Das Versagen des Westens gegenüber dem Islam

Es gibt im religiösen Denken des Ostens eine Weisheit in Form eines Spruches, der da kurz und prägnant lautet: „Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke“. Das bringt zum Ausdruck, dass alles auf der Ebene unseres Daseins und Wirkens, seinen Ursprung im Geistigen hat. Ein Gedanke steht am Anfang und verwirklicht sich im Wort, das Anderen mitgeteilt wird und den Gedanken vervielfältigt. Der nächste Schritt in der „Inkarnation“ des Gedankens ist die Tat. Wenn wir also die Frage nach dem Tun und Lassen der westlichen Welt und ihrem Versagen gegenüber dem Islam stellen, ist es sicher richtig, die Ursache im Geistigen aufzusuchen. Konkret heißt das: Welches Versagen im Denken und welche falschen Vorstellungen gegenüber dem Islam sind ursächlich verantwortlich für das selbstmörderische Verhalten der westlichen Welt?

(Von Helmut Zott)

Wir erleben heute in ganz Europa eine Zeit des geistigen Umbruchs und Niedergangs, in der viele durch Jahrhunderte gewachsene christlich-abendländische Grundwerte rapide verfallen. In dieses geistige Vakuum drängt der neu erwachte Islam mit anderen Wertvorstellungen, einem anderen Gottesbild und Seinsverständnis mit aller Macht hinein. Der Rückgang der genuinen Bevölkerung, der durch die hohen Abtreibungszahlen mitbedingt ist, schafft darüber hinaus ein demographisches Vakuum, das Muslime auffüllen. Die neuen Werte, die mit den Begriffen Koran, Sunna und Scharia in Verbindung gebracht werden, sollen die Basis für eine Neuordnung von Staat und Religion schaffen. Für alle gläubigen Muslime, die sich als Statthalter Allahs auf Erden verstehen, ist es heilige Pflicht, sich für die Durchsetzung von Allahs Wille, der im Koran offenbart ist, zu mühen, bis „Friede auf Erden“ herrscht, und das heißt, alle Menschen unter dem Gesetz Allahs leben.

Diesem Bestreben, das mit dem Begriff Islamisierung zusammengefasst werden kann, setzt die westliche Welt erstaunlich wenig Widerstand entgegen, was seine Ursache unter anderem darin hat, dass der Islam nicht verstanden und in seiner Gefährlichkeit auch nicht erkannt wird. Diese Erkenntnisblindheit lässt sich zurückführen auf zwei fundamentale Irrtümer, wobei der eine auf der religiösen Ebene, der andere auf der politischen Ebene zu finden ist.

In diesem Zusammenhang scheint mir das Folgende von zentraler Bedeutung zu sein:

1.) Der Erkenntnismangel der beiden christlichen Kirchen, der darin besteht, dass sie fälschlicherweise den islamischen Gott Allah als identisch mit dem Gott der Christenheit erachten und den Islam somit als einen zweiten, von Gott selbst offenbarten Weg zu ihm hin, betrachten. Kritik am Islam bedeutet also unter dieser Voraussetzung auch Kritik an Gott, der diesen Weg, ob für die Menschen verständlich oder nicht, selbst gewollt und offenbart hat. Es bleibt durch diesen fatalen Irrtum der Kirchen unerkannt, dass der Islam in Wahrheit der Todfeind des Christentums ist und es auslöschen wird, wenn er die Macht dazu hat. Diese Erkenntnisblindheit führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der Kirche.

2.) Der Erkenntnismangel der politischen Führungen fast aller westlichen Länder, die den Islam im Kern für friedlich erachten, und die offenkundigen Gewaltverbrechen der gläubigen Muslime nicht dem Islam zurechnen. Die islamischen Gewaltakte und der islamische Terror werden als ein bedauerlicher Missbrauch einiger Weniger des im Kern friedlichen Islams interpretiert. Es bleibt dabei unerkannt, dass die Aufforderung zu Terror und Gewalt, wie auch zum Töten der Ungläubigen von Allah und seinem willigen Vollstrecker stammen, und im Koran festgeschrieben sind. Es wird auch nicht wahrgenommen, dass der Massenmörder Mohammed, das große Vorbild aller Muslime, der erste Terrorist im Islam war. Diese Erkenntnisblindheit führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der westlichen Demokratie.

Die Ausführungen 1. und 2. im Einzelnen:

Zu 1.) Für die Katholische Kirche besteht die fundamentale Verkennung des Islams und ihre Verirrung konkret darin, dass sie in den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) den islamischen Allah unmissverständlich als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt hat und diese Auffassung zum Glaubensinhalt gemacht hat.

Die folgenden Punkte a bis d sollen das belegen:

a) Der entscheidende Satz aus dem Dokument „Nostra aetate“ des Konzils lautet:

„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).

b) In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck:

„Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

c) Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ´Der Dialog ist heute nötiger denn je!´ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt:

„Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100.000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.

d) In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung und eines aufklärenden Hinweises auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste Papst Johannes Paul II. demonstrativ eine grüne Prachtausgabe des Korans („L`Orient et le jour“ vom 14.05.1999), inhaltlich das Handbuch des islamischen Terrorismus unserer Tage; verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini; umarmte 1993 den Massenmörder Turabi; flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam zu behüten“; und mahnte nach dem Terrorakt am 11. September 2001 „Respekt vor dem authentischen (und das soll heißen friedlichen) Islam“ an.

Hätte Papst Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Stattdessen relativierte er die Aussagen und forcierte die Veröffentlichung der „drei Heiligen Bücher der monotheistischen Religionen“, zu denen auch der Koran zählt.

Es handelt sich bei den Glaubensäußerungen dieser Päpste nicht einfach nur um einen Bruch mit der Tradition, sondern stellt einen Verrat am christlichen Glauben und am christlichen Geist dar. Schlimmere Feinde für das Christentum kann es gar nicht geben als diese trojanischen Esel, die das Evangelium als Richtschnur in Händen halten und die Kirche von innen heraus zerstören. Die Muslime erkennen darin ein Geschenk Allahs und nützen ihre Chance.

