Die verblödete Diskussion um den Benzinpreis ist unerträglich. Die hinterhältige, räuberische Politik und die willfährige, verdummte und verdummende Presse tun seit Wochen so, als ob sich die bösen Mineralölkonzerne unverschämt die Taschen auf Kosten armer Autofahrer vollstopfen. Da lohnt es sich, mal genauer hinzuschauen! Die Mineralölkonzerne verdienen 1 (in Worten: einen) Cent pro Liter!

Bei 1,62 Euro pro Liter zockt der deutsche Staat per Benzinsteuer, Ökosteuer Stufe 1 bis 3 und Mehrwertsteuer auf die Steuer – eine besondere Unverschämtheit, denn wo gibt es das sonst, eine Mehrwertsteuer auf Steuern zu erheben – rund 92 Cent, also weit über die Hälfte ab, was dieses Politikerpack nicht davon abhält, so zu tun, als weinten sie um die armen Verbraucher.

Kommen wir zu Konzernen wie Shell, Exxon et cetera. Bekanntlich müssen Erdölfelder erforscht werden, Probebohrungen stehen an, dann müssen Lizenzen gekauft werden, bei den moslemischen Ölscheichs zum Beispiel, und jedes Faß hat seinen Preis. Das ist alles nicht umsonst, das kostet! Aus dem Boden kommt aber kein Superbenzin, sondern Rohöl unterschiedlichster Qualität. Das muß raffineriert werden. Und das muß transportiert werden, per Öltanhker oder per Pipeline oder beides, und auch das kostet. Irgendwann in Rotterdam angekommen wird es gelagert und muß wieder weiter transportiert werden, per Rheinschiff oder LKW. Man braucht ein Tankstellennetz, Versicherungen unendlich, und auch das kostet alles, sorgt aber für Arbeitsplätze, während der Räuberstaat auch hier überall zusätzliche Steuern kassiert.

Ja und dann gibt es noch Unfälle wie im Golf von Mexiko, und die Rettung und Feuerwehr schlagen mit hohen Millionenbeträgen zu Buche, und die Lügner von Grünpiss malen das Ende der Welt an die Wand, und der Räuberstaat sieht schon wieder eine Chance zum Abzocken und setzt teure Gerichtsverfahren in Gang, an deren Ende Schadenersatz gezahlt wird und die Renaturierung der Küste. Im Golf von Mexiko zahlte BP acht (in Zahlen: 8.000.000.000) Milliarden Dollar.

Und der durchschnittlich verdummte deutsche Ökobürger klatscht Beifall und freut sich, daß man es dem Konzern und den bösen Kapitalisten mal wieder gegeben hat, und in Wirklichkeit zahlt er als Autofahrer oder Heizölkäufer den Schadenersatz ganz allein, denn BP und Shell und Exxon haben keine Geldscheißer im Keller, sondern sie holen alles bei den Kunden.

Zählt man alles zusammen, verbleiben den Konzernen ein Cent pro Liter und nicht mehr, und daran geilen sich die verblödeten Halbaffen im Land auf. Die 92 Cent für die Räuberbarone in der Politik stören dagegen niemanden. Es ist zum Davonlaufen!

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141 KOMMENTARE

  1. Dazu möchte ich auch Andreas Eschbachs Buch „Ausgebrand“ empfehlen. Es hat sehr viele Hintergrundinformationen, wie Kewil schon angesprochen hat, wer die Profiteure am Kraftstoff sind.

  2. Wir verkommen zunehemend zu Staatssklaven und arbeiten nicht für uns und unsere Familie, sondern für die ideologisch-geistigen Blähungen einer abgehobenen Politikerkaste.

  3. Umso besser, dass wir in Zukunft keinen Sprit mehr brauchen, sondern unser Auto an der nächsten Windmühle auftanken können.

  4. Ehe jetzt wieder alle hinter dem Ofen vorkriechen und Kewil wieder alles schlechte dieser Erde unterstellen, denkt bitte erstmal nach. Fällt es Euch denn nicht auf, wie DDR1 und DDR2 (ARD und ZDF) endlos gegen die Konzerne hetzen? Die bösen Kapitalisten! Meine Meinung diesbezüglich hat sich schon lange in Richtung Kewilscher Artikel geändert.

  5. Jetzt fällt Kewil auch schon auf die Sozi-Propaganda rein und geht auf deren Argumentation ein, die Ölmultis würden die Preise höher setzen als eigentlich nötig.

    Es ist vollkommen egal, wie viel die Ölmultis daran verdienen! Es gibt keinen richtigen Preis. Jeder versucht, möglichst viel zu verdienen, und das ist auch gut so! Sowas nennt man freie Marktwirtschaft und das sichert unseren Wohlstand. Die Alternative ist DDR: Stabile Preis, aber leider nichts zu kaufen. Nur dadurch, dass die Ölmultis verdienen, setzen sie Stein und Bein in Bewegung, um das Zeug hier in ausreichender Menge ständig anzuliefern.

    Dass die Preise übrigens zwischendurch auch immer wieder runtergehen (was bei Kartell-Absprachen sicher nicht so wäre), wird geflissentlich von den Opportunisten-Schwaflern übersehen. Aber die kriegen Beifall, unser Volk will eben den Sozialismus. Ich sehe schwarz.

  6. So isses und als ich den Ramsauer heute morgen im Radio hörte bin ich vor Wut an die Decke gegangen.
    Tenor: Nein der Staat solle bloß nicht eingreifen, die hohen Spritpreise regen doch zum Sparen an. 😡
    Ich kenne so viele Leute, die NICHT MEHR SPAREN KÖNNEN! Der bekommt seine Dienstkarre vom Steuerzahler bezahlt. Unsereins löhnt 1,70€/Liter und muss sich solche Sprüche anhören.
    Sparen … PAH !! Fass mal nem Nackten in die Tasche !

  7. Die Mitarbeiter der Tankstellen und ie Pächter werden den Kunden teilweise massiv verbal angegriffen. Der Tankstellenverband sollte sich mit seinen Mitgliedern einmal überlegen, warum Sie die ganzen Steuern für das Finanzamt einziehen. <b<Sind Tankstellen Nebenstellen des Finanzamts ❓

  8. Deshalb ist der „Tanktourismus“ nach Österreich auch so beliebt…!

    Kein Staat der Welt haut so viele Steuern auf den SpritPreis wie D!

  9. Achso. Ich vergaß. In Deutschland wird es keinen Streik der Autofahrer geben. Es gibt kein Formular dafür und man weiß auch nicht, ob es genehmigt wird !

  10. #10 Wilhelmine

    Lt Radio Ö3 heute in Tirol für Premium-Diesel
    1,71 Euro ❗

  11. Ein Cent pro Liter ist der Gewinn der Tankstellen-Pächter, die Mineralöl-Konzerne selbst bekommen wohl doch etwas mehr. Der Gewinn wird nämlich in den Raffinerien gemacht und nicht an den Tankstellen.
    Aufgefallen ist mir aber, dass Politiker wie W. Schäuble und S. Gabriel gern von der Ablehnung von „Subventionen“ für den Benzin- und Dieselpreis sprechen. Um Subventionen, d.h. einen staatlichen Zuschuss zur Preissenkung, ging es aber noch nie. Gefordert wurde eigentlich immer nur, dass die irrational hohen Steuern etwas reduziert werden sollen.

  12. und Mehrwertsteuer auf die Steuer – eine besondere Unverschämtheit, denn wo gibt es das sonst, eine Mehrwertsteuer auf Steuern zu erheben

    sowas ist in Deutschland normal. Beim Strom ist das auch so!!!Sowas ist ja eigentlich Verfassungswidrig!!!Aber was interessiert unsere Eliten die Verfassung?!?!?!

  13. Preise:

    1 Barrel ? 158,98 Liter –

    0,79 USD je 1 Liter Roh-Öl (Brent)

    1 Barrel ? 0,136 Tonnen Rohöl –

    917,87 USD je 1 Tonne Roh-Öl (Brent)

    Bei 1 Barrel Rohöl kann man mit rund 40L Benzin und 35L Diesel rechnen.

    Nach Deutschland wurden 2008 ung. 100 Mio. Tonnen Roh-Öl importiert.

