Das versuchte Bombenattentat auf Josef Ackermann ist glücklicherweise vereitelt. Die verbalen Bombenattentate aber gehen weiter. Die Banker im allgemeinen und Josef Ackermann im besonderen sind seit Monaten Zielscheibe einer ideologischen Hatz, die kaum mehr Grenzen kennt. Es wird Zeit, dem endlich Einhalt zu gebieten. Eine Gesellschaft darf es nicht dulden, dass über eine Berufsgruppe kollektiv hergefallen wird als seien sie Kindermörder. Skandalös ist vor allem, wie die Politik die Meinungsjagd auf Banker lautstark immer weiter befeuert. Denn die Schuldenkrise, mit der Europa nun so schwer zu ringen hat, ist zuallererst eine Sünde der Politik selber.

Unsere politische Klasse – und nicht die Banker – hat seit einer ganzen Generation keine ausgeglichenen Haushalte mehr hinbekommen, Milliarde auf Milliarde Kredit genommen und einen Schuldenturm gigantischer Dimension aufgetürmt. Nun da er schwankt, werden Banker flugs als Sündenböcke durch die medialen Straßen gejagt.

Leider hat diese Treibjagd eine lange Tradition in Europa. Geldwechsler und Geldverleiher werden seit Jahrhunderten aus politischen Motiven verfolgt. Immer wieder gefiel es den Mächtigen und Schuldenmachern, ihre Geldbeschaffer frontal zu attackieren. Geldverleiher durften vielerorts nicht einmal am kirchlichen Abendmahl teilnehmen.

Am häufigsten aber traf dieser spezielle Verfolgungswahn die Juden. Hitlers Tiraden gegen die „Zinsknechtschaft”, gegen die „gierigen Wucherer”, die „satanische Hochfinanz” und die „Geldratten” unterscheiden sich im Duktus kaum von den rasenden Attacken der heutigen Bankenhasser. Auch sie vergleichen die „Spekulantenbrut” mit Tieren und stigmatisieren sie wahlweise als Haifische oder Raubtiere, unsere Wirtschaftsordnung sei ja schließlich ein „Raubtierkapitalismus”…

(Wolfram Weimer gehört zu den wenigen konservativen Journalisten, die es in Deutschland noch gibt. Sowohl beim CICERO, den er gegründet hat, als auch beim FOCUS, wurde er weggelobt. Beide Zeitschriften sind nun politisch bedeutungslos. Er soll zu PI kommen! Fortsetzung des Artikels hier!)

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145 KOMMENTARE

  1. Verbale Bombenattacken? Hört sich an, wie vom Zentralrat der Muslime.

    Und das es zugeht, wie bei der Mafia, sagen selbst die Bänker, die aus Ekel ausgestiegen sind.

  2. Konservativ = Bankenfreund ?

    Ein typischer Artikel, der schwarz-weiß malt. Man kann auch konservativ und gegen die Bankenmacht sein.

  3. Hmmh, ich schätze kevil sehr. Aber das muß ich erst einmal setzen lassen.

    Und 2008 war das auch die Politik und nicht die Banken? Sollen wir bei PI jetzt auch für die Banker-Boni kämpfen?

  4. OHHHH jetzt sollen wir keine Bankster mehr beschimpfen dürfen mmuuaahh.
    Aber naja OK unter einer Bedingung bringt uns das Geld zurück das ihr verzockt habt und zwar jeden Cent.
    Das schafft ihr nicht also können wir auch alle weitermachen ihr seid ein paar Geldgeile Gangster denen ihr Land scheiss egal ist solang nur euer Konto immer schön gefüllt ist, euch ist es völlig egal wie und woher euer Geld solang die Rendite passt. Ihr seid Extremisten des Geld Gottes und betet den Mammon an. Terroristen im Nadelstreifenanzug.

  5. Es mag ja falsch sein, die Schuld ausschließlich bei den Banken zu suchen. Aber wenn man die Börse als Teil des Bankgewerbes sehen mag, dann schon BZB früher richtig gute Arbeit geleistet hat und mit Euro die EZB da nicht mithalten kann/konnte.
    Die Gier nach Gewinn hat aber auch dazu geführt, dass Kredite vergeben wurden, die nicht i.o. waren. Die Banken haben um diverse Seifenblasen gewusst, aber weder die Anleger entsprechend beraten, noch von sich aus Gegengesteuert.
    Aber es fehlt an einer sachlichen Analyse, die auch an die Menschen gegeben wird.
    Unabhängig davon darf es nicht sein, dass jemand der mit Schuld beladen wird (ob nun zu Recht oder Unrecht) um sein Leben fürchten muss. Was hier wiederum ganz klar fehlt ist ein öffentlicher Aufschrei von Medien und Politik. Hier wurden die Attentäter regelrecht aufgehetzt…

  6. @ Kewil:

    Was dein Freund Weimer vom Focus verschweigt ist die Tatsache, dass – neben den Staaten – auch die Banken einen Haufen von Schulden angehäuft haben (insbesondere in den USA), weil sie jahrelang jedem Habenichts einen Kredit gegeben haben. Dafür durfte dann am Ende der Steuerzahler einspringen. Schon vergessen?
    Man sollte nicht immer alles glauben, was in der Zeitung steht, Kewil 😉

  7. #6 Sturer Westfale (10. Dez 2011 22:55)

    Und was ist mit den Hedgefonds der Bangster und anderen Kunstprodukten, mit denen sie meinten, das „monetäre Perpetuum-„Mobile erfinden zu können. Gezockt haben sie auf unsere Kosten und wollten aus Sch..ße Geld machen. Solche finanziellen Alchimisten sind und bleiben Verbrecher – und das hat gar nichts mit dem Euro-Desaster zu tun. Früher mußte man noch etwas leisten und neue (echte)Produkte schaffen, um zu Geld zu kommen.

  8. „Am häufigsten aber traf dieser spezielle Verfolgungswahn die Juden. Hitlers Tiraden gegen die „Zinsknechtschaft”, gegen die „gierigen Wucherer”, die „satanische Hochfinanz” und die „Geldratten” unterscheiden sich im Duktus kaum von den rasenden Attacken der heutigen Bankenhasser. Auch sie vergleichen die „Spekulantenbrut” mit Tieren und stigmatisieren sie wahlweise als Haifische oder Raubtiere, unsere Wirtschaftsordnung sei ja schließlich ein „Raubtierkapitalismus”“

    EBEN!!

    Wir haben mittlerweile die gleiche Ausgangssituation wie damals vor 1933!

    die „korrekten Argumente“ kommen immer von „Links“, heute wie früher!

    (heute hat man halt das bewährte Totschlagargument „von rechts“, das Alles Logische in den Dreck tritt, obwohl Sozialismus IMMER links ist, egal, ob NATIONAL oder INTERNATIONMAL !)

    interessiert aber den Dummdödel-Deutschen nicht mehr, wir „haben fertig“!!

  9. Aus Sicht der Politik ist das doch eine „gute“ Massnahme. 😉

    Die Politik hat immer schon die Verantwortung abgeschoben.

    Bisher immer auf „das Volk“, das die Politiker schliesslich gewählt hat -bestes Beispiel: Adolf- und von dieser „Volkssünde“, eine Diktatur „gewählt“ zu haben, leiten moderne Politiker „unsere besondere Verantwortung“ für jeden Dreck ab, der der Politik in den Kram passt und den die Politik mit irgendetwas „begründen“ muss.
    Da bietet sich sowas wie „Schuld“ des Volkes, unter eine Diktatur unterworfen worden zu sein, doch bestens an.

    Langsam klappt das aber nicht mehr, also braucht die Politik einen neuen Sündenbock:

    Die bösen Banker, die nur das tun, was ihnen die Politik -besonders Soze Schröder- mit der Liberalisierung der Finanzmarkt-Gesetze erlaubt hat.

    Ich kann micht nicht erinnern, dass „die Bänker“ unsere Regierung gezwungen haben, mehr Geld auszugeben, als wir Bürger und unsere Kinder erarbeiten und als Steuern an die Politik abführen können.

    Also, wer ist schuld?

  10. #8 nicht die mama (10. Dez 2011 23:12)

    Nachtrag:

    Das Einzige, was man bestimmten Bankern vporwerfen kann, ist ihre Geldgier und die daraus resultirende Zockermentalität.

    Was aber im Prinzip auch kein Problem ist, weil ein funktionierender, das heisst politisch unbeeinflusster- Markt unfähige Geschäftsführer mit der Pleite und dem Verschwindem vom Markt bestraft.

    Wenn Banker sich bei Luftgeschäften mit inexistenten „Waren“ verzocken, ist es wieder die Schuld der Politik.
    Die Politik erlaubte den Handel mit Derivaten und die Politik erlaubte auch den Handel mit Optionen auf Waren.

    Jedem Normalbürger wird ein Prozess wegen Betruges aufgedrückt, wenn er mit Waren handelt, die er nicht besitzt und die er nach dem Verkauf deshalb nicht liefern kann.

    Aber hier wird von der Politik der Handel mit Nichts erlaubt und beim Platzen dieser Blase den Versagern Steuergelder gegeben, weil diese Händler -Banken- angeblich Systemrelevant sind.

    Frage:
    Wer hat diese Banken mit Versagern als Geschäftsführer so gross werden lassen, dass sie angeblich derartigen Einfluss auf Staaten haben?

    Die Politiker, die sich und ihren Grössenwahn von diesen Banken auf Pump finanzieren lassen und in deren Aufsuchtsräten dieselben Politiker ihre „Nebenjobs“ und „Rentenposten“ geniessen, ohne natürlich korrupt zu sein und ohne sich diese Posten während der Zeit ihrer politischen Arbeit verdient zu haben.

    Jaja… 😀

  11. #9 Nix denken (10. Dez 2011 23:18)

    Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Moderation ist i.a. nur eine relativ kurze Zeitverzögerung.

  12. „Er soll zu PI kommen!“

    JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA !!!

    Allerdings muß ich AUCH sagen, daß es (in der jüngsten Vergangenheit und vorher sicher auch) EINZELNE ÄUSSERST GIERIGE VERACHTENSWERTE HANDLUNGEN einiger Bankmanager gegeben HAT !!!

    Auch das muß diskutiert werden !

  13. #6 Sturer Westfale

    Die Konditionen für die Kreditvergabe wurde von
    der Regierung so geändert das jeder Depp der eine Unterschrift leisten konnte einen Kredit für ein Haus bekam.

    Wurde in Deutschland unter Adolf genau so gemacht.
    Und auf so einen Mist beruht dann die Mähr vom
    „alle hatten wieder Arbeit und ein Dach über dem Kopf“.
    Die Sozen versprechen den Wählern den Himmel auf Erden und wenn es ans bezahlen geht hat man die Banken am Arsch.
    In den 60ger und 70ger Jahren hat man sich förmlich überschlagen mit sozialen Wohltaten
    die in Wirklichkeit keine Sau bezahlen konnte. Der blöde Michel fordert weiterhin sein Recht auf soziale Leistungen des Staates
    und wird auch weiterhin die Parteien wählen die seine kleingeistige Angst vor dem Verhungern in einer bösen Kapitalistischen Welt nähren.
    Dieses linke Märchen von der Umverteilung des Kapitals von unten nach oben.
    Keine Bank der Welt ZWINGT irgend jemanden einen Kredit auf.

  14. Selten so einen Schwachsinn gelesen. Sollen jetzt die Banken an Allem unschuldig sein?
    Auf Grund der dokumentierten Ereignisse erübrigt sich diese Geschichtsklitterung!

    Ab in die Kiste!

  15. @sturer westfale & Karl Martell

    Den startschuss für die krise 08 gab die politik. ihr ziel war es, dass jeder amerikaner ein haus besitzen sollte, egal ob er das geld hatte oder nicht. daraufhin wurde die FED(nationalbank) stark unter druck gesetzt, soweit, dass sie dem politischen druck nachgab und den leitzins drastisch senkte. das bedeutete, dass die FED nicht mehr unabhängig war, was ein riesen fehler im nachhinein war. die zinsen waren nur sehr sehr tief, sind sie aber zu lange tief, besteht die gefahr einer inflation und einer blase, deshalb hat sie dann die zinsen schnell heben müssen. durch diese schnelle erhöhung konnten logischerweise viele leute die zinsen für die häuser nicht mehr zahlen und so gings dann weiter…
    Wenn das politische interesse höher gewichtet wird als das wirtschaftliche und sich die politik über alle regeln der marktwirtschaft hinwegsetzt geht das immer in die hose! siehe Bretton-Woods, EWS und der Euro… alles politische konstrukte und nicht wirtschaftliche…

    @kewil, dank dir ist PI, bezüglich wirtschaft, sicherlich auf dem richtigen weg 🙂

  16. #7 Karl Martell (10. Dez 2011 23:04)

    Immer langsam.

