedenfalls hat nicht die Absicht, sich dieser jüdischen Bedrohung zu beugen, sondern vielmer die, ihr rechtzeitig, wenn nötig, unter vollkommener und radikalster Ausrott-, schaltung des Judentums, entgegenzutreten“

    Offensichtlich ein Versprecher, der allerdings durchaus von dem ausgehen läßt, daß Goebbels sagte, was er meinte und was er unter „Ausschaltung“ verstand, nämlich Ausrottung. Dem entspricht auch das bei ihm und anderen NS-Größen häufig zu findende „Vernichtungs“-Vokabular. Goebbels schreibt u. a.:

    „Bezüglich der Judenfrage ist der Führer entschlossen, reinen Tisch zu machen. Er hat den Juden prophezeit, daß, wenn sie noch einmal einen Weltkrieg herbeiführen würden, sie dabei ihre Vernichtung erleben würden. Das ist keine Phrase gewesen. Der Weltkrieg ist da, die Vernichtung des Judentums muß die notwendige Folge sein. […] Wenn das deutsche Volk jetzt wieder im Ostfeldzug an die 160 000 Tote geopfert hat, so werden die Urheber dieses blutigen Konflikts dafür mit ihrem Leben bezahlen müssen.“

    „Aus dem Generalgouvernement werden jetzt, bei Lublin beginnend, die Juden nach dem Osten abgeschoben. Es wird hier ein ziemlich barbarisches und nicht näher zu beschreibendes Verfahren angewandt, und von den Juden selbst bleibt nicht mehr viel übrig. Im großen kann man wohl feststellen, daß 60 Prozent davon liquidiert werden müssen …“ usw. (Goebbels-Tagebücher)

    Wie diese Zitate zeigen, besteht bei Goebbels Intentionen diesbezüglich keinerlei Zweifel. Auch wenn das Vokabular der „NS-Größen“ voneinander geringfügig abweicht, ist der Tonfall klar. Es geht immer um „Vernichtung“. Vor allem Himmler sprach oft von „Ausrottung“.

    Die Idee, dass man angeblich einen Euphemismus “Endlösung” entwirft und gleichzeitig Dysphemismen wie “Ausrottung” für die selbe Zielgruppe und das selbe Szenario, ist nicht unbedingt naheliegend…

    „Euphemismen“ und „Dysphemismen“ lagen bei diesen Leuten nahe beieinander, sie überlagerten sich gemäß Denkart und waren bei denen daher auch nicht notwendigerweise ein Widerspruch.

    Eine Verwendung genau dieser Rhetorik ist also durchaus auch bei Goebbels gegeben, und genau dieselbe Rhetorik finden wir heute wieder bei denen, die „alles dieses“ vorgeblich „bekämpfen“ wollen: Rot trifft dabei auf Braun, und beide werkeln in derselben Giftküche. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  59. #44 Eurabier (03. Dez 2011 11:39)

    Stell dir mal vor, die Muslimmigranten wären auch deshalb in den Westen geschafft worden, um deren (vor Ort) undurchdringliche Gesellschaften und kulturelle Werte so schön zu verderben wie es mit unseren geschehen ist.

    Dann sähen wir alles andere als den Zusammenbruch des Traums von professionellen Parteifunktionären.

  60. #71 widerstand (03. Dez 2011 13:12)

    „Je mehr den 2 Toten da angedichtet wird,umso mehr schrumpft die Möglichkeit das 4.Reich auf andere vermeintlich “rechte” Täter auszubreiten.“

    Sie sind schon feste dabei.

    Sie gründen sog. rechte Parteien, wie die NPD. Da haben sie schon mal eine Menge Namen, die in ihre Nazi-Schublade passen.
    Sie stehlen Listen der Bezieher ihnen kritisch gegenüberstehenden Zeitungen (JF).
    Sie machen Razzien in Verlagen.
    Sie eröffnen Foren, um „Meinungsforschung“ zu betreiben.
    Sie haben eine riesige Palette, den Kreis der „rechten“ Täter zu erweitern, um letztendlich die Zügel noch straffer anzuziehen.
    Diese Art der Furchterzeugung ist TERROR!

    Reiner Zufall,
    dass sie noch nicht Stasi-Stärke erreicht haben, aber bei den jetzigen technischen Möglichkeiten ist das gar nicht mehr notwendig.

  61. #74 Reiner-Zufall (03. Dez 2011 13:24) Your comment is awaiting moderation.

    Würdet ihr mir bitte konkret mitteilen, was auch bei diesem Beitrag nicht PI-C ist?

    Es kann auch hier im Strang erfolgen, denn jeder kann daraus lernen.

    PI: Du stehst in der Dauer-Moderation!

  62. In weiten Teilen ihrer Berichterstattung, hebt sich die SZ keineswegs von den Mainstream – Medien ab. Normalerweise ist deren Jargon genau der selbe. Scheinbar haben die Herbstwinde etwas Hirn durch die Redaktionsstuben der Linksgünen SZ geweht.
    Bei diesem Markus Krämer, ist entweder etwas von dem Flughirn hängen geblieben oder er handelt sich jede Menge Ärger mit seiner Baumwollschlüpfer tragenden Chefin ein. 🙂
    Die Hoffnung auf Vernunft bei diesem Wurschtblatt, sollte ganz schnell begraben werden. Der nächste Hetzartikel wird nicht lange auf sich warten lassen. Die Wahl der Worte ist tatsächlich ETWAS sorgsamer, jedoch Niveauvolles Kontrastprogramm ist es noch lange nicht.

