Matussek: „Der Islam ist eine Bedrohung“

Der Spiegel-Autor Matthias Matussek hat bei einem Vortrag an der Universität Eichstätt Klartext über den Islam gesprochen, wie die Mainpost berichtet. Matussek, der auf seiner Homepage jahrelang PI verlinkte, bis die Verfassungsschutz-Diskussion Mitte dieses Jahres aufkam, hat im vergangenen Dezember mit seiner doppelseitigen Spiegel-Story über die ex-muslimische Aufklärerin Sabatina James bereits viel zur Weiterentwicklung der Islamkritik in Deutschland beigetragen.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Mainpost schreibt:

Nach Ansicht von „Spiegel“-Autor Matthias Matussek gehört der Islam nicht zu Deutschland. „Europa hat eine christliche Basis, keine islamische“, begründete der mehrfach preisgekrönte Journalist seine Ansicht bei einem „Journalistischen Kolloquium“ an der Eichstätter Universität.

Die „Hetzpredigten“ des Islam seien keine leere Drohkulisse. „Der Islam ist eine Bedrohung. Nicht umsonst gibt es stundenlange Kontrollen an Flughäfen.“

Im Interview mit dem Donaukrier erzählte er, was er gerne von Bundespräsident Wulff wissen würde:

„In erster Linie interessiert mich, mit welchem Kalkül er damals gesagt hat, dass der Islam zu Deutschland gehört. Ob das der Versuch war, die grünen Wähler und die bunte linke Mitte an sich zu binden. Es ist ja effektiv richtig, dass in Deutschland viele Moslems leben. Aber der Islam gehört nicht, wie das Christentum, zu Deutschland. Das ist eine typisch opportunistische Rede gewesen.“

Hoffentlich nehmen sich mehr Medienvertreter ein Beispiel an Matussek’s Mut zur Benennung der Fakten, dann kommen wir dem ersten Punkt meines Thesenpapiers, der tabulosen und offenen Informations- und Aufklärungskampagne über den Islam, immer näher.

Die Wahrheit braucht eben Mutige, die sie aussprechen. Am Ende des Interviews mit dem Donaukurier antwortete Matussek auf die Frage nach drei unverzichtbaren Eigenschaften eines Journalisten:

Neugier, Wahrheitsliebe und Mut. Ich halte es mit Muhammad Ali, der gesagt hat: „Ich sage die Wahrheit nicht, weil ich das so moralisch finde, sondern weil die Wahrheit das Spannendste ist, was es gibt.“

Ein Wort noch zu dem heute völlig zurecht stattfindenden Gedenken an den Wahnsinn der Wannsee-Konferenz, auf der der Massenmord an den europäischen Juden beschlossen wurde: Gut so. Gleichzeitig aber verschließt man – wie damals – die Augen vor den aktuellen Judenhassern. Gestern berichtete die Botschaft des Staates Israel in Berlin von dem ranghöchsten palästinensischen „Geistlichen“ Muhammad Hussein, der am 9. Januar bei der Jubiläumsfeier der Fatah islamgerecht zum Judenmord aufrief. Wohlgemerkt: Die Fatah gelten im Vergleich zur Hamas als die „Moderaten“.

Greift diese erschreckende Nachricht ein einziges deutsches Medium oder ein einziger deutscher Politiker auf? Nein? PI schon.

An den national-sozialistischen Judenhass zu erinnern, deren Akteure längst tot sind, ist eben weitaus bequemer und ungefährlicher als vor aktuellen Judenhassern zu warnen, die hochaktiv sind. Die Heuchelei und Doppelmoral derjenigen, die den korankonformen Judenhass im Geiste des Islam-Begründers Mohammed verschweigen, vertuschen und beschönigen, ist kaum zu ertragen. Hierbei muss man leider auch das kollektive Schweigen des Zentralrates der Juden erwähnen, der umso intensiver vor dem Antisemitismus der National-Sozialisten warnt, je länger der Holocaust zurückliegt. Dass eine neue ähnliche Gefahr heraufzieht, wird hingegen beharrlich ignoriert.

Wir fordern den Zentralrat und alle anderen jüdischen Organisationen in Deutschland auf: Beenden Sie ihre blinde Solidarität mit islamischen Verbänden und beziehen Sie nicht länger Stellung gegen die islamkritische Bewegung in Deutschland, sondern erkennen Sie Ihre wahren Gegner. Tragen Sie bei zur historisch eminent wichtigen Auklärung über die islamische Ideologie.

Kontakt zum Zentralrat der Juden:

» info@zentralratdjuden.de

(Spürnase: TheAnti2007)




Religionssoziologe vereint Bibel und Koran

Einen weiteren Beleg für Augenwischerei, die leider auch im Namen der Kirchen verübt wird, offenbart uns jetzt der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Foto) aus Wien.

Er sprach auf dem Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd über Textpassagen, die im Koran und angeblich auch in der Bibel zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern. Ob der Religionsfachmann den zur Gewalt und Unterwerfung aufrufenden Koran oder die zur Nächstenliebe einladende Bibel jemals ernsthaft gelesen hat, scheint bei diesen Aussagen mehr als fraglich.