Auf christlicher Seite wird häufig argumentiert, dass es letztendlich doch nur einen Gott gäbe, und die Gegensätze zwischen Christentum und Islam, die durchaus sichtbar und erkennbar sind, dadurch entstehen, dass wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, Gott von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschiedene Anschauungen haben, uns aber doch ihm nähern und zu ihm kommen, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen. Dabei wird allerdings verkannt, dass sich die Offenbarungsreligionen nicht selbst geschaffen haben und die Gotteskenntnis und Gotteserkenntnis nicht vom Menschen stammt, denn dieser eine und einzige Gott hat sich selbst den Menschen offenbart, im Christentum in Jesus Christus und im Islam durch den Koran. Dem einen Teil der Menschheit hat also der angeblich eine und einzige Gott verkündet, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde gesandt. Dem anderen Teil der Menschheit hat aber der angeblich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe. Er ist sogar erzürnt über diejenigen, die so etwas behaupten, und er bestraft sie, wie dem Koran zu entnehmen ist, mit Höllenqualen.
Diese Selbstoffenbarung eines einzigen Gottes in dieser konträren Widersprüchlichkeit, kann aber aus logischen Gründen nicht von dem einen und selben Gott stammen, sofern er nicht lügt oder schizophren ist.

Allah ist nicht identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit.
Diese schlichte Wahrheit wird von den christlichen Kirchen allen Ernstes verkannt.

Die Muslime, die selbstverständlich nicht an diesen absurden Unsinn der Gottesidentität glauben und für die unumstößlich der Grundsatz gilt, dass Allah keinen Sohn hat, was sie fünfmal täglich im Gebet implizit zum Ausdruck bringen, begreifen diese historisch einmalige Gelegenheit als ein Geschenk Allahs. Der Allmächtige gab ihnen, nach ihrer freudigen Erkenntnis, das Öl in ihren Ländern und beschenkte sie zusätzlich mit der Dummheit und Blindheit der Christen. Beides eröffnet ihnen heute ungeahnte Möglichkeiten des Djihad, des Kampfes für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, und führt sie zur angestrebten Dominanz und schließlich zur islamischen Weltherrschaft.

Viele Kirchenväter und Heilige haben schon vor Zeiten den Islam ganz selbstverständlich als antichristlich erkannt, abgelehnt und bekämpft.

Nikolaus von Kues (1401-1464) schreibt im dritten Buch seiner Cribratio Alkorani:

„Der Gott des Koran ist also nicht jener große GOTT, an den zu glauben jedes vernunftbegabte Geschöpf gehalten ist, – ist er doch der Schöpfer aller Dinge- , sondern dein (Mohammeds) eigener Gott, der durch dich das sagt, was du erfindest. Alles also, was sich als Wort Gottes im Koran findet, ist – ob wahr oder falsch – allein der Erfindung Muhammads zuzuschreiben…“

Unmissverständlich sind auch die Worte von John Henry Newman, dem Kardinal und großen religiösen Genius des 19. Jahrhunderts:

„Nehmen wir an, bestimmte Bischöfe und Priester unserer Tage begännen zu lehren, der Islam… sei eine direkte und unmittelbare Offenbarung von Gott, so wäre die Kirche verpflichtet, die Autorität zu gebrauchen, die Gott ihr gegeben hat, und zu erklären, dass ein solcher Satz mit dem Christentum nicht vereinbar ist, und dass die, die ihn halten, nicht zu ihr gehören“.

Nach dieser Vorstellung wäre Johannes Paul II., der am 1. Mai 2011 von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen wurde, nicht mehr Glied der Kirche. Sagte er doch im August 1985 vor mehr als 100.000 muslimischen Jugendlichen, wie schon erwähnt, im Sportstadion von Casablanca:

„ …Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt … Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch“.

Wenn allerdings die Wahrheit erkannt und allgemein anerkannt werden würde, dass der Christengott nicht mit Allah identisch ist, entstünde das eigentliche Problem für die Kirche mit der Frage, wer denn Allah dann ist: Ein zweiter Gott, ein Anti-Gott, der Antichrist, ein Dämon im Gewande Gabriels oder eine Erfindung Mohammeds?

Umgekehrt müsste natürlich auch die islamische Seite eine klare und offizielle Antwort darauf geben, was die trinitarische Gottheit der Christenheit für sie bedeutet. „Allah hat keinen Sohn“ ist bekanntlich eine unumstößliche Wahrheit im Islam, und die christliche Behauptung, er habe einen Sohn, eine schwere unverzeihliche Gotteslästerung.
Würde man auf beiden Seiten die offensichtliche Unvereinbarkeit anerkennen, wäre grundsätzlich keine Gemeinsamkeit mehr gegeben, und man würde nicht mehr miteinander reden, wie Ayyub Axel Köhler unmissverständlich zu erkennen gibt:

„Wenn ein Christ(!) sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen“.

Der Dialog, den man so sehr anpreist und für unabdingbar hält, wird also stillschweigend unter der Voraussetzung geführt, dass die Christen(!) anerkennen, dass sie zusammen mit den Muslimen den einzigen und den gleichen Gott anbeten.

Zu 2.) Der zweite grundlegende Irrtum im westlichen Denken, der ebenso verheerende Folgen nach sich ziehen wird und der dem Islam Tür und Tor öffnet, liegt auf der politischen Ebene und besteht darin, dass die westlichen Spitzenpolitiker einmütig beteuern, es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem islamischen Terror und dem „authentischen“, und das soll heißen „friedlichen“ Islam. Dieses Gerede ist ebenso dumm und naiv, wie etwa die Aussage wäre, die Ermordung der Juden im Dritten Reich habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun. Es ist für die heutige westliche Welt offenbar unfassbar und unbegreiflich, dass in einer Weltreligion Hass und Gewalt zum wesenhaften und zentralen Inhalt gehören. Man versucht erst gar nicht die Friedfertigkeit des Islams in Zweifel zu ziehen und vorurteilsfrei nachzuprüfen, ob das, was scheinbar nicht sein kann, weil es nicht sein soll, im Koran zu finden ist. Es wäre notwendig das heilige Buch des Islams sorgfältig zu lesen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden und sich davon zu überzeugen, dass der islamische Terror dort veranlagt ist. Der Berliner Autor Zafer Senocak, der 1961 in der Türkei geboren wurde und seit 1970 in Deutschland lebt, hat den Sachverhalt aus seiner Kenntnis und Erkenntnis heraus treffend formuliert:

„Auch wenn die meisten Nichtmuslime und (von mir eingefügt) Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet“.

Neben dem offenbarten Koran, der nach islamischer Auffassung das Abbild des ewigen Urkorans ist und die absolute, für alle Menschen und für alle Zeiten verbindliche Wahrheit enthält, sollte man den Hadith, der die Vorbildfunktion Mohammeds für die Verbrechen und den Terror im Islam belegt, nicht außer Acht lassen. Er war der erste Terrorist im Islam und hat sich mit folgenden Worten an die Gläubigen gewandt: “Keiner von euch ist wirklich gläubig, bevor ich ihm nicht lieber bin als sein Vater, sein Sohn und alle Menschen miteinander“ (Sahih al-Buhari, Reclam S. 35). Die Liebe zu einem Verbrecher macht also den wahren Gläubigen im Islam aus.

