Bereits in der Nacht hatte PI Friedrich II. dem Großen, König von Preußen zum 300. Geburtstag gratuliert. Im heutigen 2. Teil geht es um den Aufstieg Preußens zur Großmacht Europas durch die Politik von Friedrich dem Großen.

(Von Eternia, PI-Koblenz)

Im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt fand heute eine Gedenkveranstaltung zu Ehren des Preußenkönigs statt. Die Festrede hierzu hielt Bundespräsident Wulff, der es sich bei dieser Gelegenheit nicht nehmen ließ, auf muslimische Flüchtlinge in Preußen hinzuweisen.

[…] Christian Wulff sprach sich für einen differenzierten Blick auf die Leistungen und Verfehlungen Friedrichs des Großen aus. „Es steht uns nicht zu, den Stab über Friedrich zu brechen“, sagte er beim Festakt in Berlin. „Aber wir sollten uns auch davor hüten, einen Mythos zu pflegen.“

Der Präsident lobte die „tolerante Zuwanderungspolitik“ des Preußenkönigs. „Tausende durften sich in Preußen niederlassen: ob in Salzburg oder Sachsen geboren, ob Hugenotten, Katholiken oder Muslime.“ […]

Ob das 100 oder 200 waren, sagte er nicht. Der Islam gehörte jedenfalls für Friedrich, der sogar ein Islamkritiker gewesen sein soll (hier ab Minute 3), nicht zu Deutschland.

2. Teil – Aufstieg zur Großmacht

Der deutsche Orden verlegte Anfang des 14. Jahrhunderts seinen Sitz von Venedig nach Marienburg. Hier wurde die größte europäische Burganlage errichtet. Feste Grenzen besaß das Ordensland des deutschen Ritterordens jedoch noch lange nicht. In Auseinandersetzungen mit seinen Nachbarn Polen und Litauen gab es immer wieder Gebietstausche. Als der deutsche Orden in der 1. Schlacht von Tannenberg niederlag, bedeutete dies das Aus für weitere Ausdehnungen das Landes. Preußen hatte im 16. Jahrhundert etwa seine späteren Ausdehnungen erreicht. Lediglich das Ermland und einige Teile des westlichen Ostpreußens sollten später noch mal dem Land zugeschlagen werden. Königsberg wurde nun zum Hauptsitz des Ordensstaates gemacht. Im Jahre 1525 wurde die Reformation im Ordensstaat eingeführt. Im Jahre 1701 ließ sich Friedrich III. Kurfürst von Preußen in den Königsstand erheben und wurde von nun an Friedrich I. König von Preußen genannt, in Personalunion war er auch Markgraf von Brandenburg. Das Königreich Preußen bestand zu diesem Zeitpunkt aus dem späteren Ostpreußen und Westpreußen. Das Königreich war zu dieser Zeit sehr dünn besiedelt und Friedrich der Erste nutzte eine intelligente Siedlungspolitik, um die Demographie seines Landes zu stärken. Evangelische Salzburger und andere Glaubensflüchtlinge wurden im Königreich angesiedelt. Diese Politik der Einwanderung von assimilationsfähigen Personen wurde auch im späteren Preußen, etwa mit der Ansiedlung der französischen Hugenotten und noch später der sogenannten Ruhrpolen ins Ruhrgebiet fortgesetzt.

Am 24. Januar 1712 wurde der Sohn Friedrichs geboren. Er sollte später unter dem Titel Friedrich der II. der Große König von Preußen bekannt werden. Im Jahr 1740 bestieg Friedrich der II. den Königsthron. Er baute das bis dahin provinzielle, aber gefestigte Preußen zur Großmacht auf. Schon kurze Zeit nach seiner Thronbesteigung begann Friedrich II. einen Krieg gegen Österreich. Nachdem der Kaiser in Wien gestorben war und keine männlichen Nachkommen hinterlassen hatte, wurde Maria-Theresia zur Kaiserin ausgerufen. Für Friedrich die Gelegenheit sein Reich zu vergrößern. Preußen gewann diesen Krieg und Schlesien war fortan Teil des preußischen Königreichs. Neben dem Militarismus und der Einführung einer allgemeinen Wehrpflicht wurden auch zahlreiche auf dem Humanismus fußende Reformen auf den Weg gebracht. „Jeder soll nach seiner eigenen Facon glücklich werden“, ist einer seiner bekanntesten Aussprüche diesbezüglich. Friedrich ließ die Folter abschaffen und führte ein modernes Rechtssystem ein. Die Schulpflicht galt ab sofort für alle Kinder im Herrschaftsgebiet von Preußen. Hochdeutsch wurde zur Schulsprache. Um die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sicher zu stellen, ließ Friedrich die Kartoffel großflächig anbauen. Im Siebenjährigen Krieg stand Preußen neben England, den Großmächten Russland, Frankreich und Österreich gegenüber. Preußen entging nur durch Glück einer vernichtenden Niederlage. Nach dem Tod der russischen Zarin Elisabeth schied Russland aus dem Krieg aus. Für Frankreich war England der Hauptfeind. König Friedrich II. richtet nun sein Augenmerk wieder auf das Innere des Königreiches und festigte dieses durch weitere Reformen. Im Jahr 1786 starb Friedrich der Große. Sein Nachfolger Friedrich-Wilhelm II. war beim Volk weit weniger beliebt. Ihm gelang es jedoch bei der 2. und 3. polnischen Teilung erhebliche Landgewinne auf Kosten Polens zu machen. Zu den größeren Gebieten gehörte Südpreußen, das später als Posener Gebiet im deutschen Reich war, sowie Neuostpreußen. Die meisten dieser Gebiete verlor Preußen jedoch beim Einmarsch von Napoleon im Jahre 1806 und der anschließenden Wiederherstellung des polnischen Staates.

