NSDAP-Wahlplakat 1932In Zeiten der „Bunten Republik“ lässt sich eine merkliche Zunahme der staatlichen Propaganda erkennen. Oft verglichen mit der Propaganda der DDR, zeigt allerdings zumindest die Bildsprache der Bunten Republikaner nur wenig Gemeinsamkeiten mit den Propagandaformen der SED. Sehr viel deutlichere Übereinstimmungen bestehen hingegen zur Bildsprache der NS-Zeit.

(Von M. Sattler)

Die braune Propaganda

Die Propaganda des NS-Staates hatte vor allem in den ersten Jahren zum Ziel, dem Volk die neue Ideologie überhaupt verständlich zu machen. Bekanntlich stimmten rund 56% der Deutschen 1933 GEGEN Hitler, und die knapp 44%, die ihn wählten, wählten ihn in erster Linie wegen der Arbeitslosigkeit, wegen Versailles, aus Angst vor den Kommunisten, aber ganz sicher nicht, um Juden zu vergasen oder gemeinsam mit Stalin Polen aufzuteilen. Der ideologische Unterbau der NSDAP, die Lehre von „Herrenrassen“, „Untermenschen“, „Lebensraum im Osten“ etc. war 1933 für die meisten Hitler-Wähler ein Nebenthema, sofern ihnen überhaupt im Detail bekannt. Aufgabe der NS-Propaganda nach 1933 war daher zunächst, den Deutschen das ideologische Denken der braunen „Revolution“ nahezubringen. Zu diesem Zweck setzte die NS-Propaganda stark auf phänotypische Methoden, d.h. sie bediente sich bildlicher Darstellungen bestimmter äußerlicher menschlicher Merkmale, um eine politische Botschaft zu kommunizieren. Beispiel: Das NS-Propagandabild eines „deutschen Arbeiters“, der mit kantigem Gesicht muskelbepackt den Hammer schwingt, kommunizierte die Propagandabotschaft: „Die Partei kümmert sich um den Arbeiter, der Arbeiter ist stark, er ist produktiv, und so soll er aussehen: germanisch, arisch, deutsch.“ Im Umkehrschluss bedeutete dies: Faule, Schwache und Nicht-Arier haben von der Partei nichts zu erwarten, eine Botschaft, die man ebenfalls phänotypisch in den Wochenschauen durch besonders abstoßend aufgemachte Filmaufnahmen sogenannter „Untermenschen“ zu vermitteln wusste.

Charakteristisch für die NS-Propaganda war auch ihr starker Gegenwartsbezug, d.h. die meisten Aussagen bezogen sich auf das Hier und Heute. „Ein Volk. Ein Reich. Ein Führer.“ war kein Versprechen für die Zukunft, sondern eine idealisierte Darstellung der Gegenwart, die vor allem die unerwünschte Wirklichkeit überdecken sollte, dass es mit gelebter „Volksgemeinschaft“ oft nicht weit her war und keineswegs alle Deutschen den Führer liebten. Zukunftsvisionen spielten in der NS-Propaganda stets eine untergeordnete Rolle: Darstellungen glücklicher arischer Bauern, die nach dem „Endsieg“ ukrainische Felder bewirtschaften oder deutsche Siedlerfamilien, die tatenkräftig nach Minsk aufbrechen, waren für die Propaganda selbst mitten im Weltkrieg kein oder nur ein völlig sekundäres Thema. Das Hauptproblem der NS-Herrscher war nicht ein fernes Später, sondern der ganz normale Alltag der Gegenwart.

Die rote Propaganda

Auch wenn immer wieder auf äußerliche Gemeinsamkeiten zwischen der NS-Propaganda und der Propaganda der DDR hingewiesen wird, war die methodische Ausrichtung doch grundverschieden. In ganz klarem Unterschied zur NSDAP arbeitete die Propaganda der SED so gut wie niemals phänotypisch: Natürlich begegnet uns auch in der DDR der hammerschwingende Arbeiter, aber er hat jetzt das stilisierte Gesicht des zeit- und ortslosen „Helden“, er ist kein spezifisch „deutscher“ Held mehr, d.h. sein Bild könnte auch in einem kommunistischen Parteibüro in Moskau oder Hanoi hängen, ohne dass sich jemand daran stört. Die propagandistische Botschaft dieses Arbeiterbilds war in DDR-Zeiten: „Die Partei kümmert sich um den Arbeiter, der Arbeiter ist stark, und der Arbeiter soll produktiv sein“. Wie der Arbeiter persönlich aussah, spielte keine Rolle. Auch der Gegenwartsbezug der NS-Propaganda fehlte in der DDR: Die SED hatte die Gegenwart zwar nur bedingt im Griff, konnte zur Entschuldigung aber dank kommunistischer Geschichtslehre (der Kommunismus als letzte Stufe der menschlichen Entwicklung) bequem in die Zukunft fliehen. Der „Aufbau“ des Sozialismus war immer ein auf Langfristigkeit angelegtes Projekt, der Arbeiter schwang seinen Hammer daher gern vor aufgehender Sonne oder marschierte, glücklich gen Himmel blickend, durch die Gegend, d.h. der Staat der SED definierte sich selbst als ein noch unvollkommenes Staatswesen, ständig irgendwie im Aufbruch und unterwegs in eine leuchtende Zukunft in weiter Ferne, eine Interpretation, die erst ganz am Ende der SED-Diktatur durch die Parole vom „real existierenden Sozialismus“ aufgegeben wurde.

In deutlichem Unterschied zur NS-Propaganda zielte die sozialistische Propaganda der DDR zudem nicht allein auf Vermittlung der staatlichen Ideologie (die bloßen Inhalte des Kommunismus war in Deutschland 1949 weitgehend bekannt), wichtig war auch der Aspekt der politischen Überzeugungsarbeit. Man befand sich ja ganz offiziell im Wettlauf mit dem Kapitalismus, also hatte man gelegentlich „Erfolge“ vorzuweisen, um nicht als lahme Ente zu erscheinen. In der sozialistischen Propaganda schwang daher immer der Gesichtspunkt der Rechtfertigung mit: Das staatliche Wohnungsbauprogramm wurde als „Erfolg“ im Vergleich zur angeblichen Obdachlosigkeit im Westen dargestellt, die Weltjugendspiele als „Erfolg“ eines Friedensstaates im Gegensatz zum „Imperialismus der BRD“. In der NS-Propaganda spielten demgegenüber politische Vergleiche nie eine Rolle. Gab es „Erfolge“ vorzuweisen, wurden sie als vollendete Tatsachen kommuniziert („Danzig wieder deutsch!“), aber sie dienten weder der ideologischen Überzeugungsarbeit noch der Rechtfertigung. Der NS-Staat verlangte Gehorsam und ergebene Einordnung in die Volksgemeinschaft und ließ sich auch in seiner Propaganda nicht auf Debatten ein.

Die bunte Propaganda

Die heutige „Bunte Republik“ wird oft leichtfertig als „DDR 2.0“ bezeichnet, ein Begriff, der zumindest auf ihre propagandistischen Methoden nur bedingt zutrifft. Da hammerschwingende Arbeiter im heutigen Wirtschaftsumfeld selten geworden sind, begegnet uns der Arbeiterheld in der aktuellen Kampagne „Meine Stadt. Mein Land. Meine Aufgabe.“ als türkischer Feuerwehrmann. Die Botschaft an den Betrachter lautet: „Die Partei kümmert sich um den Arbeiter, und so soll er aussehen: bunt, undeutsch, türkisch.“ Der Staat bedient sich also wieder einer phänotypischen Kommunikationsweise, die schon für die NS-Propaganda charakteristisch war: Der Feuerwehrmann ist nicht irgendein Feuerwehrmann, sondern ein Feuerwehrmann mit einer ganz bestimmten ererbten Äußerlichkeit (im Buntdeutsch: „Herkunft“, im NS-Deutsch hätte man „Rasse“ gesagt). Kommuniziert wird also zusätzlich die Botschaft: „Die Partei teilt Menschen wieder nach äußerlichen Merkmalen ein und sorgt dann für Bevorzugung von Menschen mit bestimmten äußerlichen Merkmalen“. Ähnlich wie der frühen NS-Propaganda geht es also auch der derzeitigen bunten Propaganda um die Vermittlung der tieferen Inhalte der Ideologie. Die Deutschen wissen ja noch gar nicht richtig, was „Bunte Republik“ im einzelnen bedeutet: Die Wiedereinführung der Ungleichheit der Menschen vor dem Gesetz und die gezielte staatliche Bevorrechtung von Menschengruppen, die bestimmte äußerliche (Buntdeutsch: „ethnische“, NS-Deutsch: „völkische“) Gemeinsamkeiten aufweisen.

Diese Zielsetzung, die eigentlichen Inhalte der Ideologie zu kommunizieren, offenbart sich auch im legendären bunten Propagandaplakat „Gemeinsam aufgebaut“ vom Herbst 2011, das einen deutschen und türkischen Jungen sich umarmend in Fußballkleidung zeigt, beide genau gleich groß, mit zweisprachigem Propagandatext. Da in diesem Text der Begriff „das Land“ zu ergänzen ist, lautet die Gesamtbotschaft hier: „Deutsche und Türken haben genau den gleichen Anspruch auf das Land, da sie es zu genau gleichen Teilen gemeinsam aufgebaut haben. Auch ihre Sprachen sind deshalb genau gleichberechtigt“ – eine erste propagandistische Vorbereitung auf zwei weitere zentrale Themen der Bunten Republik: die Einführung des Türkischen als offizieller amtlicher Zweitsprache in Deutschland und den bereits heute in türkischen Polit-Kreisen regelmäßig zu hörenden türkischen Territorialanspruch, vor allem auf NRW.