Die Terroristen sind zweifellos wahre Gläubige und jeder wahre Gläubige ist ein potentieller Terrorist.

Wenn George W. Bush, der Präsident der USA, im September 2001 lauthals verkündet, nachdem ihm die Terroristen gerade zwei Türme in Schutt und Asche gelegt haben, der Terror sei der Missbrauch des friedlichen Islams, dann wird bei einer solchen Verblendung bereits der Keim für den künftigen Untergang der westlichen Demokratie sichtbar. Es zeigt sich hier sehr deutlich die erschreckende Ahnungslosigkeit und dumpfe Verblödung, wie wir sie bei fast allen Politikern des Westens vorfinden. Die tödliche Gefahr bleibt unerkannt oder wird geleugnet und die abgrundtiefe Bösartigkeit des Islams wird uns sogar als Friede verkauft. Man wähnt in seiner Naivität und Ahnungslosigkeit die „guten“ Moslems auf seiner Seite und hebt sie, wie einige Politiker befürworten und fordern, in die höchsten Staatsämter als vermeintliche Mitstreiter gegen den Islamismus und den Terrorismus. Welche Gefahr für einen demokratische Staat darin liegt, dass man bei entsprechender demographischer Entwicklung die zentralen Positionen mit Muslimen besetzt und sie an die Schalthebeln der Macht im Staate lässt, wird nicht erkannt, weil man die Machtideologie im Islam nicht kennt oder ignoriert. Auch wenn die Muslime es zunächst, vielleicht sogar aus Unkenntnis des Korans, ehrlich mit ihrer Solidarität und Loyalität dem Staat der Ungläubigen gegenüber meinen sollten, könnten sie eines Tages ihren wahren Glauben entdecken und demgemäß handeln.

Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist die permanente Bemühung eines gläubigen Moslems und der religiöse Kampf zur Unterwerfung Andersdenkender und Andersgläubiger unter das Gesetz Allahs, ein immer währender Auftrag Allahs und damit ein immanenter Wesenszug des Islams.

Zwei fatale Irrtümer sind es also, der eine auf der religiösen, der andere auf der politischen Ebene, die letztlich als geistige Wurzeln für das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam erkennbar werden. Hier liegen auch Grund und Keim für den Abstieg und den Untergang der westlichen Zivilisation. Im Kampf ums Dasein geht das christliche Abendland letztlich an seiner gnadenlosen Dummheit und grenzenlosen Naivität zu Grunde. Die Frage ist tatsächlich nicht mehr, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.




Warum Koran-Verteilung?

In letzter Zeit hat eine Gruppe Moslems in Deutschland angefangen, den Koran zu verteilen mit dem Ziel, in jeden deutschen Haushalt einen Koran zu bringen. Wir nennen diese Gruppe „Salafisten“, was von „Salaf“ (arabisch für Vorfahren) abgeleitet ist und ausdrücken soll, dass sie sich auf die Altvorderen im Islam besinnen und einen Islam leben wollen, wie er zu Zeiten Mohammeds gelebt wurde. Allerdings haben auch die ihre Kamele gegen Autos und Trommeln gegen Handys ausgetauscht, das soll aber nicht Gegenstand dieses Artikels sein.

(Von felixhenn)

Es wird also Zeit, sich mal ein wenig näher mit dieser Koran-Verteilung zu beschäftigen. Hinter dieser Aktion steht der aus Palästina stammende Ibrahim Abou-Nagie, wohl ein Freund von Pierre Vogel, auch wenn die sich manchmal auf Youtube gegenseitig beharken. Aber wir wissen ja: Was sich liebt, das neckt sich. Beschäftigen wir uns aber mal ein wenig mit Abou-Nagie, der sich wohl selbst als Lehrer für den salafistischen Nachwuchs sieht. Wessen Geistes Kind dieser Herr ist, kann man an seinem Vortrag: „Das Schicksal und Die Vorbestimmung“ erkennen, den man sich auf Youtube unbedingt ansehen sollte. Vorsicht, dem mittelmäßig gebildeten Mitteleuropäer strapaziert er ganz gewaltig die Lachmuskeln. Er erklärt und „beweist“ darin, warum nur Allah die Erde geschaffen haben kann. Er fängt mit dem üblichen Unsinn und Halbwissen an, aber bei 5:50 min wird es dann richtig heftig, er meint da:

Sauerstoffgehalt in der Luft ist genau 21%. Und die Wissenschaftler sagen, wenn das 20% wären, würde die Erde diesen Sauerstoff absaugen und wir würden aussterben. Wenn das 22% wären, würde alles verbrennen.

Welche Wissenschaftler erzählen denn so einen haarsträubenden Blödsinn? Solange nicht mindestens 8% gasförmiges brennbares Gemisch da ist, passiert gar nichts, egal wieviel Sauerstoff in der Luft ist. Und wie soll das denn gehen mit dem Absaugen des Sauerstoff durch die Erde?

Aber weiter. Bei 6:30 min kommt dann der nächste Hammer:

Die Sonne wäre 142 Millionen Km entfernt (im Mittel sind es 149 Millionen Km, aber wir wollen hier keine Erbsen zählen) und wenn die Sonne zehn Meter (!) näher wäre, würde alles verbrennen. Wenn die Sonne zehn Meter (!) weiter weg wäre, würde alles auf dieser Erde erfrieren. Er wiederholt: Zehn Meter.

Ob dieser Kretin jemals gehört hat, dass es sich bei den 149 Millionen Km Abstand um einen mittleren Abstand handelt und der Globus um die Sonne eiert? Der kleinste Abstand beträgt 147 Millionen Km und der größte 152 Millionen. Und dieses Salafistengenie meint also, zehn Meter würden uns umbringen. Während ich dieses schreibe, hat sich der Abstand schon um ein Vielfaches von seinen behaupteten zehn Metern verändert und ich bin weder verbrannt noch erfroren.

In dem Vortrag findet sich noch mehr haarsträubender Unsinn, auf den ich mir aber das Eingehen erspare. Bitte selbst ansehen, fünf Teile von je zehn Minuten Länge.

