Nein, der Titel stammt nicht von PI, sondern von der Taz. Und der dazugehörige Artikel hat einmal getestet, ob man Inhalte diverser Zeitungen kaufen kann. Um es vorwegzunehmen: Ja, man kann! Nicht alle Zeitungen, und nicht alles – die Frankfurter Rundschau allerdings schon.

(Von Arent)

Die Taz geht dabei ziemlich geschickt vor. Man tastet sich schrittweise heran:

Ich erzähle den Zeitungen: Meine Agentur berät Firmen bei der Entscheidung, in welchen Medien sie ihre bezahlten Anzeigen schalten. Ich habe mich darauf spezialisiert, dass die Anzeigen in einem „geeigneten Umfeld“ erscheinen. Mit Umfeld sind die Artikel gemeint, die in der Zeitung direkt neben der Anzeige stehen. „Geeignetes Umfeld“ ist eines der Codewörter der Branche für Schleichwerbung. Ich knüpfe meine Anzeigen also an die Bedingung, dass auch ein journalistisch anmutender Text zum von mir vorgegebenen Thema in der Zeitung erscheint. Wenn das klappt, taste ich mich weiter vor. Die Zeitung soll das Thema nicht nur aufgreifen, sondern sie soll es positiv und unkritisch machen. In der nächsten Stufe soll sie den Namen eines Unternehmens im Text erwähnen und dessen Produkte loben. In der höchsten Stufe möchte ich den Text gleich selber schreiben. Und natürlich darf der Text weder wie eine Anzeige aussehen noch mit dem Wort „Anzeige“ gekennzeichnet sein.

Eine Zeitung, die darauf eingeht, verstößt gegen die Landespressegesetze.

Zur FR und dem „geeigneten Umfeld“ schreibt die Taz:

„Wir wollen Anzeigenumsatz generieren und insofern – wenn Sie heute mit dem Thema ‚Solarenergie‘ kommen, dann machen wir halt nächste Woche das Thema Solarenergie.“

Soso. Ob Politically Incorrect mal zusammenlegen sollte? Die FR schreibt vielleicht bei entsprechenden Geldmitteln auch positive wie negative Artikel über heiklere Themen. Aber es kommt noch besser:

In dem Großstadtmagazin Mainsign, dass der Frankfurter Rundschau beiliegt […] erscheinen [die Texte] völlig ohne jede Kennzeichnung. Der Mitarbeiter blättert in dem Magazin. „Hier haben wir dann auch noch mal einen redaktionellen Bericht, der mit dem ägyptischen Fremdenverkehrsbüro entsprechend abgestimmt ist“, sagt er. Es ist ein Werbetext, der Ägypten mit vielen positiven Adjektiven anpreist.“

Das hieße also bei entsprechenden Geldmitteln könnten wir auch gleich den Text selbst schreiben – er wird nicht als Anzeige gekennzeichnet. Es kommt aber noch einmal besser:

Jetzt, wo wir langsam warm geworden sind, komme ich zu einem besonders heiklen Punkt. Zur Steuerhinterziehung. Ich behaupte, zu meinen Kunden zählten auch Banken aus Österreich. Die wünschten sich eine Berichterstattung über ihre Angebote. Ich sage: „Man hört ja immer von einem Nummernkonto, was ist das eigentlich genau?“ In der Zeitung solle auch der hohe Datenschutz bei einem österreichischen Konto beschrieben werden: „Welche Informationen erhält die Finanzbehörde in Deutschland automatisch, und welche muss ich per Hand angeben?“ Es wäre eine kaum verhohlene Anleitung zur Steuerhinterziehung.

Der Mitarbeiter schweigt, und er schweigt lange. Schließlich sagt er: „Grundsätzlich kein Problem.“

Die kriminelle Energie, die die Frankfurter Rundschau beim Einwerben von Anzeigenkunden entwickelt, ist beachtlich. Interessant im Artikel ist auch, wer sonst noch so entgegenkommend ist – zum Beispiel das „Neue Deutschland“.