    Da kann sich nun jeder selbst mal ausrechnen, was bei 1 Cent pro Liter rauskommt. 🙂

  14. Die Raffinerien sollten mal 1 Woche streiken, dann hätte sich die ganze Diskussion wahrscheinlich erledigt.

  15. Der Zynismus der Politik ging ja bereits mit der Einführung dieser sogenannten „Ökosteuer“ unter Kohl richtig kraß durch die Decke. Man bedenke, die Steuer soll vordergründig zum Benzinsparen anregen. In Wirklichkeit war es von Anbeginn eine Rentenversicherungsfinanzierungslückenauffüll-steuer. Man stelle sich einmal vor, die Leute würden tatsächlich soviel Sprit sparen daß sie hinterher nicht mehr ausgeben als vorher, dann hätte die Rentenkasse gar nichts davon. Die Regierung wußte natürlich daß das nicht geht und nicht passieren würde, und konnte daher mit sicheren Mehreinnahmen rechnen. Und es war nicht mal ein Geheimnis! Wie kommt es, daß angesichts solch dreister Arroganz nicht schon lange die Straßen brennen? Man kann gar nicht soviel fressen wie man kotzen möchte.

  16. Die armen, missverstandenen Samariter von den Mineralölkonzernen. Mir blutet gerade wieder einmal das Herz.

    Öl ist halt ein dreckiges Geschäft mit fetten Margen. Ganz simple.

    Der Staat hält die Hand auf? Na und? Seid Anfang der 90´er könnten wir das 3Literauto haben, woll ma aber nicht. Da Fahrzeug = Statussymbol ist. Wenns nach mir ginge würde ich den Benzinpreis verdoppeln und dieses Geld in die Forschung fließen lassen. Gibt genug zu tun, wies so schön heißt, packen wir es an.

  17. #10 Wilhelmine (02. Apr 2012 20:33)

    Kein Staat der Welt haut so viele Steuern auf den SpritPreis wie D!

    Das stimmt leider so nicht, schauen Sie mal Benzinpreisvergleiche z.B. des ADAC an. Nicht alle, aber eine ganze Reihe von europäischen Ländern treibt es durchaus noch schlimmer. Allen voran, perverserweise, die Ölproduzenten Norwegen und Großbritannien.

  18. Die deutschen Linken sind hier besonders heuchlerisch. Besonders die Grünen. Für Grüne kann der Benzinpreis gar nicht hoch genug sein. Das sagen sie vor den Kulissen, das sagen sie hinter den Kulissen, ja es steht sogar im Parteiprogramm.

    Medien und Grüne stecken in Deutschland unter einer Decke.

  19. #19 LupusLotarius (02. Apr 2012 20:49)

    OT
    Arbeitslosigkeit in Europa auf 15 Jahres Hoch

    Luxemburg – Niemals waren in der EU so viele Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote erreicht erstmals seit 1997 wieder 10,2 Prozent, das sind fast 25 Millionen Menschen

    Schlagen wir doch mehrere Fliegen mit einer Klappe. Jeder KFZ-Halter kriegt 4 – 12 Arbeitslose zugeteilt (je nach Modell und Größe), die kann er dann vorspannen. Dann sind die Menschen beschäftigtund des Abends zu müde zum Nachdenken, die Umweltbelastung durch den Straßenverkehr reduziert sich auch ein paar Blähungen und die bösen Ölmultis verdienen keinen Pfennig mehr. Schöne neue Welt. Ironie aus.

  20. Hausbesitzer unter uns sollten sich als unabhängige Kleinstaaten ausrufen. Bei mir gibt es freien Waffenkauf, jährliche Pauschalsteuer mit Aufenthaltsbescheinigung, Bankgeheimnis u.v.m. Achso und der EU gehöre ich auch nicht an. Dafür liege ich verkehrsgünstig.

  21. Beim Strom ist es doch genau das gleiche Spiel. Beim Essen auch. Eigentlich überall. Siehe auch Schlecker. Wie können die Deutschen eigentlich so dumm sein? Das ist für mich ein ewiges Rätsel.

  22. Linksgrüne TotalversagerInnen:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,825284,00.html

    Deutscher Förder-Boom machte die Chinesen stark

    Genau das passiert nun. Ausgerechnet der Förder-Boom der vergangenen Jahre wird den deutschen Solarfirmen zum Verhängnis. Denn die große Nachfrage befeuerte die industrielle Massenproduktion der Zellen, vor allem in China. Das führte zu einem rapiden Preisverfall. Allein 2011 sind die Preise für Module um 30 bis 40 Prozent gefallen – weit schneller, als die Deutschen die Produktionskosten drücken können. Im laufenden Jahr werden ebenfalls starke Preissenkungen erwartet. Der Vorsprung der Asiaten vor den Deutschen wächst. 2008 stammten erst 33 Prozent der Weltproduktion aus China, im vergangenen Jahr waren es 57 Prozent.

  23. # 20 nalwood
    Offenbar möchtest du das Auto exklusiv für die Oberschicht reserviert haben.
    Millionen Pendler sind auf das Auto angewiesen, um zur Arbeit zu kommen und via Transportkosten zahlen wir den Spritpreis auch über die allgemeinen Preise.
    Warum die Mineralösteuer so hoch sein muss, ist die offene Frage. Wieso erdreistet sich der Staat, den Bürger derart abzuzocken.

  24. Fossielienbrennstoffe gehen zu Ende – damit ist nichts zu machen.
    Und hinzu kommt der explosive Bevölkerungswachstum – statt zu sparen werden knappe Ressourcen immer schneller verbraucht.
    Das Problem der Energieversorgung ist nicht gelöst.

    Es reicht vielleicht noch für zwanzig-dreißig Jahre.
    Was danach kommt – daran will ich gar nicht denken.

  25. […] denn BP und Shell und Exxon haben keine Geldscheißer im Keller, sondern sie holen alles bei den Kunden.

    Leider Richtig! Und das, oh Wunder, in einem abgeschotteten, intransparentem Marktumfeld. Dort liegt das Problem!

  26. Die Mineralölkonzerne verdienen 1 (in Worten: einen) Cent pro Liter!

    Falsch, die Tankstellenpächter bekommen einen Cent pro Liter. Bitte keine Tatsachen verdrehen.

    Ansonsten stimme ich dem Beitrag zu, dass der Staat der wahre Raubritter beim Benzinpreis ist!

  27. #20 Nalwood (02. Apr 2012 20:52)

    Seid Anfang der 90´er könnten wir das 3Literauto haben, woll ma aber nicht. Da Fahrzeug = Statussymbol ist.

    Zum Beispiel die erste Generation des Honda Insight (bis 2006 gebaut). Der wäre hier ein Verkaufsschlager geworden, aber nur ganze 120 Stück davon wurden überhaupt nach Europa importiert. Die Amerikaner reißen sich darum, gute Gebrauchte kosten fast soviel wie der ehemalige Neupreis. Wegen Statussymbol? Quatsch. Drohender Ökosteuer-Verlust! Wir sollen doch gar nicht sparen, verstehen Sie das nicht?

  28. #19 LupusLotarius (02. Apr 2012 20:49)
    OT
    Arbeitslosigkeit in Europa auf 15 Jahres Hoch
    Luxemburg – Niemals waren in der EU so viele Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote erreicht erstmals seit 1997 wieder 10,2 Prozent, das sind fast 25 Millionen Menschen
    http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/fast-25-millionen-arbeitslose-europa-2263586.html?cmp=defrss&utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

    Die Arbeitlosen aus Südeuropa kommen zu uns.
    Und es werden trotzdem „Fachkräfte“ außerhalb Europa angeworben.

    Die Wirtschaft freut sich über Niedriglohnsklaven.
    So ist es gewollt.

  29. @ #13 Dr. med. den Rasen (02. Apr 2012 20:36)
    #10 Wilhelmine

    Lt Radio Ö3 heute in Tirol für Premium-Diesel
    1,71 Eu

    Mhhhh bis vor kurzem (letzte Woche) war der Liter zumindest immer noch 10 Cent billiger als in D….

  30. Mag die Artikel von Keil grundsätzlich ganz gern, aber dieser ist nicht besonders ansprechend !

    Der Grundgedanke ist richtig, aber der Artikel als Ganzes, leider Müll .

  31. #1 r2d2 (02. Apr 2012 20:15)

    Das Buch von Eschbach heisst natürlich „Ausgebrannt“. Ansonsten kann ich mich dieser Empfehlung nur dringendst anschliessen.

  32. Wissen Sie kewil, man sieht doch selbst an Kommentaren hier auf PI (#30 Lepanto, #35 Sebastian , #37 Wilhelmine), dass man sich hierzulande nur zu gerne auf den Arm nehmen lässt. Diese Aufregung bringt gar nichts. Die meisten Menschen wollen es genau so und so be it.