Jetzt wissen wir also, mit wem wir es bei Abou-Nagie, der hinter dieser Koran-Verteilung steckt, zu tun haben. Normalerweise wäre diese Verteilung auch kein Problem, sind wir doch alle froh, wenn sich möglichst viele Bürger einmal mit dem Koran beschäftigen und diesen lesen, möglichst mit Anleitung. Aus diesem Grund hat es mich ein wenig gewundert, dass Salafisten und ihre Geldgeber soviel Geld ausgeben, um eigentlich Propaganda gegen den Islam zu machen. Sie müssen ja schließlich damit rechnen, dass der Koran auch gelesen wird. Bis ich auf den Kommentar von Sabatina James gestoßen bin und da wurde mir schlagartig einiges klar und die Aktion wird plausibel.

Natürlich ist den Salafisten klar, dass sie mit dieser Verteilung keinen Blumentopf, will sagen Konvertiten, gewinnen können. Von anderen islamischen Gruppierungen wurde der Koran schon seit vielen Jahren auf Buchmessen oder in Fußgängerzonen verteilt, ohne dass das jemals gestört hatte. Darum geht es aber auch gar nicht, wir müssen uns da mal ein wenig mehr in die islamische Psyche vertiefen. Man sieht in der flächendeckenden Verteilung des Korans vielmehr einen Sieg über das Christentum. Dass dies so ist, wird uns spätestens dann klar, wenn wir uns vorstellen, Christen würden offen und flächendeckend die Bibel in der Türkei verteilen. Der Erdogan würde geifern, der Gül würde nach dem europäischen Gerichtshof schreien und der moslemische Mob würde sofort Pogrome gegen Christen und auch, weil es gerade passt, gegen Juden einleiten und wahllos morden, wie schon so oft.

Die Koran-Verteilung ist also eher ein symbolischer Akt der Moslems, der den Sieg über die Christen demonstrieren soll. Einige Islamgelehrte vertreten sogar die Ansicht, wenn Moslems in einem Land ihren Glauben so aggressiv ausleben dürfen, wird das Gebiet als islamisches Gebiet angesehen und in Kürze rein islamisch sein.

Langsam sollten wir uns mal auf quid pro quo besinnen und nur Moscheen bauen lassen, wenn auch entsprechend in islamischen Ländern Kirchen gebaut werden dürfen und den Koran nur dann verteilen lassen, wenn umgekehrt auch Bibeln verteilt werden dürfen.

Ein Papst, ich glaube Pius der VI. war es, hat mal gesagt: „Solange in Mekka keine Kirche gebaut wird, wird es auch in Rom keine Moschee geben“. Es gab also schon mal Vernunft in Europa und dem Christentum, wo ist die nur geblieben?




Dieter Nuhr über Islam, Koran und Terrorismus

(Spürnase: felixhenn)




Flightilla-Aktivisten: Hakenkreuz am Flughafen

Die so genannten „Friedensaktivisten“, die am Sonntag versucht hatten, Israels Ben Gurion Flughafen zu infiltrieren, würden zwar zugeben, den jüdischen Staat zu verachten, als Antisemiten möchten sie jedoch nicht bezeichnet werden. Immer häufiger verrät ihr Verhalten jedoch ihre wahre Gesinnung. So auch an diesem Montag, als ein riesiges Hakenkreuz an einer Wand des Flughafens entdeckt wurde, in einem Raum, in dem zuvor zwei Aktivisten festgehalten wurden. Mehr…




Roger Köppel: Der deutsche Knebelvertrag

Die Frage stellt sich, ob die Schweiz das neue Steuerabkommen mit Deutschland annehmen oder bekämpfen soll. Das von deutschem Misstrauen geprägte, abgründige Dokument einer zerrütteten Zweierbeziehung wird es aller Voraussicht nach schwer haben. Widerstand formiert sich unter bürgerlichen Politikern in der Schweiz. Zu Recht. Der Vertrag hat erhebliche Schwachpunkte.

Erstens: Die Schweiz degradiert sich zur Steuer­eintreiberin einer fremden Macht. Uns ist kein Fall eines souveränen Staats bekannt, der für einen anderen Staat auf seinem Territorium die hoheitliche Aufgabe der Steuereinziehung übernimmt. «Wilhelm Tell würde sich im Grab umdrehen», kommentierte der ehemalige UBS-Chef Oswald Grübel.

Zweitens: Die Schweiz lässt es zu, dass deutsche Finanzbeamte als Kontrolleure in die Schweiz kommen können, um die Einhaltung deutscher Konsumentenschutzbestimmungen zu überwachen. Die Bankiervereinigung spielt das Zugeständnis herunter, aber welches Land lässt sich freiwillig fremde Kontrolleure aufnötigen? Die Schweiz setzt sich zu einem minderwertigen Vertragspartner herab, dem nicht zu trauen ist.

Drittens: Die konkrete Ausgestaltung des Steuerabkommens ist schlecht. Anstoss erregt die deutsche Forderung einer Erbschafts­steuer von 50 Prozent auf dem bereits versteuerten Vermögen. Rechnen wir es durch: Ein deutscher Kontoinhaber mit zehn Millionen Franken zahlt zunächst 41 Prozent Abgeltungssteuer. Es bleiben ihm knapp sechs Millionen. Er stirbt. Der deutsche Fiskus zieht nochmals 50 Prozent ab, also drei Millionen. Das ursprüngliche Vermögen schmilzt um 70 Prozent auf nur drei Millionen. Kein Kunde wird das akzeptieren, alle werden gehen.

Viertens: Die deutschen Maximalforderungen werden eine Kaskade von Nachbesserungen bei anderen Vertragspartnern auslösen. Die Briten werden sich nicht mit einem schlechteren Vertrag abspeisen lassen. Wie die Schweizer Banken ihren deutschen Kunden erklären sollen, warum das Bankgeheimnis, das ihnen als erdbebensicher verkauft wurde, jetzt rückwirkend auf zehn Jahre ausser Kraft gesetzt wird, ist eine noch ungelöste Frage.

Fünftens: Der Kauf von geklauten Daten-CDs durch Deutschland ist nach wie vor möglich. Zudem ist das Prinzip der Gegenseitigkeit im neuen Abkommen nur unzureichend verankert. Die Schweiz kann wohl Gegen­seitigkeit einfordern, aber sie bekommt kein Geld, sondern Informationen über flagrante Schweizer Kontoinhaber in Deutschland. ­Damit würde die Tür in Richtung automatischer ­Informationsaustausch aufgestossen, was innenpolitische Risiken erzeugt. Die SP und vielleicht auch einige Banken würden es wohl zum Anlass nehmen, den Informa­tionsaustausch flächendeckend einzuführen.