Idea berichtet:

Schwäbisch Gmünd (idea) – Eine Zunahme von Gewalt durch Berufung auf religiöse Überzeugungen beobachtet der katholische Religionssoziologe Paul Michael Zulehner (Wien).
Allerdings seien die Texte in Heiligen Schriften – etwa in der Bibel oder im Koran –, die zur Gewalt gegen Andersgläubige auffordern, meist nur ein Vorwand, mit dem autoritäre Menschen ihr Verhalten rechtfertigten, sagte der katholische Theologe am 20. Januar beim 2. Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd. In den Schriften gebe es auch Appelle zur Friedfertigkeit. Aufgabe der Kirchen sollte sein, eine Kultur des Erbarmens zu fördern. Sie seien außerdem gefordert, Menschen zu Taten der Liebe zu ermutigen. Dabei berief sich Zulehner auf eine Aussage Jesu Christi, nach der Menschen gerettet werden, die ihren Nächsten Gutes tun. Die Kirchen dürften sich nicht als Moralanstalt verstehen, die der Gesellschaft sinnvolle Werte vermitteln wollen.

Zuerst wäre der Kirche und dem Volk damit gedient, wenn sie wieder Wahrhaftigkeit auf die Kanzel bekommt, und den Sauerteig der Beschwichtigungsapostel ausfegt.




Video: ProSieben-Bericht über Buch „Schulfrust“

Das Buch „Schulfrust“ von Viviane Cismak über „zehn Dinge, die man an der Schule hassen kann“ (PI berichtete), sorgt für einigen Gesprächsstoff. Und wie es halt so ist mit Büchern, die die muslimische Immigranten nicht zu 100 Prozent als bereichernd empfinden: Es geht ihnen gehörig an den Kragen.

(Von Beschwichtiger)

Barbara Kerbel vom Tagesspiegel findet das Buch – bis auf die Kritik am Föderalismus- „banal, selbstherrlich und vor allem todlangweilig“. Die 19-Jährige „quält ihre Leser durch sämtliche Details“ und „die Mitschüler beschreibt sie fast alle als hohl, faul und lernunwillig.“ Außerdem hat sie große Zweifel daran, ob das Buch überhaupt authentisch sei.

Während es also die Journalistin besser über den Alltag in Berliner Schulen Bescheid weiß als die Schülerin selbst und die kritischen Aussagen über muslimische Schüler offenbar für wiedereinmal billige Klischees über Muslime hält, untersucht die ProSieben-Sendung „Taff“ mit der Reportage „Muslimische Machos diskriminieren christliche Minderheit“ den Wahrheitsgehalt des Buches.

Tja, die Worte „banal, selbstherrlich und vor allem todlangweilig“ passen doch wohl eher zu Frau Kerbel.




Julija Latynina – Die Eurosklerose

Julija LatyninaGerade konnten wir mitverfolgen, wie Ungarns Staatchef Viktor Orbán von EU-Vertretern angegriffen und sogar erpresst wird, weil die neue Verfassung Ungarns nicht EU-konform sei und er der Meinung ist: „Ich bin überzeugt, dass zig Millionen EU-Bürger es satt haben, in alt-linken ideologischen Bahnen zu denken. Sie wollen sich nicht verbieten lassen, über Werte wie Christentum, Heimat, Nationalstolz, Familie zu reden. Wir stehen für unsere Werte und unsere Nation, auch wenn es Gegenwind gibt.“

In der dänischen Zeitung Jyllands-Posten stellt Bent Jensen, Professor Dr. phil. aus Frørup eine Analyse über die heutigen Werte Europas der russischen Journalistin Julija Latynina (Foto oben) vor und schreibt zunächst:

Die dominierenden politischen und ideologischen Kräfte in den heutigen europäischen Ländern haben den Glauben verloren – sowohl an Gott als auch an das Recht, sich zu behaupten. Deshalb geht Europa unter… lasst uns dieses mal die Krise des Euro beiseite lassen, dessen tiefere Ursachen die Lügen und Propaganda sind, die von Anfang an dieses Phatasieprodukt umgaben. Lasst uns auch die tägliche Korruption im EU-System ignorieren, die sich u.a. darin zeigt, dass die EU-Kommission Jahr um Jahr nicht im Stande ist zu klären, wo ca. ein Zehntel des EU-Budgets geblieben ist. Lasst uns stattdessen einige grundlegenden Behauptungen über das eigentliche „Europa“ und die „europäischen Werte“ betrachten, von denen ständig als die tragende ideologische Grundlage für die Europäische Union die Rede ist. Das hat die preisgekrönte, klar denkende und furchtlose russische Journalistin der Zeitung Novaja Gazeta getan.

Sie hat fünf grundlegende „europäische“ Werte einer eiskalten Analyse unterzogen und kommt zu dem Schluss, dass sie nichts mit den klassischen europäischen Werten zu tun haben. Sie sind dagegen moderne sozialdemokratische Werte.

Julija Latyninas Analyse ist auf der einen Seite historisch, auf der anderen Seite politisch-kulturell. Ihre Ausgangbehauptung ist, dass die enormen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Einflüsse Europas in der Welt über 500 Jahre auf den folgenden Faktoren beruhten:

– Privateigentum
– Technischer Fortschritt
– Der wechselseitige Wettbewerb zwischen den europäischen Ländern
– Ein minimaler Staat und
– Ein Bewusstsein von der Überlegenheit der europäischen Zivilisation.

So war das für eine Weile nach dem 2. Weltkrieg. Danach setzte eine Lawine ein, die praktisch diese traditionellen Werte abschaffte. Stattdessen hat eine neue europäische politische und ideologische Elite ganz andere Werte konstruiert, die nun als „europäisch“ präsentiert werden.