» Im 3. Teil geht es morgen um die deutsche Einheit unter preußischer Leitung

(Foto oben: Marienburg, erster Sitz des deutschen Ordens in Preußen)

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68 KOMMENTARE

  1. Eternia, sehr schöner Beitrag, super, der kommt wie gerufen, weil ich gerade dazu entdeckt habe:

    Heute rbb-Fernsehen 21 Uhr, die Gästekonstellation ist gut:

    Friedrich hat Geburtstag – wie gut darf man Preußen finden?

    Die Gästeliste hat es in sich:

    Bascha Mika, Publizistin und ehemalige Chefredakteurin der „taz“

    Jörg Schönbohm, CDU, ehemaliger Innenminister Brandenburg

    Philip Kiril Prinz von Preußen, Theologe, Pädagoge und Ururenkel von Kaiser Wilhelm II.

    Nikolaus Bernau, Journalist und Kulturkritiker
    http://www.rbb-online.de/klippundklar/archiv/klipp___klar_vom_241/klipp___klar_vom_24.html

    rbb geht auch übers Internet! Mit http://zattoo.com/ – mehrfach schon getestet und geschaut – es funzt! Man muß sich nur 1x anmelden. DIE Rettung für mich als Südlicht, ich habe rbb nicht im Kabel.

  2. ob in Salzburg oder Sachsen geboren, ob Hugenotten, Katholiken oder Muslime

    Aha – also die Muslime mussten aus Salzburg und Sachsen fliehen und haben in Berlin Unterschlupf gefunden. Und danach haben sie sich prächtig integriert und sind Protestanten geworden. Also lieben Muslime nehmt euch mal ein Beispiel an euren Vorfahren.

  3. Hallo PI, hier fehlt ein „geht“

    Im 3. Teil es morgen um die deutsche Einheit unter preußischer Leitung

    OT:

    Verfassungsschutz und die Linkspartei
    Liebe Agenten: Die SED gibt es nicht mehr

    Eine Bundesregierung unter Beteiligung der Linkspartei wäre dem Land nicht zuträglich. Aber trotz alledem ist diese Partei nicht gefährlich, und ihre Abgeordneten stehen nicht in dem Verdacht, sich gegen die Verfassung verschwören zu wollen – ganz abgesehen davon, dass sie das organisatorisch nicht auf die Reihe brächten.

    http://tinyurl.com/8ysb2nb

    Lieber Herr Kurt Kister,

    ich empfehle Ihnen die Lektüre des Buches

    DIE WAHRHEIT ÜBER „DIE LINKE“

    von Hubertus Knabe

    Dieses Buch haben Sie offenbar nicht gelesen.

  4. OT:
    Der ORF leugnet den Völkermord an den Armeniern

    Heute läuft schon den ganzen Tag eine Desinformationskampagne in den Nachrichtensendungen des ORF, in dem Stimmung gegen das französische Gesetz, das die Bestrafung der Leugnung des Genozids an Armeniern vorsieht, gemacht wird.

    Allen voran der Türkei-Korrespondent Christian Schüller erklären dem dummen Medienkonsumenten, warum dieses Gesetz gefährlich sei und den Armeniern schade. Um diese absurde These zu unterstützen wird darüber spekuliert, dass durch diese „wahlkampftaktische Aktion Sarkozys“ nun das „Tauwetter“ (wie immer geht es ums Klima…) zwischen Armenien und der Türkei sabotiert werde.

    Am Ende der Berichte, die im Radio- und Fernsehprogramm ausgestrahlt werden, wird zu allem Überdruss noch suggeriert, dass die „Ermordung“ der Armenier ja gar kein Völkermord gewesen sei, sondern nur ein bedauerlicher Gewaltexzess einzelner Militärs.
    Diese türkische Auffassung der Geschichte wird unwidersprochen vom ORF übernommen und dem Medienkonsumenten als Wahrheit verkauft.

  5. Wie immer ein guter und lesenswerter Artikel von dir. Leider musste mein Volk immer unter den blöden Preussen leiden! 🙂
    Es lebe das Königreich Sachsen!!! 😉

  6. #4 Frankoberta
    „Wulff lobte die „tolerante Zuwanderungspolitik“ des Preußenkönigs. „Tausende durften sich in Preußen niederlassen: ob in Salzburg oder Sachsen geboren, ob Hugenotten, Katholiken oder Muslime.”:

    Was Wulff ausließ: Alles ohne Hartz-IV und Sozialhilfe und Kindergeld und sonst alles noch.

    Damals zählte alleine Leistung und sonst nix. Wer sich und seine Famlien nicht ernähren konnte, der musste wieder gehen.

    Heute ist Leistung und Leistungswille sowas von egal, NICHTS wird den Zugewanderten abgefordert, jeder bekommt zumindest mal den Duldungsstatus als Asylbewerber, und die Duldung muß nur lange genug dauern, dann wird er auch noch eingebürgert.

    Und der ganze Irrsinn dann auch noch als Kulturbereicherung verkauft.

  7. Als Süddeutsche mag ich diesen S..preiß nicht.
    Die Österreicher litten ebenfalls unter ihm, der neidische Kinderlose(hätte er eben mit Frauen sexeln sollen!) hetzte übel gegen Maria Theresia mit ihren 16 Kindern und führte Krieg gegen sie.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Theresia

    Selbst die Ostfriesen litten unter ihm. Er schröpfte Ostfriesland Bevölkerung durch Verdoppelung der auferlegten Abgaben, ließ den Tee verbieten, siehe NDR, Hallo Niedersachsen.

