Albogas Taqiyya-Lehrstunde in Augsburg

Das Lügen und Täuschen von Ungläubigen hat bekanntermaßen seit Zeiten Mohammeds eine lange Tradition bei Mohammedanern. Und dies bestätigte sich wieder einmal am 28. Februar beim Besuch des DITIB-Dialogbeauftragten Bekir Alboga (Foto) in Augsburg mit seinem Vortrag zum Thema „Muslime in Deutschland – Dialog oder Konflikt?“.

(Von PI-Augsburg)

Die Veranstaltung wurde organisiert von führenden Funktionären der hiesigen Integrationsindustrie: Hansi Ruile, Interkulturelle Akademie Augsburg, Stefan Glocker, Volkshochschule Augsburg und Matthias Garte, Fachstelle für Integration und Interkulturelle Arbeit.

Anwesend waren ca. 30 Besucher, darunter geschätzte 15 Soldaten und Soldatinnen im Sinne Albogas obersten Dienstherren Recep Tayyip Erdogans.

Thema der Veranstaltung war nach dem Programmheft „Zivilgesellschaft und religiöse Vielfalt – Orient und Okzident Teil VII, Islam im Wandel, Islam in Europa, aktuelle Lage im Nahen Osten“ folgender:

….Muslime führen in Deutschland ein friedliches Zusammenleben. Konflikte suchen sie nicht. Im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit versuchen sie ihre Religion zu praktizieren. Menschen, die Muslime nicht kennen oder sich nur über die Medien über sie informieren, fassen den Versuch der Muslime, im Rahmen der Religionsfreiheit ihr Gotteshaus zu bauen oder islamischen Religionsunterricht zu erteilen, als Provokation oder als Konflikt auf.

Die besorgniserregende Entwicklung bis hin zur Islamophobie (83% der Deutschen glauben, der Islam sei von Fanatismus geprägt), sieht Bekir Alboga darin begründet, dass die Muslime in den Medien zu selten selbst zu Wort kommen. Zum anderen fehlt die Begegnung. Deutsche haben einer Studie zufolge eine negativere Haltung zum Islam als andere Europäer, nur 34% denken positiv über den Islam. Vermehrter Kontakt und Austausch könnten wesentlich zum Abbau von Vorurteilen beitragen. Die Veranstaltung ermöglicht es Ihnen, sich über das Thema authentisch zu informieren und mit dem Referenten ins Gespräch zu treten….

Gleich zu Anfang ließ der Moderator Glocker das Publikum durch die Blume wissen, daß er Diskussionen abwürgen würde, falls allzu kritische Fragen gestellt werden würden.

Nach der Eröffnung durch Glocker sprach Garte, der sich nach eigenen Worten um den „Interreligiösen Dialog“ in Augsburg kümmere, ein Grußwort. Er lobte die Zusammenarbeit mit den mohammedanischen Gruppierungen in Augsburg über den Klee.

Diese besteht offensichtlich aus Maßnahmen zur weiteren Ausbreitung des Islam in Deutschland, wie z.B. das in Augsburg gegründete Islamforum oder das Projekt „Augsburger Kompetenz“, das die Ausbildung von Imamen und die Qualifizierung von islamischen Seelsorgern forciert.

Der Referent begrüßte das Publikum zuerst auf Deutsch und mit Augenaufschlag auf die Kopftuchträgerinnen auf Türkisch. Es war interessant zu hören, dass laut Alboga auch einige extra geschulte „Dialogbeauftragte“ im Publikum waren.

Im Laufe der Veranstaltung stellte sich immer mehr heraus, dass sich Alboga so gut wie überhaupt nicht auf das angekündigte Thema bezog, sondern dass er die Veranstaltung dafür nutzte, Publicity für seinen Dienstherren DITIB zu betreiben und die Islamisierung Deutschlands zu beschönigen. Allerdings waren die 5€ Eintrittsgeld gut in eine Lehrstunde in Sachen angewandter Taqiyya investiert.

