Über den von den Nazis verbrochenen Holocaust wird ständig gesprochen und wir Deutsche werden immer dazu angehalten, dafür zu sorgen, dass es sowas nie wieder geben kann. Wenn die linke Antifa auch nur im Entferntesten vermutet, dass es eine Versammlung oder Demonstration einer Gruppe gibt, die als rechts von der SPD eingestuft wird, wird sofort eine Gegendemo organisiert, auf der dann „demokratisch“ dafür gesorgt wird, dass diese Gruppe nicht gehört oder gesehen werden kann.

(Von Hans-Dieter Felix Henninger)

Sei es, dass dies durch „demokratisches“ Überschreien mittels Lautsprecher geschieht oder mit „demokratischen“ Drohungen dafür gesorgt wird, dass die Veranstaltung nicht zustande kommt. Wenn alles nichts hilft, fliegen halt ein paar linksdemokratische Steine, meist von der Polizei toleriert und manchmal sogar indirekt unterstützt.

Es steht mir fern, den Holocaust relativieren zu wollen und ich finde es richtig, dass jedes Leugnen desselben bestraft wird. Auch wäre ich für ein Gesetz wie in Frankreich, das jedes Leugnen eines anerkannten Genozids schwer bestraft. Für mich ist auch nicht Hitler der einzige Verursacher des Holocausts, sondern vielmehr die gesamte Naziideologie mit allen ihren Mitläufern und Apparatschiks. Deshalb muss es heißen: „Nie wieder Faschismus in unserem Land“.

Jetzt betrachten wir aber einmal eine andere Geschichte: Wie gehen eigentlich Linke mit Holodomor um? Während es heute für Linke schon wieder angebracht erscheint, die DDR-Untaten zu relativieren und den Kommunismus anzustreben bzw. schönzureden, wird wohl noch nicht einmal ein Republikaner ein gutes Haar an der Nazizeit lassen und das nicht nur, weil er sich nicht traut. Pro-Gruppierungen sowie Die Freiheit schon gar nicht, obwohl die von der linkspopulistischen Presse, die nahezu den gesamten deutschen Blätterwald ausmacht, oftmals als „rechtsextrem“ eingestuft werden.

Den Holodomor zu beschreiben, benötigt schon ein gutes Stück Überwindung. Schon vor Jahren habe ich einer guten Freundin aus Kiew versprochen, diese Schandtat des Sozialismus der Sowjetunion irgendwie in Deutschland bekannter zu machen. Wegen den grausamen Einzelheiten habe ich das jedoch immer vor mir hergeschoben. Bei dem Holodomor handelt es sich um eine Maßnahme des kommunistischen Moskau, durch Hunger angeblich widerspenstige Kulaken in der Ukraine zur Raison zu bringen.

Wenn man sich da in die Einzelheiten einliest oder mit Leuten spricht, die entweder selbst dabei waren oder mit deren Kindern, ist es unvorstellbar, was da passierte. Da wurden Ernten auf den Feldern vernichtet, während die Bevölkerung hungerte. Da wurden Lebensmittel aus der Ukraine in anderen Sowjetrepubliken zu Dumpingpreisen verschleudert, während ukrainische Kinder verhungerten und Menschen zu Kannibalen wurden. Der Spiegel hat im Januar 2007 dazu getitelt: „Als Stalin die Menschen zu Kannibalen machte“. Dazu ist anzumerken, das war nicht allein Stalin. Stalin hat nicht neben den Feldern gestanden und hungernde Kinder verjagt, Stalin hat nicht die Ernten vernichtet oder abgekarrt. Es wäre genauso unsinnig, Hitler den gesamten Holocaust in die Schuhe schieben zu wollen. Ohne Helfer und Nazis hätte der das genauso wenig geschafft wie Stalin den Holodomor ohne Helfer und Kommunisten.

Jetzt aber wieder zu unserer Linken und der Antifa. Während jeder Konservative bis zum Rechtspopulisten immer und immer wieder versichert, dass er mit den Nazis nichts am Hut hat und auf allen Gedenkveranstaltungen, zu Recht, zum Gedenken an die ermordeten Juden und anderen KZ-Insassen aufruft, wird in vielen Ländern der Holodomor noch nicht einmal als Genozid anerkannt. Hier auf der Karte

kann man die Länder sehen, die den Holodomor als Völkermord an den Ukrainern anerkannt haben, das sind die blau eingefärbten. Deutschland ist nicht dabei. Das wäre wohl eine Schande, wenn wir nicht wüssten, dass Frau Merkel Funktionärin in der FDJ war und dadurch zum Kommunismus wohl immer noch ein eher ambivalentes Verhältnis hat. Auf der einen Seite sind Kommunisten Konkurrenten bei der Stimmvergabe, auf der anderen Seite ist da eben die gute alte Zeit, wo man sich womöglich auch mal für Spitzeldienste gegen Regimekritiker hergab und trotz Wissen über den Holodomor auf sozialistischer Parteilinie blieb. Denn dass eine studierte Frau wie Frau Merkel davon nichts gewusst haben soll, kann ja wohl kaum angenommen werden.

Jetzt aber nochmal zur Antifa und deren Befürworter und Versteher wie Sahra Wagenknecht: Warum sieht man denn keine wütenden Demonstrationen von Euch, wenn linke Politiker in den Landtagen, ganz besonders in NRW und Bremen, das Rad wieder zurückdrehen wollen in eine Zeit, in der sowas wie der Holodomor möglich war? Oder sind linke Faschisten etwa keine Faschisten? Sind Völkermorde von Linken die guten Morde und die von Nazis die schlechten? Sind verhungerte Kinder, die man bewusst verhungern lassen hat, keine linke Demo wert. Über neun Morde innerhalb von zehn Jahren regt man sich hierzulande so sehr auf, dass es eine „Es-ist-eine-Schande“-Rede der Bundeskanzlerin und ehemaligen FDJ-Funktionärin gibt, den Holodomor jedoch, der je nach Schätzungen zwischen 3,5 und 14,5 Millionen Opfern forderte, die unter grausamsten Bedingungen umkamen, will man noch nicht einmal als Völkermord anerkennen.

Lieber Herr Bundespräsident, lieber Herr Bundestagspräsident, liebe Frau Bundeskanzlerin, lieber Bundestag: Es ist eine Schande!

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78 KOMMENTARE

  1. Auf einem der WeltOnline angeschlossenen Blog schreibt ein Herr Böss über
    Antisemiten und edle Antisemiten

    Es erstaunt, dass zwar deutsche Hinterwälder-Antisemiten aus der sächsischen Schweiz ausgegrenzt werden, aber arabischen Judenhassern der rote Teppich ausgerollt wird. t

  2. Wenn KommunistInnen Menschen ermorden, dann doch stets für eine „gute Sache“, für ein „höheres Ziel“, daher kann man die Atrozitäten der LinksfaschistInnen nicht mit denen der Nazis vergleichen!

    Und die KommunistInnen haben Ihre Opfer verhungern lassen und erschossen und nicht in die Gaskammer geschickt, ist der Kommunismus nicht doch viel „humaner“?

    Die Mauer, die die Linkspartei Gysis bauen ließ, um ihr eigenes Volk einzusperren und Flüchtlinge zu erschießen, war doch in Wirklichkeit ein „antifachistischer“ Schutzwall, mit der Folge, dass es in der „DDR“ in den 1980ern viele Neonazis gab!

    Aus Ströbeles Qualkreis:

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/ewig-gestrige-linksradikale-kiezrevolutionaere-die-neuen-spiesser/6139326.html

    Ewig gestrige Linksradikale

    Kiezrevolutionäre, die neuen Spießer

    Ein Jahr nach der Räumung der Liebigstraße 14 spielen sich Linksradikale als Kiezblockwarte auf, die anderen ihren Lebensentwurf aufzwingen wollen.

  3. Vielen Dank an PI für diesen Beitrag, während ich von der 7. bis zur 13. Klasse, mehrere Halbjahre damit verbracht habe immer wieder durchzukauen was die Nazis gemacht haben, habe ich NIE ein Wort über die Verbrechen der Kommunisten gehört. So werde ich nachträglich im Thema „linker Genozid“ unterrichtet DANKE!

  4. Es gab keinen Holodomor. Die Hungernot war nur die Folge von mieser Ernte.

    So sehen die Sozialisten die grausamen Taten ihrer Sinnesbrüder.

  5. #1 Bonn (02. Feb 2012 08:44)

    Das Wissen über den Holomodor müßte für alle Schüler Deutschlands verpflichtend sein.

    Noch besser wäre es, über möglichst alle Verbrechen, also von Linken, Rechten, Islamisten usw. den Schülern Wissen zu vermitteln.

    Hier mal ein Auszug aus dem „Schwarzbuch des Kommunismus“ (Quelle Wikipedia):

    Liste von Opferzahlen und Massenverbrechen durch Kommunisten

    Sowjetunion: 20 Millionen
    China: 65 Millionen
    Vietnam: 1 Million
    Nordkorea: 2 Millionen
    Kambodscha: 2 Millionen
    Osteuropa: 1 Million
    Lateinamerika: 150.000
    Afrika: 1,7 Millionen
    Afghanistan: 1,5 Millionen

    Hier der ganze Text:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Schwarzbuch_des_Kommunismus

  6. #1 Bonn (02. Feb 2012 08:44)

    Das Wissen über den Holomodor müßte für alle Schüler Deutschlands verpflichtend sein.

    Der Unterschied zwischen dem sozialistischen Verbrecher Adolf Hitler (NSDAP) und dem sozialistischen Verbrecher Erich Honecker (Die Linke)?

    Honecker ist längst vergessen!

    Auch müssten alle Schüler den Armenier-Genozid der Türken kennen, aber der türkische Ehemann (SPD) der türkischen Berliner Integrationssenatorin (SPD) will das keinem Schüler „zumuten“:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/reizthema-armenier-tuerken-gegen-ausbau-des-lepsius-gedenkhauses/1576872.html

    Kenan Kolat von der Türkischen Gemeinde in Deutschland argumentiert dagegen: „Es sind damals im Osmanischen Reich schreckliche Sachen passiert. Aber bevor man den Ausdruck Genozid bemüht, sollte eine unabhängige Historikerkommission die Dokumente auswerten“, sagte er dem Tagesspiegel. Man brauche „eine breite und offene Diskussion über das Tabuthema in der Türkei – aber auch in Deutschland“. In der türkischen Zeitung „Hürriyet“ forderte Kolat, den Vorwurf des Völkermords aus dem Lehrmaterial der Schulen zu streichen – darum wolle er Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bitten, da die Aussage den inneren Frieden gefährde, türkischstämmige Schüler unter psychologischen Druck setze und ihren Leistungen schade. Brandenburg führt als bislang einziges Bundesland das Schicksal der Armenier in seinem Geschichte-Lehrplan auf.

  7. An die OT-Kommentatoren in den ersten zehn Beiträgen: PI möchte nicht mehr, daß irgendeiner der ersten zehn Beiträge OT ist.

  8. Zu diesem Völkermord und weiteren Völkermorden gibt es viele Informationen in dem hervorragenden Buch von Hans Meiser „Völkermorde“. Sollte Pflichtlektüre werden!

  9. #10 Bonn (02. Feb 2012 09:19)

    An die OT-Kommentatoren in den ersten zehn Beiträgen: PI möchte nicht mehr, daß irgendeiner der ersten zehn Beiträge OT ist.

    +++

    Wollte ich gerade auch schreiben, aber am schlimmsten ist „cosanostra/wonder“!!!

  10. Sehr gut das dass mal zur Sprache kommt.
    Über das ganze Ausmaß dieses Völkermordes habe ich erst durch den Film „Die Sowjetstory“ erfahren.

    Es ist schlichtweg unfassbar.

    Jeder hier sollte diesen Film gesehen haben.

    Wenn ich lesen muß was die Lötsch absondert,

    „…Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung. Auf jeden Fall wird es nicht den einen Weg geben, sondern sehr viele unterschiedliche Wege, die zum Ziel führen. …“ werde ich einfach nur wütend.

    Was meint die denn mit „…unterschiedlichen Wegen…“,?
    Könnte einer dieser Wege der im Artikel beschriebene sein.

    Wer Links wählt wählt wieder Massenmord.

    Stalin, Pol Pot, Mao usw., sollten als Beispiele für die „Schönheiten“ des Sozial/Kommunismus reichen.

    Cyrus

  11. @ Hans-Dieter Felix Henninger

    Den Begriff Faschismus würde ich nicht als Synonym für totalitäre bzw. extremistische Ideologien nutzen. Der Faschismus war ein spezifisch italienisches Phänomen.

  12. @ #7 achot

    Muss korrekt heißen:

    Es gab keinen Holodomor. Die Hungernot war nur die Folge von mieser Ernte, welche von imperialistischen Agenten und anderen Feinden des Kommunismus angezettelt wurde.

  13. Hier ein nicht leicht zu verdauender Kurzfilm über den kommunistischen Genozid an Millionen von Ukrainern :

    http://www.youtube.com/watch?v=MzlPkOnWC48

    @felixhenn
    Das wäre wohl eine Schande, wenn wir nicht wüssten, dass Frau Merkel Funktionärin in der FDJ war und dadurch zum Kommunismus wohl immer noch ein eher ambivalentes Verhältnis hat. Auf der einen Seite sind Kommunisten Konkurrenten bei der Stimmvergabe, auf der anderen Seite ist da eben die gute alte Zeit, wo man sich womöglich auch mal für Spitzeldienste gegen Regimekritiker hergab und trotz Wissen über den Holodomor auf sozialistischer Parteilinie blieb. Denn dass eine studierte Frau wie Frau Merkel davon nichts gewusst haben soll, kann ja wohl kaum angenommen werden.

    Ich bin wahrlich weder ein Freund der Kommunisten, noch von Merkel, aber ihr zu unterstellen, daß sie aufgrund der Zugehörigkeit in der FDJ eine verkappte Kommunistin ist , ist nicht bloß hirnrissig, sondern schlichtweg falsch !
    Richtig ist, nicht jeder Nationale oder „Rechtspopulist“ ist ein Nazi und nicht jeder der das nicht ist, ist automatisch Kommunist, denn es gibt immer ein „dazwischen“ !

  14. Laut dem verlinkten Wikipedia-Artikel hat sich auch der (pro-russische) ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch gegen die Definition als Genozid ausgesprochen. Und die Verwendung des Begriffs Völkermord ist hier sicher auch fragwürdig. Während es beim Holocaust (und wohl auch beim Armenier-Genozid) in der Tat unzweifelhaft darum ging ein Volk verschwinden zu lassen, hat die Ukraine in der Sowjetunion als Sowjetrepublik ja weiter existiert, die ukrainische Sprache blieb offizielle Amtssprache (bzw. wurde überhaupt erst Amtssprache, d.h sie wurde in ihrem Status aufgewertet im Vergleich zum zaristischen Russland). Und der kommunistische Terror hat sich auch nicht unbedingt spezifisch gegen Ukrainer oder überhaupt gegen nationale Minderheiten gerichtet (wenngleich einige besonders unbotmäßige Minderheiten gezielt hart angepackt wurden) sondern auch unter ethnischen Russen genügend Opfer gefordert. Ich will damit den Holodomor nicht relativieren, aber die Einstufung als Völkermord im Sinne des Wortes ist problematisch.

  15. Diese OT’s sind einfach widerlich.
    Wie wenn du zu jemand sprichst und der unterhält sich nebenher mit 3 anderen.
    Das ist keine diskussionskultur.
    Diese Leute müssen sich nur mitteilen um ihre mangelnde Persönlichkeit aufzuwerten.

