Das Theaterstück „Golgota Picnic“, ein Werk des argentinisch-spanischen Regisseurs Rodrigo Garcia, wird, nachdem es in Frankreich Massenproteste auslöste, nun auch in Deutschland aufgeführt. Das Thalia-Theater in der Gaußstraße in Hamburg hat für den 23. Januar, 20.00 Uhr, den Aufführungs-Termin bekannt gegeben. In „Golgota Picnic“ wird Jesus Christus als Terrorist dargestellt und mit Blasphemien verhöhnt.

Eine Szene zeigt z.B. eine groteske Nachahmung der Kreuzigung, eine halbnackte Frau mit falschen Stigmata und einem Motorradhelm mit einer Dornenkrone auf ihrem Kopf. Schauspieler und Schauspielerinnen treten in vielen Szenen völlig nackt auf, und wem das noch nicht reicht, der kann auf der Großleinwand ihre Genitalien im Detail betrachten.

Blasphemie-Vorwürfe gegen modernes, „kritisches“, linkes Theater? Ist PI jetzt unter die Taliban geraten? Dem pauschalen Religionsfeind der reinen Lehre entgeht bisweilen, dass es ein Unterschied ist, ob vermeintliche Gotteslästerer von Rechtgläubigen abgestochen werden oder wirkliche Gotteslästerer lernen müssen, mit Kritik zu leben, wenn Christen im Rahmen des Grundgesetzes und des laikalen Staates sich die Meinungsfreiheit nehmen, um gegen die Verunglimpfung religiöser Symbolik zu protestieren. Es handelt sich, mit Verlaub, um dieselbe Freiheit, welche die „Kulturschaffenden“ für sich gerne beanspruchen – und leider zu monopolisieren geneigt sind. Widerrede gilt als „Intoleranz“, wenn nicht gar „Terror“.

Wenn aber schon christlicher Protest gegen solche Spitzenprodukte künstlerischen Schaffens artikuliert wird, möge dieser bitte, bitte nicht in der Pose des „Beleidigten“ erfolgen! Überlasst das weinerliche Gewimmer ob der „verletzten Gefühle“ anderen. Doch muss man weder gekränkt noch ein glaubender Bekenntnis-Christ sein, um aufzumerken. Auch der Kultur-Christ, der sachlich resümiert, dass wir dem Christentum durchaus so manches hohe Gut zu verdanken haben, sollte es nicht ohne Gegenwehr hinnehmen, wenn der staatlich alimentierte Kulturbetrieb Ambitionen, die Gesellschaft ihrer christlichen Grundform zu entfremden, kostspielig in Ekel-Bilder übersetzt, die dann von den Rezensenten der Medien zur avantgardistischen Innovation ausgerufen werden, mit der „man“ als Bildungsbürger mitzuhalten hat.

Inwiefern unser christliches Erbe eine Quelle der Werte ist, die wir gegen den politischen Islam und die repressive „political correctness“ hochhalten, darüber lässt sich streiten. Zu weit hergeholt ist es aber doch wohl nicht, dass die Gottebenbildlichkeit des Menschen uns im Grundgesetz als unantastbare Würde wiederbegegnet. Oder reicht unsere Überzeugung von der Einzigartigkeit des Individuums nur zurück bis zur detailreichen Porträtkunst der Renaissance-Malerei und verweist wirkungsgeschichtlich rein gar nicht auf den christlichen Begriff einer unwiederholbaren personalen Geist-Seele? Im gern zitierten Satz über den Verfassungsstaat, der auf Voraussetzungen beruht, die er selbst nicht schaffen kann, werden wir wiederum an die Verbindlichkeit transzendenter, menschlicher Verfügbarkeit entzogener Normen erinnert.

Wer zu einem anderen Ergebnis kommt, mag an „Golgota Picnic“ seinen Spaß haben. Aber auch Anhänger der Religionskritik sollten sich fragen, ob derlei Hohn-Spektakel den religionskritischen Zweig unserer Geistesgeschichte einladend vertreten oder nicht eher diskreditieren. Genau deswegen aber dürfen allzu sensible Christen, die jetzt geneigt sein könnten, nach Art der Wut- und Gutbürger per Sitzblockade Aufführungen zu verhindern, die Angelegenheit etwas gelassener nehmen: Wenn von linker „Kritik“ und Kulturrevolution nicht mehr übrigbleibt als genitalfixiertes Schmuddel-Theater, an dem Halbbildungsbürger Gefallen finden, die sich ihre Geschmacksverirrung allen Ernstes als Ausdruck überlegener Intelligenzleistung anrechnen, dann spricht sich das doch selbst das Urteil!

Dennoch schadet es nicht, den Verantwortlichen höflich aber bestimmt die Meinung zu geigen. Sportsgeist, Kritik zu ertragen, setzen wir bei den Adressaten voraus. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Interessant zu wissen wäre, wie weit denn die Bereitschaft wirklich geht, das Stilmittel des verstörenden Tabubruchs zuzulassen und nicht nur anderen, sondern auch sich selbst zuzumuten. Genau genommen müsste dieser „progressive“ Ansatz nämlich auch politisch unkorrekten Provokationen ganz ohne linke Proteste und Verbotsforderungen Raum geben. Unseren „Kulturschaffenden“, die nicht in den Verdacht kommen sollen, sich bevorzugt an Gegnern abzuarbeiten, die leidensfähig und ungefährlich sind, möchten wir nahelegen, dass auch der Kriegsfürst aus Mekka und Medina ein dankbares Thema dramaturgischer Religionskritik abgäbe. Die Resonanz darauf dürfte GEWALTIG sein.

Ausschnitt aus der Golgota Picnic-Aufführung in Graz im Herbst 2011:

» info@thalia-theater.de

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169 KOMMENTARE

  1. Und dieselben Leute würden auch noch Beifall
    klatschen wenn der V. Beck und der Wowereit es
    öffentlich auf der Scaubhne miteinander treiben würden.
    Hauptsache Aufmerksamkeit ( Geld ).
    Einfach nur widerlich.
    Zum Anderen. Wenn die sich die Freiheit zu so
    etwas nehmen, dann könnte man doch auch ein
    Stück spielen lassen wie Mohammed seine junge
    Braut im Zelt vernascht. Oder ???

  2. Das ist schon sehr feige. Warum auf das Christentum losschlagen? Das tut niemanden mehr was, daher sind diee „Künstler“ auch so mutig.

    Wie wäre es denn mal, ein islamkritisches Stück in dieser Form zu organisieren? Da klemmt der mutige Künstler doch den Schwanz ein.
    Nicht mal Klassiker wie Voltaires „Mahomet“ trauen die sich aufzuführen.

    Einfach nur peinlich.

  3. Apropos : Was ist eigentlich aus dem
    Künstlerhelden Tilman Jens geworden ?
    Hat der mittlerweile , nur als Stilmittel,
    auch schon einen Koran verbrannt ?
    …oder bleibts doch nur bei der Bibel ?

  4. Freedom of expression, particularly with the right to criticise religion and political ideologies is a vital component of a free society; of a society that upholds the best of European values. If someone doesn’t like a piece of theatre or work of art, they don’t have to see it. They can choose not to. There is much that I find offensive but which I ignore.

    Whether this play is any good or not, or whether I would like it, I don’t know. Probably not, as I find such things boring. Now, it it dealt with Mohammed however, that would be a different story altogether, for it would then possess real merit as a piece of political theatre and would demand bravery on the part of the writers, the cast and supporting theatre personnel.

    On an unrelated topic but perhaps of interest to readers, two short videos have recently been released dealing with the theme of anti-white racism. The first is the EDL’s promotional video for a protest against the racist attack by a gang of Somali Muslims on Rhea Page and her boyfried in Leicester. The second highlights one of the ideological constructs underpinning mass immigration into Europe: http://durotrigan.blogspot.com/2012/01/edl-promo-video-rhea-paige-leicester.html

  5. Ich habe mir mal den Ausschnitt angesehen. Wer das als Kunst empfindet, muss meiner Meinung nach ein sehr gestörtes Verhältnis zu sich selbst und Anderen haben.
    Wenn dies „Künstler“ so frei sind, sollen sie doch mal ein Stück aus dem Leben des Mohammed aufführen. Aber so dicke Eier haben sie nicht.
    MIr istbeim Betracte de Szenen spontan ein Satz eigefallen, den Ephraim Kishon mal sinngemäß sagte:
    „Ich glaube nicht, dass die moderne Kunst uns verarschen will – ich weiß es.“

  6. Wer das Christliche verteidigt, der hat niemals daran geglaubt. Glaubt er, dann ist die Begeisterung des Glaubens (nicht eine Verteidigung) Angriff und Sieg.

    Ein Glaubender ist ein Sieger.

    (vergl. Anti-Climacus, Die Krankheit zum Tode)

  7. Na das ist doch wieder einmal ein Artikel, bei dem die bekannte Handvoll atheistischer Christenhetzer an diesem Sonntag wie gewohnt zu erwarten sind, um den Kommentarbereich mit ihren 68er Ergüssen zu sprengen.

  8. Fairerweise sollte man auch schreiben, wer die Proteste in Frankreich organisiert und durchgeführt hat: nämlich die pöhnse Piusbruderschaft. Jetzt kommt das Stück nach Italien (Mailand, Teatro Parenti), die – wie in Deutschland – steuerfinanzierte Amtskirche, und besonders der Mailänder Kardinal Angelo Scola, halten freilich still. Von Lutheranern und sonstigen Glaubensgemeinschaften ganz zu schweigen. Auch in Mailand wird der Protest wieder von traditionsorientierten Gruppen organisiert, die natürlich umgehend in der ultralaizistischen Presse („La Repubblica“, „Il Fatto Quotidiano“) als pöhnse Extramisten dargestellt werden.

  9. das sollten die Penner doch einmal mit dem Kinderschänder Mohamed versuchen, die Reaktion
    darauf wird „Bomb“-bastisch sein!

  10. Diese sogenannten Künstler, sind Angepasste.

    Sie wagen nicht Eigenes von sich zu geben, einen eigenen Gedanken.
    Sie wissen was erlaubt ist und was nicht.
    Sie wissen daß sie auf Jesus pinkeln, auf Mohammed kein schlechtes Wort kommen lassen dürfen.
    Sie wissen was erlaubt ist und was nicht.

    Sie haben soviel eigene Gedanken, wie eine Schnecke, die ihre Schleimspur zieht.

  11. Super Artikel!! Man sollte sich auch einmal die Frage stellen, warum Christen mit ihren Steuergeldern so eine Müll auch noch finanzieren müssen. Es ist wahr, dass viele Große Künstler oft zu Lebzeiten verkannt und ihre Werke erst Generationen später gewürdigt wurden. Aber damit so ein Schrott gefeiert wird, braucht es noch einen langen und intensiven Dekadenzprozess.

    Florian Euring

  12. #8 schmibrn (15. Jan 2012 09:28)

    Na zunächst erstmal fängst Du ja an hier rumzugiften.
    Das darauf eine Reaktion erfolgt, ist zu erwarten.

    Zum Thema, es wird keiner gezwungen sich das anzusehen.
    Schlimm find ich, dass solche „Kunst“ vermutlich mit Steuergeldern subventioniert wird.

  13. Was will der „Künstler “ uns damit sagen ?

    Wer sich das anschaut , für gut befindet und auch noch dafür bezahlt , dem ist nicht mehr zu helfen.

    Das Theaterstück gehört verboten,weil es den Gott der Christen aufs Gröbste herabwürdigt und das fällt unter irgendeinen Paragraphen.
    Ich glaube gelesen zu haben, das man das nicht darf auch wenn man kein Christ ist.

  14. OT, Antifa-Mordanschlag auf Polizisten in Magdeburg:

    http://www.pnn.de/politik/614096/

    Erst verlief die Demonstration gegen Rechts in Magdeburg friedlich. Doch dann kippte die Stimmung. Mit Betonplatten und Keramik attackierten linke Gruppen die Polizei. Jetzt wird wegen versuchten Totschlags ermittelt.

  15. Jesus war – im Gegensatz zu Mohammed – bekennender Pazifist. Im Streit hat er immer nachgegeben, anstatt die Konfrontation zu suchen. Und letztendlich ist das in seiner Kreuzigung geendet.

