Der Deutsche Gewerkschaftsbund ist die Dachorganisation von acht Mitgliedsgewerkschaften mit über sechs Millionen Mitgliedern in Deutschland. Eine gewaltige, machtvolle Organisation. Getragen und finanziert von denjenigen Menschen, die die Innovations-, Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie auf den Weltmärkten Tag für Tag aufs Neue unter Beweis stellen und die den Wohlstand in diesem Land überhaupt erst ermöglichen: Den Arbeitnehmern.

(Von Gewerkschaftsmitglied)

Eine Organisation, die sowohl aufgrund der gewaltigen Zahl ihrer Mitglieder als auch aufgrund der Bedeutung dieser Mitglieder für unser Land eine gewichtige Stimme in allen grundlegenden Angelegenheiten von Politik und Gesellschaft in Deutschland haben müsste.

Erstaunlicherweise ist dies jedoch nicht der Fall. Der DGB ist in der politischen Landschaft in den letzten zehn Jahren kaum mehr wahrnehmbar.

Um sich einem Verständnis in Bezug auf diese eigentümliche Situation anzunähern, erscheint ein Blick auf die selbst gesetzten Ansprüche des DGB einerseits und auf die Realität andererseits zweckmäßig.

Die Goldenen Jahre und die Große Wende

Der DGB hat sein aktuelles Grundsatzprogramm „Die Zukunft gestalten“ im Jahre 1996 beschlossen. Er formuliert darin seinen Gestaltungsanspruch für eine „sich rapide wandelnde Gesellschaft“. In diesem Grundsatzprogramm heißt es u.a.:

Gewerkschaften vertreten die Interessen der Menschen, die im Arbeitsleben stehen, die eine Ausbildung und Arbeit anstreben, arbeitslos oder im Ruhestand sind.

Ein Blick in die Historie zeigt, dass der DGB bei der Vertretung der Interessen dieser Zielgruppe in den Jahren des Wirtschaftswunders nach dem 2. Weltkrieg erhebliche Erfolge erzielt hat. Beispiele: Fünf-Tage-Woche, Montan-Mitbestimmung, Urlaub, Lohnfortzahlung, Lohn- und Gehaltserhöhungen.

Vor mehr als einem Jahrzehnt – etwa mit dem Beginn der „Ära“ Schröder / Fischer im Jahre 1998 – begann eine grundlegende Trendwende mit einschneidenden Folgen für die Arbeitnehmer. Die klassische deutsche Arbeitnehmerschaft, die den Wohlstand in diesem Land erwirtschaftet, degenerierte in der Politik, in der Gesellschaft und in der veröffentlichten Meinung mehr und mehr zu einer Randgruppe. Arbeitnehmer zahlen immer mehr, zählen aber immer weniger. Zugleich wurde auf breiter Front eine Politik eingeleitet und umgesetzt, die sowohl unmittelbar als auch mittel- und langfristig massiv die Arbeitnehmer belastet und deren Lebensleistung in einem bisher nicht gekannten Maße schmälern oder gar zunichte machen wird.

Die Situation in der Bundesrepublik Deutschland ist heute von einer dramatischen Ambivalenz geprägt: Auf der einen Seite ist Deutschland unverändert eine der stärksten Industrienationen der Welt. Unter den größten Export-Nationen der Welt liegt Deutschland, im Jahr 2008 noch Export-Weltmeister, aktuell hinter China und den USA auf Platz 3. Beim Bruttoinlandsprodukt liegt Deutschland im Jahr 2011 im weltweiten Ranking auf Rang 4, hinter den USA, China und Japan. Die Anzahl der Beschäftigten ist auf Rekordniveau. Tagesschau.de 02.01.2012:

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Beschäftigten in Deutschland auf einen Rekordwert gestiegen. Im Jahresdurchschnitt habe die Zahl der Erwerbstätigen bei 41,04 Millionen Menschen gelegen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Zum ersten Mal im vereinigten Deutschland wurde damit die Marke von 41 Millionen übertroffen.