Einer der wichtigsten neuen europäischen Werte ist Europas Vereinigung, die Abschaffung der Grenzen und EU-Beamte, die alles mögliche zwischen Himmel und Erde verordnen. Aber da Europa seit dem Zusammenbruch des Imperiums von Karl dem Großen nicht vereinigt war, ist das kein klassischer europäischer Wert. Ganz im Gegenteil zeichnete sich die europäische Geschichte durch wechselseitige harte Konkurrenz aus, die im übrigen zum Fortschritt beitrug. Auf dem Höhepunkt seines Ruhmes war Europa nicht vereint. Die europäischen Länder richteten sich wieder auf nach dem 2. Weltkrieg ohne irgendwelche Über-Vormünder wie die spätere EU.

Demokratie auf der Grundlage des allgemeinen Wahlrechts wird von der Euro-Elite und ihren Nachplapperern als ein europäischer Wert und ein europäisches Anliegen gepriesen. Aber es gab die verschiedensten Regierungsformen in der Blütezeit des Westens – die parlamentarische Monarchie in England, wo die Wähler auf Steuerzahler begrenzt waren; auf eine Republik wie in den USA, wo auch nur Steuerzahler das Wahlrecht besaßen: die absolute Monarchie wie in Preußen, Spanien und Rußland. Das allgemeine Wahlrecht war also nicht ausschlaggebend und wurde erst allgemeingültig nach dem Zweiten Weltkrieg und hat somit nichts mit europäischen Werten zu tun. Das allgemeine Wahlrecht gab es nicht, als der Westen führend in der Welt war. Als das allgemeine Wahlrecht im Westen ankam, verlor der Westen in Rekordzeit seine Vorherrschaft.

Soziale Gerechtigkeit wird ebenfalls als ein europäischer Wert angeführt. In der Praxis bedeutet das, dass der Staat diejenigen ausplündert, die arbeiten und in geordneten Verhältnissen leben, und gibt das Geld denjenigen, die nichts tun. Das hat laut Latynina nichts mit traditionellen europäischen Werten zu tun. In Europas Hoch-Zeit lag die ganze Verantwortung für soziale Güter wie die Erziehung der Kinder, Fürsorge für Eltern, Krankheit und Gesundheit, Ausbildung usw. bei der Familie und ihrem Oberhaupt – nicht beim anonymen Staat.

Multikulturalismus wird sehr stark als ein europäischer Wert gewertet. Er geht davon aus, dass alle Kulturen bewundernswert sind; dass jeder Immigrant, der in einem europäischen Land ankommt, ein Recht darauf hat, seine bewundernswerten Traditionen zu bewahren. Und wenn man nicht verstehen kann, dass es ein Glück für eine arabische Frau sein solll, wenn ihr Bruder das Recht hat, sie für seine Ehre zu töten, oder dass es ein Glück für ein sechsjähriges somalischen Mädchen sein soll, die Schamlippen mit einem Küchenmesser auf dem Esstisch ohne Narkose abgeschnitten zu bekommen – dann ist derjenige ein Idiot, Reaktionär oder Faschist.

Hier macht Latynina darauf aufmerksam, dass auch Europa seine schlechten Traditionen hatte mit z.B. barbarischen öffentlichen Hinrichtungen – Traditionen, die die europäischen Länder selbst abgeschafft haben.

Aber Multikulturalismus ist kein europäischer Wert. Die europäischen Werte in der Kolonialzeit beruhten auf der europäischen Zivilisation mit dem unbedingten Vorrang des Fortschritts. Die Europäer glaubten, dass die schwarze und gelbe Rasse nicht ebenbürtig waren. Es gab niemand, der meinte, dass Kannibalismus, Polygamie oder Witwenverbrennung ein Bewundernswerte Alternative war, die man hegen und pflegen sollte. Es fiel niemanden ein, für so einen Blödsinn zu kämpfen.

Sobald die Idee von der Überlegenheit des Westens aufhörte, schwand auch die Überlegenheit der europäischen Zivilisation. Anstelle des Europa, das die ganze Welt kolonisierte, haben wir jetzt die ganze Welt, die Europa kolonisiert.

Der fünfte und letzte heutige „europäische Wert“, der darauf aus ist, alles und alle zu regulieren, über den wird nicht viel gesprochen. Das führt Latynina ganz einfach darauf zurück, dass das grundlegend der Idee des privaten Eigentumrechts widerspricht. Die traditionelle europäische und amerikanische Auffassung war eine andere: Wenn die Gesellschaft etwas braucht, wird die Gesellschaft selbst die Mittel dazu geben. Die Bürger sollen freiwillig bezahlen, Steuerzahlungen sollen nicht vom Staat erzwungen werden.

Sie nennt die heutigen Gesetze im bürokratischen Europa wahnwitzig und schildert Landwirtschaftsgebiete in Spanien, die in Wüste verwandelt wurden, weil Bauern dafür bezahlt werden, die Erde nicht zu bestellen und Betreiber von Sonnenkollektoren in Italien, die die produzierte Elektrizität nicht weitergeben, weil sie sowieso bezahlt werden. In Deutschland werden Sonnenkollektoren mit elektrischen Birnen beleuchtet, weil die so entstandene Elektrizität überhöhte Preise erzielt.

Die beschriebenen“europäischen Werte“ sind also nicht europäisch, sie sind sozialdemokratisch und entstanden Ende des 19. Jahrhundert. Sie wurden später durch die linksorientierten Wahlsiege und die ideologische Macht der Sowjetunion gestärkt. Man kann auch nicht von „allgemeinmenschlichen Werten“ sprechen. Sie wurden weder von John Locke oder Adam Smith oder durch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung aufgestellt.

