Neukölln: 3000 bei „Allah ist größer“-Trauerfeier

Die Bilder, die Sie hier sehen, sind aus dem Gazastreifen Berlin. Die Massen trauern um ein Mitglied der Ummah. Es handelt sich um den 18-jährigen Jusef El-A., der am vergangenen Sonntag bei einer Messerstecherei im Stadtteil Neukölln getötet wurde. Er befand sich offensichtlich in einer 20-köpfigen Gruppe, die den 34 Jahre alten Sven N. bedroht hat, der zusamen mit Oliver H. (39) zuvor einen Streit schlichten wollte. Sven versuchte seinen Freund gegen die aufgebrachte Menge zu schützen. Reden half aber nichts, es wurde auf ihn eingeprügelt. Die Berliner Polizei schätzt den Vorfall eindeutig als Notwehr ein, daher befindet sich Sven auch auf freiem Fuß. Ob er sich darüber freuen kann, wird sich noch herausstellen, denn unter den Moslems scheint der Ruf nach Selbstjustiz immer lauter zu ertönen – und dies, obwohl der Vater des Opfers mahnte, keine Rache zu verüben. Update: Oberstaatsanwalt bestätigt eindeutig Notwehr von Sven N. und mit hoher Wahrscheinlichkeit Schuld von Jussef El-A.

(Von Michael Stürzenberger)

Man kennt das Prinzip von den Ausschreitungen in den Pariser Banlieus: Wenn ein Moslem bei einer Auseinandersetzung ums Leben kommt, wird der objektive Tathergang meist ignoriert. Selbst wenn der Moslem ein Krimineller auf der Flucht vor der Polizei ist, wird er in der Regel als das unschuldige Opfer angesehen, der „Ungläubige“ als schuldiger Täter und es kommt zu gewalttätigen Aufständen gegen die nicht-muslimische Staatsmacht. Wenn nun jemand behauptet, das hat doch nichts mit dem Islam zu tun, dann sollte er sich den Koran aufmerksam durchlesen, der Moslems als höhergestellte Menschen darstellt, die das Recht festlegen und über die Kuffar herrschen sollen.

Die Vorboten der Pariser Unruhen scheinen sich nun in Neukölln anzukündigen, wie die Berliner Zeitung berichtet:

Denn die Wut unter Jusefs Freunden auf Sven N. ist groß. Er und seine Familie wohnen inzwischen bei Verwandten im Umland. Von einer Rückkehr in ihre Wohnung in Alt-Mariendorf rät ihnen die Polizei vorläufig ab.

Die Wut ist auch deshalb groß, weil Sven N. frei kam und die Staatsanwaltschaft darauf verzichtete, ihn einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorzuführen. Denn die Ermittler der Mordkommission kamen vorerst zu dem Schluss, dass Sven N. aus Notwehr gehandelt habe, als er von 20 mit Messern und Dolchen bewaffneten Jugendlichen angegriffen wurde.

Sven N. gilt für die Ermittler aber weiterhin als Beschuldigter, das Verfahren ist noch lange nicht beendet. Doch dass für einen Haftbefehl bestimmte Voraussetzungen wie etwa ein „dringender Tatverdacht“ für ein Tötungsdelikt vorliegen müssen, können und wollen die meisten Teilnehmer der Trauerfeier nicht verstehen.

Das muss man sich einmal vorstellen: Zwei gegen 20, und jetzt wird Sven, der zuvor ja noch einen Streit schlichten und auch anschließend mit der aufgebrachten Menge reden wollte, von jener aber angegriffen wurde, von den Moslems auch noch als Schuldiger angesehen. Die Ummah hält eben kompromisslos und tatsachenblind zusammen. Die Rekonstruktion des Tathergangs ist laut Tagesspiegel eindeutig:

Ein Ball war über den Zaun geflogen. Ein älterer Mitspieler forderte mehrere Jungs auf, ihn wiederzubringen. Es kam zum Streit. Sven N. und Oliver H. mischten sich ein, wollten offenbar schlichten. Dabei bekam Sven N. einen Fausthieb ab, und es entwickelte sich eine Schlägerei, bei der Sven N. und Oliver H. „die Jungs richtig aufgemischt haben“, berichtet ein Zeuge.

