Aarhus – die Niederlage der Presse

Es gab Gewinner und Verlierer der Demonstrationen in Aarhus – der Demonstration gegen die Islamisierung und der Gegendemonstration für die Islamisierung Europas. Zu den Gewinnern in Aarhus zählten die Defence Leagues und alle, die sich nicht durch die übliche Gerüchteküche haben aufhalten lassen und gegen die Islamisierung ihrer Länder Flagge gezeigt haben.

(Von Alster, PI-Hamburg)

Ihr friedliches Verhalten möge islamkritische Zweifler überzeugen. Ich habe keinen einzigen Rechtsradikalen bei den Defence Leagues und SIAD-Anhängern gesehen und gehört. Inwieweit die Defence Leagues sich zu einem europäischen Counter Jihad vereinigen und wirksam werden können, bleibt abzuwarten. Das hängt auch von den gesamten islamkritischen Bewegungen und Parteien in Europa ab. Wie sagte Tommy Robinson: „Unsere Anzahl war nicht wichtig, wesentlich war, wer dort versammelt war – every one is scared, we are not! Wir waren zum ersten mal zusammen und haben einen Samen gepflanzt, der wachsen wird!“

Zu den Gewinnern gehörte auch die Polizei, die ihr möglichstes getan hat, um die Versammlungs- und Meinungsfreiheit in Aarhus zu gewährleisten. Islamkritische Demonstrationsteilnehmer in Deutschland konnten das nicht immer feststellen (Köln, Berlin). Klipp und klar äußerte der Polizeichef Bent Preben Nielsen in den Fernsehnachrichten und gegenüber der Presse, dass es sich bei den Krawallmachern um Teilnehmer der Gegendemonstration, um radikale Linke, Autonome und Einwanderer handelte. Da konnten die Journalisten noch so viel nachfragen. Allerdings waren in Aarhus EU-Beamte als Beobachter dabei, die auch die dänische Polizei zu einer „Dialog-Polizei“ wandeln soll. Klingt gut, aber da ist Skepsis angebracht. Das Programm nennt sich GODIAC.

Zu den eindeutigen Verlierern in Aarhus zählt die Politik, hier in Gestalt des sozialdemokratischen Bürgermeisters von Aarhus, Jacob Bundsgaard, der seine Bürger intensiv öffentlich vor den gewalttätigen Defence League-Demonstranten warnte und dann vergeblich eine friedliche Gegendemonstration beschwor. Er sprach gar von „Moerkemaend“ (Dunkelmännern), obwohl etliche Pakistaner und andere Dunkelhäutige der EDL angehören – das kann man Rassismus nennen.

Der hauptsächliche Verlierer aber war die Presse, die sich in Symbiose mit der Politik schon im Vorfeld mit ihrer hysterischen Propaganda über anreisende „Faschisten“ und „Rassisten“ als verlängerter Arm unserer Freiheitsfeinde offenbarte. Hier greift der uns gut bekannte Spruch: „Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, wir können sie aber dazu bringen, immer dreister zu lügen.“

So hat dann immerhin die Zeitung Jyllands Posten (JP) konstatiert: Die Furcht vor rechtsextremer Gewalt war unbegründet. Hierzu bezeichnete die JP-Journalistin Katrine Winkel Holm in einem lesenswerten Kommentar die Medienarbeit als eine Farce. Dabei beschreibt sie auch das erstmalige gemeinsame Vorgehen der Linken zusammen mit den eingewanderten Islamanhängern.