Der studierte Publizist und Kommunikationswissenschaftler Alboga begann seinen Vortrag damit, die Stadt Augsburg für das von ihr eingerichtete „Islamforum Augsburg“ zu loben, in dem die DITIB, vertreten durch die „Türkisch Islamische Union Haunstetten e.V.“, vereint mit islamistischen Organisationen wie dem von der VIKZ geleiteten „Augsburger Bildungs- und Kulturverein e.V.“ und faschistischen Organisationen wie den Grauen Wölfe vom „Alparslan Türkes Idealisten Verein“ und dem „Türkisch Islamischen Kulturverein“ und diversen anderen islamischen Organisationen mit städtischen Vertretern und Vertretern von Wohlfahrtsorganisationen wie Matthias Garte, Robert Vogl, Maria Oduncu, Eva-Maria Knipfer, Referat Oberbürgermeister, Fachstelle Integration und Interkulturelle Arbeit, Timo Köster, Kulturamt, Büro für Frieden und Interkultur, Ulrike Alban El-Bidani und Ahmet Yaziocioglu, AWO Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben, Projekt Interkulturelle Mediation und Hans-Joachim Ruile, Interkulturelle Akademie Konzepte zu Themen wie zum Beispiel islamischer Krankenhausseelsorge ausarbeiten können.

Danach sprach Alboga die meist negative Einstellung der Mehrheitsbevölkerung in Deutschland zum Islam und zu den Moslems an. Er führte aus, wie sehr doch das deutsche Volk in der Türkei beliebt sei, obwohl eine Umfrage der BBC von 2010 zu einem ganz anderen Schluss gekommen ist. Gleich darauf folgte Albogas Interpretation des türkischen Abwerbeabkommens, als „…die Türkei Deutschland Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt hat…“

Die Frage „Was ist passiert?“, dass die Deutschen die Türken nicht mögen, hat Alboga zwar gestellt, aber nicht beantwortet. Hier hätte ein Blick in die Kriminalstatistik helfen können: In punkto Ausländerkriminalität nehmen die türkischen Straftäter immer den ersten Platz mit ca. 100.000 Personen/pro Jahr ein!

So weit wollte Alboga allerdings nicht gehen – stattdessen machte er die Medien für das negative Bild in der Bevölkerung von Türken und Moslems verantwortlich. Nur, wie könnte z.B. eine Berichterstattung über die Kriminalität seiner Landleute positiv gestaltet werden?

Einen besonderen Augenmerk richtete Alboga auf die grundgesetzlich verbriefte Religionsfreiheit in der deutschen Verfassung, die er in einem späteren Satz lediglich „vorbildlich“ nannte.

Auch steht nach Ansicht Albogas „die muslimische Werteordnung nicht im Widerspruch zur deutschen Werteordnung“. Auf seine Beschwerde, dass der Islam als Religionsgemeinschaft in keinem Bundesland anerkannt ist, sei ihm ein Blick in das Gutachten von Karl-Albrecht Schachtschneider über die Verfassungswidrigkeit des Islam empfohlen, um zu verstehen, warum sich diese Ideologie auf den Art. 4 GG über die Religionsfreiheit nicht berufen kann.

Alboga betonte den integrationsfördernden Effekt von Islamunterricht an deutschen Schulen. Eine Reportage von Ibrahim Abou Nagie zeigt zu diesem Thema bekanntlich ein diametral anderes Bild:

Ausführlich erklärte Alboga den positiven Beitrag der DITIB zur Islamkonferenz und wie sehr er sich für den Erwerb der deutschen Sprache durch Migranten einsetzt, aber er verschwieg, dass DITIB die Teilnahme an der Islamkonferenz 2007 deswegen verweigerte, weil dort verbindliche Deutschkurse für türkische Migranten gefordert wurden. Argumentatives Highlight des Abends war hierzu Albogas Aussage, „…dass die türkischen DITIB-Imame nur deshalb die deutsche Sprache nicht erlernt hatten, damit für sie der Kulturschock nicht zu groß wird, wenn sie zurück in die Türkei reisen.“

Erwartungsgemäß wurde von Alboga die Antrittsrede des deutschen Innenministers als nicht konstruktiv kritisiert. Er gab zu, dass die schon wieder „beleidigten“ mohammedanischen Vertreter an der Deutschen Islamkonferenz kurz davor standen, diese zu verlassen.

Immer wieder beklagte Alboga die negative Berichterstattung der Medien über den Islam, die ja schließlich zu Islamophobie führen würde. An dieser Stelle empörte sich Alboga über die Unterstellung, dass die Unterdrückung von Frauen in den muslimischen Familien ihre Grundlage im Islam hat.