  16. Danke für diesen überaus wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte.
    Ja, das gehört in die Öffentlichkeit – und das wird auch auf Dauer niemand verhindern können!
    Ich – Ostler – erfuhr davon in einem Buch, einer Erzählung, das wer aus dem Westen reingeschmuggelt hatte – und ich habe es nicht glauben können. Also hat es das Bewußtsein gleich wieder verdrängt.
    Das war so abwegig und doch verstörend wahr.
    Der innere Gutmensch lehnt es dann schnell ab als Übertreibung, denn wer läßt sich gern verstören in seiner inneren ´Friedhofsruhe´?

    Ja, diese Fakten müssen auf den Tisch, damit endlich die späten Bewunderer des Kommunismus den Blick für Wahrheit bekommen.
    Böses verschweigt sich, weil die Betroffenen tot sind und die Zeugen müssen es tief verdrängen, um überhaupt weiter leben zu können.

    Ja, dieses Thema muß in alle Öffentlichkeit und wer das weiter verhindert, macht sich mitschuldig, der hat ja dann Partei ergriffen.

  17. @ #22 elio

    Wenn du so pauschalisierst, mangelt es dir scheinbar an Persönlichkeit.

    Ich bin zwar dafür, nicht zu Beginn eines Artikels OTs zu posten, aber generell habe ich schon mehr über OTs erfahren, als über die eigentlichen Artikel.

    Auch PI kann nicht immer und überall sein. Viele Augen sehen nunmal mehr.

    Bevor du also anderen „mangelnde Persönlichkeit“ vorwirfst, leg dir erstmal selbst eine zu.

  18. Dazu ergänzend:

    ´Das´ was da passierte, hatte bisher keinen Namen.
    Auch ich dachte hier beim Überfliegen, Holodomor? Was ist das? Nie gehört.

    Nun ist es beim Namen genannt, sehr wichtig!
    So kann es endlich ´Gesicht bekommen´.

  19. Dass der Holodomor als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ (Crime against Humanity) anerkannt sein sollte steht wohl außer Zweifel. Ich bin nicht sicher ob das in Deutschland der Fall ist (oder ob in Deutschland überhaupt eine offizielle Liste von konkreten Ereignissen angelegt wurde welche unter diese Kategorie fallen). Andererseits ist eine Verfolgung von im Rahmen des Holodomor begangenen Verbrechen in der Ukraine selbst garantiert, somit muss Deutschland hier auch nicht juristisch tätig werden.

  20. #24 Schlecht_Mensch (02. Feb 2012 09:49)

    @ #22 elio

    +++

    Man muss ja OTs nicht unbedingt in den neusten Beitrag setzten.

  21. @19 Sebastian:
    Sorry, Merkel durfte in Moskau studieren. Da muss man schon seine Linientreue beweisen bevor einem dierse Ehre zu Teil wurde. Merkel war also in der DDR ein bisschen mehr, als nur ein Mitläufer!

  22. Die Schergen Stalins waren nur die Ausführenden des Holdomor, wie überhaupt überall der Kommunismus, wo er an die Macht kommt, zuerst die Landwirtschaft kaputtmacht und die Bauern in die Städte bringt. Siehe Äthiopien 1973 und der Hunger nach der Rev. Dahinter steckte zu der Zeit in den 20-iger Jahren Jakob Schiff und andere „philantropische“ amerikanische Banker. Es sind dieselben Kräfte, die widerstandslos bis heute (aktuell Indien) weltweit die Konzentration des Bodens in den Händen weniger betreiben, die die Agrokonzerne wie Monsanto und so als Werkzeug in der Hand haben. Nutznießer von Revolutionen und Kriegen und darauf folgenden Hungers sind immer die Exporteure von Nahrung, damals die riesigen amerikanischen Farmen mit ihren immensen Erträgen, die auf diese Art einfach die russische Konkurrenz ausschalten ließen. Die haben die rev. in Russland bezahlt um Markt zu machen. Kraft hat nur, wer auf seinem Boden steht. (erinnere das Märchen vom Kampf mit dem Riesen) Wenn Du ein Volk vernichten willst, befreie es zuerst von seinem Boden. Mach es zu faulen Bürokraten. Sowas steht natürlich nicht in den Zeitungen, aber es sollte trotzdem nicht vergessen werden.

  23. Ach, Leute! Jeder einigermaßen gebildete Mensch weiß, dass die linken Diktatoren viele Millionen Menschen auf dem Gewissen haben. Sie sind keinen Deut besser als ein Hitler. Und es wird auch genug darüber gesprochen und geschrieben – leider nur nicht in den Ländern, in denen diese Typen wüteten.

    Und dass bei uns mehr die Nazis im Fokus steht ist doch logisch, denn schließlich ist das ja unsere Geschichte.

  24. Mein letztes Posting bitte nicht mißverstehen als Freispruch oder auch nur Einwand zugunsten der Schergen Stalins!

  25. Sehr geehrter Herr Henninger,

    Ihr Prinzip sehr guter Artikel leidet etwas darunter, dass Sie linke Terminologie und Deutungshoheit übernehmen. Das tun Sie nämlich mit dem Kampfbegriff „Nie mehr Fachismus in unserem Land“!

    Richtig wäre, wenn Sie schreiben würden „Sozialismus“! Diesen Fachismus, den es Deutschland übrigens gar nicht gab, unterscheidet sich nämlich ideologisch deutlich vom deutschen National-Sozialismus, der von Anfang an eine linke sozialistische Bewegung war.

    Nur in der Nachkriegszeit wollten sich Linken in Ost und West nicht mit dieser Problematik auseinandersetzen, das es sich im Kern um eine Auseinandersetzung von 2 linken Ideologien handelt, wobei die eine eine nationale Komponente hatte und die andere international anlegt war. Läßt man den gedanklich den Rassismus der NSDAP und seine Focussierung auf Deutschland weg war sie eine rein sozialistische Partei.

    PI hat das übrigens auch inhaltlich schon öfter thematisiert. Es nervt nur, wenn man hier in einem „bürgerlichen“ Medium dann auch noch mit linken Umdeutungskampfbegriffen umerzogen werden soll, wenn auch aus Unachtsamkeit! Aber genau das ist ja das hinterhältige bei diesen Umdeutungsbegrifflichkeiten linker Ideologen!

  26. #3 wolfi (02. Feb 2012 08:52)

    Auf einem der WeltOnline angeschlossenen Blog schreibt ein Herr Böss über

    Das ist Gideon Böss, der schreibt auch auf der „Achse“, wo er seinem Namen, wenn man ein „S“ gegen ein „E“ tauschen würde, des öfteren alle Ehre macht.

  27. #4 sincimilia; Ein sehr gnädiges Urteil, wir erinnern uns an Marco W. der sollte für 18 Jahre hinter Gittern weil selbiges bei nem englischen Mädchen gleichen Alters gemacht hat.

    #9 Eurabier; Natürlich, die armen lieben Kindlein werden durch das Wissen drüber in ihrer gesamten Entwicklung gestört und bringen dadurch keine Leistung. Komischerweise sind aber die türkischen Kinder in anderen Bundesländern genauso gestört und bringen teilweise sogar noch schlechtere Leistungen zustande.

    #16 Bonn; Nein, der Faschismus ist recht eindeutig definiert, auf jeden Fall findest dus so bei Wiki, selbst wenn die politisch auch weit links stehen, ist die Definition auf jede Diktatur anwendbar.

    #28 Manimal; Ihr Vater war dort als der rote Kasner verrufen. Das als Pfarrer heisst schon was,

  28. Dieser Artikel ist ein Lichtblick!

    Vielen Dank an den Autor, die unvorstellbaren Grausamkeiten des Sozialismus werden so gut wie nie Thematisiert, gut das es hier auf PI geschieht!

    Im übrigen teile ich die Meinung das die Leugnung von Völkermorden zu strafen sei und zwar aller. Allerdings ist die Frage wer die Definition „Völkermord“ festlegen darf auch wichtig – siehe den vergessenen Holodomor.

