Im Jahr 1957 schrieb Hans-Magnus Enzensberger einen längeren Essay, Titel “Die Sprache des Spiegel“, der in großen Teilen heute noch erschreckende Gültigkeit hat. Es ist ja gerade die Sprache, welche aus SPIEGEL-Lesern Süchtige macht, dabei ist sie meist nur heiße Luft, die den Leser aber manipuliert.

Zur Demaskiereng nimmt Enzensberger zum Beispiel einen Ausschnitt aus einem SPIEGEL-Artikel zu den Olympischen Spielen in Melbourne, 1956. Er lautet so:

Bei der Schlußfeier der XVI. Olympischen Spiele schickten die australischen Salutschützen dem Muskelkrieg von Melbourne ein martialisches Echo nach. Die Artilleristen Ihrer Majestät der englischen Königin lieferten den aktuellen kriegerischen Kulissendonner zu jenem olympischen Schauspiel, das inmitten einer sehr unfriedlichen Welt zum schlechten Stück geworden war. Sie kanonierten die wie einen Zylinderhut aufgestülpte Schlußfeier-Stimmung und alle preisenden Reden von der Gleichheit und Brüderlichkeit unter Sportsleuten zu eitel Schall und Rauch.

Dann will Enzensberger diese Stelle in normales Deutsch bringen:

Versucht man das Zitat aus seiner [Augsteins] Zeitschrift zurück zu übersetzen, so ergeben sich zwei Sätze, die in der Tat knapp sind:

“Bei der Schlußfeier der Olympiade wurde Salut geschossen. Das hat uns mißfallen.”

Hätte sich der Verfasser der Passage so ausgedrückt, so wären dem vielbeschäftigten Durchschnittsleser neun Zeilen überflüssiger Lektüre erspart geblieben. Auch die Verständlichkeit der Mitteilung hätte nicht gelitten… In der Spiegel-Fassung ist die bescheidene Nachricht von ihrer Auslegung nicht zu unterscheiden. Information und Kommentar sind derart in die Masche verstrickt, daß sie sich nicht mehr trennen lassen.

Richtig. Und genau dies ist das Ziel. Der SPIEGEL will seine pseudo-intelligenten Leser durch das ganze Heft hindurch manipulieren. Mit Erfolg. Die merken die Manipulation gar nicht mehr.

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44 KOMMENTARE

  1. “Bei der Schlußfeier der Olympiade wurde Salut geschossen. Das hat uns mißfallen.”

    Wenn wir alle SO reden würden, wäre die Welt aber ganz schön langweilig.

  2. #1 Stefan Cel Mare (11. Jan 2012 15:11)

    Um hier gleich ein weiteres Vorurteil gegen Deutsche mit dem Nazi-Gen zu bedienen:

    Die deutschen Biathleten sind deshalb so erfolgreich, weil sie gut schießen und dann wegrennen können.

  3. die spiegel – sprache war schon immer scheiße. rundbrillige verhinderte poeten, die sich in den niederungen des journalismus wiederfanden und mit gewaltigen ständern den doppelpunkt neu erfanden, uns manieriert-altväterlich belehrten und uns marotten wie „hämen“, „gemürbt“ und „präside“ in die fresse drückten.

    pfui deibel!

  4. #3 crohde01 (11. Jan 2012 15:14)

    Holländer bauen neues AKW, schlau wie sie sind.

    Und das Beste ist, die deutsche RWE ist daran beteiligt 🙂

  5. Es gibt in dem Essay von 1957 viele treffende Passagen: „Die Koketterie mit der eigenen Gewitztheit, die rasch applizierte Terminologie, die eingestreuten Modewörter, der Slang der Saison, die hurtige Appretur aus rhetorischen Beifügungen, dazu eine kleine Zahl syntaktischer Gags, die sich meist von angelsächsischen Mustern herschreiben: das sind einige der auffälligsten Besonderheiten der Spiegel-Sprache. … Der verzweifelte Witz eines Alleinunterhalters ist ihm anzuhören, der um jeden Preis sein Publikum bei der Stange halten muss.”

    Was Enzensberger aber nicht daran hinderte, alle seine Essays im „Spiegel“ vorabdrucken zu lassen, den hier zum Beispiel über das „Nullmedium“ Fernsehen, 1988:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13529129.html

  6. @#4 Mueslibruder (11. Jan 2012 15:15)
    Die laufen nicht weg! Die stehen lange Anmärsche auf schwierigem Terrain im Winter durch! Erfahrung ist alles.