  33. #34 Wilhelmine
    Der Preis ist ja auch wie gesagt für Premium-Diesel (V-Power). Ich habe heute Diesel für 1,43 in Tschechien getankt.

  34. Es müssen eigentlich noch mehr als 1€ Steuern sein, da in den Arabischen Staaten der Sprit nur 30 Eurocent oder weniger kostet. Und die fahren ihren Rolls Royce auch nicht mit Altöl. Transportkosten können es auch nicht sein, die bewegen sich im einstelligen Centbereich.

  35. #39 Hayek (02. Apr 2012 21:11)

    Wilhelmine sollte man aus dieser Liste herausnehmen, bitte. In ihrem Beitrag #37 stimmt sie #33 Lepanto zu, NICHT #30 Lepanto. Da geht es um ein ganz anderes Thema.

  36. #42 Stefan Cel Mare
    Nein, ich meine schon #30 Lepanto. Das ist genau im Thema. Wenn man das glaubt, was Lepanto dort schreibt, dann glaubt man auch, dass die Energiepreise unweigerlich immer stärker steigen müssen. Man glaubt dann auch gerne, dass man für das „Problem“ eine „Lösung“ finden muss, am besten von oben herab auf Befehl. Das bringt Lepanto alles „schön“ auf den Punkt.

  37. @ #43 Hayek (02. Apr 2012 21:21)

    Ich habe # 33 zugestimmt!

    #42 Stefan Cel Mare

    Danke lieber Stefan!

  38. Ohne die anderen Kommentare gelesen zu haben (sorry, gerade keine Zeit): Kompletter Schwachsinn, kewil. Die TANKSTELLEN verdienen einen Cent pro Liter. Das sind meistens (kleine) Pächter, was die Mineralölkonzerne verdienen, weiß kein Mensch. Und ja, das mit den Tankstellen steht auch so im Welt-Artikel drin.

  39. @ #41 Dr. med. den Rasen (02. Apr 2012 21:12)

    Kommt drauf an welches Land für einen gut erreichbar ist, früher habe ich mir von Zeit zu Zeit in der Schweiz die Kanister voll gemacht, geht leider nicht mehr wegen dem Pleite-EURO!

  40. Ähnlich verhält es sich zB beim Tabak. Ich zahle je 100gr-Dose €13,50, darin enthalten sind ca. €8,50 Tabaksteuer und ca. €2,15 (19%) MWSt., die Kosten für Herstellung, Verpackung, Transport, Vertrieb und die Marge müssen von den restlichen €2,85 gedeckt werden.

  41. @#9 Dr. med. den Rasen (02. Apr 2012 20:33)
    Da gab es doch vor Jahren schon aufkleber an den Tankstellen, auf denen stand, wer wieviel vom Geld bekommt. Aber da müsste man alle Wochen neue Aufkleber pappen.

  42. #47 Wilhelmine
    Stimmt, ich kann auch nicht mal eben nach Bulgarien 1,30 oder Luxemburg 1,29 fahren um Diesel zu tanken.
    Dabei wäre Bulgarien noch näher für mich.

  43. OT: Ist hier irgend jemand der Kabel Deutschland als internet provider hat?
    ich komme seit einer Woche nicht mehr auf pi-news. Alle anderen Seiten funktionieren. Auch über 3G von simyo ist es kein Problem.
    Sperrt Kabel Deutschland Seiten?

  44. Zählt man alles zusammen, verbleiben den Konzernen ein Cent pro Liter

    Also wennschon dann sollte man den verlinkten Welt-Artikel wenigstens korrekt zitieren. Da steht nämlich

    Der Energieexperte Steffen Bukold hat in einer Studie geschrieben, dass sich die Bruttomarge der Mineralölwirtschaft (Tankstellenpreis minus Rohölpreis) von 11,5 Cent Ende November 2011 auf 16,3 Cent je Liter Superbenzin Anfang März erhöht habe. … Bei der abweichenden Darstellung der Mineralölwirtschaft ist der Gewinn der Raffinerien in der Position der Einkaufskosten enthalten.

    Selbst 16,3 ct/l sind natürlich immer noch weniger als die 91,3 ct/l (Feb 2012, Super-Benzin) die sich der Staat nimmt. Andererseits: Wenn der Staat es nicht dort holen würde, dann würde er es von woanders nehmen. Und die Mineralölsteuer für Super ist konstant auf 65,5 ct/l (nur die Mwst variiert) und ist somit nicht am Benzinpreisanstieg schuld. Tatsache ist dass die Benzinpreise zuletzt im Sommer 2008 sehr hoch lagen (Peak bei 1,53€), danach fielen sie rapide bis Dezember 2008 (1,14€), seitdem steigen sie kontinuierlich.

  45. Ich teile kewils Meinung zu diesem Thema. Ich möchte eigentlich noch ein wenig darüber hinausgehen:

    Jedem ist klar, das in unserer mobilen Gesellschaft kein anders Gut so sensibel ist wie Treibstoff, denn jeder Kaufmann, angefangen beim Einzelhandel bis hin zu den industriellen Fertigern muß in seiner Kalkulation auf die steigenden Preise eingehen.

    Dies bedeutet letztenendes nichts anderes als das die steigenden Benzinpreise auf die Waren umgeschlagen werden, und somit zulasten der Kaufkraft der Bürger oder der Konkurrenzfähigkeit der international agierenden Herrsteller gehen.

    Abgesehen von der derzeitigen politischen Unsicherheit sind steigende Energiepreise ein Standortnachteil der noch so manchen Arbeitsplatz kosten wird.

    Aber gerade das ist gut aus Sicht der Politik!

    Denn kurzfristig erhöhen sich die Staatseinnahmen nicht nur durch die Umsatzsteuer auf die Mineralölsteuer, sondern auch durch die Umsatzsteuer auf die teurer gewordenen Folgeprodukte.

    Wenn dann aus kostenrechnerischen Gründen Standortentscheidungen gegen „Schland“ fallen erhöht sich die Zahl der Transferleistungsempfänger und somit die Wählerschaft des linken Lagers, welches ja gerade in den strukturschwachen Regionen punkten kann.

    Die negativen Folgen wirken sich erst mittelfristig aus, also nach Ablauf der Legislaturperiode. Bis dahin ist der Job für die Lobbyarbeit unter Dach und Fach und die Staatspension gerichtlich einklagbar.

    Die Wahlergebnisse im Saarland haben gezeigt das circa 2/3 der Wähler hinter dieser Entwicklung stehen. In einer Demokratie muß man das aushalten und die parasitären Politiker (Bsp.: hummeressende Wagenknecht) wollen ebenfalls ausgehalten werden.

    Es ist zum Bröckchenlachen!

    semper PI!

  46. #41 Stefan Cel Mare:

    Lies mal genauer…

    Danke gleichfalls. Ich habe nicht gesagt, dass Kewil die Argumentation übernimmt, sondern dass er darauf eingeht. Das halte ich schon für falsch, weil man damit einräumt, dass es überhaupt auf die Gewinnmarge ankäme.

  47. Und das muß transportiert werden, per Öltanhker oder per Pipeline oder beides, und auch das kostet. Irgendwann in Rotterdam angekommen wird es gelagert und muß wieder weiter transportiert werden, per Rheinschiff oder LKW. Man braucht ein Tankstellennetz, Versicherungen unendlich, und auch das kostet alles, sorgt aber für Arbeitsplätze, während der Räuberstaat auch hier überall zusätzliche Steuern kassiert. usw.

    siehste Kewil und das braucht man bei erneuerbarer Energie eben nicht. Und wie
    #7 Robespierre richtig schreibt, es gibt keinen richtigen Preis im Energiesektor und es wird alles an der Energiebörse gehandelt. Öl, Strom aus Atomkraft oder erneuerbaren Energien. Und wenn Du alle „Erneuerbare“ weggeputzt hast, dann zahlst Du auch saftige Preise für Deinen Atomstrom, weil diese Ausbeuter unter der Führung von Röttgen, Rösler oder Brüderle wieder das Monopol haben. Wenn Du dann wirklich Geld sparen willst, dann kauf Dir einige Solarzellen, womit Du den Strom auch speichern kannst.

  48. „Die 92 Cent für die Räuberbarone in der Politik stören dagegen niemanden. Es ist zum Davonlaufen!“

    Was gibts dafür als Gegenleistung?