Die Wikipedia listet auch ein anderes, länger zurückliegendes Ereignis:

Zu einem Aufsehen erregenden Zwischenfall kam es am 3. August 2004. Die Auslieferung der Tagesausgabe wurde gestoppt, nachdem auf der Titelseite ein Fehler bemerkt wurde. Im Titelkopf stand nicht wie sonst „unabhängige“, sondern „abhängige“ Tageszeitung. Die Vorsilbe war von einem Bild des Schauspielers und Regisseurs Woody Allen überdeckt. Die Geschäftsführung ging offen mit dem Problem um und betonte, es handele sich um einen technischen Fehler. Eine bewusste Manipulation durch Mitarbeiter sei auszuschließen. Dass ein technischer Fehler im Redaktionssystem schuld gewesen sein soll, zieht die Die Welt in Zweifel. Die Übernahme der Zeitung durch die SPD-Holding DDVG habe in der FR-Redaktion für „Verwerfungen“ gesorgt. Zudem hätten viele Beschäftigte ohnehin nichts mehr zu verlieren, da 350 Stellen abgebaut werden sollten.

SPD-Holding, soso. Mal im Ernst – bei einem ehrenamtlichen Projekt von Amateuren wie Politically Incorrect weiß ich, dass ich Links zu Zeitungsartikeln und subjektive Kommentare dazu lese. Bei einer Zeitung, die Artikel auf Bestellung schreibt, ihre Anzeigen nicht deklariert und nicht angibt, dass sie einer Partei gehört – also absichtlich einen falschen Eindruck der Objektivität erweckt – weiß ich das nicht. Ich glaube, so eine ‚Holding’ macht mir mehr Angst als das konspirative, milliardenschwere Verschwörernetzwerk der Islamkritiker, das laut FR mit seinen unbegrenzten Geldmitteln eine kleine Webseite namens Politically Incorrect registriert hat…

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Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

47 KOMMENTARE

  1. Aber die TAZ sollte auch nie vergessen, wer mit dem Finger auf andere zeigt, auf den zeigen immer drei Finger zurück.

  2. Ich denke, dass die Frankfurter Rundschau in der letzten Zeit bewiesen hat, dass man sie bestenfalls auf dem Marktplatz zum Einwickeln stinkender Fische verwenden kann.
    Wohl keine deutsche Zeitung wiegelt das Volk derzeit mehr auf als die FR. Da wird gehetzt und beleidigt und verleumdet. Eine Schande, dass sowas auch heute noch (oder wieder) möglich ist!

  3. Wo ist die Überraschung? Ich selbst bin in der Werbung tätig und gestalte Printanzeigen für meine Kunden. Ich kenne den ein oder anderen Anzeigenvertreter und seine Kopplungsgeschäfte. „wenn Sie eine Anzeige schalten, können wir über einen redaktionellen Bericht reden“

    Auch ein Bekannter, der vor kurzem erst ein Ladenlokal eröffnet hat, beantwortete meine Frage „und haben die in der Zeitung was gebracht?“ mit „nein, nur wenn ich eine Anzeige schalte“.

    Ein Blatt aus dem Verlagshaus mit D am Anfang.

  4. Was erwartest Du denn von diesem Kommunistenblatt ?

    Die „Frankfurter Rundschau“ war schon immer ein einziger Schmierzettel!

    Eigentlich müssten sie Strafe wegen seelischer Grausamkeit zahlen, weil sie ständig Blödsinn verbreiten.

  5. man ( MSM-Presse) soll nicht auf die Krümel auf dem Tisch ( PI) Zeigen , wenn man ( MSM-Presse) das eigene Wohnzimmer voller jahrzehnte alten Haushaltsmüll hat !

  6. Nimm immer genau das Gegenteil von dem an was berichtet wird. Das gilt aber nicht nur für die Frankfurter Rundschau sondern für alle Gazetten. Danach kannst Du ja noch recherchieren, z.B. in solchen Auftritten wie PI oder anderen Nischen der Information

    http://rundertischdgf.wordpress.com/

  7. Die kriminelle Energie, die die Frankfurter Rundschau beim Einwerben von Anzeigenkunden entwickelt, ist beachtlich.

    Als jemand, der selber in einer Redaktion tätig ist, kann ich selbiges praktisch für den gesamten deutschen Blätterwald bestätigen. Leider ist das überall so – mal mehr, mal weniger.

  8. Zeitungen, die Artikel auf Bestellung von Unternehmen schreiben lassen und redaktionell ein wenig aufpeppen? Das ist gängige Praxis bei praktischen allen Zeitungen.