    Das ist auch der Umstand den auch heute noch viele Moslems belachen und verspotten, weil sie Jesus‘ Verhalten auf unsere Gesellschaft projizieren.

  16. Man wird ja nicht gezwungen, sich diesen Mist reinzuziehen. Also, wen interessiert das eigentlich, außer den wenigen gebrochenen Persönlichkeiten, die für diesen Unfug auch noch Geld ausgeben?

  17. Leute das ist doch nur eine dämliche Provokation. Das beste ist: Einfach machen lassen. Wenn sich keiner ärgert, dann wird es langweilig und dann hören sie wieder auf.

    Sowohl Juden als auch Christen können damit leben, dass andere derartiges abziehen. Die Frage ist eher, ob die Täter auf Dauer mit sowas glücklich sind. Aber das werden die ohnehin nur auf die harte Tour kapieren.

    Und wenn irgendwelche Christen auf die Idee kommen gegen sowas zu protestieren dann nur ein Rat von mir: Das Einzige was bei dem Geschäft rauskommt ist eine für den Veranstalter kostenlose Werbung für die Veranstaltung.

  18. Was einen am meisten anwidert ist die Tatsache, dass dies eine von der Politik finanzierte Branche ist.

    Die gleiche 68er Polit-Elite finanziert die universitätsgestütze, akademische Ausbildung um islamischen Imamen ihre herrenmenschliche Ideologie im ehemals christlichen Abendland über die ebenfalls von der Politik bezahlte legislative sowie Bildungs-, Justiz- und Medieninstitutionen zu verbreiten.

    Das alles scheint den politisch Mächtigen ein sehr wichtiges Anliegen zu sein.

  19. Wenn so etwas gegen meinen Gott ginge, möchte ich nicht mehr in Deutschland leben, sagte ein Rabbi zu Zeiten des Stückes „Corpus Christi“.
    Als Katholik frage ich, wo sich das mietlinghafte deutsche Bischofsvolk + „Gläubige“ verkrochen haben.
    Was hier abgeht ist eine gezielte, schwere Kränkung aller Christen. Die Kränkung ist das Ziel der Aufführung. Die selektive Schutzlosigkeit der Christen in unserem Staat ist himmelschreiend. Dieser Staat verbraucht seinen letzten Kredit, verliert jedes Mandat des Himmels.

    Wie Blasphemie andererseits missbraucht wird zeigt der Islam. Die IGFM berichtet aktuell:
    Eine Muslima in Pakistan fühlte sich von einer Chrstin grundlos beleidigt. Darauf, wie so oft, großes Blasphemiegeschrei und die junge Mutter wandert in das Gefängnis, wird zum Tode verurteilt. Die Familie entgeht nur dem Tode, da sie untertaucht.

    „Ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe“ heißt es im NT. Die christlichen Schafe in Europa gehen unter, da sie nicht bereit sind für ihre Sache ihr Leben zu geben.

    Unsere Politiker sind es nicht wert auch nur noch einen Funken Achtung abzubekommen.

  20. @ 14
    Das ist auch der Umstand den auch heute noch viele Moslems belachen und verspotten, weil sie Jesus’ Verhalten auf unsere Gesellschaft projizieren.
    ———————————————-
    Sie können dies nicht verstehen, weil sie sich nicht um ein Verständnis bemühen.
    Lass sie spotten und lachen , das haben viele zu Lebzeiten Jesu Christi auch getan , bis sie nicht mehr gespottet und gelacht haben.

  21. @ #13 trainspotter

    Danke für die Info.
    Gestern Abend wurde im MDR vermeldet, dass es nur wenige, harmlose „Rangeleien“ gab. Daneben waren Kinder zu sehen, die „bunte“ Bilder malten.

    Es lebe die Aktuelle Kamera…

  22. OT

    Libanese auf offener Straße in Heilbronn erschossen

    Sonntag, 15. Januar 2012, 08:58 Uhr

    Heilbronn (dpa) – Mitten in der Heilbronner Innenstadt ist am Samstagabend ein Mann erschossen worden.

    Gegen 22.20 Uhr seien in einer Fußgängerzone mehrere Schüsse auf einen 62-jährigen Libanesen abgegeben worden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Südwestrundfunks (SWR). Der oder die Täter flüchteten. Eine sofort ausgelöste Großfahndung in der Region Heilbronn, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, blieb bislang erfolglos.

    http://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-regional/libanese-auf-offener-strasse-in-heilbronn-22077808.bild.html

  23. @ 16
    Leute das ist doch nur eine dämliche Provokation
    ———————————————
    Die sehr viel Geld einbringt. Wer immer sehr viel Geld verspricht um zu erreichen, dass Jesus Christus verhöhnt wird, das weiss jeder Christ.
    So gesehen hast du mit „dämliche Provokation“ , recht.

  24. Sorry, nochmals OT

    Linke werfen Betonplatte auf Polizisten

    Magdeburg (dpa) – In Magdeburg sind am Abend Polizei und Linke aneinandergeraten. Nach zunächst friedlichen Protesten gegen Rechts eskalierte die Situation an einem linken Szenetreff. Noch Unbekannte schleuderten unter anderem eine Betonplatte aus einem Fenster. Sie schlug direkt neben den Polizisten auf dem Gehweg auf. Verletzt wurde niemand. Die Polizei in Sachsen-Anhalt ermittelt wegen versuchten Totschlags. Tausende Menschen hatten am Nachmittag friedlich gegen einen Neonazi-Aufmarsch demonstriert.

    http://www.wormser-zeitung.de/nachrichten/politik/deutschland/11567841.htm

  25. #8 schmibrn
    Nein, als „Ungläubiger“ kann ich nur sagen, dass das ein hervorragender Artikel ist, der das Wissen um seinen Verfasser gut verträgt.
    Das Thalia-Theater beweist keinen Mut mit dieser Aufführung.

  26. Jesus war – im Gegensatz zu Mohammed – bekennender Pazifist.

    Nö das stimmt nicht. Und zwar stimmt es nicht weil du dir nicht darüber im Klaren bist, was in Pazifist ist. Wenn du bei Wikipedia nachsiehst, dann ist der bürgerliche Pazifismus der eigentliche Pazifismus und man hat die christliche Gewaltlosigkeit unter „religiösem Pazifismus“ einsortiert. Das ist aber eine unzulässige Vereinnahmung, denn hier passt nun auch der „radikale Pazifismus“ hinein.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pazifismus#Radikaler_Pazifismus

    Hier gibt es einen Satz von Tucholsky

    Es gibt nur eine Sorte Pazifismus: den, der den Krieg mit allen Mitteln bekämpft. Ich sage: mit allen, wobei also die ungesetzlichen eingeschlossen sind; denn es kann von der Rechtsordnung des Nationalstaates, der auf der Staatenanarchie beruht, nicht verlangt werden, daß sie die Kriegsdienstverweigerung anerkennt – es wäre Selbstmord. Also müssen wir dem Staat, bis sich die Erkenntnis vom Verbrechen des Krieges allgemein Bahn gebrochen hat, ein wenig nachhelfen – mit allen Mitteln.“
    – Ignaz Wrobel: Gesunder Pazifismus. In: Das Andere Deutschland. 31. März 1928, S. 4 (Hervorhebungen im Original)

    Ein Pazifist ist gewaltlos und definiert auf Grund dieses „eigenen Glaubens“ bei dir eine Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit. Man könnte sagen: „Die Gewaltlosigkeit ist die kleine Sharia des Pazifisten“ und das Ziel des Pazifisten ist die Gewaltlosigkeit des staates.

    Oder auch: In dem Augenblick aber in dem du Gewalt anwendest gegen einen Pazifisten in dem Augeblick bist du ein Abtrünniger und du wirst von den Pazifisten mit allen Mitteln bekämpft.

    Noch einmal, damit das klar ist: Der Staat hat biblisch das Recht Gewalt anzuwenden und er ist angehalten, dies mit Maß und Vernunft zu praktizieren. Dabei hat er auch das Recht fehler zu machen. Wer also im Staat Gewalt anwendet, der wird mit Konsequenzen rechnen müssen, die seiner Tat angemessen sind.

    Beim Pazifist ist der Staat dann Abtrünniger und „Ungläubiger“ und wird dann mit allen Mitteln bekämpft.

  27. @ #26 unermuedlich

    Mir ist schon bewusst, dass die meisten Atheisten nicht darauf aus sind, die eigene Kultur ständig zu provozieren und zu beleidigen.

    Ich sprach von der Handvoll Atheisten hier auf PI, die wir alle kennen.

  28. Zur Schau gestellte Nacktheit ist ein starkes Indiz für Besessenheit, ebenso der Zwang Gott, Jesus oder Christen ständig auf eine Weise „kritisieren zu müssen“, die keinen Bezug zu historischen Tatsachen haben, sondern nur diffamieren. Ebenso wie die Ehrfurcht und Angst davor satanische Ideologien wie Islam oder Kommunismus „zu kritisieren“, bei denen diese Art und Weise wenigstens einen Bezug zur Realität hätte.

    Wenn die Macher schon zu Feige sind, den sexorientierten „Propheten“ Muhammad so durch den Siff zu ziehen, dann sollten sie es vielleicht wenigstens mal mit Daniel Cohn-Bendit, Joschka Fischer, der RAF oder der 68-er Bewegung tun. Dort hätte dieser feuchte Dreck einen Bezug zur Realität!

  29. Warum protestieren?
    Darum:
    „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

  30. @ 18
    Die christlichen Schafe in Europa gehen unter, da sie nicht bereit sind für ihre Sache ihr Leben zu geben.
    ———————————————-
    Es wurde bisher noch nicht abverlangt sein Leben zu geben.Gott sei Dank.

    Was das Kämpfen gegen solche Blasphemie ist, so denke man an Jesus auf dem Ölberg, der dem Petrus verboten hat, IHM zu helfen.Petrus schlug ja einem Soldaten ein Ohr ab,wobei Jesus ihm Gewaltanwendung untersagt hat.Jesus will keine Gewaltanwendung,wenn es um SEINE Angelegenheiten geht.
    Desshalb müssen Christen sich anders zu helfen wiissen.

  31. Ich habe kein Problem das ein solches Theaterstück aufgeführt wird wenn der Regisseur kein Problem oder bedenken hätte ein vergleichbares über den Massenmörder und Pädophilen Mohammed aufzuführen.
    So sehe ich dem Kerl nur ein armes linkes Würstchen das um Aufmerksamkeit bettelt.

  32. Hat Frau Käsmann schon protestiert oder sitzt sie und ihresgleichen wieder in einer Kirche, umringt von Medienleuten, um ihr Buch in klingende Münze umzuwandeln?

  33. Linke werfen Betonplatte auf Polizisten

    Hier würde mich mal das Gewicht der Betonplatte interessieren. Weil: Ich bin schon nicht gerade schlapp aber eine Betonplatte aus dem Fenster schleudern, das traue ich mir dann doch nicht zu.

    Ich denke mal, dass man die Täter bereits am Körperbau erkennen müsste.

  34. Sorry Sorry nochmals OT:

    DDR Reloaded – Sind wir wirklich so blöd, dass wir uns das gefallen lassen?

    Gedenken an Luxemburg und Liebknecht

    Berlin (dpa) – Mehrere tausend Menschen wollen heute in Berlin der Ermordung der beiden Kommunistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor 93 Jahren gedenken. Bei der traditionellen Demonstration werden wie in den vergangenen Jahren an der Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde rote Rosen niedergelegt.

    Zu der Veranstaltung hat unter anderem die Partei Die Linke aufgerufen. In der DDR nahmen an dem jährlichen Gedenkmarsch zehntausende Menschen und die Staats- und Parteispitze teil.

    http://www.wormser-zeitung.de/nachrichten/politik/deutschland/11567839.htm

  35. Wunschtraum:

    Es müssten hunderte Kirchenleute aller Konfessionen sich dieses Machwerk anschauen
    MÜSSEN.
    Das wäre heilsam für alle Beteiligten. Die Schauspieler wären nicht mehr so „frei“ und die Kirchenverantwortlichen wüssten endlich einmal wogegen sie ihre Stimme erheben müssten.