    Dem, der die „Segnungen des Sozialismus“
    gerne in Romanform kennenlernen möchte sei folgendes Buch empfohlen:

    http://radiergummi.wordpress.com/2008/04/20/tom-rob-smith-kind-44/

    Es beginnt ürigens in der Ukraine zur Zeit des Holodomor…

    semper PI!

  29. Es steht mir fern, den Holocaust relativieren zu wollen […]

    Wer so argumentiert hat doch gleich verloren [„Ich bin nicht ausländerfeindlich aber“ … und dann folgt (berechtigte und gut begründete) Islamkritik]. Schlechter kann man eine Argumentation kaum einleiten. Auf den Zug springen die Linken dankbar auf.

    Am besten, man stellt die Relation zum Holocaust gar nicht selbst her und redet direkt nur vom Holodomor.

    Im Übrigen finde ich es aber unangebracht, den Holocaust als heilige Kuh zu betrachten, der durch Erwähnung anderer unschuldig Getöteter „verwässert“ werden könnte. Jeder Tote ist einer zu viel. Ganz gleich in welchem Völkermord er umkam.

  30. #5 Eurabier (02. Feb 2012 08:56)

    Wie recht du hast!

    Es ist immer noch nicht abzusehen, dass der Kommunismus als das verbrecherischste Mördersystem bezeichnet wird.
    Vor zwei Tagen im RBB erklärte die rote Petra Pau, dass ihre SED mit dem STALINISMUS gebrochen habe. Die Frage nach dem Kommunismus verneinte sie, indem sie auf Kommunisten in ihrer Partei hinwies, die die FDGO akzeptieren.
    Sie besitzt sogar die Ungeheuerlichkeit, auf URCHRISTLICHE Wurzeln des Komm. hinzuweisen.
    So ab 5. Minute
    http://www.rbb-online.de/klippundklar/archiv/klipp___klar_vom_31/klipp___klar_vom_31.html

    Ich habe nirgends in der Bibel etwas von Unkommunismus gefunden.
    Penetrante Schützenhilfe bekommt Pau von Mariam Lau von der ZEIT, aber auch vom Moderator.
    Warum soll das die FDGO gefährden, meinte sie ständig.

    Diese Grundeinstellung ist schon weit verbreitet im Volk, und die Medien machen nur unter diesem Gesichtspunkt ihre Propaganda. Da haben die Millionen hungerermordeten Ukrainer keinen Platz.
    Das verbrämen sie mit Relativierung.

  31. Wie sehr man sich in dieser BRD weigert, die Grausamkeiten des Kommunismus, einschl. Holodomor, zu publizieren, zeigt sich daran, dass man sich weigert, den Film „The Soviet Story“ aufzuführen.
    Im Gegenteil, es gab Planungen, diesen Dokumentarfilm von 2008 über den sowjetischen Kommunismus in einer Veranstaltung über Diktaturenvergleich zu zeigen. Es wurde VERBOTEN.
    Und das, obwohl der Film von der UEN-Fraktion des Europäischen Parlamentes gesponsert wurde.

    Im Gegenteil, der DLF bezeichnet den Film als „international sehr umstritten“!
    Wir wissen alle: Wenn etwas umstriten ist, dann ist es schwer verdächtig! Also abzulehnen!

  32. Golodomor, so genannter Völkermord an den Ukrainern. Dass davon weite Teile Weißrusslands, Russlands und Kasachstan betroffen waren interessiert keinen. Ich verneine die vielen Toten aus der Zeit nicht, aber wenn man darüber redet, sollte man mindestens auch die anderen Toten berücksichtigen. Wenn die ukrainischen Nazis sagen, die Russen hätten Völkermord an denen begangen, wie ist es dann mit toten Russen? Und die östliche Ukraine ist nahezu komplett russischsprachig, daher heute auch die ganzen politischen Spannungen im Land. Man sollte nicht einfach sagen Golodomor = Völkermord an den Ukrainern, es hungerten nämlich Millionen nicht-Ukrainer. http://en.wikipedia.org/wiki/Soviet_famine_of_1932%E2%80%931933

  33. In der Ukraine starben 3 Mio und 941 Tausend Menschen, in Kasachstan zwischen 1 Mio und 2,4 Mio, aber keiner redet darüber.

  34. #20 dergeistderstetsverneint
    Es war ein Völkermord. Hier die Definition gemäß UN-Konvention:
    „Der Völkermord (synonym der Genozid) bezeichnet die systematische und geplante Auslöschung einer bestimmten Menschengruppe, eines Volks oder einer Volksgruppe.“ http://www.voelkermord.de/
    Die auszurottende Menschengruppe waren die freien Bauern der Ukraine.

  35. Ich halte es für Grundfalsch, die Wahrheit durch feststellen zu wollen. Die Wahrheit steht für sich, und bedarf keiner bestätigung durch die Macht. Ich finde auch ein Ausspielen div. „Gesellschaftsordnungen“ (Achtung! Linke Propagandavokabel) gegeneinander für problematisch, weil dann immer die Tendenz besteht, die „Ordnung“ für von Menschen begangene Schweinereien verantwortlich zu machen. Das Schwein ist der böse Mensch, der Mensch, der sich selbst aus Hochmut anderen voranstellt. Das Schwein kann nur neutralisiert werden durch den guten Menschen, der schweigend das Notwendige tut. Die Links-Rechts-Akrobatik und die Systemdiskussion sind Ablenkung vom Problem und nur für Unterbelichtete und absolut obsolet, sie sind Teil der Lüge. Wehret der Lüge.

  36. Ein klein wenig wurde Stalin durch seine Verbrechen eingeholt.

    Er starb an einem Anfall und erstickte an seinem eigenen Erbrochenen, weil niemand der Anwesenden und das war sein engster Kreis, ihm mehr helfen wolllte.

  37. @#46 Bernhard von Clairveaux
    Ich kenne die Geschichte etwas anders:
    Sein Bediensteten hatten so große Angst vor ihm, dass sich niemand traute, das Zimmer zu betreten, als man merkte, dass die gewohnten Abläufe irgendwie stockten.

    Insofern ist Stalin seine Grausamkeit und Unberechenbarkeit zum Verhängnis geworden.

  38. @ uli12us

    Der Faschismus hatte eine Reihe sehr typischer Merkmale. Dazu gehörten u. a. der Etatismus („totaler Staat“), Bezugnahmen auf die römische Antike und ein ausgeprägter Imperialismus. Zum NS kann eine Abgrenzung anhand des Biologismus‘ vorgenommen werden. Zwar übernahm der Faschismus in seiner Endphase rassistische Elemente, jedoch entstammten diese nicht originär seiner Ideologie, sondern waren dem politischen Druck aus dem NS-Staat in Deutschland geschuldet.

  39. #42 Feniks (02. Feb 2012 11:02)

    Nicht nur für die Verbrechen an den Ukrainern, sondern generell werden solche Verbrechen aus unterschiedlichen Gründen verschwiegen.

    Über den Mord durch Hunger gab es einen Beitrag beim
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/703446/ (28.11.2007)

    Da wurde offengelegt, daß es das Ausland wußte, aber der Westen schwieg und machte weiter Geschäfte mit Moskau. Stalin und seine Komplizen konnten ungehindert weitermachen.

    Das Thema „Holodomor“ hält für Stefan Chrobot durchaus noch künftiges Konfliktpotential parat. Der Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kiew ist der Ansicht:

    Was eine ganz schlimme Konsequenz wäre einer falschen Debatte oder einer falschen Instrumentalisierung: Der jüdische Polit-Kommissar hat am Golodomor teilgenommen, und deshalb muss jetzt der Golodomor gegenüber der Holocaust-Dramatik aufgewertet werden. Beides sind große Dramen und sie jetzt sozusagen genau zu wägen: Welches Drama war schlimmer oder wie „-stellig“ zu einander – das wäre eine schlimme Entwicklung in dieser Diskussion. Von daher wäre es wichtig, dass eine unabhängige wissenschaftliche Fach- und Sach-Debatte stattfindet. Wissenschaftler sind auch zum Teil interessenbestimmt. Und dass auf dieser Forschung die Politik dann Grundlagen hat, auf der sie dann angemessene Verarbeitung und Entscheidung treffen kann. Dass es nicht Populisten anheim fällt.

