Seit dem 12. Januar läuft ein wunderbarer Thriller in unseren Kinos, der hier einmal jedem Leser wärmstens zu empfehlen ist. Der Name dieser Filmperle ist „Das System – alles verstehen heißt alles verzeihen“.

(Von Arent)

Kino Zeit schreibt im Review:

Wie macht man das Geschäft seines Lebens? Ganz einfach: Man kontaktiert die richtigen Freunde in den richtigen Positionen, räumt ein paar Konkurrenten aus dem Weg und wirft alle Skrupel über Bord. Nur ein Klischee? Wohl kaum, wenn sogar ein Ex-Bundeskanzler wenige Monate nach seiner Abwahl sein Geld mit einer gigantischen Gas-Pipeline verdient, für deren Bau er sich in seinem Amt vehement ins Zeug gelegt hatte. Aber es sind weniger die Seitenhiebe auf aktuelle und DDR-historische Machenschaften, die Marc Bauders Politkrimi Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen so sehenswert machen. Es ist vor allem die Auseinandersetzung mit einem universellen Thema: Wie funktioniert Macht und wie verführt sie die Menschen?

Trailer zum Film:

Im Grunde sollten Schulklassen den Film sehen – einfach, um sie über die Abgründe unserer neueren deutschen Geschichte aufzuklären. Um ihnen verständlich zu machen, wie leicht Menschen zu manipulieren sind. Und um herauszuarbeiten, wieso Medien und Politik in Deutschland nicht mehr in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen. Dazu, abgesehen von Gas-Pipelines von Ex-Bundeskanzlern, dem Transport von Tatwaffen durch ehemalige Außenminister und plötzliche Todesfälle unter Jugendrichtern, ein paar aktuelle Beispiele:

Mord an Ohnesorg durch IM Karl Heinz Kurras

Vor ein paar Tagen wurde durch den Spiegel bzw. durch die Bundesanwaltschaft bekannt, dass der IM Karl Heinz Kurras Benno Ohnesorg gezielt erschossen hat und die Berliner Polizei diesen Vorgang massiv vertuschte. Seltsamerweise hatte die Staatsanwaltschaft Berlin erst letztes Jahr die Ermittlungen wegen mangelnder Beweise einer gezielten Erschießung, einer Vertuschung durch die Berliner Polizei bzw. Verstrickung des Mfs eingestellt:

Es gebe keine Anhaltspunkte für einen Mordauftrag des MfS und zuwenig Anhaltspunkte für eine Unterdrückung oder Manipulation von Beweisen für eine vorsätzliche oder fahrlässige Tötung in seinen früheren Prozessen, so dass die rechtlichen Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme des Prozesses fehlten.

Die Bundesanwaltschaft sieht das interessanterweise seit Januar 2012 ganz anders:

[…] die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft [ergaben] neue Indizien für eine gezielte Erschießung Ohnesorgs und deren Vertuschung durch die damalige Westberliner Polizei: Auf einem bisher unbekannten Film des SFB sei Kurras im Umriss mit einer Pistole in der Hand zu sehen, der sich Sekunden vor dem Schuss unbedrängt auf Ohnesorg zubewege. Eine Fotografie zeige den zielenden Schützen, gestützt auf einen Polizeikollegen, der nie befragt worden sei; eine weitere Fotografie zeige Kurras und dem Einsatzleiter Helmut Starke, der Kurras erst nach dem Todesschuss bemerkt zu haben behauptete.

Die Reaktionen der damaligen Weggefährten der Studentenbewegung sind erschrocken. So versichert sich Thomas Schmid seiner Welt nur zwei Tage später selbst in einem eigens geschriebenen Artikel:

Nein, die Aufdeckung der Stasi-Verwicklung von Kurras war kein Grund, die Geschichte der Studentenbewegung ganz neu und unter veränderten Vorzeichen zu erzählen. Was als Freiheitsrevolte begonnen hatte, wurde durch Kurras’ Stasi-Söldnertum nicht zu einem Ergebnis kommunistischer Manipulation.