  63. @Valentino #27

    Wir beobachten derzeit den Versuch der Entmenschlichung der politischen Rechten.

    Wieso nur der Rechten? Die Meinungsfreiheit gehört allen. In dem Spiel, welches läuft, ist es letztlich egal, auf welcher Seite man steht. Bedroht sind alle. Im Gulag saßen doch nicht nur mutige Widerstandskämpfer, sondern auch diejenigen, die gestern noch dafür gesorgt hatten, daß es ihren Nachbarn und nicht sie erwischt. Und unter dem Stalin und Hitler-Terror haben auch alle gelitten. Der Zug fährt in Richtung Diktatur!

  64. #13 WSD

    Was mich immer am meisten irritiert ist eine hoch emotionale Sprache bei Sachthemen, nicht dass mir das nicht auch nach dem 4. Kölsch passieren kann, aber es kann doch nicht sein, das andere dauerbesoffen Politik betreiben…

    Ich weiß, was Sie meinen, aber die politischen (und medialen) Meinungsführer können nicht mehr anders. Ich kann mir eine Roth, einen Gabriel oder eine Nahles überhaupt nicht als sachlich argumentierende Diskussionspartner vorstellen. Wenn man denen und anderen Protagonisten der herrschenden Klasse bei Interviews genau zuhört und das dann anschließend analysiert, kommt man zu erschreckenden Ergebnissen: Man hört nur Polit-Sprech gänzlich ohne Substanz, Polemik und Hetze gegen Andersdenkende.

  65. #32 evitan

    Gestern sagte ausgerechnet der Grüne Trittin im deutschen Bundestag, dass Frau Merkel “das deutsche Volk” belüge.

    Ja, das habe ich auch gehört und habe mich doch sehr gewundert. Freudsche Fehlleistung Trittins oder was?

  66. #79 HKS (03. Dez 2011 13:52)
    Gut, dass du das aufgreifst. Als ich das gehört UND gesehen habe, wie der Trittin „das deutsche VOLK“ in den Mund nahm, lief es mir irgendwie kalt den Rücken hinunter.
    Hat Trittin jemals vom „DEUTSCHEN VOLK“ geredet? Doch höchstens, wenn der das DOITSCHE VOLK meinte. Eigentlich heißt es bei denen doch nur noch „Die Bevölerkung“ oder die „Nichtmigtantische Bevölkerung“ (C. Roth).

    Es ist Neusprech wie aus dem Buche (1984).
    Islam heißt Frieden
    Trittin verteidigt das „Deutsche Volk“.

    Bei der nächsten Rede fordert er bestimmt: „Nun, Volk steht auf und Sturm brich los!“

  67. #79 HKS

    „Ja, das habe ich auch gehört und habe mich doch sehr gewundert. Freudsche Fehlleistung Trittins oder was?“

    Nie und nimmer eine Fehlleistung. Die sitzen so fest im Sattel, die können heute jemand als „Nazi“ fertigmachen, um Beruf und Existenz bringen, weil der sich in der Öffentlichkeit auf das deutsche Volk bezogen hat, und morgen halten sie selber eine Rede an das „deutsche Volk“. Es sind „Nazis“, die sich damit legitimieren, daß sie die „Nazis“ bekämpfen. Wer gegen „Nazis“ ist, darf auch an völkische Gefühle appellieren.

    Das kann man nur noch über DOPPELDENK begreifen.
    Wir sind draußen. Immer aufpassen auf die Gedankenpolizei („brain police“).

  68. #44 Eurabier (03. Dez 2011 11:39)
    Ich würde mich nicht mehr wundern, wenn Volker Beck demnächst bei PI ist…..

    (immerhin gibt es so manche ex-linke unter den Lesern, nach meinem Eindruck jedenfalls)

  69. Den Trittin habe ich auch mit Erstaunen reden gehört.

    Aber das war nur Sand für die Augen des Volkes.

    Jürgen Trittin sagte:
    „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

    „Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mitgesunden und ich werde es als Minister auch nicht tun.“

  70. #85 winter (03. Dez 2011 14:09)
    Der war doch auch bei der „Nie wieder Deutschland“-Truppe, die 1990 ff. aufmarschiert ist.
    Und jetzt empört er sich über das belogene Deutsche Volk, putzig.

  71. Ist nicht nur Trittin, der sich antideutsch verhält. Da gibt es eine lange Liste von Zitaten.

    Und der war mal Minister.

    Was hier möglich ist. Und massenhaft werden diese Ökofaschisten gewählt.

  72. @ Reiner Zufall Nr.11
    „Man muss nicht solange zurückgehen, um Vergleiche mit heute anzustellen!“

    Ganz genau so sieht es nämlich aus, Göbbels hält längst keine Reden mehr und der „Stürmer“ hat sein Erscheinen schon lange eingestellt, doch der Sozialismus in seinem Lauf, der läuft und läuft und läuft…

    Vielleicht sollte ein „neuer Klemperer“ die schwülstige Sprache der DDR 1.0 und 2.0 analysieren. Ich rede hier nicht der Rhetorik des sog. „Heimatfilms“ das Wort, nein – Auseinandersetzungen bedürfen einer deutlichen Sprache, der man möglichst die Rationalität des Sprechenden anmerken sollte.
    Wer das nicht kann, sollte Lyriker werden.

