Henryk M. Broder interviewt Thilo Sarrazin

Thilo Sarrazin läßt wieder von sich hören. Sein Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ ist jetzt als Taschenbuch erschienen. Das neue Vorwort faßt anscheined  die bisherigen Ereignisse zusammen, wie dieses Blog berichtet. Nun hat auch Broder in der Welt ein lesenswertes Interview geführt. Darin erscheint z.B. der SPD-Boß Gabriel als ziemlicher Charakterlump, um einen Punkt herauszugreifen. Man kann es nicht anders sagen.

Auf die Frage der Welt, ob er noch irgendein Verhältnis zu Sigmar Gabriel habe, das:

Nein. Gar nichts. Null. Wissen Sie, wenn man mal mit einem Menschen durch ist… Erst hat er mir gegenüber den Eindruck erweckt, als stünde er auf meiner Seite. Und anderthalb Stunden später will er mich aus der Partei rausschmeißen.

Dann der Versuch, mit Hilfe von Gerhard Schröder zu einem Kompromiss mit mir zu kommen. Nach dem gescheiterten Parteiausschlussverfahren die mir übermittelte Bitte, ich möchte das nicht weiter kommentieren, dann wird er in einem Interview gefragt, was er am meisten bedauert, und er sagt: „Dass ich es nicht geschafft habe, Thilo Sarrazin aus der Partei zu werfen.“ Damit ist für mich der Stecker gezogen. Und wo der Stecker gezogen ist, da fließt weder positive noch negative Energie.

Sarrazins Einschätzung trifft auf diesen Herrn haarscharf zu. Freuen Sie sich übrigens, Sarrazin hat ein neues Buch in Arbeit für Mitte des Jahres!