Auch bei der Propagierung ihres Feindbildes setzt die Bunte Republik ähnlich wie die NS-Diktatur auf phänotypische Methoden. Der hässliche Untermensch der Bunten Republik ist natürlich deutsch, speziell: „der Nazi“. Abstoßende Filmaufnahmen dieser Kreatur werden daher mehr oder weniger stündlich in der Tagesschau gezeigt: Glatze, Springerstiefel, Verbrechervisage. Folgerichtig zeigt die Tagesschau niemals Aufnahmen türkischer Rechtsextremisten. Die phänotypisch propagierte Gesamtbotschaft lautet also: Nicht der Rechtsextremismus an sich ist Feindbild der Bunten Republik, sondern nur deutscher Rechtsextremismus.

Letztlich: Im Gegensatz zur DDR-Propaganda fehlt der Propaganda der Bunten Republik auch jeglicher Zukunftsbezug. Hinter dem türkischen Feuerwehrmann geht keine Sonne auf, die beiden Fußballer stehen starr auf dem Rasen, sie brechen nirgendwohin auf. Kommuniziert wird daher wie in der NS-Zeit ein idealisiertes Bild der Gegenwart – vielleicht, weil die Bunte Republik angesichts der für die Deutschen düsteren Zukunft auf den sinnlosen Entwurf einer solchen Perspektive bewusst verzichtet, vielleicht aber auch, weil das Hauptproblem der Bunten Republik nicht irgendeine ferne Zukunft ist, sondern ähnlich wie für den Hitlerstaat die ganz konkrete Gegenwart, die an allen Ecken und Enden im Widerspruch zur Propaganda steht. Auch den für die DDR-Propaganda so wichtigen Aspekt der politischen Rechtfertigung sucht man in der bunten Propaganda vergeblich. Bunte „Erfolge“ werden nicht als Teil politischer Überzeugungsarbeit inszeniert, sondern wie im NS-Staat als vollendete Tatsachen („Du bist Deutschland!“). Der bunte Staat debattiert nicht wirklich, sondern erwartet von den Deutschen – seine Propaganda richtet sich ja ausschließlich an Deutsche – ein gottergebenes sich Fügen. Ähnlich wie in der Wortsprache (NS: „Deutschland braucht Kolonien!“, Buntsprech: „Deutschland braucht Zuwanderung!“) zeigen sich also auch in der Bildsprache verstörende Übereinstimmungen zwischen NS-Staat und Bunter Republik.

Fazit

Im Unterschied zur Propaganda der DDR mit ihrer zeit- und ortslosen Bildsprache, ihrer Zukunftsgerichtetheit und zumindest indirekten Kommunikation zwischen Betrachter und Staat, zeigen NS-Propaganda und Propaganda der Bunten Republik deutliche Gemeinsamkeiten hinsichtlich ihrer phänotypischen Methoden, ihres Verzichts auf die Darstellung einer greifbaren Zukunftsperspektive und ihrer frontalen Kommunikationsweise, d.h. ihrer schlichten Konfrontation des Betrachters mit ideologischen Inhalten. Nimmt man die äußerliche Form der Propaganda zum Anhaltspunkt für künftige politische Entwicklungen, weist die Propaganda der Bunten Republik daher weniger in Richtung einer „DDR 2.0“, als vielmehr einer Neuauflage der NS-Diktatur, wenn auch unter umgekehrten Vorzeichen.

(Foto oben: NSDAP-Wahlplakat 1932)

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104 KOMMENTARE

  1. Sehr gute Analyse an der die meisten MSM-Schmierfinken schon rein intellektuell scheitern würden. Vom ideologischen Standpunkt möchte ich erst gar nicht sprechen.

  2. Guter Artikel – überzeugend argumentiert. So verstörend es auch für manchen sein mag.

  3. SO GEHT ALLTÄGLICHE GEHIRNWÄSCHE:

    Heute kurz vor 18 Uhr stellte ich die Glotze an. Mitten in eine ZDF-Serie.

    Es lief “Notruf Hafenkante”, der Polizist “Tarik Coban”, (gespielt von Serhat Cokgezen), brüllte just einen deutschen blonden Herrn “Bärmann” mit glatter 30er-Jahre Frisur an, er habe seine Frau unter Druck gesetzt, eingesperrt usw. Dabei wurde das Gesicht des edlen, politisch-korrekten, migrantisch-deutschen Polizisten groß herangezoomt.

    Namensbedeutung Serhat – Oberhaupt, Beschützer

    Namensbedeutung Tarik – Feldherr, Eroberer

    (ich will keinesfalls behaupten, ein dt. Ehemann schlage seine Frau generell nicht)

  4. Beeindruckend. Realistisch. Plausibel. Verstörend.

    PS: Vielleicht ist der eine oder andere Leser so freundlich, Links zu relevanten Propaganda-Plakaten zu veröffentlichen. Danke.

  5. What of Leftist propaganda in Germany today? To what extent does it continue with the themes set by these earlier examples? Is there a direct line between them?

    Whilst on the subject of ideology, is it not strange that the concept of ‚human rights‘ has been subverted and used to undermine human rights? For example, ‚Human Rights Watch‘ is calling for us to recognise Islamist regimes, whilst heavily criticising European countries for violating ‚human rights‘? In reality, it is criticising European immigration policies and calling for open borders:
    http://durotrigan.blogspot.com/2012/01/human-rights-watch-promoting-islamism.html

  6. Sehr gute und interessante Analyse. Das Thema Bunte-Propaganda muss viel öfter diskutiert werden, um nach geeigneten Gegenmaßnahmen zu suchen.

  7. @ #9 Schlecht_Mensch

    Ich hoffe, ich mache mich damit nicht strafbar. NS-Ideologie anzupreisen, liegt nicht in meinem Interesse, es geht hier um artikelrelevantes Anschauungsmaterial.

    (Ich weiß nicht mal, was in der RAR-Datei enthalten ist. Habe sie gerade bei filestube gefunden.)

  8. Der Begriff „DDR 2.0“ wird ja eher benutzt, um einen Linkstrend der Gesellschaft darzustellen. Oder um die FDJ-Tätigkeit für Agitation und Propaganda der Kanzlerin zu persiflieren.
    Der Arbeiter- und Bauernstaat hatte so wenig mit dem Bürgerlichem am Hut wie der NS-Staat.

    Die Wahl im März 33 mit 44% NSDAP war schon kein Maßstab mehr. Nach dem Reichstagsbrand wurden die Kommunisten verfolgt und SA und SS zogen in die Exekutive ein. Die letzte m.E. reguläre Wahl im Dezember 32 brachte nicht mal ein Drittel Wähler für Hitler.

  9. o t

    Unsere radikal- antifantischen „Humanist_innen“ brüsten sich auf ihrer digitalen Heimatplattform Indymedia . com, das Studentendenkmal in Würzburg geschändet zu haben.

    Studentendenkmal in Würzburg geschändet

    „WÜRZBURG. Linksextremisten haben ein Denkmal für die in den Weltkriegen gefallene deutsche Studenten in Würzburg beschmiert. Dies geht aus einem Bekennerschreiben hervor, das auf der Internetseite Indymedia–Linksunten am Mittwoch veröffentlicht wurde.
    Als Begründung gaben die mutmaßlichen Täter die angeblich „geschichtsrevisionistische” Aufschrift des Denkmals, „Die Deutsche Studentenschaft im Gedenken an den Tod, das Opfer, das Vorbild“, an.Nach Angaben der anonymen Verfasser des Bekennerschreibens wurde das Denkmal im Würzburger Ringpark bereits zur Jahreswende verunstaltet.
    Ein Sprecher der Polizei sagte der JUNGEN FREIHEIT, die Sachbeschädigung sei den Behörden bisher noch nicht zur Anzeige gebracht worden. Erst im November hatten Anhänger der linken Szene ein Kriegerdenkmal in Bochum und mehr als 500 Soldatengräber in Göttingen geschändet.“

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5de9a7cdf15.0.html?PHPSESSID=ab9d65298173ffadf893396078461582

    Herr Edathy bitte übernehmen ! :mrgreen:

  10. Hallo M. Sattler! Das ist die intelligenteste Analyse, die ich in all den Jahren hier gelesen habe. Danke und Gratulation!

  11. Bravo, das war ein sehr guter, wenn auch verstörender Artikel.
    Bei genauer Betrachtung kann man tatsächlich die Parallelen zwischen NS-Propaganda und der heute polit-korrekten Propaganda der „Bunten Republik“ erkennen.
    Es wäre interessant, mehr Beispiele für die heute betriebene Propaganda zu sammeln.

    Vielleicht werden wir alle mal zu den Helden des Widerstandes zählen!

  12. @ #15 7berjer

    Ob MSM-Schreiberlinge und BuPrä-Darsteller, die den Kadaver des Alten Fritz durch die Bunte Republik schleifen oder Antifanten, die Gräber und Denkmäler zerstören:

    Deutschland – Ein Land der Leichenschänder

  13. „Meine Stadt. Mein Land. Meine Aufgabe.“ als türkischer Feuerwehrmann. Die Botschaft an den Betrachter lautet: „Die Partei kümmert sich um den Arbeiter, und so soll er aussehen: bunt, undeutsch, türkisch.“ Der Staat bedient sich also wieder einer phänotypischen Kommunikationsweise, die schon für die NS-Propaganda charakteristisch war: Der Feuerwehrmann ist nicht irgendein Feuerwehrmann, sondern ein Feuerwehrmann mit einer ganz bestimmten ererbten Äußerlichkeit (im Buntdeutsch: „Herkunft“, im NS-Deutsch hätte man „Rasse“ gesagt).

    Kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen! 🙂

    Wie sieht es denn bei Morgenmagazin der ZDF-Dressur aus?

    Moderation: Dunja Hayali

    Nachrichten: Mitri Sirin

    Wetter: Tarik El-Kabbani

    Urlaubsvertretung: Cerno Jobatey

    Welche Botschaft soll da an die Kartoffeln gesendet werden?

    Oder der GenderInnenaspekt bei der kastrierten Bunteswehr: Wir.Dienen.Deutschland

    https://community.bundeswehr.de/community/servlet/JiveServlet/download/18426-2318/Wir.Dienen.Deutschland.jpg

    Im Vordergrund eine androgyne FrauIn, die vor einer ergrauten Kartoffel steht, ganz im Hintergrund ein überflüssiger Soldat.

    Die Botschaft: Frauen sind gut, Männer schlecht. Dann werden die Frauen tauglich gemustert und fallen von der Gorch Fock und danach wird diese ausgemustert!

    Oder in der Schule: Prügeln sich Björn-Thorben und Murat, dann gibt es nur eine Strafarbeit und zwar für Björn-Thorben, der auch im Gegensatz zu Lea Sophie keine Gymnasialempfehlung von der LehrerIn bekommt.

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  14. Ein Artikel, der seinesgleichen sucht. Super!

    Trotzdem, auch wenn die Propaganda eher NS-Style statt DDR-like sein sollte, und beides letztlich Sozialismus, des Deutschen liebste politische Ausrichtung, bedeutet – unsere „Bunte Republik“ ist eben nicht Nationaler Sozialismus, sondern halt Internationaler Sozialismus.

    Sieht man auch grade wieder schön mit Merkel und ihrer EU, für die der deutsche Steuerzahler ja bedingungslos, alternativlos und vor allem ungefragt in Haftung gehen soll.

  15. Ergänzend zum Artikel:

    Hitler regiert immer noch mit. Er bestimmt das Denken und Handeln von Politik, Gesellschaft und Medien. Er ist – wenn auch abstrakt – immer noch allgegenwärtig.
    Es scheint fast so, als wäre er heutzutage gefürchteter als zu Lebzeiten.

  16. Dressur:

    http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-12/existenzgruender-migranten/seite-1

    Sie sind mutig, erfinderisch und schaffen Arbeitsplätze: Unternehmer mit Migrationshintergrund sind aus der deutschen Gründerszene nicht mehr wegzudenken.

    Dass Gründer mit Migrationshintergrund aus Deutschland nicht mehr wegzudenken sind, bestätigt auch eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): Demnach hat fast jeder vierte Gründer hierzulande einen Migrationshintergrund. Die Gründerquote unter Migranten liegt bei etwa sieben Prozent – und damit um mehr als 50 Prozent über der von Nichtmigranten.

    ….

    Diesen Mut könnten sich viele Deutsche abschauen. Sie gründen im internationalen Vergleich eher selten Unternehmen, wie der Global Entrepreneurship Monitor belegt. Doch Disziplin und Risikofreude allein genügen nicht auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Wesentlicher Schlüssel zum Erfolg: die deutsche Sprache.

    Das sagt Ibrahim Evsan, einer der bekanntesten Gründer mit türkischem Pass. Auch Evsans Eltern kamen einst aus der Türkei, nach Warendorf, wo Evsan 1975 geboren wird.

  17. NS-Propaganda „Sumpf und Sitte“:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43278950.html

    Linksrotgrünbunte PR:

    Vergleicht einmal die Hetzjagd gegen die Kath. Kirche in den Medien letztes Jahr!
    Als ob dort ein einziges Kinderschänderparadies herrschen würde. Geklärte, ungeklärte, uralte, aktuelle, erfundene Fälle werden aufgebauscht und mit Watschn vermischt, Zahlen aufgeblasen und verfälscht – es gibt glänzende Einschaltquoten, Betroffenheitsgesichter, hohe Klickraten, die Prügelknaben-Taktik läuft wie geschmiert und – Kirchenaustritte werden bejubelt.
    Egal wer, ob kath. Priester oder ehrenamtlicher Mitarbeiter – alles kommt in einen Topf. Wollten Eltern und Opfer keine Veröffentlichung, dann heißt es Vertuschung durch die Kirche. Es wir ununterbrochen und auf allen Kanälen gesendet. Dadurch wirken die Fälle, als ob es Hundertausende wären.
    Die linke Journaille siegt. Daniel Cohn-Bendit bleibt unbehelligt.

    Vermutet Necla Kelec was in und um Moscheen, findet sie kaum Aufmerksamkeit.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article6744559/Kelek-vermutet-Missbrauch-in-Moscheen.html

    Noch heute warte ich darauf, daß unter den zahlreichen Journalisten mal einer auffliegt mit pädophilen Untaten und darüber berichtet wird. Die Journaille scheint ein heiliger Verein zu sein, was braucht es da noch die Kirche?!

  18. #23 Schlecht_Mensch

    Es scheint nicht nur so: Hitler ist heutzutage tatsächlich gefürchteter als zu Lebzeiten. Ähnlich wie in dem Kinderbuch von Michael Ende wo ein Wesen je weiter es weg war umso größer wirkte, und als es beim Betrachter war ganz normal aussah…

  19. Stalin und Hitler verfolgten das gleiche Ziel:
    Den Neuen Menschen.

    Bei Stalin war es die Ausrottung der Klasse von Menschen die zu „minderwertig“ waren für Kommunismus und Klassenkampf.
    Das Ergebnis sollte der Neue Mensch sein.

    Bei Hitler war es die arisch „wertvolle Rasse“ und der Untermensch, der vernichtet werden mußte. Das Ergebnis der Neue Mensch.

    Bei der Bunten Republik ist es Multikulti und die Verfolgung, Kriminalisierung, Tötung derjenigen die gegen die Vernichtung des Deutschen Volkes sind, Zugunsten des neuen Vielvölkermenschen der geschaffen wird durch Vermischung aller Rassen.

  20. Gut beobachtet, ist mir so noch nicht bewußt gewesen. Mir fielen aber auch sofort die Werbeartikel der Regierung ein, wo sie ihr Eigenlob verbreiten („Anteil Studienbeginner 44% unter Schwarzgelb…“)

  21. Fazit:

    Der Endsieg von „Multikulti“ (Islam) ist nahe.

    Gut zu wissen, dass man das nahende Ende einer Diktatur an der immer heißer laufenden Propagandamaschinerie erkennen kann.

  22. @#35 Sebastian (26. Jan 2012 21:31)
    „Alle Wege des Islam führen nach Kabul / Mekka/ Bagdad/ … Darum DF / Pro / …“

  23. Naja, nachdem Hitler durch die SPD 1919 zum V-Mann ausgebildet wurde und für die Erschießungskommandos des SPD-Reichswehrministers Noske 1919 Kommunisten aufspürte liegt es ja nahe, daß der ex SPD-Mann Hitler (so nannte er sich vor dem Kommunisten Troller selbst) und die Roten die selbe linke Propaganda machen.

    Sonderlich phantasievoll war er ja nicht gerade der Gröfaz, weil wir alle wissen.

    Hierübrigens noch ein Filmchen darüber d ie Identität der linken Propaganda vom SPD-Mann Hitler und den anderen Linken.

    http://www.youtube.com/watch?v=Oi0QPNy3bFo

    und hier noch was zum Schmunzeln aus der Disney-Produktion:

    http://www.youtube.com/watch?v=4VlT99H7h2A

  24. #39 wolfi (26. Jan 2012 21:34)

    Alle Wege des Islam führen nach Europa wird es bald heißen .
    Ich entscheide mich bei einer Wahl für /… .

  25. Witzig an der Nazi-Propaganda ist, dass sie immer „den“ Juden und den Kommunismus gleichsetzten.

    Aber wenn der Jude ein gieriger, geldgeiler Grißkapitalist war, warum sollte er dann den Kommunismus wollen?

    Dass das damals keinem aufgefallen ist …

  26. Nachdem sprachwissenschaftlich der Faschismus besonders früh durch freiwillig bzw staatl veränderte Wortwahl auffällt sollten Begriffe wie : „Migranten“ bzw „Südländer “ ,Rassismus welche natürlich weder Migranten an sich noch Südländer meinen , sondern Muslime , den vielen Eliten doch soweit zu denken geben das sie nicht wieder wie 1933 handeln ? Davon merkt man allerdings nichts ….also muss der denkende Demokrat der durch und durch entnazifiert sein sollte durch jahrelange Medieneinflüsse doch jeden Tag erbrechen bei dem völligen Schwachsinn der in den Medien gebracht wird .Das er dafür dann auch noch bezahlen soll ist wirklich etwas übertrieben.

  27. Die Miri-Großfamilie und deren engen Proleten-Geschäftspartner und Freund Bushido als Vorbild für die entscheidungsträgen Deutschen, dabei nicht vergessen!

    Wann endlich bekommt das Familienoberhaupt der Miris das Bundesverdienstkreuz? Wenn die noch lange warten müssen, können die sehr unangenehm werden, wie man ihrem Umgang mit Reportern, welche kritische Fragen stellen, entnehmen kann.