  73. #88 Elisa38 (03. Dez 2011 14:20)

    Da kann man sehen wie blöd so ein grosses Volk gemacht wurde.

    Ich glaube nicht an Umkehr.

  74. Das der Journalist endlich begriffen hat, dass sich die 68er-Gerneration, Medien, Politiker einer totalitären Nazisprache bedienen ist erfreulich, aber nichts neues. Denn wie sonst hätte sich dieses totalitäre Klima der Meinungsunfreiheit in Deutschland denn sonst so herstellen lassen sollen.

    Aber das Fazit welches er zieht, dies wäre damit begründet weil die Medien bisher nichts zum Thema Ausländerfeindlichkeit sagten und todgeschwiegen haben, und dies jetzt mit der Nazi-Sprache überkompensieren, ist doch totaler Unsinn!!! In den deutschen Medien/Politik geht es doch tagtäglich nur um nur ein Thema, die deutschen als Nazis und Ausländerfeinde zu brandmarken, da wurde nie geschwiegen! Überall wird ständig gegen eine angebliche Ausländerfeindlichkeit gekämpft, im Kindergarten, in den Schulen, am Sonntag in den Kirchen und so weiter.

    So gesehen, ist der Artikel in der SZ nur die übliche linke Jammerarie von der Ausländerfeindlichkeit die in Deutschland nicht genug bekämpft wird.

  75. #83 abendlaender11

    Wir sind draußen. Immer aufpassen auf die Gedankenpolizei (“brain police”).

    Wie sagt der Angelsachse so schön: „I don’t give a shit!“ Die Zeit des Wegduckens ist vorbei!
    Ich habe mir den Spruchder Rot-SA (früher Antifa) zu eigen gemacht: „Auch wenn sie’s nicht vermuten, WIR sind die Guten!“

  76. Nicht nur der Artikel selbst, sondern auch die allermeisten Kommentare in diesem Thread sind von so hoher Qualität, dass sie eine hundertmal breitere Öffentlichkeit verdienen.

    Man kann nur hoffen, dass nicht nur möglichst viele der MSM-Schreiberlinge sie lesen, sondern auch die Mitarbeiter der Verfassungsschutzämter. Die werden erkennen und damit wissen, dass sich die PI-Leserschaft (zu >99%)nicht nur zweifelsfrei innerhalb der Verfassung bewegt, sondern sie aktiv und intelligent verteidigt.

  77. #2 achot (03. Dez 2011 10:18)

    Ich bin überzeugt, würde man heute die Zeitungsberichte ab 1933 nehmen und nur einzelne Worte austauschen, würden sie sich kaum von heutigen Berichten unterscheiden.

    Zeitungszeugen hies vor etwa einem Jahr eine Serie, wo Originalzeitungen kurz vor und nach Hitlers Machtergreifung nachgedruckt wurden, mit einem Kommentar von Historikern. Unter anderem kaufte ich mir „Der Angriff“ vom 30. Januar 1933. Dessen Herausgeber war Göbbels. Das erstaunlichste für mich: Die Zeitung war nicht voll mit hakennasigen Juden-Karikaturen und ausfallender Hetze. Die Zeitung war an diesem Tag – und nur von diesem Tag kann ich reden – gemäßigter wie der Jörgs vom Stern mit seinem hetzerischen Sarrazin2.0 Artikel, bzw. viele Artikel wo aktuell Kritiker des Rettungsschirms sofort als EU-Gegner etc. diffamiert werden. Das hat mich zutiefst erschrocken, wie schlimm es schon um unsere Postdemokratie aktuell steht.

  78. #94 Mopp Resi

    “ … der Wagner hat ja auch schon mal über eine Grabschändung geschrieben
    Ich bin glücklich, dass dieses Schwein nicht mehr auf einem Friedhof liegt …“

    An dem Tabu der Friedhofsruhe zu rütteln – ob das die Meinhoff ist, irgendein anónymer Mörder oder Heß – ist Barbarei außerhalb der Fundamente unserer westlichen Zivilisation.

    Mit solchen Leuten möchte ich nichts zu tun haben, aus welcher Richtung die kommen, ist mir egal.

    Wagner hat sich damit auf das Niveau von Leuten gestellt, die auf Judenfriedhöfen randalieren.

  79. #72 Tom62 (03. Dez 2011 13:15)

    Danke, das war die Stelle!

    Wenn bei den Nazis alles so böse und konsequent durchgeplant war, warum nutzt Goebbels dann nicht die Gelegenheit hier das Wort zur Entmenschlichung einzubauen an dass er gedacht hat? Die Rede war wichtig und sehr gut ausgearbeitet.

    Wie diese Zitate zeigen, besteht bei Goebbels Intentionen diesbezüglich keinerlei Zweifel.

    Ich bin schon etwas verwirrt.
    Steht in diesen Zitaten aus Goebbels persönlichen Tagebuch nicht etwas von einer merkwürdigen Bedingung („das Auslösen eines Weltkriegs“) und im Zweiten 60% von einem Teil? Verwirrend!

    Dabei hat doch die Goebbels-Clique selbst den Weltkrieg gewollt ausgelöst und 100% von allen geplant.

    ‚Vor allem Himmler sprach oft von “Ausrottung”.‘

    Kann sein. Aber vor wem?
    Ich hatte mich daran erinnert, dass Goebbels davor zurückgeschreckt ist das Wort so anzuwenden wie es oft behauptet wird und wie es Eurabier im Sinne von „Joschka Goebbels“ verwendet hat.