    Die „finanzielle Alchimie“ besteht im wesentlichen aus 2 Elementen:

    – der Umwandlung von Erwartungen in ein Produkt
    – Wahrscheinlichkeitsrechnung kombiniert mit etwas Finanzmathematik

    Ist dieses Muster oder Schema erst einmal bekannt, kann es nahezu jeder anwenden. Der eine oder andere tut es auch.

    Das erste Element ist nicht besonders neu. Ich erwarte, dass morgen der BVB gegen Lautern gewinnt und bin bereit, darauf Geld zu setzen, da ich, vorausgesetzt dass meine Spekulation die richtige war, mehr Geld bekomme, als ich eingezahlt habe. Der Totoschein ist ein Beispiel für etwas, das Erwartungen zu einem Produkt macht.

    Das Gleiche könntest du aber auch mit dem CDU-Countdown.net machen.

    Will sagen: alles schimpfen auf die Banken hilt nichts mehr. Die Büchse der Pandora ist geöffnet, das Rezept für Schwarzpulver allgemein bekannt.

  17. Unsere politische Klasse – und nicht die Banker …

    Nun, niemand will natürlich für Krisen (es gibt in der Tat mehrere: Finanzkrise, Schuldenkrise und Eurokrise) verantwortlich sein.

    Die Frage nach dem Schuldigen ähnelt sich der Frage nach Huhn und Ei.
    Die Politik schafft die Regeln, die von den Banken / Wirtschaft gefordert werden, und diese Regeln werden dann von den Banken / Wirtschaft gnadenlos ausgenutzt, für die Folgen muss die Politik gerade stehen.
    Also plausibel ist das Ganze nicht.

    Aber der Verursacher sind doch Banken und Wirtschaft. Denn die Politik macht meistens das, was die Lobbyisten wollen.
    Um das zu sehen, muss man nicht unbedingt der Linke sein, das kann ein Konservativer auch.

    unsere Wirtschaftsordnung sei ja schließlich ein „Raubtierkapitalismus”…

    Ja, unsere Wirtschaftsordnung mutiert immer mehr zum Raubtierkapitalismus. Nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Systems wird die soziale Marktwirtschaft allmählich abgeschafft, weil die Kapitalisten keine Konkurrenz mehr führten und deshalb nicht mehr für nötig halten, ihre Gewinne mit Arbeitnehmern zu teilen.

    Die Geschichte kann sich aber wiederholen, einschließlich „Verfolgungswahn“ usw.
    Da werden solche pathetische Aufrufe wie dieser Artikel nicht helfen.
    Leider sind weder Politiker noch Wirtschaftsbosse lernfähig, obwohl alles im schulischen Lehrbuch für Geschichte steht.

  18. Die Arbeit eines Bankers wie Ackermann zu relativieren ist Mangel an Wissen über die Arbeitsweise der Banken an sich.

  19. Ein sehr einseitiger und in großen Zügen unzutreffender Artikel. Selbstverständlich ist ein Großteil der Schuld an dieser Krise bei den Banken zu verorten. Daß die Politik, v. a. seit Schröder, dem noch Tür und Tor geöffnet hat, ändert nicht wirklich etwas daran. Das zu erkennen entspricht ebenso wenig linker Propaganda, wie derlei Verhalten etwas mit „konservativen Werten“ zu tun hat.

    Zum Modell der „Sozialen Marktwirtschaft“, das zum wohl größten Erfolgsmodell aller Zeiten wurde, gibt es keine vernünftige Alternative. Es muß lediglich von seinen Mißbräuchen diesseits und jenseits der Schreibtische befreit werden.

  20. @yyy123

    und die politiker werden von wen gewählt? den lobbyisten? oder doch dem volk… und wenn ich mir die gesetzte in der usa, deutschland usw. ansehe, dann seh ich da eher eine politik gegen die freie marktwirtschaft…

  21. Die Banken tun ihren Job. Sie nehmen Geld fuer das was sie leihen. Ich kennen niemanden der das kostenlos tun wuerde.
    Die Politiker auch: Sie nehmen Geld dafuer dass sie die Leute nach Strich und Faden hinters Licht fuehren. Ausnahmen bestaetigen die Regel.

    UMDREHEN!!!
    5VOR[20]12 !!!
    ANNO DOMINI 2011!

  22. Alle, die hier meinen, sie müssten über DIE BANKEN bzw. DIE BÄNKER herziehen, müssen sich fragen lassen, ob sie sich in dieser Sache auskennen, oder ob sie auch nur nachplappern, was die MSM vorbeten.
    DIE BÄNKER sind nicht besser oder schlechter, wie DIE ARBEITER, DIE ANGESTELLTEN, DIE BEAMTEN,DIE UNTERNEHMER, DIE PI-KOMMENTATOREN usw. Vor Benützung der Tastatur sollte man erst das Hirn einschalten.

  23. Auch sie vergleichen die „Spekulantenbrut” mit Tieren und stigmatisieren sie wahlweise als Haifische oder Raubtiere, unsere Wirtschaftsordnung sei ja schließlich ein „Raubtierkapitalismus”…

    Heutige Banker sind Spekulantenbrut, Tiere, Haifische, Raubtiere und, Ihre Ordnung ist Raubtierkapitalismus.

    Ich bin einer von ihnen.

    Warum? Weil’s erlaubt war/ist, deshalb.

    Wenn Metzger verseuchtes Fleisch verkaufen weil es legal ist, werden die respektieven Gesetze geändert. Klar.

    Dies geschah jedoch nie bei den Bankern – im Gegenteil – je mehr sie zum Problem wurden, umso mehr wurde ihnen die Freiheit zugestanden, die Misere SELBST umzukehren.

    Self regulation. Ein Oxymoron indeed!

    Europa und der EU – insbesonder im Zusammenhang der Beschlüsse der letzten Tage – steht eine Neuausrichting bevor:

    1) Euro financial instruments sollten nur noch an Europäischen Börsen gehandelt werden.
    2) Entzug der Legitimation der klassischen ‚Rating‘ Agenturen für Europa.
    3) Finanzabgabe per Transaktion, billing über das listing an Europäischen Börsen.
    4) Kein ‚liquidity support‘ mehr für Ableger von non-Europäischen Banken innerhalb der Eurozone.

    Too big to fail? Lasst es uns einmal andersherum fragen: Too big to ignore? Die Eurozone ist massiv, sie hat sich nur immer gedrückt vor ihrer eigen Marktstärke.

    Das muss sich jetzt ändern.

  24. @tom, zeigen sie mir bitte auf, wo die banken die hauptschuld an miseren der heutigen zeit tragen. klar gibt es einiges zu kritisieren, aber das ausmass ist momentan(occupy etc.) völlig übertrieben.

  25. #20 yyy123

    Aber der Verursacher sind doch Banken und Wirtschaft. Denn die Politik macht meistens das, was die Lobbyisten wollen.

    Wenn die Politik nur das macht was die Lobbyisten wollen ist das nicht mehr Politik sondern Lobbyismus. Und genau da liegt der Haken. Der ganze Tango um sogenannte ‚Politik‘ wie wir sie heute kennen, ist zu einem einzigen prinzipienlosen Poker- und Machtkarussell verkommen.

  26. #19 Stefan Cel Mare (10. Dez 2011 23:45)

    Übrigens, das Black-Scholes-Modell ist als mathematisches Modell ganz interessant, hat aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

    Und die von Ihnen angesprochene Wahrscheinlichkeit ist die sog. „subjektive Wahrscheinlichkeit“ und die läßt sich theoretisch nur auf WETTEN begründen, wobei wir wieder beim Zocken wären.

    Ich halte es lieber mit dem „objektiven Wahrscheinlichkeitsbegriff“, bei dem sich die Wahrscheinlichkeiten auch in Versuchsreihen verifizieren lassen, z.B. beim Schießen auf ein Ziel (eine Zielscheibe).

  27. Kewil ist für PI das, was Thorsten Hinz, alias Doris Neujahr, für die Junge Freiheit ist.Er bringt die Sachen auf den Punkt, und gerade die Polemik in der Sprache ist ja das Salz in der Suppe.
    Dafür haben leider viele Kommentatoren überhaupt kein Verständnis.
    Warum wohl?

  28. Wolfram Weiner sollte nicht zu PI kommen, sondern im Zweifel ein eigenes konservatives Blatt machen.

  29. Die Banken haben eine Mitschuld an der Wirtschaftskrise und der Geldentwertung.

    Aber als Ablenkung sich alleine auf sie einzuschießen ist üble linke Hetze, die sehr nazi-haft rüberkommt.

    Hauptschuld hat der Staat und bei der Wirtschaftskrise im Besonderen Jimmy Carter, der die Immobilienblase zum Entstehen brachte.

  30. #27 tarantula (11. Dez 2011 00:11)

    @tom, zeigen sie mir bitte auf, wo die banken die hauptschuld an miseren der heutigen zeit tragen. klar gibt es einiges zu kritisieren, aber das ausmass ist momentan(occupy etc.) völlig übertrieben.

    Sie formulieren, was ich so nicht gesagt habe. Ich spreche von „dieser Krise“, Sie machen daraus die „Miseren der heutigen Zeit“. Ein „Großteil“ ist auch nicht „die Hauptschuld“. Wenn allerdings Luftbuchungen zum Geschäftsmodell gehören, wenn mit Produkten gehandelt wird, die aktuell nicht vorhanden sind, dann ist das sehr wohl ein Problem, das bei den Banken zu verorten ist, nachdem ihnen die Politik mit ihrem grenzenlosen „Deregulierungswahn“ erst die Möglichkeiten dazu geschaffen hat.

    Natürlich ist das Ausmaß an Kritik übertrieben und auch inhaltlich nicht seriös. Die Wahrheit ist, daß vieles bereits an Hetze grenzt. Darum aber muß dennoch Kritik geübt werden dürfen. Mit „okkupy“ und derlei linken Chaoten hat das im Grunde nichts zu tun als nur, daß sich hier ganz andere Leute noch ihr eigenes Süppchen daraus kochen.

  31. #18 tarantula (10. Dez 2011 23:45)

    D’accord, die US-amerikanische Politik wollte, daß jeder ein Häuschen bekommt, auch wenn er es nach deutschen Maßstäben nicht hätte finanzieren können.

    Aber die Banken haben unabhängig davon angefangen, nachdem sie gemerkt haben, daß viel Geld durch die reale Wirtschaft geschaffen worden ist, ihr eigenes Spielchen mit virtuellem Geld zu spielen, wohlwissend daß Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert werden. (Ich bin – weiß Gott – kein Linker!)

  32. #30

    Black Scholes model ist nun fast 40 Jahre alt – und hatte niemals den Anspruch auf „Wirklichkeit“, es war allenfalls ein Versuch, der Wirklichket nahe zukommen.

  33. #29 Karl Martell (11. Dez 2011 00:16)

    Ich meinte keineswegs Black-Scholes, sondern etwa die Regeln beim Aufbau von Hebelzertifikaten. Im übrigen kann man durch aus mit „Adaptive Expectations“ arbeiten und Modellparameter dynamisch an reale empirisch gemessene Werte koppeln.

  34. Es kotzt mich einfach an, wenn Gewinne eingestrichen werden und Verluste sozialisiert werden. Es ist nicht mein Problem, wenn Banken mit IHREM Geld pokern, aber es kotzt mich einfach nur an , wenn Sie nicht verlieren koennen. Wenn ich pokern geh, dann nur mit meiner Kohle, die tatsaechlich da ist, nicht mit Kohle, die eventuell in einigen Monaten auf meinem Konto sein koennte, wenn ich richtig gewettet haette. Wo bleibt denn der Beruf des Kaufmanns, frueher durfte kein Arsc…, der nicht ein einwandfreies Fuerungszeugnis hatte bei einer Bank ein Konto beantragen. Heute darf jede Lusche bei der Bank sich als Direktor bewerben

  35. Banker Bashing, na jetzt ist aber mal Schicht im Schacht!
    Wer hat denn diese ganze Krise verursacht? der kleine Sparkassenkunde? der Häuslebauer? oder der mit seinem Bausparvertrag?
    Banken haben mit ihrem 1:10 FIAT Money System dieses verursacht und eigentlich sollte man sie alle den Bach runter rauschen lassen. Mit samt ihren politischen Marionetten.
    Und wenn ein Ackermann 25% Rendite propagiert, dann ist er ein unsoziales ……
    weil die Zeche zahlen die, die eh nix haben!

  36. Hier sind wieder viele blind vor Neid, und können einfach nicht sehen, wer sie wirklich über den Tisch zieht.
    Nur soviel, die Banken sind es nicht.