„Ganz“ sicher ist sich der frühere Befürworter der „proletarischen Revolution“ offenbar dabei selbst nicht.

Stasi Verstrickung von Horst Mahler

Auch andere prominente Links- und Rechtsextremisten waren von der Stasi angeworben – wie beispielsweise Horst Mahler:

Auf Mahlers Stasi-Verstrickung sind die Strafverfolger dem Bericht zufolge bei neuen Ermittlungen zum Tod des Studenten Benno Ohnesorg gestoßen, der 1967 vom Polizisten Karl-Heinz Kurras erschossen wurde.

Unterwanderung des Bundestages und anderer Behörden

Schon länger bekannt ist das Betreiben von Geschichtspolitik und die Unterwanderung des Bundestages selbst durch die Stasi:

Vor Stolz kaum gehen kann Markus Wolf […] Es folgen sechs Seiten stichwortartige Leistungsschau […] die nicht nur interne Papiere aus dem Bonner Auswärtigen Amt beschafft, sondern auch erfolgreich Industriespionage (unter anderem gegen IBM und Siemens) und Geschichtspolitik (durch die „Nazijägerin“ Beate Klarsfeld) betrieben habe.

Immerhin 48 der 518 Mitglieder des sechsten Deutschen Bundestages (1969 bis 1972) hatten in irgendeiner Form Kontakt zur Stasi – einige als Inoffizielle Mitarbeiter (IM), also vorsätzliche Spitzel in Diensten der DDR, die meisten als unwissende „Betroffene“, die „konspirativ“ abgeschöpft wurden. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Marianne Birthler und die Leitung ihrer Stasi-Unterlagen-Behörde bereits seit anderthalb Jahren über diese Tatsache informiert sind, aber weder den Bundestag noch die Öffentlichkeit davon unterrichteten.

Hubertus Knabe musste sogar seine Veröffentlichung über die unterwanderte Republik in der Gauck Behörde aus politischer Korrektheit entschärfen:

Dies sei ein „Behördenbuch“ kritisiert Staadt und kommt noch einmal auf die Geschichte von Knabes Doppel-Veröffentlichung zurück – innerhalb der Gauck-Behörde, wo Knabe arbeitet, habe der Autor nur eine „verstümmelte“ Version seiner Thesen präsentieren können, um „politisch korrekt“ zu bleiben.

Mehr als 20.000 Westdeutsche lieferten regelmäßig Informationen aus Parteien, Verbänden, Unternehmen, Kirchen, Medien, Universitäten, Geheimdiensten und der Bundeswehr.

Überwachung der Linkspartei durch Verfassungsschutz

Die gerade stattfindende parteiübergreifende Entrüstung bestimmter Einzelpersonen über die Überwachung von sozialistischen Parteien in ihren verschiedenen Spielarten stimmt vor diesem Hintergrund nachdenklich. So ist die Überwachung der Linkspartei genauso wenig wie die der NPD etwas Neues – sondern findet vielmehr seit zwei Jahrzehnten statt – wie der Verfassungsschutz, etwas verdutzt über die plötzlichen Angriffe, argumentiert. Die sonderbare Entrüstung ist vielmehr den so genannten „Dönermorden“ zuzurechnen. In der alten Lagerlogik des Kalten Krieges folgt aus Morden des nationalsozialistischen Milieus für führende Politiker wie Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Beobachtung des sozialistischen Milieus einzustellen:

„Wenn es tatsächlich wahr ist, dass langjährige Bundestagsmitglieder bis hin zur Bundestagsvizepräsidentin überwacht werden, wäre das unerträglich.“ Nach der Pannenserie um die Ermittlungen gegen die rechtsextreme Zwickauer Terrorzelle solle der Verfassungsschutz seine Arbeit und seine Schwerpunkte überdenken.

Was die Morde von Zwickau mit der Verfassungsfeindlichkeit der Linkspartei zu tun haben bzw. wieso diese Morde ein Argument für oder gegen die Beobachtung der Linkspartei sein können begründet Leutheusser-Schnarrenberger nicht. Sieht man sich die programmatischen Überscheidungen, personellen Wanderungen und das gemeinsame Wählersegment von Linkspartei und NPD an, wären diese Morde wohl eher ein Argument für als gegen die Überwachung der Linkspartei.

Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und sich fragen, wieso nach der Wende kein klarer Schnitt gemacht wurde – und jede sozialistische Partei, sei es SED oder NPD, verboten wurde. Denn die Verstrickungen und Seilschaften des Kalten Krieges, an denen Medien und Politik in Deutschland bis heute kranken, erreicht vor allem eines – dass sich das demokratische Lager gegenseitig zerfleischt und neuen Extremisten eben nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkt:

Am vergangenen Wochenende trafen sich in Essen rund 6500 Menschen zu einem Festival der „Grauen Wölfe“. Hinter diesem Namen verbergen sich laut Verfassungsschutz türkische Rechtsextremisten. Doch die öffentliche und politische Resonanz auf den Radikalentreff blieb niedrig.

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40 KOMMENTARE

  1. Mich wundert gar nichts mehr.

    Die Stasi hat es drauf, faehrt mit IM Erika unser Land endgueltig an die Wand.
    Gut, dass der Michel nie aufwacht.

  2. Karl-Heinz Kurras verhöhnt die deutsche Justiz, vor der er sich auch früher schon nicht gefürchtet hatte.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/26/ein-ddr-spion-feixt-gegen-den-rechtsstaat/

    Trotz der DDR-Propaganda wusste er genau, dass es sich eben doch um einen Rechtsstaat handelte, der selbst Staatsfeinde nicht grausam verfolgte, und schon gar nicht um einen Polizeistaat, der den Bürgern hinterherspionierte.

    (Die Staatssicherheit war einer der wenigen Disziplinen, in der die totalitäre DDR der BRD naturgemäß überlegen war)

    Auch die RAF-Terroristen hatten keine Angst vor den Repressionen eines angeblichen „Polizeistaats“. Sie gaben zwar vor, „Hitler“ zu bekämpfen – wußten aber genau, dass es ein „Hitler“ war, der sich skrupelhaft an das Grundgesetz hielt und auf Grund der historischen Schuld stark zu schlechtem Gewissen neigte.

    Sympathisierende Anwälte, die den Rechtsstaat bis zum Äußersten und oft noch weiter ausreizten, waren von Anfang an Teil der Bewegung gewesen:

    Zuerst Horst Mahler – danach der besonders miese Klaus Croissant, durch den etliche Sympathisanten erst zu Terroristen wurden.

    Und selbstverständlich die etwas feineren Herren, die sich nicht selbst die Hände schmutzig machten, und später bemerkenswerte Karrieren im angeprangerten „Unrechtsstaat“ machten.

    Die autoaggressiven Handlungen der inhaftierten Baader-Meinhof Bande erfolgten keineswegs aus Verzweiflung über die staatlichen Maßnahmen (auch wenn es den Anwälten erstaunlich gut gelungen war, das Bild eines, die „politischen Gefangenen“ folternden und sogar mordenden Staates zu verbreiten), sondern aus Frustration, dass der verhasste Staat nicht vor ihrem Größenwahn in die Knie gegangen war.

  3. Bei uns in Offenburg ist dieser Film noch nicht einmal in der Filmvorschau.

    Wundert mich eigentlich nicht, da die meisten ja eh lieber eine Ablenkung vom realen Leben sehen wollen.

  4. Wichtig ist eigentlich nicht, wie viele der MdB StaSi-Kontakte hatten, sondern welche Positionen sie inne hatten.

    Was ist mit Frau Merkel, die von Wulff immer mehr ultimative Entschuldigungen verlangt, aber ihre eigenen Stasi-Spitzelbilder und ihre Akte dem Volk mit juristischen Beschlüssen entzieht.

    Fakt ist, müsste sich unsere Bundestagsabgeordneten einem Verfahren unterziehen, wie in den USA, wäre die Bundesanwaltschaft nicht mehr arbeitsfähig. Schon alleine deswegen, weil viele Richter und Staatsanwälte (Polit-Lakaien) nach Parteizugehörigkeit und Proporz bestimmt („gewählt“) werden und der Rest des Parlaments verfassungsfeindliche Intentionen oder eine solche Vergangenheit haben.