Trotz dieser beeindruckenden Kennzahlen gingen die Einkommen der Arbeitnehmer in den letzten zehn Jahren real zurück. Zugleich stieg die Abgabenbelastung.

Berliner Zeitung 16.12.2010:

Schlechte Nachrichten für die deutschen Arbeitnehmer: Ihre Durchschnittslöhne sind im Gegensatz zu denen in allen anderen Industriestaaten gesunken – um 4,5 Prozent in zehn Jahren. Damit liegt die Bundesrepublik bei einem Vergleich der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) auf dem letzten Platz.

DIE WELT online 12.04.2012:

2011 mussten Arbeitnehmer so viele Abgaben an Staat und Sozialkassen zahlen wie noch nie zuvor. Im vergangenen Jahr stiegen die Abzüge durch Lohnsteuer und Beiträge an die Sozialkassen so stark wie seit 16 Jahren nicht mehr. Zugleich hatten Arbeitnehmer im Schnitt 2011 weniger im Portemonnaie als noch 2010, da die Netto-Reallöhne im Schnitt leicht sanken.

Man könnte geneigt sein, diese Entwicklung als „Jammern auf hohem Niveau“ zu bezeichnen. Tatsächlich sind die Substanzverluste für die Arbeitnehmer heute und insbesondere in der Zukunft viel dramatischer, als die obigen Zahlen es vermuten lassen.

In die Zeit der „Großen Wende“ fallen massive Einschnitte für die Arbeitnehmer. Drei Beispiele: Rente mit 67, Hartz IV und Mini-Jobs.

Die WELT online am 07.01.2012 zur Rente mit 67:

Die meisten Menschen entscheiden sich für einen vorzeitigen Ruhestand. Daher ist die Rente mit 67 für viele nichts anderes als eine verkappte Kürzung der Bezüge. Norbert Blüm hatte gar nicht so unrecht. „Die Rente ist sicher“, hatte der frühere Arbeitsminister einst gesagt – und sich damit kübelweise Spott auf Lebenszeit eingehandelt. Dabei ist die Rente vermutlich wirklich relativ sicher. Nur ihre Höhe nicht.

Die Tagesschau.de am 16.04.2012 zum Thema Hartz IV:

Immer mehr Arbeitnehmer, die ihren Job verlieren, fallen nach Berechnungen des DGB sofort in die Grundsicherung von Hartz IV. Um 18,7 Prozent sei zwischen 2008 und 2011 die Zahl derjenigen gestiegen, die nach einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit direkt in das Hartz-IV-System rutschten. „Die soziale Sicherungsfunktion der Arbeitslosenversicherung nimmt stetig ab“, kommentierte der DGB-Experte Wilhelm Adamy diese Entwicklung.

Der STERN am 28.03.2012 zum Thema Minijob:

Millionen Minijobberinnen in Deutschland sind von Altersarmut bedroht. Gefährdet sind sie vor allem dann, wenn sie jahrzehntelang nur einen 400-Euro-Minijob ohne soziale Absicherung haben. Ihre Rente wird nach heutigen Werten dann monatlich deutlich unter 200 Euro liegen.

Laut einer Berechnung des Bundesarbeitsministeriums erwirbt ein Minijobber, der ein Jahr lang tätig ist, eine monatliche Rente von 3,11 Euro. Nach 45 Versicherungsjahren betrage der Anspruch auf Altersgeld auf Grundlage der heutigen Werte 139,95 Euro. Rund 7,4 Millionen Menschen – davon knapp 4,65 Millionen Frauen – haben in Deutschland eine Stelle auf 400-Euro-Basis.

Ein Jahrzehnt der Wende mit nachhaltigen Einschnitten für die meisten Arbeitnehmer. Der Euro, die EU und die – vorwiegend muslimische – Einwanderung mussten und müssen schließlich finanziert werden.