  7. Nicht die Sprache trägt schuld oder ist schlecht, im Gegenteil, ihre artizielle Übersteigerung blieibt eine kulturelle Leistung, die ich beim Spiegel sogar eher mau einstufen würde, weil sie nach einem Raster abläuft und inhaltlich nichts sagt. Wer aber DIESE Form zum Problem erhebt, drechselt aus der schönen Sprachwelt infantile Zustände.

  8. Warum nennt sich der Spiegel nich um? Diese platte Ein-Wort-Bezeichnung passt nicht zum Inhalt.
    Als neue Bezeichnung schlage ich vor:

    Reflektierende Fläche – glatt genug, dass reflektiertes Licht nach dem Reflexionsgesetz seine Parallelität behält und somit ein Abbild entstehen kann.

    Klingt prägnant und die Auflage steigt noch weiter! 😀

  9. Zu derartigem Geschwalle gibt es auch von dem Physiker Richard Feynmann wunderbare Beobachtungen in seinem Buch „Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynmann?

    Er war in den 50ern auf einer der damaligen gerade in Mode kommenden Konferenzen, die den „Dialog“ zwischen Natur- und Geisteswissenschaften fördern sollte. Sie trug den schwülstigen Titel „Ethik der Gleichheit in Bildung und Erziehung“. Zur Arbeitsgruppe „Fragmentierung des Wissens“ schreibt er (S. 372):

    Ein Soziologe hatte einen Aufsatz geschrieben, den wir alle lesen sollten – etwas, das er im voraus geschrieben hatte. Ich fing an, das Ding zu lesen und war ganz perplex:
    Ich wurde daraus nicht schlau! Ich dachte, das müsse daran liegen, – daß ich keines von den Büchern auf der Liste gelesen hatte. Ich hatte so ein unangenehmes Gefühl, von wegen: „Das geht über meinen Horizont“, bis ich mir schließlich sagte: „Jetzt ist Schluß! Jetzt werde ich einen Satz langsam lesen, damit ich rauskriege, was da eigentlich steht.“

    Ich hielt also – aufs Geratewohl – irgendwo in meiner Lektüre inne und las sehr aufmerksam den folgenden Satz. Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber er lautete ungefähr so:

    „Das einzelne Mitglied der sozialen Gemeinschaft
    empfängt seine Informationen häufig über visuelle symbolische Kanäle.“

    Ich las den Satz ein paarmal und übersetzte ihn dann. Was er bedeutet?

    „Die Leute lesen.“

    Das stammt aus dem klasse Kapitel „Ist Elektrizität Feuer?“ Das Buch gibt es als pdf zum kostenfreien Download (dauert etwas); das Kapitel umfaßt S. 369-380.

    In diesen 11 Seiten stecken Perlen – etwa, warum Apelle an reiche Länder, ihren „Wohlstand mit armen Ländern zu teilen“ toll klingen, aber auf vollkommen falschen Annahmen beruhen (ebenfalls von besagter Konferenz).

    http://www.eknigu.com/get/P_Physics/PPop_Popular-level/Feynman%20R.P.%20Sie%20belieben%20wohl%20zu%20scherzen,%20Mr.%20Feynman%20%28Piper,1987%29%28de%29%28461s%29.pdf

  10. Schon der Apostel Paulus hat gesagt, dass die Leute sich die Lehrer aussuchen, nach denen ihnen die Ohren jucken.

    Wen in diesen Texten nach Weisheit sucht, der wird selten fündig.

    Gewogen und zu leicht befunden.

    Oder auf babylonisch: Mene Mene Tekel Uparsin!

  11. Andrew Clavan bringt in seinem Atrikel, „Wie die Medien uns verdummen“ das folgende Beispiel eines Fox Moderator.
    Frage an Rick Santorum (konsrvativer Kandidat bei den Vorwahlen.)

    „Wieviel länger wird es noch ein konservativer Grundsatz bleiben, gegen die Rechte der Schwulen zu sein.Wie lange wird es noch dauern, bis ihr euch uns anschließt und begreift, dass jeder Mensch OK ist?“

    Es ist ein alter, fieser Trick, dem wir in unseren Talkshows permanent begegnen.

    Es ist auch ein Spiel mit dem Begriff „Recht“, wie wir ihn ebenfalls erleben.Ein von kleinen Zirkeln (oft in übernationalen Organisationen) erdachtes An-Recht, wird dem in Ramen der Verfassung und des Parlaments (also unter den Augen er Öffentlichkeit)legitimierten Recht übergeordnet.

