Zeitgemäße Form der Bücherverbrennung

Sarrazins Sachbuch „Deutschland schafft sich ab“ ist vielen Menschen in diesem Land ein Dorn im Auge: Hunderttausenden Profiteuren der Integrationsindustrie, Multi-Kulti-Phantasten, Islamverstehern und politisch korrekten Politikern, die auf das wachsende muslimische Wählerpotential schielen. Nun wird in Berlin gerade auf ein altbewährtes Zensurmittel zurückgegriffen: Die Bücherbeseitigung. Früher wurde verbrannt, heute wird entsorgt. Der Verein „Berlin Biennale„, der Ausstellungen zeitgenössischer Kunst organisiert, hat die Buchsammelaktion „Deutschland schafft es ab“ ins Leben gerufen.

(Von Michael Stürzenberger)

Seit gestern können Exemplare von Sarrazins Buch abgegeben werden, um zunächst in einer „Installation“ auf der „7. Berlin Biennale“ ausgestellt und danach dem Recycling zugeführt zu werden. In dem Text hierzu heißt es:

Mit mehr als 1,3 Millionen verkauften Exemplaren ist Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin das erfolgreichste politische Sachbuch eines deutschen Autors der Nachkriegszeit. Im Rahmen der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst initiiert der tschechische Künstler Martin Zet jetzt die Kampagne „Deutschland schafft es ab“. Er ruft dazu auf, möglichst viele Exemplare des Buches zu sammeln und sich seiner so zu entledigen. „Ab einem bestimmten Moment ist es nicht mehr wichtig, was die Qualität oder wahre Intention eines Buches ist, sondern welchen Effekt es in der deutschen Gesellschaft hat. Das Buch weckte und förderte anti-migrantische und hauptsächlich anti-türkische Tendenzen in diesem Land. Ich schlage vor, das Buch als aktives Werkzeug zu benutzen, welches den Menschen ermöglicht, ihre eigene Position zu bekunden.”, erklärt Martin Zet. Der Künstler ruft dazu auf, mindestens 60.000 Exemplare zu sammeln, was weniger als 5 Prozent der kompletten Auflage entspricht. Die Bücher werden in einer Installation in der 7. Berlin Biennale gezeigt; nach Ende der Ausstellung werden sie für einen guten Zweck recycelt.

Bitte geben Sie Ihr Exemplar in einer der teilnehmenden Sammelstellen ab oder schicken Sie es uns per Post und lassen Sie es Teil der Installation werden!

Die erste Sammelstelle in Berlin gibt es ab dem 12. Januar 2012 in den KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin-Mitte (zugänglich täglich von 10 bis 20 Uhr).

Es ist also völlig unerheblich, ob die Fakten in Sarrazins Buch der Wahrheit entsprechen: Wichtig ist den Initiatoren einzig und allein, welche Auswirkungen es hat. Was also „anti-migrantisch“ oder „anti-türkisch“ wirkt, muss demnach verboten werden. Die Leute von der „Berlin Biennale“ scheinen ein gestörtes Verhältnis zu Tatsachen und zur Meinungsfreiheit zu haben.

Untrügliches Kennzeichen von intolerant eingestellten Meinungsfaschisten ist es, andere Sichtweisen zu bekämpfen sowie Menschen zu diffamieren und gesellschaftlich zu diskreditieren. Bücher mit einem Inhalt, der nicht der eigenen Weltanschauung entspricht, werden vernichtet. Das kennt man aus der Geschichte zur Genüge.

„Wehret den Anfängen“, muss es nun heißen. Als erstes werden Bücher entsorgt, dann Menschen. In Erinnerung an den weisen Spruch von Heinrich Heine:

“Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”

Wenn es so weitergeht, dann werden islamkritisch eingestellte Bürger bald um ihre Freiheit und ihr Wohlergehen fürchten müssen. Linksgrüne Meinungsterroristen arbeiten unaufhörlich daran, eine Renaissance von Gedankenkontrolle, Stasi und KZ einzuleiten. Die vielen geistigen Förderer der „DDR 2.0“ sind auf dem besten Wege, Diktatur, Verfolgung, Einsperrung, Folter und Mord zu einer Wiedergeburt zu verhelfen.

Die FAZ zu der Zensur-Aktion der Berlin Biennale: „Eine Dummheit„:

Was am Installateur, der sich mitsamt seinem Sammelmilieu ungeheuer politisch vorkommt, aber am meisten erschreckt, ist die sagenhafte Dummheit dessen, der von Effekten redet, ohne zu sehen, welcher für sein eigenes Treiben der wahrscheinlichste ist: die Debatte um Einwanderung, Demographie und Bildung weiter zu verblöden und Wasser auf die Mühlen derjenigen zu lenken, die vor allem deshalb „Positionen bekunden“ möchten, weil es für Gedanken nicht reicht.

Zeit online: „Sammelstelle für Sarrazin-Bücher„:

Das klingt nach heiterem kathartischem Prozess, die Verdrehung des Buchtitels als Überschrift für die Kunstaktion weist darauf hin. Doch erinnert die Sammlung und Entsorgung missliebiger Literatur fatal an die Bücherverbrennungen der Nazis, denen ebenfalls solche Aufrufe vorangingen. Die Ähnlichkeit dürfte beabsichtigt sein, denn das irritierende Aufgreifen von Bildformen und Rhetorik der Nazis gehört zur politischen Aufklärungsstrategie, mit der auch Zmijewski operiert. Das Logo der Biennale bedient sich nicht von ungefähr einer Formensprache mit martialischem Appeal.

Kontakt zur „Berlin Biennale“:

» office@berlinbiennale.de