  28. #44 tbus

    Diese Propaganda bewirkt nur zwei Reaktionen:
    – Das Desinteresse derjenigen, welche an allem ausserhalb ihres engen Gesichtsfeldes desinteressiert sind.
    – Die Steigerung der Wut derjenigen, welche die Entwicklung hautnah verfolgen und sich von der Vorstellung dieser seltenen Exemplare maximal verarscht fühlen.

    Ich schlage vor bei der nächsten Propaganda-Runde „Meine Stadt. Mein Land. Meine Aufgabe“ zur bunten Republik, Frau Sabatini James vorzustellen.

  29. Also ich halte den Beitrag mal ganz subjektiv für pseudowissenschaftlichen Unsinn. Zu viel Interpretation, zu wenig Fakten. Aber bitte, wer leicht zu beeindrucken ist…

  30. Es ist zwar OT, aber ich würd gern den PI-Standpunkt zur ACTA wissen… ACTA ist im moment auch ein aktuelles thema von globalem Interesse.
    Ich persönlich lehne es ab, denn die Missbrauchsgefahr ist enorm.

  31. Ein ausgezeichneter Artikel! Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Bestätigung finde ich für die genannten Schlüsse. Das ist sehr erschütternd; insbesondere dann, wenn man sich klar macht was dies langfristig für unsere Heimat bedeutet.

    In diesem Zusammenhang fällt mir einiges ein: z.Bsp. ein Parkhaus in Köln-Kalk, wo mit Gesichtern auf riesigen Plakaten für den Polizeidienst geworben wird. Diese Plakate sind, wie könnte es anders sein, .. „bunt“. Ein anderes Beispiel: vor einigen Ortseingangsschildern von Stolberg bei Aachen stehen erst einmal Schilder mit dem Inhalt: „Stolberg hat keinen Platz für Rassismus“. Das Schild hat die „typische“ Amtsschriftart. Das Schild ist eindeutig an „deutsche“ gerichtet.
    In der Dortmunder Nordstadt, dort wo es wirklich „übel“ aussieht, (sorry lieber Dortmunder) hängen quer über die Fahrbahn gespannte Transparente mit der Aufschrift „keinen Rassismus“. Diese Dortmunder Spannbänder empfand ich in dem Umfeld als derart absurd, dass ich angefangen habe
    solche und ähnliche Schilder zu fotografieren.
    Allein diese Bilder zeigen deutlich, wie weit das Denken degeneriert und eben ideologisch gesteuert ist.
    Sollte es ggf. eine zweite Auflage von diesem Text geben kann ich diese Bilder gerne liefern.
    Mail an: pi.sauerland@googlemail.com

    Eine interessante Frage ist, – wem nutzt das ganze!?
    Ich denke, ein Volk welches aus extrem vielen Ethnien, Religionen etc. besteht läßt sich von der Finanz- und Politelite sehr einfach händeln und gegeneinander ausspielen. Die Summe der verschiedenen Egoismen ist zu groß für einen gemeinsamen Widerstand, denn dieser setzt Einigkeit, Vertrauen und Zusammenarbeit voraus.

  32. #51 Minarett-Bieger (26. Jan 2012 22:16)

    „Also ich halte den Beitrag mal ganz subjektiv für pseudowissenschaftlichen Unsinn…“

    Was für ein meisterhafter Satz!
    Dessen Autor weiß wahrscheinlich auch gar nicht, was er geschrieben hat. 😉

    Der Beitrag ist meiner Meinung schlicht genial. Er ist zwar keine wissenschaftliche Ausarbeitung, aber er zeigt frech und frisch eine ganz neue Sicht der Dinge.
    Und zwar eine ganz düstere.

  33. OT

    Brandenburger dürfen künftig schon mit 16 wählen

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/gesetzesaenderung-16-jaehrige-duerfen-bald-in-brandenburg-waehlen/6116138.html

    Auffällig ist, dass besonders die Rot-Roten, Grünen und Piraten es abgesehen haben auf unerfahrene, bekiffte, besoffene und sonstig eingeschränkte Wähler abgesehen haben.

    Besonders Jugendliche lassen sich mittels „Internetkampagnen“ z.B. über Facebook & Co mal schnell beeinflussen und mobilisieren.

    Und haben sie ert mal was angestellt, winkt man dann mit Jugendrabatt beim Richter.

    Sehr durchsichtige Absichten…. dann bitte schön mit 16 auch voll strafmündig!

  34. #53 Winrich (26. Jan 2012 22:45)

    Klasse Idee… das sollten wir vielleicht ähnlich aufziehn, wie die Sache mit den Halal Supermärkten, Dönerläden und so weiter…..

    Ich wette, da kommt richtig was zusammen.

    PI Serie; Die bunte Propaganda….

  35. Also ich meine, die NS-Propaganda wollte ja etwas aufbauen. Und der dazu eingesetzten Propaganda kann man im Hinblick auf die Ziele einen Sinn beilegen.

    Beim Lesen das Beitrags hatte ich spontan „Du bist Deutschland“ im Hinterkopf und das taucht dann ja auch tatsächlich als Beispiel auf. Als diese Parole damals umging konnte ich mir allerdings nicht vorstellen, dass derjenige der sie erfunden hat, daran glauben könne, dass man dadurch die Arbeitslosigkeit verringern, bzw. das sie überhaupt irgendetwas bewirken könne.

    Da die Politik nichts zur Lösung des „Problems“ beitragen kann und daher ein Arbeitsministerium eigentlich überflüssig ist, muss man lächerliche Pseudoaktionen starten.

    Unter diesem Aspekt habe ich die bunte „Propaganda“ bisher auch nicht als gezielte Aktion wahrgenommen, sondern eher als hilflose „Mein-Freund ist Ausländer“- Reaktion. Daher bin ich bis dato nicht davon ausgegangen, dass durch solche Sprüche etwa gezielt eine bunte Republik aufgebaut werden soll, sondern dass man damit den Verdacht entkräften muss, dass Deutschland Fremdenfeindlichkeit oder gar Rassismus akzeptiere.

    Freilich Wulff läßt mittlerweile keine Gelegenheit mehr aus im Sinne des Multikulturalismus zu agieren und auch historische Persönlichkeiten sind nicht mehr davor gefeit, von ihm zu Kronzeugen dafür ernannt zu werden. Und Merkel ließ sich im Boxcamp mit Jugendlichen Migranten abbilden.

    Aber auch das hatte ich unter dem Aspekt Gutmenschentum bzw. NSU-Hysterie verortet. Keine Ahnung, ob mehr dahintersteckt.

  36. #52 Jan-III.-Sobieski (26. Jan 2012 22:17)

    Ich persönlich lehne es ab, denn die Missbrauchsgefahr ist enorm.

    Eine weitere Massnahme zur Etablierung von Kontroll- und Überwachungsstrukturen im Internet, die – wenn sie erst geschaffen sind – natürlich beliebigen Zwecken dienen können.

    http://stopp-acta.info/

  37. Wenn Außenleitung auf Blödheit trifft. Ideologische Verdummung der „DDR“ ist nichts anderes als mediale Verdummung (werbetechnisch erzeugtes Anspruchs- & Konsumdenken) in der „BRD“.
    Wie absolut kompatibel die Verblödungsarten sind, konnte man in den letzten 20 Jahren sehen, fast kein Unterschied mehr.

    Interessant wirds, wenn die Verdummten & Verblödeten merken, daß sie in einer Illusion leben. Und zwar dann, wenn die Kasse leer ist.

  38. OT

    Die Wunder-Moschee von Marxloh und ihre „Förderin“:

    Staatssekretärin Kaykin steht unter einem schwerwiegenden Verdacht: sie soll für finanzielle Unregelmäßigkeiten der Duisburger Begegnungsstätte verantwortlich sein. Mittlerweile prüft der Landesrechnungshof die Angelegenheit. Der Vorwurf: Missmanagement und dubiose Abrechnungen. Auch die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt – zunächst noch gegen Unbekannt. Der Verdacht: es sei in betrügerischer Absicht versucht worden, öffentliche Fördergelder ohne Gegenleistung abzustauben.

    http://www.derwesten-recherche.org/2012/01/die-causa-kaykin-kein-wunder-in-marxloh/

  39. @53

    Ich denke, ein Volk welches aus extrem vielen Ethnien, Religionen etc. besteht läßt sich von der Finanz- und Politelite sehr einfach händeln und gegeneinander ausspielen. Die Summe der verschiedenen Egoismen ist zu groß für einen gemeinsamen Widerstand, denn dieser setzt Einigkeit, Vertrauen und Zusammenarbeit voraus.

    Genau dies ist die Strategie!

  40. @24 Eurabier (26. Jan 2012 21:19)

    Die Gründerquote unter Migranten liegt bei etwa sieben Prozent – und damit um mehr als 50 Prozent über der von Nichtmigranten.

    Und das ist glatt gelogen, wow! DIE ZEIT LÜGT AUS PROPAGANDAGRÜNDEN (naja, ist ja nichts Neues)! Weil:

    So waren 2009 bereits 11 Prozent der erwerbsfähigen Personen als Unternehmer tätig, 1991 lediglich acht Prozent.

    Nachzulesen hier: http://www.welt.de/wirtschaft/article13829017/Selbststaendige-verdienen-oft-mehr-als-Arbeitnehmer.html

    (Ganz abgesehen davon, dass Gebrauchtwagenhandel und Dönerbuden in dritter Generation nicht unbedingt zu den bedeutendsten Zukunftsbranchen gehören…)

  41. #7 Lacon (26. Jan 2012 20:50) Beeindruckend. Realistisch. Plausibel. Verstörend.