    Der Mannheimer Politologe und Zeithistoriker Egbert Jahn hat schon vor drei Jahren einen Vorschlag gemacht, wie mit dem Phänomen „Massenmord“ polemikfrei umzugehen wäre. In der Zeitschrift „Osteuropa“, deren Dezember-Ausgabe 2004 ausschließlich dem „Holodomor in der Ukraine und der UdSSR“ gewidmet war, rät er:

    Es gibt keinen vernünftigen Grund für einen Wettbewerb um die Krone des barbarischsten und grausamsten Massenmordes der Weltgeschichte, bei dem es darum ginge, Quantitäten und allerlei Qualitäten der Verfahrensweisen, der Motive und der Folgen des Mordens und dergleichen mehr im einzelnen zu gewichten, untereinander abzuwägen und zu einem Gesamturteil zu aggregieren. Debatten darüber, ob Dschingis Khan, Tamerlan, Hitler, Stalin, Mao oder sonst wer der größte Verbrecher aller Zeiten war, haben lediglich den Reiz des Perversen, aber keinerlei wissenschaftlichen oder humanen Sinn. Insofern gehören nicht nur ein einzelner, sondern mehrere auf ihre spezifische Weise einzigartige Massenmorde gleichberechtigt und ohne Wertungshierarchie in das Gedächtnis der Menschheit.

    Es ist ein Fluch, wenn Politik bestimmt, was man für Geschichte zu anzusehen hat. Mit der Weigerung, „The Soviet Story“ einem Millionenpublikum vorzuführen, werden solche Interessen bedient.

  40. Die Massenverbrechen der Kommunisten werden immer als Stalinismus abgetan.
    „Stalin wars“ und somit hat es nichts mit dem System zu tun. Der böse Stalin hat die wunderbare Idee vom heilbringenden Kommunismus pervertiert, also hat man das System freigesprochen. Dass Stalin lange tot war, als Mao 80 Millionen verrecken liess, desgleiche Pol Pot oder Casto und Che, das wird damit ausgeblendet. Liegt ja auch weit weg von uns.
    Gibt es überhaupt Filme über diese massenmordenden Schandtaten, wie man sie über den NS kennt?
    So ein bisschen Schiwago ist doch nur weisse Salbe. Jeder Menschenrechtler müsste doch längst auf die Barrikaden gegangen sein, denn schliesslich leben ja noch viele der Opfer bzw. ihrer Angehörigen.

  41. #6 nomos

    während ich von der 7. bis zur 13. Klasse, mehrere Halbjahre damit verbracht habe immer wieder durchzukauen was die Nazis gemacht haben, habe ich NIE ein Wort über die Verbrechen der Kommunisten gehört.

    Das war bei meiner Tochter im Gymnasium genauso: 6 (!) Wochen lang Rechts in allen Facetten durchgekaut, das ganz große Kino mit Argumenationsanleitungen, Rollenspielen und Sprechmuster, wie man z.B. in der Disco Rechte erkennt. Behandlung der Linken während der ganzen Schulzeit: Null!

  42. #49 Echse

    Es ist ein Fluch, wenn Politik bestimmt, was man für Geschichte zu anzusehen hat. Mit der Weigerung, „The Soviet Story“ einem Millionenpublikum vorzuführen, werden solche Interessen bedient.

    Uneingeschränkte Zustimmung!
    Ich finde daher auch Jahns Empfehlung den einzig vernünftigen Weg:

    Insofern gehören nicht nur ein einzelner, sondern mehrere auf ihre spezifische Weise einzigartige Massenmorde gleichberechtigt und ohne Wertungshierarchie in das Gedächtnis der Menschheit.

  43. #50 Echse (02. Feb 2012 11:47)

    Die Massenverbrechen der Kommunisten werden immer als Stalinismus abgetan.

    Genau diese „Argumentation“ kommt auch in der Islamdebatte laufend zur Anwendung.

    „Das hat mit dem Islam nichts zu tun.“
    „Der Koran wurde falsch verstanden…falsch übersetzt…falsch interpretiert“

    Meinungsbildung eben.

    Bzw. die Bildung der zu habenden, der gewünschten, Meinung.

    Ich bin nun 44, aber vom Holodomor hab ich erst vor zwei-drei Jahren durch einen Link im PI-Kommentarbereich erfahren.

    So funktioniert die Geschichtserziehung und die „Bildung“ in Deutschland:
    Verschweigen, was nicht passt, während „passende“ Geschehnisse den Leuten bei jeder Gelegenheit um die Ohtren geschlagen werden.

  44. #44 Fleet (02. Feb 2012 11:11)

    Es war ein Völkermord. Hier die Definition gemäß UN-Konvention:
    “Der Völkermord (synonym der Genozid) bezeichnet die systematische und geplante Auslöschung einer bestimmten Menschengruppe, eines Volks oder einer Volksgruppe.” … Die auszurottende Menschengruppe waren die freien Bauern der Ukraine.

    Der Punkt liegt aber auf frei, d.h. es ging um die Verfolgung einer politischen Gruppe (nicht notwendigerweise physischen Ausrottung, denn diejenigen welche sich den Kolchosen anschlossen und die Liefernormen erfüllten wurden verschont). Und es waren ja auch freie Bauern russischer und anderer Nationalitäten betroffen (während sich umgekehrt sicher auch ukrainische Kommunisten an den Maßnahmen aktiv beteiligt haben, also sowohl Opfer als auch Täter waren ethnisch sehr gemischt). Mit der Einstufung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit habe ich kein Problem.

  45. wer bei uns über die Verbrechen der Linken informiert wird automatisch als Nazi erkannt , verdammt und vernichtet. — Soweit zu unserer Meinungsfreiheit. —

  46. Danke Felix Henninger für diese Erinnerung an den holodomor! Fast schon ein blinder Fleck in unserer angeblich so aufgeklärten Gesellschaft. Ich sehe übrigens ganz viele Parallelen zu NS-Politik der Judenvernichtung.
    „Vernichtung durch Arbeit“ war das Prinzip in NS-Deutschland, verbunden mit Hungerrationen. Das ist nicht viel anders als im holodomor.

  47. #55 Lasker (02. Feb 2012 12:58)

    wer bei uns über die Verbrechen der Linken informiert wird automatisch als Nazi erkannt , verdammt und vernichtet.
    ————-
    So ist es! Hat man doch im Westen die DDR für das bessere Deutschland gehalten. Und nach dieser Überzeugung macht die Journaille Meinung. Und das macht sie im Auftrag der Politik, die inzwischen die gleiche Denkweise an den Tag legt, in jeder etablierten Partei. Wenn einer mal eine andere Meinung hätte, wagt er nicht, sie auszusprechen, denn wer will schon ein Nazi sein. Erst recht nicht seit es die NSU gibt.

    Darum wird auch den ehemaligen politischen Gefangenen der DDR und SBZ keine Achtung entgegengebracht. Berichte gibt es so gut wie keine, höchstens um Mitternacht auf einem 3. TV-Sender.
    Sie waren gegen die DDR, also waren sie auch Nazis bzw. deren Helfer.

  48. Sehenswert – über dieses erschütterndes Thema – der Dokumentarfilm „Soviet Story“ (Untertiteln in 15 Sprachen, selbstverständlich auch Dutsch)http://vimeo.com/29854607 oder als DVD http://www.sovietstory.com/buy-dvd/ Das sollte auch in allen Schulen vorgeführt werden!