    Und hier unser Vorteilsnehmer und Bundespeinlich Islam-Wulff:
    >>Bundespräsident Christian Wulff hat bei einem Festakt anlässlich des 300. Geburtstags von Friedrich dem Großen dessen tolerante Zuwanderungspolitik gelobt. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin hob Wulff die Errungenschaften des Preußenkönigs hervor: „Tausende durften sich in Preußen niederlassen, ob in Salzburg oder Sachsen geboren, ob Hugenotten, Katholiken oder Muslime.“<<SZ

  8. #10 Anti-EU, ich mag als Bayer die Preussen. Solange sie in Preussen bleiben.

    Im Ernst: Ich schätze die preussischen Tugenden, die fehlen heute überall in Deutschland.

  9. #6 Frankoberta (24. Jan 2012 19:53)

    Äh ja, danke Dir, daß dem so ist ist mir durchaus bekannt 🙂

    Im betreffenden SZ-Artikel geht es ja eben darum, daß diese nicht erforderlich sei.
    Das sehe ich anders, daher mein Geschreibsel.

  10. 1731 : In diesem Jahr rekrutierte der Preußenkönig Friedrich Wilhelm l. zwanzig türkische Soldaten für seine Garde.

    Unter Friedrich dem Großen: moslemische Soldaten in preußischem Sold – Tataren, Bosnier und Albaner – ca. 1000 .

    Die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts stellt nach Quantität und Intensität alles in den Schatten, was es zuvor an deutsch-islamischen Kontakten gegeben hatte.

    Heute begegnet man Muslimen in Deutschland nicht nur gelegentlich wie Goethe 1814 in Gestalt russischer Soldaten aus Baschkiristan, sondern auf Schritt und Tritt; denn heute wohnen 14 Millionen Muslime in der Europäischen Union, davon mindestens 4 Millionen /gefühlte 10 Millionen) in Deutschland. 2005 hatten 950. 276 von ihnen einen deutschen Paß. Davon waren 14. 352 deutschbürtig.

  11. #13 Faktencheck
    Klar, den blöden Preussen haben wir viel zu verdanken. Aber als Sachse ist es nun mal meine Bürgerpflicht die nicht zu mögen! 🙂 Alles nicht so ernst gemeint… 😉

  12. off-topic:

    Mullah Mohammad Omar ist nicht mehr auf der Liste der „meistgesuchten Terroristen“ des FBI.

    Das FBI bot 10 Millionen Dollar für Hinweise, die zu seiner Festnahme führen.

    Im Oktober 2001 bombardierten die USA das Haus von Mullah Mohammad Omar in Kandahar und töteten seinen Schwiegervater und seinen Sohn.

    Ist schon interessant:

    Einer der Verdächtigen für 9/11 ist jetzt nicht mehr auf der FBI-Liste, doch die meisten Medien ignorieren dies.

  13. Unser Buntespräsident meinte heute auf der Feier für Friedrich II. gleich, vor einer Stilisierung des Königs zum Mythos warnen zu müssen, weil der doch blutige Kriege geführt habe.

    Ich fordere hiermit die Franzosen und Briten auf, sofort damit aufzuhören, ihre großen Könige (und Kaiser) zu Mythen zu stilisieren!

    Es ist typisch für unsere heutige deutsche Zeit, wie irgendwelche kleinen Kläffer, die jede Woche erklären müssen, woher sie ihre kostenlosen Reisen und billigen Hauskredite haben, Menschen anpinkeln, die bei allen Schwächen schon bewiesen haben, dass sie „groß“ sind.

    (Friedrich II. hat übrigens als junger Mann vom österreichischen(!) Botschafter Geld erhalten, um sein teures Leben zu finanzieren. – Na und? 🙂 )

  14. Der Präsident lobte die „tolerante Zuwanderungspolitik“ des Preußenkönigs. „Tausende durften sich in Preußen niederlassen: ob in Salzburg oder Sachsen geboren, ob Hugenotten, Katholiken oder Muslime.”

    Was glaubt denn dieser Idiot was wir hier haben, eine abgeschottete, homogene Gesellschaft???
    Dieses Land ist toleranter, blauäigiger und dümmer als es Preussen je war.
    Desweiteren galten zu Zeiten Preussens wahrlich andere Zahlenverhältnisse.
    Ich glaube mal gelesen zu haben, daß im Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts ca. 30 Muslime in Deutschland verweilten. Gerne darf man das auf Preussen zurückrechnen.

    Eine schändliche Methode, daß dieser sogenannte Bundespräsident mit seinem dämlichen Vergleich wieder mal ein intolerantes Deutschland suggeriert, obwohl ein Viertel der Menschen hier schon gar keine deutschen Wurzeln mehr haben.

    Volksverblödung vom Oberlobbyisten.

  15. Die Großkopferten der evangelisch- sozialistischen Kirche kommen wieder nicht umhin ohne ins Klo zu greifen:

    Gedenken

    Friedrich der Große: Bischof warnt vor Glorifizierung

    „Der evangelische Bischof Markus Dröge hat das positive Bild Friedrichs II. kritisiert und vor einer Glorifizierung des gemäßigten Absolutisten gewarnt. Vor allem in Bezug auf die Juden habe Friedrich vergleichsweise wenig Toleranz gezeigt. Diese seien in der Freizügigkeit sowie der Berufswahl eingeschränkt worden, anders als beispielsweise französische Einwanderer.
    Er kritisierte zudem Friedrichs angeblich liberale Haltung zu den verschiedenen Religionen. Die Aussage, daß ein jeder „nach seiner Facon selig werden“ solle, sei kein Ausdruck der Toleranz, sondern vielmehr Gleichgültigkeit gegenüber der Religion im Allgemeinen…“

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M548b47bdead.0.html?PHPSESSID=671589d2f0706e0c8dd872e771eb4922 :mrgreen:

  16. @ #11 Faktencheck (24. Jan 2012 19:59)

    Die Bosniaken, Albaner und Tataren blieben auch nicht.