  37. Hallo kewil

    Bist du jetzt unter die Gutmenschen gegangen und meinst die Banker verteidigen zu müssen? Dann schau dir doch bitte einmal folgendes Video an und du wirst bestimmt zu einer anderen Meinung kommen:

    Video: Inside Job: Eine Dokumentation der Finanzkrise von 2008

    http://brahmacharya.aceboard.com/p-305867-7494-2529-134.htm#id88000

    Und für alle Beatles-Freunde noch ein Leckerbissen:

    Alle Beatles-Alben downloaden:

    http://brahmacharya.aceboard.com/p-305867-7494-2529-135.htm#id88016

  38. mein lieber Herr 30 Waldherr

    Sie haben das Finanzsystem ganz sicher nicht verstanden, aber vielleicht googeln Sie mal den Josefspfennig zur eigenen geistigen Erbauung.
    Solch ein System wird immer wieder im Chaos enden, nur sind dann leider die, die davon Zeugnis ablegen könnten lange verstorben und deswegen wird die jeweilige „dumme Generation“ die gleichen Erfahrungen wieder und wieder machen müssen, ausser sie fangen an ihr Hirn zu benutzen und nicht mehr auf das Geschwätz der ewigen Experten zu hören, die schon immer diese Probleme geschaffen und auch die Lösungen angeboten haben.
    Endlösung = Krieg

  39. #38 Stefan Cel Mare

    Regeln beim Aufbau von Hebelzertifikaten. Im übrigen kann man durch aus mit “Adaptive Expectations” arbeiten und Modellparameter dynamisch an reale empirisch gemessene Werte koppeln.

    Hahaha…let me guess…nicht älter als 35?

    Aufbau von Hebelzertifikaten?
    Adaptive Expectations?
    Modellparameter dynamisch an reale empirisch gemessene Werte koppeln?

    Wie man im Englischen sagt: „A little knowledge is a dangerous thing…!“

    Sie haben gewiss die numerische Qualifikation um solche Aesserungen zu tätigen, allerdings, sollten sie schon seit 25 Jahren dabei sein so wie ich, ist all dies „Geschwafel“ nur ‚the emperors new clothes‘. It all goes in cycles!

    Nichts für ungut, aber die jetzige Krise geht über ‚common perceptions‘ hinaus.

    Jetzt…wird ‚real‘ Geschichte gemacht.

    Merkozy – bei Allem was man so gegen sie sagen kann – sie haben eins begriffen: als Allein-Staaten kann man den Markt nie regulieren. Critical weight muss her. Und dass machen die beiden ganz gut.

    By design or by lack thereof – ist aber egal, oder?

  40. 33 Tom62

    Was meinen sie mit luftbuchungen? put’s und call’s?

    zu der heutigen krise: in europa ist sie zumindest eine staatsverschuldungskrise. das heisst, dass die politik fehler gemacht hat. mit dem euro wurde das problem der staatsverschuldung um ein vielfaches verschärft(durch den euro sanken die zinsen für staatsobligationen der PIGS-staaten um die hälfte, was zu mehr schuldenmachen antrieb) + wurden die so wichtige maastricht-kriterien nicht eingehalten! von wirtschaftsoekonomen wurde die ganze konstruktion von anfang an kritisiert.

    meines erachtens gibt es sicherlich einige verbesserungspunkte bei banken, aber die hauptschuld liegt bei den staaten selber! sie haben es versäumt, seit 1996 ihre staatsverschuldung zum BIP auf 60% zu senken…

  41. So ist es, diese ganzen Anarchisten, Occupyier und sonstigen Linken haben den geistigen Nährboden für diese feigen Mordversuche geliefert und sind somit dafür mitverursachlich. Ihre menschenverachtende Hetze, die durch willfährige Links-Medien in die Mitte der Gesellschaft transportiert wurde, schuf erst das geistige Umfeld für solche Taten.

    Ich fordere daher:
    1. Gelder für den Kampf gegen Links.
    2. Ein Verbotsverfahren für die Partei Die Linke.
    3. Eine Umfassende Datei zur Erfassung gewaltbereiter Anarchisten und anderer Linker.
    4. Eine stärkere Überwachung sog. Linksblogs, Foren und anderer internetbasierter Kommunikationsplatformen sowie eine intensivere Strafverfolgung bei hetzerischen Inhalten.

  42. OT
    Wer das wohl war?
    Unnötig, Wetten anzunehmen!

    „Das sah aus wie ein Kampfeinsatz“
    Es sind drastische Worte, mit denen elf Zeugen am Freitag am Amtsgericht Tettnang die Geschehnisse vom 20. Januar 2008 beschreiben. „Das war wie im Krieg“, formuliert es einer, der damals als Zuschauer bei jenem Fußballturnier in die Sporthalle am Bildungszentrum dabei war. Im „Gleichschritt“ seien die Jugendlichen – es sollen zwischen 40 und 50 gewesen sein – in die Halle eingedrungen, wo si auf Spieler und Zuschauer einschlugen. Kinder und Frauen hätten geschrien, Spieler und Zuschauer seien aufs Spielfeld und in die Umkleidekabinen geflüchtet.

    http://www.schwaebische.de/region/bodensee/markdorf/stadtnachrichten-markdorf_artikel,-%E2%80%9EDas-sah-aus-wie-ein-Kampfeinsatz%E2%80%9C-_arid,5175072.html

  43. …einfach ekelhaft, wie versucht wird, das ramponierte Image der Banker mit dem schlimmen Schicksal der europäischen Juden zu vergleichen. Fehlt nur noch, dass von einer „Hexenjagt“ gesprochen wird.
    Mir ist nicht bekannt, dass es Pogrome gegen Banker gibt, oder dass sie in Armut ausgegrenzt in „Ghettos“ leben müssen. Der Vergleich hinkt nicht nur, er ist unappetitlich und verhöhnt die Schicksale der wahren Opfer. Die Banker sind am ihrem Image selbst Schuld (siehe Casino-Mentalität, Neoliberaler Wahn auf kosten der Schwachen). Zu „Peanuts“ Ackermann äußere ich mich lieber nicht.

    #47 DieNetteKette (11. Dez 2011 00:45)

    Hier sind wieder viele blind vor Neid, und können einfach nicht sehen, wer sie wirklich über den Tisch zieht.
    Nur soviel, die Banken sind es nicht.

    Richtig, völlig unschuldig, die Armen. Nie würden sie Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren!! Das währe ja Kommunismus – oder jedenfalls etwas widerliches, weil der kleine Steuerzahler für Fehlinvestitionen haftet! Nein, neidisch bin ich wirklich nicht, was nützt mir viel Geld, wenn ich nicht mehr in den Spiegel schauen kann oder keinen Schlaf mehr finde? Ich möchte nicht mit den Bankstern tauschen.

  44. Ich bin ja Bauingenieur und wenn nun die Stadt Köln erlaubt, in der Innenstadt Hochhäuser (50 Stockwerke aufwärts) zu bauen, ist es ziemlich dumm mich dafür verantwortlich zu machen, wenn ich die dann berechne oder einen Architekt wenn er sie plant oder Mieter dort einziehen oder Bauherrn damit Geld machen oder andere in den Geschäften dort einkaufen! Und sich gleichzeitig über den verstellten Blick auf den Dom beschweren oder Hochhäuser grundsätzlich abzulehnen oder nur zu beklagen das andere zu dumm sind irgendwas zu verstehen, während einem selber die Baukunst erst dann interessiert, wo man auf einmal selber keinen Profit mehr davon hat!

    Da sollten einige hier mal von ihrem hohen Ross, das sie selber überhaupt nicht reiten können, mal ganz schnell absteigen, bevor sie merken das sie verkehrt herum drauf gestiegen sind!

  45. Solange mit unseren Steuergeldern Banken gerettet werden weil sie angeblich „System Relevant“ sind, dann sind Banker fuer mich keinen Pfifferling mehr wert als Politiker.

    Wenn Banken sich im Risiko verschaetzen muessen sie pleite gehen, sonst ist das nicht Kapitalismus sondern Ausbeutung derer die jeden Tag arbeiten gehen. Der Konkurs muss frueh genug einsetzen damit die Geldeinlagen der Kunden gerettet werden koennen, nicht erst warten, dass zig Milliarden an Derivaten sich ansammeln die von heute auf morgen sich in Luft aufloesen.

    Kewil, so wie du gerne nicht-Heteros bashst die unbedingt besser als andere behandelt werden wollen, so bashe ich auch gerne auf Banker die sich als Kapitalisten/freier Markt Akteur darstellen und letztendlich nur Gewinne privatisieren und Verluste vom Steuerzahler begleichen lassen 😉

  46. Ein damaliges Vorstandsmitglied des ausrichtenden Vereins Bodensee Türkgücü Markdorf beschreibt den Imageschaden für den Verein, obwohl der gar nichts für die Ereignisse könne. „Es tut am meisten weh, dass es Mitglieder der eigenen Nationalität waren.

    Und das im Gleichschritt!
    Das dürfen doch nur Rechte Kartoffeln

  47. #12 Nix denken

    “Your comment is awaiting moderation.”
    Falls ich den Schwachsinn bräuchte, würde ich mich bei Spiegel & Co im Kommentarbereich einklinken!
    Das war’s, ihr Idioten!!!

    Was du schreibst, ist Schwachsinn: Mich hat man auch etliche Tage lang ‚moderiert‘ – kein Problem, wie Karl Martell schon schrieb, es dauert nur eine kurze Zeit, bis das verschwunden ist.
    Entspanne dich also!

  48. #5 Pro West (10. Dez 2011 22:40)

    „Es waren die Politiker die meinten sich wieder einmal in die Wirtschaft einmischen zu müssen, einmischen um Pleite zu verhindern.“

    Und was machen die bei den Politikern:

    1. Hunderte Lobbyisten arbeiten in Ministerien
    Sie sitzen an der Quelle – und ihre Unternehmen profitieren davon. Es geht um die Arbeit von Lobbyisten in Bundesministerien. Auf die Frage nach der Motivation, Vertreter von Interessengruppen zu beschäftigen, geben die Ministerien interessante Antworten.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/div/Lobbyisten-Ministerien;art771,2506459 am 4.4.2008

    2. R E P O R T MAINZ – S E N D U N G: 20.03.2006
    Sparkassen-Verkauf – Der Einfluss der Banken-Lobby

    Wichtige Bücher müssen nicht dick sein. Das gilt auch für unser Grundgesetz. Hier im Artikel 76 ist beispielsweise festgelegt, wie Gesetzesvorlagen beim Parlament eingebracht werden. Nämlich zum Beispiel durch die Regierung oder durch die Parlamentarier.

    Klare Sache eigentlich. Von großen Anwaltskanzleien ist auf alle Fälle nicht die Rede. Der Film von Daniel Hechler zeigt, dass es jedoch einige gibt, die auf das Engste mit der Politik verbunden sind. Ja, die sogar an Gesetzestexten mitgeschrieben haben. Und die so, ganz nebenbei, zu einem Wettbewerbsvorteil gekommen sind.

    Ein Coup, auf den Freshfields besonders stolz ist: Der Auftrag des Berliner Senats, das Gesetz über den Verkauf der Berliner Sparkassen mitzuschreiben.

    Für die Kanzlei „ein Idealbeispiel für eine Rundumberatung des Gesetzgebers.“ Die Senatsverwaltung soll im Verfahren weitgehend außen vor geblieben sein. Laut Wortprotokoll waren es auch Freshfields-Anwälte, die den Abgeordneten in Anhörungen das Gesetz erklärten. Für die Großbanken eine tolle Sache.

    3. Wie auch der BVI hat die Deutsche Börse AG einen ihrer Mitarbeiter im Bundesfinanzministerium platziert, der dort am Gesetzesentwurf zur Modernisierung des Investmentwesens und zur Besteuerung von Investmentvermögen (kurz: Investmentmodernisierungsgesetz) mitgearbeitet hat. [4] Der Mitarbeiter der Deutschen Börse AG hatte einen eigenen Schreibtisch im Ministerium und wurde weiterhin von seinem regulären Arbeitgeber weiter bezahlt.[5] Der „Leihbeamte“ arbeitete bei der Überarbeitung des Kreditwesengesetzes und des Finanzdienstleistungsgesetzes mit, zwei Gesetzen die den bisherigen Arbeitgeber Deutsche Börse direkt betreffen.

    4. Lobbyisten haben in Deutschland so viel Einfluss wie nie zuvor. Statistisch kommen auf einen Volksvertreter in Berlin 2,7 Lobbyisten. Im Bundestag sind 1781 Lobbyverbände eingetragen, die damit an der Gesetzgebung beteiligt werden.

    Kein Kommentar mehr.

  49. Ja so ist das halt. Die Politiker bekommen Prügel vom öffentlich rechtlichen Rotfunk, wenn sie nicht brav links sind und die Politiker dürfen sich dann an den bösen kapitalistischen Bankern abreagieren und wenn sie es nicht machen, gibts wieder Haue.

    Man hat wirklich den Eindruck, dass selbst die Konservativen Politiker nur noch eingeschüchterte Hampelmänner des öffentlich rechtlichen Medienterrornetzwerkes sind.