    Schulden, Schulden und noch mehr Schulden

    Und eine Zinslast, die kaum mehr zu stemmen ist, aber kaum einer regt sich auf…

  49. Dass der Staat den dicksten Reibach macht, ist nicht wirklich neu… es stimmt hingegen, dass sich darüber nicht wirklich jemand aufregt.

  50. #40 Hayek (02. Apr 2012 21:11)
    Wissen Sie kewil, man sieht doch selbst an Kommentaren hier auf PI (#30 Lepanto, #35 Sebastian , #37 Wilhelmine), dass man sich hierzulande nur zu gerne auf den Arm nehmen lässt. Diese Aufregung bringt gar nichts. Die meisten Menschen wollen es genau so und so be it.

    Unsinn, aber das wissen Sie auch, wenn Sie meinen Kommentar gelesen haben, da ich Kewil grundsätzlich zugestimmt habe, nur bei der Weiterführung des Artikels meine Probleme hatte, da es Unsinn ist, daß die Mineralölkonzerne lediglich 1 Cent je Liter verdienen !

    Erst lesen dann verstehen und dann maulen ! 😯

  51. Wenn Ihr also das nächste Mal an die Steuerzahlstelle bei Aral oder Shell oder wo sonst fahrt, dann haltet Euch doch vor Augen dass Ihr bei einer Steuer von 1,02€
    nur 0,68€ für das Benzin zahlt. Ist doch viel leicher zu ertragen als 1,70/Lieter.

    Mehr als 49% Steuern auf einen Artikel sollten per Grundgesetz verboten werden.

  52. Schon mal daran gedacht das der ach so sorgsame Staat das neue Gesetz zur Preisbindung nur verabschieden will, nicht um uns was Gutes zu tun sondern um Aufstände und Unruhen in der Bevölkerung zu verhindert..
    Sie wissen genau das die Wut der Bürger gestiegen ist.
    Durch Aufstände und Unruhen können leicht Regierungen stürzen.

  53. @20
    Die Ökosteuer wurde nicht von Kohl sondern unter Rotgrün 1999 eingeführt, die Ökosteuer auf Benzin sollte zur Begrenzung der Rentenversicherungsbeiträge benutzt werden.
    Die Steuer wurde zum 1. April 1999 eingeführt.
    Aus einem Artikel der WELT:
    Konkret: Wenn der Liter Benzin nach der Steuererhöhung 1,60 DM kostet, so werden davon 1,27 DM (80 Prozent) an den Staat abgeführt. Die Abgaben addieren sich aus 1,04 DM Mineralölsteuer, 22 Pfennig Mehrwertsteuer und ein Pfennig Energiebevorratungsabgabe. Etwa 33 Pfennig verbleiben den Energiekonzernen – einschließlich Tankstellenservice.

    Nach dreizehn Jahren dürfte das Verhältnis ähnlich sein. Die CDU hat trotz vorherigem Geschrei die Ökostuer beibehalten und die Rentenverischerungbeiträge sind auch gestiegen.

  54. Nicht zu vergessen die EUdSSR-Vorgabe zum Verbrauch von „Bio“-Sprit.

    Wir erinnern uns…

    Die E10-Plörre wurde auf Geheiss der EUdSSR von unserer Regierung bereitwillig eingeführt.

    Da die Plörre in der Herstellung teurer ist, als der herkömmliche Mineral-Kraftstoff und E10 deshalb als unverkäuflich eingestuft wurde, wurde der Mehrpreis einfach einfach auf den herkömmlichen Sprit aufgeschlagen, um E10 künstlich attraktiver zu machen.

    Ausserdem wurde eine Verkaufsquote eingeführt.

    Als die Plörre dann trotzdem keiner kaufen wollte, wurde den ach so pöhsen Konzernen von der Regierung Strafzahlungen aufgebrummt.

    Natürlich in der Gewissheit, dass diese Strafzahlungen den Gesetzen der Marktwirtschaft zufolge in die Produktionskosten mit einfliessen und den Verkaufspreis des Mineralöl-Kraftstoffes nach oben treiben werden.

    Aber die Konzerne sind schuld, sagen die Politiker…jaja.

  55. den Mehrbetrag zahlen die Deutschen gerne, dient er doch der Aufrechterhaltung und Verbesserung der Volksgemeinschaft. Kein anderes Volk dieser Erde antwortet auf die verstärkte Ausplünderung durch den Totalausbeuter Staat mit Vorschlägen, wo man noch Steuern zur Stärkung der Volksgemeinschaft erheben kann.

  56. würden diese „Volksvertreter“ mal die Inschrift am Reichstag lesen könnte man sich solche Diskusionen ersparen

  57. Bin ja viel Blödsinn von Kewil gewohnt, aber schlimmer geht es wirklich kaum noch!

    Ich werde ab sofort für Shell, ARAL & Co. sammeln gehen!

  58. #69 mvh (02. Apr 2012 22:38)

    @20
    Die Ökosteuer wurde nicht von Kohl sondern unter Rotgrün 1999 eingeführt

    Sie haben recht, ich bitte den Fehler zu entschuldigen. Hatte irgendwie an zwei Sachen gleichzeitig gedacht. Ändert aber nichts an dem skandalösen Zynismus dieses Gesetzes. Im Gegenteil, es wiegt noch schwerer auf dem Konto des Hauptfeindes unseres Landes, der rot-grünen Mobdiktatur.

  59. In den Niederlanden ist “Tanktourismus” nach Deutschland beliebt, der Spritpreis ist in NL noch höher, weltweit die höchste Steuer auf Sprit
    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

    warum soll ich mich an einen Land mit höheren Preis orientieren, in Polen habe ich gestern 1,39 für Super bezahlt Immer wird aufgeführt wo es schlechter oder teurer ist, nie wo es billiger oder besser ist. In der Schule hat man sich doch auch nicht am Klassenschlechtesten orientiert

  60. Im Golf von Mexiko zahlte BP acht (in Zahlen: 8.000.000.000) Milliarden Dollar.

    Das sind Kleinigkeiten! Wieviel zahlt Merkel an lustig lebende Südeuropäer?

  61. Hast ja Recht, aber ich will das wir mit allen Mitteln von der Abhängigkeit von Öl wegkommen, wenn es auch durch unverschämte Preise sei.

    Ich bin ja kein Öko, aber mich kotzen diese Hoffnungen an, dass man schon seit 20 Jahren darauf wartet, dass das Öl endlich zueende geht und die Araber immer neues bringen.

  62. Das von PARKINSON aufgestellte „PARKINSONSCHE GESETZ“ besagt, das der Staat nicht in der Lage ist zu Sparen und das eine Verwaltung unaufhörlich wächst. Deshalb muß der Staat seine Einnahmen stetig steigern. Deshalb wurden auch die Bürger gezwungen wegen des PLAKETTEN WAHNS ihre sparsamen TDIs nach Arabien oder Osteuropa zu verschenken und nun mit besonders im Kurzstreckenverkehr mehr verbrauchenden Benzinern zu fahren. Denn der Staat hat wichtige Aufgaben zu schultern. Er muß dafür sorgen, das die massenweise einreisenden arbeits- bildungs und integrationsfernen und uns teils feindselig gegenüber eingestellten Völker und Sekten (wie etwa der S`HARIAKULT) ausreichend alimentiert werden. Damit die zu erwartenden Unruhen noch etwas hinausgezögert werden können. Das gebietet dem Staat die Fürsorgepflicht! Dann ist es die Aufgabe Deutschlands Terrorfreundliche Völker wie die Palestinenser oder andere S`HARIAANHÄNGER sowie die neuen DEMOKRATIEN in Nordafrika und Afghanistan usw. finanziell zu unterhalten. Da ist es nur gerecht das die DEUTSCHE BEVÖLKERUNG das mit den Benzinsteuern finanziert.

  63. @56 sacklhans

    Das Problem mit Kabeldeutschland habe ich auch. Meinen Einstieg bei PI habe ich erst über das TOR-Netzwerk und anonymer Mailadresse hinbekommen. Mails an PI funktionieren auch über diesen Weg.

    Westerwälder

  64. Entschuldige lieber Kewil, aber das mit dem 1 Cent pro Liter ist Schwachsinn!!

    Ich habe 40 Jahre im Öl- und Tankstellengeschäft gearbeitet und weiss was hier verdient wird.

    Denn wie willst du erklären, dass z. B. zwischen den Preisen einzelner Städte Preisunterschiede von teilweise 5 Cent sind, der Transportkostenunterschied aber nur 1 Cent ist.