  9. OT

    BILD-Interview mit Ungarns Premierminister
    Sind Sie ein schlechter Mensch, Herr Orbán?

    Orbán: Ich bin überzeugt, dass zigmillionen EU-Bürger es satt haben, in alt-linken ideologischen Bahnen zu denken.

    Sie wollen sich nicht verbieten lassen, über Werte wie Christentum, Heimat, Nationalstolz, Familie zu reden. Wir stehen für unsere Werte und unsere Nation, auch wenn es Gegenwind gibt. Und auch wenn der Gegenwind Orkanstärke erreicht.

    http://www.bild.de/politik/ausland/viktor-orban/interview-sind-sie-ein-schlechter-mensch-22146330.bild.html

  10. Die FR schreibt ja Millionen Verluste. Daher werden dort ständig stellen abgebaut, und man setzt mehr auf Fremdinhalte von DuMont Schwesterzeitungen. In der Krise werden die eigenen Moralischen Vorstellungen schon mal ins Bodenlose gesenkt.
    DuMont hat sich das sicher anders vorgestellt mit seinen Einstieg bei der FR. Das sollte das Image aufbessern, und kein Schwarzes Loch werden.

  11. #9 Wilhelmine

    Danke für den Link!! Ein hervorragendes Interview! PI: bitte einen Artikel dazu reinstellen.

  12. Lieber Verfassungsschutz, die Pressefreiheit wird hier gekauft und manipulativ abgeändert. Das ist verboten, bitte beobachtet den Verein!

  13. Gestern ein interessantes Gespräch mit jemanden aus meinem Gutmenschenkreis geführt. Auch hier hat man Zukunftsangst vor dem Islam und plant mittlerweile auf Grund der Kinder D zu verlassen. Auch für mich ziehe ich diese Möglichkeit in 3-4 Jahren in Erwägung. Meine Tochter sagt mir jetzt schon, daß Sie Deutschland nach dem Studium in 3-4 Jahren verläßt.
    Bin ich jetzt ein NAZI ?

    Eins verspreche ich – PI bleibe ich treu!

  14. Sehr aufschlußreich, die taz hat sich damit sicher keine Freunde gemacht….
    Allerdings hat jeder halbwegs Informierte doch nichts anderes vermutet, oder?
    Interessieren würde mich auch, welche Gelder hinter den ganzen Migrationsjubelmeldungen stehen.

    OT
    Die taz macht sich jetzt auch an die Bekämpfung des Antifeminismus:
    http://www.taz.de/Forscher-ueber-Maennerrechtler/!85892/

  15. Habe bei einem Lokal TV gearbeitet.
    Hatte ein Kunde genügend Werbung gebucht, gab gratis einen redaktionellen Bericht dazu. Um das ganze zu verstecken, lief es ein paar Wochen vor der Werbung.

    Aber das war noch anständig, im Vergleich zu den anderen illegalen Sachen.

  16. #13 Hoffmann v. Fallersleben (19. Jan 2012 10:42)

    Gestern ein interessantes Gespräch mit jemanden aus meinem Gutmenschenkreis geführt. Auch hier hat man Zukunftsangst vor dem Islam und plant mittlerweile auf Grund der Kinder D zu verlassen. Auch für mich ziehe ich diese Möglichkeit in 3-4 Jahren in Erwägung. Meine Tochter sagt mir jetzt schon, daß Sie Deutschland nach dem Studium in 3-4 Jahren verläßt.

    Ich hoffe doch die Auswanderung erfolgt in ein Land des „arabischen Frühlings“? 🙄

  17. #13 Hoffmann v. Fallersleben

    Ja, so ist es mit unseren Gutmenschen. Multikulti ist halt nur etwas für das gemeine Volk, das sich keine Waldorfschulen und Internate leisten kann. Im eigenen Vorgarten darf die herzliche Bereicherung aber nicht ankommen. Jahrzehnte lang auf die heutigen Zustände hinarbeiten und beim Betrachten der Ergebnisse kalte Füße kriegen und schleunigst unser Deutschland verlassen.