    PS: Vielleicht ist der eine oder andere Leser so freundlich, Links zu relevanten Propaganda-Plakaten zu veröffentlichen. Danke.

    Hier oben finden Sie weitere Beispiele.

  42. #55 Wilhelmine (26. Jan 2012 22:59)

    In der Tat – das eine oder andere. Beides zusammen geht nicht: Volljährigkeit und Jugendrecht (weil in der Entwicklung zurückgeblieben). Oder man muss grundsätzlich in Zukunft einen „Volljährigkeitstest“ bei der Püschologin vom Jugendamt machen (mit der Konsequenz, dass danach vor Gericht Erwachsenenstrafrecht zwingend angewandt werden muss). Andererseits: ohne Bestehen des Tests weder Führerschein noch Wahlrecht.

    Ich könnte mir vorstellen, dass solcherart Konsequenzen manchen jugendlichen Bereicherer zum Grübeln bringen.

  43. Die Prozentangaben zu den Reichstagswahlen März 1933 sind irreführend, da Hitler seit Januar Reichskanzler war und das NS Regime bereits im Sattel saß.
    Wirklich aussagekräftig sind nur die Zahlen der letzten freien Reichstagswahl im November 1932: 2/3 der Deutschen lehnten Hitler bei knapp 90% Wahlbeteiligung ab. Den verhängnisvollen Rest erledigten die Lobbyisten, welche auch heute noch am Drücker sind.
    Die Zahlen können ohne weiteres in Wikipedia überprüft werden.
    Diese Fakten sollte sich der Autor dieses ansonsten guten Artikels hinter die Ohren schreiben.

  44. Ich bitte Leser, die nur Kurznachrichten mögen um Entschuldigung:

    « Auch Schäuble will, dass Sarrazin gefeuert wird — Der Qualitätsjournalist » Reden im Berliner SportpalastDie Spannung ist buchstäblich mit den Händen zu greifen. Sie lastet auf der 5000köpfigen Menge wie ein gigantisches Gewitter, dessen pechschwarze Wolkengebirge sich drohend über ihr zusammenziehen; eine geheimnisvolle, knisternde Energie flutet durch das weite Rund des Berliner Sportpalastes. Es herrscht die Ruhe vor dem Sturm. Die etablierten Parteien haben gerufen, und die treuesten ihrer Anhänger haben sich hier eingefunden in dem Bewusstsein, dass es diesmal ums Ganze geht – um die Bewahrung der Demokratie, des Rechtsstaates, kurzum: um den Erhalt der Zivilisation in Deutschland.

    (Der Kampf gegen Rechts™ gewinnt zunehmend an Fahrt – ein Blick in die unmittelbare Zukunft / Von Michael Ludwig, Zeitschrift Gegengift)

    Die Gesichter der Männer und Frauen wirken finster und entschlossen, wie versteinert. Man sieht ihnen an, wie schwer die Verantwortung auf ihnen lastet, und wie Kräfte raubend es ist, ihr gerecht zu werden. Nur für wenige Augenblicke verflüchtigt sich diese Spannung, so wie bei einem Taifun, in dessen Auge man blickt – sie löst sich, wie von Zauberhand berührt, in ein schwebendes Nichts auf, um dann im nächsten Moment um so stärker zuzupacken. In diesen wenigen Sekunden der freien Wahrnehmung fällt der Blick auf die noch unbesetzte, von grünen Pflanzengirlanden umkränzte Rednertribüne mit dem hochgestellten Mikrofon und dem überdimensionalen Transparent dahinter: Wollt Ihr den totalen Krieg gegen Rechts? Ja, wir wollen ihn!

    Die Männer und Frauen verharren in starrer Pose. Plötzlich verlöschen die Lichter, und in die Dunkelheit blitzen nun die gleißenden Strahlen starker Scheinwerfer, die das Rednerpult in weißes Licht tauchen. Aus Lautstärkern bricht sich schmissige Marschmusik Bahn. Unter ihren Klängen sieht man einen Mann mittleren Alters über das Podium zum Mikrofon gehen. Die Menge löst sich aus ihrer Erstarrung und gerät vorsichtig in Bewegung. Dann hat der Mann das Mikrofon erreicht und mit einer weit ausholenden Armbewegung versucht er, die aufkommende Unruhe wieder zum Schweigen zu bringen. Bundespräsident Christian Wulff blickt gefasst und ernst ins Publikum. Leise und vorsichtig beginnt er zu sprechen: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Als Staatsoberhaupt der Bunten Republik Deutschland fällt mir die Aufgabe zu, diese Veranstaltung zu eröffnen, die man später einmal als eine der wichtigsten in der deutschen Nachkriegsgeschichte bezeichnen wird. Wir haben uns hier getroffen, um der größten Bedrohung die Stirn zu bieten, die nach dem Zweiten Weltkrieg unser Gemeinwesen so frech und unverschämt herausgefordert hat – die Gefahr von Rechts! Ich freue mich, dass sich alle wichtigen Parteien unserer Bunten Republik zum Schulterschluss bereit gefunden haben, um unsere Demokratie, in der jeder alles sagen kann, was er will, ohne deshalb Nachteile erleiden zu müssen, vor dem rechten Ungeist zu bewahren.“ Seine Stimme wird zunehmend fester und lauter: „Denn das unterscheidet uns von den Rechten – wir bauen Brücken des Verständnisses und der Verständigung, die anderen haben nichts Besseres im Sinn, als sie einzureißen. Wir strecken die Hand zur Versöhnung aus, sie weisen sie zurück. So kann es einfach nicht weiter gehen. Auch unsere Geduld ist einmal zu Ende. Und ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals darauf hinweisen, dass die Europäische Gemeinschaft von Brüssel aus ein waches Auge auf Deutschland wirft, wie wir mit rechtem Gedankengut und den Personen, die es vertreten, umzugehen gedenken. Erst neulich wieder rief mich der Präsident der EU-Kommission, Barroso, an, um mich an die diversen europäischen Richtlinien zu erinnern, dass die Rechten ihre Rechte verwirkt hätten und ein strenges Durchgreifen unumgänglich sei. Dieses nun in die Tat umzusetzen, ist die Aufgabe der Politik, an die ich nun das Wort weitergeben will. Herzlichen Dank …“. Beifall brandet auf. Der Bundespräsident winkt der Menge nochmals zu, dann tritt er ab.

    Ich überlege, wen die Union wohl ans Rednerpult schicken wird. Angela Merkel, die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende? Nein, das glaube ich nicht; sie wird sich nicht festlegen wollen, sondern höchstens nach einem erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung ein Glückwunschtelegramm schicken. Wen aber dann? Den frischgebackenen Hamburger Bürgermeister Ahlhaus, damit er seinem grünen Koalitionspartner in Sachen Ausländerpolitik und political correctness die Reverenz erweist? Das ist gut möglich. Oder wird es die neue türkischstämmige Sozialministerin aus Niedersachsen sein, die mit dem unaussprechlichen Namen? Noch bevor ich mir diesbezüglich weitere Gedanken machen kann, erscheint Armin Laschet auf der Bühne des Berliner Sportpalastes. Natürlich, dass ich da nicht gleich darauf gekommen bin! Keiner verkörpert Multi-Kulti so perfekt wie die zweite, männliche Rita Süßmuth der Partei. Der kleine Mann reckt seinen Kopf in die Höhe, räuspert sich und beginnt: „Ich bin froh, dass ich vor dem besseren Teil Deutschlands sprechen kann. Der bessere Teil unseres Landes – das sind Sie, Sie alle …“. Seine Arme beschreiben einen großen Bogen, die 5000köpfige Menge klatscht heftigen Beifall. „Nicht immer war meine Partei, die CDU, so progressiv und nahe dem Puls der Zeit wie heute …“. Laschet senkt schuldbewusst den Kopf. Schließlich fährt er fort: „Aber wir haben verstanden. Wir wissen, wohin der Zug fährt, der nicht mehr aufzuhalten ist, und das ist gut so. Wir werden den Kampf gegen Rechts weiter verstärken. Gut, vieles ist auf den Weg gebracht worden, aber es ist noch immer nicht genug. Dass ich heute für meine Partei vor Ihnen, verehrtes Publikum stehe – einem Publikum, in dem sich Frauen und Männer mit den unterschiedlichsten politischen Vorstellungen wieder finden: Bürgerliche, Liberale, Linke, Antifaschisten, Spontis, Kommunisten, Feministinnen und viele andere mehr. Es ist ein Gedanke, der sie eint – nie wieder Faschismus! Wir, die wir uns heute hier versammeln, haben aus unserer Geschichte gelernt, aber leider gibt es Menschen, die aus der Geschichte nicht lernen wollen, zumindest nicht das, worauf es ankommt. Und worauf kommt es an? Nun, meine lieben Freundinnen und Freunde, das ist ganz einfach – es kommt darauf an, niemals wieder eine rechte oder auch nur annähernd rechte Gesinnung an den Tag zu legen. Es ist die vornehme Aufgabe jedes Einzelnen von uns, diese verderblichen Gedanken in uns selbst schon im Keim zu ersticken. Man mag das Selbstzensur nennen, aber mit diesem so negativ besetzten Wort wird man der Sache nicht gerecht. Es ist vielmehr politische Hygiene …“. Die Menge klatscht, Bravo-Rufe gellen durch den Saal. „Wollen Sie denn verdreckt und verlaust durch die Gegend laufen?“ Laschet blickt triumphierend in die Runde. Ein donnerndes, vieltausend kehliges „Nein!“ ist die Antwort. „Na sehen Sie! Und denen, die mit ihrem Schmutz die Umwelt gefährden, werden wir gehörig den Kopf waschen…“.