    Friedrich der Große hat in der Tat einmal sinngemäß gesagt, dass jeder Fremde, der sich fleißig einbringt, im Lande willkommen sei und man ihnen auch Moscheen bauen solle.

    Der Ausspruch ist heutzutage insoweit zu relativieren, als er erstens keine Einwanderung in die Sozialsysteme kannte und zweitens mit Sicherheit auch keine Parallelgesellschaft wollte.

  17. #20 Cedrick Winkleburger (24. Jan 2012 20:10)

    Das ist Augenwischerei. Und München-OB-Türken-Ude fällt wie ein blödes christliches Schadprogramm – als das er in islamischen Augen gesehen gesehen wird – prompt in den türkischen „Honeypot“. Türkiye-Deutschland 1:0.

    Münchens OB Christian Ude (64, SPD) war gestern Ehrengast bei der Wiedereröffnung der rund 200 Jahre alten armenisch-orthodoxen Lusavoric-Kirche in Istanbul. Die Sanierung des Gotteshauses sei „auch wichtig für Türken in Deutschland, die auf das gute Beispiel verweisen können, wenn es um das Thema religiöse Toleranz in der Türkei geht“, so Ude.

    Potjemkin -> Dorf.

  18. #25 Babieca (24. Jan 2012 20:19)

    Besser hätte ich es auch nicht sagen können :mrgreen:

    Bevor ichs vergesse:

    Heute abend um 23:10 Uhr wird auf n-tv

    DAS DUELL

    wiederholt.
    Wer sehen möchte, wie Arnulf Bahring unseren Freund Jakob Augstein und Heiner Bremer mal so richtig rund macht…

    EINSCHALTEN 🙂

  19. #1 Faktencheck; Es gäbe auch die Möglichkeit über Sat, da wird ja momentan wieder dafür geworben, weil Ende März ja die analoge Satausstrahlung abgeschaltet wird. Dummerweise ist das nicht überall möglich. Obwohls dauerhaft wesentlich billiger wie Kabel ist.

    #13; Von preussischen Tugenden ist im Berlin der Jetztzeit aber leider nichts mehr bekannt.

    #16 Frankoberta; Diese 14Mio dürften alleine bei uns schon da sein. Komischerweise sind aber im Rest Europas auch noch Massen davon vorhanden, wie man aus diversen Berichten in Funk und Papiermedien hört.

  20. In diesem Zusammenhang wäre natürlich der Stand der „Islamisierung“ in der „Königsberger Region“ von Interesse. Immerhin wurden nach dem 2. WK von Stalin jede Menge muslimischer Aserbeidschaner zur Besiedlung dieser Region angeworben, was nebenbei bemerkt auch den häufig beklagten Verfall der Kirchen in dieser Enklave erklärt.

    Einen „Geburtendjihad“ hat es allerdings in den folgenden 40 Jahren dort offenbar nicht gegeben, weiss über den Stand heute jemand etwas mehr?

  21. Happy Birthday Fredericus rex II zu deinem 300.

    So einen Staatsoberhaupt wünscht man sich im 21. Jhd. Der olle Fritz sah sich als erster Diener des Staates und nicht als Diktator oder Patriarch.Persönliche Interessen in seinem von Gottes Gnaden gegebenem Amt waren ihm fremd. Er war ein aufgeklärter Schöngeist, der die führenden Köpfe seiner Zeit an seinen Hof holte(Voltaire), mit ihnen diskutierte und musizierte und gleichzeitig die Interessen des Staates und des Volkes nie aus den Augen verlor. Neben den drei schlesischen Kriegen gegen die europäischen Großmächte Österreich und Rußland, durch die er Preußen in die Championsleague beamte, war es der gesetzlich vorgeschriebene Anbau der Erdäpfel auf den heimischen Ackern mit dem er sein Volk vor dem Verhungern rettete und so in die Herzen seiner Untertanen gelangte.

    Fritz, wir brauchen dich heute……

  22. Eine seiner ersten Verordnungen betraf die Folter, die er abgeschafft hat was damals auf sehr viel Widerstand stieß. Dann war er Freund Voltaires. Also Moslem war der ganz bestimmt nicht.

    Man kann es auch so sagen: Friedrich der Große gehört zu Deutschland, Christian der Lügner nicht.

  23. @Wilhelmine, interessant. Davon wusste ich noch nichts.
    Zitat aus deiner verlinkten Quelle:

    „Bürgermeister Alexander Jaroschuk erklärte außerdem: „Wenn wir den Bau von Moscheen verbieten, werden sie (die Muslime) sich in Wohnungen versammeln, wo sie unter den Einfluß von Extremisten geraten könnten.““

    Der Bürgermeister ist krank. Glaubt der wirklich, dass nach dem Moscheebau die Extremisten in den Hinterhöfen oder wo auch immer die sich versammeln verschwinden werden?