    Vorhin auch bei den Tagesthemen:
    Röttgen wurde von der Tagesthemeninquisitorin zum Rapport bestellt.
    Man hat ihm förmlich angesehen wie ihm die Knie geschlottert haben und ihm die Angst im Gesicht stand.
    Ja, Herrin, ich habe doch alles versucht, um die von euer Gnaden vorgegebene Doktrin durchzusetzen.
    Aber was sollte ich machen, die Amerikaner, Chinesen und Inder waren einfach in der Überzahl und hatten auch noch die besseren Argumente.

    Was, du elender Wurm, was meinst du eigentlich, warum wir dich noch nicht platt gemacht haben!?
    Du gehst jetzt sofort hin und kauft dir die Entwicklungsländer vom Geld der deutschen Zipfelmütze.
    Ausserdem wirst Du weiterhin so austun, als ob die Klimaerwärmung ganz furchtbar für die armen Entwicklungsländer ist.
    Genossin Claudia will nämlich demnächst ihr verhasstes Land kräftig mit Klimaflüchtlingen fluten, dazu wirst Du uns die nötige getürkte Klimapropaganda liefern und wehe du versagst diesmal wieder, dann werde ich so kräftig an deinem Bimbelmann ziehen, dass du die längste Zeit unser Hampelmann gewesen bist.

    So ähnlich dürfte die peinliche Befragung abgelaufen sein, den Ton schalte ich beim Zwangsgebührenfernsehen immer ab.

    Ich weiss jetzt auch nicht, ob die Moderatorin Röttgen mit der beidhändigen Ohrwatsche alla Bud Spencer verabschiedet hat oder ob er sich mit dem fünfachen Diener verabschieden konnte, weil ich vorher weggezappt habe.
    Aber so sehen die Machtverhältnisse in unserem Land leider mittlerweile aus.

  50. … Und wen der FC Bayer München wieder Meister wird, wird er einfach verboten, weil wir uns ausschließlich an den Schwächeren zu orientieren haben.

    Banken (nicht meine Lieblingsintuition) wurden doch durch die Politik erst zu dem „Monster“ gemacht, welches sie heute darstellen. … Die „Lohntüte“ wurde gegen das Konto abgelöst, ohne Konto keine Wohnung und ohne Wohnung kein Konto … noch schlimmer, ohne beides oder einem von beidem bekam man keine Arbeit. … Das haben sich aber Politiker durch die Bankenlobby eintrichtern lassen … wer Wählt?

    Mal selber an die Nase fassen, … und wenn ich diese „wieinerlichen“ Reportagen im Fernsehen sehe, wo „Geldgierige“ um ihr Geld betrogten wurden (Klar, 50% und mehr Gewinn ist realistisch), kommt mir einfach nur das große K…

  51. #46 oisblues (11. Dez 2011 00:44)

    Banker Bashing, na jetzt ist aber mal Schicht im Schacht!
    Wer hat denn diese ganze Krise verursacht? der kleine Sparkassenkunde? der Häuslebauer? oder der mit seinem Bausparvertrag?

    In den USA waren es genau diese Leute: Sie hatten Immobilien erworben, die ihre finanzielle Leistungsfähigkeit bei weitem überschritten, und seit Carter waren die geldgebenden Banken dazu verpflichtet, diese Blase mittels untergedeckter Hypotheken zu finanzieren. Beschäftigen Sie sich doch einmal etwas genauer mit der US-Gesetzgebung und warum die Banken eben seit der Erdnußfarmerregierung keine Möglichkeit mehr hatten, bei begründetem Zweifel an der Kreditwürdigkeit des Schuldners schlechterdings nein zu sagen.

    Banken haben mit ihrem 1:10 FIAT Money System dieses verursacht und eigentlich sollte man sie alle den Bach runter rauschen lassen. Mit samt ihren politischen Marionetten.

    Moment, dieses Geldsystem wurde von seiten der Politik eingeführt. Wer hat denn durch Niedrigzinsen und Druckerpressen die Geldmenge immer weiter aufgeblasen – inzwischen sogar so weit, daß die Fed M3 vor lauter Scham (leider kein Scherz) seit gut fünf Jahren nicht einmal mehr bekanntgibt? Es waren die Zentralbanken.
    Und was hat dafür gesorgt, daß die Banken beinahe ungebremste Kreditschöpfung betreiben konnten? Der Verzicht auf die Mindestreservepolitik und mangelhafte Gesetzgebung.
    Und wer hat dieses kranke System etabliert? Die Politik.
    Die Banken haben sich lediglich individuell rational verhalten: Gewinnmaximierung unter den gegebenen Bedingungen, wie es auch jede kleine Kneipe an der Ecke handhabt.

    Und wenn ein Ackermann 25% Rendite propagiert, dann ist er ein unsoziales ……
    weil die Zeche zahlen die, die eh nix haben!

    Auch falsch: Ackermann hat 25 Prozent Eigenkapitalrendite gefordert. Bei der jetzt vorgesehenen Mindestquote von 9 Prozent Eigenkapital ergibt dies weniger als 2,5 Gesamtkapitalrendite, und diese (und nichts anderes) ist der Vergleichsmaßstab.
    Bezogen werden muß ein Gewinn immer auf das eingesetzte Kapital und nicht darauf, welcher Anteil des verwendeten Kapitals den Aktienbesitzern des Unternehmens gehört.

  52. Eigentlich wollte ich zu diesem Stuss-Artikel gar nichts schreiben. Wenn ich das schon wieder lese: „Finanzjudentum“…
    Einer meiner besten Freunde IST Jude!

    Aber ich kanns eben auch nicht lassen. Also: Buch vom Pieper-Verlag: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/michael-brueckner/lustig-ist-das-banker-leben-orgien-im-absinth-rausch.html;jsessionid=6F9D79B8F1999CEC17379FB0FEB8793C

    Und wenn ich mir die drei Gestalten anschaue, die Goldman-Sachs in Europa gerade installiert hat, wird mir auch schon wieder ganz übel! Die werden nicht die Interessen der europ. Bevölkerung durchsetzen, sondern die ihres ehem. Arbeitgebers! Zu unser aller Lasten!

    Und was diesen Artikel völlig unverständlich macht, ist die Tatsache, dass die Banken (aka: private Kreditgeber) nun mit 0 % für Griechenlandkredite haften sollen… Hallo, geht’s noch?

  53. #60 winter (11. Dez 2011 01:15)

    1. Hunderte Lobbyisten arbeiten in Ministerien
    Sie sitzen an der Quelle – und ihre Unternehmen profitieren davon.

    Gott sei Dank gibt es „Lobbyisten“. Man stelle sich mal vor Politiker würden selbst entscheiden. Wie soll das gehen? In Deutschland gibt es doch fast nur Berufspolitiker.

    Was soll denn zum Beispiel ein Siggi Pop für Kompetenzen haben, bitte? Greift er auf seine zwei Jahre „Berufserfahrung“ als Lehrer zurück? Was weiß die Füsikerin Merkel von Wirtschaft? Diese Clowns brauchen doch externe Berater um aufs Klo zu gehen.

    Die bittere Wahrheit ist: Merkel trifft tatsächlich viele ihrer Entscheidungen ziemlich alleine. „Beraten“ von zwei, drei Milchbubi-Parteisoldaten, die außer frischen Abschlüssen in History bzw. Politics nichts vorzuweisen haben.

    Armes Deutschland.

  54. Die Banken haben Griechenland trefflich geholfen, sich in den Euro zu lügen. Die Banken verdienen auch super daran, wenn sie sogenannten Verzicht üben.

    Mein Bedauern für Banken und deren Chefs hält sich in Grenzen. Jedoch sollte man aber auch den Politikern nicht erlauben, sich schon wieder aus dem Schlamassel herauszulügen, den sie zumindest mit verursacht haben.

    Stecke alle in einen Sack und haue kräftig mit dem Knüppel drauf, Du wirst niemals einen Falschen treffen.

  55. P.S. Nachtrag: Damit kein falscher Schluss aufkommt: Auch ich halte Angriffe auf die persönliche körperliche Integrität für völlig falsch! Das entspricht dem Schwachsinn einer neuen RAF! Schlägt man einer Hydra den Kopf (z. B. Ackermann) ab, wachsen 10 nach!

    Aber seit wann haben Linke Verstand? Alles, was die können, ist Terror und Mord! Siehe Che, Idi Amin, Hitler, Rote Khmer, Stalin, etc. usf.

  56. #54 Euro-Vison
    Nun ja, die Vergleiche in Ihrem Kommentar sind für mich auch ‚ekelhaft‘, denn Ihre Pauschalierungen sind auch nicht besser!
    Übrigens stammt der Ausdruck ‚Peanuts‘ nicht von Josef Ackermann, sondern von Hilmar Kopper, einem der früheren Chefs der Deutschen Bank! Sauberes Recherchieren fällt Ihnen ebenso wie der buntendeutschen Qualitätsjournaille™ doch ziemlich schwer!
    Und hören Sie einfach auf mit den polemischen Schlagwörtern wie ‚Bankstern‘. Wie viele bei PI schon geschrieben haben, liegt die Schuld zu 90% bei der Politik, die ganze Volksvermögen verbrennt und dafür noch hemmungslos Kredite aufnimmt. Wenn ich als Wirtschaftunternehmen – und das sind Banken und Versicherungen usw. eben – solch unterbelichtete Kunden wie die verantwortlichen Politiker hätte, würde ich – und wahrscheinlich würden auch Sie – nicht anders handeln.
    Alle Geldgeber könnten auch einfach mal für ein halbes Jahr ALLE Kredite an Staaten stoppen: A…lecken, nix mehr mit Staatsanleihen, nix mehr Kohle! Aus die Maus!
    Allerdings bin auch ich dafür, die zu Recht kritisierten Geldgeschäfte einfach zu verbieten. Das dafür notwendige Gesetz sollte allerdings von wirklichen Experten und nicht von politischen Amateuren entworfen werden.

  57. #66 _Kritiker_
    25 % Eigenkapitalrendite

    ————————————————

    Genau, das hat Ackermann als Ziel vorgegeben. Und das ist WENIG! Fast jeder Mittelständler hat mehr! Man darf eben Eigenkapitalrendite nicht mit Rendite oder Umsatzrendite verwechseln! Wer das tut, schreibt auch von „Vorsteuergewinn“ – als könnte man Gewinn aus der Vorsteuer (das ist verauslagte Umsatzsteuer!) machen. LOL!
    Aber viele Menschen können ohnehin nicht einmal zwischen „Mehrwertsteuer“ (die es in Deutschland NICHT gibt – warum also bezahlen?) und der Umsatzsteuer unterscheiden.

    Das alles ist Wasser auf meine Mühlen: Ich fordere seit Jahren, dass in den Schulen Recht und Wirtschaft unterrichtet werden sollte, zwei Gebiete, mit denen wir alle es tagtäglich zu tun haben! Was nutzt Kunst- und Musikunterricht im Leben der meisten Menschen? Nichts!
    Daher weg mit linken Fächern!

  58. Bei aller Kritik in diesem Thread: Ich wünschte, wir hätten in Deutschland viel mehr Journalisten mit dem Ethos eines Wolfram Weimer – dann würden wir nicht permanent belogen und für dumm verkauft.

  59. Und finally: Ich bleibe bei meiner Betrachtung, das Banken böse sind! Seit wann hat denn die Politik die Banken gezwungen, Griechenland bspw. Kredite zu geben? Das haben die doch nur aus Gewinnsucht gemacht! Dann können die doch jetzt such für ihre Fehler einstehen! Warum soll das ein Steuerzahler tun? Hat der etwa was davon, wenn eine Bank Profit macht und das im Ausland versteuert?
    Und man gucke sich mal staatliche Banken wie die HSH Nordbank oder die WestLB oder die Commerzbank an! Verstaatlichung, wie sie die Linken und die NPD fordern, bringen gar nichts!

  60. #68 Hayek

    Was soll denn zum Beispiel ein Siggi Pop für Kompetenzen haben, bitte?

    Mit Siggi Pop ist vermutlich der Harzer Roller gemeint!
    In der Tat ist seine berufliche Biografie typisch für linke Karrieristen: Zwei, maximal drei Alibi-Jahre in einem Beruf (Siggi: Trotz Referendariat und 2. Staatsexamen in einem Gymnasium ’nur‘ Berufsschullehrer bei Volkshochschulen; zu mehr hat’s wohl nicht gereicht) und dann ab ins sozialistische Funktionärsdasein. Zurück zu den Kompetenzen: Die gehen gegen null!
    Man analysiere nur mal gründlich eine seiner Reden – erschreckend substanzlos und vor allem viel Polemik.
    Hoffentlich macht er sich zum Kanzlerkandidaten. Dann wird die SPD wieder zum Freifaller unter den Parteien – trotz massiver Schützenhilfe der vereinten Qualitätsjournaille™!

