Psycho-Total auf Türkisch

Da wird uns ständig erzählt, wir müssen uns freuen, dass wir so viele türkischstämmige Zuwanderer haben, die irgendwann mal unsere Renten bezahlen werden. Selbst wenn jeder Dritte von ihnen vom Staat lebt und Sozialhilfe bezieht, sind sie immer noch ein Gewinn für unsere Gesellschaft.

(Von Felixhenn)

Selbst, wenn sie uns nur mit ihrer Kultur, Herzlichkeit und Lebensfreude bereichern und uns damit die Kosten für Hartz IV, Justiz, Strafvollzug, Drogen, verbrecherische Großfamilien, Abziehen, unsere Kinder in Angst und Schrecken versetzen, Bildungsverweigerung usw. vergessen lassen. Herzlichkeit ist gutmenschlich und wichtig, Geld nicht.

Man ist auch dazu übergegangen, den türkischen Jugendlichen gleich mal den deutschen Pass zu geben und lässt sie dann im Erwachsenenalter entscheiden, welcher Nation sie wirklich angehören wollen. Gemeint ist aber das Erwachsenenalter, in dem man für die Rechte volljährig ist, also 18 Jahre, und nicht das Alter für die Pflichten, wie man an Jugendgerichtsverfahren mit 20-jährigen türkischstämmigen Jugendlichen oft sehen kann.

Wenn es dann von deutscher Seite bei einigen dieser türkischen Jugendlichen mal gelingt, sie entweder zu einer Ausbildung zu bewegen oder einem Studium oder auch nur wirklich aktiv Sport zu treiben, wird das von Seiten der türkischen Nation sehr aufmerksam beobachtet. So sind z.B. gerade acht Spieler mit türkischen Wurzeln in unserer U17-Jugend-Nationalmannschaft, die 2011 bei der WM in Mexiko den dritten Platz belegte (Foto oben). Alle in Deutschland geboren, ausgebildet und sportlich gefördert worden. BILD schreibt zwar von Super-Talenten, soweit möchte ich jetzt doch nicht gehen. Dieser Ausdruck bleibt für mich Spielern wie Beckenbauer, Pele oder Messi vorbehalten.

Was aber bemerkenswert ist: Nachdem die Spieler hier gefördert wurden, kümmert sich plötzlich der türkische Fußballverband um sie und will sie sogar ihrem Team einverleiben. Nicht etwa, dass es mich stört, wenn solche „Super-Talente“ abwandern. Es stört mich aber die Art, wie sich der türkische Verband um diese in Deutschland ausgebildeten Spieler bemüht. Da will der Türken-Trainer sogar mit Psychologen anrücken, um die Spieler „umzudrehen“. Mit dem „umdrehen“ ist wohl eher das Team gemeint, in dem sie künftig spielen wollen, bestimmt nicht das Team, für das sowieso ihr Herz schlägt und bei dem sie sich krankschreiben ließen, sollte es auf eine deutsche Mannschaft treffen.

Bis jetzt habe ich noch nicht vernommen, dass die Türkei endlich mal ihre Sozialschmarotzer Sozialhilfeempfänger hier mit Psychologen umdrehen und zur Heimreise bewegen will. Aber vielleicht hat das ja Erdogan gerade in Arbeit gegeben.