Neuverhandlungen empfehlen sich. Der «Knebelvertrag» (Martin Janssen) ist abzulehnen. Die Schweiz hat ein Interesse, dass die Steuerprobleme gelöst werden und die Privatsphäre der Kunden erhalten bleibt. Die Kriminalisierung der Bankangestellten und der Kauf von Daten-CDs müssen aufhören. Es braucht akzeptable Steuersätze und einen ­gesicherten Marktzugang nach Deutschland. Bis jetzt sind diese Ziele nicht erreicht. (Hier das ganze Editorial der WELTWOCHE 16/2012)




Nationale türkische Werte in Franken

Der Vorstand der Erlenbacher Ditib-Gemeinde, Feyyaz Kelpetin, eingerahmt von deutscher und türkischer FlaggeEine Militärkappelle spielt auf, Reden über „nationale Werte“ und „Blutsverwandtschaft“ werden geschwungen, und das alles auch noch in einer städtischen Halle. Eine rechte Veranstaltung ohne Störung (pardon „Zivilcourage“) von Linken oder Linksextremisten, wie kann das sein? Ganz einfach: Die Patrioten hatten die richtige Volkszugehörigkeit und dann ist „rechts sein“ auch in Deutschland sehr willkommen.

Main-Netz-Autor Heinz Linduschka, ein Gymnasiallehrer und Kommunalpolitiker der FDP, ist ganz außer sich vor Begeisterung:

Klänge, religiöse Gesänge und wirbelnde Derwische: Es war das Fest der türkischen Moslems aus den fünf Ditib-Gemeinden Aschaffenburg, Miltenberg, Laufach, Stadtprozelten und dem Gastgeber aus Erlenbach. Gut 1000 Frauen, Männer und Kinder feierten am Sonntag die Nacht der Geburt des Propheten Mohammed in der Frankenhalle in Erlenbach.

Der Veranstaltungsort konnte den Ansturm zu dem Nachmittag mit Filmsequenzen über die verbindende und weltumspannende Kraft des Islam, Festreden und Lesungen aus dem Koran kaum fassen. Für Verpflegung war reichlich gesorgt, schließlich hatten viele Gäste typisch türkische Speisen mitgebracht, die sie im Foyer anboten. Vier Flaggen schmückten die Bühne der Halle: die türkische, die deutsche, die Europas und die der Ditib aus Köln. Im Eingangsbericht verkündete ein Transparent »Einfach wohlfühlen – Erlenbach am Main«.

Die Nacht der Geburt des Propheten Mohammed ist eine der »fünf gesegneten Nächte« im Islam. Das Fest hatte fast familiären Charakter, trotz der großen Menschenmenge, die sich zum Feiern in der Frankenhall einfand. Zu Beginn erhoben sich alle Gäste, um die türkische Nationalhymne zu singen.

Einige Zuhörer übersetzen

Als Deutscher, der des Türkischen nicht mächtig ist, fühlte es sich etwas befremdlich an, dass Reden, alle Gebete, die Koransuren, alle Lieder und auch die Filmausschnitte ausschließlich auf türkischer Sprache erklangen. Das war etwas ungewohnt mitten in Deutschland, aber angesichts des Anlasses vielleicht nachvollziehbar. Jedoch übersetzten einige der türkisch sprechenden Zuhörer ein paar Passagen.

Die Begrüßung erfolgte durch den Vorsitzenden der Erlenbacher Ditib-Gemeinde, Feyyaz Kelpetin, der mit seinem Team die große Veranstaltung perfekt organisiert hatte. Ein Ausschnitt aus seiner Rede in autorisierter Übersetzung: »Es ist unsere Absicht, das Wohlgefallen von Allah zu verdienen und solidarisch unsere nationalen und ideellen Werte zu leben. Diese Veranstaltung soll ein Zeichen dafür sein, dass wir zwar sehr weit von unserem Heimatland und von unseren Verwandten entfernt, aber sehr nah an Allah, am Koran und an unserem Propheten Mohammed sind.«

Sechs Verpflichtungen

Festredner war der Religionsattaché des Türkischen Generalkonsulats in Nürnberg, Cafer Acar. Er stellte auf Nachfrage Teile seiner Rede in Übersetzung zur Verfügung. Darin wirbt er mit Bezug auf den Koran für die drei verschiedenen Formen von Brüderlichkeit: »Blutsverwandtschaft, gemeinsame Werte und geografische Brüderlichkeit.« Anschließend erläuterte der Religionsattaché die sechs Verpflichtungen, die laut Prophet Mohammed die Nachbarn füreinander haben: »Besuche, wenn der Nachbar erkrankt ist; Teilnahme an der Beerdigung, wenn der Nachbar stirbt; Geld leihen, wenn der Nachbar in finanzieller Not ist; dem Nachbarn gratulieren, wenn ihm etwas Positives zustößt, und ihn trösten, wenn er etwas Negatives erleidet; das eigene Haus nicht höher bauen als das Haus des Nachbarn, um die Belüftung seines Hauses nicht zu beeinflussen, und den Nachbarn den Duft der Mahlzeit nicht bemerken lassen, wenn man ihm nichts davon geben kann.«

Toleranz und Brüderlichkeit

Zwischen einem Film, der konkret Brüderlichkeit in Bild und Ton präsentierte, und einer Vorführung der wirbelnden Derwischen formulierte der Religionsbeauftragte der Erlenbacher Gemeinde, Mevlüt Simsek, detailliert den religiösen Anlass für das Fest: »Wir haben uns versammelt, um unseres Propheten, der zum Segen aller Menschen beauftragt wurde, zu gedenken und zu verstehen. Damit wir in unseren Personen, in unseren Häusern und in unserer Gesellschaft glücklich leben können, sollten wir uns ein Beispiel an unserem Propheten Mohammed nehmen. Indem ein Moslem fünf Mal am Tag betet, zitiert er den Namen Mohammed unbewusst 121 Mal. Das ist Anlass dazu, sich an seine vermittelten Werte zu erinnern und diese zu leben. Damit wir im vergänglichen Leben auf der Welt, im unendlichen Leben im Jenseits ein Wohlbefinden erlangen können, müssen wir gefällig, tolerant und brüderlich sein.«

Nach knapp drei Stunden ging es zu den Klängen der orientalischen Militärkapelle aus München von der Frankenhalle zur Erlenbacher Moschee.

Grundsatzinformationen über die türkische Kolonialverwaltung für Deutschland, DITIB, gibt es hier.