    “Euphemismen” und “Dysphemismen” lagen bei diesen Leuten nahe beieinander, sie überlagerten sich gemäß Denkart und waren bei denen daher auch nicht notwendigerweise ein Widerspruch.

    Den Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen. Das waren doch keine Stümper. Gerade Goebbels war doch berühmt berüchtigter Profi was Propaganda und ihre Wirkung angeht.

    Wenn Nazis untereinander anders sprachen als nach außen hin, dann verstehe ich das.
    Aber dann machen die zitierten Sätze aus Wikipedia keinen Sinn. Wörter zu entwerfen, um das Volk zu beeinflussen, die dann aber nicht öffentlich verwendet werden, macht ungefähr so viel Sinn wie geheimer Terror.

    Wenn die Wörter an unterschiedliche Zielgruppen gerichtet waren, Goebbels mit dem Volk sprach und Himmler mit der SS, dann Macht es natürlich Sinn. Das hieße aber, dass die Medien in (und die Politiker) der BRD, die derzeitige Verrohung unserer Mitmenschen gegenüber den Rechten stärker einschätzen als Goebbels die der Deutschen vor 70 Jahren gegenüber den Juden. Und dass sie bereit sind dies auszunutzen und darauf aufzubauen. Kein schöner Gedanke.

    Die Frage, warum Goebbels das Vokabular auch auf das Deutsche Volk angewendet hat, mit den Alliierten als Akteuren, wäre in jedem Fall noch offen.

  80. @ HKS Nr.93

    „Ich habe mir den Spruchder Rot-SA (früher Antifa) zu eigen gemacht…“
    …was natürlich Unsinn ist, der sachliche Fehler besteht für jeden erkennbar darin, daß die „Sturmabteilung“ ganz sicher KEIN „multikulturelles Deutschland“ durchsetzen wollten und „Nie wieder Deutschland“ wäre auch keinem Teilnehmer über die Lippen gekommen.

    Die Kommunisten hatten zur Herbeiführung ihres Welt-Paradieses nach erfolgreicher Weltrevolution ihren „Rot-Front-Kämpfer-Bund“.

  81. #98 kt (03. Dez 2011 15:12)

    Das hieße aber, dass die Medien in (und die Politiker) der BRD, die derzeitige Verrohung unserer Mitmenschen gegenüber den Rechten stärker einschätzen als Goebbels die der Deutschen vor 70 Jahren gegenüber den Juden. Und dass sie bereit sind dies auszunutzen und darauf aufzubauen. Kein schöner Gedanke.

    Es heisst vor allem, dass sie die Macht der Medien als viel stärker einschätzen. Daran ist viel wahres – technologisch und verbreitungsmässig sind Medien allzeit präsent, im Gegensatz zu damals. Aber eben auch viel falsches. Das Problem der Linken ist, dass sie an ihre eigene Medientheorie glauben (argloses Volk wird von den Medien als Schergen des kapitalistischen Schweinestaates verdummt) und das jetzt in ihrem Sinne nutzen wollen (argloses Volk wird von den Medien als Schergen des sozialistischen Schweinestaates verdummt). Dummerweise ist diese Medientheorie auf dem Stand von 1968 stehengeblieben und längst veraltet.

  82. #15 Eurabier

    Der „Kampf gegen Rechts“ ist ein Warheit ein Kampf gegen das deutsche Volk, unsere Kultur, unsere Traditionen und unsere Identität als Deutsche!

  83. #101 BePe (03. Dez 2011 15:27)

    Nicht nur der „Kampf gegen Rechts“. Auch der Kampf gegen das Atom, gegen das Rauchen, gegen EHEC, gegen vermeintliche katholische Kinderschänder, gegen Burschenschaften, gegen Karneval, gegen Feuerwehrkapellen bzw. freiwillige Feuerwehren überhaupt, gegen Fussball, gegen Weihnachten… die Liste lässt sich beliebig verlängern.

  84. #103 Stefan Cel Mare

    “ … die Liste lässt sich beliebig verlängern. … “

    Der Kampf gegen den Benimm, der Kampf gegen die Debattenkultur, der Kampf gegen den Pluralismus, der Kampf gegen die Statistik, der Kampf gegen die Geschichtsforschung, der Kampf gegen die aristotelische Aussagenlogik, der Kampf gegen die Demokratie, der Kampf gegen die VOLKS-Wirtschaft, der Kampf gegen die Familie, der Kampf gegen die Unterschiede der Geschlechter, der Kampf gegen die deutsche Sprache, der Kampf gegen die Humboldtsche Bildung, der Kampf gegen die Vielfalt …

    Habe heute noch viel zu tun im Haushalt, entschuldigt bitte die Kürze meines Beitrages.

  85. #99 Mollberg

    …was natürlich Unsinn ist, der sachliche Fehler besteht für jeden erkennbar darin, daß die “Sturmabteilung” ganz sicher KEIN “multikulturelles Deutschland” durchsetzen wollten und “Nie wieder Deutschland” wäre auch keinem Teilnehmer über die Lippen gekommen.