    Aus der Traum.

  36. @ #31 SOBIESKI@WIEN (15. Jan 2012 09:56)

    Dieser kleine Spruch steht nicht in der Bibel und der hat für Christen auch keine Bedeutung. Du siehst derzeit weltweit ein Anstieg in der Christenverfolgung und du wirst in Kürze sehen wie Gott darauf antwortet.

    Vielleicht zur Erinnerung: Deutschland hatte im 2. WK ca. 6 Mio Juden vernichtet. Die Antwort Gottes war die, dass es in Schutt und Asche gebombt wurde.

  37. Ganz ihrem „terroristischen Vorbild“ entsprechend, werden dann die Christen mörderische Anschläge auf den „Künstler“ und dessen Handlanger verüben.
    Viele spanischstämmige Kirchenhasser treiben es recht gern auf die Spitze. Ich, als Katholikin, empfehle Nichtbeachtung!

  38. #33 schmibrn

    Hat Frau Käsmann schon protestiert oder sitzt sie und ihresgleichen wieder in einer Kirche, umringt von Medienleuten, um ihr Buch in klingende Münze umzuwandeln?

    Vermutlich wird sie noch ihren alligatorischen Rausch ausdünnen,…
    Um sich danach mit Grünen Thesen,insbesondere
    denen von Claudi intimst auseinander zu setzen …

    Text

  39. Das dieser nur Kram mit Steuergeldern überleben kann ist gleichzeitig eine gute wie eine schlechte Tatsache.

    Weil Sonntag ist, halte ich mich an den guten Teil – es gibt zu wenig Tröpfe, die sich diese immer gleiche Wälzerei ansehen wollen.

    Als Berlusconi und Sarkozy (nun ja) die Subventionen für die Theater kürzen wollten, hatten die Kunstschaffenden Angst vor dem Hungertod – zu Recht.

    Wenn das Thalia Theater, nach denn werbewirksamen Protesten in Frankreich, dieses Stück nun aufführt, hofft es einfach nur darauf, durch den Skandal mehr als eine Stuhlreihe füllen zu können.

    Jesus selbst wurde verspottet und starb den demütigenden Tod am Kreuz, wurde aber gerade dadurch zum Heiland (salvator).

    Wenn man darüber nachdenkt, kann man auch nach diesem Artikel, den Sonntag in guter Laune genießen.

  40. Dieser „Theaterstück“ ist nur das Wiederholen des Hasses; also eine perfidere Form der Islamisierung in der „Kunst“.
    Ein Theaterstück á la „Pigs Picnic in Mecca“ wäre wesentlich aktueller. Oder „Steinigt den Mohammed!“.

    Islamisieren ist nur ein anderes Wort für Arisieren.
    A Dog named Mohammed

  41. #35 Freya- (15. Jan 2012 10:00)
    In der DDR nahmen an dem jährlichen Gedenkmarsch zehntausende Menschen und die Staats- und Parteispitze teil.
    —————————-
    Von diesen zehntausend,waren die allerwenigsten aus innerer Überzeugung dabei.Es ging ihnen lediglich um die Wahrung und Absicherung ihres bescheidenen Lebensstandards.Genauso ist es heute bei den Gutmenschen,sie schwimmen mit dem vorgegebenen Strom,alles andere könnte sich ja negativ auf den erreichten Lebensstandard auswirken.
    Links sein brachte und bringt eben Vorteile.
    Leider!!!

  42. Ich habe von diesem Theaterstück noch nie etwas gehört und mich interessiert das auch wenig. Wenn ich bekennender Christ wäre, würde ich dieses Stück einfach nicht besuchen. Keine Ahnung, wer sich diesen Müll ansehen wird, aber die sollen sich daran erfreuen und glücklich sein. Dieses Theaterstück hat so eine geringe Außenwirkung, die können von mir aus auch auf die Bühne koten, wen kümmert es?

  43. Schade PI!

    Wenn Ihr solche Artikel bringt, verschafft Ihr dem Stück doch nur Aufmerksamkeit.

    Das Ignorieren zeugt von Größe – das „nicht Hingehen“ entzieht dem Stück langfristig die wirtschaftliche Grundlage.

    Schon ist das Thema insgesamt erledigt…

    viele Grüße
    EricCartman

  44. #35 Freya- (15. Jan 2012 10:00)

    Die latschen doch jedes Jahr vom U-Bahnhof Frankfurter Tor zum Friedhof nach Lichtenberg und schmeißen dann rote Nelken auf´s Grab .

    Ich bin gerade vorbei gefahren – die Kulisse ist Original wie die im Osten damals – überall rote Fahnen mit Hammer & Sichel, nur den MLPD Aufdruck gab´s damals nicht .

    Die Leute werden mit Reisebussen zu Hunderten dorthin gebracht .

    Viele Altkommunisten und der Rest verwirrte Spinner !

    Lieber tot als rot !!

  45. @ 37
    …Die Antwort Gottes war die, dass es in Schutt und Asche gebombt wurde.
    ———————————————-
    incl. einer Totalentfremdung seiner selbst im Laufe der Zeit.

  46. Und? Künstlerische Freiheit, sage ich dazu nur… wenn ihr euch darüber aufregt, seid ihr nicht besser als Moslems, die auch ständig beleidigte Leberwurst spielen… schade, hätte mehr Größe erwartet.

  47. #19 AlterSchwabe

    Irgendwie find ich (als Protestant) zu dem Stück keinen intellektuellen Zugang…

    Dachte ich mir!
    OK. du musst natürlich das Werk drei- viermal ansehen, um den Bezug zur Kunst herauszuarbeiten.
    (Warst du schon mal bei ner Steinigung?)
    PS: Mail is raus!
    Anfrage wann es denn was von Mohammed und seinen Frauen gibt…

  48. #8 schmibrn (15. Jan 2012 09:28)

    Na das ist doch wieder einmal ein Artikel, bei dem die bekannte Handvoll atheistischer Christenhetzer an diesem Sonntag wie gewohnt zu erwarten sind, um den Kommentarbereich mit ihren 68er Ergüssen zu sprengen.

    Wissen Sie, Sie brauchen sich nicht zu wundern, wenn Sie auf keinen grünen Zweig mit den bösen „68er Christenhassern“ kommen, wenn Sie diese gleich im Vornherein verleumden und beleidigen.

    Ich für meinen Teil als nicht-religiöser Islamkritiker kann der hier berichteten Theatervorstellung nichts abgewinnen. Ich würde Sie niemals verbieten lassen selbstverständlich, aber ich finde es dennoch hohl, pseudointellektuell und in keiner Weise mutig.

  49. „Schauspieler und Schauspielerinnen treten in vielen Szenen völlig nackt auf, und wem das noch nicht reicht, der kann auf der Großleinwand ihre Genitalien im Detail betrachten.“

    Das ist natürlich eine Sünde vor dem Herrn im Himmel, dem sowas ja bekanntlich gar nicht in den Kram passt. 🙂

    „Dem pauschalen Religionsfeind der reinen Lehre entgeht bisweilen, dass es ein Unterschied ist, ob vermeintliche Gotteslästerer von Rechtgläubigen abgestochen werden oder wirkliche Gotteslästerer lernen müssen, mit Kritik zu leben.“

    Mit anderen Worten: Das religiöse Beleidigtsein, das permanete Hervorheben des „religiösen Gefühls“ gegenüpber jedweder Freiheit ist dem Moslems nicht zuzubillgen, da der Islam ja Quatsch ist und Allah gar nicht existiert, doch beim Christentum ist’s selbstverständlich völlig anders: Das ist DIE wahre Religion und deren „Herr im Himmel“ sitzt da auch wirklich drin, darum ist zwischen echter Gotteslästerung – also wenn’s den Christen nicht passt – und unechter – wenn’s Moslems trifft – zu unterscheiden.

    Da ein solcher Gott aufgrund der Widersprüche der Religion (z. B. Theodizee) aber gar nicht existieren kann, ist der von den religiösen Fanatikern erhobene Vorwurf der Gotteslästerung grundsätzlich zurückzuweisen.

    Übrigens haben sich Christen bei der Vernichtung anderer Tempel und Kulte einen Dreck darum geschert, ob sie selbst mit ihren Vernichtungsaktionen gegenüber anderen Göttern Gotteslästerung betrieben haben oder nicht. Denen gegenüber sind Christen strengste Atheisten. (Nur wenn man ihren eigenen Atheismus auf sie selbst anwendet, ist Schluss mit „Nächstenliebe“, dann wird gehetzt …) 🙂

    Die Sache ist einfach: Wer ein solches Stück nicht sehen will, der geht da halt auch nicht hin. Oder gibt’s hier auch christliche Fundamentalisten, die zu einem Heavy-Metal-Konzert gehen und sich dann über den Lärm dort beschweren?

  50. Selbst für mich als Nichtreligiösen Menschen ist der Plot dieses Stückes an absurder Tatsachenverdrehung kaum zu überbieten.

  51. @#46 The_Nothing

    Und? Künstlerische Freiheit, sage ich dazu nur… wenn ihr euch darüber aufregt, seid ihr nicht besser als Moslems, die auch ständig beleidigte Leberwurst spielen… schade, hätte mehr Größe erwartet.

    Schon der Vergleich ist abartig! Oder denkst du, dass wegen der vulgären Schweinerei irgend jemand auf die Strasse geht, köpft, steinigt oder hängt?
    Warum gibt es ein ähnliches Stück nicht mit Mohammed? Weil sich diese feige Brut (immer unter dem Deckmantel der „künstlerischen Freiheit“ wohlgemerkt) nicht an den Pädophilen heranwagt.
    Ich hoffe ernstlich, dir hat niemand in den Kopf ges….. – und dann meint, das gehöre zur „künstlerischen Freiheit“!

  52. @ 46
    … wenn ihr euch darüber aufregt, seid ihr nicht besser als Moslems, die auch ständig beleidigte Leberwurst spielen…
    ——————————————–
    ein immer wieder angewendetes Totschlagargument um ein zustimmendes Schweigen hervorzurufen….*gähn*

  53. #8 schmibrn (15. Jan 2012 09:28)

    „Na das ist doch wieder einmal ein Artikel, bei dem die bekannte Handvoll atheistischer Christenhetzer an diesem Sonntag wie gewohnt zu erwarten sind, um den Kommentarbereich mit ihren 68er Ergüssen zu sprengen.“

    Na, das ist doch mal wieder ein gefundenes Fressen für einen fanatischen Hetzer und Verleumder wie dich, was? Da kannst du dich mal wieder so richtig über uns Nazi-68er Athesten und Gottlose auslassen, was, du liebevoller Zeitgenosse voller „Nächstenliebe“ – dein Hass auf alle und jeden, der dein fanatisches religiöses Weltbild nicht teilt, zerfrißt dich inzwischen derart, dass du schon loslegst, …
    … bevor so ein 68er-Nazi-Atheist, ein Feind des Herren, den man gefälligst verbrennen sollte, hier überhaupt erscheint.

    Für religiöse Fanatiker wie dich ist der Islam genau das richtige. 🙂

    Jedenfalls ist es gut, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Leute wie du nix zu melden haben und wir darum auch euren religiösen Wahn nicht mir ertragen müssen. Also gewöhn dich gefälligst daran, dass wir in einem Land leben, das nicht mehr vor dir und deinesgleichen beherrscht wird.
    Dein permanentes Hetzen gegen Adnersdenkende wird dir auch nicht mehr helfen.

  54. „Unseren „Kulturschaffenden“, die nicht in den Verdacht kommen sollen, sich bevorzugt an Gegnern abzuarbeiten, die leidensfähig und ungefährlich sind, möchten wir nahelegen, dass auch der Kriegsfürst aus Mekka und Medina ein dankbares Thema dramaturgischer Religionskritik abgäbe. Die Resonanz darauf dürfte GEWALTIG sein.“

    Christen haben gelernt, so einen Schrott mit Schweigen zu übergehen, um nicht kostenlose Propaganda zu machen.
    Dass ihre Steuergelder für wo einen Schwachsinn verwendet werden dürfen, ist freilich ärgerlich.
    Aber Gott kann niemand beleidigen, er kann sich nur selbst verblöden und blamieren.
    Dass so verblödete Leute sich nicht an Mohammed wagen, zeigt die Erbarmlichkeit dieses Abschaums.

