Video: „The Third Jihad“

Der Spiegel hebt mal wieder warnend den Zeigefinger und übt sich im Islamkritiker-Bashing. Aber diesmal wird nicht wie üblich PI gerügt, sondern man regt sich über die Amerikaner auf. Unter dem Titel „New York: Polizei schulte Beamte mit anti-muslimischem Film“ wettert der Autor Yassin Musharbash auf Spiegel-Online gegen die Autoren des Aufklärungsfilms „The Third Jihad“, dem er mangelnde Objektivität vorwirft.

(Von Monika Kaufmann, Erding)

Musharbash:

Muslime integrieren sich nicht, Islamismus ist wie Krebs, der Westen wird in Kürze erobert: Der Film „Der Dritte Dschihad“ strotzt vor Ressentiments – trotzdem setzte die New Yorker Polizei ihn als Unterrichtsmaterial ein. Die Macher gehören zum Umfeld der Republikaner.

Dass sie nicht zum Umfeld des verblichenen Osama bin Laden gehören, dürfte wohl jedem klar sein. Und die New Yorker Polizei ist natürlich ganz böse, wenn sie einen solchen Film zu Unterrichtszwecken verwendet.

Unser Spiegel-Autor doziert weiter:

Ob ein Film neutral und ausgewogen ist, entscheidet sich nicht allein an den referierten Fakten; selbst wenn diese stimmen, kann der Film in der Summe trotzdem eine ebenso deutliche wie eindeutige Position einnehmen. So verhält es sich mit dem 72-Minuten-Film „The Third Dschihad“, zu Deutsch „Der dritte Dschihad“, der vorgibt, über die Bedrohung der freien Welt durch den radikalen Islamismus aufzuklären – und tatsächlich vor allem eines fertigbringt: Jeden Unterschied zwischen gewöhnlichen Gläubigen und Terroristen zu verwischen.

Aha, man will dem unmündigen Leser erklären, was unter selektiver Wahrnehmung zu verstehen ist. Nun kann davon in Bezug auf „The Third Jihad“ in keiner Weise die Rede sein. Der Autor Zuhdi Jasser, selbst Moslem, stellt ganz zu Anfang klar, dass nicht alle 1.3 Milliarden Moslems Terroristen seien, dass der Film nicht generell gegen den Islam gerichtet sei, sondern vielmehr auf seine radikale Ausprägung abziele.

Es kommen hochkarätige Experten zu Wort, Walid Phares, die britische Journalistin Melanie Philips, Autorin von „Londonistan“ und „The World Turned Upside Down“, Ayaan Hirsi Ali, Rachel Ehrenfeld, Autorin von „Funding Evil“, dort wird genau erläutert, wie Terroristen von islamischen Ölstaaten gesponsert werden, Mark Steyn und der große alte Mann der Islamwissenschaft Bernard Lewis, ein wahrer Gelehrter. Er ist Autor einer Fülle von Büchern und eines kann man ihm mit Sicherheit nicht vorwerfen, mangelnde Objektivität. Denn er hat sich wirklich mit allen möglichen Aspekten des Islam auseinandergesetzt – „The Arabs in History“, „Istanbul and the Civilization of the Ottoman Empire“, „The Assassins“, „Race and Slavery in the Middle East“, „Semites and Anti-Semites“, „Islam and West“, die Liste ist lang. Professor Bernard Lewis hat sein ganzes Leben lang den Islam und seine Auswüchse studiert und darüber geschrieben. Aber da er nicht die Meinung des objektiven Spiegel-Autors vertritt, können seine Aussagen natürlich nicht richtig sein. Übrigens, Aktivisten wie Robert Spencer und Pamela Geller kommen in diesem Film nicht zu Wort. Man will ganz bewusst jedwede Propaganda aus diesem Film heraushalten. Obwohl Spencer sich durchaus mit Bernard Lewis vergleichen kann.