Die unterlegenen Jugendlichen riefen per Handys ihre Cousins, die bewaffnet zum Bolzplatz eilten. Auch Sven N. soll laut Staatsanwaltschaft den Platz verlassen haben und kurz darauf zurückgekehrt sein. Zeugen berichten von einem Messer, das er dabei gehabt haben soll. Weil die Cousins um die Gefährlichkeit von Sven N. wissen, kam es nicht zur Eskalation. „Wenn der austickt, ist der total irre“, sagt ein Kiezbewohner. Eigentlich hätte der Konflikt damit beendet sein können – wäre nicht ein weiterer Jugendlicher so gekränkt gewesen, dass er abermals Kumpels herbeitelefonierte. Darunter war auch das spätere Opfer. Die Jungen wussten, wo Oliver H. wohnte und bauten sich bewaffnet vor dessen Wohnung in der Fritzi-Massary-Straße auf. In seiner Angst rief Oliver H., der im Kiez eigentlich als besonnener Typ gilt, Sven N. und einen Kumpel zu Hilfe.

In der bewaffneten aufgebrachten Menge war auch das spätere Todesopfer Jusef El-A., der jetzt als unschuldiger Engel dargestellt wird. Der Palästinensischstämmige war zwar offensichtlich im Kiez ein „Streitschlichter“, soll aber auch eine Vorstrafe wegen Diebstahls gehabt haben. Sven N. gilt als Hitzkopf, der richtig ausrasten kann und 2006 wegen Körperverletzung verurteilt wurde. Er sah die Menge vor dem Haus, die mit Messern sowie Schlagwerkzeugen bewaffnet war und mit Steinen gegen das Haus geworfen haben soll. Sven wäre wohl besser im Haus geblieben, um die Polizei zu verständigen.

Oberstaatsanwalt Martin Steltner dokumentiert laut Berliner Kurier, was sich nach Aussagen von über 30 Zeugen anschließend abgespielt hat:

Steltner: „Die Männer flüchteten in der Wohnung des einen.“ Davor tobte dann der Mob. Oliver H. hatte so viel Angst, dass er aus seiner Wohnung über den Garten heimlich verschwand. Sein Freund Sven N. traute sich nicht raus, telefonierte einen Freund heran. Draußen tauchte derweil ein türkischer Erwachsener auf, der versuchte, die wütenden Jungen zu beruhigen. Er ließ Sven N. und seinen Kumpel wissen, dass die Jugendlichen nur reden wollten.

Als Sven N. sich ihnen stellte, trat eine Dreier-Gruppe an ihn heran. Darunter wohl auch Yussef. Der Zeuge sagte aus, dass Sven N. aus dieser Gruppe heraus geschlagen wurde. Er rannte weg, fiel hin. Ein Pulk Jugendlicher sürzte sich auf ihn. Ob Jussef ihm da helfen wollte oder er einer der Angreifer war, ist nicht geklärt. Aber er bekam das Messer ab, mit dem sich Sven N. wehrte. Eine Verzweiflungstat aus Notwehr. Kein Haftbefehl gegen ihn – er erlitt bei dem Angriff einen Schädelbasisbruch, liegt in einer Klinik.

Die Szenerie in Berlin erinnert auch an den Vorfall in Köln-Kalk aus dem Jahre 2008, als der marokkanischstämmige Moslem Salih den Russlanddeutschen Michael überfiel und ihn ausrauben wollte. Michael ließ sich aber nicht so einfach „abziehen“, er wehrte sich, es kam zum Kampf, der Angreifer zog den Kürzeren und starb bei der Messerstecherei. Jeden Abend zogen daraufhin erboste Moslems durch die Straßen von Kalk und skandierten unter anderem: „Die Polizei schützt einen Mörder!“. So bastelt sich die Ummah eben ihre eigene Realität:

Das gleiche Prinzip wiederholt sich nun in Berlin-Neukölln:

Nachdem der Trauerzug die Moschee verlassen hat, zieht er über den Columbiadamm. Er ist auf rund 3.000 Männer angewachsen. Als der Zug am Friedhof ankommt, wird der Sarg aus dem Auto geholt und zum islamischen Friedhof getragen. Die Männer skandieren „Allahu Akhbar “ – Gott ist groß.