Von noch größerer Bedeutung ist jedoch, dass diese Werte weder von kriegerischen Islamisten oder deklassierten Kriminellen, die Pogrome in den Straßen Londons veranstalten, verkündet werden. Wenn eine Gruppe Muslime die London-Vorstadt Waltam Forest zur Schariazone erklären und Frauen zwingen, ihr Gesicht zu verstecken, und liberale Zuschauer mit solch einer Initiative einverstanden sind – man nennt das ja einen multikulturellen Gesichtspunkt – dann haben England und Europa ein Problem.

Latynina fordert die Europäer auf, die Dinge nicht schönzufärben – nennt die Dinge beim Namen! Hört auf, eure Werte „europäisch“ zu nennen, seid ehrlich und nennt sie „sozialdemokratisch“. Und sagt geradeaus, dass die früheren aber nun vergangenen europäischen Werte besch… waren, dass ihr sie annuliert habt und stattdessen eine neue und prächtige Welt gebaut habt. Sagt ehrlich: „Wir, der Staat, meint, dass es richtig ist, Geld von den arbeitenden Menschen zu nehmen, um es den Nichtarbeitenden zu geben. Denn je mehr Geld wir holen, desto grösser wird unsere Macht, und desto grösser wird die Zahl der Wähler, die von dem Geld, das wir verteilen, abhängig sind und uns wählen“.

Die russische Journalistin schlussfolgert: In nur 20 Jahren – nach dem Triumph der „allgemeinmenschlichen Werte“ und der Vereinigung Europas – hat die nun dominierende Euro-Elite all das zerstört, was Europa über 500 Jahre zur Großmacht machte.

(Übersetzung aus Jyllands Posten von Alster, PI-Hamburg)

FAZ vom Juli 2010:

Nach Ansicht der Publizistin Julia Latynina geht die größte Gefahr für Europa gerade von der europäischen Einigung aus. Sie habe jene Bürokratie herangezüchtet, die dem Kontinent das nehme, was ihn groß gemacht habe, die freie Konkurrenz souveräner Staaten auf kleinem Raum. Ein Symptom für die von ihr diagnostizierte Eurosklerose sieht Frau Latynina, eine bekennende Libertäre, in dem europaweiten Flugverbot nach dem isländischen Vulkanausbruch, über das sich niemand hinwegzusetzen wagte. Ein solches Europa, so die pointierte Gewissheit der Russin, hätte nie Amerika entdeckt!




Ägypten amtliches Endergebnis: Islamisten 70%

Ein toller Erfolg der im Westen hochgelobten Arabellion. Laut FAZ liegt das Endergebnis vor: Die Muslimbruderschaft kam mit ihren Bündnispartnern auf 45,7 Prozent der Stimmen. Die fundamentalistische, salafistische Partei des Lichts, „Hizb al Nur“, wurde zweitstärkste Kraft mit 24,6 Prozent. Die traditionsreiche liberale Wafd-Partei kriegte 8,4 Prozent, die neue liberale Ägyptischen Allianz 6,6 Prozent. Die sogenannte Revolutionsjugend, die im vergangenen Jahr mit Massenprotesten den Sturz von Präsident Husni Mubarak herbeigeführt hatte, ist im neuen Parlament kaum vertreten. Echt super! Allahu akbar und ein dreifaches Hoch auf die westliche Trottel-Politik!




Ranghöchster PA-Geistlicher: Tötet die Juden

Gestern sprach Kanzlerin Merkel in Berlin mit „Palästinenserpräsident“ Abbas über die angeblichen Friedensabsichten der Fatah mit Israel. Der Mufti der Palästinensischen Autonomiebehörde, Muhammad Hussein, legt diesen Frieden etwas genauer aus: Er rief offen zum Judenmord auf.

Botschaftisrael.de berichtet:

Der Mufti der Palästinensischen Autonomiebehörde, Muhammad Hussein, hat bei den offiziellen Feierlichkeiten zum 47. Jahrestag der Gründung der Fatah eine Rede gehalten, in der er zur Ermordung aller Juden aufrief. Muhammad Hussein ist der ranghöchste geistliche Führer der PA und wurde von Palästinenserpräsident und Fatah-Vorsitzenden Mahmud Abbas ernannt. Auch der Moderator, der den Mufti vorstellte, erklärte, der Krieg gegen die Juden sei ein „heiliger Krieg gegen die Nachfahren von Affen und Schweinen.“

Im Folgenden die deutsche Übersetzung der Auszüge aus dem Video:

Moderator bei der Fatah-Zeremonie:

„Unser Krieg gegen die Nachfahren der Affen und Schweine ist ein Krieg der Religion und des Glaubens.“

„Lang lebe die Fatah! Ich lade unseren ehrenwerten Scheich ein zu sprechen.“

Mufti Muhammad Hussein:

„Vor 47 Jahren begann die Fatah-Revolution. Welche Revolution? Die moderne Revolution der Geschichte des palästinensischen Volkes. Palästina ist in seiner Gesamtheit eine Revolution, seitdem Kaliph Umar kam (um Jerusalem zu erobern, 637 n.d.Z.) bis heute und bis ans Ende aller Tage.“

„In zwei der wichtigsten Hadithen-Sammlungen (Buchari und Muslim) heißt es:

„Der jüngste Tag wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen und sie töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken. Und jeder Baum und Stein wird sagen: ,Oh Muslim, oh Diener Gottes, da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.’ Und nur der Bocksdorn-Baum wird schweigen“

„Deshalb ist es kein Wunder, dass sie Bocksdorn rings um ihre Siedlungen und Kolonien pflanzen.“

(Palestinian Media Watch, 15.01.12)

Und dennoch verlangt Frau Merkel mit ihren EU-Komplizen mehr „Friedensbereitschaft“ von Israel. Eine wahrhaft heuchlerische Politik.