    Seit den 60er Jahren klüngelt das Kartellamt mit den Gesellschaften und tut so als ob sie für den Verbraucher arbeiten. Das Gegenteil ist der Fall.

    Ich weiss wie das ganze funktioniert, wie die Absprachen sind -ja die Preise sind abgesprochen- das ließe sich auch beweisen, wenn man nur wollte oder mich fragen würde.

    Du meinst wohl auch, dass die Esso, die Shell oder die BP ihr eigenes Öl an der Börse kauft?? Dann glaubst du an den Weihnnachtsmann. Es wird zwar zum Börsenpreis gehandelt, aber das Geld wird am Bohrloch verdient, oder beim Kauf direkt beim Produzenten im/am Golf. Die Börsen sind doch nur dazu da, die Kunden über den Tisch zu ziehen. Nicht mal 10% des gesamten weltweit gehandelten Mineralöls wird über die Börsen gehandelt, aber nahezu 100% zum Börsenpreis dem Kunden angedreht.

    Gerne erkläre ich dir, wie das gesamte Schwindelunternehmen weltweit funktioniert..

  65. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen und auch Schuldige suchen und finden, fossile Brennstoffe werden immer weniger und nicht mehr. Und wir können nicht auf der einen Seite Schulden verdammen weil die mal von unseren Kindern zurückgezahlt werden müssen und auf der anderen Seite nehmen wir denen alle fossilen Brennstoffe weg die eigentlich viel zu wertvoll sind um verbrannt zu werden.

    Wir MÜSSEN uns um Alternativen bemühen und der Preis ist eine gute Antriebsfeder.

  66. #28 Eurabier

    Linksgrüne TotalversagerInnen:
    Deutscher Förder-Boom machte die Chinesen stark…

    Tja im Westen nichts Neues: So ist es nun mal, wenn politische Dummheit fröhliche Urständ feiert und der deutsche Michel klatscht noch dazu!
    Allein die Tatsache, dass solch physikalischer Blödsinn wie Erneuerbare Energien Eingang in Gesetzestexte findet, müsste Anlass sein, die dafür verantwortlichen Politiker mit Schimpf und Schande aus dem Amt zu jagen.

  67. @Sebastian
    Aus ihrer ersten Aussage:

    #36 Sebastian (02. Apr 2012 21:06) !
    Der Grundgedanke ist richtig, aber der Artikel als Ganzes, leider Müll.

    Soll man das herauslesen:

    #66 Sebastian (02. Apr 2012 22:20)
    …wenn Sie meinen Kommentar gelesen haben, da ich Kewil grundsätzlich zugestimmt habe, nur bei der Weiterführung des Artikels meine Probleme hatte, da es Unsinn ist, daß die Mineralölkonzerne lediglich 1 Cent je Liter verdienen ! Erst lesen dann verstehen und dann maulen ! 😯

    Aber sonst geht es Ihnen gut, oder? Kleiner Tipp noch am Rande: Vor Ausrufezeichen sollten sie nicht ein Leerzeichen machen, sondern drei. Sieht noch besser aus.

  68. Ich weiß gar nicht, warum sich Kewil das jeden Tag antut. Das hat er nicht verdient. In seinem alten Blog erschien mir das Niveau deutlich höher.

  69. @ 81: dass das Öl endlich sei, wird uns schon seit 70 Jahren erzählt, komisch nur, dass immer noch die Fördermengen gesteigert werden und dass z.B. ausgepumpt geglaubte Felder auf einmal wieder nachlieferten. So sind z.B. die USA seit einiger Zeit Erdölexporteure, weil sie auch unglaublich großen Ölsandvorkommen sitzen, die seit neuestem ausgebeutet werden. Ebenso, wie sich südlich von Zypern ein riesiges Erdölvorkommen befindet, auf dass Erdolf schon ganz wild ist und sich mit Griechenland und der Republik Zypern darum streitet. Es ist alles gelogen und ich glaube nichts mehr von dem, was uns die Aktuelle Kamera oder irgendwelche Zeitungen verkaufen wollen! Im Übrigen: was wird passieren, wenn durch Minderverbrauch der Fahrzeuge die Gefahr besteht, dass die Steuereinnahmen sinken? Na dann wird der Literpreis eben noch weiter steigen! So lange, bis die Einnahmen wieder passen… Und die Realität sieht so aus, dass aus diesen immensen Steuereinnahmen zu über 60% die Zinsen für die Riesenkredite der Finanzoligarchie an die Regierung bezahlt werden. Irgendwie fühle ich mich nicht unbedingt dazu verpflichtet, für diese unglaublichen Summen, die Leute aus dem Fenster schaufeln, die ICH niemals gewählt habe, Sklavenarbeit zu leisten, indem man mir 85% meiner sauer erarbeiteten Kröten ohne Gegenleistung wegnimmt. Sprich: stiehlt.

  70. Lieber Kewil,alles schön und gut.Solange mein Nachbar mit Hartz4 sein Auto anschmeißt,mach ich mir keine Sorgen 🙂

  71. Die Politiker prüfen doch nur, ob sie mit solchen Propaganda-Feldzügen Erfolg bei den Leuten haben.

    Wenn sie Beifall erhalten, wissen sie, dass der Michel immer noch tief schnarcht.

    Meine Güte, ist das so schwer durchschaubar?

  72. #75 Torbernit (02. Apr 2012 23:01)

    Und wie viel verdient man in Polen? Wieso kommen denn dann so viele nach Deutschland um zu Arbeiten? Ach ne is klar, weil Deutschland so toll ist!!!

  73. #78 brontosaurus

    ihre sparsamen TDIs nach Arabien oder Osteuropa zu verschenken und nun mit besonders im Kurzstreckenverkehr mehr verbrauchenden Benzinern zu fahren.

    Jep, und schon hat ein Schlaumeier gerade festgestellt, dass bezüglich des Feinstaubausstoßes die direkteinspritzenden Benziner plötzlich doch viel schädlicher sind als moderne Diesel…
    Soll ich mal raten, welche nächste Fahrzeugklasse zur Umweltplakette und zu höherer Öko-Besteuerung herangezogen wird?

  74. Top Beitrag, das Groteske ist, das dumme Michel-Wahlvieh wird auch noch Beifall klatschen, wenn es bei -20° dank Klimawandel-Stop mit dem Fahrrad fährt, während der Kretschmann ja bekanntlich gerne den besonders treibstoffsparenden Helikopter nimmt.

    Auch Lafo‘ macht ja gerne Urlaub in seinem Anwesen in der Toskana (Flugreise) und Herr Ernst (Linke) drückt ja bekanntlich beim Porschefahren auch genüßlich auf die Tube. Kerosin- und Benzinverbrauch? EGAL.

    Steuerzahler zahlt’s ja. Auch die schweren Regierungs-Limusinen werden am liebsten für jede Einkaufsfahrt mißbraucht.

    Aber es ist so: das dumm gehaltene Volk wird sich sogar WOHLER fühlen, wenn es keine Autos mehr gibt, außer für Politbonzen.

  75. #45 Hayek (02. Apr 2012 21:21)

    Wenn man das glaubt, was Lepanto dort schreibt, dann glaubt man auch, dass die Energiepreise unweigerlich immer stärker steigen müssen.

    Solange das Problem der Energieversorgung nicht gelöst ist, werden die Energiepreise steigen. Denn Fossielienbrennstoffe gehen zu Neige und für sie gibt es immer noch keinen vollständigen Ersatz.
    Angebot wird knapper, Nachfrage steigt (Bevölkerung wächst) => Preise steigen.
    Was ist daran falsch?
    Das sehen wir bei Öl seit Jahren.

    Man glaubt dann auch gerne, dass man für das “Problem” eine “Lösung” finden muss,

    Probleme sollen gelöst werden.
    Was ist daran falsch?

    am besten von oben herab auf Befehl.

    Warum unterstellen Sie mir das, was ich nicht geschrieben habe?

  76. #92 Lepanto

    Was ist daran falsch?

    Alles. Lesen Sie mal den deutschen wiki-Artikel zu meinem Landsmann Julian L. Simon. Der Mann ist ein Vordenker und der wiki-Artikel gar nicht so schlecht (für Deutschland).

    Probleme sollen gelöst werden.
    Was ist daran falsch?