Das heißt vielmehr „Allah ist größer“ und bedeutet eine Kampfansage an alle Andersgläubigen. Die Stimmung in Neukölln scheint extrem angeheizt zu sein:

Einer seiner Freunde, der nach eigener Auskunft bei der Messerstecherei dabei war, weiß es angeblich genau. „Er wollte nie Ärger“, sagt der junge Mann in Lederjacke, der mit verschränkten Armen am Grab von Jusef steht und der Predigt des Imams zuhört. Und dann sagt er noch: „Ich weiß nicht, was wir tun werden, wenn wir den Täter in die Finger kriegen.“

In diesem Augenblick klingen die Worte des Predigers Ferid Heider wie eine Entgegnung: „Macht euch Gedanken! Wie konnte es dazu kommen?“, ruft er mit sich überschlagender Stimme: „Liebe Geschwister im Islam, wir wollen nicht, dass sich Jugendliche streiten, dafür sind wir zu kurz auf dieser Welt. Wir wollen eine Jugend, wie es unser Prophet gesagt hat. Jetzt können wir zeigen, was der Islam für eine Religion ist.“

Das könnte auch als massive Drohung aufgefasst werden, wenn man an die hunderte Kampf-, Gewalt- und Tötungsverse des Korans denkt. Um den Deckel auf dem brodelnden Kessel zu halten, werden spezielle migrationskundige „Fachkräfte“ zur Deeskalation in die aufgebrachten Familien geschickt, wie der Tagesspiegel berichtet:

Nach den Vernehmungen erging allerdings kein Haftbefehl, weil die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass er aus Notwehr handelte. Die Ermittler wissen, dass dies im Kiez viele nicht verstehen – und reagierte offenbar sofort. „Uns ist eine mögliche Bedrohungslage bekannt“, sagt Polizeisprecher Stefan Redlich. Deshalb seien Beamte in die Familien, zu Betroffenen und zu Begegnungsstätten geschickt worden, um Gespräche zu führen.

Keine normalen Streifenbeamten, sondern Fachkräfte des Arbeitsgebiets Integration und Migration. Sie verstehen sich als „Bindeglied“ zwischen Polizei und Migrantenorganisationen. „Wir haben den bisher bekannten Tatablauf transparent gemacht und auch deutsche Gesetze erklärt – etwa, was Notwehr ist“, erklärt Redlich. Es sei wichtig gewesen, früh auf die Kiezbewohner einzuwirken, damit sich keine Gerüchte verselbständigen, die „zu einer emotionalen Aufladung führen können“. Ob Sven N. nun von der Polizei geschützt wird und wenn ja, wie – dazu gibt es am Mittwoch keine Auskunft.

Ein Ausblick, was auf Neukölln in den nächsten Tagen noch zukommt:

Es ist eine explosive Mischung. Trauer und Wut bestimmen die Atmosphäre im Kiez rund um die „Weiße Siedlung“ in Neukölln. In dem Neubauviertel macht bei den Jugendlichen nach der tödlichen Messerattacke auf den 18-jährigen Jusef El-A. das Wort „Rache“ die Runde. „Ich kann zu hundert Prozent garantieren, dass das ein Nachspiel haben wird. Das hier ist ein eigener Kosmos mit eigenen Gesetzen“, beschreibt Burak K. die angespannte Lage.

Wie soll das nur in den kommenden Jahren werden, wenn Moslems in Deutschland immer mehr in Richtung Mehrheitsverhältnisse kommen? Die Scharia dürfte das deutsche Recht Zug um Zug ersetzen und alle „ungläubigen“ Deutschen können sich auf das Dasein als Menschen zweiter Klasse einrichten.

Islam bedeutet Unterwerfung..

Hier ein Video zur Drohveranstaltung „Trauerfeier“:

Und ein Leserbrief von journalistenwatch an die SZ zum gleichen Thema.