Der Film berichtet nur über Fakten, nichts ist erfunden. Es ist von der Strategie, Amerika zu unterwandern die Rede, cultural jihad, von Ehrenmorden, von „CAIR“ (Council of American Islamic Relations), einem mit der Muslimbruderschaft verbandelten Verein, der eine große Rolle in Amerika spielt, von der Islamisierung Europas und den vereitelten Anschlägen in Amerika nach 9/11. Es gab deren über 30. CAIR hat es sich übrigens zum Ziel gesetzt, to destroy Western civilization from within, die westliche Zivilisation von innen heraus zu zerstören. Es kommen im Film jede Menge aktiver Mohammedaner zu Wort. Einer meinte sogar, es gäbe keinen Zwang in der Religion, so lehrt es der Koran, also könne man den Leuten seinen Glauben nicht aufzwingen, aber Amerika müsse unbedingt ein Scharia-Staat werden. Denn die Scharia ist das allerbeste, gerechteste und umfassendste aller Gesetze. Soviel zur Freiheit vom Zwang.

Zum Schluss des Films kommt noch eine Pali-Terror-Mutter zu Wort. Sie hat drei ihrer Söhne für den Jihad gegeben und daraufhin erzogen und deswegen wurde sie mit einer Auszeichnung bedacht, so wie die Nazis gebärfreudige Mütter mit dem Mutterkreuz ehrten. Die Frage, ob sie denn der Verlust eines weiteren Kindes nicht in tiefe Trauer stürzen würde, verneinte sie kategorisch. Sie würde 100 Söhne für den Jihad hingeben, wenn es denn sein müsste, so äußerte sie sich. An dieser Stelle wird der fundamentale Unterschied zwischen zivilisierten Menschen und überzeugten Mohammedanern ganz klar. Jeder Mensch, egal welcher Kultur er angehört, liebt seine Kinder. Bei Mohammedanern geht die Mondgötzenanbetung und der Weltherrschaftsanspruch über alles. Für solch hehre Ziele kann man auch schon mal die lieben Kinderlein über die Klinge springen lassen. Man kann schließlich neue machen. Und die Selbstmordattentäter landen alle bei ihren 72 Jungfrauen im Paradies, insofern nur das beste für die lieben Söhne.

Auch wenn es dem braven Spiegel-Autor Yassin Musharbash nicht gefällt, „The third Jihad“ ist ein durch und durch objektiver Film, ein Muss für alle Amerikaner, die sich noch nicht mit der Thematik auseinander gesetzt haben, insbesondere für diejenigen, die im öffentlichen Dienst tätig sind. Jeder, der des Englischen mächtig ist, sollte ihn sich ansehen und es wäre zu wüschen, wenn es europäische Versionen in den jeweiligen Landessprachen gäbe, die auf landesspezifische Probleme aufmerksam machen.

Unser Spiegel-Objektivitätsspezialist sieht das natürlich ganz anders:

Nun stellt sich der Fall anders da: Nach einem Auskunftsbegehren auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes der USA musste das NYPD zugeben, dass der Streifen „in Dauerschleife“ zwischen drei Monaten und einem Jahr lang gezeigt wurde – und zwar mindestens 1489 Polizeibeamten, wie die „New York Times“ berichtet.

Der Ärger kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn das NYPD steht ohnehin gerade in der Kritik, weil es die Muslime der Stadt „aggressiv ausspioniere“, wie die „Times“ es beschreibt.

Schrecklich, mehr als 1489 Polizeibeamte indoktriniert und die New Yorker Mohammedaner werden aggressiv ausspioniert. Die Bedeutung von Letzterem erschließt sich einem allerdings nicht so ganz. Bedeutet das, die New Yorker Polizisten bedrohen jeden bei ihrer Spionagearbeit störenden mit der Knarre? Jedenfalls werden die sensiblen Islamophilen nach der Lektüre dieses Spiegelartikels vor Gram nicht mehr recht schlafen können.

Hier der Film „The Third Jihad“ in voller Länge:

Und hier ein weiteres Kurzvideo: