Transgender in der Katholischen Kirche?

Während die EKD in der modernen Gesellschaft angekommen und eine Vorfeldorganisation der Grünen geworden ist, schreitet auch die Gleichschaltung der Katholischen Kirche in Deutschland voran – wenngleich zeitversetzt, denn Katholiken sagt man ja nach, etwas „retarded“ zu sein.

In reichsbischöflicher Tradition stehend und gewohnt, wie einst zur Reichsaristokratie so heute zum Establishment der Bundesrepublik zu gehören, ist der deutsche Episkopat, der zudem am Tropf der Kirchensteuer hängt, peinlichst darauf bedacht, sich mit Politik und Medien gut zu stellen (von Ausnahmen abgesehen). Katholische Bischöfe sind schnell dabei, im vorauseilenden Gehorsam Gesicht zu zeigen, wenn es etwa darum geht, Empfehlungen gegen Atomkraft auszusprechen, sich am „Kampf gegen Rechts“ zu beteiligen und Begeisterung für den Islam zu wecken.

Großzügig geduldet und gefördert wurden all die Jahre „Strukturen“: Gremien, Räte, Arbeitskreise, Ausschüsse und Dialogforen. Deren Funktionärskader unternehmen immer wieder Anläufe, die Kirche in ein Räte-System umzuwandeln und auf der Straße des Fortschritts endgültig in den Käßmann-Modus zu überführen. Begierig greifen sie dabei jedes nur denkbare Thema auf, um sich in Szene zu setzen und mediale Unterstützung zu mobilisieren.

Kein Wunder also, dass auch die Mode-Ideologie „Gender-Mainstreaming“ unverzichtbar zu den gängigen Kalauern der linkskatholischen Agenda gehört. Aber wie im weltlichen Bereich, gibt es auch in Kirchenkreisen Hinweise darauf, dass diese Tendenz nicht unwidersprochen hingenommen und keineswegs von allen Frauen mitgetragen wird. Nachfolgend ein Beitrag aus „Christ & Welt“ zu diesem Thema.