  61. #71 Holzer

    Was nutzt Kunst- und Musikunterricht im Leben der meisten Menschen? Nichts! Daher weg mit linken Fächern!

    Kunst und Musik lasse ich ja noch gelten, die hatte ich noch als Gymnasiast in den 1960er Jahren. Das Problem sind Ethikunterricht, Sozialkunde, irgendetwas mit sozialer Kompetenz usw.
    Die Jungs und Mädels lernen heute, ihren Namen zu tanzen und wie man Stuhl- und Gesprächskreise bildet, dass CO2, Atom, Banken, Genmais, der Papst und alles rechts der SPD schlecht ist. Dagegen sind die Dritte Welt, Moscheen, Palis, K(r)ampf gegen Rechts™ usw. uneingeschränkt gut. MINT-Fächer und da auch noch gute Noten? Etwas für Spießer!

  62. #72 Tiefseetaucher (11. Dez 2011 01:58)

    Bei aller Kritik in diesem Thread: Ich wünschte, wir hätten in Deutschland viel mehr Journalisten mit dem Ethos eines Wolfram Weimer – dann würden wir nicht permanent belogen und für dumm verkauft.

    Genau das bezweifle ich – der Herr tritt als Lobbyist auf, daher würde ich seine Artikel immer kritisch hinterfragen. Was für ein Ethos meinen Sie?

    #74 real_silver (11. Dez 2011 02:15)

    Herr Weimer, lassen Sie sich nicht einschüchtern und sagen Sie weiter offen Ihre Meinung!

    …als ob das in D. nicht möglich wäre!! Diese komische „man wird ja wohl noch sagen dürfen…“-Haltung befremdet mich. Niemand wird hier eingeschüchtert,jeder kann seine Meinung sagen/schreiben. Das sowas nicht möglich sein soll, ist doch nur ein Mythos für diejenigen, die sich gerne in der Opferrolle sehen oder aus taktischen Gründen in dieser Rolle gesehen werden wollen.

  63. #70 HKS (11. Dez 2011 01:44)

    #54 Euro-Vison
    Nun ja, die Vergleiche in Ihrem Kommentar sind für mich auch ‘ekelhaft’, denn Ihre Pauschalierungen sind auch nicht besser!

    Dann Butter bei die Fische – werden Sie konkreter oder unterlassen Sie diese Formulierungen. Ich habe keine Bezüge zu den Verbrechen an den Juden gezogen!! Ich finde, das verhöhnt die Opfer, weil die Banker nun wirklich weder verfolgt werden, noch in der Regel um ihr Leben fürchten müssen. Im Gegenteil treiben sie oft immer noch die Politik vor sich her, verfügen also über Macht, obwohl sie nicht legitimiert sind!

    Übrigens stammt der Ausdruck ‘Peanuts’ nicht von Josef Ackermann, sondern von Hilmar Kopper, einem der früheren Chefs der Deutschen Bank! Sauberes Recherchieren fällt Ihnen ebenso wie der buntendeutschen Qualitätsjournaille™ doch ziemlich schwer!

    Na und, das Schlagwort steht für einen bestimmten Typen Banker und von daher trifft er auf beide Herren zu. Das wollte ich damit zum Ausdruck bringen, Mr. knows it all!

    Und hören Sie einfach auf mit den polemischen Schlagwörtern wie ‘Bankstern’.

    Das Schlagwort ist inzwischen national und international etabliert und beschreibt den unseriösen Teil der Banker, der in der Tat sein Unwesen getreiben hat und immer noch treibt: auf Kosten der Steuerzahler.

    Wie viele bei PI schon geschrieben haben, liegt die Schuld zu 90% bei der Politik, die ganze Volksvermögen verbrennt und dafür noch hemmungslos Kredite aufnimmt. Wenn ich als Wirtschaftunternehmen – und das sind Banken und Versicherungen usw. eben – solch unterbelichtete Kunden wie die verantwortlichen Politiker hätte, würde ich – und wahrscheinlich würden auch Sie – nicht anders handeln.

    Das ist dann eben von der Persönlichkeit und dem Charakter abhängig. Ich würde meine Seele NICHT verkaufen oder dem Profit opfern. Ich habe Ideale!

    Alle Geldgeber könnten auch einfach mal für ein halbes Jahr ALLE Kredite an Staaten stoppen: A…lecken, nix mehr mit Staatsanleihen, nix mehr Kohle! Aus die Maus!
    Allerdings bin auch ich dafür, die zu Recht kritisierten Geldgeschäfte einfach zu verbieten. Das dafür notwendige Gesetz sollte allerdings von wirklichen Experten und nicht von politischen Amateuren entworfen werden.

    Natürlich…that goes without saying.

  64. #73 Holzer (11. Dez 2011 02:09)

    Das ist doch Unsinn! Menschen wählen Parteien, die irgendwas versprechen, mit dem Wissen das sie bei Banken in ihrem Namen dann Schulden machen, für irgendwelche Annehmlichkeiten!

    So kann man es auch sehen und nun dafür nicht einstehen wollen ist auch nicht richtig! Das manchmal beiden Seiten dann nur noch ein Vergleich übrig bleibt ist eine andere Sache! Auch ist es eine andere Sache nach dem System zu fragen!

    Aber innerhalb des bekannten Systems, was jeder auch privat mit seiner Hausbank kennt, nun zu behaupten die Schulden des Staates gehen mich nix an oder habe ich nicht zu verantworten, ist blödsinn!

    Sie sind mir da zu sozialistisch! Ich könnt auch behaupten, warum wählt ihr Parteien, die euch auf Pump finanzieren und wollt nun die Banken und deren Anteilsnehmer abzocken, die euch ein klares Geschäfft zu klaren Konditionen angeboten haben!?

    Als Fußballspieler sich darüber zu beschweren, das im Handball alle den Ball in die Hand nehmen können, ist doch irgendwie absurd…

  65. GUTER ARTIKEL!!

    Bitte mehr in der Richtung. Vor allem wäre ein Artikel hilfreich, der darauf hinweist, daß die Immobilienkrise, die zur Weltwirtschaftskrise führte, nicht wegen „Zockermentalität“ bei den Banken entstand. Diese vergaben nicht freiwillig Häuserkredite an Sozialhilfeempfänger, etc, sondern wurden unter der Regierung Clinton GEZWUNGEN diese Kredite zu vergeben (Community Reinvestment Act 1995).

  66. #68 felixhenn

    Die Banken haben Griechenland trefflich geholfen, sich in den Euro zu lügen.

    Nein, lieber felix, es waren die griechischen Tricksereien und das buntendeutsche Politbüro in persona Gerhard Schröder und Hans Eichel, als Studienrat die fleischgewordene ‚Finanzautorität‘, die ausschließlich aus politischen Gründen und trotz massiver Warnungen dem Beitritt Griechenlands in die Eurozone zustimmten. In einem Interview aus dem Jahr 2000 hatte der CDU-Mann Peter Hintze bereits dieselben vehementen Vorwürfe gegen Griechenland erhoben, wie sie elf Jahre später von Realpolitikern wiederholt wurden. Spätestens jetzt müsste man Eichel & Co. zur Rechenschaft ziehen. Aber was macht der Kerl heute? Er prozessiert um höhere Pensionen!

  67. #28 tarantula (11. Dez 2011 00:02)

    @yyy123
    und die politiker werden von wen gewählt? den lobbyisten? oder doch dem volk… und wenn ich mir die gesetzte in der usa, deutschland usw. ansehe, dann seh ich da eher eine politik gegen die freie marktwirtschaft…

    Wie der russische „Oligarch“ und Milliardär Beresowski treffend sagte:
    „SOZIALISMUS IST DIE MACHT DER NOMENKLATUR UND DEMOKRATIE IST DIE MACHT DES GELDES“.
    Also die Politiker werden von denjenigen, die viel Geld haben, bestimmt.

    Die Gesetzte in Deutschland sind so schön, dass 10 % der Bevölkerung 61 % des Vermögens besitzen – die freie Marktwirtschaft kann sich nicht beklagen.
    http://www.bpb.de/wissen/U4CJQA,0,Verm%F6gensverteilung.html

    Die Gesetze sind auch gut genug, um Banken mit Steuergeldern zu retten. Zocken, gewinnen und, wenn’s schief geht, gerettet werden – das ist schon fast Kommunismus (aber nur für Banken).

    Würden die Banken nur zocken und Pleite machen, hätte niemand etwas gesagt.
    Das Problem ist, dass die Banken das ganze Finanzsystem zerstören und mit Steuergeldern gerettet werden müssen. Da ist Ärger mit dem kleinen Mann von der Straße vorprogrammiert…

  68. #79 Euro-Vison

    Ich habe keine Bezüge zu den Verbrechen an den Juden gezogen!!

    Nehmen Sie Ihre rote Brille ab! Nirgendwo steht im Beitrag etwas von einem Vergleich mit den Verbrechen an den Juden. Ihre Reaktionen bei Nennung der Juden gleichen schon Pawlowschen Reflexen.
    Und ich bleibe dabei: Außer Polemik und Rechthaberei kommt bei Ihnen nicht viel, Mr. Euro-Vison.
    Gute Nacht.

  69. @#59 winter

    Du verwechselt hier Folgen mit Ursache.
    Zudem hast du auch nicht verstanden worauf sich mein Kommentar bezieht.

    Gerade weil sich der Staat immer wieder einmscht und Hilfen anbietet, wie etwa Subventionen für Unternehmen, kommt es zu Situationen, die unrentable Unternehmen am leben und rentable und vor allem uabhängige Unternehmen den Gewinn schmälern lassen.
    Unternehmen die durch Mut, Risikobereitschaft, Innovation etc. sich am Leben halten.

    Das dadurch Wettbewerbsvorteile enstehen, weil der Staat z.B. Pleiten verhindern oder polit. Ziele durch Subvntionen erreichen möchte (siehe Energiewende), ist doch klar.

    Grundprinzipien der freien Markwirtschaft bewahren. Also Pleiten zulassen und konsequente Trennung von Staat und Wirtschaft einhalten(wie Staat und Kirche auch).

  70. #49 HV (11. Dez 2011 00:52)

    #38 Stefan Cel Mare

    Hahaha…let me guess…nicht älter als 35?

    Das sagen die Frauen auch immer.
    Aber man soll doch nicht vom Aussehen auf das Alter schliessen…

    Aufbau von Hebelzertifikaten?
    Adaptive Expectations?
    Modellparameter dynamisch an reale empirisch gemessene Werte koppeln?

    Wie man im Englischen sagt: “A little knowledge is a dangerous thing…!”

    Sie haben gewiss die numerische Qualifikation um solche Aesserungen zu tätigen, allerdings, sollten sie schon seit 25 Jahren dabei sein so wie ich, ist all dies “Geschwafel” nur ‘the emperors new clothes’. It all goes in cycles!

    Was war jetzt nochmal das inhaltliche Argument?

  71. Das von Banken an Staaten verliehene Geld wurde von
    verantwortungslos agierenden Politikern ausgegeben. Jetzt lässt die Haushaltslage der betroffenen
    Länder keinen Spielraum mehr für eine Rückführung der Schuldenlast. Es geht eigentlich
    nur noch um die Frage, wie diese längst eingetretenen Verluste verteilt werden sollen,
    wer die Rechnung zahlen muss.
    Eigentlich kommen dafür nur die ökonomisch für die Verluste Verantwortlichen in Frage.
    Das sind natürlich die Banken selber. In einer Marktwirtschaft müssen deren Eigentümer für
    die Verluste gerade stehen. Und wenn das Eigenkapital dazu nicht ausreicht, werden die
    Fremdkapitalgeber herangezogen, wobei es sich überwiegend um Versicherungen handelt.
    In unserer schönen neuen Welt der Verlustsozialisierung sorgen Politiker allerdings dafür,
    dass diese marktwirtschaftlichen Prinzipien nicht greifen. Stattdessen muss die Allgemeinheit
    in Form des Steuerzahlers für die Verluste der Banken gerade stehen, also Sie und ich. Die
    Interessen des Steuerzahlers werden derzeit erstaunlicherweise weder von der Bundesregierung
    noch von irgendeiner der Oppositionsparteien vertreten. Als Wähler sind wir – um Merkels
    dümmlichen Jargon zu verwenden – alternativlos

  72. Eine Gesellschaft darf es nicht dulden, dass über eine Berufsgruppe kollektiv hergefallen wird als seien sie Kindermörder

    Eine Gesellschaft darf es auch nicht dulden, dass über Mitglieder einer Religion kollektiv hergefallen wird, als seien sie alle integrationsunwillige Verbrecher und Eroberer!

  73. Eine Gesellschaft darf es nicht dulden, dass über eine Berufsgruppe kollektiv hergefallen wird als seien sie Kindermörder.

    Bankkaufleute sind eine Berufsgruppe. Niemand fällt über Bankkaufleute her.

    Bänker sind etwas ganz anderes als Bankkaufleute.