    Diese An-Rechte, werden von Lobbygruppen und Medien, wie auch den Links Parteien, so lange wiederholt (Misstände skandalisiert, Krisen herbeigeredet, Notlagen halluziniet), bis der Eindruck entsteht, eine Zurückweisung dieses An-Rechts sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Eine kleine Gruppe kann auf diese Weise, die Mehrheit nachhaltig unterdrücken, denn die gesellschaftliche Notwendigkeit An-Rechte zu verteilen, wird nicht demokratisch festgestellt, sondern von nicht gewählten Eliten, gern auch durch die steuerfinanzierte, straff organisierte „Zivilgesellschaft“ einfach behauptet.

    Blätter wie der Spiegel oder auch das Staatsfernsehen spielen dabei die wichtige Rolle als Themengeber, Richtungsweiser und Diffamierer abweichenden Denkens.

    Dabei haben sie als Werkzeug das Totschweigen, das Lächerlich machen, das verteufeln und den Ruf nach Kriminalisierung.

    All das hat, neben der Feigheit und dem Opportunismus, mit die Grundlagen für unsere Allparteien Demokratur gelegt.


  12. schön langweilig.

    #2 Freidenker-kritisch (11. Jan 2012 15:11)

    Das der Spiegel die Tatsachen manipuliert ist doch längst schon bekannt, schließlich wurde Spiegel gegründet, um Patrioten zu verunglimpfen. http://freigeist-blog.blogspot.com/

    Der Spiegel gehört doch zu der sog. „Lizenz Presse“ von den „Befreiern“ eingesetzt.

  13. Der SPIEGEL hat 1997 selbst einen Teil des Essays abgedruckt:

    Die Thesen lassen sich zusammenfassen: 1. Die Sprache des SPIEGEL verdunkelt, wovon sie spricht. 2. „Das deutsche Nachrichten-Magazin“ ist kein Nachrichten-Magazin. 3. Der SPIEGEL übt nicht Kritik, sondern deren Surrogat. 4. Der Leser des SPIEGEL wird nicht orientiert, sondern desorientiert.

    Diesen vier Thesen läßt sich eine fünfte an die Seite stellen: Der SPIEGEL ist unentbehrlich, solange es kein kritisches Organ gibt, das ihn ersetzen kann.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8650409.html

  14. Die hier beschriebene „Sprache des Spiegels“ ist aber nun absolut nichts Spiegel-Exklusives.

  15. @13 Babieca,

    das hört sich gut an, danke für den Tip!

    Wenn es obendrein noch amüsant ist, kann ich es erst recht brauchen.Lese gerade „Erlaubtes und Verbotenes im Islam“ von al-Qaradawi (extrem hässlich, aber Schnarre und Schawan haben es befohlen), da ist was Vernünftiges eine gute Entspannung.

    Wer die englische Pdf lesen will:
    http://irn.no/old/halal/lawfull.pdf

    Ob die arabische Fassung anders ist weiß ich nicht.

  16. #14 Theo

    Wen in diesen Texten nach Weisheit sucht, der wird selten fündig.

    Die Weisheit/Kunst besteht für den Spiegel darin, für naive Leser eben daraus die Weisheit zu machen: Wo nichts ist, muss man es gut kaschieren, dass da nichts ist. Weise scheint dann der, der darin einen tieferen Sinn zu erkennen meint. 😉

  17. Enzensbergers Kritik von 1957 heute noch aktuell
    “Der Spiegel ist kein Nachrichtenmagazin”

    Kritik am Spiegel und seinem speziellen Erzähl-Stil ist seit dem Eklat um den zurückgeforderten Henri-Nannen-Preis eines Reporters des Magazins in Mode. Spiegel-Kritik ist aber kein neues Phänomen. Die bekannteste Abrechnung schrieb Hans-Magnus Enzensberger bereits 1957. Sein Essay “Die Sprache des Spiegel“ ist ein Klassiker der Medienkritik. MEEDIA hat nachgeschaut, wie aktuell die über 50 Jahre alte Analyse Enzensbergers heute noch ist. Das Ergebnis erschreckt.

    http://meedia.de/print/der-spiegel-ist-kein-nachrichtenmagazin/2011/05/25.html

  18. @16 Jean-Jean. Treffend auf den Punkt gebracht. Wie Klonovsky (sinngemäß): wir werden von einer erdrückenden Minderheit regiert.