  5. Danke Arent, genial.

    Herrn Knabe ist übrigens nur zu Danken für seine Arbeit im Sinne der Aufklärung über die Rotfaschisten, die sich in der Öffentlichekeit tummeln.
    Irgendwie hat man vergessen, die SED zu verbieten nach 89.

  6. OT

    In den Nachrichten ist heute wieder und verstärkt vom Kampf gegen Rechts(extremismus) die Rede.

    Zur Sprache kommt auch immer wieder die sog. Zwickauer ZELLE. Aber wo ist das NETZWERK?

  7. Kurras wurde von den westdeutschen Behörden geschützt, weil es keinen Grund gab, zu vermuten, er habe absichtlich gemordet.

    Dazu hätte es sich schon um einen Stasi-Agenten handeln müssen, der absichtlich „Spannung“ provozieren wollte.

    Genau das, was später in linken (von Moskau aus gesteuerten) Medienkampagnen immer wieder von angeblichen westlichen Agenten behauptet wurde.

    Ob die Stasi einen expliziten Auftrag gegeben hatte oder nicht, nutzte sie Ohnesorgs Tod für Kampagnen, die durch von ihr finazierte und gesteuerte Medien wie „Konkret“ und linke Studentenorganisationen umgesetzt wurden.

    Bei vollem Bewußtsein, dass es sich bei Kurras um ihren eigenen Mann gehandelt hatte, verfolgte die Stasi höchst erfolgreich eine „Strategie der Spannung“.

    Kein Wunder, dass man bei der Anprangerung einer angeblichen „Strategie der Spannung“ durch westliche Geheimdienste so viel Phantasie zeigte.

    Schließlich hatte man praktische Erfahrungen.

  8. Hab ich auch gehört auf der Arbeit, sudelten die durch die micros, die haben sich da verspo’cken..

    Irgendwann dürfen wir uns das zwanghaft in der Wohnung anhören, wie das gesudel in Nordkoreas wohnungen 😀

  9. Auf phoenix lallt gerade des sozi karsten heye gegen rechts.

    Und bosbach haut in die gleiche kerbe.
    Die ewig-gestrigen usw. sind schuld.

  10. Wahrscheinlich ist das „NSU-Netzwerk“ mehr ein virtuelles Kunstprodukt der Medien, denn Wirklichkeit.

    Es gilt, so lange es kein Urteil gibt, immer noch die Unschuldsvermutung, zumindest in einen Rechtsstaat.

    Aber was soll es, wir leben in einer immer mehr nach links driftenden Gesellschaft, die bewusst die bürgerliche Gesellschaft ruiniert und und diesem Teil der Gesellschaft immer den bösen „rechten“ Sozialisten Hitler um die Ohren haut und „Rechts“ mit bürgerlich gleichsetzt.

    Damit wird die sozialistische Agenda bestens vor Kritik immunisiert.

    Vergessen wir eines nicht und sagen es immer wieder.

    „Hitler und seine NSDAP waren Sozialisten, so wie heute die Linke, die SPD und die Grünen SOZIALISTEN sind.“

    Auch nicht zu vergessen. Nach der Machtübernahme des Sozialisten Hitlers traten nicht Wenige Genossen der NSDAP bei, so groß waren die ideologischen Unterschiede gar nicht.

    Und noch eines ist auffallend.

    Warum kommen so viele „Rechte“ aus DDR und nicht aus der ehemaligen BRD? Liegt és an der sozialistischen Sozialisation?

    So verschmilzt das links/rechts-Schema zu einem wahren SOZIALISMUS.

    So wie bei dem Islam, es gibt keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus – es gibt nur einen Islam!