    Es ist unsinnig, darüber zu sinnieren, ob die Politik oder die Banken an der „Krise“ schuld sind. Erstens kann man das nicht trennen, Politiker gehören den Banken und ihre einzige Aufgabe ist es, das Vermögen der Völker zu den Großbanken umzuleiten. Dazu ist eine hohe Staatsverschuldung erforderlich.

    Die Staatsverschuldung in westlichen Ländern ist nicht Ausgaben-induziert, d.h. sie wird nicht gemacht, um notwendige Ausgaben zu finanzieren. Es ist andersrum. Die Ausgaben sind Verschuldungs-induziert, d.h. eine hohe Verschuldung ist verlangt (wie sollen die Banken sonst an Zinsen kommen?), und die Politik darf sich ausdenken, mit welchen „notwendigen“ Ausgaben man das begründet. Westliche Staaten werfen massenhaft Geld sinnlos zum Fenster raus.

    Zweitens ist das, was wir derzeit erleben, keine „Krise“ sondern die Endphase eines Geldzyklus, ein ganz normales Phänomen in dem vorherrschenden Geldsystem, das nichts anderes als ein Raubzug ist.

    Am Ende eines Raubzugs stehen die Ausgerautbten da und reiben sich verwundert die Augen, wo denn all ihre Habe ist. Das und nichts anderes ist die „Krise“.

  74. Hatte früher schon mal geschrieben , dass Pi von Wirtschaft keine Ahnung hat. Vielleicht schreibt hier mal einer was über erfolgreiches Daytrading oder stellt einen Link zum Thema rein, damit die Michel mal richtig zu Geld kommen. Der Sarrazin hat es begriffen, hat mit seinem Buch die dicke Kohle gemacht, das war es aber dann schon. Keine sarrazin-partei, Pro und die Freiheit nicht im Berliner Landtag(=Senat).
    Ansonsten Masse und Macht von Elias Canetti lesen.

  75. Wenn ich in ein Schneeballsystem Geld stecke kann ich auch nicht nach dem Staat rufen und rumjammern.

    Die Superbanker aber tuns und der Statt hilft aus und aus und aus …
    Also die Verantwortlichen zur Kasse bitten und schon läuft der Laden wieder denn da ist viel zu holen.

    abs

  76. Kodiak bringts auf den Punkt.
    Wenn man wegen einer miserablen Briefbombe u. ein paar occupy Hippies „Schluss damit !!“
    ruft, dann dürfte es wegen Marwa al Sharbini
    oder einigen anepöbelten Kopftuchträgerinnen keine Kritik an der Islamisierung Europas mehr geben.

    Was die Sache selbst betrifft : Ist fast immer so das beide, Politik und Banken, sich gegenseitig beeinflussen, sich auf ei nander verlassen und beide mitschuldig an den letzten Krisen sind.

  77. banker oder politiker, wo soll denn da charackterlich ein unterschied sein? beide arbeiten mit fremden geld und sahnen selber dabei am besten ab. zum anderen, welche idioten schicken denn dem ackermann eine briefbombe? wer will uns denn weismachen, das der oder konsorten die post selber aufmacht? also wen wollten die leutchen denn dann treffen? die sekretärin? die postabteilung der bank ? fragen über fragen. aber vielleicht weiß da so ein verfassungschutzheini ja was …

  78. Das Problem ist immer dasselbe: die Leute lesen nichts! Und haben ein kurzes Gedächtnis.

    Wie soll denn ein Blog immer wieder von vorne anfangen, wenn schon kurz nach Veröffentlichung Artikel nicht mehr erinnert werden. PI ist nicht links, wobei es Unterschiede bei den Autoren geben mag, sondern bleibt konservativ. Natürlich sind wir für Kapitalismus und nicht für Sozialismus. Hier mal kleine Erinnerung, was wir schon betreffs Banken hatten:

    http://www.pi-news.net/2011/11/cora-stephan-verstand-statt-betroffenheitslyrik/

    http://www.pi-news.net/2011/11/der-okonomische-analphabet-frank-schirrmacher-faz/

    http://www.pi-news.net/2011/10/und-nun-die-lebensversicherungen/

    http://www.pi-news.net/2011/10/das-kurze-gedachtnis-des-herrn-lafontaine/

    http://www.pi-news.net/2011/10/heute-weltweite-bankrauber-demos/

    http://www.pi-news.net/2011/08/der-markt-fur-eudssr-dummies-wie-merkel/

    http://www.pi-news.net/2011/10/mit-niveaulosen-grusen/

    http://www.pi-news.net/2011/10/bankrauber-demos-ii-99-zu-hause/

    Und so weiter. Es gibt noch viel mehr solche Artikel. Wir sind doch nicht Sahra Hummer zu Lafontaine-Wagenknecht!

  79. „Denn die Schuldenkrise, mit der Europa nun so schwer zu ringen hat, ist zuallererst eine Sünde der Politik selber.“

    Ich bezweifle, dass es sich überhaupt um eine Schuldenkrise handelt, die man mit Schuldenbremsen bekämpfen kann. Es ist wohl eher eine Krise der deregulierten Finanzmärkte, die wiederum nur deshalb nicht reguliert sind, weil sich die Politik bisher geweigert hat, eine Regulierung durchzuführen.
    Insofern finde ich auch nicht richtig, ein Bankenbashing durchzuführen, da die Banken nur das betreiben, was man ihnen durch die Politik zugesteht.
    Schuld an der Krise ist eindeutig die Politik, die schon seit langem in engen Seilschaften mit der Wirtschaft verflochten ist und die es zulässt, dass die entfesselten Finanzmärkte das Wohl und Wehe ganzer Länder bzw. mittlerweile eines ganzen Kontinents bestimmten.

  80. Bin ich hier auf der Seite der DKP, Jusos oder bei Sarah Wagenknecht gelandet?

    Wenn ich mir die Mehrzahl von Kommentaren ansehe, dann christallisiert sich hier der ganze Schwachsinn aus SPON und den staatlichen GEZ-Talkshows.

    Mal zur Info für die Pisa-Kommentatoren:

    Diese Krise ist von Politikern und nicht von Ackermann gemacht.
    Sie beginnt in den USA mit dem Gutmenschen Jimmy Carter. Er verspricht damals nämlich in semisozialistscher Großkotzigkeit, dass jeder Amerikaner es verdient hat, sein eigenes Haus zu haben, egal ob er leistungsfähig ist oder nicht. Natürlich hatte nicht jeder Amerikaner das Geld dazu. Also macht man Gesetze, die es möglich machen, jedem diese großartige politische Schwachsinnsidee auf Pump zu ermöglichen.

    Nun muss man dazu wissen, dass in den USA eine langfristige Zinsbindung für Hypotheken nicht üblich ist.
    Somit fingen die politischen Blasen an zu platzen und bei steigenden Zinsen konnte der wenig leistungsfähige Amerikaner die Raten nicht mehr zurückzahlen. War auch Carter vorher klar, wie jedem Normalmenschen.

    Die Leute warfen teilweise beim Auszug einfach die Schlüssel in den Briefkasten, während die Banken ganze Strassenzüge voller wertloser Häuser nun wieder besaßen.
    Was macht man im findigen Amerika? Man verkauft einfach alles. Man erzählt, dass man tolle Finanzprodukte zu verscherbeln hat. Wichtig ist dabei, dass man diese „Finanzprodukte“ nicht mehr durchschauen kann.

    Marketingprofis gehen damit auf den Weltmarkt. Und diese Verkaufsprofis gehen damit zu den arroganten Vorständen und Aufsichträten Deutscher Staatsbanken, in dem Wissen, dass in den dortigen Etagen vor allem Deutsche Politiker, also finanztechnische Dilettanten aus der 68er-Generation sitzen. Denen verkauft man nun diesen Schrott mit dem schwachsinnigen Versprechen, gaaaaanz viel von der Allzweickwaffe, nämlich der Weltwährung „Dollar“ irgendwann wieder zu bekommen. Natürlich ohne dafür arbeiten zu müssen.

    Jawohl es waren Deutsche Landesbanken, die sich diesen Dreck andrehen ließen. Es waren Deutsche Polit-Eliten, die in den Aufsichtsräten saßen und in ihrer Arroganz diese wertlosen „Finanzprodukte“ mit deutschen Steuergelder die Pleite zu verantworten haben. Nicht Ackermann, der sich dafür noch von Politikern beschimpfen lassen musste, dass er keine Staatshilfen in Anspruch nahm.

    Willkommen im PISA-Durchschnittswissenparadies.

  81. yyy123 (03:00):
    >>Die Gesetzte in Deutschland sind so schön, dass 10 % der Bevölkerung 61 % des Vermögens besitzen …<<

    In ihrem Kommunisten-Schädel hat ein „guter“ Gesetzgeber wohl dafür zu sorgen, dass jeder gleich viel Vermögen hat, oder wie?
    .
    Welche Gleichmacherei fordern Sie denn als nächstes? Dass alle die gleiche Penisgröße haben müssen?
    ______________

    1989 ging der real existierende Sozialismus bankrott. Heute ist der demokratische Sozialismus dabei, bankrott zu gehen. Mit Bänkstern oder dem pöhsen „Kapitalismus“ hat das Alles und die Krise Nix zu tun; sondern nur damit, dass Sozialismus eben nicht funktioniert. Interessanter Weise mussten ja in Deutschland im Wesentlichen die Staatsbanken (Landesbanken) gerettet werden, während der ach so schreckliche Ackermann keinen Cent Steuergeld brauchte — ebensowenig etwa wie das Bankhaus Metzler oder die Fürst Fugger Privatbank. Als Konsequenz ziehen die Beton-Kommunisten daraus die Lehre, dass Banken verstaatlicht werden müssen und man mehr Sozialismus bräuchte. Über soviel Realitätsverleugnung kann man nur noch den Kopf schütteln und noch mehr darüber, dass selbst hier auf PI jede Menge Leute den roten Hirngespinsten und der kommunistischen Lügenpropaganda auf den Leim gehen.

  82. Wenn die Banker auf die Politiker zeigen und die Politiker auf die Banker, obwohl die erst vor wenigen Jahren die ganze Sauerei per Gesetz möglich gemacht haben, bedeutet das nur eins: „Rette sich wer kann“. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.

  83. #103 peterpam99

    Mein Mitleid mit den Bankern hält sich nun wahrlich in Grenzen!

    Na das ist doch mal ein durchschlagendes Argumenten mit tiefgründiger Beweisen.

    Aber egal, damit liegen Sie jedenfalls voll auf Länge und können sich dem Kopfnicken auf jeder Party sicher sein.

    Es geht hier in erster Linie darum, dass Politiker die Zukunft meiner Kinder zerstören. Was ist mit ihren Kindern?

  84. schmibrn (08:51):
    >>Bin ich hier auf der Seite der DKP, Jusos oder bei Sarah Wagenknecht gelandet?<<

    Das war auch mein Gedanke! — Allerdings darf nicht vergessen werden, dass ganz Links und ganz Rächtz in Punkto ganz doll pöhser Kapitalismus völlig deckungsgleiche Positionen vertreten. Jüngst war in der FAZ ein Artikel der besagten Sorah Luxenknecht zu lesen und man bräuchte nur ihr Geschreibsel vom angelsächsischen Finanzkaptialismus durch jüdischen Finanzkapitalismus zu ersetzen, um einen wundervollen Goebbelsartikel zu erhalten. Es ist doch immer die gleiche Sch**ße!!
    _________

    Der besondere Witz: Vor 25 Jahren erkannte die Kommunistische Partei Chinas, dass wenn sie das Land nach vorne bringen wollte, den Sozialismus über Bord werfen und marktwirtschaftliche Handlungsweise ermöglichen muss. Ganz zweifelsohne hat das China verglichen mit der Ausgangssituation weit gebracht. Speziell Deutschland sucht aber sein Heil in immer mehr Sozialismus und Staatsregulation — und es geht dementsprechend bergab.

  85. @ #105 Graue Eminenz

    Der Witz an der Sache ist, dass man sich hierzulande über den einfältigen und ungebildeten Amerikaner lustig machen will. Die Verblödung und ideologisierte Vergeistigung ist grauenhaft. Jeder Bauer vor 68 war offenbar cleverer, weil er das Offensichtliche erkannte, als die akademische Eliten unserer derzeitigen Gesellschaft.

    Vielen Dank dafür, dass man Sie hier immer wieder posten. Typisch allerdings, dass dies jemand ist, der nicht durch deutsche Staatsmedien jeden Tag gebraintwashed wird…

  86. #3 Karl Martell (10. Dez 2011 22:36)
    Hmmh, ich schätze kevil sehr. Aber das muß ich erst einmal setzen lassen.
    Und 2008 war das auch die Politik und nicht die Banken? Sollen wir bei PI jetzt auch für die Banker-Boni kämpfen?

