Eine Geschichte aus dem Wilden Westen

Der Stamm der Blauaug-Indianer hatte mit den weißen Einwanderern ein Abkommen, dass die Souveränität des Blauaug-Territoriums garantierte. Doch eine große Zahl weißer Siedler hielt sich nicht daran. Sie wanderten illegal ins Indianergebiet ein und ließen sich dort nieder.

(Von Jim Panse, PI-Münster)

Dort benahmen sie sich nicht gut. Sie betranken sich mit Whisky und pöbelten Squaws an, stahlen Pferde, beschimpften die Indianer als »dreckige Rothäute«, etc.

Die Indianer beschwerten sich über die Siedler. Sie forderten die US-Kavallerie auf, ihre Leute wieder zurückzuholen, da diese ja illegal eingewandert waren.

Doch ein paar junge Stammesmitglieder sahen es anders. Sie sagten »Kein Mensch ist illegal« und gaben ihrem Stamm die Schuld am Verhalten der Weißen.

Sie sagten, die Indianer hätten die Weißen eben herzlicher willkommen heißen müssen und sie nicht als Bleichgesichter diskriminieren dürfen.

Die Weißen fanden das auch. Sie forderten darüber hinaus eine »Teilhabe« am Stammesgebiet und die jungen Indianer schenkten ihnen viele Büffel.

Einige ältere Indianer meinten, die jüngeren Brüder hätten ja wohl zuviel Feuerwasser getrunken! Doch diese belehrten ihren Stamm darüber, dass man die Weißen nur besser integrieren müsse, indem man ihnen zum Beispiel die Möglichkeit bietet, Medizinmann zu werden. Sogar ein weißer Häuptling sei eines Tages vorstellbar.

Die weitere Geschichte der Indianer ist bekannt…