(Foto oben: Der Vorstand der Erlenbacher Ditib-Gemeinde, Feyyaz Kelpetin, eingerahmt von deutscher und türkischer Flagge)




Konservative Briten fordern Reform des EGMR

In Großbritannien will man die Auflösung der Demokratie und die gefährlichen Auswirkungen der Entscheidungen des sogenannten Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) nicht länger hinnehmen. Jüngster Streitpunkt ist der Fall eines islamischen Hasspredigers, den die Briten erst nach langem Gezerre ausweisen dürfen. Die Regierung um den konservativen Regierungschef David Cameron will nun eine Reform des Straßburger Tribunals durchsetzen. Die deutsche Regierung hält erwartungsgemäß dagegen.

Der Spiegel berichtet:

Die Freiheit währte nicht lange: Keine drei Monate nach seiner Entlassung aus einem britischen Hochsicherheitsgefängnis nahm die Londoner Polizei den islamistischen Hassprediger Abu Qatada am Dienstag wieder in Abschiebehaft. Er soll schnellstmöglich in sein Heimatland Jordanien abgeschoben werden, wo ihn ein Terrorprozess erwartet.

Auf diese Nachricht haben viele Briten lange gewartet, denn der Fall Qatada hat in Großbritannien einen wahren Proteststurm ausgelöst. Im Januar hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) entschieden, die Abschiebung dürfe nur dann erfolgen, wenn die jordanische Regierung einen fairen Prozess für Qatada zusichere. Daraufhin hatte die britische Regierung den Jordanier zunächst freilassen müssen.

Die Empörung war groß. Daran könne man wieder mal sehen, wie die Straßburger Richter sich über die nationale Exekutive und Justiz hinwegsetzten, wetterten die Boulevardzeitungen. London werde gezwungen, gegen die nationalen Interessen gefährliche Ausländer im Land zu behalten. Aufgebrachte Politiker forderten, Qatada einfach in den Flieger nach Amman zu setzen – Straßburger Abschiebestopp hin oder her. Nun immerhin seien die Auflagen erfüllt, verkündete Innenministerin Theresa May am Dienstag im Unterhaus – und die Briten sind Abu Qatada wohl bald los.

Es ist nicht das erste Mal, dass Medien und Politiker über die Einmischer im fernen Straßburg klagen: Auch die Vorgabe der europäischen Richter, den Insassen aller britischen Gefängnisse das aktive Wahlrecht zuzugestehen, war bereits als unzulässige Einmischung in die Innenpolitik empfunden worden. Ebenso die lange verhinderte Auslieferung eines zweiten islamistischen Hasspredigers, Abu Hamza, in die USA. Die Liste der Beschwerden ist lang.

Insbesondere den britischen Konservativen ist der Gerichtshof ein Dorn im Auge. Im vergangenen Jahr setzte Premierminister David Cameron eine Arbeitsgruppe ein, um eine eigene nationale Bill of Rights zu erarbeiten. Wenn sich in Straßburg nichts ändere, so die Botschaft, könne man die Europäische Menschenrechtskonvention auch aufkündigen.

Die britische Kritik entzündet sich an zwei Hauptpunkten:

Ineffizienz: Das Straßburger Gericht schiebt rund 150.000 unbearbeitete Fälle vor sich her. Verfahren dauern im Schnitt fünf Jahre, das strapaziert die Geduld in vielen Mitgliedsländern.

Demokratiedefizit: Die Richter mischen sich nach Ansicht der britischen Regierung zu häufig in nationale Entscheidungsprozesse ein. Bei ihren Urteilen müssten sie stärker die nationalen Gerichtsurteile und auch die Parlamente des jeweiligen Landes berücksichtigen, heißt es in einem Bericht des Menschenrechtsausschusses des Unterhauses.

Auf einem zweitägigen Treffen im südenglischen Brighton sollen die 47 Nationen des Europarats ab Donnerstag über eine weitreichende Reform des Gerichtshofs beraten. Die britische Regierung, die gerade den sechsmonatigen Vorsitz des Europarats bekleidet, hat das Thema ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt.

Der britische Entwurf der Abschlusserklärung sieht vor, es dem Gerichtshof leichter zu machen, Klagen sofort abzuweisen – insbesondere, wenn bereits ein EGMR-Urteil zu einem ähnlich gelagerten Fall vorliegt. Der Berg der anhängigen Klagen würde sich so schlagartig um mehrere 10.000 verringern, wird in London geschätzt.

Auch sollen die Mitgliedsländer größere Interpretationsspielräume erhalten, wenn sie die Prinzipien der Europäischen Menschenrechtskonvention anwenden. Dies zielt darauf, die Machtbalance wieder von Straßburg in die nationalen Hauptstädte zu verlagern.

Viele Briten sehen Menschenrechtskonvention als “Charta für Kriminelle”

Cameron wirbt damit, den Gerichtshof schlagkräftiger zu machen. Die Richter sollten sich nicht an Bagatellen und Wiederholungsklagen abarbeiten, sondern sich auf die “wirklich ernsten Menschenrechtsverletzungen” konzentrieren, argumentiert er. Auch sei nicht einzusehen, wieso die Straßburger als letzte Instanz rechtskräftige Urteile von Rechtsstaaten hinterfragten.

Der britische Regierungschef präsentiert seinen Vorstoß als überfällige Reform eines veralteten Systems. Doch natürlich hat er sein heimisches Publikum im Blick. In den britischen Medien wird die Reform des Gerichtshofs in bewährter Manier als Kampf “Wir gegen Europa” ausgefochten. Allein das Tory-Hausblatt “Daily Telegraph” schreibt alle paar Tage einen gepfefferten Leitartikel gegen die übermächtigen Straßburger Richter, ganz zu schweigen von den Tiraden der Boulevardzeitungen.

In dem Land, das den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich mitbegründet hat, wird das Wort “Menschenrechte” inzwischen schon als Schimpfwort benutzt. Der konservative Unterhausabgeordnete Dominic Raab wettert gegen die “willkürlichen Diktate” aus Straßburg, der “Telegraph” gegen die “perversen Urteile”. Und auf die Frage, ob die Menschenrechtskonvention eine “Charta für Kriminelle” sei, antworteten in einer Umfrage für den Think-Tank Policy Exchange drei Viertel der Teilnehmer mit Ja.

Berlin stellt sich gegen den britischen Radikalkurs

Auch die deutsche Regierung ist nicht immer glücklich über die Straßburger Urteile, und das Bundesverfassungsgericht hat in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass es den Straßburger Kollegen nicht die Rolle als oberste Rechtsinstanz überlassen will.