    Ich finde Kewil hat wie immer nicht ganz unrecht mit seinem Artikel!
    An der Euro-katastrophe ist die Politik schuld.
    Die Immobilienkrise ist v.a. das Verdienst der U.S. amerikanischen Politik sowie einiger Banken. – Die (nicht staatlich kontrollierten) deutschen Banken sind auch bei der Immo-Krise gut gefahren. Probleme gab’s auch hier nur, wenn der Staat seine sozialisierenden Finger im Spiel hatte.
    Ein J. Ackermann zum Beispiel konnte hier noch am wenigsten dafür.
    Das wäre etwa so, als würde man dem EON Vorstand die Schuld am japanischen Tsunami geben.

  87. #105

    Ob China mit seinen Konzentrationslagern unser Vorbild sein soll, wage ich zu bezweifeln.

    Sonst könntem man auch Hitlers Wirtschaftspolitik loben.

  88. #108 BumBum

    Ob China mit seinen Konzentrationslagern unser Vorbild sein soll, wage ich zu bezweifeln.

    Alter Rhetoriktrick ala Marcuse. Irgendeine Behauptung jemanden unterstellen, um die Diskussion von der Wahrheit weg zu bringen.

    Das ist ungefähr so, als würde man sagen, Deutschlands Wirtschaftskraft kann ja kaum als Vorbild dienen, wenn dort jeden Tag 1000 Kinder im Muttleib getötet werden…

  89. Lieber Dumm-Michel,

    bei langfristigen Stromausfällen sind die Energiekonzerne schuld, nicht etwa eine bescheurte Energiepolitik.

    Politiker machen alles richtig, sie sind edel, hilfreich und gut.

    An der Währungskrise sind die Banker schuld, und an der fehlenden Integration sind die PI-Leser schuld. Politiker können für nichts und gar nichts was, weil sie nur das „GUTE“ wollen. Lass dich weiter so verarschen, Deutscher Dumm-Michel.

  90. Es ist doch völlig wurscht, ob nun Banker oder Politiker schuld an Allem sind. Aus der individuellen Sicht sind immer die Anderen schuld.
    Wir sind in einer Phase der Komplexität, die in der Chaostheorie „Periodenverdopplung“ genannt wird. Systeme verhalten sich in dieser Phase nichtlinear und sind somit nicht vorhersehbar und enden eben dort, im Chaos.

    Alles andere (Banker,Boni, ignorante Politiker, gesellschaftlicher Niedergang etc.) sind nur Symptome.

  91. Zitat: „weil sie jahrelang jedem Habenichts einen Kredit gegeben haben“

    und dazu in den USA von Clinton angestiftet wurden und derzeit von Cameron in Kleinbritannien angestiftet werden. Hypotheken bia 95% Staatsbürgschaft bis 100.000 Pfund für jeden.
    Das entlastet die Banker zwar nicht von eigenem Nachdenken verlagert aber doch einen guten Teil der Verantwortung auf die Politik. Und wie die in den Landesbanken geaast haben, wissen wir.
    Es fällt mir nicht ein, die Finanzjongleure, auch in den Banken, zu verteidigen, der gesetzliche Rahmen, in dem die tätig werden können bestimmt aber eben wieder die Politik. Wenn da nur der Filz nicht wäre, und die Korruption und vor allem Wähler, die maulen und unverdrossen ihre Kreuzchen immer wieder brav bei ihren Blutsaugern machen. Das System ist die Pest, die Lösung besteht in einer neuen Grundordnung und nicht im Flickschustern.

  92. #93 Kodiak (11. Dez 2011 07:46)

    „Eine Gesellschaft darf es nicht dulden, dass über eine Berufsgruppe kollektiv hergefallen wird als seien sie Kindermörder“

    „Eine Gesellschaft darf es auch nicht dulden, dass über Mitglieder einer Religion kollektiv hergefallen wird, als seien sie alle integrationsunwillige Verbrecher und Eroberer!“

    Hier werden Äpfel mit Birnen verwechselt. Sie pauschalieren dabei selbst. Kritik an einem bestimmten Gebaren innerhalb einer bestimmten Berufsgruppe ist kein „Herfallen über einen ganzen Berufsstand“, wie inhaltliche Kritik an einer Religion per Definition noch lange kein „Herfallen über deren Mitglieder“ ist.

    Was solche Pauschalisierungen regelmäßig vermissen lassen, sind sachliche Argumente und Widerlegungen des Gegenübers.

  93. Da antwortet unter
    #107 schmibrn (11. Dez 2011 09:49)
    auf
    #108 BumBum
    wobei unter #108
    #108 Rucki (11. Dez 2011 09:57)
    postet.

    Ja, die Chaostheorie wird allgemein unterschätzt.

  94. @ #110 Domingo

    Deswegen sollte man neben der #-Nummer auch noch zumindest den Kommentator nennen, welchen man ansprechen will… 😉

  95. Wenn wie der Logik der rotzgrünen deutschen Presse folgen, waren Institutionen wie PI ja die geistigen Wegbereiter für Breivik und die den NSU.
    Demzufolge muss die deutsche Presse ja wohl auch der geistige Wegbereiter für jene Leute gewesen sein, die Josef Ackermann kaltmachen wollten.

  96. Ganz zweifelsohne hat das China verglichen mit der Ausgangssituation weit gebracht.

    China wird seit einiger Zeit von der Bankenmafia dazu benutzt, die Amerikaner zu ruinieren, ihre Jobs zu zerstören, ihre produzierende Industrie auszulagern, die USA zu verarmen, sie mittels unkontrollierter Masseneinwanderung aus Lateinamerika und anderen weniger entwickelten Ländern zu einem wehrlosen Drittweltloch zu degradieren, und sogar amerikanischen Grund und Boden zu verpfänden (Free Trade Zones).

    Nachdem die gutmütigen Amerikaner der Bankenmafia fast ein Jahrhundert lang (mindestens seit 1913) als Kampfhund gedient haben, wird ihnen jetzt das letzte Hemd ausgezogen, bevor sie auf den Restmüll geworfen und möglicherweise in Zukunft noch von dem bankengesponsterten neuen Kampfhund China militärisch besetzt werden.

    Wer das befürwortet und gut findet, sollte wenigstens nicht so tun, als ob er ein Freund Amerikas wäre. Wer ein Freund der Banken ist, ist der Todfeind der Amerikaner.

  97. @#111 Tom62
    Ich habe nicht pauschaliert, sondern der Aussage des Autors eine ähnliche gegenüber gestellt.

  98. Die Hetze auf die Banken ist ein weiteres Indiz dafür das sich die heutigen Linken nicht weit von ihrer Familie den Braunsozialisten entfernt haben. Im Grunde sind die Linken doch urtümliche einfach gestrickte muffige Neidhammel .

    Klar heute können die Medien nicht mehr den fantasierten „jüdischen Finanzkapitalismus“ enthüllen da wären sie sofort richtig eingeordnet als wahre Neonazi. Die NPD sollte man auch nicht als Neonazi Partei bezeichnen, sondern als fundamentalistische Nazis.

    Danke der ein Mann Armee Kewil für diesen Beitrag.

    Als der versuchte Anschlag auf den von mir verehrten Josef Ackermann im Dudel-Radio gemeldet konnte man das Bedauern übern den Fehlschlag spüren. Da war keinerlei Distanzierung.

  99. Jetzt gerieren sich auch die Bankster schon als verfolgte Juden, die können noch froh sein, dass es ihnen bei Leibe nicht so ergeht, wie den armen Juden damals.

    Im übrigen wurde auch der Ruf der Juden durch eine gierige Finanzindustrie der 20er Jahre mit Hyperinflation und Wertenteignung ruiniert.
    Man sollte mal schön bei der Wahrheit bleiben was Ursache und was Auswirkung war.

  100. #43 derlahmeauslandsdeutsche

    Wenn ich pokern geh, dann nur mit meiner Kohle, die tatsaechlich da ist, nicht mit Kohle, die eventuell in einigen Monaten auf meinem Konto sein koennte…

    Nun ja, die Banken haben zumindest mehr oder weniger noch Eigenkapital und auch wenigstens noch die Absicht, etwas zu verdienen. Unsere Politiker haben nichts und vernichten das ihnen anvertraute Volksvermögen im größten Stil! Beispiele gefällig? Siehe die Millionenverluste deutscher Kommunen, deren Fianz-‚Experten‘ auch glaubten, mitpokern zu müssen. Oder vor einer Dekade die norwegische sozialistische Regierung, die den Haushaltsüberschuss eines ganzen Jahres verzockte, weil sie den Hals nicht voll bekam!

  101. #76 Euro-Vison (11. Dez 2011 02:29)
    #72 Tiefseetaucher (11. Dez 2011 01:58)

    Bei aller Kritik in diesem Thread: Ich wünschte, wir hätten in Deutschland viel mehr Journalisten mit dem Ethos eines Wolfram Weimer – dann würden wir nicht permanent belogen und für dumm verkauft.

    Genau das bezweifle ich – der Herr tritt als Lobbyist auf, daher würde ich seine Artikel immer kritisch hinterfragen. Was für ein Ethos meinen Sie?

    Dass Weimer Ihnen nicht behagt, ist mir schon klar. Was ich meine ist das alte, leider nur noch selten vorhandene Journlistenethos, nach Wahrhaftigkeit zu streben. Da ich Weimer aus gemeinsamen Studientagen kenne, weiß ich, wie geradlinig, fair und korrekt er immer war. Natürlich sind solche Leute für linke Ideologen wie Sie und Ihresgleichen Gift, da diese sich nicht dem linken Mainstream unterordnen, auf Political Correctness nichts geben und auf freiem, selbständigen Denken beharren.

  102. #90 Kodiak

    Eine Gesellschaft darf es auch nicht dulden, dass über Mitglieder einer Religion kollektiv hergefallen wird, als seien sie alle integrationsunwillige Verbrecher und Eroberer!

    Erstmal wird hier nicht ‚hergefallen‘ und es geht auch nicht um irgendeine Religion, sondern um die Religion des Friedens™, die in der Realität eine intolerante Religionsideologie und Gesellschaftsform ist und daher mit unserem GG überhaupt nicht vereinbar ist. Konsequenterweise müsste es in Deutschland eigentlich ein Verbot geben.
    Was die Mohammedaner in ihren Heimatländern machen, ist mir allerdings völlig wurscht.

  103. Sehr guter Artikel, der endlich einmal ein Problem anspricht, das man normalerweise nur in gewachsenen Diktaturen vorfindet: die Suendenbocktaktik. Man gibt faule Papiere raus und animiert die Banken, die das natuerlich schnallen, mit Staatsbuergschaften zum Kauf. Wird die Buergschaft faellig und man muss zahlen, laeuft das unter (Banken-) Rettungsschirm. Ich sehe in der Tat in der Hetze der politischen deutschen Elite den Grund fuer den Anschlag der linken (mittlerweile regierungseigenen) Schlaegertruppen.
    Aber es geht ja weiter: man hetzt ja auch gegen andere Staaten, wenn sie sich nicht beugen oder einfach ihr Volk befragen wollen.

    Das EUdSR-Wort PIGGS weist nicht umsonst eine Aehnlichkeit mit Pigs (Schweine) auf.

    Die Englaender haben Recht! Und das Einzige, was der Milli Goerisch-Presse -der Bild-Zeitung- einfaellt ist, Hetze. Nicht jeder weisz, dass dieses Dreckblatt der Staatsratsvorsitzenden bei der tuerkischen Hetzzeitung unternehmerisch mit drin ist.

    Hier ein klasse Artikel, der sich mit dieser Unform von Regierung auseinandersetzt: Merkel verändert die demokratischen Grundlagen von W. Hoehler auf der WELT (kann aus techn. Gründen leider keinen Link legen).

  104. #122 Tiefseetauchr

    Natürlich sind solche Leute für linke Ideologen wie Sie und Ihresgleichen Gift, da diese sich nicht dem linken Mainstream unterordnen, auf Political Correctness nichts geben und auf freiem, selbständigen Denken beharren.

    Hallo Tiefseetaucher, das saß! 🙂

  105. #117 Diapedesee (11. Dez 2011 11:40)
    Im Grunde sind die Linken doch urtümliche einfach gestrickte muffige Neidhammel.

    Die Formulierung hat was, sehr schön!

  106. @
    #124 Herpes Islamis (11. Dez 2011 12:15)
    Es geht nur um die Kohle

    #124 Herpes Islamis

    Und das Einzige, was der Milli Goerisch-Presse -der Bild-Zeitung- einfaellt ist, Hetze …

    Hier ein klasse Artikel, der sich mit dieser Unform von Regierung auseinandersetzt

    Merkel verändert die demokratischen Grundlagen von W. Hoehler auf der WELT

    Komisch nur, dass BILD und WELT im selben börsennotierten Verlag erscheinen und dieser mit scheinbar gegensätzlichen Meinungen Geld verdient:

    Die Axel Springer AG ist ein deutscher Medienkonzern und verlegt unter anderem Bild und Die Welt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Springer_AG

    So und jetzt wieder für paar Monate weg von pi.