  55. incl. einer Totalentfremdung seiner selbst im Laufe der Zeit.

    Die totale Selbstentfremdung gab es unter Adenauer nicht. Selbst bis einschließlich Helmut Schmidt würde ich das ausschließen. Die kam erst mit

    a) dem eurabischen Vertrag und dem darin vertraglich vereinbarten massenweisen Zuzug
    b) der 68-er Bewegung

    Die Entfremdung kam auf, weil uns der Sprit wichtiger war als gesellschaftliche Werte wie Freiheit und Demokratie und sie kam auf, weil zu viele zu wenig gelernt hatten aus dem Scheitern des Kommunismus im Osten und zu wenige bereit waren, aus dem Scheitern die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. „Beim nächsten mal machen wir es besser und vermeiden die Fehler Lenins“ war der Gedanke. So jedenfalls habe ich es vor 30 Jahren mal gelernt in einem „Kommunistischen Hauskreis“. Und ich bin davon überzeugt, dass das auch heute noch die vorgegebene Richtung ist.

    Deutschland ist gespalten, die einen haben aus Öl-Gier sich selbst aufgegeben und die anderen aus ideologischen Gründen.

  56. @ #44 Sebastian (15. Jan 2012 10:32)
    #35 Freya- (15. Jan 2012 10:00)

    Viele Altkommunisten und der Rest verwirrte Spinner !

    *******************************************

    Das ist doch wirklich traurig.

  57. Man muss gar nicht beleidigt sein oder sich darüber aufregen, dass so eine Form von Theater gemacht wird. Ich persönlich finde es einfach nur traurig. Die Frage, die man sich, meine ich, als Christ oder als Nicht-Christ stellen sollte, ist doch: Was bringt es dem Menschen denn an Fortschritt, wenn er solche Szenen sieht? Ist irgendwas an der Thematik neu oder einfallsreich und inwiefern regt das Stück an? Geschmacklosigkeit ist leider im linksideologisch geprägten Theaterbetrieb an der Tagesordnung. Im Westen nichts neues. Für mich nur ein weiterer Schritt, den irgendwelche Leute machen, um diese Kultur noch ein bisschen weiter in Richtung Selbstauflösung zu bringen. Jeder muss sagen können, was er will, aber er muss damit rechnen, dass es anderen nicht gefällt und sie sich kritsch dazu äußern. Ich finde es geschmacklos und abwegig, Terrorismus und Christentum künstlerisch in Verbindung zu bringen, denn die christliche Lehre dient sicher nicht als belegbare Quelle für Terrorismus. Amen.

  58. Dieses Stück zu ignorieren oder einfach nicht hinzugehen ist der falsche Weg. Denn andere gehen hin und das hat Folgen.

    Unsere Möglichkeiten zu handeln sind jedenfalls in dieser Hinsicht sehr gering.

    Und das beschreibt den Zustand unserer Gesellschaft – Toleranz gegenüber allem und jedem, nur nicht gegenüber denen, die für eine geordnete und respektvolle Gesellschaft und den Erhalt unserer Werte eintreten wollen.

    Diese Gesellschaft hat es nicht anders verdient, als daß sie untergeht.

    Die Büchse der Pandora ist ohnehin geöffnet.

    Das war jetzt mein Wort zum Sonntag.

  59. Die latschen doch jedes Jahr vom U-Bahnhof Frankfurter Tor zum Friedhof nach Lichtenberg und schmeißen dann rote Nelken auf´s Grab .

    Und? Wen – außer denen, die es tun – interessiert es?

  60. #58 Wolfgang (15. Jan 2012 11:09)

    …mich befremdet es, in die gleichen verschlagenen Gesichter zu blicken, die mich damals einkerkerten !

    Die, die es nicht betrifft, reagieren mit Gleichgültigkeit…

  61. @ #58 Wolfgang (15. Jan 2012 11:09)

    Das ist ein falsches Signal in meinen Augen, dann können sie sich auch gerade wieder ihre so schmerzlich vermisste Mauer herum aufbauen, offenbar wünschen die sich das.

  62. na, seid ihr neidisch auf die roten ,die ihre ikonen benelken?
    auf der bühne treibt´s der arme mensch, es treibt ihn, alles ist sehr moralisch, wir jedoch brauchen keine kreuzzüge, wir haben bayreuth und PI
    beißt euch nicht an so kruden dingen die gedanken aus,wir leben nicht im zeitalter irgendwelcher religionskriege

  63. @ #59 Sebastian (15. Jan 2012 11:14)

    Genau, solche altkommunistischen Darbietungen müssen doch ein Schlag ins Gesicht für Opfer des DDR-Regimes sein.

  64. Als Religionskritiker und Ablehner allen Übersinnlichen finde ich trotzdem die Kritk von Christen gegen dieses Machwerk richtig. Diesen Mist als Religionskritik verkaufen zu wollen, ist schlicht peinlich und unverschämt, auch den Atheisten gegenüber. Dieses Ekeltheater als Kunst zu bezeichnen ebenso. Von der Bigotterie abgesehen, dass sich keiner der Jubler den Islam auch nur in ansatzweise ähnlicher Richtung kritisieren würde.
    Es stimmt halt: Christen sprengen sich nicht in die Luft und bleiben stets friedlich. Die idealen Opfer also.
    Die Lösung wäre recht einfach: Marktwirtschaft. Stoppen wir die Subventionen für den Kulurbetrieb und lassen den Markt entscheiden, sprich den Zuschauer und Konsumenten. Klar Claus Peymann (jeder andere auch) bekäme weniger Geld, aber wer so gegen den Kapitalismus wettert und selbst nichts gescheites mehr hinbekommt, kann auch mit weniger leben. Und wenn dann solcher Mist subventioniert wird, stellt sich allgemein die Frage, warum wir Steuergelder dafür ausgeben, anstatt wirkliche Probleme zu lösen, wo doch dieselben Leute dies doch immer wieder betonen.
    Kunstfreiheit: ja, aber eben nicht nur auch meine Kosten. Es bleibt ja dabei, dass jeder Künstler machen kann, was er will, doch muss er eben auch davon leben können. Kunst mag man zwar nicht wirklich definieren und eingrenzen können, doch bin ich davon überzeugt, dass Kunst in erster Linie unterhalten soll und eben nicht nur dem Selbstzweck dient.
    Nochmal zum Stück: Bäh. „Leider“ sind wohl schon alle Tabus soweit gebrochen worden, dass man mittlerweile solchen Mist produziern muss.

  65. #64 Freya- (15. Jan 2012 11:17)

    Genauso ist es !
    Hier ein Satz aus den zahlreichen Aufrufen :

    „Im Sinne von Rosa und Karl zu handeln, heißt den revolutionären Prozess voranzutreiben und den Kampf für eine sozialistische Gesellschaft aufzunehmen.“

    …ich finde es befremdlich !

  66. Wer geht denn zu so einer primitiven Vorstellung, wer will denn sowas sehen? Geht man dahin, wenn man kotzen will?

    Da hat ja selbst ein Pornofilm oder ein/e
    Table dance-Tänzer/in mehr Ästhetik, mehr Kunst Sinninhalt zu bieten.

  67. Die Video-Ausschnitte sagen schon alles. Wer auf nackte Haut steht, der soll in den Puff gehen. Da kriegt er mehr und besseres geboten. Schockieren tut das eh niemanden mehr.

    Dieses Theater kann nur als Exkrement der staatlichen Subventionitis überleben. Ich habe derartige Aufführungen immer wieder im Bochumer Schauspielhaus erlebt, nur dass ich sie nach ca. 10-20 Minuten verlassen habe. Danach habe ich Theaterbesuche eingestellt und meine Liebe zu Hollywood-Filmen entdeckt.

    Unfreiwillig komisch ist das Publikum, das sich das antut. „Hurz!“

    http://www.youtube.com/watch?v=KP8AGNs3eSw&search=hurz

    Das sind die gleichen Menschen, die sich als linke „Intellektuelle“ begreifen. Ich schlage daher eine neue Begrifflichkeit vor.

    „Hurzer(in)“: Die Hurzer fühlen sich als intellektuelle Elite und lassen uns das durch Ihre Grenzdebilität immer wieder wissen.

    „Hurzen“: Dummgeschwätz über unverstandene Dinge verbunden mit der Attitüde der geistigen Überlegenheit. Wer hurzt fühlt sich als Genie und geriert sich als Dumpfbacke.

    Natürlich wird hier Jesus Christus durch den Kakau gezogen, allerdings auf vollkommen humorlose Art. Wer wirklich „kritisch“ und „provokativ“ seien möchte, der muss heutzutage Mohammed persiflieren. Meinetwegen könnten unsere „Kulturschaffenden“ im Theater vorführen wie Mohammed seine Lieblingsbraut Aischa „schenkelt“, einschließlich genitaler Großaufnahmen! Dabei werden die entsprechenden Hadithe rezitiert.

    Aber weil unsere linken Gutmenschen keine Eier haben, werden wir lange darauf warten.

  68. Auch wenn mir im Falle dieses Theaterstückes die Zeit zu schade ist, mich zu ereifern – obendrein scheint die Sonne – so ist es legitim wütend zu sein. Natürlich kann man diesen Unfug kritisieren, ohne in die Nähe des Islam zu geraten.

    Es macht ja wohl einen Unterschied ums Ganze ob ich mir wütend die Haare raufe,die linke Brüllkultur übernehme,oder die Medina bzw. Mekka Fase durchziehe und „Frevler“ ermorden lasse bzw. mit einem „ordentlichen Gerichtsverfahren“ zum Tode verurteile.

    Selbst friedliche Aufmärsche vor dem Theater sind legitim – wenn auch nicht sinnvoll, weil sie nur Werbung für den Quark sind.Erst bei Verbotsforderungen hört der Spaß bei mir auf.

  69. „…In „Golgota Picnic” wird Jesus Christus als Terrorist dargestellt und mit Blasphemien verhöhnt.“
    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

    Den „Humanismus“ in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf ! :mrgreen:

  70. Da bin ich doch froh, dass es das Stück gibt – ich lebe in einem freien Land, in dem sich jeder Depp noch so blamieren darf wie ihm beliebt. Nur die Eiferer werden nach dem Zensor rufen oder dem Strick im Namen irgendwelcher Gefühle. Wer’s nicht sehen will bleibe einfach zuhaus. Sehen wir uns bei den Mohammed-Blasphemien am Staatl. Theater zu Riyad/Ankara/Kairo?

  71. man sollte das schon kritisieren, auch wenn die jetzt in Hamburg multiple Orgasmen bekommen. Andererseits: gegen schlechtes Theater hilft ja nur gutes Theater, das wird man aber hierzulande bis auf weiteres niemals zu sehen bekommen, dafür sorgen die 68er

    Auffallend die Würdlosigkeit dieser Veranstaltung, lässt tief blicken

    So ändern sich die Zeiten, Deutschland war mal weltweit führend in der Kultur: klassische Musik, Oper, Literatur, Film, auch Theater. Der Dreck der heute produziert wird, ist völlig belanglos und wird dementsprechend weltweit ignoriert. Schade nur um das viele Geld und Talent was da vernichtet wird

  72. #54 Agora

    Weshalb sollte ich mit dem Geseiere Ihres Nachkommentators Rechtspopo auf einen „grünen Zweig“ kommen wollen?

    Wie ich oben bereits prophezeite ist es bei PI auch nur eine kleine Gruppe, nun diesen steuerfinanzierten Schrott irgendwie gutheißen, im Namen der Meinungsfreiheit.
    Und genau die meine ich.
    Im Grunde ist die Intention dieser Helden schlicht antichristlich.