Trotzdem geht Berlin der britische Vorstoß zu weit. Schon im Vorfeld der Tagung in Brighton hat die Regierung Merkel dafür gesorgt, dass der Entwurf entschärft wurde. Die deutschen Strategen fürchten, dass das individuelle Klagerecht vor dem Gerichtshof ausgehöhlt wird. Jeder der 800 Millionen Bürger der Staaten im Europarat kann in Straßburg gegen eine Verletzung seiner Menschenrechte klagen. Russen sind mit 26 Prozent aller Klagen mit Abstand die häufigsten Antragsteller, gefolgt von Türken. (…)

Deutschland hat mittlerweile ebenfalls  zu Genüge die Auswirkungen dieser pseudo-humanistischen Instanz zu spüren bekommen. Doch hierzulande sind die (ehemaligen) konservativen Parteien der EU und dem EGMR inzwischen völlig untertan.




Menzel in Münster

Felix MenzelUnbelästigt von totalitären Diskursunterdrückern von links fand am 18. April in Münster der zweite Termin der »Hochschultour« von Felix Menzel (Foto) statt. Der Herausgeber der »Blauen Narzisse« referierte über ein »Europa der Nationen«. Ihm hörten Mitglieder der PI-Gruppe Münster, weitere Interessierte und auswärtige Besucher zu.

(Von Jim Panse, PI-Münster)

Menzel analysierte zunächst den Totalitarismus der Brüsseler EU. Das EU-Regime, das qua Verordnung in die nationalen Parlamente hineinregiert, bleibt für den betroffenen Bürger gesichtslos und wird nicht von greifbaren Personen verkörpert. Stattdessen changiert die Macht zwischen Medien, Finanzoligarchie und Politik. In Anlehnung an Hannah Arendt sprach Menzel in Bezug auf die EUdSSR von einer »kybernetischen Macht«.

Als Abwehrreflex darauf entstehen in Europa neue regionale Autonomiebestrebungen. Neben Iren und Katalanen nannte Menzel die Südtiroler und Schotten als Beispiel. Auch in Schottland gibt es starke Separatisten, die ein Referendum über die Trennung von England erwirken wollen.

Menzel sieht darin eine mögliche Alternative zum Europa der Post-EU-Ära. Regionale Vertragsgemeinschaften könnten ethnisch und kulturell selbstbestimmt und unabhängig existieren. Für Rechte hieße dies allerdings, sich vom Nationalstaat zu verabschieden.

Entsprechend leidenschaftlich und kontrovers wurde im Anschluss an den Vortrag diskutiert. Die meisten Zuhörer waren eher skeptisch und hielten am Nationalstaat fest. Das, so Menzel, sei aber auch völlig in Ordnung. Es ginge nicht darum, einen Konsens zu erzielen, sondern überhaupt erst einmal eine Diskussion über rechte Alternativen zur aktuellen EUdSSR zu eröffnen, die bisher ganz fehlen.

Insofern war der Abend ein echter Gewinn und beim nächsten Treffen von PI-Münster werden wieder einige neue Gesichter dabei sein.

» pi-muenster@gmx.de




NRW: manche Sanitäter tragen Stichwesten

Eine Studie des Kriminologie-Lehrstuhls an der Bochumer Ruhr-Universität hat festgestellt, daß 98 Prozent der Rettungskräfte, also Sanitäter und Feuerwehrleute, in NRW bereits übel beschimpft wurden, 59 Prozent erlebten körperliche Übergriffe. Die meisten Täter seien zwischen 20 und 39 Jahre alt, männlich und oft betrunken oder unter Drogen. In einer anderen aktuellen Veröffentlichung wird gemeldet, im vergangenen Jahr seien in NRW 1874 Polizisten durch gewalttätige Angriffe verletzt worden, neun von ihnen schwer. Mihigru-Anteil wurde jeweils nicht ermittelt.




Kauder: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland!“

Kaum ist Christian Wulff weg von der Bildfläche, werden in der CDU die Stimmen lauter, die der Aussage des früheren Bundespräsidenten („Der Islam gehört zu Deutschland“) energisch widersprechen. Unionsfraktionschef Volker Kauder (Foto) sagte in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse: „Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehört somit nicht zu Deutschland“.

Welt.de berichtet:

„Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehört somit nicht zu Deutschland“, wiederholte Kauder in der „Passauer Neuen Presse“. „Muslime gehören aber sehr wohl zu Deutschland. Sie genießen selbstverständlich als Staatsbürger die vollen Rechte.“

Auf der Konferenz in Berlin soll auch die umstrittene Verteilung des Korans durch radikalislamische Salafisten zur Sprache kommen. Das kündigte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) als Veranstalter des Gesprächsforums an. „Religion darf nicht für ideologische Machtansprüche missbraucht werden. Diese Botschaft muss auch von der Deutschen Islamkonferenz ausgehen“, sagte er.

„Offenen und liberalen Geist unserer Republik betonen“

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) forderte, das Thema offiziell auf die Tagesordnung zu nehmen. „Eine Erklärung der Islamkonferenz, die vor dem Hintergrund der Koran-Verteilung der Salafisten den offenen und liberalen Geist unserer Republik betont, wäre ein gutes Signal“, sagte sie „Spiegel Online“ weiter.

Die Türkische Gemeinde in Deutschland ist für das Thema offen, sieht jedoch keinen konkreten Handlungsbedarf. Die Koranverteilung an sich sei durchaus mit dem Grundgesetz vereinbar, sagte der Vorsitzende Kenan Kolat.

„Wenn es aber Gewaltverherrlichung gibt, wenn es gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung geht, dann gibt es polizeiliche Maßnahmen, wie man dagegen vorgehen kann.“

Kauder – Nicht alle Salafisten sind Terroristen

Wichtig sei, dass Jugendliche nicht Gefahr liefen, diese Ideologie zu übernehmen. „Wir müssen sehr viel mehr in diesem Bereich tun“, meinte Kolat. „Diese Gruppe versucht, auf schwierige Probleme einfache Antworten zu geben, wie Populisten, wie Rassisten.“

Auch Kauder hat keine rechtlichen Bedenken gegen die Verteilung von Koran-Ausgaben. Zwar würden die Salafisten vom Verfassungsschutz beobachtet, und auch kämen aus ihrem Umfeld Terroristen. Doch seinen nicht alle Salafisten Terroristen.

Bei der Islamkonferenz diskutieren Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen mit Islam-Verbänden und einzelnen Muslimen über Integrationsthemen. Ein Thema der 2006 ins Leben gerufenen Konferenz dürfte dabei dieses Mal auch die Zwangsheirat sein. Zudem soll erörtert werden, wie dem Einfluss islamistischer Gruppen auf Jugendliche entgegengetreten werden kann.