Polenz – Verfassungsfeind von Merkels Gnaden?

Der CDU-Politiker Ruprecht Polenz (Foto l.) ist ein viel beschäftigter Mann. Wenn der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags nicht gerade den Nahostkonflikt löst oder Hamas-Terroristen trifft, kommentiert er auf seiner „Facebook“-Seite Allah und die Welt. Auf eine beachtliche Anhängerschar von fast 5000 Personen hat er es damit inzwischen gebracht, viele davon Moslems, die sich durch seine islamophilen Positionen angezogen fühlen.

Heute nun hat Polenz, den böse Zungen auch „Knecht Ruprecht“ nennen, auf „Facebook“ deutlich gemacht, was er von der in Artikel 8 unseres Grundgesetzes verankerten Versammlungsfreiheit hält: Nichts! Anlass ist ein für den 3. März 2011 geplanter Aufzug der „Nationalen Sozialisten Münster“.  Einer mächtigen NS-Kampforganisation, die laut polizeilichem Staatsschutz aus ganzen zwei Personen besteht.

Um zu verhindern, dass die braune Karnevalstruppe mit ein paar Gesinnungsgenossen aus dem Umland ihr grundrechtlich verbrieftes Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnimmt, ist Ruprecht Polenz auch bereit, das Grundgesetz außer Kraft zu setzen. So ruft das Mitglied des Bundestages heute auf seiner „Facebook“-Pinnwand dazu auf, die Demonstration gemeinsam mit der linksextremen „Antifaschistischen Aktion“ zu blockieren:

Erst gestern berichtete PI über eine vom Familienministerium herausgegebene Broschüre gegen Linksextremismus. Vielleicht sollte Familienministerin Kristina Schröder unser aller Lieblings-MdB mal eine davon zukommen lassen…




Wannsee ist eine Schande, auch nach 70 Jahren

Und da wird PI niemals widersprechen. Es ist ein dunkler Punkt in unserer Geschichte, den wir mit denen zusammen aufhellen müssen, an denen wir den Holocaust begangen haben, den Juden und nur mit denen. Wannsee ist zum Synonym geworden für die Technik zur Vernichtung der Juden in Deutschland und von den besetzten Ländern während der Nazizeit. Die Wannsee-Konferenz ist eine Schande für Deutschland.

(Von Felixhenn)

Wenn jedoch Präsident Wulff meint, diese unsägliche Wannsee-Konferenz mit der Mordserie des Nazi-Trios, sofern es dieses denn gegeben hat, gleichsetzen zu müssen, dann hat er entweder die Geschichte nicht verstanden, will sie nicht verstehen, oder ist unfähig sie zu verstehen. Und das ist eine Schande. Ebenso ist es eine Schande, wenn er die Nachkommen der in der Wannsee-Konferenz behandelten Juden mit dieser Mordserie der zwei (oder drei?) Zwickauer so infam beleidigt.

Ein deutscher Präsident, der im Jahre 2012 Juden so schamlos beleidigt, ist eine Schande für unser Land. Aber nach allein seinen Äußerungen zum Islam, der zu uns gehört (oder ist damit gemeint, uns beherrscht?), ist so eine fatale Äußerung schon nicht mehr verwunderlich.

Es kommt aber neben schändlich auch noch lächerlich:

(…)
Wulff äußerte in seiner Rede zugleich „Scham und Zorn“ über das vor wenigen Wochen aufgedeckte Versagen von Polizei und Verfassungsschutzbehörden angesichts der lange unentdeckten rechtsterroristischen Verbrechen. „Wir haben es alle nicht für möglich gehalten“, dass es „das in unserem Land und in diesem Jahrzehnt gibt“.
(…)

Das Versagen der Polizei und der Verfassungsschutzbehörden? Welches Versagen wurde denn bisher nachgewiesen und gerichtlich verurteilt? Solange das nicht geschehen ist, ist solch eine Äußerung nichts anderes als eine üble Nachrede, die in unserem Land immer noch strafrechtlich verfolgt wird. Und ganz lächerlich wird es, wenn das einer sagt, der mit seinen offensichtlichen Betrügereien möglicherweise dem Bundesland Schaden gebracht hat, dem er als Ministerpräsident vorstand. Und sein persönlicher Ex-Berater und Karriereschmied, Olaf Glaeseker, wird gerade von der Staatsanwaltschaft wegen Bestechlichkeit überprüft.

Ja Herr Bundespräsident, es ist eine Schande. Eine Schande, dass wir einen Bundespräsidenten ertragen müssen, der ständig mit den Fingern auf andere zeigt und sich nicht entblödet, einen verbrecherischen Kredit durch einen anderen verbrecherischen Kredit ablösen zu lassen. Und dann auch noch schönreden will, wenn er von vorn und hinten mit Urlaubsreisen geschmiert wird.