  11. Ich mag fast nicht glauben, dass der Film „Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen“ so wunderbar wie beschrieben ist. Schon allein, weil es sich um eine Produktion des „Kleinen Fernsehspiels“ im ZDF handelt, und das ist von vorn bis hinten politkorrekt. Gefördert wurde „Das System“ ohne Ende von MDM, MBB, BKM, DFFF, in Kooperation mit der Jahn-Behörde (vormals Birthler/Gauck), Abgeordnetenwatch, Transparency International usw., kommt mir alles verdächtig vor.

    ZDF-Redakteur Burkhard Althoff war auch zuständig für den Film „Shahada“ des Deutsch-Afghanen Qurbani, der „die Widersprüche zwischen der islamischen und der deutschen Kultur filmisch verkitten“ wollte. Und der junge Jacob Matschenz ist nicht grade ein Hingucker, Otto Schilys Tochter spielt auch mit.

    http://daskleinefernsehspiel.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,8191713,00.html?dr=1

  12. #14 Antidote,

    Stimmt, man kann es wirklich nicht genug wiederholen.

    NAZIS= SOZIALISTEN (LINKS)
    GRUENE/LINKE/SPD= SOZIALISTEN (LINKS)

  13. Nur weil die unbedeutende KINO Zeit nun ihren Kommentar zum Film mit einem kleinen Seitenhieb gegen Gerhard Schröder garnierte, glaube ich niemals, dass das GEZ-ZDF einen wirklich politisch unkorrekten Film auf die Beine bringt.

    Selbst PI und Arent fallen leider mit ihrer Beschreibung vom „wunderbare Thriller“ auf die GEZ-Abräumer herein.

  14. „… Und der junge Jacob Matschenz ist nicht grade ein Hingucker, …“

    Dass ihr deutschen Frauen Männer immer auf das Äußere reduzieren müsst… Was ist denn mit den inneren Werten und der männlichen Stärke? Und was sagt so eine unqualifizierte Aussage über seine Qualitäten als Schauspieler aus?

    Bist Du selbst ein „Hingucker“? Wer begrüßt dich morgens im Badezimmerspiegel, ein objektiv hübsches Model?
    Na ja, bei einem Paar im heutigen Deutschland muss wohl wenigstens der Mann hübsch aussehen, die Frau kann wohl für ihr Gewicht immer kleiner werden. 😉

  15. Hört sich gut an. Hoffentlich läuft es in Münster.

    Gestern war ich in „Ziemlich beste Freunde“ („intouchables“). Das ist zwar eine sehr süßliche Schmonzette, aber zum Lachen ist es.

    Interessant ist in einer Szene der unbefangene Umgang mit „Hitler“, wo der Hauptdarsteller für einen Moment ein Hitlerbärtchen trägt und in der deutschen Sychronisation schreit „Das RREICHT, sollen wir wieder in Frankreich einmarschieren….?“.
    Das U-30-Publikum schien mehrheitlich unbeschwert zu lachen, während die „älteren“ Jahrgänge teilweise betroffen schwiegen……

  16. Die Linken werben für Muslim-Taxi. Die Fragen sind typisch herrlich naiv:

    „Taz: Ihre Idee wirkt etwas aus der Zeit gefallen. Wie zeitgemäß ist eine Trennung von Mann und Frau noch in der hiesigen Gesellschaft?

    Moslem: Immer mehr Menschen konvertieren zum Islam, der große Teil davon ist weiblich. Diese tragen das Kopftuch freiwillig, niemand unterdrückt sie. Die Geschlechtertrennung ist Teil unseres Glaubens und der Islam ist ein Teil von Deutschland – diese Frage erübrigt sich also. “
    http://taz.de/Gruender-ueber-islamische-Mitfahrzentrale/!86202/

  17. Nachdem die Frau Schnarchenberger-Häuser so ausgeflippt ist, bin ich sehr dafür, dass sie auch überprüft und überwacht wird. Und auch dieser Zauselkopp Thierse – der ja schon zu DDR-Zeiten ein großer Kämpfer für Freiheit und Demokratie war – auch wenn er dabei kaum auffiel.