    Gemäß der Absprache der Veranstalter ist nun ein Vertreter der FDP an der Reihe, um zu den Anwesenden zu sprechen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger übernimmt diesen Part. Sie erinnert an die großartige Rolle, die die Liberalen in der Geschichte der Bundesrepublik gespielt haben und nach wie vor spielen. Aber, so führt sie aus, man dürfe Liberalität keinesfalls mit der Gewährung von Schrankenlosigkeit verwechseln. „Es gibt keine Freiheit des Fuchses im Hühnerstall!“ ruft sie der Menge zu, die zurückruft: „Nein, die gibt es nicht!“ Die Stimme von Frau Leutheusser-Schnarrenberger wird nun leise und eindringlich. Sie sagt, so wenig es für den hungrigen Fuchs liberale Freiräume gebe, so wenig gebe es sie auch für Rechte in unserer Gesellschaft. Hier komme die moderne Technik den Demokraten zur Hilfe, beispielsweise in Form von Fußfesseln, wie sie schon seit längerem bei gewöhnlichen Kriminellen Verwendung finden. Sie halte einen unbefristeten Hausarrest, der durch die elektronische Fußfessel lückenlos überwacht werden könne, für eine angemessene Vorgehensweise, und ihre Partei, die FDP, werde nicht zögern, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen.

    Der Applaus, den die amtierende Bundesjustizministerin für ihre Rede erhält, ist sichtlich dünn. Das liegt daran, dass sich verhältnismäßig wenig FDP-Mitglieder im Saal befinden; sie werden von den Anhängern der Linken und extremen Linken klar dominiert, und die Parteigänger der Union lassen praktische Solidarität mit ihrem Koalitionspartner vermissen. Nun aber kommt wieder mehr Bewegung in die Reihen der Anwesenden, und der junge Mann mit Bart und einem ausgewaschenen, viel zu großen Strickpullover in den Regenbogenfarben neben mir sagt zu seiner Begleiterin: „Jetzt ist die unsere an der Reihe.“ Er formt seine offenen Hände zu einem Trichter und brüllt aus Leibeskräften: „Claudia! Claudia!“ Die Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, rückt sich das Mikrofon zurecht und beginnt zu sprechen: „Vor vielen Jahren gab unsere Partei die Losung aus – lasst uns nicht allein mit diesen Deutschen. Der Appell galt unseren ausländischen Mitbürgern, die sich gerade anschickten, unseren Städten und Kommunen ihren unverwechselbaren Stempel aufzudrücken, der ihr langweiliges Grau in große Buntheit verwandelte. Dafür müssen wir unseren lieben Migrantinnen und Migranten noch immer dankbar sein. Die Formulierung mit diesen Deutschen meint den Typus des Rechten, den des Spießers. Der Journalist Jens Jessen hat ihn in seinem berühmt gewordenen Videoclip so treffend beschrieben – der deutsche Spießer ist nur am Nörgeln, er verdrängt die kulturelle Bereicherung, die wir durch die vitalitätsspendende Zuwanderung erfahren haben. Und die Aufforderung lasst uns nicht allein kann in dieser Stunde nur bedeuten: Menschen aller Herren Länder kommt noch massenhafter zu uns! Der typische Deutsche muss untergehen. Nein, wir stellen ihn nicht an die Wand, wir sind keine Mörder, wir wollen unserem Volk nur das Blut austreiben, denn die Geschichte beweist, es ist schlechtes Blut, das in unseren Adern fließt!“

    Nun betritt ein Mann die Bühne des Berliner Sportpalastes, der schon allein durch seine Leibesfülle unglaublich präsent erscheint – der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel. Beifall brandet auf, Sprechchöre heben an: Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft / Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft (der Satz stammt aus einem Gedicht von Kurt Tucholsky, und der Ton der Menge, die ihn skandiert, ist durchaus ernst gemeint, so als wolle sie sofort zur Tat schreiten). Über das Gesicht Gabriels huscht ein zustimmendes Lächeln. Nachdem sich seine Anhänger beruhigt haben, beginnt er seine Rede: „Liebe Genossinnen und Genossen – in den letzten Tagen und Wochen hat ein Mann die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, der von sich behauptet, ein Sozialdemokrat zu sein. Er heißt Thilo Sarrazin …“ Im Publikum bricht ein wütender Proteststurm los: Buh-Rufe, „Schlagt den Faschisten, wenn ihr ihn trefft“, „Pfui“, „Sarrazin muss sterben!“. Gabriel wartet, bis sich die Sprechchöre gelegt haben, dann fährt er fort: „Bis heute habe ich mich geschämt, dass dieser Mann Mitglied unserer Partei ist. Jetzt aber nicht mehr, denn wir haben ihn im hohen Bogen aus der SPD gefeuert!“ Wellen der Begeisterung schwappen durch den Berliner Sportpalast. „Das ist aber noch nicht alles. Dieser Mann ist gemeingefährlich und wir müssen ihm sein schmutziges Handwerk legen. Deshalb habe ich im Namen der Partei Strafanzeige gegen Sarrazin wegen Rassismus und Aufstachelung zum Rassenhass erstattet. Die Justiz ist – Dank des Engagements unserer zuständigen Bundesministerin …“. Ein breites Lächeln spiegelt sich auf Gabriels Gesicht und er ruft in Richtung Ehrenloge, wo die Prominenten Platz genommen haben: „Danke Sabine, vielen Dank für dein konsequentes Handeln“ und fährt fort: „Die Justiz ist umgehend tätig geworden und hat Sarrazin vorläufig festgenommen, da bei ihm Flucht- und Wiederholungsgefahr besteht. Die Staatsanwaltschaft wird sich nun dieses Herrn annehmen. Aber, liebe Genossinnen und Genossen, die Gefahr von Rechts ist viel brisanter als wir annehmen. Sarrazin ist nur die Spitze eines Eisbergs, der sehr tief gründet. Es geht einfach nicht an, dass Menschen, die den Nationalsozialismus verherrlichen oder relativieren oder gar aus unserer Geschichte entsorgen wollen, weiter unter uns leben können, so als sei alles in bester Ordnung. Wir können nicht mehr hinnehmen, dass Männer, Frauen und Kinder sich auf die konservative Rutschbahn setzen, um dann in Richtung NPD loszusausen. Diese Zeiten müssen ein für allemal vorbei sein. Deshalb hat sich meine Partei dazu entschlossen, eine weit reichende Gesetzesinitiative zu starten, die auch von der CDU/CSU, der FDP, den Grünen und der Linkspartei mitgetragen wird. Sie sieht vor, dass Menschen, die nachweislich dem rechten Spektrum zuzuordnen sind, nicht mehr heiraten dürfen. In Kürze werden alle Standesämter unseres Landes eine entsprechende Verfügung erhalten, dies umzusetzen. Liebe Genossinnen und Genossen, Sie werden mich jetzt womöglich fragen wollen, warum ausgerechnet ein Heiratsverbot für Rechte? Die Antwort ist ganz einfach – uns tun die Kinder leid, die in solche schrecklichen Verhältnisse hineingeboren werden. Hier beginnt unsere Fürsorgepflicht als Staat. So wenig wir zulassen können, dass Kinder in verwahrlosten Familien verhungern, verdursten oder tot geschlagen werden, so wenig können wir uns damit einverstanden erklären, dass Kinder rechte Politik gewissermaßen mit der Muttermilch einsaugen. Aber das wird nur ein erster Schritt sein. Wer Rechts ist, der ist schon ein Ärgernis an sich, sein bloßer Anblick stellt für jeden überzeugten Demokraten eine tiefe Beleidigung dar. Deshalb muss er, der Rechte, aus dem öffentlichen Raum verschwinden. Auch dem Ausland sind wir dies aufgrund unserer Geschichte schuldig. Liebe Sabine …“, Gabriels Blick wendet sich wieder zur Prominentenloge, in der die Bundesjustizministerin Platz genommen hat, „… du hast eine Initiative angekündigt, in der Rechte mit Hausarrest belegt werden. Du wirst bei diesem Vorhaben die volle Unterstützung meiner Partei erhalten.“