    Wer im Ausland bessere berufliche Chancen hat, von seinem erarbeiteten Geld endlich auch mal mehr im Portemonnaie behält, anstatt die Migrantenindustrie durchzufüttern, dem kann ich den Wegzug nicht verdenken.
    Ich hoffe nur, die jungen Leute kommen auch mal wieder zurück. Wir brauchen sie.
    Für mich kommt es niemals in Frage. Ich lasse mich nicht aus meinem eigenen Land werfen.
    Denn aus Angst wegzuziehen, ist ja im Grunde genommen ein Rauswurf.

  18. Das widerlische daran ist nicht, daß es so etwas gibt.

    Das Widerliche daran ist, daß die, die das machen selbst dann die Moralkeule schwingen und den Anspruch erheben Ernst genommen zu werden.

  19. Die erschreckende Erkenntnis, die daraus folgt, wenn man die Sache zu Ende denkt (oder von einem anderen Ausgangspunkt an sie herangegangen ist), ist:

    Pressefreiheit sorgt nicht für ehrliche Berichterstattung!
    Im Gegenteil: Pressefreiheit führt mit absoluter Sicherheit zu Meinungsmanipulation.

    Die Lösung wäre: Offizielle Pressezensur. Das ist aber auch eine Katastrophe. Dass dies zu staatlicher Meinungsmanipulation führt, liegt ja auf der Hand.

    Ich konnte dieses Dilemma nicht lösen.

    Man muss aber festhalten, dass Redefreiheit und Pressefreiheit nicht dasselbe sind und auch nicht dieselben Auswirkungen haben. Absolute Redefreiheit ist wirklich ausschließlich positiv, Pressefreiheit hingegen ist eine gespaltene Angelegenheit.

  20. Die FR ist keine Ausnahme. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung das es auch Zeitungen gibt, bei denen Koppelgeschäfte nicht funktionieren.

    Das Problem das hier beschrieben wird hängt auch mit der desaströsen wirtschaftlichen Situation der FR zusammen. Die taz agiert im selben Marktsegment, daher ist hier der angegriffene Mitbewerber sicherlich nicht zufällig ausgewählt.

    Aber was hat das ganze für uns PI´ler?

    Die Breitbandmedien liefern eingefärbte Informationen. Entweder schreibt der an seiner Karriere interessierte Zeilenknecht im vorauseilenden Gehorsam das was politisch korrekt erwartet wird, oder er ist auf Weisung des Anzeigenleiters positiv den Themen gegenüber eingestellt.

    Dumm ist nur, das die Leser immer noch glauben aus Tageszeitungen informiert und nicht desinformiert zu werden.

    Das verschweigen der Wahrheit, die falsche Färbung der Tatsachen, dies sind die Mittel der Tagespresse! Um nicht anzuecken müllen uns die Medien mit Unwichtigem zu und verschweigen die heiklen Themen.

    Hier liegt die Schuld der Journalisten:

    Im Verschweigen der Tatsachen über Migration, Islam und die EUDSSR.

    semper PI!

  21. Also ich lese mittlerweile die Junge Freiheit,da hat man auch ziemlich viel Werbung drin.
    Dass die NICHT linke Sachbücher o.ä. bewerben ,ist ja naheliegend:-()
    Für mich ist das zumindest in der Zeitung absolut o.k.

  22. Angeblich macht die FR bereits seit Jahren 20 Mio. € Verlust pro Jahr.
    Da ist auch ein Anzeigen-Boykott-Kampagne keine wirkliche Drohung mehr.
    Allerdings haben die SPD und Dumont auch nicht unbegrenzt Geld zum Verbrennen.

  23. #24 HausArafna

    es ist ein Unding, dass ein Zeitungskonzern wie die SPD auch in der Politik mitbestimmt. Die BRD ist eine gelenkte Demokratie wie Rußland. Ich lach mich jedesmal kaputt, wenn mal wieder ein Sozi über die mangelnde Pressefreiheit in Rußland rumjammert, ist bei uns doch nicht besser.

  24. Naja der Gipfel der kriminellen Energie ist sicherlich NICHT, auf ein in Österreich wohl noch bestehendes Bankgeheimnis hinzuweisen, auf das unsere Kavallerie noch keinen direkten Zugriff hat, aber gerne hätte. Natürlich nur, um das dort gelagerte Vermögen der gerechten Besteuerung für sinnvolle Zwecke zuzuführen, als da wären z.B. Weltsozialamt, Solarförderung und Abgeordnetenpensionen.