    Was die Petra Pau anbetrifft, so war sie doch hohe FDJ-Führerin gewesen. Dass die heute in einem demokratischen Parlament sitzt, noch dazu als Vizepräsidentin, ist eine Lachnummer und bedarf der besonderen Überprüfung. (Hat nicht erst kürzlich die Parteiführerin der Ex-SED, Lötzsch, als politisches Ziel die Rückkehr zum DDR-System als Parteiziel genannt?)

    Und was ist mit den Neo-Nazis, die als Abgeordnete des Bundestages mit der türkischen „Friedensflotte“ unter Führung der …Marmara gegen Israel kämpfen wollten? Gerade an diesem Beispiel sieht man die Austauschbarkeit von roten und braunen faschistischen Elementen! Bundestagspräsident Lammert, der jetzt ganz empört ist über die Überwachung von Staatsfeinden – obwohl er sehr wohl darüber Bescheid weiß – hat diese Volkszertreter nicht einmal wegen ihres antisemitischen Verhaltens gerügt. (Ich hatte ihn damals dazu aufgefordert.)

  18. 25.01.2012 DETMOLD

    Arzus Leiche ohne Kopf freigegeben

    Ermittlungen im Mordfall der getöteten Detmolderin dauern an

    Detmold (ero). Die Beerdigung der getöteten Arzu Özmen, die nach dem Willen ihrer Eltern in der Türkei bestattet werden soll, verzögert sich. Die Leiche wurde zwar inzwischen freigegeben – aber ohne Kopf. Er wurde für die rechtsmedizinischen Untersuchungen abgetrennt und wird noch genauer untersucht.

    Die Angehörigen sind schockiert. „Es ist unglaublich, dass die Angehörigen ihre tote Tochter ohne Kopf sehen mussten“, schimpft Rechtsanwalt Detlev Binder. Er verteidigt einen Bruder von Arzu, der an der Entführung und Ermordung der 18-Jährigen beteiligt gewesen sein soll. Das sei „einfach pietätlos“.

    http://www.nw-news.de/owl/5914160_Arzus_Leiche_ohne_Kopf_freigegeben.html

  19. #23 Holzer:

    Red nicht solchen Stuss! Filme funktionieren über Gesichter, das entscheidet über Erfolg oder Misserfolg, Gesichter, die die Leute sehen wollen, wie ich aussehe, ist da völlig egal. Und „Das System“ scheint nicht zu funktionieren, in Berlin läuft er grade mal in drei Kinos, eins davon mit nur vierzig Plätzen, im großen Babylon läuft er nur zweimal, in Frankfurt überhaupt nicht:

    http://www.berlinien.de/kino/film_das_system_alles_verstehen_heisst_alles_ve.html

  20. wir hatten doch schon immer muslim- taxi.

    wie hoch ist die warscheinlichkeit in ballungsräumen einen deutschen taxifahrer zu gewinnen?

    ———————————————-

    Das müssen die Unternehmungsgründungen sein, die uns Böhmer et al. als erfolgreiche Integration verkaufen wollen.

    Und die dringend benötigten Fachkräfte, die MINT (Mercedes-, Isuzu- und Nisssan-Taxi fahren) können.

  21. #25 Deutscher in Irland
    Holzer, nisch nett

    ———————————————-

    Stimmt. Aber wo steht geschrieben, dass ich angesichts der aktuell herrschenden Umstände „nett“ sein müsste?
    Und angesichts ihrer (Heta) mehrfach herablassenden Postings denke ich, die ist ziemlich frustriert. Jedenfalls scheint ihr Gleichberechtigung ein Fremdwort zu sein.
    Aber ich gelobe Besserung – wenn es hier keine männerverachtenden Beiträge mehr gibt.
    Denn von der Masche „Frauen sind die besseren Autofahrer, Führungskräfte – und wahrscheinlich auch Menschen“ habe ich echt die Nase voll!

  22. #29 Heta
    „#23 Holzer:

    Red nicht solchen Stuss! “

    War es nicht!

    „Filme funktionieren über Gesichter, das entscheidet über Erfolg oder Misserfolg, Gesichter, die die Leute sehen wollen, “

    Ich denke, Menschen wollen gute Schauspieler(-innen) sehen, die ihre Rollen jeweils überzeugend spielen.
    Findest Du etwa Manfred Krug oder Klaus Kinski als ein „Hingucker“? Ihre Filme wurden dennoch geguckt.
    Und sind Tom Cruise, Keanuu Reeves, die Katzenberger oder Manfred Lanz trotz überdurchschnittlichen Aussehens etwa gute Schauspieler?

    „wie ich aussehe, ist da völlig egal.“

    Nein, ist es nicht, wenn Du Dich über andere Menschen erhebst.

    „Und „Das System“ scheint nicht zu funktionieren, in Berlin läuft er grade mal in drei Kinos, eins davon mit nur vierzig Plätzen, im großen Babylon läuft er nur zweimal, in Frankfurt überhaupt nicht:“

    Könnte das evtl. an den späten Uhrzeiten liegen? An praktisch kaum vorhandener Werbung dafür (manche vergleiche das mal mit dem Werbeetat für Mission Impossible – der war aber auch nötig).
    Könnte das an den Verrissen in den MSM liegen?

    Jeder Jeck ist anders. Also ICH gehe nicht in ein dunkles Kino, um vermeintlich schöne Menschen zu sehen. ICH gehe in ein Kino, Theater, Musical oder die Oper (man denke an die Blue Man Group, Cats oder Othello) um etwas zu erleben.
    Aber ich bin ja „nur“ ein Mann…

  23. Diskussion über „Scharia und Menschenrechte“ gewaltsam beendet
    Eine Diskussion der Queen Mary Gesellschaft für Atheismus, Säkularismus und Humanismus über „Das Gesetz der Scharia und die Menschenrechte“, die am Montag an der Universität in London stattfinden sollte, musste nach gewalttätigen Angriffen beendet werden.
    Der Präsident der Gesellschaft schildert die Ereignisse.
    Fünf Minuten, bevor die Diskussion beginnen sollte, stürmte ein Mann in den Raum und filmte mit einer Handykamera die Gesichter der Anwesenden. Dabei schrie er: „Hört ihr alle zu: Ich zeichne das jetzt auf, ich habe eure Gesichter hier auf dem Film und ich weiß, wo einige von euch wohnen.“ Dann stieß er einem der Anwesenden aggressiv das Handy ins Gesicht und sagte: „Falls ich höre, dass irgendjemand etwas gegen den heiligen Propheten Mohammed sagt, werde ich ihn zur Strecke bringen.“ Damit verließ er den Raum.

    Das gleiche wiederholte sich im Foyer und der Mann drohte allen, die etwas gegen den Propheten Mohammed sagen würden, dass er sie und ihre Familien töten werde. Am Ausgang gesellte er sich zu einer größeren Gruppe von Männern, die ihn offensichtlich unterstützten. Uns wurde gesagt, dass wir zu unserer eigenen Sicherheit im Vortragssaal bleiben sollten. Als etwas später mehrere Männer in den Raum kamen, war klar, dass wir die Sicherheit nicht gewährleisten konnten und die Diskussion nicht beginnen konnte.

    Andrew Copson, der Geschäftsführer der British Humanist Association, erklärte seine Unterstützung für die Nationale Föderation der studentischen Gesellschaften von Atheisten, Humanisten und Säkularen.

    http://hpd.de/node/12706
    Hier gibt es den vollständigen Text.
    Es erübrigt sich wohl ein Kommentar dazu; macht es doch deutlich wie es in Zukunft auch bei uns zugehen wird.
    Ich erinnere an die gehackten E-Mailadressen hier bei PI und die Vielzahl der hierdurch aufgedeckten Klarnamen.
    Sollten die vielen „grausamen Urteile“ gegen Straftäter mit Migrationshintergrund möglicherweise auch auf solche Vorgehensweisen begründet sein?

  24. Trotz interessenater Thematik, dem Trailer nach zu urteilen, handelt es sich hierbei um einen amateurhaften Streifen mit möchtegerne „Anspruch“, pure Zeitverschwändung.