  49. Fast alles was den Nazis vorgeworfen wird aben die Roten schon vor ihnen begangen, über deren Lagern prnagte „Arbeit macht Stolz“, ihre Sondereinsatz Kommandos hießen Zerstörungsbatallione und wüteten z.B. in den baltischen Staaten, gegen Bauern die sich während der Hungersnot 32 mit Waffen wehrten wurde Giftgas eingesetzt. Schon während der sogenannten Revolution wurden ganzeDörfer von den Roten ausgelöscht weil sie angeblich mit der anderen Seite paktierten, deren Namen kennt im Gegensatz zu Oradur, Lydize oder MyLai niemand!
    Unter den Roten wurde man wegen seiner gesellschaftlichen Herkunft, seiner Religion, seiner ethnischen Herkunft, seiner politischen Überzeugung wegen oder einfach nur um die Quote zu erfüllen verfolgt und umgebracht. Mit den Roten Verbrechen könnte man hier ganze Seiten füllen
    Es gibt keine politische Richtung derentwegen im letzten Jahrhundert mehr Menschen ermordet wurden!
    Es gibt keine genauen Zahlen und die Schätzungen gehen weit auseinander, in der Zeit zwischen 1918 und 1989 sind weltweit 100-200 Millionen Menschen für die linken Weltverbesserungsideen ermordet worden!

    Wer wissen will was „Links“ am Ende bedeutet sollte sich auf jeden Fall mit dem Schwarzbuch des Kommunismus beschäftigen.

  50. #58 Jeremias (02. Feb 2012 13:33) Your comment is awaiting moderation.

    Da dieser Link nur auf „Keine Petition“ verlinkt, habe ich den Text eingestellt. Nachdem nun „nationalsozialistisch“ dreimal auftaucht im Text, sollte in allen dreien das „national“ gestrichen werden, so daß dort nur „sozialistisch“ steht.

    Baldauf, Dieter 00.00.0000 abgeschlossen 0 Mitzeichner Zeigt einen unsichtbaren Platzhalter Forum nicht einsehbar Zeigt einen unsichtbaren Platzhalter
    Text der Petition

    Mit der Petition soll erreicht werden, das Grundgesetz dahin gehend zu ergänzen, dass sich Verfassungsfeinde nicht auf Grundrechte berufen können.Begründung: Wer in Deutschland das nationalsozialistische System preist und dessen Wiedereinführung propagiert, kann dies völlig ungehindert tun, privat und öffentlich, solange er dabei nicht zur Begehung strafbarer Handlungen aufruft. Wer in Deutschland einen aggressiven Islamismus predigt, kann dies ebenfalls völlig ungehindert tun, privat und öffentlich, solange auch er dabei nicht zur Begehung strafbarer Handlungen aufruft. All dies geschieht in Deutschland täglich. Immer wieder kommt es vor, dass das Bundesverfassungsgericht nationalsozialistische Demonstrationen zulässt, die die Behörden und die Verwaltungsgerichte verboten haben – nicht weil die Bundesverfassungsrichter Nazis wären, sondern weil sie der Meinung sind, dass unser Grundgesetz dies gebiete. Beispielhaft sei auf zwei Entscheidungen vom 26. und 27. Januar 2006 verwiesen, mit denen es ? entgegen der Meinung der Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichte – rechtsextreme Demonstrationen am Tag nach dem Holocaust-Gedenktag zugelassen hat.Die notwendige Änderung des Grundgesetzes könnte wie folgt lauten:?Artikel 18 a
    (1) Einrichtungen, Versammlungen, Veranstaltungen und sonstige Betätigungen, die sich in Wort oder Tat gegen die Grundwerte dieses Grundgesetzes richten, insbesondere gegen das Gebot der Toleranz oder gegen die freiheitliche, demokratische und rechtsstaatliche Ordnung, sind verboten. Das gilt besonders auch für die Verbreitung nationalsozialistischen Gedankengutes, für die Aufstachelung zum Hass aus Glaubensgründen und für die Bekämpfung des Grundsatzes des friedlichen Zusammenlebens aller Menschen und Völker.(2) Das Nähere regeln die Gesetze.(3) Die Grundrechte aus den Artikeln 2 bis 12 und 13 bis 16 a schützen Einrichtungen und Betätigungen der in Absatz 1 genannten Art nicht.?

    Noch ein Versuch mit dem Link:

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=313

  51. #61 S@ndman (02. Feb 2012 13:46)

    Genau das alles will man nicht wissen, schon gar nicht verbreiten.
    Dann käme ja als nächstes, dass sich jemand dazu bekennen müsste.
    Danach müsste man Gedenkstätten für die Opfer errichten. Und dann wäre womöglich von einer Entschädigung die Rede.

    Man muss die Folgen bedenken, dann weiss man, dass es wohl kaum dazu kommt, dass diese Verbrechen auf den Tisch kommen. Die Verbrechen der Kommunisten, die bis heute fortgesetzt werden in Kuba und Nordvietnam.

  52. Wenn die Ursachen der schlimmstens menschlichen Tötungsverbrechen angeschaut in den letzten Jahrhunderten werden, fällt eines immer wieder auf:

    Es geht immer um grundsätzliche Abwendung von Gott.
    Vieles verstehen wir noch nicht trotz aller (scheinbar) wissenschaftlicher Erklärungen. Wie konnte es immer wieder zu solchen wahnsinnigen Vernichtungen kommen?
    Wie tickt der Mensch? Welche Kräfte bestimmen ihn? Woher bezieht er seine Lebensenergie?
    Wie handelt er, wenn seine Energie runter geht?

    Hier geht alles auf einen einzigen Punkt zurück: DER MENSCH BEZIEHT SEIN LEBEN, SEINE SÄMTLICHEN KRÄFTE UND FÄHIGKEITEN VON GOTT!
    Denn er ist aus IHM.

    Völker und Systeme, die sich schwer von Gott abgewandt haben, sind dann einfach nicht mehr in der Lage, gut zu existieren, klar zu denken, das Richtige zu tun, den Geist des Miteinander und der Nächstenliebe zu leben und so müssen sie, um weiter existieren zu können, zu Parasiten werden, also leben auf Kosten anderer, deren Vernichtung in Kauf nehmend. Die passende Ideologie wird beliebig dazu gestrickt, ist aber immer ähnlich.
    Wie es im Biologischen ist, so auch im Geistigen.
    Warum wird das nicht mal erforscht?

    Die fürchterlichsten Vernichtungsorgien gingen immer von gottlosen Staatdoktrinen aus. (Und komme mir jetzt bloß kein Spezi wieder mit den Kreuzzügen und ähnlichem, das ist doch nur antichristliche Propagande vom Feinsten).

    Wenn wir nachschauen, geht alles auf den einen Nenner: Wenn ein Volk sich von Gott abwendet, scheinbar Seiner Gnade, Seinem Schutz, Seiner Kraft nicht mehr bedarf – dann geht es sehr schnell bergab.
    Aber was dann?
    Statt sich selbst anzuschauen, werden äußere Feinde gesucht: die Juden, die Bauern, die Intellektuellen, die Priester, die Nachbarn … es nimmt kein Ende und kennt keine Grenzen.
    Die gottlosen Völker, wie auch der satanische Islam, beziehen die Energie eben aus dem Negativen: aus Krieg, Mord, Raub, Sadismus, Vernichtung von Leben generell.
    Von irgendwas muß man ja leben, überleben. Ein Afterleben, ein Leben aus dem Verkehrtem.

    Es ist das Phänomen, daß Befriedigung durch Machtausübung entsteht, überall zu beobachten und ausnahmslos in aller Öffentlichkeit.

    Der Mann, der seine Frau prügelt, der Lehrer der einen Bestimmten auf dem Kieker hat, der Richter, der seiner Antipathie gegen etwas freien Lauf läßt. Gekaufte Macht, korrumpierte Macht.
    Unsere ganze Gesellschaft ist genau so aufgebaut.
    Darum ist Macht ausüben im menschlichem Sinne eben so gefährlich, weil Macht immer auch Verwüstung anderer ist.
    Nicht umsonst heißt es, jedes Volk bekommt die Führung, die es verdient.