Leicht verkürzt wiedergegeben schreibt Holm:

Liebe Leser, können Sie sich erinnern, welch großen Raum die „rechtsradikale“ Demonstration vom 31. März in den Medien einnahm? Da wollten „Rechtsradikale“ aus ganz Europa die Straßen von Aarhus verwüsten und die Hakenkreuze wehen lassen. Das war jedenfalls der Eindruck, den man bekam, wenn Experten sich darüber ausließen, wofür die Gruppierungen der Danish Defence League und der English Defence League eintraten. Hört nur, was Chris Holmsted Larsen, der Lieblingsexperte der Zeitung “Politiken“ und des TV-und Radiosenders DR (DanmarkRadio), sagte: „Die Rhetorik der Gruppierungen war von Beginn an sehr militant. Breiviks Rhetorik ist die gleiche, und es war diese Botschaft, mit der er seinen Terrorangriff legitimierte.“

Die Grenzen zwischen dem Massenmörder und den islamkritischen Demonstranten, das wurde mit einem Assoziationstrick angedeutet, waren fließend. Der Bürgermeister der Stadt, Jacob Bundsgaard, sagte deshalb auch, dass die EDL in der Stadt nicht willkommen sei und wollte „ein klares Signal senden, dass wir politische Gewalt nicht akzeptieren.“

Aus dem gleichen Grund wurde zu einer großen Gegendemonstration im Namen der Toleranz aufgerufen. Und wie verlief die dann? Ja, Aarhus erlebte eine Eskalation. Aber es waren die angeblich so toleranten Gegendemonstranten, die dafür verantwortlich waren. So äußerte sich dann auch die Polizei in dieser Zeitung: Es waren ausschließlich Linksaktivisten und junge Einwanderer von Aarhus, die die Eskalation herbeiführten. […]

Die „Toleranten“ waren also militant. Die „Toleranten“ versuchten, eine friedliche genehmigte Demonstration zu verhindern. Damit griffen die „Toleranten“ also eines der fundamentalsten Freiheitsrechte an: Die Versammlungsfreiheit. Das ist eine ernste Angelegenheit.

Irgendetwas stimmte also gar nicht mit der Geschichte überein, die „Politiken“ und DR serviert hatten. Man erwartete lange Spalten voller Richtigstellungen. Die einzige derartige Andeutung, die ich fand, war die angefügte Bemerkung des Bürgermeisters, dass es „vollständig unakzeptabel sei, dass einige versuchten, in die Demonstration im Moelleparken einzudringen.“

Der Rest ist Schweigen – tosende Stille. Es stellen sich die Fragen: Was sind das für Typen, die als „Vielfalt“ auftraten? Wie konnten „Bedstemoedre for mangfoldighed“ (Großmütter für Vielfalt, auch als Großmütter für Asyl bekannt) mit Leuten zusammengehen, die immer wieder „Allahu Akbar“ riefen? Ist es tolerant, mit „Soldiers of Allah“ auf dem Pullover herumzugehen? Und worin bestand der angeblich so gefährliche „Extremismus“ der Danish Defence League?

Zeugen der kleinen Demonstration, die EDL und DDL auf die Beine gebracht haben, haben nichts „Rechtsradikales“ gehört. Eine Repräsentantin der Finnischen Defence League sagte: „Wir wollen, dass Menschen, die zu uns kommen, unsere Kultur respektieren.“ Ist das extrem? Verantwortlich für das bedrohliche Verhalten waren die hartgekochten militanten „Antifaschisten“.

Diese farceartige Aarhus-Geschichte hat einen gewaltigen Mangel bei Journalisten aufgedeckt, die uns informieren sollten statt uns zu erziehen. Journalisten, die direkt zur Quelle gehen und mitteilen, was z.B. EDL sagt und tut, so dass wir mehr über dieses Phänomen wissen. Und Journalisten, die eine kritische Distanz zu angeblichen „Experten“ wahren. Der Extremismusexperte des TV-und Radiosenders DR, Chris Holmsted Larsen, ist z.B. selbst ein alter Linksextremist, der seine Ansichten mit seinen Expertenaussagen, die Dänische Volkspartei, DF, sei „rassistisch“ und „sozialchauvinistisch“ unterstreicht.

Mit ihm als Hauptquelle können wir weiteren „Aarhus-Geschichten“ entgegensehen.

Bilder von Faschisten, Kommunisten und Islam(isten) vereint:

Hier beten die „Soldiers of Allah“ vor der Bibliothek im Mölleparken:

Weitere Bilder aus Aarhus gibts auf modkraft.dk (linker Blog) und arosia.wordpress.com (islamkritischer Blog).