    Nach der Rede des SPD-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Gabriel herrscht gebanntes Warten auf Gregor Gysi, der für die Linkspartei das Wort ergreifen will. Anhänger der Kommunistischen Plattform und der Parteijugend Solid haben sich im Zentrum des Palastes versammelt und schwenken rote Fahnen. Gewerkschaftsabteilungen postieren sich rechts und links davon. Ein Dutzend Mitglieder von stalinistischen Organisationen verteilen Flugblätter und Parteizeitungen, deren Titel mit Hammer und Sichel verziert sind. Schließlich eilt Gregor Gysi auf die Bühne. Die Gläser seiner Nickelbrille reflektieren unruhig die starken Lichtkegel der Scheinwerfer, die direkt auf ihn gerichtet sind. Jetzt erstirbt jedes Gespräch. Es ist so leise, dass man es hören würde, fiele eine Stecknadel auf den Boden. In diese Stille hinein tönt Gysis Stimme: „Antifaschistinnen und Antifaschisten – ich möchte mich bei allen Demokraten, die diese Veranstaltung organisiert haben, sehr herzlich bedanken; bei den bürgerlichen Parteien CDU/CSU und FDP ebenso wie bei den Sozialdemokraten und den Grünen. Es macht mich stolz, dass wir eine so umfassende Abwehrfront gegen die Rechten zustande bekommen haben. Die Union, die Liberalen und die SPD haben wichtige Gesetzesvorhaben angekündigt, die unsere volle Unterstützung finden. Aber, liebe Genossinnen und Genossen, ist es wirklich genug, dass die Konservativen und die Rechten lediglich mit Hausarrest davon kommen sollen? Stellt euch einmal vor – da ist einer dieser Typen, Abonnent der Jungen Freiheit, des Gegengifts und vielleicht auch noch Leser der Sezession und des Bayernkuriers, einer, der womöglich unentdeckt Wühlarbeit in der CDU oder in der CSU leistet; er sitzt also zu Hause im bequemen Sessel, streckt seine Beine aus und sieht fern. Gut, er darf nicht mehr raus, aber ansonsten hat der doch ein bequemes Leben. Und ihr, Genossinnen und Genossen, ihr schuftet Tag für Tag, dass so einer sich beim Nichtstun den Bauch voll schlagen kann. Ich frage euch: Ist das gerecht?“ 5000 Kehlen brüllen: „Nein!“ Gysi fährt fort: „Auch ich finde, dass das nicht gerecht sein kann. Was ist aber dann gerecht? Gerecht wäre, wenn dieser rechte Typ arbeiten müsste, um sich und seine Familie zu ernähren, so wie es jeder von uns tun muss. Es bleibt nur ein Weg, denn in die Öffentlichkeit kann er nicht mehr zurück, diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei – er muss ins Lager. Dort wartet Arbeit auf ihn, dort kann er sich bewähren, dort kann er in aller Ruhe über sein Verbrechen nachdenken. Ich habe das Wort Verbrechen genannt, denn eine rechte Gesinnung zu haben, ist keine politische Meinung, sondern eben ein Verbrechen; ein Verbrechen wie beispielsweise Vergewaltigung, Totschlag, Mord. Und wer vergewaltigt, andere totschlägt oder ermordet, der muss seine Strafe absitzen. So ist das nun mal im Rechtsstaat, den diese Herren so gerne abschaffen würden. Wir werden also die Gesetzesinitiative, die Union, FDP und Sozialdemokraten im Bundestag behandeln wollen, dahingehend erweitern, dass Konservative und Rechte nicht mit Hausarrest davon kommen, sondern in Arbeitslager eingeliefert werden, die noch zu errichten sind. Meine Partei hat sich dazu bereit erklärt, hier die Federführung zu übernehmen, entsprechende Pläne zu entwickeln und das Wachpersonal zu stellen. Mehr als alle anderen Parteien können wir auf diesem Gebiet mit praktischer Erfahrung dienen. Bevor ich nun diese Versammlung schließe, möchte ich eine Bitte an die Union richten, die in so konstruktiver Weise geholfen hat, das breite Bündnis gegen Rechts in die Tat umzusetzen. Liebe Freunde von CDU und CSU, bitte seid wachsam, denn wir haben unwiderlegbare Beweise dafür, dass eure Parteien zunehmend von Rechten unterwandert werden, dass das Gift, das sie in eure Hirne und Herzen träufeln, langsam aber sicher zu wirken beginnt. Es genügt nicht, einen Hohmann auszuschließen, und dann zu glauben, man sei aus dem Schneider. Bei euch gibt es noch viele unentdeckte Hohmänner und noch mehr, die es werden könnten. Bitte zwingt uns nicht, zu prüfen, das drohende NPD-Verbot auch auf eure Parteien auszuweiten. Es liegt ganz allein an euch, dies durch eine entschlossene antifaschistische Arbeit und Gesinnung zu verhindern.“

    Nun ertönt erneut Musik aus den Lautsprechern. Durch den Sportpalast klingen die ersten Takte der Internationale. Alle Redner versammeln sich noch einmal auf der Bühne – der Bundespräsident, Laschet von der CDU, Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP, die Grüne Roth, der Sozialdemokrat Gabriel und Gysi von der Linkspartei. Ergriffen von dem Kampflied der Arbeiterklasse fassen sie einander an den Händen, ein sichtbares Zeichen der Solidarität und Ausdruck dessen, dass man den Schulterschluss künftig noch enger vollziehen will, um die Demokratie vor Schaden zu bewahren. Dann, etwa in der Mitte des Liedes, lösen sich die Hände von Gysi, Gabriel und Frau Roth voneinander und die rechte hob sich, ballt sich zur Faust. Der Vertreter und die Vertreterin von Union und FDP wirken nun ein wenig verunsichert, aber dann heben auch sie ihre Hände, um sie zur Faust zu schließen. Unser Bundespräsident lächelt mit seinem jugendlichen, so scheinbar unbeschwerten Lächeln in das weite Rund des Berliner Sportpalastes, und 5000 Kehlen singen laut, selbstbewusst und kompromisslos die kommunistische Hymne.

  45. #25 Schweinsbraten

    Was Deine Philippika gegen die Verunglimpfung pädophiler Pfaffen mit dem Text zu tun hat? Du willst für eine ganz schlechte Sache Absolution, indem Du sie in einen Zusammenhang bringt, wo sie nicht hingehört. Die Aufdeckung und Kritik an den pädophilen Pfaffen ist nämlich keineswegs „bunte“ Propaganda, sondern kommt von den Angefassten. Und ich halte es aufgrund eigener Anschauung und Erfahrung für gar nicht ausgeschlossen, dass die Fälle in die Hunderttausende gehen. Von meinem Internatsjahrgang dürften nur wenige keine Bekanntschaft gemacht haben.

    Werde Islamverniedlichung nicht gegen Pfaffenliebe tauschen!

  46. Ich sehe es etwas anders:
    Das Bild des Feuerwehrmanns und das der jugendlichen Fussballspieler soll sich an die jammerden Migrationshintergründlinge richten.
    Schaut her, Ihr könnt was erreichen.
    Wir haben Vorzeigemigranten, die sich integriert haben. …Und Du? Geh zur Schule, werde was! Du bist nicht ausgeschlossen, wenn Du! Dich nicht selbst ausschliesst.
    Auch das U-Bahn Plakat. „Ich schau nicht weg..usw“ richtet sich definitiv an die männlichen Migranten aus einem bestimmten Milieu.
    Werbung stellt nun mal nicht die Realität dar, sonst bräuchte man sie ja nicht, sondern es ist hierbei eine Wunschvorstellung einer Gesellschaft, wie sie sein sollte.

  47. #63 S.H. (26. Jan 2012 23:13)

    Ganz abgesehen davon, dass Gebrauchtwagenhandel und Dönerbuden in dritter Generation nicht unbedingt zu den bedeutendsten Zukunftsbranchen gehören…

    Ob wir da so sicher sein können?
    In der Türkei gibt es Leute, die in der 50. Generation Eselzucht betreiben – und heute noch durchaus erfolgreich sind.

    https://www.youtube.com/watch?v=xeRBGSjvxEA

  48. Ich habe mir bisher auch nie klar gemacht, dass hinter all den Plakaten und Filmchen eine systematische Propagandaidee steht. Aber der Schreiber des Artikels hat recht: hinter den Bildern steht ein Konzept. Gut erkannt! Und vielen Dank all den Kommentatoren, die Bilder beigesteuert haben.

  49. #67 August Sander

    Diese kleine historische Schwäche in dem Beitrag meine ich auch unter #14 so festgestellt zu haben.
    Die Gleichschaltung verlief seit Ende Januar 33 rasant.
    Kommunisten tauschten spätestens mit dem Reichstagsbrand sofort ihr Parteibuch und wurden Nazis, emigrierten oder wurden eingeknastet.

  50. #70 Steppenwolf (26. Jan 2012 23:19)

    Dafür müssen Sie sich nicht entschuldigen. Ganz im Gegenteil.
    Ich habs gelesen, zweimal und jetzt ist mir wirklich körperlich schlecht…

    DAS werde ich mir merken und in jedem Fall weiter verbreiten. Das ist ein Blick in unsere Zukunft..

    … und das schlimmste ist die Ohnmacht, sich nicht wehren zu können… Jetzt weiß ich wie sich das 32/33 angefühlt haben muss…

    Was wohl über den Toren zu den Lagern steht, in denen wir dann „umerzogen“ werden???

  51. #72 PeterT. (26. Jan 2012 23:24)

    Werbung stellt nun mal nicht die Realität dar, sonst bräuchte man sie ja nicht, sondern es ist hierbei eine Wunschvorstellung einer Gesellschaft, wie sie sein sollte.

    Hmmm,
    also sind

    Der Koran
    Mein Kampf
    Das kommunistische Manifest

    auch nur Werbung?

    ICH BRAUCHE NICHTS DAVON!

  52. Das ist kommt nicht nur von den roten. Mit kreuz mit haken oder mit hammer und sichel.

    Heute in einer broschüre über den cfr gefunden:

    „Mit Hilfe dieses Multiplikator-Effekts werden Nachrichten aktuell und zur rechten Zeit verbreitet, um die Öffentliche Meinung im richtigen Moment zu leiten und zu beeinflussen. Es gehört sicherlich viel Geduld, Fähigkeit und Einfühlungsvermögen dazu, solch einem weltweites Netz wagemutiger und ungeduldiger Journalisten in einer Art ,Konzentrierter Aktion‘ zusammenzuhalten. Weil aber die Ziele, um die es geht, die Anstrengung wert sind, bereiteten Journalistenschulen, Seminare und sogar einem ,International Press Institute‘ die Zeitungsleute auf ihre schwierige Aufgabe vor.“

    Und gerade zeigt eins-extra wie christina schröder im kampf gegen rechts aufläuft.