    Also wir haben jetzt sichtbar den Dreck unserer eigenen Entwicklung:
    Verächtlichmachen all dessen, was Menschen heilig und teuer ist: Heimat, Vaterland, Kirchen, Jesus Christus, Mutter-sein, Väterlichkeit, Brüderlichkeit, Anstand, Treue – die ganze Palette unserer wahren Werte wurde seit jahrzehnten der Lächerlichkeit preis gegeben.

    Nun haben wir unsere eigenen Seelenverkäufer wieder gewählt, immer wieder das gleiche Lied, unser geistiges Niveau sinkt immer weiter ab.
    Ja, und die Vollstrecker sind schon im Land, überall und kriegen statt der klaren Kante immer mehr Zucker geblasen.

    Es gibt nur eine Möglichkeit, nicht dem nächsten Völkermord ausgeliefert zu sein:

    Die Rückkehr zu Gott.

    Ehe das nicht geschieht, geht es immer weiter bergab, denn es ist eben so:
    Wer nicht mit, in und durch Gott lebt und dieses erkennt und auch anerkennt in Gedanken, Worten und Taten, der ist und bleibt auf dem absterbenden Ast.
    Da können wir machen, was wir wollen, kein Gegenschwätzen oder atheistisches Abstreiten kann die ewigen Gesetze unseres Seins aushebeln.
    Die ganze Geschichte hat´s immer wieder bewiesen. Ohne Gott geht jedes Volk früher oder später verloren. Mal Täter, mal Opfer – zuerst trifft es immer die Schwächsten, aber niemand kann der Gerechtigkeit der ewigen göttlichen Ordnung entfliehen.

    Wenn doch die Menschen endlich kapieren würden, wo das Heil liegt.

  53. … obwohl die von der linkspopulistischen Presse, die nahezu den gesamten deutschen Blätterwald ausmacht, oftmals als “rechtsextrem” eingestuft werden

    äh… war Hitler etwa „rechts“?

  54. #45 Brak
    Genau darüber mache ich mir zur Zeit auch so meine Gedanken. Diese ganzen Einordnungen und Begrifflichkeiten wie „links“ oder „rechts“ sind nur Spiegelfechtereien.

    Das einzige, was zählt, sind die Fragen:
    1. Ist es die Wahrheit?
    2. Welche Konsequenzen sind aus der Erkenntnis der Wahrheit zu ziehen?
    3. Gibt es jemanden, der unter diesen Konsequenzen ungerechtfertigt zu leiden hat, und kann man hier ausgleichend eingreifen, ohne die Schlussfolgerung aus 2. insgesamt zu gefährden?

    Dies ist ein gesellschaftlicher Prozess, als solcher dem Staat vorgelagert. Die Gesellschaft entscheidet, und der Staat führt es nur aus. Das ist das Grundprinzip von Demokratie. Deshalb kann man die Wahrheit tatsächlich nicht per ordre de mufti von oben festlegen. Erkenntnis steht immer am Ende eines Prozesses, und dieser Prozess ist staatsfern.

  55. Buchtipp nicht ganz unpassend hier.

    Stalins Lager in Deutschland 1945 – 1950
    Michael Klonovsky und Jan von Flocken
    ISBN-13: 978-3423029667

    Fuer alle, die sich gefragt haben, wie es mit den Konzentrationslagern nach 1945 weiter ging.

    Eine unterdrueckter Teil deutscher Geschichte, Tatsachenberichte, Tagebuecher, Augenzeugen.

    Sehr zum empfehlen. Vor allem die Stelle an den es um die S-Bahnfuehrer aus Berlin geht. Die russischen Uebersetzer hatten die als SS-Bannfuehrer identifiziert, die Folgen sollten klar sein. Am Ende ging es denen eh nur um die Erfuellung des Plansolls an zu bestrafenden Nazis. Wer da bestraft wurde war eh nebensaechlich. Teilweise hat man auch einfach Bauern vom Feld geholt um die Zahl der gestorbenen Haeftlinge auf dem Hungermarsch wieder voll zu machen. Die Zahlen auf dem papier muessen ja stimmen, sonst gibt es Aerger. Das ist wie mit den Erfolgszahlen zur Schraubenproduktion in der DDR, die in Tonnen angegeben werden. Wenn Sie nun 50 Tonnen monstroese Schrauben fuer Eisenbahnschienen herstellen, die keiner braucht, anstatt von den 20 Tonnen dringend benoetigter 2 2/3“ und 4“ Haushaltsschrauben, dann haben Sie den Plan trotzdem ohne viel Aufwand ueber erfuellt.

  56. #49 Echse (02. Feb 2012 11:40)

    Verbrechen spricht man erst dann an, wenn es einem etwas bringt. Und nur diejenigen, denen es etwas bringt. Vor den Spannungen zwischen Russland und der Ukraine (Gasstreit und nicht nur) haben nur bei weitem nicht so viele darüber geredet. Dann hat man aber angefangen darüber zu schreien und es mit dem Holocaust zu vergleichen, oder gar als ein Völkermord an dem armen ukrainischen Volk zu bezeichnen, wobei die Ukrainer gerade mal die Hälfte der Toten wegen der Hungernot 1932-1933 ausmachten. Die Russen wurden von dem Spektakel nicht sonderlich beeindruckt und man hat damit größtenteils aufgehört. Und die Ukrainer müssen Gas zu vollem Preis bezeichnen. Die Bezeichnung als „Völkermord an den Ukrainern“ ist meiner Meinung nach inakzeptabel. Entweder „Völkermord an dem sowjetischen Volk“ oder gar nicht. Die toten Kasachen, Russen und Weißrussen haben nichts mit der Ukraine zu tun, aber Millionen sind ebenfalls verhungert.

  57. #70 Feniks (02. Feb 2012 17:47)

    Verbrechen spricht man erst dann an, wenn es einem etwas bringt. Und nur diejenigen, denen es etwas bringt. Vor den Spannungen zwischen Russland und der Ukraine (Gasstreit und nicht nur) haben nur bei weitem nicht so viele darüber geredet.
    ————–
    Das Verbrechen an den Ukrainern ist ja schon rd. 80 Jahre her. Solange, spätestens aber nach dem Untergang der SU, hätte das ein Thema sein müssen. Auch wie mit den Rußlanddeutschen in der Trud-Armee oder den Tschetschenen verfahren wurde. Aber es ist wie mit Katyn, auch das wird bestenfalls von den Polen behandelt, ansonsten will keiner diese Verbrechen publik machen. Über die nach 1945 weiterbetriebenen Lager oder den Gulag erst recht nicht. Als ob es Opfer unterschiedlicher Klassen gäbe.
    Ach ja, für den Kommunismus zu sterben, ist bestimmt eine gerechte Sache, für die Roten heute noch. Denen ist jeder Tote von damals vermutlich ein reaktionärer Verbrecher.

  58. #70 Feniks (02. Feb 2012 17:47)

    Eben.
    Man zaubert das Kaninchen aus dem Zylinder, wenn es gerade paßt. Und immer schön häppchenweise.

    Dabei verschweigt man, daß die früheren Stützen und Handlanger des Systems unter neuem Emblem heute wieder an den Hebeln sitzen. Die Ukraine ist da keine Ausnahme.

  59. #72 Echse (02. Feb 2012 18:03)

    Du hast einfach nicht kapiert, was Feniks meinte.

    Wenns Dich beruhigt: Die sowjetische Führung hat am meisten Russen umgelegt.

    Willst Du jetzt weiter irgendwelche Aufzählungen und Gegenrechnungen betreiben?

  60. Die toten Kasachen, Russen und Weißrussen haben nichts mit der Ukraine zu tun, aber Millionen sind ebenfalls verhungert.

    Und ob die was mit der Ukraine zu tun hatten.

    Wenn die „Kornkammer Europas“ nicht geliefert hätte dann hätte die junge UDSSR einpacken können.