    Sie implizieren zunächst einmal, dass es ein „Problem“ gibt. Nur, wo ist das Problem? Ich sehe kein Problem. Wenn es so ist, wie Sie sagen, dass die Preise immer mehr steigen, dann ist das doch gut und richtig. Wenn es wirklich so ist, dass bestimme Rohstoffe (irgendwann einmal) ausgehen, dann ist das alles kein Problem. Man wird ganz schnell Ersatz finden. Es besteht absolut kein Zwang jetzt etwas erfinden zu „müssen“. Auch für Druck mit Steuern, Subventionen usw. usw. gibt es keinen Bedarf. Es ist schlichtweg kein künstlicher Druck nötig. Im Gegenteil. Dieser Druck schadet nur. Er führt dazu, dass sich Firmen und Technologien „durchsetzen“, die in einem natürlichen Umfeld gar keine Chance haben. Diese „Durchsetzung“ ist allerdings nur eine Blase, die platzt sobald der künstliche Imperativ und Rückhalt der Politik wegfällt. Vielleicht gäbe es schon längt eine Technologie, die Öl und Gas killen könnte. Man wird es aber nie erfahren, weil deutsche und amerikanische Bürokraten und Politiker lieber Q-Cells und Solyndra gepusht haben. Die Menschheit muss sich wieder mehr vor Politikern fürchten, die meinen man könnte die Zukunft am Reißbrett planen.

  77. #95 Hayek (03. Apr 2012 02:30)

    #92 Lepanto

    Was ist daran falsch?

    Alles.

    Gut, so kann man natürlich alles und jeden abfertigen.

    Nur, wo ist das Problem? Ich sehe kein Problem.

    http://zeus.zeit.de/bilder/2006/43/finanzen/oelpreis-grafik-600.jpg
    Ölpreis aktuell
    http://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis

    Wenn es wirklich so ist, dass bestimme Rohstoffe (irgendwann einmal) ausgehen, dann ist das alles kein Problem. Man wird ganz schnell Ersatz finden.

    Für Öl gibt es bisher keinen Ersatz. Genauso für viele andere Rohstoffe.

    Es besteht absolut kein Zwang jetzt etwas erfinden zu “müssen”.

    Die Öl-Reserven reichen noch für 20-30 Jahre, was dann?

    Diese “Durchsetzung” ist allerdings nur eine Blase, die platzt sobald der künstliche Imperativ und Rückhalt der Politik wegfällt. Vielleicht gäbe es schon längt eine Technologie, die Öl und Gas killen könnte.

    Und wenn nicht, was dann?
    Man forscht schon lange ohne brauchbares Ergebnis.
    Ich wünsche mir, ich hätte ihre Gelassenheit, nur dafür gibt es im Moment leider keinen Grund.

  78. #85 Nightrider59

    @ 81: dass das Öl endlich sei, wird uns schon seit 70 Jahren erzählt, komisch nur, dass immer noch die Fördermengen gesteigert werden und dass z.B. ausgepumpt geglaubte Felder auf einmal wieder nachlieferten.

    Die liefern nicht nach sondern es lohnt sich bei dem Weltmaktpeis 80% wasser zu förden

    So sind z.B. die USA seit einiger Zeit Erdölexporteure, weil sie auch unglaublich großen Ölsandvorkommen sitzen, die seit neuestem ausgebeutet werden.

    Die USA hatten ihr Fördemaximum 1970 die Ölsandvorkommen sind in kanada

    Ebenso, wie sich südlich von Zypern ein riesiges Erdölvorkommen befindet, auf dass Erdolf schon ganz wild ist und sich mit Griechenland und der Republik Zypern darum streitet.

    Wen dort der Verbrauch der Türkei für 10 jahre liegt dann ist es schon ein Krieg wert, aber weltweit bringt es uns nur Monate weiter
    Und die Realität sieht so aus, dass aus diesen immensen Steuereinnahmen zu über 60% die Zinsen für die Riesenkredite der Finanzoligarchie an die Regierung bezahlt werden.
    Wer verleit den das Geld an den Staat? das sind Lebens- und Rentenversicherungen also die die meinen von 45% ihres Gehalts im Alter nicht leben zu können und 100€ riestern.

    Irgendwie fühle ich mich nicht unbedingt dazu verpflichtet, für diese unglaublichen Summen, die Leute aus dem Fenster schaufeln, die ICH niemals gewählt habe, Sklavenarbeit zu leisten, indem man mir 85% meiner sauer erarbeiteten Kröten ohne Gegenleistung wegnimmt. Sprich: stiehlt.

  79. #69 mvh

    Die Ökosteuer wurde nicht von Kohl sondern unter Rotgrün 1999 eingeführt

    Schon unter Kohl wurde die Mineralölsteuer Schritt für Schritt erhöht. Immer dann, wenn der Marktpreis mal gerade besonders niedrig war, sodaß man’s kaum merkte.
    Rotgrün hat dann später noch eins draufgesetzt, und es „Ökosteuer“ genannt.

  80. #20 Religion_ist_ein_Gendefekt

    Der Zynismus der Politik ging ja bereits mit der Einführung dieser sogenannten “Ökosteuer” unter Kohl richtig kraß durch die Decke. Man bedenke, die Steuer soll vordergründig zum Benzinsparen anregen.

    Das ist das Märchen, das man den Schulkindern erzählt.

    In Wirklichkeit war es von Anbeginn eine Rentenversicherungsfinanzierungslückenauffüll-steuer.

    Und das erzählt man den Erwachsenen.

    Man hätte doch genauso sagen können: „Wir brauchen es für dies“ oder „für jenes“!

    Fakt ist einfach: Es gibt ein Loch in der Haushaltskasse!
    Der Staat hat also etwas gemacht, was eigentlich nicht finanzierbar ist, will es aber nicht so deutlich sagen.

    Könnt ihr euch denken, was?
    Kleiner Tip: Es fing in den 60er-Jahren an.

  81. #83 Hayek (03. Apr 2012 00:09)

    Nein, das hätte man so nicht rauslesen können, da gebe ich Ihnen recht, aber man hätte lesen können, das ich den Grundgedanken von Kewil nicht kritisiert habe !

    Ja, mir geht es gut !

  82. sorry aber dieser artikel ist absoluter unsinn in gänze …mal ganz von der frage abgesehen : was will uns der autor damit sagen, hat man sich mal die Gewinne der Mineralölkonzerne angeschaut ? Gewinne die die von den angeblichen 1 Cent pro Liter machen ? Shell z.b. hatte 2010 einen Nettoreingewinn von 5,48 Milliarden Dollar. Milliarden ! Nicht Millionen …und auch nicht Umsatz sondern Gewinn!
    Bei Exxon waren es 31 Milliarden und in 2011 – 41 Milliarden – das kann man ja mal so manchem Bruttoinlandsprodukt eines europäischen Land entgehenhalten. Und dieser Gewinnsprung hat natpürlich nichts mit steigenden Preisen zu tun, sondern weil die Leute alle mehr tanken oder wie ? Also manchmal ist es ein wenig bedauerlich dass wirklich jeder Hinz und Kunz hier Beiträge schreiben darf der nichtmal ansatzweise die Grundbegriffe betriebswirtschaftlicher Kennzahlen kennt!

  83. Als Personal der BRD haben wir wohl nichts zu melden.
    Wir wundern uns über die obskuren Machenschaften der Politik uns abzuzocken? Man erhebt auf Steuern eine Steuer? (Mehrwertsteuer) Schon recht pervers!!
    Im Verein mit der Industrie, Handel und Wirtschaft werden wir als Lohnsklaven gehalten.Finanziert wird das ganze über die kriminelle Vereinigung Finanzagentur.
    http://www.stupidedia.org/stupi/Lohnsklave
    Schafe freuen sich wenn sie Gras bekommen, sie ihre Wolle geben dürfen und am Ende noch geschlachtet (geschächtet) werden.
    Wir sind durch HartzIV, Mindestlohn und Lohndumping doch schon gar nicht mehr in der Lage „Wolle“ zu geben.
    Steuer und Zölle hatten mal den Sinn vom Einkommen und Verbrauch der Bürger (Untertanen) einen Staat am Laufen zu halten.
    http://www.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I&feature=player_embedded#!
    Das sagt (singt) Reinhard Mey zu der Sache.

  84. wer klatscht beifall?
    bei uns im dorf dreschen alle auf die räuber im bundestag ein.
    liegt wohl am mangel an nettostaatsprofiteure:

    😉 der durchschnittlich verdummte deutsche Ökobürger 😉

  85. und zu guter Letzt …mal abgesehen von Österreich und Luxemburg (letzteres als Steuerparadies eh ausgenommen) wieso ist denn der Sprit dann in vielen Nachbarländern sogar noch teurer als hier ? – nehmen wir z.b. mal die „beliebte“ Türkei – das kostet der Liter Sprit inzwischen über 2,40 Euro …und wir jammern hier ?