  107. Mit Erleichterung habe ich die Kommentare von schmirbn und Graue Eminenz nebst einigen anderen gelesen. Dachte schon, ich bin in einem linken Forum. Meine Visison nach dem Zusammenbruch ist nicht der Phönix aus der Asche, sondern die Wagenknecht-Lafontaines auf der Regierungsbank. Die Deutschen sind doch leicht zu verführen, zu erkennen an der einhelligen „Einschätzung“ der Euro-Krise und Schuldzuweisung an die Banken. Da lob ich mir den Weimer und seine klaren Worte.

  108. #34 reiherkopp (11. Dez 2011 00:17)
    „Kewil ist für PI das, was Thorsten Hinz, alias Doris Neujahr, für die Junge Freiheit ist.Er bringt die Sachen auf den Punkt, und gerade die Polemik in der Sprache ist ja das Salz in der Suppe.“

    Das sehe ich ähnlich, wobei nicht nur das Salz von kewil ausgezeichnet ist, sondern auch die Suppe – seine Analyse. Man denke nur an den hervorragenden Beitrag „Der neue Euro Pfusch in einfacher Sprache“.

    Torsten Hinz hatte bei mir mal ein höheres Ansehen, noch vor 3 Jahren wurden alle Geschäftsfreunde zu Weihnachten mit dem Buch „Die Psychologie der Niederlage“ bedacht. Auch sein Buch „Das verlorene Land“ – Aufsätze zur deutschen Geschichtspolitik, ist sehr zu empfehlen .

    Diese Hinz-Begeisterung hat bei mir einen starken Knick bekommen, seitdem er in der Jungen Freiheit vom „altehrwürdigen Islam“ schrieb. (man könnte auch faselte schreiben, verbietet sich noch wegen des sonst hohen Niveaus).
    Wie die Junge Freiheit, leider AUCH ein Sprachrohr von latenten Israel – Juden – Amerikahassern und Islamverstehern ist.

    Hier fallen mir die Namen Deschner, Wiesberg ein.

    Auch die letzte Junge Freiheit zeigt mit zwei Islamversteher – bzw. Bewundererartikeln wo diese ansonsten gute Zeitung steht.

    Was wäre PI ohne kewil?

    Ein Sprachrohr der P….. D.. F…….

    Wenn ich dieses PDF Format öffnen würde käme ich unter Moderation.

  109. #116 Kodiak (11. Dez 2011 11:34) bzgl. #111 Tom62

    Ich habe nicht pauschaliert, sondern der Aussage des Autors eine ähnliche gegenüber gestellt.

    .. und insofern Äpfel mit Birnen verglichen, wobei Ihre Pauschalisierung darin bestand, Kritik an einigen Auswüchsen in der Bankenwelt als „Kollektives Herfallen über eine Berufsgruppe“ diffamiert zu haben, um diesem Konstrukt ein vorgebliches „Kollektives Herfallen über Religionsanhänger“ gegenüberzustellen, womit Sie Kritik an bestimmten religiösen Inhalten im Islam als eine quasi gegen Menschen gerichtete Hetze verunglimpfen.

    Nicht alles, was ähnlich aussieht, ist auch dasselbe, und man kann auch aus verschiedenen Dingen nicht dasselbe machen, nur weil es gerade in die Propaganda paßt. Ich erklär’s Ihnen auch gerne noch zwei Mal.

  110. @#130 Tom62
    Haben Sie doch übersehen, dass das erste Zitat nicht von mir, sondern vom Autor stammt?! Ich habe also mit meiner Aussage lediglich der Ansicht dieses Autors den Spiegel vorgehalten. Mir ging es dabei darum, genau dieses Pauschalieren zu verurteilen… ;o)

  111. @#123 HKS
    Auch ich sehe den Islam sehr kritisch, sonst wäre ich nicht hier. Im Unterschied zu vielen anderen Kommentatoren bei PI unterscheide ich aber genau bei den Menschen.

    Im Übrigen ist es mir z.B. nicht wurscht, was in den islamischen Ländern passiert, denn dort werden haufenweise Unschuldige gequält, unterdrückt und ihrer Menschenrechte beraubt! Wenn diese Opfer dann aber hierher in den Westen fliehen, sind sie den wenigsten PI-Lesern willkommen!

  112. Banker-Bashing? Die Herren werden doch nach wie vor behandelt wie rohe Eier, statt Banken zu schließen und Banker wegen Insolvenzverschleppung zu verklagen, so, wie es in anderen Branchen geschieht, wurde und wird die Inkompentenz und Gier dieser Herren weiterhin mit Steuergeldern nachfinanziert. Vom Kapitalismus profitieren, sich gleichzeitig aber kapitalistischer Verantwortung im Sinne des StGB entziehen wollen, sehr heroisch!

  113. Dieses „Lanze brechen“ für die (armen) Banker ist für mich der grottigste Text den ich JEMALS hier bei PI gelesen habe.

  114. #8 Sturer Westfale (10. Dez 2011 22:55)

    Was dein Freund Weimer vom Focus verschweigt ist die Tatsache, dass – neben den Staaten – auch die Banken einen Haufen von Schulden angehäuft haben (insbesondere in den USA), weil sie jahrelang jedem Habenichts einen Kredit gegeben haben.

    Stimmt! Daß sie das getan haben – wider besseres Wisssen – lag allerdings wiederum an einem staatlichen Eingriff (damals wars Clinton) unter dem Motto: „Jedem Amerikaner sein Eigenheim!“
    Und in diese Blase haben sich ganz besonders deutsche Landesbanken, mit Politikern im Aufsichtsrat, reingehängt!

  115. Och, das „bashen“ bestimmter Berufgruppen, um die eigenen Fehler zu vertuschen ist doch nichts Neues!
    Mir fällt da sofort der Beutelschneider-Artikel (wars im SPIEGEL oder STERN?) ein! Und auch im Folgenden wurde es nicht anders: Abzocker, Gierhälse, Räuberpack, Geiselnehmer etc. pp.
    Na, wer ist/war da gemeint?

    Ein Tipp: die gemeinte Berufsgruppe trägt beruflich häufig weiße Kittel,
    fährt angeblich nur Porsche, hat (angeblich) regelmäßig eine Yacht am Mittelmeer, ebenso wie eine Villa in F.
    Bei denen heißen Kunden nicht Kunden, sondern Patienten und sind der größte Feind der Allumfassenden Weisheit und Barmherzigkeit namens Kranke(n)-Kasse und sozialistischer Gesundheits“experten“ und -politiker!

  116. #138 dentix07 (11. Dez 2011 15:49)

    Wenn wir den Weissen Kittel weglassen, würde ich sagen, Du beschreibst sozialistische Politiker aus der noch sozialistischeren und nach „sozialer Gerechtigkeit“ schreienden Linkspartei-PDS.
    😉

  117. #132 Kodiak (11. Dez 2011 14:31) bzgl. #130 Tom62

    Haben Sie doch übersehen, dass das erste Zitat nicht von mir, sondern vom Autor stammt?!

    Ich habe weder dieses übersehen, noch den Umstand vergessen, daß Sie es unreflektiert übernommen und Sich damit zu eigen gemacht haben. Damit sitzen Sie in derselben Falle, die Sie Andersdenkende – hier Islamkritiker – als solche diffamieren läßt, die angeblich über alle Andersdenkenden in der Sache herfallen würden.

    Ich denke, daß Ihnen der einzige, der hier über alle Andersdenkenden „herfällt“, indem er ihnen entsprechende „Pauschalurteile“ angedeihen läßt. sind gerade Sie. Ein Blick in den Spiegel hilft da manchmal zu zeigen, daß der Balken im eigenen Auge vom angenommenen Splitter im Auge des Anderen doch nicht so ganz weit entfernt ist.

    Ich habe also mit meiner Aussage lediglich der Ansicht dieses Autors den Spiegel vorgehalten. Mir ging es dabei darum, genau dieses Pauschalieren zu verurteilen… ;o)

    … und insofern Äpfel mit Birnen verglichen, wobei Ihre Pauschalisierung darin bestand, in undifferenzierter Übernahme eines Zitats Kritik an einigen Auswüchsen in der Bankenwelt als “Kollektives Herfallen über eine Berufsgruppe” diffamiert zu haben, um diesem Konstrukt ein vorgebliches “Kollektives Herfallen über Religionsanhänger” gegenüberzustellen, womit Sie Kritik an bestimmten religiösen Inhalten im Islam als eine quasi gegen Menschen gerichtete Hetze („kollektives Herfallen über deren Mitglieder, als ob sie alle…“) verunglimpfen.

    Auch wenn obiges Zitat ein von Ihnen verwendetes Zitat ist, ändert das nichts an der Sache, weil Sie es übernommen und dem ein ebensolches in der von ihnen gewünschten Färbung gegenübergestellt haben, um Kritikern eben solches zu unterstellen. Das greift allen darum schon nicht, weil – nochmal etwas langsamer für Sie – Kritik an Auswüchsen in einigen Banken kein „Herfallen über den Berufsstand aller Bankenmitarbeiter“ an sich darstellt und daher zur Gegenüberstellung in der von Ihnen gewünschten Weise nicht taugt, zumal diese Unterstellung ebenso unwahr ist wie die erstgenannte.

    Noch einmal: Nicht alles, was ähnlich aussieht, ist auch dasselbe, und man kann auch aus verschiedenen Dingen nicht dasselbe machen, nur weil es gerade in die Propaganda paßt.

    Ich bin geduldig. Ein Mal erklär ich’s Ihnen noch.

  118. @#140 Tom62
    Alle Banker pauschal für das Fehlverhalten einiger zu verurteilen ist genau so falsch, wie es bei allen Moslems für das Fehlverhalten einiger zu tun. Das habe ich ausgesagt, mehr nicht. Daran gibt es nicht viel herum zu deuteln.

  119. @ #139 nicht die mama

    Wenn wir den Weissen Kittel weglassen, würde ich sagen, Du beschreibst sozialistische Politiker aus der noch sozialistischeren und nach “sozialer Gerechtigkeit” schreienden Linkspartei-PDS.

    Da liegst Du garnicht so falsch! Zumal es genau die von dir angesprochenen „Eliten“ von tiefrot bis lachsgrün sind, die mit den Vorwürfen gegen die hart arbeitenden Weißkittel ihr eigenes Wein saufen – ansonsten aber Wasser predigen – vertuschen (wollen)!
    Die Ähnlichkeiten zum Banker-Bashing sind also nicht zufällig!
    BTW: Was bekommt man wenn man Rote Farbe und Grüne Farbe mischt?

    Braun!

  120. #99 Graue Eminenz

    In ihrem Kommunisten-Schädel hat ein „guter“ Gesetzgeber wohl dafür zu sorgen, dass jeder gleich viel Vermögen hat, oder wie?

    Welche Gleichmacherei fordern Sie denn als nächstes? Dass alle die gleiche Penisgröße haben müssen?

    Das habe ich gar nicht geschrieben. Woher weißt du, was in meinem „Kommunisten-Schädel“ vor geht?

    Ich könnte schon Einiges zur Sache sagen, aber auf solchem Niveau wie deins kann man gar nicht diskutieren.
    Dass du schon die Penisgröße als Argument bemühst, zeigt dass dein Schädel leer ist.
    Es ist in diesem Forum nicht üblich (Gott sei Dank!) in solchem Ton zu diskutieren, insbesondere andere Teilnehmer persönlich anzugreifen.

    Am besten verschwindest du ganz von hier.
    Im FDP-Forum findest du bestimmt mehr Zustimmung.
    Da schreiben 1% der Bevölkerung, die 25 % des Vermögens besitzen.

  121. #141 Kodiak (11. Dez 2011 19:21) bzgl. #140 Tom62

    Alle Banker pauschal für das Fehlverhalten einiger zu verurteilen ist genau so falsch, wie es bei allen Moslems für das Fehlverhalten einiger zu tun. Das habe ich ausgesagt, mehr nicht. Daran gibt es nicht viel herum zu deuteln.

    1. Wer tut das hier und inwiefern hat das mit diesem Thema hier zu tun?

    2. Inwiefern hat das etwas mit dem Thema Islamkritik als solcher zu tun, wenn einige relativ wenige dabei über die Stränge schlagen?

    2. Wer „deutelt“ hier herum? Ich stelle lediglich fest, daß das eine nicht mit dem andern erklärt werden kann, weil das eine Pauschalurteil ebensowenig zutreffend ist wie das andere.

  122. @#144 Tom62
    Wer das hier tut? Lesen Sie die Kommentare, dann wissen Sie es. Und es hat mit dem Thema zu tun, weil das Zitat nun mal aus dem Artikel des Autors stammt.

    Ansonsten: Passt schon…

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