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben, Herr Jurist Wulff, in der Affäre Zwickau wurde noch niemand verurteilt, weder ein Täter, noch ein Ermittler oder V-Mann. Hätten Sie ein wenig während ihres Studiums aufgepasst, wüssten Sie, dass die de jure noch als unschuldig zu gelten haben. Und es ist eine Schande, wenn das ein Jurist, der Bundespräsident spielt, nicht weiß. Oder spielen Sie den Juristen etwa auch nur?




Der nachhaltige Glaube an einen Öko-Gott

Unser Land ist voller Atheisten. Kirche? Gott bewahre! Wir sind doch schließlich alle aufgeklärt, oder etwa nicht? Weit davon entfernt. Unsere Gesellschaft ist eine der verblödedsten, unaufgeklärtesten und von einer schuldbeladenen Ökoreligion durchseucht, die ihresgleichen sucht und gegen die selbst die Bibel mit Fegefeuer und Hölle freudig und modern daherkommt. Es ist erstaunlich, wie sich eine ganze Gesellschaft für dumm verkaufen läßt. Und es ist offensichtlich, daß die meisten Leute ohne Religion nicht auskommen, und sei es eine noch so blöde. Wenn Sie mehr wissen möchten, lesen Sie diesen längeren Artikel von Richard Kämmerlings! Es gibt nichts hinzuzufügen!




Durchsuchung bei Olaf Glaeseker

PI berichtete schon am 25. Dezember 2011 über einige der Machenschaften des Herrn Glaeseker, der als Schmied von Wulffs Karriere gilt. Nun hat die Staatsanwaltschaft reagiert und am Donnerstag seine Räume durchsucht.

N24 berichtet:

(…)Wegen des Verdachts der Bestechung beziehungsweise Bestechlichkeit im Zusammenhang mit der Veranstaltungsreihe waren am Donnerstag Räume des ausrichtenden Veranstaltungsmanagers Manfred Schmidt und von Glaeseker durchsucht worden. Wulff hatte Glaeseker ins Präsidialamt mitgenommen, ihn mitten in seiner Kreditaffäre vor Weihnachten aber als Präsidentensprecher entlassen, ohne Gründe anzugeben. Nach früheren Presseberichten soll Schmidt bei der Veranstaltung im Dezember 2009 satten Gewinn gemacht haben, weil die Sponsorengelder sich auf 685.000 Euro summiert hätten, die Kosten aber nur auf 300.000 Euro.
(…)

Wer jetzt, nach allen Informationen, noch was anderes glaubt, als dass in Hannover ein unglaublicher Filz und Selbstbedienungsladen vorherrscht und das anscheinend nicht nur erst seit Schröder, muss mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein.

Wir erinnern uns, Glaeseker war der Kopf hinter Wulff, der dessen gesamte Karriere plante und ihn führte. Es würde niemanden wundern, wenn er im Hintergrund immer noch die Strippen zieht…




Heitmeyers Abwertung der Anderen

Prof. Dr. Wilhelm HeitmeyerVorbildliches gesellschaftliches Engagement legt ein deutscher Automobilkonzern aus „der Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“ an den Tag. Die Volkswagenstiftung fördert nach eigenen Angaben Forschungsvorhaben in allen Disziplinen, u.a. das zehnjährige Langzeitprojekt „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“.

Unter Federführung von Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer haben Inquisitoren-Teams verschiedener Universitäten der indigenen Bevölkerung hinter die Stirn geschaut und deren Einstellung gegenüber dem  – Zitat (bitte auf der Zunge zergehen lassen) – „vermeintlich ‚Fremden‘ und ‚Anderen‘“ erschnüffelt.

Das Ergebnis solcher Forschung ist, auch ohne zehnjährige Wartefrist, leicht auszumalen. Dennoch zeigt sich die VW-Stiftung von den Befunden sichtlich betroffen und lamentiert:

„Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Islamfeindlichkeit und Sexismus – diese sechs Elemente gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – sind in Deutschland erschreckend weit verbreitet.“

Weitere Informationen dazu bietet das Bielefelder „Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung“. Dort kann die Studie als PDF-Datei heruntergeladen werden: „Die Abwertung der Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung“. Mit von der Partie ist, wie sollte es anders sein, die Friedrich Ebert Stiftung.

Aus dem hinführenden zweiten Kapitel haben wir, um unsere Leser für das Thema zu sensibilisieren, einige repräsentative Aussagen herausgegriffen und zum besseren Verständnis mit Beispielen unterfüttert:

Die Vorurteilsforschung versteht Vorurteile als negative Einstellungen gegenüber Gruppen oder Personen allein aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit (Allportm1954). Dieser Perspektive folgend definiert Aboud Vorurteile als „eine vereinheitlichte, stabile und konsistente Tendenz, in einer negativen Art und Weise gegenüber Mitgliedern einer bestimmten ethnischen Gruppe zu reagieren“. (S.31f.)

Ein Beispiel, wie mit einer vereinheitlichenden, stabilen und konsistenten Tendenz in einer negativen Art und Weise über eine bestimmte ethnische Gruppe gesprochen wird: „Dem Deutschen liegt der Rassismus im Blut“.

Eine Person wird demnach nicht aufgrund ihrer persönlichen Eigenschaften abgewertet, sondern schlicht deshalb, weil sie als Mitglied einer sogenannten Fremdgruppe (outgroup) kategorisiert wird. (S. 32)

Hierunter zählen die im interkulturellen Dialog geläufigen, personenbezogenen Kurzzusammenfassungen wie „deutsche Kartoffel“, „Scheiß Deutscher“ oder „deutsche Schlampe“.

Rassismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und viele weitere Vorurteile sind somit keine Charaktereigenschaft, sondern soziale Einstellungen, die durch den Kontext ihrer Träger zu verstehen sind. (S.32)

Rassismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus treten auffallend häufig im Kontext eines Migrationshintergrundes auf.

Die erste Stufe bildet die Kategorisierung. Sie ist ein fundamentaler kognitiver Prozess, der nahezu automatisch abläuft und es Individuen erleichtert, die komplexen Informationen aus der Umwelt zu verstehen und nachzuvollziehen. (S.32)

Kategorie 1: Menschen, die keine Vorurteile haben (edel, hilfreich und gut)
Kategorie 2: Menschen, die Vorurteile haben (unedel, „nicht hilfreich“ und schlecht)

Auf der zweiten Stufe, der Stereotypisierung, schreiben wir Menschen in Abhängigkeit ihrer Gruppenzugehörigkeit bestimmte Eigenschaften zu, wir stellen uns diese quasi als bestimmte ,Typen‘ vor. (S.33)

Die gute Menschengruppe ohne Vorurteile (Kategorie 1) gilt als „weltoffen“, „tolerant“, „sozial“, „aufgeklärt“ oder „fortschrittlich“.

Erst auf der dritten Stufe zum Vorurteil, der Bewertung, werden schließlich die nach Gruppen kategorisierten Menschen unter anderem auf Basis der zugewiesenen Stereotype bewertet. (S.34)

Die schlechte Menschengruppe (Kategorie 2) der nicht weltoffenen, intoleranten, unsozialen, unaufgeklärten und rückständigen Personen wird stereotyp als „Spießer“, „Kleinbürger“, „Nazi“, „Rassist“ oder „brauner Dreck“ etikettiert.

Es gibt natürlich auch positive Vorurteile gegenüber Gruppen, die theoretisch ebenso zur Ungleichwertigkeit beitragen. (S.34)

Gemeint ist die selektive Wahrnehmung („rosa Brille“) des vermeintlich Fremden, wodurch Menschen stereotyp auf Eigenschaften reduziert werden, die der altruistischen Gönnerhaftigkeit der „Guten“ (Kategorie 1) entgegenkommen: „Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!“ (Maria Böhmer, Integrationskommissarin der BRDDR).

Ein wesentliches Beispiel ist die Ablehnung oder Verweigerung von Sympathie für eine bestimmte Fremdgruppe, oder die Übertreibung vermeintlicher kultureller Unterschiede. (S.35)

Wenn die gute Menschengruppe der Kategorie 1 ihren Vorrang gegenüber der abgelehnten und unsympathischen Menschengruppe der Kategorie 2 aus der Fähigkeit ableitet, die Wörter „aufgeklärt“ oder „weltoffen“ zu buchstabieren oder gelegentlich die „Süddeutsche“ zu lesen, stellt dies eine arge Übertreibung vermeintlicher kultureller Unterschiede dar.

Außerdem ist es Vorurteilen zu eigen, alle Mitglieder einer Gruppe für die Tat eines Einzelnen zur Verantwortung zu ziehen. (S.35)

Richtig: Mündige Bürger und Skeptiker, die die EUdSSR, den Islam oder die Multikulti-Utopie kritisch hinterfragen, dürfen nicht für die Wahnsinnstat eines Amokläufers in moralische Sippenhaft genommen werden.

Oft wird den Adressat/innen von Vorurteilen unterstellt, die Eigengruppe zu bedrohen, etwa ihnen die Arbeitsplätze wegzunehmen. (S.35)

Kognitive Populisten in der Tradition des gesunden Menschenverstandes bedrohen die Arbeitsplätze von Vorurteilsforschern, Sozialpädagogen, Integrationsbeauftragten, Bildungspolitikern sowie des akademischen Lumpenproletariats, das in der Gleichstellungs-, Antidiskriminierungs- und Quotenbürokratie untergekommen ist.

Moderne Vorurteile, welche die öffentliche Norm unterlaufen, entwickeln sich insbesondere dann, wenn traditionelle Vorurteile geächtet oder gehemmt sind (Zick 1997). Sie beinhalten eher subtil versteckte Formen der Abwertungen, die nicht so einfach als Abwertungen erkennbar sind, und/oder werden über Umwege kommuniziert. (S.36)

Notorische Feindseligkeit gegenüber Israel oder den USA ist oftmals eine subtile Variante des ansonsten geächteten Antisemitismus, der über Umwege kommuniziert wird.

Vorurteile schaffen ein ‚Wir‘-Gefühl. (S.37) Vorurteile dienen der Selbstwerterhaltung und –steigerung. (S.38)

Angehörige der Menschengruppe der höheren Kategorie 1, die gegenüber der niederen Menschengruppe der Kategorie 2, also den vermeintlichen „Spießern“, vermeintlichen „Kleinbürgern“, vermeintlichen „Nazis“ und vermeintlichen „Rassisten“ im Rudel „Gesicht zeigen“, berichten von einem beglückenden Wir-Erlebnis und strahlen gesteigertes Selbstwertgefühl aus.

Vorurteile bieten Kontrolle, sie legitimieren Hierarchien. Vorurteile beinhalten häufig Rechtfertigungen für eine bestehende soziale Ordnung. (S.38)

Die von der inferioren Menschengruppe der „Vorurteiler“ (Kategorie 2) ausgehende Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt legitimiert den sozialen Status der Vorurteilsforscher/innen, Meinungsmacher/innen und Wächter/innen für Sprachzensur und Gedankenhygiene. Vorurteilsforscher sind die Stichwortgeber der großen Reinigung, denn, so Heitmeyer, „die Gesellschaft ist vergiftet“.

