Islam – frei von kritischem, rationalen Denken

Der Islam ist in Europa auf dem Vormarsch, deshalb muss seine Ideologie thematisiert, darf nicht übersehen und totgeschwiegen werden. Das Buch wagt eine tabulose Beschreibung des immer noch im Mittelalter verharrenden Islam. Die Fakten zeichnen ein beunruhigendes Bild einer fremden Weltanschauung, die mit der abendländischen Kultur kollidiert.

(Auszug aus dem neuen Buch von Bert Conrados: Die islamische Ideologie)

Die Vertreter des islamischen Systems, mit seiner Verschmelzung von Recht, Religion, Politik und Gesellschaft, sind noch weit entfernt von einer aufgeklärten Betrachtung ihrer Religion. Das Buch bietet einen Einblick in ein erschreckend schlichtes Gottesbild, in eine absurde Vision vom Jenseits.

Alles beginnt – für Muslime – mit der Shahada. Mit dieser Formel bekennt sich der Muslim zum strengen Monotheismus, zu Mohammeds prophetischer Sendung und zu dessen Offenbarung, dem Korân, und somit zum Islam selbst.

Kapitel 16

Shahada, das islamische Glaubensbekenntnis

Das islamische Glaubensbekenntnis (Shahada) ist das erste, was einem muslimischen Neugeborenen nach der Geburt ins Ohr geflüstert wird. Es muss fünfmal täglich vom gläubigen Muslim gesprochen werden: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass Mohammed sein Gesandter ist.“ Das Glaubensbekenntnis ist unverzichtbarer Bestandteil des Gebets und aller wichtigen Riten, und wird auch zur Bekräftigung von Aussagen rezitiert. Wenn ein Nicht-Muslim die Shahada vor zwei Zeugen in freiem Willen bewusst und aufrichtig spricht, bekundet er seinen Übertritt zum Islam – ein Schritt der nie mehr rückgängig zu machen ist. Auf die Abkehr vom Glauben steht die Todesstrafe.

Der Text der Shahada ist durch das zentrale Wort „bezeugen“ problematisch. Denn nur der kann bezeugen, der etwas weiß – nicht der, der etwas glaubt. Wissen ist die Substanz, die notwendig ist, wenn man bezeugt. Niemand weiß jedoch, dass es einen Gott namens Allah gibt, und ebenso weiß niemand, dass Mohammed sein Gesandter ist. Beides wird zwar behauptet, aber die Existenz Allahs und die Eigenschaft Mohammeds als Gesandter kann nicht als reale Tatsache verstanden werden. Es ist keine nachgewiesene Wahrheit, sondern wird von Gläubigen nur angenommen.

Korrekt wäre die Shahada-Formulierung: Ich glaube – und nicht: Ich bezeuge. Glauben wiederum heißt: Nichtwissen. Der Gläubige ist also irrtumsgefährdet. Er kann nicht sicher sein, dass das, was er glaubt auch zutreffend ist. Das heißt: Allah muss es nicht wirklich geben, natürlich auch keinen anderen Gott. Niemand kann eine Begegnung mit Allah bezeugen. Zu keiner Zeit hat ihn jemand gesehen. Auch kann niemand die Beauftragung Mohammeds als Gesandten Allahs bezeugen. Nur Mohammeds eigene Worte verleihen ihm den Status des göttlichen Propheten. Mohammeds Selbstverständnis aber, speist sich aus seinem subjektiven Gefühl, kann sich nicht auf nachvollziehbare Fakten beziehen. Die Bezeugung ist also eine Falschaussage und damit eine bewusste Lüge.

Auch die Ableitung zum Begriff „Überzeugung“ bringt nicht die eindeutige Wertigkeit die das Wort bezeugen hat. Eine Überzeugung stellt die festere Form des Glaubens dar, sie muss aber nicht zwangsläufig auf Tatsachen beruhen und ist letztlich dem Irrtum ausgesetzt. Man kann, wenn man einen starken Glauben hat ein überzeugter Moslem sein, aber auch als solcher ist es unmöglich, im Hinblick auf die Aussage der Shahada, als Zeuge im Sinne von „bezeugen“ aufzutreten. Die Shahada ist ja auch per Definition ein Glaubensbekenntnis und keine Zeugenaussage. Dieser philosophische Diskurs macht deutlich: Das islamische Glaubensbekenntnis ist in seiner Form ebenso anmaßend wie unsinnig.

Kapitel 60

Der Glaube ist eine Flucht in die Illusion

Es ist falsch, den religiösen Glauben allgemein zu tabuisieren und unkritisch hinzunehmen. Der Glaube hat eine differenzierte Wertigkeit, die von der persönlichen Intelligenz und der faktischen Realität beeinflusst wird. Vieles ist heute erklärbar und bedarf des Glaubens nicht. Die alten Lehren der Religionen sind überholt und die Vertreter der Götter sind nicht mehr ernst zu nehmen. Das trifft besonders auf den Islam zu, der ja unverrückbar im siebten Jahrhundert verharrt.