  73. @ schmibrn

    Der Atheist, den wir hier meinen, ist nur aus Respekt vor Gott zu Atheist geworden! 😉

  74. Gehört ja zum Thema! Wer aktiv was dagegen tun möchte und sonst kein Gehör findet:

    Aufruf zum Protest gegen „Golgota Picnic“
    http://www.piusbruderschaft.de/streitende-kirche/956-moderne-gottlosigkeit/6254-aufruf-zum-protest-gegen-qgolgota-picnicq

    Offizielle Protestnote gegen Gólgota Picnic
    http://www.piusbruderschaft.de/startseite/offizielle-stellungnahmen/698-distrikt-stellungnahmen/6258-offizielle-protestnote

    Es kann sich natürlich auch jeder bei seiner christlichen Gemeinde Vorort informieren, so zwischen den interreligiösen Veranstaltungen bei Öko- oder Gender-Predigten!

  75. Würde mal gerne sehen wenn man ein ähnliches Stück über den pädophilen Massenmörder Mohammed aufführen würde, denn die Reaktion unsere hiesigen Muslime würde wahrscheinlich das Theater „sprengen“.
    Aber das traut man sich nicht, dafür haben solche Penner keinen Arsch in der Hose.
    Die ziehen mit Genuß das Christentum durch den Kakao, diese 68er Bande. Was bin ich froh wenn die nicht mehr auf unserem schönen Planeten verweilen, denn nichts scheint denen heilig zu sein.
    Dem Thalia-Theater habe ich diesbezüglich mal eine Mail geschrieben die sich gewaschen hat. Vielleicht sollten Alle die so etwas nicht gutheißen, denen eine Mail schreiben.

  76. In Österreich müsste der Regisseur jetzt wohl ins Gefängnis. Oder wird da etwa unterschiedlich Maß genommen?

  77. @ #85 elohi_23

    *Grins*
    Ja, Sie haben recht. Irgendwie stimmt da was nicht. Es gibt kaum jemanden hier, der öfters von Gott spricht.

  78. #87 Doliwan (15. Jan 2012 12:04)

    Über Mohammed bräuchte es kein „Theaterstück“ eine wahrheitsgetreue Dokumentation hätte alles was das linke Herz begehrt: Sex, Vergewaltigung, Mord, Todschlag, Versklavung, Krieg, Größenwahn…

  79. Ich kann solchen Kunstformen nichts abgewinnen, bzw. finde keine Zugang.
    Es ist nur billige Provokation, ein Ansprechen niederer Instinkte. Als politische Provokation taugt es nicht, da Gegenteiliges nicht berührt wird, ein Lernprozess nicht eintritt.
    Man muß aber, gerade hier in Europa, damit rechnen, dass konservative Christen, dieses Stück als Blasphemie einordnen und sich zu Recht beleidigt fühlen.
    Ich frage mich, wie würde man reagieren, wenn ein Theaterstück, dass Leben Mohameds, mit einem nackten Greis und einem ebenfalls nackten Kind darstellen würde. Jubeln, würden nur die EX-Muslime……..

  80. @Bhgir

    „Hurz“

    Herrlich wie die linken „Intellektuellen“ über das Stück diskutieren, besonders ab der 5. Minute die mit dem Kurzhaarschnitt, ein absoluter Gutmenschen-Klassiker. Man muß das einfach mal gesehen haben, die merken in ihrer selbstgefälligen Arroganz noch nicht einmal das sie nach Strich und Faden verarscht werden.

  81. mail an: petra.mai@thalia-theater.de

    Sehr geehrte Frau Mai,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    Sie mögen sich nun extrem avantgardistisch vorkommen, wenn Sie am 23.01.11 das „Theaterstück“ Golgota Picnic aufführen. In Ihrem kleinen kulturellen Mikrokosmos ist es auch sicher sehr angesehen, sich im Kreis zu drehen und immer wieder alte Klischees aus der Truhe zu holen, den Staub abzuklopfen und die Ideen-Zombies tanzen zu lassen. Eigentlich könnte es einen langweilen, wenn schon wieder ein Christus in blöden Posen gezeigt wird, da es ja gute Tradition hat, einen längst toten Feind, nämlich den Katholizismus, immer noch mit sowas treffen zu wollen und zum x-ten Mal zu „entlarven“. Oder geht´s nur ums Geld in einer kränkelnden Branche, die offenbar nicht in der Lage ist, die kulturellen Bedürfnisse eines potentiellen Publikums zu erfüllen? Ich bin sicher, dass Sie mit dem Stück Erfolg haben, entsprechend Ihrer Defintion von Erfolg und schon weil nun so ein Hype darum gemacht wird. Aber ist das wirklich ein Kompliment an die Qualität des Stücks? Die dümmlichen (natürlich nackten) Szenen, die ich von dem Stück kenne, befriedigen denn auch den ein oder anderen Perversling, der in´s Theater geht, um eine Ausrede zu haben, Skandale zu sehen, die gar keine sind, weil abgelatscht, wie eine alte Schuhsole. Ich hoffe nicht, dass sich irgendein Dummkopf dazu hinreißen lassen wird, wegen dem Stück ähnlich wie Muslime zu reagieren. Apropos: Haben Sie auch den Schneid, das Ganze mal mit Mohammed abzuziehen? Ich denke nicht. Sie arbeiten sich lieber an längst Verdautem ab. Der Islam bietet wesentlich bessere Vorlagen für kreatives Schaffen und das könnte der Gesellschaft auch noch was bringen. Aber ich denke, Sie hätten Angst, das zu tun. Denn hier lauert der tatsächliche Terror und die Verfolgung von Kunstschaffenden. Naja. Musste mich mal auskotzen über so viel lahmen Kulturbetrieb mit so abgenudelten Einfällen oder besser gesagt: Ausfällen. Es ist klar, dass Ihnen die Person Christi nicht heilig ist, aber so total geschmacklos und überflüssig erinnert das Ganze von der Plattheit her an ein „Dschungelcamp“ für Menschen, die sich geistig in höheren Sphären wähnen, aber längst zu einer Gruppe von Liebhabern geistigen Inzests gehören im Sinne einer fortschrittsfreien Selbstbefruchtung in immer denselben gesellschaftlichen Kreisen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    S.XXX

  82. Nun, Christen müssen Christus nicht unter Hinweis auf „verletzte Gefühle“ verteidigen.

    Christus kann sich als lebendige Persönlichkeit durchaus selbst verteidigen, und dies äußerst wirkungsvoller als Menschen dies könnten.

    Christen sollten aber denen, die sich hier der Gotteslästerung schuldig machen, sagen, dass sie einmal vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Da wir unsere Feinde segnen sollen, darf dies im freundlichen Ton geschehen. „Beleidigt“ sind Christen nicht, eher traurig darüber dass „sie nicht wissen, was sie tun“.

  83. Wer in dem Stück (zu dessen Qualität ich mich nicht äussern werde) Blasphemie entdeckt, hat doch die Möglichkeit, unter Inanspruchnahme von §166 StGB (in Österreich 188) dagegen vorzugehen. Was soll also die Erregung?

  84. #90 schmibrn

    In der Hölle sitzt der Teufel allein und die Einsamkeit macht ihn seelisch kaputt.

  85. § 166(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Die Eignung zur Störung des öffentlichen Friedens muss man aber Beschimpfungen des Christentums absprechen. Denn es ist nicht damit zu rechnen, dass jetzt Mordaufrufe gegen „Kunstschaffende“ verbreitet werden. Der Blasphemie-Paragraph ist nur auf solche Religiongsgemeinschaften anwendbar, die auch tatsächlich den öffentlichen Frieden stören, nämlich die Mohammedaner. Damit wird asoziales Verhalten belohnt.

    Diese Paragraphen gehören entsorgt. Das wäre übrigens auch ein Thema für Parteien wie die Freiheit: Abschaffung dieses Blasphemie-Paragraphen. Wer zur Gewalt- oder zum Mord aufruft gehört in den Knast. Wer eine Weltanschauung beschimpft macht von seiner Redefreiheit Gebrauch.

  86. Kunst ist Kunst.

    Wenn ein Künstler und sein Publikum es so sehen, sollen sie es zeigen.

    Alles andere ist Zensur.

    Keiner kann beweisen, das es einen Gott gibt.

    Somit darf es kein Gesetz geben, das die Lästerung oder Beleidigung eines imaginären Freundes bestraft oder verbietet.

  87. #107 norbert.gehrig
    Stimmt. Kunst ist Kunst und jede Aufführung ist legitim, aber ich muss doch wohl nicht dafür bezahlen? Das sollen doch bitte die Besucher machen. Abstimmung mit den Füßen nannte man das früher, nicht mittels Zwangsabgaben!

  88. #105 Bhigr (15. Jan 2012 13:14)

    “ die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,“

    Tja! Da ist das Problem! Ohne Störung, Betroffenheit, Proteste, ist auch der „öffentliche Frieden“ nicht gefährdet! 😉

    Ihre Forderung der Abschaffung kann ich nachvollziehen, der Deeskalation wird es aber nicht dienen und glauben Sie mal nicht, die Religionen wären in Europa schon überwunden, der gegenteilige Trend zeichnet sich eher ab. Allerdings könnte Deeskalation auch nur eine Verschiebung zu einem späteren Zeitpunkt sein?

  89. @ #19 AlterSchwabe (15. Jan 2012 09:41)

    Irgendwie find ich (als Protestant) zu dem Stück keinen intellektuellen Zugang…

    Wie denn auch?
    Ein Körnchen Intellektualität wäre als Kondensationskeim für eine argumentative Auseinandersetzung mit diesem Machwerk schon notwendig. Aber: Wo isse?
    Fragt als Kathole und bayerischer Beuteschwabe

    Don Andres

  90. #84 schmibrn (15. Jan 2012 12:01)

    Weshalb sollte ich mit dem Geseiere Ihres Nachkommentators Rechtspopo auf einen “grünen Zweig” kommen wollen?

    Wenn es Ihnen um die Islamkritik und die Verteidigung unserer Freiheit vor autoritäten Regimen geht, dann werden Sie wohl mit diesen Leuten auf einen grünen Zweig kommen müssen.
    Wenn es Ihnen natürlich darum geht, lediglich die Dominanz Ihrer eigenen Religion in Stein zu meißeln und die Gesellschaft in Ihrem Sinne religiös umzugestalten (auch wenn dies nicht vergleichbar schlimm wäre, wie die islamische Variante), dann brauchen Sie das nicht tun – so wie ich das verstehe, wäre PI da aber eigentlich dann auch der falsche Platz dafür. Zumindest war das mal so.

    Wie ich oben bereits prophezeite ist es bei PI auch nur eine kleine Gruppe, nun diesen steuerfinanzierten Schrott irgendwie gutheißen, im Namen der Meinungsfreiheit.
    Und genau die meine ich.
    Im Grunde ist die Intention dieser Helden schlicht antichristlich.

    Ich hoffe doch, dass die Gruppe der Menschen hier, die die Meinungsfreiheit als eines der höchsten Güter betrachten, größer ist, als Sie das denken.

    Nebenbei ist es jedermanns gutes Recht „antichristlich“ zu sein. Jemand darf auch „antireligiös“ sein, wenn er mag. Wollen Sie das irgendwie verbieten? Wenn für Sie Meinungsfreiheit ein einzuschränkendes Gut ist, dann gehören Sie nicht hierher! Ich zitiere: „Für Grundgesetz und Menschenrechte“.

    Genauso ist es Ihr gutes Recht, dieses „Theaterstück“ abartig und ungerecht zu finden. Und es ist auch Ihr gutes Recht, dagegen zu protestieren und zu demonstrieren.

    Ich finde es auch ziemlich unnötig, absurd und im intelltkuellen Sinne absolut dumm und ptätentiös.

  91. Ganz einfach, wem es nicht passt, der soll es auch nicht anschauen.
    Selbst ich als Atheist muß das nicht sehen. Ich weiß, daß das Christentum ebenfalls Fanatismus und Engstirnigkeit fördert.
    In Lateinemerika gibt es den Islam in dieser Fform (noch) nicht.
    Deshalb ist das „Heldentum“ dieser Theatergruppe auch nicht verwerflich, wie es hier bei PI vorgeworfen wird.

    MFG, ^v^

  92. J. S. Bach

    O Haupt voll Blut und Wunden,
    Voll Schmerz und voller Hohn,
    O Haupt, zu Spott gebunden
    Mit einer Dornenkron,
    O Haupt, sonst schön gezieret
    Mit höchster Ehr und Zier,
    Jetzt aber hoch schimpfieret,
    Gegrüßet seist du mir!
    Du edles Angesichte,
    Dafür sonst schrickt und scheut
    Das große Weltgerichte,
    Wie bist du so bespeit;
    Wie bist du so erbleichet!
    Wer hat dein Augenlicht,
    Dem sonst kein Licht nicht gleichet,
    So schändlich zugericht‘?