Erst im laufenden Jahr 2012 werden erstmals nach Jahren des Stillstands wieder nennenswerte Lohn- und Gehaltsforderungen angegangen, bezeichnenderweise mit einer Vorreiterrolle im Öffentlichen Dienst. Frei nach dem Motto: Sind die Öffentlichen Haushalte erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

Der DGB – ein Garant für die Verteidigung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten? Oder politisch ein Weißer Zwerg?

Noch dramatischer als die fatale Entwicklung im eigentlichen Kerngeschäft des DGB ist der Kurswechsel des DGB in politischer Hinsicht. Der DGB hat nahezu jegliche politische Innovations- und Gestaltungskraft kampflos preisgegeben.

Zugleich schwindet – und diese Entwicklung ist weitaus besorgniserregender – mehr und mehr die Zuversicht, dass der DGB als einer der Hüter von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten in diesem Land angesehen werden kann und tatsächlich – wie in seinem Grundsatzprogramm festgeschrieben – „die parlamentarische und repräsentative Demokratie gegen alle Angriffe verteidigen“ und sich dabei „auch auf das Widerstandsrecht der Verfassung“ berufen wird.

Vielmehr deuten nahezu sämtliche Indikatoren darauf hin, dass der DGB ungeachtet der Erfahrungen der Gewerkschaftsbewegung mit den dunklen Kapiteln der Vergangenheit – der NS-Zeit und der DDR-Zeit – die Herausforderungen der Neuen Zeit mit den Themen Euro, EU und Islamisierung weder als Gefahren für die Demokratie identifiziert noch bereit oder in der Lage ist, geeignete Schritte zur Verteidigung der Demokratie einzuleiten.

Der DGB und die NS-Zeit

Zur NS-Zeit heißt es im Grundsatzprogramm des DGB:

Mit der erfolgreichen Überwindung der gewerkschaftlichen Zersplitterung haben die Gewerkschaften die Lehren aus ihrer bittersten Niederlage, der kampflosen Kapitulation vor dem Nationalsozialismus im Jahre 1933, gezogen.

Die Antwort des DGB auf die kampflose Kapitulation vor dem Nationalsozialismus lautet also: „Überwindung der gewerkschaftlichen Zersplitterung“. Eine erstaunliche Aussage. Die Überwindung der Zersplitterung der Gewerkschaften als Solche reicht aus als Schutz vor Gefahren für die Demokratie? Was ist der Unterschied zwischen zahlreichen Einzelgewerkschaften, die schweigen oder geschwiegen haben, und einer gewerkschaftlichen Einheit, die schweigt?

Der DGB und die DDR-Zeit

Zur DDR-Zeit heißt es im DGB-Grundsatzprogramm:

Freie Gewerkschaftsbewegung und politische Diktatur sind unvereinbare Gegensätze. Dies erwies sich ein weiteres Mal, als die Gewerkschaftsorganisation im Osten Deutschlands als Transmissionsriemen der Staatspartei missbraucht und in ein System der Entrechtung und Unterdrückung integriert wurde.

Der DGB und die Herausforderungen der Neuen Zeit

Aufgrund der bitteren Erfahrungen der Vergangenheit erscheint die Erwartung berechtigt, dass der DGB für die heutige Zeit geeignete Frühwarn- und Sicherungssysteme eingezogen hat, um jede mögliche Bedrohung der Demokratie unverzüglich zu identifizieren, zu bekämpfen und im Keim zu ersticken. Erschreckenderweise ist dies nicht der Fall.

Bedrohungspotentiale für die parlamentarische und repräsentative Demokratie, die der DGB verteidigen will, können aus zahlreichen Faktoren resultieren:

– Rechtsextremismus, islamischer Extremismus, Linksextremismus

– Euro, EU, Verschuldung und sogenannte „Rettungsschirme“, die mit einer wachsenden Entdemokratisierung Deutschlands in Verbindung mit der anonymen, demokratisch nicht legitimierten EU einhergehen und die das bestehende System und die Demokratie massiv gefährden

– die Islamisierung Deutschlands, die einen völligen Verlust von Demokratie-, Menschen- und Gewerkschaftsrechten bedeuten würde

Wie positioniert sich der DGB gegenüber diesen Bedrohungspotentialen?