  25. @ #27 BePe
    Danke für den Link!

    Frankfurter Rundschau

    Verbreitung

    1/2010 142.999
    2/2010 138.476
    3/2010 137.748
    4/2010 133.163
    1/2011 127.512
    2/2011 125.360
    3/2011 121.550

  26. Zu den Einnahmen aus Anzeigenschaltungen ein Zitat aus dem Handelsblatt über die FR:

    Der massive Job-Abbau kommt alles andere als überraschend. Die FR leidet seit Jahren stärker als viele andere Blätter darunter, dass immer wenigen Anzeigen geschaltet werden, weil Werbetreibende den Lesern ins Internet folgen. 2009 summierte sich der Verlust bei der FR auf mehr als 20 Millionen Euro. Auch 2010 fiel nach Verlagsangaben ein Fehlbetrag im hohen zweistelligen Millionenbereich an.

    Das Kölner Medienhaus DuMont Schauberg hält 50 Prozent am FR-Verlag, dem Druck- und Verlagshaus Frankfurt. Weitere Gesellschafter sind die SPD-eigene Medienholding DDVG sowie eine Stiftung.

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/frankfurter-rundschau-schrumpft-zur-lokalzeitung/4015702.html

    Nun, von der Internetkonkurrenz bei der Werbung sind alle Zeitungen betroffen. Aber die FR kriegt auch im Internet kaum Werbekunden, siehe heutige online-Ausgabe der FR: http://www.fr-online.de/home/1472778,1472778.html
    Auf der Startseite sind lediglich 3 Touristik-Anzeigen, 1x Saturn-Hansa. Das war’s.

    Dazu muß man wissen, dass sich eine Zeitungsausgabe zu zwei Dritteln über Anzeigen finanziert, nur ein Drittel über den Zeitungsverkauf bzw. den Kaufpreis der Zeitung.

    Aber wer will schon in einer wirtschafts- und konsumfeindlichen Zeitung inserieren wie die FR es ist, und die Zielgruppe, die Leser der FR sind ebenfalls konsumlustlos, die springen nicht auf High-Tech an, Daimler sowieso nicht, dafür Bioprodukte. Die Bioproduzenten haben aber nur wenig Geld für Werbung übrig.

    Dagegen habe ich bei welt-online 14 Anzeigenschaltungen auf der Startseite entdeckt plus den von der Lufthansa vemarkteten Wetterbericht: http://www.welt.de/

  27. Mein vor ein paar Minuten geschriebener „comment awaiting moderation“: Hatte versehentlich drei Links gepostet, das war einer zuviel. Und das erst jetzt bemerkt. Hoffe, er wird noch freigeschaltet.

  28. Man könnte lachen, wenn es nicht so bitter ernst wäre: Der spiegel bzw. eine Gutmenschen-Studie empört sich über die bösen biodeutschen Eltern, die ihre Kinder nur in Kitas ohne zu viel Migrahis schicken. Mely Kiyak würde diese Eltern ja sowieso als Nazis beschimpfen….

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,809671,00.html

    PI, bitte macht da bald einen Artikel zu. Das ist nämlich total pi und auch sarrazin.

  29. Und es wurden wegen anhaltend hoher Verluste 88 der 190 Stellen abgebaut. Aus der schon zitierten Handelsblatt-Quelle entnommen:
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/frankfurter-rundschau-schrumpft-zur-lokalzeitung/4015702.html

    Dieses massive Stellenabschlachten zerstört das ganze Betriebsklima. Jeder Mitarbeiter muß fürchten, dass das so weiter geht.
    Und die Auflage ging ja auch nachdem diese Zahlen im Handelsblatt erschienen noch weiter zurück. Welcher Mitarbeiter bei der FR kann und will da noch mit freiem Kopf und ganzem Einsatz seiner Arbeit nachgehen.