  19. Treffend ausgedrückt: Der Spiegel hat pseudointelligente Leser, die durch und durch manipuliert werden. Mir als ehemalige Spiegel-Leserin wurden die Augen endgültig bereits vor der Sarrazin-Debatte geöffnet. Der Spiegel ist nicht mehr als ein neokommunistisches Hetzblatt der übelsten Sorte und bekommt höchtens noch durch die Süddeutsche Konkurrenz.

  20. #1 Stefan Cel Mare

    “Bei der Schlußfeier der Olympiade wurde Salut geschossen. Das hat uns mißfallen.”

    Wenn wir alle SO reden würden, wäre die Welt aber ganz schön langweilig.

    —————

    Wenn wir beim Vermitteln von Informationen anders reden oder schreiben, verwirren, verbergen, entstellen und manipulieren wir. Nachrichten und Fakten sollten immer klar und deutlich widergegeben werden.

    Um Gefühle, Meinungen, Interpretationen auszudrücken steht uns dagegen alles zur Verfügung, was Sprache hergibt – meine ich zumindest.

    Und das sollte ein guter Journalist auseinanderhalten können. Da wird allerdings heutzutage nicht nur im Spiegel gegen verstoßen. Meinungen und Nachrichten zu vermischen ist das Tagesgeschäft der meisten Medien-Schreiberlinge.

  21. Nicht die Sprache des Spiegels ist das Problem, sondern ihre Lügen, ihre Haltung und die Dinge, wie sie gewertet werden.

  22. #20 JeanJean (11. Jan 2012 16:18)

    das hört sich gut an, danke für den Tip! Wenn es obendrein noch amüsant ist, kann ich es erst recht brauchen.

    Es ist amüsant; Feynman schreibt wunderbar trocken und humorvoll! Ich mag ihn sehr.

    Vielen Dank im Gegenzug zu dem Qaradawi-Machwerk. Ich hatte es online schon länger gesucht.

    Noch was zu Querverbindungen: Der Stellvertreter von Vorsitzendem MB-Qaradawi im Europäischen Fatwa-Rat ist übrigens MB-Ennahda-Gannouchi. Und gerade in Katar, der Residenz von Qaradawi, war im Gefolge von Islam-Wulff unser Freund MB-Schüler Idriz. Ging ja schließlich um Erdolfs „Allianz der Zivilisationen“ (= Islam führt und herrscht), für die Erdolf von Saudi-Faisal den „islamischen Nobelpreis“ für Verdienste um den Islam“ erhielt.

    Idriz hat in Katar bestimmt Qaradawi getroffen.

    Der Islam gehört zu Deutschland! *Würg*

  23. #3 crohde01 (11. Jan 2012 15:14)

    Und was wird Hannelore Kraft nun zu tun gedenken?

    Bomben auf Rotterdam?

    Einmarsch in Eindhoven?

    NRW hat sich gar nichts in die inneren Angelegenheiten der souveränen Niederlande einzumischen!

  24. Stimmt nicht ganz. Die komplette entschlüsselte Botschaft des SPIEGEL lautet in Kurzform:

    “Bei der Schlußfeier der Olympiade wurde Salut geschossen. Das hat uns mißfallen. Und alle Menschen sollen gleich sein.”

  25. Eigentlich kann man den Text sogar noch weiter kürzen in:

    “Alle Menschen sollen gleich sein.”

    Das ist letztlich alles, was sie wirklich sagen wollen. Der Rest dient nur der Vernebelung ihrer ideologischen Kernbotschaft. Das machen die immer so.

  26. SPON macht das gleiche wie alle anderen: Agenturmeldungen abtippen und behaupten, es sei eine Eigenproduktion.

    Seit Google News haben sich meine Lesegewohnheiten radikal geändert: ich picke mir nur noch einen oder zwei Artikel zum Thema raus… wohlwissend, dass alle anderen exakt das gleiche geschrieben haben,

  27. Auch der folgende Link zur Manipulation im ehemaligen Nachrichtenblatt Spiegel:


    Zettels Meckerecke: „Es ist zum Verzweifeln“. Wie „Spiegel-Online“ über die Lage der Kandidaten im US-Vorwahlkampf desinformiert

    ….
    Warum macht die Redaktion das? Warum gibt man sich immer wieder die Blöße, Dinge zu behaupten, die – wie im jetzigen Fall – offenkundig die Unwahrheit sind?
    ….
    Es ist die Masche jeder Propaganda: Es einfach frech versuchen. Semper aliquid haeret – irgend etwas wird sich schon festsetzen, im Kopf des Lesers.

    http://zettelsraum.blogspot.com/2012/01/zettels-meckerecke-es-ist-zum.html

  28. Hier merken auch so manche Leser nicht, wie sie von gewissen Autoren manipuliert werden. Das ausgerechnet der Demagoge Kewil sich über Manipulation durch Sprache echauffiert, hat schon was irrwitziges.