    Ich vermute eher, der Bürgermeister ist von den Moslems geschmiert worden. Die ganze Kaliningrader / Königsberger Regierung ist korrupt. In Königsberg gibts die größte Schwarzmarkt-Zigarettenfabrik von ganz Osteuropa, die BTF, „Baltische Tabakfabrik. Hergestellt wird dort u.a. die „China-Camel“ Die Regierenden und Polizisten wissen von der Fabrik, aber diese Fabrik wird nicht kontrolliert. Da gabs mal einen Film dazu, wo die Zollbeamten interviewt wurden. Von denen wollte keiner was gewußt haben, was da schwarz produziert wird.
    Hierzu ein Bericht von der Wirtschaftswoche:
    http://www.wiwo.de/unternehmen/schwarzmarkt-zigaretten-russenmafia-haelt-eu-und-tabakkonzerne-zum-narren/5668236.html

  24. vor ca. zweihundertfünfzig jahren wurde an PREUSSISCHEN schulen HOCHDEUTSCH eingeführt. bis es durch türkDEUTSCH ersetzt wurde!

  25. #13 Faktencheck (24. Jan 2012 20:02)

    Im Ernst: Ich schätze die preussischen Tugenden, die fehlen heute überall in Deutschland.

    Ich schätze sie nicht, ich versuche sie zu leben.

    Fleiß, Pünklichkeit, Zuverlässigkeit, Uneigennützigkeit, Pflichtbewußtsein, Disziplin (gerade auch Selbstdiziplin), Bescheidenheit, der Wunsch nach Bildung, Leben nach den Werten der Aufklärung, der Humanismus und auch Stolz auf die eigenen Erungenschaften, Werte und die eigene Art zu leben und zu denken, das sind für mich D_I_E preußischen Tugenden.

    Diesem gebeutelten Land würde es wahrlich besser gehen, wenn man die Preußen nicht nur auf die langen Kerls, den Soldatenkönig und den angeblichen Militarismus reduzieren würde.

    Die Staatsidee Preußens ist der fixen Idee „unserer bunten Republik“ H_A_U_S_H_O_C_H überlegen, oder glaubt etwa jemand, das Wulf, Westerwelle, Roth, Trittin, Schäuble oder sonst eine dieser jämmerlichen Gestalten begriffen haben, was der alte Fritz GELEBT hat… (ich meine damit den Dienst am Volk und für das Volk, ohne Rücksichtnahme auf die eigene Person) und was er aus Preußen seinerzeit gemacht hat (ja auch durch Einwanderung von außen, aber eben nicht eine BELASTENDE Einwanderung sondern eine wirklich (darf ich es sagen?) bereichernde im usrprünglichen Sinn des Wortes, gell Frau Böhmer, vielleicht erinnern sie sich….

    http://www.youtube.com/watch?v=RH8FKADOE0I&feature=related

  26. Friedrich II war ein Hasardeur und ein Bankrotteur. Der Einführungstext strotzt vor Fehlern. Er hat die Kartoffel n i c h t eingeführt. Sein Vater hatte sie als Zierpflanze eingeführt. Erst sein Nachfolger baute sie zum Verzehr an.
    10 % der Bevölkerung kamen durch seine Kriege um. Ganz besonders markant war der Gegensatz dessen, was er sagte und was er tat.
    Nach der verlorenen Schalcht bei Kunnerdorf war Preussen am Ende und wurde nur durch viel Glück gerettet.
    Friedrich II war ein Zocker, der Einsatz der Bürger und der Staat. Und er war ein Zyniuker, für den Menschenleben nichts galten. Und als Schwuler war er ein erklärter Frauenfeind. Was heute als seine Toleranz verkannt wird, war nur Gleichgültigkeit gegenüber jeder Religion, er war Atheist.
    Seine Handlungen und Charakterzüge erinnern an Hitler.

  27. Ein bisschen Glück war beim Alten Fritz auch im Spiel. Wäre die Zarin nicht während des 7 jährigen Kriegs gestorben wäre Preußen überrannt worden. Das er sein Land mit diesem Krieg fast in den Ruin getrieben hat, ist inzwischen auch schon wieder vergessen. Die Landsleute die das alles ertragen mussten, fanden das bestimmt nicht so toll.

    Zum Großen wurde er erst im 19. Jahrhundert stilisiert.

  28. Der Präsident lobte die „tolerante Zuwanderungspolitik“ des Preußenkönigs. „Tausende durften sich in Preußen niederlassen: ob in Salzburg oder Sachsen geboren, ob Hugenotten, Katholiken oder Muslime.”

    Ich denke mal, damals gab es keine Sozialhilfe. Schmarotzer hatten keine besonders gute Überlebenschance und eingewanderte Kriminelle wurden wie einheimische angemessen bestraft.

  29. #38 fraktur (24. Jan 2012 22:11)

    Seine Handlungen und Charakterzüge erinnern an Hitler.

    Ähhh, wie meinen? Er hat meiner Meinung nach nicht anders gehandelt, als jeder andere Potentat seiner Zeit auch. Das soll nicht relativieren, aber der Vergleich mit Hitler ist absolut unpassend.
    Im übrigen war FR II im Vrgleich zu seinen europäisch/russischen Mitregenten weitaus fortschrittlicher, humanistischer und aufgeklärter als der Rest des Kontinents. Ist nur meine persönliche Ansicht, aber ich muß gestehen, Ihre irritiert mich doch sehr….

  30. #35 Faktencheck (24. Jan 2012 21:59)

    Der Bürgermeister ist krank. Glaubt der wirklich, dass nach dem Moscheebau die Extremisten in den Hinterhöfen oder wo auch immer die sich versammeln verschwinden werden?

    Präzise das gleiche Argument wurde doch noch vor 2-3 Jahren in Deutschland verwendet, um Moscheebauten zu begründen.

    Der Korruptionsverdacht müsste dann auch in Deutschland aufkommen. Obwohl…

  31. #34 felixhenn (24. Jan 2012 21:50)

    Man kann es auch so sagen: Friedrich der Große gehört zu Deutschland, Christian der Lügner nicht.