Der DGB und der Extremismus

Zum Thema Rechts-Extremismus hat der DGB zahlreiche Pressemitteilungen veröffentlicht. Beispiele:

DGB 03.06.2010:

Mut gegen Rechts

DGB 14.11.2011:

Michael Sommer fordert NPD-Verbot

DGB 07.12.2011:

Der DGB-Bundesvorstand hat eine gesellschaftliche Offensive „gegen Nazi-Terror, Rechtsextremismus und Unmenschlichkeit“ gefordert. Hierzu veröffentlichte er die Resolution unter dem Titel „Flagge zeigen gegen Nazi-Terror!“.

Während die Positionierung des DGB zum Rechtsextremismus an Klarheit und Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt, kann der Umgang des DGB mit den übrigen Extremismus-Formen jeden Demokraten nur mit blankem Entsetzen erfüllen.

Der islamische Extremismus, eine der mörderischsten Herausforderungen der Neuen Zeit, und der Links-Extremismus, die Wiedergeburt des Straßenterrors unseliger früherer Zeiten in Deutschland, existieren für den DGB schlichtweg nicht, schlimmer noch: Sie werden sogar explizit verneint.

Gibt man auf der Website des DGB das Suchwort „Islam“ ein, so werden drei Einträge angezeigt:

17.03.2011:

„Wir stellen uns Rechtsextremen entgegen“

19.03.2010:

„Rassisten sind eine Gefahr, nicht Muslime“

12.11.2001:

„Erklärung zur aktuellen Lage nach USA-Terroranschlägen und zum Afghanistan-Konflikt“

In dieser Erklärung taucht das Wort „Islam“ ein einziges Mal auf. Auszug:

Der DGB setzt sich in dieser zugespitzten Lage dafür ein, den Dialog mit der arabischen Welt und dem Islam intensiv weiter zu führen. Ganze Völker, Regionen und kulturelle Lebensformen dürfen für die Terrorangriffe gegen die USA nicht verantwortlich gemacht werden.

Noch erstaunlicher ist das Suchergebnis auf der DGB-Website beim Thema „Links-Extremismus“. Es findet sich 1 (in Worten: ein) Eintrag, der an Skurrilität kaum zu überbieten sein dürfte:

DGB 23.11.2010:

„Änder das! Jugendbündniskampagne unter Beteiligung der DGB-Jugend gestartet“

Auszug:

Wer sich aktiv gegen Nazis wendet, wird von der Bundesregierung verhöhnt. Frau Schröders absurde Pläne, den sogenannten Linksextremismus zu bekämpfen, untergräbt das demokratische Engagement vieler Jugendlicher gegen Rassismus und Nationalismus, sagt Gesine Agena, Bundessprecherin der Grünen Jugend.

Bezeichnend in diesem Zusammenhang auch folgender Beitrag:

Der Spiegel 07.01.2010:

Extremismusdebatte. DGB-Chef rügt Kristina Köhler. DGB-Chef Sommer hält nichts von den Plänen Kristina Köhlers zum Kampf gegen den Extremismus. Köhler: „Wir haben uns im Koalitionsvertrag geeinigt, künftig Programme gegen Rechts- und Linksextremisten und auch islamistischen Extremismus auszurichten.“ Sommer sieht darin eine Gleichstellung von Rechts- und Linksextremismus, die er so nicht hinnehmen will. Die bundespolitische Linie der Familienministerin sei wohl eher an der landespolitischen Linie der hessischen CDU ausgerichtet, die in der Extremismusfrage „nicht gerade dem politischen Mainstream entspricht“.

Der DGB schweigt zu den Themen islamischer Extremismus und Links-Extremismus und deren Gefährdungspotentialen für die Demokratie, die er zu schützen vorgibt. Der DGB schweigt zu der Gewalt von Links-Extremisten sowie von muslimischen und sonstigen Migranten und zu den zahllosen Opfern. Die Chefideologen des Links-Extremismus und des islamischen Extremismus und ihre ausführenden Handlanger dürften vom DGB heutiger Prägung nichts zu befürchten haben.