Kolat kritsierte, dass Friedrich die Ergebnisse der Konferenz alleine auf einer Pressekonferenz vorstellen wolle und nicht – wie bisher üblich – mit den muslimischen Verbänden zusammen. „Wir erleben eine Verstaatlichung der Islamkonferenz, so wird das wahrgenommen“, sagte er der dpa.

Zaghaft erkennen einige Politiker die heraufziehende Gefahr. Was fehlt, ist der Mut, der als Religion verpackten freiheitsfeindlichen Ideologie mit aller Entschlossenheit entgegenzutreten. Wer Kauder dabei unterstützen will, kann ihn unter der Email-Adresse volker.kauder@bundestag.de erreichen.




Zschäpe jetzt „Kopf und Herz“ der NSU

Nach neuesten Ermittlungen der Bundesanwaltschaft war Beate Zschäpe „Kopf und Herz der NSU“. Das klingt äußerst glaubhaft. Es ist erst vier, fünf Tage her, da flüsterte dieselbe Bundesanwaltschaft der Bildzeitung, die Auswertung der Computerfestplatte der Terrorverdächtigen Zschäpe habe ergeben, daß sich die heute 37-Jährige in den Monaten vor ihrer Festnahme im Internet weder für Politik noch für Nazi-Propaganda interessiert habe, sondern für „Webseiten zu den Themen Reisen, Musik, Gesundheit und Sex“. 

Wie geht das zusammen? Ganz simpel. Da die zwei Zwickauer Mörder tot sind, kann man sie nicht mehr wegen Mordes zu Lebenslänglich verurteilen, also muß auf Teufel komm raus der Zschäpe als Nazibraut möglichst viel angehängt werden. Am liebsten Mord. 300 Ordner hat die Bundesanwaltschaft schon gefüllt. Und darum ist auch der erfundene Begriff ‚Terrorzelle‘ so wichtig. Denn wenn man nichts Gescheites findet, hängt man der Zschäpe und den anderen Verhafteten eine Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung an. Mit diesem Gummiparagraphen im Strafgesetzbuch (§ 129) kann man jeden zu zehn Jahren verknacken, auch wenn ihm sonst gar nichts nachgewiesen werden kann.

Der Prozeß gegen Zschäpe wird je nach Verlauf und Urteil ein helles Licht auf den derzeitigen Zustand der Justiz im Lande werfen. Ist sie unabhängig oder der Büttel des Staates und einer politischen Hysterie im ‚Kampf gegen Rechts‘? Rechnen Sie mit mindestens zwei Instanzen. Seit wann sind Mickymaus-Figuren in einem nie veröffentlichen, plump zusammengestöpselten Video Terror? Das wird eine der Fragen sein. Das Foto zeigt Böhnhardt und Zschäpe im Bett vor ca. 20 Jahren.




Video: Alain Wagner in Aarhus zur Scharia

Alain Wagner (links im Bild) reiste aus Frankreich zum ersten European Counter Jihad Meeting nach Aarhus. Er ist ein hochaktiver Islamkritiker, der auch schon bei einigen Veranstaltungen in Deutschland anwesend war, beispielsweise bei den Wilders-Auftritten in Berlin. Alain schreibt für den Internetblog „Riposte Laique“ und hat sich seit Jahren darauf spezialisiert, die Scharia in den Mittelpunkt seiner Argumentation zu setzen. Eine wirkungsvolle Maßnahme, denn durch die Aufklärung über das islamische Rechtssystem, das das Leben der Moslems komplett regelt und ein komplettes Gesetzeswerk darstellt, kann die Inkompatibilität des Islams zu westlichen freien demokratischen Gesellschaften auch für bisher Uninformierte anschaulich aufgezeigt werden.

Hier die Rede von Alain Wagner, Michael Mannheimer und Michael Stürzenberger über den Islam, die Scharia und die Solidarität mit Israel:

Wie untrennbar die Scharia mit dem Islam verbunden ist, zeigt das Dokument „The reliance of the traveller„, das im 14. Jahrhundert von Ahmad Ibn Naqib al-Misri niedergeschrieben wurde und die Scharia auf 336 Seiten umfassend beschreibt. In diesem Dokument wird die ganze Barbarei, die Brutalität, die Absurdität, die Intoleranz, die Gewaltbereitschaft und der totalitäre Machtanspruch der islamischen Weltanschauung deutlich. Auf Seite 109 ist zum Beispiel nachzulesen, dass die Spende für den Djihad eine unerlässliche Pflicht für jeden Moslem im Rahmen der Geldabgabe für Arme und Bedürftige ist. Als siebte Kategorie dieser sogenannten Zakat müssen jene, die für Allah kämpfen und an islamischen militärischen Operationen teilnehmen, unterstützt werden.

Ab Seite 122 finden sich auch detaillierte Anleitungen über die Steinigung, wie groß die Steine sein dürfen und wie diese äußerst „barmherzige“ Form der Bestrafung von Ehebruch im Detail abzulaufen hat.

Dieses elementar umfassende Dokument zur Scharia wurde von Sheik Nuh Ha Mim Keller ins Englische übersetzt. Dieser Scheich studierte an der Al-Azhar Universität in Kairo, die als Zentrum der islamischen Geistes-„Wissenschaft“ gilt. Wer die nötige Zeit besitzt und im Englischen einigermaßen bewandert ist, kann aus dieser Schrift mit Sicherheit viele Fundstücke herausarbeiten, die zur Entlarvung des Islams wertvolle Beiträge liefern.

(Kamera und Videoschnitt: Manfred Schwaller)




Hat Türkei deutschen Frachter entführt?

Die Atlantic Cruiser ist ein deutsches Schiff, derzeit aber ausgeflaggt. Tagelang war dieser Frachter im östlichen Mittelmeer vom Radar verschwunden. Das Gerücht machte die Runde, das Schiff habe iranische Waffen für Syrien an Bord. Jetzt ist der Kahn wieder aufgetaucht, er liegt in Iskenderun an der Kette, und die Türken durchsuchen ihn. Waffenschmuggel ist das eine, wer aber gibt den Türken das Recht, deutsche Schiffe auf offener See zu entführen? 

Es ist nicht anzunehmen, daß der Kapitän die Türkei freiwillig angelaufen hat. Keine einzige deutsche Zeitung macht das zum Thema. Alle tun so, als ob es völlig selbstverständlich sei, daß türkische Kriegsschiffe fremde Schiffe kapern. Der Punkt wird in der Qualitätspresse nicht einmal angedeutet, geschweige denn kritisiert. Gehört das östliche Mittelmeer jetzt der Türkei?