    Dem stimme ich zu. Friedrichs Leben bietet zwar Stoff für tagelange kritische Diskussionen, aber er hat viel für Deutschland getan.

    Ich bin stolz, ein Preuße zu sein! 😎

  32. #32 Wilhelmine (24. Jan 2012 21:26)

    Eine längere Antwort ist gerade im Nirvana des Internet verschwunden…

    Schade eigentlich, dass dort die gleichen Fehler gemacht werden, wie hier.

  33. Hallo, hier eine kleine Ergänzung zu:
    #10 Anti-EU (24. Jan 2012 19:57)
    Wie immer ein guter und lesenswerter Artikel von dir. Leider musste mein Volk immer unter den blöden Preussen leiden!
    Es lebe das Königreich Sachsen!!!
    Dies bedarf einer kleiner Ergänzung!
    Als Sachse weiß man, was passiert, wenn man sich zu lange an seinen französischen Verbündeten rumhängt – man verliert! Ist ein kleiner Tipp für den Hosenanzug. (1815 – für Sachsen so die Hälfte des Landes)
    Napoleon und der ganze Revolutionsmist wäre uns erspart geblieben, wenn nicht ein absolut unfähiger preußischer König bei Jena und Auerstedt kläglichst versagt hätte. (Der Oberbefehlshaber wurde zu Beginn der Schlacht tödtlich verwundet. Der König hätte danach einen neuen Oberbefehlshaber ernennen müssen oder selbts das Kommando übernehmen müssen – nichts passierte.)
    Und Lenin, Kommunismus und sonstwelcher Sozialismus wäre uns erspart geblieben, wenn nicht W II genau dieses Individium zur Schwächung seiner Ostfront aktiviert hätte.
    Insofern denke ich gern an den Stamm dieses Hauses, einen Burggrafen von Nürnberg und an eine sächsische Prinzessin.
    Herzlichst
    hallo

  34. #37 WH6315:

    Fleiß, Pünklichkeit, Zuverlässigkeit, Uneigennützigkeit, Pflichtbewußtsein, Disziplin (gerade auch Selbstdiziplin)

    Da wirft sich bei mir die Frage auf, ob das nicht allgemein deutsche Tugenden sind, oder ursprünglich preussische? Das ist keine rhetorische Frage, ich weiß es einfach nicht.

    Zu den Deutschen Tugenden zähle ich auch noch: Gründlichkeit/Präzision/Genauigkeit. Und eine Sache um ihrer selbst willen zu tun. Letzteres überschneidet sich mit deiner zitierten „Uneigennützigkeit“.

  35. #47 hallo (24. Jan 2012 23:18)

    hallo, hallo wach!!!!!

    Napoleon und der ganze Revolutionsmist wäre uns erspart geblieben, wenn nicht ein absolut unfähiger preußischer König bei Jena und Auerstedt kläglichst versagt hätte.

    Er war nicht unfähiger als der Rest der Herrscher Europas, was mehr mit dem französichen Militärsystem (Levée en masse) und dem Feldherrengeschick Napoleons zu tun hatte, der seine Trupen rücksichtslos einsetzte (da ausgehoben also „wehrpflichtig und damit billig“ im Gegensatz zu den teuren Söldnerheeren des restlichen Europas, die natürlich, wie jede Investition, geschont werden mußten) als mit der Unfähigkeit des Preußenkönigs….

    Und Lenin, Kommunismus und sonstwelcher Sozialismus wäre uns erspart geblieben, wenn nicht W II genau dieses Individium zur Schwächung seiner Ostfront aktiviert hätte.

    Das soll wohle ein Witz sein (und ich meine nicht die völlig falsche Formulierung) Als Nachgeborener kann man das natürlich alles viel besser beurteilen, aber ich gebe zu beenken, das das, was Deutschland im WWI mit der Rückführung Lenins nach Russland E_R_F_O_L_G hatte. Russland hat kapituliert. Im Osten war Deutschland, bis zur endgültigen Niederlage im Westen SIEGREICH! Ich bitte dies nicht zu vergessen, wenn man über Wilhelm II, den grogen Generalstab oder sonst wen von damals herzieht. Aus damaliger Sicht war die Entscheidung völlig richtig und von Erfog gekrönt. Es konnte ja niemand ahnen, das die Offensieve im Westen von 1918 trotz der Verstärkung durch ca. 1 Mio Soldaten von der frei werdenden Ostfront, festlaufen würde…Als bitte erst nachdenken und dann schreiben…..

  36. #48 Faktencheck (24. Jan 2012 23:26)

    Ich wollte damit nicht sagen, das dieses Tugenden den Preußen vorbehalten waren oder sind.
    Aber da alle diese Tugenden, auch die von Dir genannten, heute als schlecht und rückständig, reaktionär und gefährlich gelten, zumindets bei unseren „geschätzten“ Widerschachern vom linken Ufer, werden sie immer automatisch mit Preußen gleichgesetzt, das ja eleminiert werden mußte, weil es eine elementare Gefahr für die Zivilisation darstellte.

    Ich denke es handelt sich durchaus um deutsche Tugenden, die man fälschlicherweise immer nur den Preu0ßen attestiert.

    Das ist doch konensfähig, oder?

  37. @ #46 Stefan Cel Mare (24. Jan 2012 23:15)
    #32 Wilhelmine (24. Jan 2012 21:26)

    Eine längere Antwort ist gerade im Nirvana des Internet verschwunden…

    ..bedauerlich.. hätte mich schon sehr interessiert..wie Deine Gedanken sind…

    Schade eigentlich, dass dort die gleichen Fehler gemacht werden, wie hier.