  93. @ #112 Agora

    …dann werden Sie wohl mit diesen Leuten auf einen grünen Zweig kommen müssen.

    Ich muss zunächst mal überhaupt nichts. Was glauben Sie eigentlich wem Sie hier Befehle erteilen möchten?

    Wenn es Ihnen natürlich darum geht, lediglich die Dominanz Ihrer eigenen Religion in Stein zu meißeln…

    Ihre Interpretation in Ehren, aber Sie sollten begreifen, dass Christen tolerant sind, so wie Sie das auf der ganzen Welt empirisch nachvollziehen können. Das bedeutet nicht, alles mundtot hinzunehmen.

    …dann gehören Sie nicht hierher!

    Verstehe. Und wenn diesem Befehl auch nicht Folge geleistet wird, was machen denn derart anspruchsvolle intellektulle und piätätvolle Rausschmeißer wie Sie?
    Wieder mal Lager einrichten?

  94. Wir sehen also auch hier am Forum, dass der Blasphemie-Paragraph greift. Jesus als Terroristen darzustellen fällt unter die Kunstfreiheit. Mohammed als … zu kritisieren – ja auch scharf zu kritisieren – fällt unter den Blasphemie-Paragraphen.Wer die Wahrheit über den Islam ausspricht, der wird selbst hier zensiert.

    Wer näheres über Islam/Mohammed und die Beziehung zu Kindern erfahren möchte, dem empfehle ich folgenden Artikel:

    http://wikiislam.net/wiki/Pedophilia_in_the_Qur%27an#Detailed_analysis_of_the_verse_in_Arabic

  95. #116 schmibrn (15. Jan 2012 13:56)

    Also nach Godwins Law haben Sie gerade „verloren“ Denn wieso Sie die Nazikeule zücken, bleibt mir schleierhaft.

    Ich muss zunächst mal überhaupt nichts. Was glauben Sie eigentlich wem Sie hier Befehle erteilen möchten?

    Kommen Sie runter vom Empörungszug. Es ist eine simple Wenn/Dann Verkettung und hat nichts mit Befehlen zu tun.

    Ihre Interpretation in Ehren, aber Sie sollten begreifen, dass Christen tolerant sind, so wie Sie das auf der ganzen Welt empirisch nachvollziehen können. Das bedeutet nicht, alles mundtot hinzunehmen.

    Ich begreife eine Menge 😉
    Sie scheinbar eher nicht, denn sonst hätten Sie gelesen, das ich sogar betone, dass Sie gar nichts mundtot hinnehmen müssen und ich es volkommen richtig finde, wenn Sie gegen Falschaussagen demonstrieren oder protestieren.

    Lesen.

    Verstehe. Und wenn diesem Befehl auch nicht Folge geleistet wird, was machen denn derart anspruchsvolle intellektulle und piätätvolle Rausschmeißer wie Sie?
    Wieder mal Lager einrichten?

    Puh, mit solchen Aussagen und dummen Unterstellungen machen Sie sich extrem lächerlich.

    Sehen Sie, das ist genau das Problem: Nicht-religiöse Leute wie mich bringen Sie ohne Not gegen sich auf indem Sie herumbeleidigen, beschuldigen und unterstellen. Und das sogar bei Themen, in denen diese Leute ihrer Meinung sind! Genau darauf habe ich im ersten Post freundlich hingewiesen, und Sie haben den Vorwurf binnen drei Posts wieder bestätigt.

    Schade.

  96. Glaube hin und Glaube her. Ich würde wegen der miesen Darstellung dagagen protestiern. Wer einmal in einer „modernen“ Darstellung eines Klassikers gewesen ist, egal aus welchem Bereich, Ballet, Theater oder Musical und sich über das klägliche Bühnenbild geärgert hat der wird auch gegen diese Bühnendarstellung protestieren. Es sind wohl zwei Themen. Einmal sind beeindruckende Bühnenbilder die das Thema treffen darstellen zu teuer und zum anderem ist es das alte Lied das man mit Provokation eben lauter klingelt. Im Zweifelsfall sex sells. Aber eine inhaltliche kritische Auseindersetzung ist das nicht.

    Nicht mißverstehen. Mir gefällt die Aufführung als solches nicht. Die Kritik ist doch ok. Eine Sicht / Meinung die mir nicht gefällt. Ich muss ja auch keine 100 Euro Karten dafür kaufen.

    Interessant wäre es doch, so ein Bühnenstück über Mohammend zu inszenieren. Wie er in Blut watet oder kleine Kinder verührt. Wenn das die Moslems aushalten, dann gehört der Islam zu Deutschland! 😉

    Wo ich denke, dass man dann als Moslem ruhig dagegen sein darf und vielleicht auch beleidigt. Aber wir wissen ja wie Moslems dann Ihr Verständnis von Demokratie zeigen.

    Ich jedenfalls habe noch eine Danton Aufführung in Erinnerung bei der dann Danton seinen Allerwertesten in Richtung Zuschauer gesreckt hat (symbolisch in Richtung des Gerichts). Aber das war da nur das i-tüpfelchen eines (meiner Meinung nach) geschmack- und liebelosen Bühnenbildes einer Geschichte die ich in vielen Büchern und Verfilmungen aufgesogen habe.

  97. Der New Yorker Fotokünstlers Andres Serrano ist auch so ein Feigling:

    http://www.via-dolorosa.de/2011/04/20/piss-christ/

    Bemerkenswerter wäre eine in seinem Eigenurin ertränkte Koranausgabe mit einem anschließenden Abgang a la Theo van Gogh als Videoaktionskunst.

    Aber da haben gewisse „Künstler“ halt nunmal doch Hemmungen und bevorzugen dann doch lieber die Schmähung von Symbolen derer, von denen sie keinen Meuchelmord erwarten müssen.

  98. @ Hein Schiffer

    „Warum drehen sie kein gleichartiges Stück mit Mohammed?“

    Wie sie schon sagten: Feigheit. Selbst hier bei PI kann man die Wahrheit nicht mehr aussprechen. Die Meinungsfreiheit steht unter Beschuss, sie existiert schlicht nicht mehr in Bezug auf den Islam.

    Die Mordaufrufe gegen Autoren und Karikaturisten haben erste Wirkungen gezeigt. Jetzt wird mit staatlichen Institutionen wie Verfassungsschutz und Blasphemie-Paragraphen Jagd auf jene gemacht, die die Wahrheit über den Islam ungeschminkt aussprechen. Die Medienkampagne tat ein Übriges. PI fürchtet um seine Existenz, vielleicht auch zu Recht.

    Natürlich ist das wenig appetitlich, was ich über den Islam gesagt habe, aber das ist das Theaterstück über Jesus auch nicht. Im Gegensatz zur Darstellung von Jesus als Terrorist war meine Darstellung von Mohammed als …. wahrheitsgemäß.

    Meinetwegen sollen sie es vorführen, dafür habe ich mich explizit ausgesprochen. Aber die Zensur ist bereits in den Köpfen der Menschen. Kein Mensch traut sich mehr Klartext zu reden.

  99. Wer schaut sich denn diese dekadente Jauche, die Kokshirne auskotzen, überhaupt an???

    Da kommt irgendein gelangweilter Bildungsbürger daher, wirbelt Scheiße auf und deklariert sie als „Kritische Kunst“ mit der er die Welt verändern möchte. Dann besudelt er noch Symbole des Christentums und die atheistische masochistische selbstzerstörerische Intelligenzia, die so viel Rücksicht auf den blutrünstigen Islam mit Koran nimmt, ist entzückt.

    Da halte ich es lieber mit Renoir, der ungefähr sagte:“ Es gibt soviel Schreckliches auf der Welt, warum sollte ich noch welches dazu machen?“

    Jedem, der mal richtig ablachen möchte über moderne Kunst, dem empfehle ich Ephraim Kishons Buch, Picassos süße Rache. Hier werden die Moderne Malerei und die schrottigen Installationen, der Kunstbetrieb und seine selbsternannten Götter, äh Kritiker intelligent auf die Schippe genommen.
    http://www.ephraimkishon.de/Picassokishausschnitt.htm

    AUSGEWOGENHEIT, GLEICHES RECHT FÜR ALLE, MEINUNGSFREIHEIT, ZENSURFREIE KUNST – welcher moderne Künstler traut sich wirklich was???

    „Ausgewogenheit“ ist das Lieblingswort, das unsere Journaille so gerne im Munde führt.

    Ich möchte den Koran in Scheiße und Schweineblut getaucht, einen vergewaltigenden, gleichzeitig Säbel schwingende MoHammelmed auf der Bühne sehen, denn Allahs blutlechzender Prophet war wirklich ein Kriegsverbrecher und Vergewaltiger und der Koran strotzt nur so von grausamen sexualisierten Mordanleitungen. MoHammeldaner die sich dreckige Pampers als Hüte auf den Kopf setzen, als Anspielung an Khomeinis Babymißbrauch.
    Dreckskoran und Hadith gäben genug Monströses für eine aufklärerische Theaterbühne her!

  100. #9 schmibrn (15. Jan 2012 09:28)

    Na das ist doch wieder einmal ein Artikel, bei dem die bekannte Handvoll atheistischer Christenhetzer an diesem Sonntag wie gewohnt zu erwarten sind, um den Kommentarbereich mit ihren 68er Ergüssen zu sprengen.

    Lustig, dass bei solchen Beiträgen immer jemand die Konfrontation herbeistichelt. 😈
    Langeweile? Schlechtes Wetter? Mieses TV-Programm?

  101. Es ist doch immer wieder interessant, wie etwas als Kunst ausgegeben wird, welches der größte Schwachsinn ist. Meines Erachtens sollte das Stück verboten werden, da es keine Kunst sondern eine Kunstschändung ist. Die “ Damen und Herren Schauspieler “ und der “ Regisseur “ – in meinen Augen sind sie alle geisteskrank – sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen und sofort entmündigt und auch des Landes verwiesen werden.

  102. @ #119 Agora

    Glaube nicht, dass wir einer Meinung sind.
    Sie haben ja gerade festgelegt, intellektuell irgendwie gewonnen zu haben. Dann habe ich auch das hinzunehmen.

  103. @ #124 TheNormalbuerger

    Nee, keine Langeweile. Im Gegenteil. Viel zu viel zu tun. Was das TV angeht: da haben Sie recht. Wieder mal irrsinniger Quatsch fast wie in dem obigen „Theaterstück“. Und das von meinem Steuern und Abgaben, tsss.
    Wetter ist super, deswegen muss ich jetzt auch weg, zum sporteln. Bleiben Sie locker!

  104. #126 schmibrn (15. Jan 2012 14:33)

    Nur einer Meinung nach bzgl. der Qualität dieses Stückes.

    Ja, mit vollkommen herbeikonstruierten Nazivergleichen und Nazikeulen disqualifiziert sich jemand in einer Diskussion völlig, das ist wahr.

  105. @ WahrerSozialDemokrat

    „Ihre Forderung der Abschaffung kann ich nachvollziehen, der Deeskalation wird es aber nicht dienen und glauben Sie mal nicht, die Religionen wären in Europa schon überwunden, der gegenteilige Trend zeichnet sich eher ab. Allerdings könnte Deeskalation auch nur eine Verschiebung zu einem späteren Zeitpunkt sein?“

    Wenn Deeskalation bedeutet, dass man unvernünftigen Forderungen nachgibt, weil man Gewalt und Aufruhr fürchtet, dann bin ich gegen Deeskalation. Wer bei jedem Pups, Randale veranstaltet, der instrumentalisiert Gewalt für politische Zwecke. Da gilt es nicht nachzugeben, sondern die Gefängnistüren hinter den Randalierern zu schließen. Wenn die Furcht vor Randale aber dann sogar noch zu rechtlichen Folgen führt, nämlich aufgrund von Blasphemie-Paragraphen, dann sieht es zappenduster für unsere Freiheit aus.