Alle religiösen Überzeugungen haben gemein, dass das jeweils geglaubte und die Gottesvorstellung einer realistischen Prüfung nicht standhält. Schon die große Zahl der unterschiedlichen Gottheiten, die im Laufe der Jahrtausende erfolglos verehrt wurden, sind Beweis dafür, dass jeder Gottesglaube absurd ist. Auch die rationale Beurteilung des Glaubens an Allah muss zu dem Schluss kommen, dass dieser Gott – wie alle anderen Götter – nicht existent ist. Es ist naiv und gefährlich an göttliche Wesen zu glauben und dem Mythos Gott zu huldigen. Naiv ist der Glaube, weil er mit unreifen, kindlichen Vorstellungen einhergeht, und gefährlich, weil er den Blick für die Wirklichkeit verstellt. Gott und das Jenseits existiert nicht, weder spirituell, noch transzendental. Der Glaube ist eine Flucht in die Hoffnung, in die Illusion; ist eine Entfernung von den irdischen Realitäten.

Der Glaube wird nicht richtiger, erfüllt sich auch nicht, wegen einer großen Masse von momentan Gläubigen. Er wird nicht zutreffender, wenn die Glaubensgemeinschaft aus vielen hundert Millionen Mitgliedern besteht. Die Zahl der Anhänger einer Religion gibt lediglich Auskunft über die Menge der beeinflussbaren schlichten Gemüter, belegt die geistige Einschränkung einer Vielzahl Betroffener, die ja in der Regel nicht durch Erkenntnis oder Überzeugung zum Glauben gekommen sind, sondern in eine Religionsgemeinschaft hinein geboren wurden und später nicht zu einer kritischen, intelligenten Betrachtung fanden.

Rational denkende Menschen stehen staunend vor der Inbrunst mit der die Masse der Muslime Allah und seinen Propheten verehrt. Die Fähigkeit zu glauben wird sogar zweifach gefordert: Laut Glaubensbekenntnis besteht erstens, die zwingende Forderung zum Glauben an Allah, sowie zweitens, die Forderung, die prophetischen Eigenschaften Mohammeds anzuerkennen. Obwohl der zwiespältige Charakter Mohammeds bekannt ist, die negativen Seiten unübersehbar sind, wird er als Gesandter Allahs ohne Vorbehalte angenommen und zum vollkommenen Menschen stilisiert.

Für alles andere als vollkommen hält Ali Sina, ein iranischer Ex-Muslim, den Propheten. Ali Sina ist der Gründer von „Freedom International“, einer Organisation für muslimische Apostaten. Er sagt: Mohammed war ein Narzisst, ein Pädophiler, ein Massenmörder, ein Terrorist, ein Frauenhasser, ein Lustmolch, ein Kult-Führer, ein Irrer, ein Vergewaltiger, ein Folterer, ein Attentäter und ein Plünderer.“ Ali Sina bietet dem, der das Gegenteil beweisen kann 50.000 Dollar. Niemand hat den Preis bisher eingefordert. Kein Wunder, denn die Beschreibung basiert auf islamischen Texten, Hadithen und Zeugnissen von Zeitgenossen.

Die bedingungslose Akzeptanz Mohammeds und seiner Lehre erfordert eine besondere Struktur der Intelligenz: Der Bereich „Islam“ liegt offensichtlich in einer geistigen Sektion, die frei ist von kritischem, rationalen Denken. Die muslimische Lehre ist einer Gehirnwäsche gleich in den Köpfen verankert, wird blind und stoisch gelebt, einschließlich der Auswüchse, die sich im Terrorismus ausdrücken. Der Schweizer Publizist Frank A. Meyer sagt: „Diese Religion erstickt die Intelligenz der Gläubigen. Islam bedeutet eine religiöse Behinderung.“

Zweifellos ist die Religionsfreiheit ein hohes, schützenswertes Gut, aber eine realistische Beurteilung des Geglaubten muss erlaubt sein. Denn die Wahrscheinlichkeit dass der Glauben zutreffend ist, lässt sich durchaus per Ratio herausfinden. Die Analyse des Glaubens wird ergeben, dass er sich weitgehend von der Hoffnung nährt. Die Hoffnung auf Positives ist ein elementares menschliches Bedürfnis, und die Grundlage der religiösen Bewegungen. Wenn der Glaube von der Hoffnung getrennt wird, bleibt kaum noch „gläubige Substanz“ übrig.

Falls der Muslim sich frei macht von dem Gedanken Allah spreche durch Mohammed, wäre das der erste Schritt sich von dem Zwang des Glaubens zu lösen. Die Aussagen Mohammeds sind nicht unbedingt von außerordentlicher, göttlicher Qualität. Sie beschäftigen sich mit ganz banalen irdischen Dingen, mit unglaublichen Visionen des Jenseits. Oder sie beschreiben das Reich Allahs mit pathologischer Fantasie. Der Prophet war in seinem Selbstverständnis hemmungslos genug, mehrere Offenbarungen in eigener Sache zu produzieren. So gab „Allah“ grünes Licht in Bezug auf die sexuellen Wünsche des Propheten. Auch diese peinlichen Verse werden vom Moslem unbeeindruckt als Allahs Wort akzeptiert.

» Siehe auch Teil 1 des Auszugs aus dem Buch

(Auch als e-book erhältlich)