    Sie haben leider den Sinn meines Kommentars nicht verstanden: Hier geht es nicht um die Gleichsetzungen der konkreten Zielsetzungen der beiden SA-Varianten, sondern lediglich um die Gleichsetzung als gewalttätiger, paramilitärischer Arm einer Ideologie. Deshalb auch Rot-SA! Das gemeine Volk versteht Rot-SA wahrscheinlich besser als die Euphemismen Aktivisten, Autonome, Occupy, Wutbürger, wie die intoleranten Linksaußen des modernen Deutschlands in den MSM heute allgemein genannt werden.

  86. #102 Stefan Cel Mare
    #103 abendlaender11

    um die ganze Liste hier niederzuschreiben reicht auch die Speicherkapazität der Server nicht, da müssen wir warten bis der Quantencomputer serienreif ist. 😉

  87. @HSK, Nr 104

    Naja, Hilfsschullogik, den „RFB“ als kommunistischen Schlägertrupp kennt wohl jeder, den „Sinn“ Ihres Kommentars zu verstehen, war nun wirklich keine große Hürde, im Gegenteil, Sie wollten den „Rotfrontkämpferbund“ aus dieser Diskussion heraushalten, stattdessen die werbewirksame „Sturmabteilung“ einbringen.

    So fängt Geschichtsklitterung immer an.

  88. an ihren worten sollt ihr sie erkennen: die linksfaschisten. das wichtigste wurde garnicht erwähnt. diese braunroten eiferer bedienen sich nicht nur der sprache des 3. reiches, nein sie wenden auch die METHODEN an. da werden alle rechts von den linken in S I P P E N H A F T genommen. das war eine der besonderen unmenschlichkeiten der nationalSOZIALISTEN. dann die vernichtung LEBENSUNWERTEN LEBENS. heute nennt sich das in SCHÖNSPRECH: ABTREIBUNG. auch die linke S A prügelt wieder. bei jeder demo sieht man, wie kürzlich bei dem versuch den castor zum entgleisen zu bringen, die schwarzgekleidete linke autonome S S genannt der SCHWARZE BLOCK“ mit gefährlichen waffen wie NAGELBÄLLEN und MOLOTOWCOCTAILS im „HELDENHAFTEN“ angriff auf polizeiautos sammt insassen und auf ordnungskräfte. auch heute kämpfen wieder linksfaschistischen horden gegen die DEMOKRATIE wie einst in der WEIMARER REPUBLIK. wenn man den schlagzeilen folgt, so müßten täglich hunderte auf unseren strassen von den NEONAZIS tu tode getreten und geprügelt werden. auf den photos und in den berichten sehen wir aber nur gewaltätige ANTIFASCHISTEN, AUTONOME, sog linke demokraten, den SCHWARZEN BLOCK, sog . WUTBÜRGER und viele andere mehr, die brandstiften, gleise sabotieren, polizeibeamte und demonstranten attakieren. die gewalt in öffentlichen verkehrsmitteln und auf den strassen geht zum überwiegenden teil auf das konto von einwanderern. zu ihren friedensfesten am 1. mai und beim schanzenfest in hamburgs heruntergekommensten stadteil werden hunderte von beamten verletzt. und wenn man richtig hinhört: bei genehmigten sog. NEONAZIAUFMÄRSCHEN findet sich immer eine anzahl an demonstrationsverhinderern von denen 99 % der gewalt ausgeht. es ist wie mit „DES KAISERS NEUEN KLEIDERN“ man kann sie nicht sehen aber alle finden sie toll.

  89. #106 Mollberg
    Noch so einer, der meint die allgemeingültige Wahrheit gepachtet zu haben.
    Lassen Sie mich einfach mit Ihrem sinnfreien bzw. polemischen Geschwurbel in Ruhe. 🙁

  90. Was heißt eigentlich „Kampf gegen Rechts“???
    Rechts meint ja doch wohl Menschen in Deutschland, die eine andere Meinung haben als Linke, Grüne, Rote, Gelbe und Schwarze.
    Die christlich denken, ihre Heimat lieben, keine Kinder fi… wollen, auch nicht zulassen das es andere tun.
    Leute, die endlich wieder in einem Lande leben wollen, auf das sie stolz sein können. Menschen, die nicht länger als Sklaven verdummt werden. Wenn das Rechte sind; dann bin ich ein Rechter!!!!!
    Und jetzt was nun?? Werden nun für Leute wie mich KZ gebaut?? Werden wir jetzt aus unserem Heimatland gejagt??

  91. #98 kt (03. Dez 2011 15:12) bzgl. #72 Tom62 (03. Dez 2011 13:15)

    Wenn bei den Nazis alles so böse und konsequent durchgeplant war, warum nutzt Goebbels dann nicht die Gelegenheit hier das Wort zur Entmenschlichung einzubauen an dass er gedacht hat? Die Rede war wichtig und sehr gut ausgearbeitet.

    Man sollte Goebbels‘ Kunst der Demagogie nicht unterschätzen. Es ist ganz offensichtlich, daß es sich hier um einen Versprecher handelt, der gerade noch „abgebügelt“ wird, und gerade darin zeigt, was eigentlich gemeint ist. Sicher hat es von der Machtergreifung über Ausschluß aus dem öffentlichen Leben und Abschiebungen bis hin zu den „Endlösungsplänen“ eine Entwicklung gegeben. Die ist aber sehr gut dokumentiert.

    “Wie diese Zitate zeigen, besteht bei Goebbels Intentionen diesbezüglich keinerlei Zweifel.