  53. @ Schlecht_Mensch

    Bislang dachte ich, du seist ein DF-Vordenker, aber offenbar hast du noch nie etwas von der jüdisch-klerikal-illuminatisch-bolschewistisch-freimaurerischen „Weltverschwörung“ mitbekommen.

  54. #79 Heide (27. Jan 2012 00:07)

    Wofür steht „cfr“ in diesem Zusammenhang? Claudia Fatima Roth wird ja wohl nicht gemeint sein…

  55. Ein sehr interessanter Artikel.
    Ergänzung:

    DER BUNTEN PROPAGANDA MANGELT AN POSITIVEN BEISPIELEN / ERFOLGEN.

    Sowohl rote und als auch braune Propaganda hat stets Erfolge präsentiert (wirtschaftliche, militärische usw.) und auch erfolgreiche Beispiele für erwünschtes Verhalten (heldenhafte Soldaten, Arbeiter, Köcher, Kosmonauten usw.)

    http://www.sovietposters.ru/pages_rus/1056.htm

    Und was kann bunte Propaganda vorweisen? Gestern in Nachrichten: Kinderarmut um 11% gesunken. Wen kann es inspirieren (zumal es berechtigte Zweifel daran gibt)? Oder wie neulich im Radio als positives Beispiel: ein Roma-Treff in Berlin gegründet – davon ist der Bürger eher verängstigt als begeistert. Die Oberpeinlichkeit ist natürlich Bushido als Integrationsmuster.

    DIE BUNTE PROPAGANDA KÄMPFT HAUPTSÄCHLICH GEGEN IRGENDETWAS (Rechte, Arbeitslosigkeit, Fremdenfeindlichkeit).

    Wie schon erwähnt, hat bunte Propaganda kein Bezug zu Zukunft. Aber auch die Vergangenheit ist für sie meistens schlecht. Da die Gegenwart auch problematisch ist und Patriotismus (also Bezug zu Heimat) nicht in Frage kommt, SCHWEBT SIE QUASI IN DER LUFT.

    ABER DAS HAUPTZIEL IST DIE VERDUMMUNG / ABLENKUNG (Shows, Spiele, Feste usw.)

    Diese Schwächen sind aber nicht in Dummheit der Propagandisten begründet, sondern in der Ideologie, die dahinter steht.

    Das erklärt, warum diese Propaganda nur bei Erzeugen von Angst / Feindbilden und Verdummung erfolgreich ist. SIE ERREICHT NUR, DASS DIE MENSCHEN PASSIV BLEIBEN. Aktivieren kann sie aber nur wenigen.

  56. Ja, das ist alles richtig, wenn es auch völlig falsch ist.

    Die Propaganda stellte heraus, daß es keine Klassengegensätze gibt, die, zum Beispiel, die Kommunisten propagierten. Keinen Gegensatz zwischen Betriebseigner (Ausbeuter) und Arbeiter (Ausgebeuteter). Der Intellektuelle wurde vom Thron geholt und zum Arbeiter der Stirn gemacht. Es gibt also Menschen, die mit ihren geistigen Fähigkeiten schaffen und andere mittels körperlichem Einsatz. Ziel war es, daß sich alle als Teil einer Gemeinschaft begreifen, deren Interessen und Ziele es durchzusetzen gilt, einer Volksgemeinschaft.

    Und natürlich wurden die Schwachen unterstützt und auch die alleinerziehenden Mütter. Aber wie gesagt, ansonsten ist alles richtig und der Kommentator ist froh, daß die Leute hier richtig Ahnung haben und Aufklärung betreiben.

  57. Ich nenne es für mich nicht „Dressur“ oder „Propaganda“ (womit ich nicht sagen will, dass das nicht zuträfe).

    Ich nenne es Indoktrination.

  58. Sehr guter Artikel. Die DDR – Propaganda war eher einfach und unprofessionell aufgezogen , das zeigten auch die Nachrichtensendungen oder politischen Beiträge im Fernsehen . Allerdings kann ich es einigen PIlern auch nicht verübeln wenn sie von “ DDR 2,0 “ schreiben , da viele die DDR nicht erlebt haben . Seit den 70er Jahren war die DDR in einigen Bereichen wertekonservativer als die BRD z.B. Bildungssystem , Polizei , Justiz und Einwanderungspolitik . Der wachsende Wohlstand in der alten Bundesrepublik führte dagegen zu Übersättigung und Selbstzufriedenheit und auch zu einer gewissen Kritiklosigkeit an bestimmten Erscheinungen . Dieses Feld wurde den Links / Grünen Spinnern überlassen , ein Versäumnis mit dem wir uns noch heute herumschlagen.

  59. Das Gegenbild zum Gott-Menschen (JC) ist der Mensch-Gott. Das „System“ ist die Abstraktion des Mensch-Gottes.

    Wie die Anstaltsleitung im Hosenanzug sinngemäß sagte: Egal wo der Einzelne seinen Wohnsitz nimmt, das System ist da. Wie der Gott-Mensch, ist das Mensch-Gott-System unsichtbar allgegenwärtig.

    Der Einzelne, egal wie er aussieht(!), wird aufgelöst und zu einem Durchgangsmoment im System. Wie sich diese Auflösung phänotypisch gestaltet (rot, braun, bunt/grau), ist unwesentlich.

  60. #87 pellworm (27. Jan 2012 07:50)

    Der wachsende Wohlstand in der alten Bundesrepublik führte dagegen zu Übersättigung und Selbstzufriedenheit und auch zu einer gewissen Kritiklosigkeit an bestimmten Erscheinungen . Dieses Feld wurde den Links / Grünen Spinnern überlassen , ein Versäumnis mit dem wir uns noch heute herumschlagen.

    Hierzu der prophetische Kanzler der Einheit:

    Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

    Otto Fürst von Bismarck

    preußisch-deutscher Staatsmann (1815 – 1898)

  61. @ #80 Bonn

    Und was hat das mit DF zu tun?
    Ich kenne dort weder einen Bolschewisten, noch einen Illuminaten, noch einen Freimaurer, Jedi-Ritter oder Cthulhu-Anhänger.

  62. Der Beitrag gefällt mir, noch besser hätte er mir gefallen, wenn der ein oder andere Plakatvergleich dabei gewesen wäre….

  63. wenn auch unter umgekehrten Vorzeichen.

    Wieso umgekehrtes Vorzeichen? Der einzige Unterschied wrid sein, dass man im neuen 1000jährigen Reich, die Deutschen mit den Juden zusammen verfolgen wird und die Moslems die neuen Arier sind.

  64. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich gerade Mitbürger aus dem Westen Deutschlands über Menschen in anderen Systemen naseweis echauffieren. Dabei ist denen scheinbar überhaupt nicht klar, dass sie selbst ihr Leben lang Opfer systematischer Beeinflussung waren.

    Die breite Masse wird immer verschaukelt. Egal, wie die Gesellschaftsform heißt.
    Wenn die Entwicklung in Europa so weitergeht, dann gibt es auch bald hier wieder eine Menge politisch Verfolgte.

  65. #81 Stefan Cel Mare (27. Jan 2012 01:31)

    FCR steht für Council on Foreign Relations.
    Ob es zusammenhänge gibt? Weiss ich nicht.
    Aber methoden.

  66. #95 mabank (27. Jan 2012 10:34)

    Du hast noch die anderen Nichtmuslimischen Volksgruppen in Deutschland vergessen…
    Uns wird es allen an den Kragen gehen…

  67. Neuauflage der NS-Diktatur, wenn auch unter umgekehrten Vorzeichen

    wieso umgekehrte Vorzeichen? Waren die Nazis etwa: Rechte??

  68. Nicht vergessen werden sollte auch das Gender-Mainstreaming, an dem kein Mensch mehr vorbeikommt, ob es nun sinnvoll oder im Einzelnen gewollt ist, spielt hierbei keine Rolle. Andersartige Meinungen und Lebensentwürfe – sh. Eva Hermann – werden so lange bearbeitet, bis man sie in der rechten Ecke hat. Dazu gehört aber die Darstellung von Homosexualität geradezu als Ideal der menschlichen Sexualität und unbedingt noch vor der Heterosexualität förderungswürdig.

    Das Gender-Maistreaming wird auch über die Medien mit allen Mitteln umgesetzt, um dem heterosexuellen Mann – soweit er deutsch ist – zu zeigen, dass es auf ihn nicht mehr ankommt.

    Besonders ist mir dies bei einem eigentlich sehr schönen Filmformat über die deutschen Küsten (Deutschlands Küsten) in Erinnerung geblieben. Bei den Porträts z.B. in Bereichen Technik oder Sport waren fast ausschließlich Frauen vertreten selbst in Berufs- und Sportsparten, die eigentlich von Männern dominiert werden. Die Auswahl der Frauen erfolgte also nicht rein zufällig aus der Masse sondern gezielt aufgrund ihres Geschlechts.

  69. Schaut mal die Plakate der NSDAP an. Die meisten erinnern an die linken Parteien und nicht die bösen Rechtskonservativen.

  70. Recht gut durchdacht und beschrieben. Vorallem die Analogisierung der Vokabeln finde ich recht gut getroffen.

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