Das Dschihadsystem: Rezension von Prof. Nagel

Prof. Tilman NagelDie kritische Islamanalyse „Das Dschihadsystem“ von Manfred Kleine-Hartlage ist bisher von den Medien ebenso totgeschwiegen worden wie von der etablierten Islamwissenschaft. Das wird niemanden wundern: Das Buch entlarvt und widerlegt unanfechtbar die Lebens- und Propagandalügen einer Meinungsindustrie, die darauf spezialisiert ist, den Islam schönzufärben.

Besonders der deutschen Islamwissenschaft, in der seit langem kaum noch ein Lehrstuhl an einen kritischen Forscher vergeben wird, muss es peinlich sein, von einem „Außenseiter“ – Kleine-Hartlage ist Sozialwissenschaftler – vorgeführt zu werden. Keiner der heute aktiven Forscher kann es sich leisten, sich mit „Das Dschihadsystem“ auseinanderzusetzen, weil sie alle (besser als irgendjemand sonst) wissen, dass es nicht zu widerlegen ist, dies aber unmöglich zugeben können.

So blieb es einem Emeritus vorbehalten, das Werk aus islamwissenschaftlicher Perspektive zu rezensieren. Dieser Emeritus, der Göttinger Professor Tilman Nagel (Foto oben), Autor von zahlreichen Standardwerken, gehört zu den renommiertesten Orientalisten. Nagel kommt zu dem Fazit:

Kleine-Hartlages Buch sollte eine Pflichtlektüre der Entscheidungsträger in der Innen-, Rechts- und Bildungspolitik sein, und auch die zahlreichen Islamexperten des interreligiösen Dialogs sollten ihre reflexartige Empörung hintanstellen und das Buch sorgfältig durcharbeiten, damit ihnen dämmert, was sie eigentlich tun. Daß dies vergebliche Hoffnungen sind, weiß der Rezensent. Um so mehr aber dankt er dem Verfasser für die geleistete Arbeit und für den Mut, seine Erkenntnisse ohne Selbstzensur zu Papier zu bringen. Ungehört werden seine Aussagen nicht verhallen.

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