    Ich bin schon etwas verwirrt.
    Steht in diesen Zitaten aus Goebbels persönlichen Tagebuch nicht etwas von einer merkwürdigen Bedingung (“das Auslösen eines Weltkriegs”) und im Zweiten 60% von einem Teil? Verwirrend!

    Das Zitat spricht nicht vom „Auslösen eines Weltkrieges“, thematisiert an sich auch nicht, ob dieser von außen oder von innen erfolgt sei, sondern von dessen „Folge“. Die Folgerung des sich gerade im Gange befindlichen Krieges für Goebbels war ganz offensichtlich und logisch: die Vernichtung des Judentums. Das geht aus dem gesamten Zitat einwandfrei hervor, und daß hier temporär und bezüglich dem Generalgouvernement allein von 60 % aller Juden gesprochen wird, beweist nicht gerade das Gegenteil.

    ‘Vor allem Himmler sprach oft von “Ausrottung”.’

    Kann sein. Aber vor wem?

    Natürlich meistens im internen Zirkel. Das tut im Grunde aber nichts zu Sache. Wer bei Himmler „ausgerottet“ werden sollte, ist ziemlich eindeutig.

    https://encrypted.google.com/search?q=himmler+ausrotten&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:unofficial&client=seamonkey

    bringt hier an die 70.300 Ergebnisse in 0,23 Sekunden.

    Ich hatte mich daran erinnert, dass Goebbels davor zurückgeschreckt ist das Wort so anzuwenden wie es oft behauptet wird und wie es Eurabier im Sinne von “Joschka Goebbels” verwendet hat.

    Warum ist er wohl zurückgeschreckt? Weil er diese Ausrottungspolitik nicht wollte oder weil er eventuell nicht wollte, daß seine Zuhörer „auf Gedanken“ kämen? Ich glaube, Letzteres ist der Fall.

    Wenn Nazis untereinander anders sprachen als nach außen hin, dann verstehe ich das.
    Aber dann machen die zitierten Sätze aus Wikipedia keinen Sinn. Wörter zu entwerfen, um das Volk zu beeinflussen, die dann aber nicht öffentlich verwendet werden, macht ungefähr so viel Sinn wie geheimer Terror.

    Die Sätze aus Wikipedia sind, soweit ich nachgesehen habe, außer der Sportpalast-Rede keine Verlautbarungen nach außen hin. Und so „geheim“ war der Terror gegen Andersdenkende ja nun auch wieder nicht.

    Wenn die Wörter an unterschiedliche Zielgruppen gerichtet waren, Goebbels mit dem Volk sprach und Himmler mit der SS, dann Macht es natürlich Sinn. Das hieße aber, dass die Medien in (und die Politiker) der BRD, die derzeitige Verrohung unserer Mitmenschen gegenüber den Rechten stärker einschätzen als Goebbels die der Deutschen vor 70 Jahren gegenüber den Juden. Und dass sie bereit sind dies auszunutzen und darauf aufzubauen. Kein schöner Gedanke.

    An dem Gedanken scheint mir insofern etwas dran zu sein, als daß v. a. die Medien, unter Hochspielen des „Zwickauer“ Falles, eine Hatz und eine Art Pogromstimmung gegen alles das entfalten, was sich „gefühlt rechts“ neben dem politischen Mainstream befindet. Dabei soll natürlich auch die Politik im gewünschten Sinne einbezogen werden, wobei besonders im linksgrünen Bereich die Grenzen zwischen beiden relativ „schwimmend“ sind. Das ist nicht nur nicht schön, sondern für den Frieden im Lande tatsächlich hochgradig gefährlich.

    Die Frage, warum Goebbels das Vokabular auch auf das Deutsche Volk angewendet hat, mit den Alliierten als Akteuren, wäre in jedem Fall noch offen.

    In erster Linie Kriegspropaganda, sicher auch als Replik auf die britische Vernichtungsrhetorik.

  92. #106 Mollberg (03. Dez 2011 17:22) bzgl. HSK, Nr 104

    Naja, Hilfsschullogik, den “RFB” als kommunistischen Schlägertrupp kennt wohl jeder, den “Sinn” Ihres Kommentars zu verstehen, war nun wirklich keine große Hürde, im Gegenteil, Sie wollten den “Rotfrontkämpferbund” aus dieser Diskussion heraushalten, stattdessen die werbewirksame “Sturmabteilung” einbringen.

    So fängt Geschichtsklitterung immer an.

    Große Worte. Besonders mit dem Unterstellen von „Hilfsschullogik“ wäre ich da mal ein wenig zurückhaltender. Die Herkunft und Ableitung der braun-sozialistischen Ideologie aus der rot-sozialistischen ist relativ weitgehend bekannt. Der Hauptfeind der Nazis stand stets „rechts“, er war das „rechts stehende Besitzbügertum“, die „Bourgeoisie“, wobei letztere wahlweise auch mit dem Attribut „jüdisch“ verbunden wurde. Noch 1926 verherrlichte Goebbels, der sich selbst als „Linken“ bezeichnete, Lenin als einen Vertreter eines „wahren Sozialismus“. Erst später hat sich dies nach außen hin geändert.