Vorurteile bieten ‚Wissen‘ und ‚Orientierung‘. Vorurteile geben einen Bezugsrahmen in die Hand, um die Welt zu verstehen. Das Vorurteil wirkt insbesondere dort, wo die gesellschaftlichen Zusammenhänge unverständlich oder unbegreiflich sind. (S.38)

Wenn die kühnen sozial-utopischen Entwürfe unverständlicher- und unbegreiflicherweise an der Anthropologie scheitern, ist das verstockte und unbotmäßige Volk schuld, das abgestraft, abgeschafft und durch ein optimiertes ersetzt werden muss.

Das kann sich auch in Medienberichten zeigen, deren Macher selbst bei der Auswahl und Präsentation von Informationen mit stereotyper Brille arbeiten. (S.38)

Kein Kommentar.

Aus der Einstellungsforschung ist bekannt, dass Einstellungen zu Handlungen führen können. (S.39)

Eine bahnbrechende Erkenntnis! Gut, dass es seriöse Forschung und hochqualifiziertes Forschungspersonal gibt!

Auch Gewalt gegen Frauen im häuslichen Bereich kann durch Vorurteile begründet sein, wenn etwa eine Frau sich Freiheiten genommen hat, die ihr aus landläufiger Sicht nicht zustehen, weil sie eine Frau ist. (S.39)

Wieso bedienen Heitmeyer & Co. hier islamfeindliche Stereotype?

Vorurteile setzen zudem soziale Normen. Sie definieren, was als geläufig, ordentlich, gewissermaßen als ,normal‘ gilt. Im politischen Kontext… (S.41)

…nennt sich das – „political correctness“.

Vorurteile ziehen auch aufseiten der Opfer Konsequenzen nach sich. Für die Opfer wirkt sich das Erleben von Vorurteilen negativ auf ihr psychisches und physisches Wohlbefinden, aber auch auf ihre Leistungen und ihren Erfolg im Leben aus. (S.41)

Andauernd von „Vorurteilsforschern“ als Infektionsherd eines verkappten Rassismus öffentlich herabgesetzt zu werden, wirkt sich negativ auf das psychische und physische Wohlbefinden in der „gesellschaftlichen Mitte“ aus, wo einer geregelten Arbeit nachgegangen wird und Eltern sich noch um ihre Kinder kümmern.

Um nicht ständig gegen bestehende Vorurteile ankämpfen zu müssen, verhalten sich Opfer von Vorurteilen in einigen Fällen entsprechend der ohnehin verbreiteten Stereotype. (S.42)

So können „rechte“ Protestwähler entstehen (außer in Deutschland) oder soziale Randgruppen im provokativen Neonazi-Outfit.

Vorurteile können sowohl bewusst und kontrolliert geäußert werden, als auch unbewusst und nahezu automatisch Einfluss nehmen, ohne dass sich die Akteur/innen darüber im Klaren sind. (S.37)

Wohl wahr, wohl wahr…!

So weit unsere ausgewählten Schmankerl zum Thema „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, der wissenschaftlichen Entdeckung von Herrn Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer.

Qualität hat selbstverständlich ihren Preis, weshalb die VW-Stiftung Spendierhosen anzog und das Projekt mit 2,7 Millionen Euro förderte. Die von Heitmeyer herausgegebenen Bände 1 bis 10 „Deutsche Zustände“, in denen wir über uns und unsere niederen Instinkte aufgeklärt werden, sind im Suhrkamp Verlag erschienen.

Bestimmt freuen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VW-Stiftung über anerkennende Zuschriften, die das Engagement des VW-Konzerns für eine von den unreinen Gedanken und kruden Wahrnehmungen der verkorksten Autochthonen gesäuberte Republik zu würdigen wissen:

» info@volkswagenstiftung.de

Hier die Internetseite des wissenschaftlichen Instituts, dem wir solche Perlen der Selbsterkenntnis zu verdanken haben. Dort kann die Studie heruntergeladen werden, was wir unseren Lesern sehr ans Herz legen möchten.

» ikg@uni-bielefeld.de




Brasilien: Kein Bier in WM-Stadien, oder doch?

Laut brasilianischem Gesetz ist Alkohol in den Fußballstadien strikt verboten. Jedoch fordert die FIFA jetzt, dass dieses Gesetz für die WM 2014 ausgesetzt wird, zumal einer der Hauptsponsoren eine Bierbrauerei ist. Alkohol und Fußball gehören nach Ansicht der FIFA also zusammen.

Dem PI-Leser kommt da natürlich sofort die Fußball-WM 2022 in Katar in den Sinn und er stellt sich die Frage, wie wohl dort die FIFA in dieser Frage auftreten wird.

Während Brasilianer auch ohne Alkohol in ihren Stadien feiern können, werden wir wohl Bilder wie das obige in den WM-Stadien Katars auch dann nicht zu sehen bekommen, wenn die FIFA das Unmögliche schafft und auch dort Alkohol im Stadion durchsetzen kann, sofern das dort überhaupt versucht wird. In Katar herrscht auch „Katarstimmung“, ohne vorher besoffen gewesen zu sein. Was braucht es da noch Bier?

Lassen wir uns 2022 also von solchen Bildern verwöhnen:

Na dann, Prost!