  29. Ich hatte den vor über zehn Jahren mal ein Jahr abboniert. Ich glaube, ich habe mir seitdem höchstens ne Handvoll davon gekauft, weil sie immer unglaubwürdiger werden. Das ehemalige Nachrichtenmagazin halt! Nur noch ein SPIEGEL für die eigene Eitelkeit.

  30. TV ist auch nicht anders, Wer sich das antut ist selber schuld. Wer möchte schon informieren? Es geht doch nur um Auflagen und Unterhaltung. Lies mal in der Bibel, da gibt´s in einem Satz soviel Information, dafür würde dem SPIEGEL das Papier für eine ganze Brockhaus-Enzyklopädie nicht reichen.

  31. Da ist wohl jemand neidisch, weil Ausdrücke wie Erdowahn und EUdSSR da nicht mithalten können.

  32. „DER SPIEGEL“ (ab sofort nur noch in Anführungszeichen, oder so: Der „SPIEGEL“) ist ein unsägliches Blättchen – im Jahr 2012 (früher war das mal anders)! Das Papier nicht wert, auf dem der Propagandainhalt zum naiven Leser transportiert wird!
    Ich warte JEDEN sehnlichst, dass dieser, den Leser manipulierende, linkspopulistische Schund Konkurs anmelden muss! Der Verlag gehört zu einem gewissen Teil den „SPIEGEL“-Schreiberlingen selbst. Um die ist es mir nicht schade!
    Zu Recht sind „SPIEGEL“-Artikel in der Wissenschaft NICHT zitierfähig!
    „Neues Deutschland“ in Magazinformat ist das!

  33. #3 crohde01 (11. Jan 2012 15:14) Holländer bauen neues AKW, schlau wie sie sind. Bemerkenswert bei Der Westen, dass die meisten Leser das unterstützen und den heulenden Gutmenschen belächeln…

    ———————————————-

    „Deutsche Atomkraftwerke sind sicher. Deswegen schalten wir sie ja ab.“ (Dieter Nuhr)

    Überall werden neue AKWs gebaut (in den Niederlanden, in Polen, in der Türkei (das macht mir Angst), in Finnland u.v.a.m.)
    Nur in Deutschland nicht. Weil wir ja so klug und ein „Vorreiter“ sind. Was immer dieser militärische Ausdruck auch sagen mag: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
    Danke, liebe Öko-Stalinisten!

  34. Warum gleich auf den Punkt kommen,wen man noch Zehn mal rum laufen kann.
    Typisch für unsere pseudo intellecktuellen!

  35. Typisch für Spiegel-Leser (gilt auch für Stern, Cicero usw. ) ist, dass sich diese für besonders gut informiert halten und gar nicht auf den Gedanken kommen, dass ihr Blatt Blödsinn schreiben könnte, oder sie gar bewusst falsch informiert.

    Dabei sind mir im Spiegel (kaufe ich nicht, lese ich nur beim Arzt im Wartezimmer oder bei meinem Frisör) schon Artikel zu bestimmten Themen aufgefallen, die fachlich absolut falsch waren. Das waren Themen, bei denen ich mich zufällig gut auskenne.
    Nur frage ich mich, wie es dann in Bereichen aussieht, in denen ich mich nicht auskenne.

    Es ist ja wohl kaum anzunehmen, dass diese Artikel dann besser sind.
    Von Themen, die gerne mal durch eine ideologisch eingefärbte Brille betrachtet werden, ganz zu schweigen.

    Die Ironie an der ganzen Sache ist, dass sich der Spiegel- und Sternleser teilweise sogar noch für eine Art „Elite“ unter den Medienkonsumenten hält und auf den BILD-lesenden Pöbel herab blickt, ohne zu merken wie er von seinem eigenen Blatt hinters Licht geführt wird – im Gegensatz zum BILD-Leser, der in der Regel genau weiß das er nicht alles glauben darf, was in seiner Zeitung steht.

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