Genauso stritt er ab, dass zwischen Islam und Terrorismus enge Verbindungen bestehen. Nur ließ Alboga das Publikum im Unklaren, wie man denn über Terrorakte in Madrid, London und Nigeria positiv berichten sollte.

Manchmal scheint es, dass Alboga sogar selbst seinen Behauptungen glaubt, wie etwa, dass der Islam in Deutschland mit dem internationalen Terrorismus nichts zu tun hätte. Alboga hat scheinbar vergessen, dass viele Moscheevereine in Deutschland Verbindungen zu terroristischen Gruppierungen im Ausland haben und z.B. die Mitglieder der „Hamburger Terrorzelle“ ihren Treffpunkt in der Hamburger Taiba-Moschee hatten (mit Gerichtsbeschluss vom 30.07.2010 wurde der Trägerverein verboten und die Moschee geschlossen).

Mantraartig wurde von Alboga die Wichtigkeit des „Dialogs“ aufgeführt, was von den städtischen Vertretern durch stetiges Nicken bestätigt wurde. Die Sinnlosigkeit eines Dialogs mit Islamvertretern wie Alboga wurde spätestens bei der späteren Diskussion offenbar:

Auf die Frage, warum heutzutage denn ausgerechnet und fast ausschließlich Muslime als Terroristen auffällig werden, stellte Alboga die Gegenfrage, was denn Türken in Deutschland mit Terror zu tun hätten und dass die Türken hierzulande friedlich leben und ergo der Islam nichts mit Terror zu tun habe.

In diesem Zusammenhang ist für Albogas Thesen die neueste Studie über die jungen Muslime in Deutschland sicherlich „nicht hilfreich“. Die statistischen Erhebungen widerlegen seine Behauptung, dass in der Gesellschaft nur eine „künstlich erzeugte Spannung“ und Vorurteile herrschen.

Auf die Frage einer jungen Frau, ob es denn eine Frauenquote unter DITIB-Imamen gäbe, antwortete Alboga, dass es in den Räten der Moscheegemeinden weibliche Mitglieder gäbe.

Auf die Frage, warum sich Moscheen in Deutschland so häufig nach Alevitenmördern wie Yavuz-Sultan-Selim benennen – die Moschee in Mannheim, an der Alboga Imam war, ist nach ihm benannt – bzw. nach dem Eroberer Konstantinopels „Fatih“, wie zum Beispiel auch die DITIB-Moschee in Augsburg-Haunstetten, antwortete Alboga, dass diese Moscheen von den damaligen „Gastarbeitern“ aus Gründen von Heimatgefühlen (sic!) so benannt wurden.

Man benötigt nicht viel Fantasie dazu, sich die Reaktionen in der Türkei vorzustellen, wenn eine deutsche oder polnische staatlich-christliche Religionsbehörde in Istanbul oder Ankara eine „Kurfürst-Max-Emanuel-Kathedrale“ bzw. ein „Jan-Sobieski-Gebetszentrum“ errichten würde, um von dort aus „Dialogbeauftragte“ mit einem dicken Forderungskatalog ins Land zu verschicken.

Auch Stefan Garte vom städtischen Augsburger Kulturamt durfte nochmals zu Wort kommen und dem Publikum erklären, wie wichtig doch der Dialog mit türkischen Organisationen wie der DITIB bzw. den Grauen Wölfen sei, denn ohne Dialog werden nationalistische Organisationen die Überhand gewinnen und die multikulturelle Gesellschaft so katastrophal enden wie der Vielvölkerstaat Jugoslawien.

Fazit:

Manche Zuhörer haben die Ausführungen des DITIB-„Dialogbeauftragten“ als Zumutung empfunden, insbesondere die Lügen, dass z.B. der Koran auch Christen, Juden, weitere Andersgläubige oder gar Atheisten als würdige und respektvolle Menschen anerkennt und sogar deren Verfolgung verbietet (hier der berühmte Vers 2.256: „Es darf keinen Zwang geben…). Der eine oder andere Zuhörer kam zum Schluss, dass vor ihnen wieder ein gewöhnlicher Lügner und Islam-Verklärer steht.

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» Hansi Ruile: muehle@gmx.biz
» Stefan Glockner: stefan.glocker@vhs-augsburg.de
» Matthias Garte: matthias.garte@augsburg.de