    PS: Schonmal nachgerechnet dass Steuern immer „relativ“ sind und nicht absolut ?

  86. #102 Tifflor (03. Apr 2012 07:41)

    Ja und? Schauen Sie mal hier, wer am Benzinpreis am meisten abkassiert, das ist viel interessanter als die Gewinne eines wirtschaftlich gesund kalkulierenden Unternehmens.

    http://p4.focus.de/img/gen/V/v/HBVvVmIA_Pxgen_r_1100xA.jpg

    Da muss etwas getan werden. Die Abzockerei des Staates ist hier buchstäblich Strassenraub. Und Politik, Medien und das halbe Dummdeutschland gleich mit beschweren sich unisono über Ölkonzerne.

  87. Die Sache mit der Kabeldeutschland Zensur ist schon dreist, steht dazu etwas in der AGB ? Könnte man das auch mal hier thematisieren ?

  88. #73 Kodiak (02. Apr 2012 22:54)

    Bin ja viel Blödsinn von Kewil gewohnt, aber schlimmer geht es wirklich kaum noch!

    Ich werde ab sofort für Shell, ARAL & Co. sammeln gehen!
    _____________________________________________

    @ Kodiak: das sehe ich wie Sie, Kewils Beiträge haben eine „besondere Qualität“ … oweia!

  89. #102 Tifflor

    Sparen Sie sich jede Beleidigung, Herr Sozialist, die Gewinne der Mineralölkonzerne waren noch nie anders. Was ist denn das für eine Denke. Konzerne dürfen keine Gewinne machen oder wie.

  90. Ob nun 70 oder 80%, das spielt doch keine Rolle. Kewil hat sich da mit seinem einen Cent auch ein bisschen vergaloppiert. Das Schlimme ist, das mindestens 80% der Bevölkerung noch nicht gemerkt haben oder besser gesagt, es nicht merken wollen, das der Staat in diesem Fall der Verbrecher ist. Nicht, das die Leute nicht rechnen können, nein! Sie wollen einfach das glauben, was sie jeden Tag in den Staatsmedien vorgelogen kriegen.

  91. Als Gewinn streben die Ölgesellschaften einen Cent je
    Liter an.

    Heisst es im Text. Wo ist da von Tankstelle die Rede? Aber es ist richtig, die tankstellen verdienen auch etwa 1 bis 2 Cent pro Liter, das ist schon lange so und nicht neu!

  92. Man kann sich doch mal den Shell Gewinn hernehmen und die verkauften Milliarden Liter, dann wird man schnell auf den Gewinn pro Litwer kommen!

  93. @106 Wut im Bauch
    Die Sperre von KabelDeutschland ist erst seit ca. 2 Wochen. Vorher gings jahrelang problemlos.

  94. natuerlich „darf“ ein Unternehmen Gewinne machen (fraglich ist wann man von Wucher spricht) – wo habe ich das denn bestritten ? mir gings lediglich um die unsinnige Argumentation der 1 Cent pro Liter und dass der Staat an allem schuld wäre. Denn fakt ist und bleibt : die Steuer auf den sprit ist eine relative und keine absolute, d.h. der Staat ist nicht für die Preiserhöhung verantwortlich. Natürlich verdient er mit und das ist auch gut so, denn fehlten diese Milliarden fehlte auch das Geld in der Kasse bzw würde an anderer Stelle wieder reingeholt z.b. Mehrwertsteuer etc. Klar ist auch, oder zweifelt jemand daran – wäre die Steuer NICHT so hoch (oder fehlte ganz) wäre der Preis pro Liter TROTZDEM heute bei 1,72, oder wie ist zu erklaeren dass in anderen Ländern die Steuer nichtmal halb so hoch ist, der Literpreis aber bei 2,40 Euro grassiert ? Jedes Ding ist soviel Wert wie der Käufer dafür zahlen will ! also hört auf die Schuld bei a) oder b) zu suchen sondern wenn ihr was aendern wollt gebt eure 10 Liter schluckenden Karren ab, fahrt mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln oder baut auch ne Gasanlage ein.

  95. #102 Tifflor (03. Apr 2012 07:41)

    Und nochmals, weil das dummdreiste Gequatsche und die Veralberung der Bevölkerung über angeblich zu hohe Gewinne der Mineralölkonzerne seit Jahren nerven:

    Entscheidend ist, wie die Gewinne verwendet werden, gibt es hohe Risiko- und Verlustrücklagen, gibt es weiterhin gesetzliche Bestimmungen über die Verwendung des Gewinns. Wie und warum sieht die Rücklagenpolitik dieser Konzerne generell so aus wie sie aussieht? Erst dann können Sie sich über die Gewinne der Mineralölkonzerne beschweren, wenn es noch Anhaltspunkte dafür geben sollte.

  96. Dieser Artikel war aber wirklich sehr notwendig.
    Diese berlinhörige Presse soll doch mit dem ständigen Herumhacken auf den Ölmultis nur davon ablenken, daß die großen Abzocker im Parlament sitzen.
    Der Steueranteil auf das Benzin ist so schön hoch und wächst mit jeder Anhebung prozentual mit. In Berlin sitzen zwar fast nur Politclowns, aber so blöde sind sie nun doch nicht, daß sie diese fette Einnahme, für die sie nichts tun müssen, außer einsacken, senken würden.

    Alles Gerede über einen Cent oder zwei als Gewinn für Multis oder Tankstellen, das ist unwichtig und belanglos. Der Hund liegt in den hohen Steuern begraben.

  97. @orwell : genau so eine Argumentation ist es, die mir die Hutschnur hochgehen laesst : „die Steuer wächst bei jeder Anhebung prozentual mit“ !? also bei 1,50Euro/ Liter haben wir 60% steuern und bei 1,80Euro / Liter haben wir 80% Steuern oder wie ? Der Hund liegt NICHT in den hohen Steuern begraben, selbst wenn die niedriger wären, wäre der Preis genauso hoch und noch höher, siehe andere Länder !

  98. Die hohen Benzinpreise sind die Vorboten der Hyperinflation.
    Es fängt halt bei den Rohstoffen an und sagt dann durch auf alles andere.
    Die Preise werden nur noch eine Richtung kennen, und das immer schneller.
    Wer glaubt, die EZB könnte tausende Milliarden Euro drucken, ohne dass dies den Geldwert in den Keller treibt, der hat den Markt nicht begriffen.
    Auch die Rettungsschirme sind Schwachsinn. Man kann keine Schuldenkrise mit noch mehr Schulden lösen. Das ist, als wollte man sich an den eigenen Haaren aus dem Dreck ziehen.
    Meines Wissens ist dies nur einmal, einem gewissen Münchhausen gelungen.
    Das einzige was helfen könnte, wäre eine Rückbesinnung auf den Markt und das Leistungsprinzip. Streichung aller Subventionen. Nur noch absolute Härtefälle unterstützen.

  99. #120 Tifflor (03. Apr 2012 09:16)

    Steuersatz heisst das Zauberwort, um zu begreifen, warum, in anderen Ländern der Spritpreis niedriger ist. In GB ist er so höher. Die Gewinne variieren von Land zu Land so gut wie gar nicht, wie denn auch.

  100. @Tifflor
    In der Türkei fährt das halbe Dorf auf dem offenen Lastwagen zum nächsten Markt.
    Muß leider weg, sonst hätte ich mich ausführlicher zu ihrem Schwachfug geäußert.

  101. @ #55 ich2:

    Sorry, da habe ich mich in der Eile unklar ausgedrückt: Wieviel die genau an einem Liter verdienen, hätte es heißen sollen.

  102. den 1 Cent Schwachsinn glaubt doch sowieso keiner, das hat der Mann von der Mineralölwirtschaft in diversen Talkshows zum Besten gegeben, heute morgen erst wieder im Moma

    Exxon Mobil Gewinn: 35 Milliarden

    BP ähnlich hoch, für die waren die Kosten für den Ölunfall Peanuts

    verdient wird am Bohrloch genauso wie beim Transport und in der Raffinerie ( teilen sich die Multis sowieso, hat nicht jeder eine eigene)

    die Preistreiber sind aber nebem dem Staat
    vor allem Rohstoffhändler, die bauen z.B. in Rotterdam riesige Tanklager, lagern das Öl ein und warten auf steigende Preise

    die sitzen komischerweise alle in der Schweiz, einer der großen ist Glencore

    müßt ihr mal recherchieren, hochinteressante Story, der Gründer ist ein gewisser Mark Rich,
    der hat auch schon Israel mit iranischen Öl beliefert und das Südafrika Embargo umgangen

  103. der hohe Benzinpreis hat Folgen für den Rest der Wirtschaft

    geht mal in den Supermarkt, alles ist teurer geworden, Milchprodukte, Brot, einfach alles

    was auch logisch ist, alles muß transportiert werden, und der Transport verteuert sich mit den steigenden Preisen

    also zahlt auch Derjeniege, welcher gar kein Auto fährt

  104. hier einige Hintergrundinfos zum Thema Rohstoffhändler in der Schweiz:

    Sie agieren verschwiegen und mit skandalösen Praktiken: die internationalen Rohstoffkonzerne. Welche Rolle die Schweiz als Drehscheibe ihres skrupellosen Geschäfts spielt, zeigt die Nichtregierungsorganisation „Erklärung von Bern“ in dem Buch „Rohstoff. Das gefährlichste Geschäft der Schweiz“.

    Dieses Buch ist ein Tatsachenbericht über eine mächtige und mindestens genauso verschwiegene Branche. Genauer gesagt ist es ein Wirtschaftskrimi: Tatort: die Schweiz – mit ihrem Geflecht aus international operierenden Rohstoffhändlern und Minenkonzernen. Die Nichtregierungsorganisation „Erklärung von Bern“ zeichnet hier über 400 Seiten ein riskantes, ein skrupelloses und vor allem ein mächtiges Geschäft nach. Denn:

    Von drei Litern Erdöl, die auf dem Weltmarkt verkauft werden, wird einer über die Schweiz gehandelt.

    Bemerkenswert ist dabei: In der Schweiz werden die Verträge geschlossen, aber außer im Sonderfall Gold, berührt keiner der Rohstoffe je Schweizer Boden. Die globale Marktmacht der Eidgenossen in Sachen Rohstoffe hat selbst die Autoren überrascht. Ein halbes Dutzend, darunter Oliver Claasen, haben zwei Jahre recherchiert.

    „Wir wussten nicht zu dem Zeitpunkt, dass gut die Hälfte der Top Ten Unternehmen in der Schweiz nach Umsätzen Rohstoffunternehmen sind. Die sind in der Regel privat gehalten, deswegen war auch keine dieser Zahlen öffentlich zugänglich, selbst in den Rankings tauchten diese Firmen nicht auf. Bei der Rohstoffbranche ist es gelinde gesagt paradox, dass ausgerechnet die Branche die sicherstellen soll, dass unsere Industrie mit Grundstoffen versorgt wird, dass über diese Branche auch in der Politik so gut wie nichts bekannt ist.“

    Das alleine ist nicht strafbar. Bevor aber die Machenschaften von weitestgehend unbekannten, aber dennoch milliardenschweren Konzernen wie Glencore, Trafigura, Xstrata oder Viola durchleuchtet werden, gestatten uns die Autoren mit Hilfe von verständlichen Grafiken und übersichtlichen Tabellen Einblick in die globale Bedeutung des Rohstoffhandels. Überhaupt ist das Buch hervorragend layoutet. Fachtermini und Zusammenhänge des Rohstoffhandels werden verständlich erklärt. Der Handel boomt schon deshalb, weil immer mehr Schwellenländer am Fortschritt teilhaben wollen. Mitten drin das rohstoffarme Binnenland Schweiz. Nur warum?

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1682395/

  105. Hey Kewil,
    lass Dich doch nicht auf das Niveau ein und diskutier hier mit den Sozis, ob Shell 1 oder 2 cent pro liter kriegt. Merkst Du nicht, dass die damit schon ihre Gehirnwäsche erreicht haben, dass nämlich die Konzerne ihre Gewinne vor dem Staat oder vor wem auch immer rechtfertigen müssen?
    Die Sozis werden das System der Marktwirtschaft nie verstehen, wenn mal irgendwas nicht exakt so läuft, wie sie es sich vorstellen, schreien sie reflexhaft nach staatlicher Regulierung. Und wenn das dann auch schiefgeht, heißt es, es sei nicht genug Regulierung gewesen und der freie Markt habe versagt.
    Dahinter steckt nichts anderes als eines der stärksten menschlichen Gefühle: Neid. Und dagegen kann man nicht anargumentieren.

  106. nächster Link:
    “Marc Rich – Der König des Öls”
    October 6, 2010

    Die Amerikaner schickten zwei ihrer besten Agenten auf die heikle Mission: Howard Safir, den späteren Polizeichef von New York, und Chefinspektor Don Ferrarone, eine Legende, seit er mitgeholfen hatte, den größten Drogenring der Vereinigten Staaten zu zerschlagen. Getarnt als harmlose Touristen, reisten die beiden Undercover-Polizisten im Herbst 1985 in die Schweiz ein. Ihre Mission, das wussten sie genau, würde die freundschaftlichen Beziehungen zu den Eidgenossen nachhaltig stören: Sie wollten hinter dem Rücken der Behörden einen Geschäftsmann entführen, der sich vor der amerikanischen Justiz ins schweizerische Städtchen Zug abgesetzt hatte. Read the rest of this entry »
    http://kingofoil.wordpress.com/2010/10/06/marc-rich-der-konig-des-ols/#more-967

  107. Habe heute morgen den Pächter meiner Freien Tankstelle nach seinem Ertrag pro Liter gefragt:

    Es sagte 0,02 € gingen an Ihn. Klingt unglaublich. Das wären bei einer Tankfüllung von 70 Litern gerade mal € 1,40.

    semper PI!

  108. Ab einem bestimmten Literpreis für Benzin lohnt es ich für mich nicht mehr zur Arbeit zu fahren.
    Ab dann nehm ich ALG, dann H4.

  109. ich kann mich gut daran erinnern das die Regierung Kohl zur Finanzierung von irgendetwas die Minearlölsteuer mal eben um 30 Pfennig erhöht hat

    keiner hat auch nur einen Mucks gemacht, Sprit war ja damals noch relativ billig

  110. #133 Balko (03. Apr 2012 10:14)

    Ab einem bestimmten Literpreis für Benzin lohnt es ich für mich nicht mehr zur Arbeit zu fahren.
    Ab dann nehm ich ALG, dann H4.
    **********************************************

    genauso ist es, das begreifen aber die feinen Damen und Herren in Berlin nicht, die zahlen ja nichts dafür, genauso wie die ganzen EU Beamten, alles steuerfrei

    der Bumerang kommt noch, es steigen ja auch alle anderen Energiepreise, viele Konzerne schließen schon jetzt Werke in D und entlassen tausende von Mitarbeitern

  111. Hallo Gemeinde,
    bin neu dabei. Waren ein Cent nicht die Gewinnmargen der Tankstellenpächter oder leben die nur noch vom Sprit mit 40%?
    Ich denke, etwas mehr ist es dann doch, nichts desto trotz ist natürlich die Steuer ein Ärgernis, früher waren doch mal die Sozis die Steuer-rauf-Partei oder? Alles dreht sich…
    Ein Tip noch an Kewil: Etwas Dampf bei der Sprache rausnehmen, das erhöht die Glaubwürdigkeit!

  112. hier noch mal ein paar Zahlen:

    allein die Kfz- und die Mineralölsteuer und die darauf enthaltene MWSt bringt dem Staat ca. 70. MRD €

    ausgegeben für Straßenbau und Erhaltung werden ca. 17 MRd €

    der Rest fließt in den Haushalt für andere Sachen, mit anderen Worten: der Autofahrer zahlt jetzt bereits für alles mögliche mit

    wenn der sich aber das Autofahren bald nicht mehr leisten kann, fehlt auch das Geld für die “ anderen Sachen“

  113. schon seltsam das ganze. ich wohne neben einer us airbase im pfaelzischen ramstein und bei der jet tankstelle kostet der liter 1.72 euro pro liter und 500 meter weiter on base kostet der liter 0.69 euro. das lustige ist, die selben tanklaster von der jet usw bringen das benzin on base. tolle abzocke, oder???

  114. #139 Kulturbanause

    Das Benzin ist auch so teuer, weil der Euro immer weniger wert ist!

    Genauer gesagt: Weil der Euro schon am crashen ist.
    Diese „Rettungsschirme“ dienen einzig und allein dem Zweck, diesen Crash künstlich in die Länge zu ziehen. Sodaß der Prozeß wieder einmal langsam und schleichend abläuft, und die meisten nichts merken.

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