  106. Mal allgemein gesagt: Ich finde es abartig, was heute so alles als Kunst bezeichnet wird. Ich muss geschlafen haben, als dieser Begriff neu definiert wurde.

    Gewisse Gewalttäter suchen sich in der Regel Opfer aus, welche nicht angemessen zurückschlagen.
    Diese Künstler ignorieren den Islam und thematisieren das Christentum. Warum wohl?

  107. Unsere Kulturindustrie und unsere Printmedienlandschaft besteht doch nur noch aus Feiglingen und Dünnbrettbohrern:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,439537,00.html

    Bei der „künstlerischen“ Verarbeitung einer anderen „Religion des Friedens“ nach dem selben Muster könnte ja sein, daß das hochsubventionierte Kunsthaus nachher ein wenig anders aussieht als vorher:

    http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1181416.1320424911!/image/image.jpg_gen/derivatives/560×315/image.jpg

  108. Obwohl ich Blasphemie ueblicherweise begruesse, [ alte Schwaeche, man moege Sie mir vergeben oder eben KEIN Christ sein ] bin ich hier etwas perplex. Erstens hat hier recht wenig ueberhaupt was mit Jesus zu tun und zweitens ist das irgendwie geschmacklos.

    Also trifft sie weder den Kern der Sache und ist dazu auch noch langweilig. Merke, Langeweile etsteht auch beim grenzenlosen Tabubruch, es muss halt etwas geboten werden ausser Tabubrueche, denn die hatten wir schon lange vorher.

    Blasphemie muss Spass machen, sonst geht doch irgendwie auch der Zweck an der Sache verloren. Wieder dem religioesem Ernst und mit einem freundlichem Lachen auf den Lippen, so und nur ist Blasphemie fuer alle Beteiligten etwas schoenes.

  109. #9 schmibrn (15. Jan 2012 09:28)

    Na das ist doch wieder einmal ein Artikel, bei dem die bekannte Handvoll atheistischer Christenhetzer an diesem Sonntag wie gewohnt zu erwarten sind, um den Kommentarbereich mit ihren 68er Ergüssen zu sprengen.

    #125 TheNormalbuerger (15. Jan 2012 14:32)

    Lustig, dass bei solchen Beiträgen immer jemand die Konfrontation herbeistichelt.
    Langeweile? Schlechtes Wetter? Mieses TV-Programm?

    Das ist wohl eher die jahrelange christlich-intolerante Hirnwäsche, die bei schmibrn wirkt.

  110. „Merke, Langeweile etsteht auch beim grenzenlosen Tabubruch, es muss halt etwas geboten werden ausser Tabubrueche, denn die hatten wir schon lange vorher.“

    Richtig, nackte und kopulierende Menschen auf Bühnen sind schlicht langweilig. Außerdem kann man das auf Sankt Pauli seit menschengedenken bewundern. Aber wie soll man sonst noch Aufmerksamkeit erregen?

    „Blasphemie muss Spass machen…“

    Richtig, so sollte es sein. Aber Karikaturisten bekommen ja heutzutage des öfteren Besuch von ziemlich humorlosen Mohammedanern, damit denen das Lachen im Halse stecken bleibt. Bald wird der Ruf nach lustiger Blasphemie als Aufforderung zu einer Straftat von unseren religiösen Eiferern verboten werden.

    Wir bewegen uns am Abgrund. Der Kampf um die Redefreiheit ist in vollem Gange. Unsere großen Presseorgane stehen auf der Seite der Zensoren, welch Ironie!?

  111. @ 120
    Warum drehen sie kein gleichartiges Stück mit Mohammed?
    ———————————————-
    Da findet sich nichts gleichartiges .

    Jesus ist Gottes Sohn und wenn ich mich mit Gott anlegen will, dann muss ich Jesus Christus beleidigen, nicht Mohammed.
    Mohammed ist ein Mensch gewesen.

  112. @ Black Elk

    „Da findet sich nichts gleichartiges.“

    Stimmt nicht, wer Mohammed beleidigt, der ist des Todes.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Islam_and_blasphemy

    Der Grund dafür ist, dass Mohammed selber Kritiker hat töten lassen. Seiner Sunna bzw. seinem Vorbild folgend werden also Menschen getötet, die Mohammed beleidigen.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Asma_bint_Marwan

    Asma bint Marwan war übrigens kein Einzelfall. Mohammed hat mehrere Kritiker ermorden lassen.

  113. #67 Auf ein Wort (15. Jan 2012 11:08)

    „Sie sollten derartiges gegen den Islam wagen.“

    DAS würde der Regisseur und die Beteiligten nicht überleben!
    Blasphemie wird dort mit dem Tode bestraft.

    Da sie das wissen, wagen sie es nicht!

  114. Aber wie soll man sonst noch Aufmerksamkeit erregen?

    Wie waere es mit schauspielerischer Brillianz ?

    Sie koennen auch die Schauspieler eine sehr anstrengende und ausnahmsweise tiefsinnige Variation auf Brecht spielen lassen und wenn es noch mehr Aufmerksamkeit bedarf, dieselben nach dem Vorhang nackt unter die Zuschauer mischen wo dann jeder mit seinen Genitalien machen kann was er/sie will, wenn es ohne Titten gar nicht mehr geht….

  115. Man sollte Strafanzeige stellen!
    Sollte die Strafanzeige nicht verfolgt werden, dann kann man das Leben von Mohammad als Porno veröffentlichen, da der Islam, weltweit gesehen, keine Minderheit ist!

  116. @ Her Meggido

    „Wie waere es mit schauspielerischer Brillianz ?“

    Ich glaube, da erwarten sie in der Regel zu viel von unseren Staatsschauspielern. Ja, es gibt löbliche Ausnahmen, meist tun sich jedoch Abgründe auf.

    Wo die Qualität fehlt, da muss der Skandal her, um Aufmerksamkeit zu erregen. Aber es hat sich einfach ausprovoziert. Kopulierende Menschen gibt’s an fast jeder Ecke zu bewundern.

    Vor wirklichen Provokationen haben sie Angst und weil sie keine Eier haben werden entsprechende Genitalschauspiele im Gewand von Mohammed nicht aufgeführt werden.

  117. @ # 106 Behigr

    „§ 166(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“
    DANKE!

    ZWEIERLEI MASS!

    Weil Deutschlands Christen nicht protestierend-randalierend-prügelnd durch die Straßen ziehen, Autos anstecken, Läden plündern, schützt dieser Paragraph nicht das Christentum.

    Nie werde ich vergessen, wie erschrocken ich war, als ich las, wie Lebensschützer(Gegner der Abtreibung)von Linksextremen attackiert wurden. Man ihnen die Kreuze wegriß…

    Unsere reichen Gesellschaften sind armselig. Frauen wollen oder meinen abtreiben zu müssen, aus Angst vor Verarmung oder aus Sucht nach Selbstverwirklichung ohne Kinder. Ist es ihre freie Meinung? Nein, es ist ein Muß geworden durch mediale Gehirnwäsche, Frauen sollen sich unbedingt selbstverwirklichen(was immer das auch sei), ggf. an der Supermarktskasse, auf Abruf, jederzeit telefonisch erreichbar und spontan einsetzbar und wenn dann doch nicht so viele Kunden kommen, kurzfristig nach Hause schickbar, alles für ein mickriges Gehalt, sodaß sie mit Hartz4 noch aufstocken müssen!

    http://www.alphatester.gloria.tv/?keyword=lebenssch%C3%BCtzer

    http://schreibfreiheit.eu/2010/09/08/skandal-um-angriffe-auf-lebensschutzer/

    http://direktzu.kardinal-meisner.de/ebk/messages/an-ihren-taten-werdet-ihr-sie-erkennen-34548

  118. Woran erkennt man modernes Theater?
    Nackte rennen über die Bühne, schreien und spucken ins Publikum. Und wer sich nicht als unurban outen will, schaut interessiert zu und redet achtsam.

  119. Ich bin gespannt, wie unsere Berufskatholiken reagieren, insbesondere die Diözesebischöfe und ganz besonders der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, sehr eifriger Dialogisierer, der den Moscheebau und den Muezzinruf befürwortet und unterstützt. Bin auch gespannt, ob zu Gebetswachen und öffentlichen Protestmärschen aufgerufen wird, ob vielleicht auch geklagt wird:

    § 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen:
    (1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

    Ich glaube kaum, denn eine Lästerung ist eine Verhöhnung. Unter einer Beschimpfung stelle ich mit etwas anderes vor, es sei denn im Stück wird Jesus Christus als Terrorist wörtlich bezeichnet, das wäre eine Beschimpfung. Da von Christen wohl keine öffentlichen gewalttätigen Proteste oder Ausschreitungen ausgehen werden, wird der öffentliche Friede wohl auch nicht gestört werden, allenfalls werden unsere religiösen Gefühle verletzt.

    Anders wäre das bei den Mohammedanern, aber Mohammed ist kein Gott, sondern der Prophet, der Religionsstifter. Wenn man diesen beschimpft oder auch nur kritisiert, könnte der § 166 schon eher greifen. Tolles Gesetz!
    Vielleicht ist hier ein Anwalt? Wie sieht die Rechtsprechung dazu in Deutschland aus?

    Übrigens wurde hier bei PI die e-mail-Adresse der Kartenkasse des Thalia-Theaters angegeben.
    Meine ironische mail ans Thalia-Theater ist raus, und zwar an den Intendanten Joachim Lux: intendanz@thalia-theater.de und an die Geschäftsleitung: geschaeftsleitung@thalia-theater.de, schließlich wird das Thalia-Theater von unseren Steuermitteln subventioniert.

  120. Ich denke, daß dieses Theaterstück genau die passende Unterhaltung für viele Menschen ist. Sollen sie doch davon genießen. Wen kümmerts?

  121. @ 145
    Ich denke, daß dieses Theaterstück genau die passende Unterhaltung für viele Menschen ist. Sollen sie doch davon genießen. Wen kümmerts?
    ———————————————-
    Es kümmert diejenigen, deren Werte damit in den Dreck gezogen werden, deren Werte lächerlich gemacht werden, deren Werte wertlos geschauspielert werden sollen.
    Es kümmert diejenigen deren Gott vom Teufel attakiert wird.

  122. War nicht Jesus auch ein Mohammedanischer Prophet der von Moslems sehr verehrt wird? (sagen sie immer)

    Rein Interessehalber: Wenn vor dem Theater ein großes Tranparent prangt mit der Aufschrift:

    :::::JESUS AUS DER SICHT DES ISLAM!::::

    Ist das dann Rassismus???

  123. Dieses einseitige Bepinkeln religiöser Symbole als Zeichen linken Fortschritts geht mir langsam auf den Geist. Was ist mutig daran, wenn man auf die religiösen Symbole einer Kultur pieselt, wenn es deren Kirchenoberen selbst schon lange tun?

    „Künstler“ und „Intellektuelle“ in der Bundesrepublik sind eine Kopfgeburt bundesdeutscher linker Mediensoldadeska, mehr nicht. Beide existieren in der realen Welt Deutschlands schon lange nicht mehr. Beide Zuordnungen sind für weite Teile der (produktiven) Bevölkerung schon lange zu Schimpfworten geworden – zu Recht!

  124. @ 151

    Ein Verbot muss gut begründet werden und hat immer einen faden Beigeschmack.
    Dieses Stück hätte erst gar nicht zur Aufführung genehmigt werden dürfen.Es findet doch bestimmt immer eine Auswahl aus mehreren Möglichkeiten statt.

  125. Ich bin dagegen, dass es verboten wird. Ich bin dafür, dass es ignoriert wird. Es wird sich auch kaum ein Publikum dafür finden.

    Die deutschen Staatstheater sind nämlich ziemlich leer. Linke Feuilletonisten und ein paar Hurzer geben sich da gegenseitig die Hand.

  126. „Linke Feuilletonisten und ein paar Hurzer geben sich da gegenseitig die Hand.“

    Ich wollte damit nicht andeuten, dass linke Feuilletonisten grundsätzlich keine Hurzer sind. Es gibt eine große Schnittmenge zwischen beiden Gruppen. 😉

  127. #59 Rechtspopulist (15. Jan 2012 10:49) #8 schmibrn (15. Jan 2012 09:28)

    “Na das ist doch wieder einmal ein Artikel, bei dem die bekannte Handvoll atheistischer Christenhetzer an diesem Sonntag wie gewohnt zu erwarten sind, um den Kommentarbereich mit ihren 68er Ergüssen zu sprengen.”

