Wieder Jesiden-Terror in Niedersachsen?

Während sich die Mitglieder der Kurdensekte wieder in norddeutschen Dörfern als Neubürger vorstellen und ihre farbenprächtige Folklore präsentieren, deuten sich schon wieder zwei Terrortaten der Jesiden im norddeutschen Raum an. Vermutlich wurde der Mord an einer israelischen Studentin in Göttingen sowie die Hinrichtung eines Syrers in Sarstedt von Jesiden begangen.

Das „Göttinger Tageblatt“ präsentiert den Tatverdächtigen Syrer und erwähnt in einem Artikel, dass die Studentin eine Muslimin war. Es schreibt dazu:

Der 24-jährige Syrer war der Freund der getöteten Oshrit H., einer Muslimin. Noch vor der Entdeckung der Leiche am Mittwoch hatte sich der Mann, Student der Medizin an der Göttinger Universität im siebten Semester, aus Göttingen abgesetzt. Die Ermittler der Göttinger Mordkommission gehen nach wie vor davon aus, dass die Motive für die Tat aus dem privaten Bereich stammen.

Genaueres weiß man im jesidischen Hochzeitsforum:

Ich kenne ihn und seine Familie. Der hat vor kurzem erst geheiratet. Niemand hätte mit so etwas gerechnet, da er vorbildlich Medizin studiert hat. Krasse Sache. Soweit ich weiß, sitzen nun seine Brüder im Gefängnis und er ist untergetaucht. Er kommt aus Syrien.

Und:

Er ist Ezide, ich kenne den doch. NEIN, der hat eine Ezidin geheiratet, etwa vor nem Jahr. Mit der Studentin war er wahrscheinlich nebenbei noch heimlich zusammen…

Und:

ich war auf seiner hochzeit das war september 2011

Und:

der yezide aus syrien ich kenne seiner familie vor 4jahren hat seiner schwester sich mit pistole erschoßen und jetzt hat er seine geliebte umgebracht

Außerdem könnte es sich bei dem Mord an einem 35-jährigen Syrer im niedersächsischen Sarstedt auch um ein Ehrverbrechen im Jesiden-Milieu handeln. Auf die ethnische Herkunft des Opfers weist dieser Artikel der HAZ hin:

Der syrische Kurde Abdelkader D. ist demnach im Jahr 1994 nach Deutschland gekommen. Als Staatenloser erhält er ein Aufenthaltsrecht. Bald darauf lernt er eine ebenfalls aus Syrien nach Deutschland ausgewanderte Frau namens Neval Y. kennen. Sie heiraten in einer religiösen Zeremonie, haben sechs Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren. Das Paar kann aber zunächst nicht zusammenleben – wegen unklarer Personalien verweigern die Behörden der Frau lange den Umzug von Nordrhein-Westfalen nach Hildesheim. Abdelkader D. hat bei der Einreise zudem falsche Personalien angegeben. Als ihm die Behörden das nachweisen, legt er im Jahr 2008 schließlich einen syrischen Reisepass vor. Er verliert sein Aufenthaltsrecht. Fortan ist er offiziell wieder syrischer Staatsbürger.

Auch eine Liebesbeziehung innerhalb der Verwandtschaft lässt auf Jesiden schließen:

…Anlass ist eine neue Beziehung ihres Mannes, angeblich mit einer ebenfalls verheirateten Cousine….

Außerdem ist Hildesheim, der Herkunftsort des getöteten syrischen Kurden, offenbar eine Hochburg der Jesiden in Niedersachsen. Das belegen auch etliche jesidische Hochzeitsvideos auf Youtube aus dieser Stadt.

Gerade die syrischen Jesiden in Nordwestdeutschland haben sich als besonders gewalttätig herausgestellt (hier, hier, hier und hier).

Mit dieser Tat würde die Blutspur, die die Jesiden mit ihrer Existenz hier in Deutschland seit vielen Jahren ziehen, und die bei PI vor einiger Zeit ziemlich trefflich beschrieben und schonungslos offengelegt wurde, zusammen mit den Straftaten gegen junge jesidische Frauen / Mädchen am Ende des letzten Jahres (Entführung der jungen Arzu, die immer noch nicht wieder aufgefunden wurde) durch ihre Brüder und der Hinrichtung der 13-jährigen Souzan durch ihren Vater in einem vorläufigen Höhepunkt münden. Außerdem lässt die offensichtlich problemlose Beschaffung von Waffen jeglicher Art bei den Jesiden darauf schließen, dass es verdächtig viele Sportschützen unter ihnen gibt. Warten wir ab, wie sich der Fall weiter entwickeln wird und ob sich die Mutmaßungen bestätigen werden.

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