    Die Ideologie Islam scheint wirklich ein globales Problem zu sein… egal wo man hinguckt… der Islam will sich gegen den Willen der Einheimischen ausbreiten…..die reinste Belästigung…aber..
    Ohne die Dunkelheit..
    ..würden wir nie die Sterne sehen
    Träum trotzdem was schönes..

    Montag, 10.01.2011
    Kaliningrader demonstrieren gegen geplante Moschee

    http://www.kaliningrad.aktuell.ru/kaliningrad/stadtnews/kaliningrader_demonstrieren_gegen_geplante_moschee_353.html

  38. Der Grosse Koenig hat so gehandelt, wie es die Zustaende erforderten.
    Entweder Wien oder was weiss ich waere heute die Hauptstadt Deutschlands auf keinen Fall Berlin, dies hat man ihm zu verdanken.
    Dass dafuer ein Mann mit Rueckgrat und strategischem Denken wie er es verkoerperte notwendig war ist unbestritten,
    Alles verstehen, alles verzeihen Typen wie es Wulff verkoerpert, waeren hinweggefegt worden.

    Hoffe, dass die Zuhoerer kuenftig Wulff fuer seine Nestbeschmutzerbemerkungen auspfeift.

    Napoleon, ein Emporkoemmling war, der Kriege inszenierte, um sein uebergrosses Ego zu befriedigen, der die Laender auspluenderte, in dem frz. Soldaten den Fuss auf die Erde bekamen, seine Verwandten als Marionetten in die eroberten Gebiete installierte hingegen, wird vom F noch jetzt als Held verehrt und gefeiert, obwohl er diesen Titel fuerwahr nicht verdient.

    Der kleine Unterschied, wie ein Praesident der 3. Wahl dieses Landes, dieses Jubilaeum dazu benutzt um sich wie mit anderen beruechtigten Aeusserungen, was angeblich zu Deutschland gehoert, bei allen linksschattierungen und Gruen anzuschleimen.

  39. #23 7berjer (24. Jan 2012 20:14)
    Die Großkopferten der evangelisch- sozialistischen Kirche kommen wieder nicht umhin ohne ins Klo zu greifen:

    Gedenken

    Friedrich der Große: Bischof warnt vor Glorifizierung

    Die evang. „Kirche“ ist seit den 70er Jahren immer mehr zum Tummelplatz für Rote, Linksalternative und Ökofreaks verkommen, also regelrecht linksversifft. Es gab in den – ich glaube – 80er Jahren mal ein „Rotbuch Kirche“, in dem bereits damals alles in Klartext genannt wurde.

    ——–

    Friedrich dem Großen alles Gute zum 300. Geburtstag aus dem angeblich so preußenfeindlichen Rheinland.

  40. #50 WH6315: „Das ist doch konsensfähig, oder?“

    Kann sein, dass dem so ist. Oder auch nicht. Bräuchte dazu mal ein schlaues Buch, wo was dazu steht, wie sich in Deutschland die Tugenden herausgeschält haben und warum und wo diese Tugenden ihren Ursprung haben.

    Preussen war ja lange Zeit das Land, welches große Teile Deutschlands dominierte. Deswegen kann ich mir schon vorstellen, dass durch Preussen die preussischen Tugenden nach ganz Deutschland ‚exportiert‘ wurden. Müsste da mal nachforschen. Aber heute nicht mehr, bin schon zu müüde dafür. Gähn.

  41. #52 rockymountain, ist dein Name wörtlich zu nehmen? Schaut nämlich so aus, als ob du gerade mit einer us-amerikanischen Tastatur geschrieben hast.

  42. Hat er wirklich gesagt, dass Muslime unter den Zuwanderern waren? Das stimmt nun aber wieder einmal nicht! Wichtig waren für Brandenburg-Preußen die hugenottischen Zuwanderer, die den Staat durch den Aufbau von Manufakturen und durch den Handel ganz erheblich voran brachten und schließlich zu den besten Preußen wurden.

    Friedrich war für seine Toleranz bekannt. Sie galt aber vor allem dem Frieden zwischen den Reformierten und den Lutheranern – das Königshaus war reformiert, die Mehrheit der Bürger aber lutherisch.

    Sie erreichten nicht nur in der Armee höchste Führungspositionen. (Ein Marshall de Schomberg war sogar für einige Zeit der Oberbefehlshaber.)Sie hatten in Preußen sogar eine eigene französische Gerichtsbarkeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, die auf dem Code Napoléon aufbaute. Der natürlich nichts mit der Scharia zu tun hatte.

  43. Preussen hat alle eroberten deutschen Länder ausrauben lassen und die Güter nach Potsdam schleppen lassen. Alles was man heute in Berlin findet ist zu 99% geraubt.

  44. Unbegreiflich!

    Wieso wird hier der Alte Fritz so positiv gesehen?

    War er etwa kein Freimaurer?

    Logierte etwa nicht Voltaire an seinem Hof, der über die RKK sagte „Ecrasez l’infame“?

    Hat er etwa nicht Krieg gegen seinen Vorgesetzten, Seine allerkatholischste Majestät, den römisch-deutschen Kaiser geführt?

  45. Der Präsident lobte die „tolerante Zuwanderungspolitik“ des Preußenkönigs. „Tausende durften sich in Preußen niederlassen: ob in Salzburg oder Sachsen geboren, ob Hugenotten, Katholiken oder Muslime.”

    Wulff konnte von seiner Islamliebe sogar bei der Gedenkveranstaltung zu Ehren des Preußenkönigs nicht ablassen.
    Aber vielleicht muss er manch ein Kredit oder Geschenk abarbeiten, solange er noch im Amt ist?

    Wieder hat Wulff die Veranstaltung kontaminiert.
    Wie lange muss man das noch ertragen?
    Er nervt, wirklich.

  46. Tut mir leid, ich kann an dem Großkotz nichts Positives finden!

    Ja-ja, er hatte eine schlechte Kindheit!

    Verlangte von seinen Untertanen Kadavergehorsam.

    Hat von den Ostfriesen doppelte Abgaben abgepreßt, den Tee verboten
    Dresden abgefackelt
    abgesehen von seiner allgemeinen Kriegslust, verheizte er planlos Tausende Soldaten, weil er ein Hitzkopf war und sinnvolle Kriegsführung leichtfertig aufs Spiel setzte,
    hat selber in Saus und Braus gelebt, den hohen Künsten gefrönt,
    und den Untertanen die Kartoffel eingebleut,
    frz. Kunst und Kultur erschien dem Freimaurer Friedrich der deutschen haushoch überlegen, wobei er eh nur die frz. Hofkunst meinte

    Ich glaube, er war krank im Kopf!

    Jeder solle nach seiner Facon selig werden, meinte der S..preiß so:

    >>Durch einen von seinem Vertrauten Jakob Friedrich von Rohd angeheuerten Schläger ließ Friedrich den Herausgeber der weit verbreiteten, katholisch ausgerichteten Gazette de Cologne, die regelmäßig österreichische Erfolge überhöht darstellte und preußische Siege unterschlug, Jean Ignace Roderique, auf offener Straße zusammenschlagen. Ihm widmete der König in seinem Zorn sogar ein Schmähgedicht.[15]<< wikipedia

  47. Spanische Nationalhymne wurde übrigens vom alten Fritz geschrieben.
    Wenn wir also bei der EM auf Spanien treffen und der „Königsmarsch“ läuft, hören wir seine Musik!
    Zuletzt in der Jungen Freiheit gelesen..

  48. An Stelle des Herrn Wulff (Amtsinhaber des Amtes des BP) würde ich mal überlegen, ob ich da nicht jemanden zitiere,der mit der Lieblingsreligion des Herrn Wulff nicht ganz so viel am Hut hatte:

    Friedrich II. ; preußischen König
    (Geschichte meiner Zeit, 1775)

    … „Mohammed war nicht fromm, sondern nur ein Betrüger, der sich der Religion bediente, um sein Reich und seine Herrschaft zu begründen.“ …

  49. Ich hätte da mal eine „kleine Rückfrage“ zu obigem Text, wo es so schön (unkritisch)heißt:

    „Schon kurze Zeit nach seiner Thronbesteigung begann Friedrich II. einen Krieg gegen Österreich. Nachdem der Kaiser in Wien gestorben war und keine männlichen Nachkommen hinterlassen hatte, wurde Maria-Theresia zur Kaiserin ausgerufen. Für Friedrich die Gelegenheit sein Reich zu vergrößern. “

    Meine Zusatzinfo:
    Viele europäische Mächte liebäugelten damit, der scheinbar schwachen Kaiserin Österreichs Ländereien abzunehmen – mit Gewalt! Friedrichs Preußen war von denen die kleiste Macht, aber ER WAR DER ERSTE, DER KRIEGSLÜSTERN LOSSCHLUG (mein Kommentar dazu: dieser DRECKSKERL)

    Meine Frage:
    Wird es jemals möglich sein, Geschichte (geschichtliche Persönlichkeiten) öffentlich zuallererst zu beurteilen nach dem Grad ihrer persönlichen Aggression, ihrer vorwitzigen Kriegsbereitschaft, ihrer Lust an Blut und Triumph / Untergang ?

    Einen klaren Blick gewinnen auf die (schweinischen) Einstellungen, die NAPOLEON, HITLER, MAO, STALIN, POL POT – und ja, wohl auch der „Große Fritz“ (und ganz viele andere mehr, natürlich) gemeinsam hatten !

  50. @ #48 Faktencheck (24. Jan 2012 23:26)

    „Preussische“ Tugenden, waren das nicht „ganz allgemein deutsche“ – war die Frage ?

    War die (deutsche) Schweiz etwa von Preussen beeinflußt ? Eher kaum !

    Und ja, „schneidig“ sind sie nicht in der Schweiz, aber sicher (allgemein gesprochen, im Schnitt:) ehrlich, strebsam, gutmütig, pünktlich, sauber, … und noch 20 „preußische“ Tugenden aufzählbar !!!

    Und diese „Denkfigur“ betrifft nicht nur die Schweiz !

    „Preußische Tugenden“ – nur ein Mythos !

  51. @Eternia
    Er war Religionskritiker!!!!!
    Weil ihn sein Vater mit Religion nervte. Er hat die Juden weiterhin diskrimniert und war nicht nur Islamkritiker!

    Er wollte den Moslems sogar eine Moschee bauen.
    Soviel zu Verfälschung hier im Artikel!

  52. Das Erste

    ANNE WILL am 25. Januar 2012: Der erste Diener des Staates – fehlen uns heute die preußischen Tugenden des Alten Fritz?

    Hierzu werden am 25. Januar bei Anne Will zu Gast sein (die üblich Verdächtigen!):

    Richard von Weizsäcker (Bundespräsident a.D.)
    Gregor Gysi (Die Linke / Fraktionsvorsitzender im Bundestag),
    Guido Knopp (Historiker und Journalist)
    Ulrich Matthes (Schauspieler)
    Jutta Ditfurth (Publizistin)

  53. #65 Herbert Klupp

    Das mit den preussischen Tugenden stimmt schon. Die heutigen „Deutschen“ Tugenden sind eigentlich eher preussische Tugenden und nach dem Zusammenschluss der verschiedenen deutschen Provinzen eben zu „Deutschen“ Tugenden mutiert.

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