  30. Die „taz“ soll nicht so puristisch tun, Geld brauchen sie alle, auch die „taz“, die potentielle Anzeigenkunden auch mit Werbeformaten lockt, die „einen auf Ihren Bedarf optimal zugeschnittenen Auftritt“ ermöglichen. Wenn da eine „Gegen Rechts“-Initiative ankäme, würde sich auch die „taz“, jede Wette, auf ein „Koppelgeschäft“ einlassen (der Artikel ist übrigens ein Jahr alt):

    „Die vielfältigen Werbeformate (auch Crossmedia), ermöglichen Ihnen einen auf Ihren Bedarf optimal zugeschnittenen Auftritt. Neben den klassischen Formen wie Anzeigen und Beilagen bieten wir Ihnen auch digitale Kommunikation sowie Sponsoring.
    Nutzen Sie die taz als ein durch hohe Glaubwürdigkeit ausgezeichnetes Umfeld für Ihre Werbung.“

    http://www.taz.de/zeitung/anzeigen-verlag/

  31. #35 Heta, die taz hat ja noch ihre Genossenschaftsmitglieder. Leute mit Genossenschaftsanteilen. Dazu ruft die taz regelmäßig zu Spenden auf. Ich vermute, ohne die Spenden und die Genossenschafts-Wohltäter könnte die taz nicht überleben. Genaue Zahlen habe ich aber nicht, ist nur eine Vermutung.

  32. zu 13 Hoffmann v. Fallersleben (19. Jan 2012 10:42)

    „…D zu verlassen. Auch für mich ziehe ich diese Möglichkeit in 3-4 Jahren in Erwägung….“

    Bitte bleiben Sie hier, denn nur gemeinsam können wir hier etwas verändern!!

    Cyrus

  33. DDVG-Holding:

    Unsere Beteiligungen
    Medienbeteiligungen

    Die ddvg ist an folgenden Verlagshäusern beteiligt (jeweils mit Nennung der wichtigsten Medienprodukte):

    „Westfälische Verlagsgesellschaft mbH“ mit 100%: ist mit 13,1% an dem „Zeitungsverlag Westfalen GmbH & Co. KG“ in Dortmund beteiligt (Westfälische Rundschau)
    „Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH“ mit 100%: ist mit 32,5% an der „Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG“ beteiligt (Cuxhavener Nachrichten, Niederelbe Zeitung)
    „Presse-Druck GmbH“ mit 100%: ist mit 57,5% an der „Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG“ in Bielefeld beteiligt (Neue Westfälische)
    „Druckhaus Bayreuth Verlagsgesellschaft mbH“ mit 47,5%: ist mit 62,5% an der „Nordbayerischen Kurier GmbH & Co. Zeitungsverlag KG“ beteiligt (Nordbayerischer Kurier)
    „Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH“ mit 40% (Frankfurter Rundschau)
    „Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG“ mit 40% (Sächsische Zeitung, Morgenpost Sachsen)
    „Frankenpost Verlag GmbH“ in Hof mit 35% (Frankenpost)
    „Suhler Verlagsgesellchaft mbH & Co. KG“ mit 30% (Freies Wort, Südthüringer Zeitung)
    „Druck- und Verlagsanstalt ‚Neue Presse‘ GmbH“ mit 30% (Neue Presse Coburg)
    „Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co.“ mit rund 23,1% (u.a. Hannoversche Allgemeine, Neue Presse Hannover, Göttinger Tageblatt). Darüber hinaus ist die Verlagsgesellschaft Madsack mit 50% an der „Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH und Co. KG“ (Leipziger Volkszeitung, Dresdner Neue Nachrichten) beteiligt.
    „Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft mbH“ mit 100% (vorwärts, Demokratische Gemeinde)
    „vorwärts-Buch Verlagsgesellschaft mbH“ mit 100%
    „ÖKO-TEST Holding AG“ mit 64,09%: ist mit 100% an der ÖKO-TEST Verlag GmbH (ÖKO-Test Magazin) beteiligt
    „TIVOLA Publishing GmbH“ mit rund 51%
    „tredtion GmbH“ mit 10%
    „Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH & Co. KG“ mit rund 9% (RPR1, RPR2)

    Druckereien

    Bayreuth Druck + Media GmbH & Co. KG (100%)
    Dräger + Wullenwever print + media Lübeck GmbH & Co. KG (70%)
    braunschweig-druck GmbH (70%)
    Hildesheimer Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ohne eigenen Geschäftsbetrieb)
    Wullenwever print + media Lübeck GmbH (100%, ohne eigenen Geschäftsbetrieb)

