„Hamas wird Israel niemals anerkennen“

Warum wird denn immer soviel über die bösen Siedler in Israel und die friedlichen Palästinenser und den Frieden dort unten herumpalavert? Die Terroristen haben es doch schon öfters klar gesagt und nun auch wieder der Hamas-Regierungschef des Gazastreifens, Ismail Haniya, in Teheran gestern (Foto r.). Er war zu Gast bei Atombomben-Ahmadinedschad (l.) am 33. Jahrestag der Revolution von 1979 und äußerte sich klipp und klar. 

In deutschen Blättern kam wenig, die NZZ bringt als Wortlaut:

Der Kampf wird bis zur vollständigen Befreiung des Gebiets Palästinas und Jerusalems und der Rückkehr aller palästinensischer Flüchtlinge weitergehen. Man will, dass wir die israelische Besatzung anerkennen und den Widerstand aufgeben. Aber als Vertreter des palästinensischen Volkes und im Namen aller, die in der Welt für die Freiheit einstehen, bekräftige ich, dass wir, wie wir stets gesagt haben, Israel niemals anerkennen werden.

Auf dem „Freiheits“-Platz waren Hunderttausende versammelt und kommentierten mit «Tod Amerika» und «Tod Israel». Für diese mutigen Worte kriegt er vom Westen bestimmt 100 Millionen extra an „Entwicklungshilfe“!

Vielleicht darf man in diesem Zusammenhang noch anfügen, daß die Israelis aus naheliegenden Gründen die kenntnisreichsten Nahostexperten sind. Vom arabischen Frühling hat dort nie einer geschwärmt. Die Israelis verzichten auch dankend auf die „Befreiung“ Syriens, die wir im Westen nun täglich als neues demokratisches Ziel vorgesetzt kriegen.

Gestern war Jahrestag auf dem Tahrir-Platz in Kairo. Was hat sich denn Gutes  im letzten Jahr ereignet? Und in Libyen regiert eine Terrorbande mit Folter, Mord und Totschlag, und der Westen schweigt. Und die Erfolge in Tunesien  beschränken sich auf kriminelle Asylbetrüger, die Europa als Bereicherung derzeit heimsuchen.