    Noch 1936 haben die Berliner die SA als „Bouletten“ bezeichnet („innen rot, außen braun“). Roter wie brauner Sozialismus wollen einen „neuen Menschen“ formen. Die „Masse“ (braun: die Volksgemeinschaft, rot: das Kollektiv) ist alles, der Einzelne nichts. Der Unterschied zwischen „rotem“ und „braunem“ liegt vor allem in dem Betonen nationalistischer oder internationalistischer Eigenheiten. Auch die für das „ersehnte“ Ziel „zu beseitigenden“ Menschengruppen unterscheiden sich, allerdings nicht ohne Überscheidungen. Der rote Sozialismus hat eine pervertierte Soziologie (Klassenkampf, Bourgeoisie als zu beseitigende Gruppe), der braune eine pervertierte Biologie (völkischer Rassismus). Daß beide Lager verfeindet sind, tut der Tatsache, daß beides der sozialistischen und demnach linken Ideologie zuzuordnen ist, keinerlei Abbruch. Auch im Kriege haben beide lange Zeit sogar noch zusammengearbeitet.

    Ich empfehle dazu den Film „The Soviet Story“ des lettischen Filmemachers Edvin Snore, inzwischen auch auf Deutsch erhältlich bei Kopp, in dem diese Dinge eindringlich thematisiert werden.

  93. Interpretiere ich das richtig, wenn ich stolz bin deutsch zu sein, bin ich extrem ausländerfeindlich?
    Zumindest sagt er etwas Vernünftiges zu der öffentlich zur Schau gestellten Trauer bzgl. der „Dönermörder“.
    (Langer Artikel, Sarrazin kommt auch vor):

    03.12.2011
    Wie fremdenfeindlich ist unsere Polizei?

    Gespräch miit dem Extremismus-Forscher Klaus Ahlheim. Der Berliner forscht schon seit Jahrzehnten über die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland, speziell bei der Polizei. Er meint: „Der Vorwurf der besonderen Fremdenfeindlichkeit im Osten ist mehr als zwanzig Jahre nach der Wende nicht mehr ernst zu nehmen.“
    […]
    Sie sprechen von Fremdenfeindlichkeit. Wie kann man die überhaupt messen? Wann ist ein Bürger rechtsextrem?
    […]
    Der Stolz, deutsch zu sein, ist nämlich längst mehrheitsfähig. Das ist einer der Gründe, weshalb wir zu Recht immer öfter von einem Extremismus der Mitte sprechen. Damit bezeichnen wir eine extreme, fremdenfeindliche und nationalstolze Einstellung, die weit über den rechten Rand hinausreicht.
    […]
    Zur Zeit gewinnt man den Eindruck: Alle Politiker, alle Bürger mögen die Fremden und verachten die Neonazis – jedenfalls ist nichts anderes zu hören.

    Wo sind die Millionen geblieben, die beispielsweise Sarrazins Buch gekauft und gelesen haben?

    Die öffentliche Distanzierung von den Neonazis und die öffentlich zur Schau gestellte Trauer haben etwas Abwehrendes, Rituelles, auch Unaufrichtiges!

    Man kann die über Jahre verweigerte Trauer nicht mit großen Betroffenheits-Gesten nachholen. Man kann sich schämen, das macht man aber nicht öffentlich; und man kann im Sinne der Opfer die Aufklärung der Verbrechen und die Auseinandersetzung mit dem politisch-weltanschaulichen Hintergrund vorantreiben. Ob das wirklich geschehen wird, ist mehr als fraglich.
    […]

    http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Wie-fremdenfeindlich-ist-unsere-Polizei-238588358

  94. #114 Rheinlaenderin (03. Dez 2011 20:23)

    Solche medialen „Zusammenklitterungen“ sind immer wieder interessant, vor allem dann, wenn sie Haltungen, die in der „Mitte“ des Volkes verortet werden, als „radikal“ bezeichnet werden. Das zeigt im Grunde lediglich, daß die Leute, die so etwas tun, selbst „an den Rändern“ der Gesellschaft sich befinden und die Ideologie dieser „Ränder“ nun wiederum „der Mitte“ als „normierend“ auf-oktroyieren wollen; die „Extremisten“ sind also sie.

    Daß ein Mensch auf sein eigenes Vaterland stolz ist, ist sein gutes Recht, das nur in Bezug auf Deutschland den Deutschen nicht zuerkannt wird. Wie diesen Zwickauer Fall hier im Kleinen, so wird auch die Zeit des Nationalsozialismus – und mithin also auch seine Opfer! – dazu mißbraucht, den Deutschen dieses Recht abzusprechen.

    Der Stolz, deutsch zu sein, ist nämlich bereits mehrheitsfähig.

    Es gibt kein anderes Volk, das sich so verzweifelt ausführlich den „dunklen Flecken“ seiner eigenen Geschichte gestellt hätte wie das deutsche. Angesichts der Tatsache, daß die Geschichte dieses Landes nicht nur aus 13 Jahren besteht, sondern wir in summa tatsächlich eine große und bedeutende Geschichte aufzuweisen haben, ist es nur allzu rechtmäßig, auf diese große Geschichte, auf unsere Kultur und Leistungen stolz zu sein. Identität und Heimat sind das Recht eines jeden Volkes, und den Stolz auf meine Heimat lasse ich mir weder von den braunen noch von den roten und grünen Sozialisten, und erst Recht nicht von ihren medialen Paladinen, madig machen.

  95. Lange nicht hiergewesen.

    Ja, in berlin ein schlag gegen die nazis geführt.
    Die deutschlandhalle wurde abgerissen.

    Hat mancher vielleicht noch nicht mitbekommen.

  96. @ #110 abendlaender11 (03. Dez 2011 18:59)

    Die Nr. 108 war nicht von mir, wie ich betonen möchte.

  97. @ #109 HKS (03. Dez 2011 18:45)

    Weder „sinnfrei“ noch „polemisch“, einfachste und unbestrittene Geschichtskenntnisse, die Sie beherrschen sollten, wenn Sie sich in Gespräche für Erwachsene einmischen.

  98. OT:
    Passt zum Thema:

    Die deutschen Opfer muslimischer Mörder. Niemanden interessiert’s

    Eine wieder mal exzellente Analyse Mannheimers. Mit etwa dreißig Fällen ermordeter Deutscher, allesamt von Muslimen hier umgebracht. Allein die Liste lonht einen Blick auf diesen Artikel.

    Hier ein Auszug:

    „…11 Morde von Deutschen an Ausländern. In einem annähernd gleichen Zeitraum sind 1061 Deutsche durch Ausländer in Deutschland umgebracht worden. Eine Statistik von 1999 verrät es – erwähnt in der Westfälische Rundschau, Februar 2000 – in einer Zeit also, als die massive Fälschung der Berichterstattung durch die Medien noch nicht so weit fortgeschritten war wie heutzutage.

    Der deutsche Staat hat aufgehört, seinen Bürgern Schutz zu bieten. Er fördert umgekehrt einen schleichenden Ethnozid an seinen Bürgern, nicht nur durch deren Austausch durch Millionen muslimischer Immigranten, sondern ganz direkt durch massenhafte Tötung Deutscher durch eben jene Immigranten.“

  99. @ #113 Tom62 (03. Dez 2011 20:16)

    Obwohl alles in ihrer Erwiderung ganz und gar ohne Quellenangabe bleibt, wie bei seiner „Durchlaucht“ zu Guttenberg selbst, widerspricht keines Ihrer Worte einem meiner Worte aus Nummer 106.

    Insofern ist das i.O.

  100. #118 Mollberg

    …wenn Sie sich in Gespräche für Erwachsene einmischen.

    Frei nach Joseph W. Fischer: „Mit Verlaub, Herr Mollberg, Sie sind ein A…loch“.

  101. #120 Mollberg (03. Dez 2011 21:44) bzgl.
    @ #113 Tom62 (03. Dez 2011 20:16)

    Dies sind Angaben aus dem Gedächtnis; mit nur ein wenig Fleiß werden Sie – ob mit oder ohne Guttenberg – etwa per Google mehr als ausreichende Belege und Zitate finden.

    Insofern ist das i.O.

    Ihr Ton hier ist es leider nicht.

  102. #3 Obama im Laden (03. Dez 2011 10:20):

    Ihr Kommentar ist ein Musterbeispiel für Logik und freies Denken!

    Sie haben Ihre Stärken deutlich unter Beweis gestellt!

    Respekt!

    semper PI!
    Peter Blum

  103. Wie genervt muss er doch sein, der arme MSM Bücking!

    Die Medien verwenden die Sprache der Nazis, ach nee! Uns auf PI war das bisher nicht aufgefallen 😉

    Ich freue mich ehrlich über diesen Artikel!

    Zeigt er doch das die Liebe zur Demokratie auch ausserhalb unseres Blogs noch gelebt wird. Wie ich sie Hasse diese Braunlinkendemagogie!!!

    Dem Autor des SZ Artikels meinen Dank,

    semper PI!

  104. #112 Tom62 (03. Dez 2011 19:40)

    Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Mir geht es hauptsächlich um diese gezielte „Entmenschlichungswortwahlbehauptungen“. Dafür spielt es eine entscheidende Rolle warum Goebbels das Wort nicht benutzt hat und vor wem Himmeler so gesprochen hat.

    Das Zitat spricht nicht vom “Auslösen eines Weltkrieges”‘

    Dann verstehe ich das „Er hat den Juden prophezeit, daß, wenn sie noch einmal einen Weltkrieg herbeiführen würden…“ wirklich nicht.

    Mit „geheimen Terror“ meinte ich das NSU Zeug. Geheimen Terror kann man den Nazis wirklich nicht vorwerfen. Der ist gerade erst in deutschen Schreibstuben erfunden worden.

  105. #125 kt (04. Dez 2011 00:13) bzgl.
    #112 Tom62 (03. Dez 2011 19:40)

    ‘Das Zitat spricht nicht vom “Auslösen eines Weltkrieges”’

    Dann verstehe ich das “Er hat den Juden prophezeit, daß, wenn sie noch einmal einen Weltkrieg herbeiführen würden…” wirklich nicht.

    In obigem Zitat spricht Goebbels ja nicht von der Auslösung des Krieges, sondern vom Krieg, der längst im Gange ist. Das untere Zitat ist meinem Wissen nach nicht von Goebbels, sondern fast wörtlich einer Rede Hitlers zu entnehmen, der (aus dem Gedächtnis) sagte, „wenn es dem Weltj.udentum gelänge, die Welt in einen Krieg zu stürzen, wäre das das Ende der jü.dischen Rasse“.

    Nur haben die Juden den Krieg nicht angefangen.

    Mit “geheimen Terror” meinte ich das NSU Zeug. Geheimen Terror kann man den Nazis wirklich nicht vorwerfen. Der ist gerade erst in deutschen Schreibstuben erfunden worden.

    Da haben wir einander tatsächlich mißverstanden. Da ist was dran, und man muß sich wirklich fragen, wem das Ganze nützt. Den üblichen Verdächtigen sicher nicht.

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