Klarsfelds Zusammenarbeit mit der DDR

Klarsfelds Zusammenarbeit mit der DDR Die Präsidentschaftskandidatin der LINKEN, Beate Klarsfeld, hat wohl schon in früheren Jahrzehnten erfolgreich mit dieser Klientel zusammengearbeitet: Für ihre Ohrfeige gegen den damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger holte sie sich nach Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Instruktionen bei der Vorgängerpartei ihrer jetzigen Unterstützer. Sie habe ihre Aktion mit dem DDR-„Nationalrat“ abgesprochen, einer für Propaganda-Aktionen gegen die Bundesrepublik zuständigen SED-Organisation. Der linke Heuchler, Doppelmoralist und frühere Waffen-SS-Mann Günter Grass spielt übrigens bei dem Schmierenstück aus dem Sumpf tiefroter Intrigen und politischer Diffamierungspropaganda auch eine unrühmliche Rolle.

(Von Michael Stürzenberger)

SED-Chef Walter Ulbricht habe angewiesen, Klarsfeld Unterstützung zu gewähren. Sie habe zwar Geld gewollt, soll dann aber immerhin „Dokumente“ bekommen haben. Die Berliner Morgenpost berichtet ausführlich über die Vorgänge in ihrem Artikel „Klarsfelds Ohrfeige war mit DDR abgesprochen„:

Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) hat im Bundesarchiv Berlin Belege gefunden, dass ihre Angriffe „mit der DDR-Regierung besprochen waren und von dieser unterstützt wurden“. Nach dem Zeitungsbericht reiste Klarsfeld „im April 1968 nach Ost-Berlin, um sich mit dem Nationalrat „über die Vorbereitung einiger Aktionen gegen Kiesinger zu beraten und entsprechende Unterstützung zu erhalten“.

SED-Chef Walter Ulbricht habe daraufhin den sogenannten DDR-Nationalrat, eine für Propagandaaktionen gegen die Bundesrepublik zuständige SED-Organisation, angewiesen, „Frau Klarsfeld jede sachdienliche Hilfe zu gewähren“. Anders als von ihr gewünscht, habe diese Unterstützung jedoch nicht in Geld, sondern in Dokumenten für ihre Angriffe bestanden.

Klarsfeld war demnach also willige Erfüllungsgehilfin einer üblen Schlammschlacht von SED-Bonzen, die den Rufmord Kurt Georg Kiesingers zum Ziel hatte. Inhaltlich substanzlos, denn Kiesinger war lediglich einfaches NSDAP-Mitglied – wie Millionen andere Deutsche damals auch – und bekleidete eine „weitgehend unbedeutende Stellung“ in der Rundfunkabteilung des Auswärtigen Amtes. Aber mit hinterhältiger und verlogener Diffamierungspropaganda kannte sich die SED bestens aus:

Das „Neue Deutschland“ überraschte am 23. November 1966 mit der Schlagzeile, Kiesinger sei der „Chefagitator Hitlers“ gewesen. Das war so grotesk und schlecht erfunden, dass die Behauptung eine mäßigende Wirkung auf die Berichterstattung in westlichen Zeitungen hatte.

An den Angriffen gegen Kiesinger beteiligte sich auch in unfassbar verlogener Weise Günter Grass, der seine eigene Vergangenheit als Waffen-SS-Mann über Jahrzehnte verheimlichte:

Dafür gab es nun weitere Angriffe, zum Beispiel durch den linken Schriftsteller Günter Grass. Er schrieb Mitte Mai 1968: „1927 geboren, hatte ich, dank der Fürsorge der Generation des Herrn Kiesinger, die Möglichkeit, mit 15 Jahren Luftwaffenhelfer, mit 16 Jahren Soldat zu werden und als 17-Jähriger in Gefangenschaft zu geraten.“

Bei so viel selbstgerechter Heuchelei wird einem regelrecht schlecht. Grass sollte sich posthum bei Kiesinger entschuldigen und dem deutschen Volk Abbitte leisten, dass er ihm jahrzehntelang seine eigene SS-Verstrickung verschwiegen hat. So resumiert auch die Berliner Morgenpost:

Über seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS jedoch fand sich in Grass’ wilder Attacke kein Wort – er verschwieg sie bis 2006.

Linke Doppelmoral in Reinkultur. Wenn Beate Klarsfeld Anstand und Charakter hätte, würde sie jetzt ihre Kandidatur zurückziehen. Sie hat zwar ohnehin keine Chance, Bundespräsidentin zu werden, aber schon als Kandidatin befleckt sie dieses Amt. Eine offensichtliche Verleumderin und DDR-Erfüllungsgehilfin sollte für dieses repräsentative Amt nicht antreten.