    Handel/Service

    Hamburger Pressepapier Vertriebsgesellschaft mbH (100%)
    IMAGE Ident Marketinggesellschaft mbH (100%)
    vorwärts: buchhandlung + antiquariat GmbH (100%)
    Office Consult GmbH (100%)

    Tourismus

    FFR Ferien-, Freizeit und ReiseService GmbH (100%)

    Und der SPD-Ableger gibt bereitwillig selbst über die Absichten Auskunft. (incl. Schreibfehler) 😀

    Geschichtliche Wurzeln

    Schon für die Frauen und Männer aus der Gründergeneration der Arbeiterbewegung, also vor 150 Jahren, war der Satz „Wissen ist Macht“ von elementarer lebenspraktischer Bedeutung. Er stand Pate für das damalige Engagement der SPD im Zeitungswesen.

    Allerdings bewirkte auch der politische Druck des Sozialistengesetzes und die Unmöglichkeit, in Deutschland sozialdemokratishe Gedanken und Ziele zu verbreiten, dass jeweils vor Ort Druckereien, Buch- und Zeitungsverlage, Parteihäuser entstanden. Dafür haben die Genossen gespart; jeder Einzelne trug zu den viel zitierten Arbeitergroschen bei. Das Vereinsrecht bot keinen Schutz, sondern vor allem obrigkeitsstaatliche Kontrolle. Deshalb wurden von Anfang an Treuhänder bestimmt, um das Vermögen zu halten. Heute müssen die Parteien als nicht eingetragene Vereine weiter mit Treuhändern arbeiten.

    http://www.ddvg.de/wirueberuns/woherwirkommen/

    Tja, wer die Medien kontrolliert, kontrolliert die Meinung der Bürger.

    3. MEDIEN UND IHR EINSATZ IM DRITTEN REICH

    3.1. DIE PRESSE

    3.1.1. Presselandschaft im Dritten Reich

    3.1.1.1 Die Nationalsozialistische Parteipresse

    Bei der Parteipresse handelte es sich nicht nur um ein oder zwei Blätter, nein, es waren bedeutend mehr, auch wenn ihre Auflagen teilweise unbedeutend waren.
    So wurden 1932 lediglich der Völkische Beobachter, der Freiheitskampf (Dresden) und der Angriff in einer Auflage von über einhunderttausend Exemplaren gedruckt. Demzufolge las nur ein kleiner Teil der damals elf bis zwölf Millionen NSDAP-Wähler ein Parteiorgan. Die verkaufte Gesamtauflage der reichsdeutschen Tagespresse lag zwischen 500.000 und 750.000 Exemplaren.
    Erst nach der Machtergreifung entwickelten sich viele der vor 1933 nahezu bankrotten „Kampfblätter“ zu auflagestarken Tageszeitungen. So verfügte bald jede Parteiorganisation über eine eigene Zeitung. Die neuen Organe hießen Das Schwarze Korps (SS-Zeitung), Der SA-Mann, Der Arbeitsmann, Die deutsche Arbeiterfront. Dazu kamen noch die Organe der NS- Frauenschaft und der Jugendorganisationen. Jetzt hatten sich die Wirkungsmöglichkeiten der Propaganda enorm gesteigert, es gab kaum noch einen Deutschen, der nicht mindestens ein Parteiorgan las.

    http://germanistory.worteinheiten.de/wiss/HAreich.htm

    Ein ganz pöhser Schelm und „Rechtspopulist“, der hier Parallelen findet und den heutigen Sozen parteiische Meinungsmanipulation…Verzeihung…Meinungsmache unterstellt.

  34. Man schiebe die Kirche wieder ins Dorf. Seit wann genießt die taz hier eine solche Glaubwürdigkeit? Der Autor wollte wohl unebdingt seine Story und hat daher ein wenig unscharf formuliert, man könnte auch sagen manipuliert.