    Na, das ist doch mal wieder ein gefundenes Fressen für einen fanatischen Hetzer und Verleumder wie dich, was? Da kannst du dich mal wieder so richtig über uns Nazi-68er Athesten und Gottlose auslassen, was, du liebevoller Zeitgenosse voller “Nächstenliebe” – dein Hass auf alle und jeden, der dein fanatisches religiöses Weltbild nicht teilt, zerfrißt dich inzwischen derart, dass du schon loslegst, …
    … bevor so ein 68er-Nazi-Atheist, ein Feind des Herren, den man gefälligst verbrennen sollte, hier überhaupt erscheint.

    Für religiöse Fanatiker wie dich ist der Islam genau das richtige.

    Jedenfalls ist es gut, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der Leute wie du nix zu melden haben und wir darum auch euren religiösen Wahn nicht mir ertragen müssen. Also gewöhn dich gefälligst daran, dass wir in einem Land leben, das nicht mehr vor dir und deinesgleichen beherrscht wird.
    Dein permanentes Hetzen gegen Adnersdenkende wird dir auch nicht mehr helfen.

    Lieber Rechtspopulist, hier geifert eigentlich nur einer- und das sind Sie!

  128. #151 Wacky

    Aus purem Interesse: Wer wäre dafür, dass das Stück verboten wird?

    Es würde schon reichen, wenn diese Branche nicht von der Politik, sprich von unser aller sauer verdientem Geld finanziert werden würde.

  129. #156
    Ja, das wäre wirklich schonmal ein Anfang. Verbieten ist genrell falsch, es gibt kein Recht darauf nicht verspottet zu werden (aus gutem Grund), aber der Staat hat sowas auch nicht zu fördern.

    Generell würde ich sagen: Theather wo sich halbnackte Leute auf der Bühne herumwelzen gibt es seit Jahrzehnten und der Scheiß ist es nicht mal wert sich darüber aufzuregen. Einfach ignorieren, keine Aufmerksamkeit schenken.

    Schließlich ist es genau deren Ziel einen auf die Barrikaden zu treiben, um einen dann als engstirnig, ungebildet, intolerant und als Kulturbanause lächerlich zu machen.

    Fallt nicht auf diesen Trick herein.

  130. #151 Wacky

    Die Frage ist gut. Ich hole etwas aus, wenn es recht ist.
    Ich bin nun Christ, also ich versuche es, denn das ist ein ganz schön harter Weg. Für den Christ, für den es nicht so ist, sollte sich die Frage stellen, ob er nicht nur nominal einer ist, denn der Kern der Lehre des Christus ist einer, der uns Menschen durch Prüfungen leiden lässt, um bessere Menschen zu werden und Glück zu produzieren bei anderen und so können auch wir glücklich sein und auf ewiges Leben hoffen. Ein Christ hat normalerweise eben auch diese perönliche Beziehung zu Christus, die er im Gebet zum lebendigen Gott pflegt, das heißt, die Person Jesus, sein Leiden, sein großes Opfer, dass er gebracht hat und seine Liebe, die er für jeden Menschen hat, ist mir heilig. Ich bin, wenn ich sowas sehe, wie dieses „Theaterstück“ , traurig und etwas angefressen, denn für mich hat dieser Jesus Christus sehr viel getan in meinem Leben. Das heißt, ich verstehe die Mission von Christus und habe mich vor einigen Jahren aus freier Entscheidung taufen lassen und versuche nun, ihm nachzufolgen. Wenn nun solche Menschen, die wie Christus es sagt, „nicht wissen, was sie tun“, weil sie Christus und seine Lehre nicht verstehen, sondern mit Katholizismus , Pädophilie oder Hexenverbrennung assoziieren, was natürlich abwegig ist, dann ist das in allererster Linie dieses mangelnde Wissen und Verstehen, dass solche Darstellungen erzeugt. Diese Menschen wollen bewundert werden für ihre rebellische Haltung, sie wollen einem Christentum überlegen sein, das sie als Übel betrachten und dem sie die Schuld geben an tausend Dingen, gegen die das Christentum eigentlich angetreten ist, sie zu beseitigen. Ich denke, dass wir in einer freien Gesellschaft leben und dass man das Stück nicht verbieten sollte. Jeder Christ, dem Jesus Christus was bedeutet, kann doch aktiv werden und die Aufführung nutzen, um vor dem Theater Informationen über Christus zu verteilen oder Briefe an Verantwortliche schreiben oder etwas anderes tun. Klar wird hier der Name des Herrn übelst in den Schmutz gezogen. Aber was nützt denn schon ein Verbot? Das ist wie bei Kindern. Ein Verbot verschafft der Sache noch mehr Aufmerksamkeit, als sie verdient und die Kinder machen es erst recht und noch einmal mehr! Ich bin gegen ein Verbot, aber den Mund zu halten und als Christ nichts zu sagen dazu, kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen.

  131. #159 alexandros (15. Jan 2012 20:25)

    In Deutschland wird das Christentum verhöhnt.
    In Nigeria wird Jagt auf Christen gemacht!

  132. Das Stück dient doch eurer Sache, ich weiß gar nicht was ihr habt.

    Wenn euch jemals ein deutscher Staatsanwalt wegen „Beleidigung“ oder „Volksverhetzung“ an den Kragen will, dann sagt ihr einfach ihr betreibt „Kunst“ und verweist auf dieses Stück.

    Und dieses Stück ist ja nur ein Beispiel von vielen. Meinungsfreiheit ist Meinungsfreiheit. Punkt. Da gibt es nichts wegzudiskutieren.

  133. Ich bin kein Christ im herkömmlichem Sinne, weil aus der kath. Kirche ausgetreten. Abgesehen davon orientiert sich mein Verhalten trotzdem an den christlichen Geboten, weil diese zur Grundlage unserer abendländischen Kultur geworden sind. Als bekennender Nicht-Christ und Beinahe-Atheist folgender Kommentar:

    Diese Art von Theateraufführungen und „künstlerischen“ Happenings sind einfach eine große Sauerei. Es ist eine Charakterlosigkeit ohnegleichen, Menschen, bzw. über die Menschen Erhabene, welche von Religionsgläubigen zu Recht als friedliebende und menschenversöhnende Idole verehrt werden, derart in den Schmutz zu ziehen. Das hat für alle Religionen, deren Gründer und deren Idole zu gelten. Ausnahmen lasse ich aber dort gelten, wo menschenverachtendes und feindseliges Gedankengut einer Religion, ihrer Gründer oder ihrer Leitfiguren im Spiel ist. Reaktionen, welche grundsätzlich abzulehnen sind, werden hierzu verständlich.
    Das heutige Christentum gehört dazu aber nicht und ich hoffe auf freiwillige Ablehnung durch die anständigen, kultivierten Theater-Liebhaber.

  134. #162 Yanqing (15. Jan 2012 22:19)

    Ich bin kein Christ im herkömmlichem Sinne, weil aus der kath. Kirche ausgetreten. Abgesehen davon orientiert sich mein Verhalten trotzdem an den christlichen Geboten, weil diese zur Grundlage unserer abendländischen Kultur geworden sind. Als bekennender Nicht-Christ und Beinahe-Atheist folgender Kommenta

    Ich denke mal, du bist eher der Aufklärung zugewandt als irgendwelchen Christenwerten. Deutschland ist nicht aus Nächstenliebe christlich geworden… 😉

  135. “…In „Golgota Picnic” wird Jesus Christus als Terrorist dargestellt und mit Blasphemien verhöhnt.”
    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
    Den “Humanismus” in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf ! [….]

    @ #81 7berjer (15. Jan 2012 11:42)

    Wie human wäre/ist der Humanismus zu Jesus Christus?
    Jesus war ein Jude:

    http://www.mediendienst.org/index.php?sid=x&shp=oxbaseshop&cl=details&anid=e374b29ce80c2c2d0.22408261&Jesus-war-ein-Jude&

    Wie human ist der Humanismus zu Israel und den Juden?

    Der Humanismus ist eine Selbsterlösungs-Religion („Der Mensch ist gut“), die blind ist für ihr verloren sein.

    Gute Nacht Deutschland

  136. Manche werfen den Machern von „Golgota Picnic“ Blasphemie vor, ich werfe ihnen etwas noch viel schlimmeres vor, nämlich dass sie erbärmliche Langweiler sind!
    Kunst hatte einmal den Zweck, gesellschaftliche Probleme anzusprechen, Missstände zu kritisieren und ganz einfach neue Wege zu gehen – „Golgata Picnic“ beweist, dass davon nichts mehr übrig ist.
    Das Stück ist nicht originell, es hat keine erwähnenswerte Aussage und mutig ist es schon gar nicht, ja sogar die sogenannten „Shock“-Effekte sind nichts Neues.
    Jesus-Witze und ein paar Nackte, das ist nicht avantgardistisch, sondern höchstens eine billige Methode, um aufzufallen.
    Und jetzt mal ernsthaft, ein Theaterstück in dem die Christen beleidigt werden? Gähn.
    Sowas hat es schon vor 200 Jahren gegeben und falls es den Machern von „Gologta Picnic“ noch nicht aufgefallen sein sollte, Staat und Kirche bilden schon lange keine Einheit mehr, sie kämpfen mit ihrem Stück also lediglich gegen Windmühlen.
    Ich frage mich, wann wieder einmal ein Künstler die Eier haben wird, um die realen Probleme unserer Zeit zu kritisieren.

  137. Viel Lärm um nichts!
    Diese kalkulierte Skandalnummer ist die Aufregung nicht wert!

    Ein bisschen nackte Haut, ein bisschen Krichenbashing und Gesellschaftskritik. Das wäre vielleicht vor 40 Jahren provokant gewsen, heute lockt das keinen Hund hinterm Ofen hervor!

    Ich habe das Stück gesehen: Es ist vor allem eines: Langweilig. Da hilft all die Effekthascherei nichts, ohne den kalkulierten Widerhall in den Medien (wie etwa hier bei PI) wäre das Stück der Rohrkrepierer geblieben, der es von Anfang an war.

  138. Als voriges Jahr ein Kruzifix in Urin getaucht war, stellte man das in Frankreich als KUNST aus.
    Bei 3sat-Unkulturzeit hieße es:

    Katholische Fundamentalisten hätten in Frankreich zwei Werke des New Yorker Fotokünstlers Andres Serrano zerstört. „Piss Christ“ und „The Church – Soeur Jeanne Myriam“. Das waren der Schoß Oberkörper einer meditierenden Ordensschwester.

    Gegen diese Kulturschande im Theater sollen wieder Fundamentalistische Christen gewesen sein.

    Was ist fundamentalistisch am Christentum? Die Nächstenliebe und Vergebung?

    Was machen die Linken, wenn sei etwas verhindern wollen?
    Warum soll das in HH nicht klappen?

  139. Ein spontanes Happening vor dem Thaliatheater kurz vor Aufführung von „Golgota Picnic“ wie dieses und die darauf folgenden Reaktionen wären interessant, besonders, wenn sie gefilmt werden würden.

    http://www.youtube.com/watch?v=XDmaFehshys

    Ist doch schließlich Kunst! Und kunstvoll wären erst die darauf folgenden Kniefälle unserer Islamschleimer 😀

  140. Der Islam baut auf die Religionsrechte von Christen- und Judentum auf. Das sollte auch der fanatischste Christ nicht vergessen. Die Kirchen bestanden stets auf Indoktrinierung von Kleinkindern mit staatlicher Hilfe und sind nun ganz erschrocken, dass auch Vertreter anderer Religionen dies fordern.

    Nur wenn Religion reine Privatsache für alle Menschen ist, erst dann wird das was. Und: Eigene Familienmitglieder beispielsweise wehrlose Säuglinge Zwangszutaufen ist keine private Religionsausübung…. Da darf man sich nicht wundern, wenn die Gegenseite schon die Kleinsten in die Moscheen schubst.

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