  25. die realität ist viel spannender: zuzusehen wie sich IM erika ihre eigene DDR erschafft; inkl. übergeordnete instanzen FU (fiskal union).

    lehrer_innen_außen_neutrum_dinger, lehrer gibt ja kaum noch, werde den film dahingehend deuten, dass der böse „kapitalismus“ (kommunistensprech) an allem schuld ist. wetten dass…?

  26. Siehe auch:

    Bundesbeauftragter Jahn: Rolle der Kirchen für friedliche Revolution hinterfragen

    http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-ost/schwerpunktartikel/bundesbeauftragter-jahn-rolle-der-kirchen-f%C3%BCr-fried

    „Es ist wichtig, genau hinzuschauen, was in der Kirche möglich war und was nicht“, sagte der frühere DDR-Bürgerrechtler. Viele Menschen hätten sich von der Kirche im Stich gelassen gefühlt. „Das soll nicht die positive Rolle vieler einzelner Pfarrer mindern, die ihre Räume geöffnet haben für die Menschen, die in Not waren“, fügte er hinzu.

    Kritisch äußerte sich der Bundesbeauftragte für die Stasi-Akten auch zur Rolle des damaligen Berliner Konsistorialpräsidenten und stellvertretenden Vorsitzenden des DDR-Kirchenbundes, des späteren brandenburgischen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (SPD). Es gebe Menschen, „die sich durch Manfred Stolpe in ihrem Selbstbestimmungsrecht eingeschränkt gefühlt haben durch die Art und Weise, wie er mit dem Staat verhandelt hat“. Jahn sagte, er habe für Stolpes Leistung für die Kirchen und die DDR-Opposition immer hohe Achtung gehabt. „Ich würde mir aber wünschen, dass auch er sich hinterfragt.“

    Der Evangelischen Kirche in Deutschland rät Jahn, ihre Mitte der 90er Jahre erfolgte Untersuchung von Stasi-Verstrickungen in der Kirche auf den neuesten Stand zu bringen, da inzwischen umfangreiche weitere Bestände der Stasi-Akten erschlossen sind. „Es ist ratsam, alle paar Jahre Forschungen zu ergänzen“, sagte der Behördenleiter. Im Gespräch mit kirchlichen Mitarbeitern merke er immer, dass es Bedarf an solcher Forschung gebe: „Auch über alte Akten kann es immer wieder neue Sichtweisen geben, wenn man sie in ein neues Licht hält.“

  27. Oh-oh, #32 Holzer, die Frauen scheinen Ihnen aber übel mitgespielt zu haben! Sagte ich was von „schönen Menschen“? Ich sagte was von Gesichtern und die müssen nicht schön, aber interessant sein, war aber nur ein Halbsatz.

    Jacob Matschenz hat auch in „Wholetrain“ mitgespielt, auch „Kleines Fernsehspiel“ ZDF, da ging‘s um verwahrloste Graffiti-Jungs, deren Ehrgeiz es ist, einen ganzen Zug zuzuschmieren. Und weil die Deutsche Bahn nicht mitspielte, mussten sie in Warschau drehen, von der Art ist das „Kleine Fernsehspiel“. Und die „System“-Plattenbaumutter ist, wie könnte es in einem öffentlich-rechtlichen Problemfilm anders sein, Alkoholikerin.

    Marc Bauders erster Spielfilm, scheint gleich zu Beginn einen fundamentalen Fehler gemacht zu haben: Er hat seine Figuren nicht ordentlich eingeführt. Behaupten die hier zumindest:

    http://www.filmjournalisten.de/2012/01/12/das-system-alles-verstehen-heist-alles-verzeihen/

  28. #37 Heta

    🙂 So ist es gottseidank nicht! Ich bin verheiratet mit einer hübschen, schlanken Frau mit blonden Locken und grün-blauen Augen.

    Aber so wie Sie es in Nummer 37 schreiben, ist die Kritik schon viel sachlicher und man kann sie ernst nehmen!

  29. Klingt sehr interessant!
    Bloß wird dies an der DDR2.0 nichts ändern, weil alle gehirngewaschen genug sind, um selbst gegen die eigenen Vernichtung nichts mehr zu unternehmen.

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