    In fast allen anderen Teilgebieten Russlands und den anektierten Ländern welche unter die sozialistische Kontrolle geraten waren hatte die schon erfolgte Zwangskollektivierungen dazu geführt das Lebensmittel nicht nur knapp waren sondern das ohne Lieferungen aus dem oben genannten Gebiet der Hunger überall im Sozialistischen Arbeiter und Bauernparadies schon voll im Gang gewesen wäre.

    Es ist müsig darüber zu fabulieren ob die nun einsetzende Zwangskollektivierungen in der Ukraine die lückenlose Abschöpfung der Erträge dort oder Missernten dazu führten das Menschen in der Ukraine als auch in anderen Teilstaaten und Landesteilen Russlands dazu führten das Millionen Menschen elendig des Hungers starben.

    Hunger gab es auch schon im Zaristischen Russland.

    Weltweit war das keine ungewöhnlich Situation.

    Der Sozialismus mit seinem Anspruch „nur das beste für die Menschen gewollt zu haben“ hat zu Zeiten Stalins gezeigt wohin der Weg zum Kommunismus die Menschen bringt.

    Unter die Erde.

    Und selbst das verboten die roten Weltverbesserer.

    Es gab Gebiete in denen es unter Strafe verboten war Verstorbenen eine angemessene zu Bestattung zu ermöglichen.

    Der Stalinismus verzehrte alle Werte welche Menschen überhaupt erst menschlich machen.

    Wenn ich dann unsere linken Volk“zertreter“verräter und da im besonderen eine Gesine Lötzsch derartige Äußerungen

    „Die Wege zum Kommunismus können wir nur finden, wenn wir uns auf den Weg machen und sie ausprobieren, ob in der Opposition oder in der Regierung. Viel zu lange stehen wir zusammen an Weggabelungen und streiten über den richtigen Weg, anstatt die verschiedenen Wege auszuprobieren.“

    Was ich mit dem Schätzchen ausprobieren würde fällt mal unter „selbstzensur“.
    🙂

    Gäbe es einen Zusammenhang der Gestik mit seiner Überzeugunghätte der 55-jährige Klaus Ernst gute Chancen. Als Vizevorsitzender der Partei wirkte der Bayer im Vergleich zum emotionalen und lauten Lafontaine zwar recht blass, dennoch ist der Diplom-Volkswirt ein guter Redner.

    Erinnert mich gerade im Zusammnhang mit Bayern und guter Redner an irgend etwas.

    Nur was…ach ja.

    Aber halt mal der war doch Össi.

    Wobei Össi…Ossi.

    Aber der Porsche Fahrer Ernst ist schon ein echter Seppel und richtig uriger Bayer.

    Also dann Hofbräuhaus mieten und links, zwo, drei.

    München war schon immer etwas ganz besonderes.

    Auch unter den linken wird sich das nicht ändern.

    Die richtigen „Redner“ hams allemal himmel gott sakra.

    Gell.

    Und wenn nicht wird halt neues FÜHR“ER“UNGSPERSONAL ins Land geholt.

    Wieder einmal.

  61. #74 Aionarap (02. Feb 2012 18:24)
    Wen die sowjetische Führung da am meisten umgelegt hat ist jetzt eigentlich nicht so wichtig. Ich bin halt dafür, dass es nicht auf den Ukrainern fixiert wird, wenn auch andere verhungerten. Genau so ist es mit dem Holocaust. Völkermord an den Juden ist schlimm, sollte jeder so denken, ich als Vierteljude sowieso. Aber, gabs da nich noch Millionen tote Zigeuner, Polen, Russen usw. Über die spricht man zwar, aber bei weitem nicht so oft. Für den Völkermord an den Juden wird sogar ein besonderes Wort benutzt. Genau das ist der Gedanke, man darf nicht ein Teil der Opfer „bevorzugen“ und von den anderen nichts hören wollen.

    #75 bnd (02. Feb 2012 19:13)
    Ein Vetter meines Urgroßvaters hatte ein eigenes Pferd. Die Kommunisten, war zu Stalins Zeit, haben entschieden, dass er wohlhaben ist. Eines Tages haben die ihn geholt und er ist nie wieder zurück gekommen. Während der Leningrader Blokade arbeitete ein Verwandter in einer Fabrik, er hatte mal extra Brot bekommen und wollte es möglichst schnell den Kindern bringen, also musste er während der Ausgangssperre raus. Ob die Kommis dachten, dass er das Brot gestohlen hatte, oder ob es wegen der Ausgangssperre war, das weiß man nicht. Man weiß nur, dass er hingerichtet wurde. Ich kenne genug Geschichten aus der Familie und kann mir schon gut vorstellen, wie es damals war.

  62. Bei dem Holodomor handelt es sich um eine Maßnahme des kommunistischen Moskau, durch Hunger angeblich widerspenstige Kulaken in der Ukraine zur Raison zu bringen.

    Da wurden Lebensmittel aus der Ukraine in anderen Sowjetrepubliken zu Dumpingpreisen verschleudert, während ukrainische Kinder verhungerten und Menschen zu Kannibalen wurden.
    ….
    die den Holodomor als Völkermord an den Ukrainern anerkannt haben

    ES IST NICHT HILFREICH IM KAMPF GEGEN LINKE MIT FALSCHEN BEHAUPTUNGEN ZU ARGUMENTIEREN.

    Wie in diesem Thread schon mehrfach erwähnt, den Hunger 1932–1933 gab es nicht nur in der Ukraine, sondern auch in den anderen Teilen der Sowjet Union infolge der Zwangskollektivierung der Bauern.

    Lebensmittel wurden nicht aus der Ukraine in anderen Sowjetrepubliken zu Dumpingpreisen verschleudert, sondern von allen Bauern (unabhängig von der Nationalität) mit Zwang weggenommen und in die Städte gebracht – nach Klassenlehre musste Arbeiterklasse bevorzugt werden (Nomenklatur sowieso).

    Das Ziel war nicht die Vernichtung speziell von ukrainischen Bauern, sondern Vernichtung aller Kulaken (offizielles Motto war: „Kulaken als Klasse liquidieren“).
    http://www.paranormal-news.ru/highslide/graphics/9bpuzi5c3lnt-400.jpg

    DAHER HOLODOMOR ALS VÖLKERMORD AN DEN UKRAINERN ZU BEZEICHNEN IST ABSOLUT FALSCH.

    Übrigens ist der Begriff „Holodomor“ von den ukrainischen Nationalisten nach der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine erfunden worden, um antirussische Stimmung zu erzeugen. Man soll sich lieber nicht in solche Spielchen verwickeln lassen.

    Überhaupt waren die Verbrechen der Kommunisten in der Sowjet Union nicht „rassisch“ motiviert, sondern klassenpolitisch. Darunter haben alle Nationen gelitten, vor allem die Russen selbst.

    Von der Unterdrückung der Ukrainer in der Sowjet Union kann keine Rede sein – Khrushchev und Brezhnev kommen aus der Ukraine, Khrushchev hat sich in Stalins Terror aktiv beteiligt. Unter Ukrainern (wie auch unter anderen sowjetischen Völkern) gab es sowohl Opfer als auch Täter.

    Es ist schon zu zweiten Mal, dass PI diese falschen Behauptungen veröffentlicht. Bei solchen sensiblen Themen soll man besser recherchieren, sonst wird es peinlich.

  63. #77 Lepanto (03. Feb 2012 00:40)


    Es ist schon zu zweiten Mal, dass PI diese falschen Behauptungen veröffentlicht. Bei solchen sensiblen Themen soll man besser recherchieren, sonst wird es peinlich.

    Dann schlage ich vor, einfach mal in die Ukraine fahren und mit der Landbevölkerung reden. Da erfährt man dann schon einiges. Und jetzt so zu tun als hätte es den gezielten Angriff auf die Ukraine nie gegeben, halte ich nicht nur für falsch, das ist auch schäbig wenn nicht sogar niederträchtig.

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