    Die Beilage „Mainsign“ ist eben nicht Teil der redaktionellen Zeitungsseiten, sondern eben genau das: Eine Werbebeilage, die auch eindeutig als solche gekennzeichnet ist, weshalb man auch nicht jeden Text darin als Anzeige kennzeichnen muß. Jedem Leser ist auf den ersten Blick (schon wegen der separaten Heftung und Seitenzählung) klar, dass er hier ein Werbeblatt in der Hand hält und nicht den Lokalteil oder dergleichen. Um diese Beilagen attraktiver zu machen, enthalten sie dann neben den Anzeigen auch Bilder und Lesestücke, die oft auch der Auftraggeber bezahlt. Das gibt es in nahezu allen Zeitungsverlagen und ist Teil des Anzeigengeschäfts, nicht anders als in separaten Anzeigenblättern. Gefälligkeitstexte in der Nähe von Anzeigen würde wohl auch die FR ablehnen, wie es die übrigen Blätter getan haben-bei vielen Lokal- und Regionalzeitungen, die sich oft immer mehr dem Niveau von Verteilblättern annähern, würde ich da allerdings auch keine Garantie mehr übernehmen.

  35. Die Verluste der FR muss DuMont alleine ausgleichen, die SPD Holding muss nichts zahlen. DuMont hat auch die vollständige Kontrolle über die FR. Die Inhalte der FR kommen auch teilweise von einen gemeinsammen Newsdesk aller DuMont Zeitungen.

  36. Die FAZ berichtete diese Woche schon über die Auflagenentwicklung im 4. Quartal 2011. Danach hat die FR erfreulicherweise erneut 8,1 % verloren. Geht die Entwicklung in dem Tempo weiter, liegt die Auflage bald unter 100.000 (was natürlich immer noch zu viel ist für das linke Käse- und Lügenblättchen). Seht einfach demnächst mal unter http://www.ivw.eu nach.

    Auch die SZ hat 2,2 % verloren.

    Boykottiert die Mainstreammedien, fördert JF, SEZession etc.

  37. „#41 Sadiq al-Sharq al-Awsat (19. Jan 2012 16:44)

    Man schiebe die Kirche wieder ins Dorf. Seit wann genießt die taz hier eine solche Glaubwürdigkeit?“

    Wieso nicht? Die Taz geniesst bei mir (dem Author) dieselbe Glaubwürdigkeit wie jede andere Zeitung, nämlich nahezu null 😛

    „Der Autor wollte wohl unebdingt seine Story und hat daher ein wenig unscharf formuliert, man könnte auch sagen manipuliert.“

    Falls die Kritik an mich & nicht die Taz geht – schaun wir mal ob deine Argumente auch stimmen:

    „Gefälligkeitstexte in der Nähe von Anzeigen würde wohl auch die FR ablehnen“

    Bitte das Zitat oben lesen. Der Taz Autor hat nach Gefälligkeitstexten in der Nähe von Anzeigen gefragt (Von der Werbung für Steuerhinterziehung mal ganz abgesehen):

    “Wir wollen Anzeigenumsatz generieren und insofern – wenn Sie heute mit dem Thema ‘Solarenergie’ kommen, dann machen wir halt nächste Woche das Thema Solarenergie.”

    „Die Beilage “Mainsign” ist eben nicht Teil der redaktionellen Zeitungsseiten, sondern eben genau das: Eine Werbebeilage“

    Es ist ein Kulturmagazin – zumindest nach eigener Beschreibung – und keine Werbebeilage. Ich zitiere oben die genaue Formulierung ‚Grosstadtmagazin dass der FR beiligt‘, sie ist im Taz Artikel auch nachzulesen. Im Inet wird Mainsign auch als Kultur und Stylemagazin beworben.

    „die auch eindeutig als solche gekennzeichnet ist“

    Kannst du mir einen Link dazu geben dass das Kulturmagazin als Werbezeitung gekennzeichnet ist?

    „Jedem Leser ist auf den ersten Blick (schon wegen der separaten Heftung und Seitenzählung) klar, dass er hier ein Werbeblatt in der Hand hält“

    Ist das die ‚Kennzeichnung‘?

    -> Also ich bin auch super kritisch bei der Taz & dich ehrt dass du die FR verteidigen willst aber wenn du dir den Taz Artikel und die anderen Vorgänge anschaust bleibt als einziges Argument dass andere Zeitungen noch schlimmer sein könnten.

  38. „…Dabei schickt das Neue Deutschland die Bestellungen lediglich an den Reiseveranstalter weiter. Aber die Leser fallen darauf rein. „Die lesen das ND wie die Bibel“, sagt der Mitarbeiter.“

    LoL :o)))

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