Der DGB und der Euro / die EU

Welche Position bezieht der DGB in Bezug auf Euro, EU, Schulden und sogenannte „Rettungsschirme“?

In einer DGB-Erklärung vom 21.02.2012 heißt es u.a.:

Mit einem europaweiten Aktionstag am 29. Februar 2012 demonstriert der Europäische Gewerkschaftsbund gegen die rigide Sparpolitik der EU.

Europa ist auf einem falschen Kurs. Das einseitige Spardiktat gefährdet Wachstum und Beschäftigung. Es droht eine Abwärtsspirale durch sinkende Löhne, Rentenkürzungen, steigende Arbeitslosigkeit und weniger Steuereinnahmen.

DIE WELT online berichtet am 15.02.2012, dass sich die Staatsschulden aller 27 EU-Mitglieder auf 10 Billionen Euro belaufen. Allein Deutschland hat mehr als 2 Billionen Euro Schulden, Tendenz weiter stark steigend. Hinzu treten gewaltige Haftungsrisiken aus sogenannten „Euro-Rettungsschirmen“.

Die Reaktion des DGB auf dieses finanzielle Desaster, das nicht nur zu Lasten seiner Mitglieder, sondern auch der folgenden Generationen geht und die Demokratie massiv bedroht, besteht darin, vor der „rigiden Sparpolitik der EU“ zu warnen.

In das gleiche Horn bläst der DGB am 24.01.2012 in seinem „Dringenden Appell zur Zukunft Europas an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments und des Deutschen Bundestages“:

Wir warnen vor dem Sprengsatz des geplanten internationalen Vertrags zum Finanzpakt. Die Staats- und Regierungschefs Europas dürfen sich nicht am EU-Recht vorbeimogeln und ein einseitiges Spardiktat in Beton gießen, das Wachstum und Beschäftigung gefährdet, in eine Schuldenfalle führt und die nationalen Parlamente faktisch entmachtet. Wer eine solch unsoziale Politik zum Programm für Europa erklärt, gefährdet die europäische Integration.

Das „Spardiktat“ führt aus Sicht des DGB in die „Schuldenfalle“ und gefährdet „die europäische Integration“.

Aus den Stellungnahmen des DGB zu den Auswirkungen der Krise:

DGB 17.02.2012:

Griechenlands Tarifautonomie und Demokratie in Gefahr. Der Sparkurs in Griechenland wirkt: Jeder zweite Jugendliche ist mittlerweile arbeitslos, in den Straßen Athens herrscht Bürgerkrieg, Obdachlosigkeit und Selbstmordrate steigen. Demokratie oder Geld – so simpel ist die Logik aus Berlin.

DGB 19.04.2012:

Europa in der Armutsfalle. Europa steuert zielgenau auf eine menschliche Katastrophe zu: Denn ohne Sozialleistungen sind bereits 125 Millionen, also jeder vierte Europäer, von Armut bedroht – durch Arbeitslosigkeit, Hungerlöhne, mickrige Renten und prekäre Beschäftigung. Europa befindet sich auf dem Weg in die Armutsfalle. Die Bombe tickt: Soziale Konflikte, via TV von anderen Kontinenten bekannt, rücken näher.

DGB-Aufruf zum 1. Mai 2012:

Die Krise hält Europa weiter in Atem. Die Arbeitslosigkeit steigt, Armut breitet sich aus. Aus der Finanzkrise ist eine soziale Krise geworden. Um die Banken zu retten, mussten die Staaten ihre Verschuldung drastisch erhöhen. Es war nicht die Schuld der Beschäftigten, dass Spekulanten die Weltwirtschaft beinahe in den Abgrund gestürzt haben. Mindestlohn, Tarifautonomie, soziale Sicherung – in den Krisenländern werden hart erkämpfte Erfolge über Bord geworfen.

Der DGB beschreibt die Auswirkungen der Krise auf die Völker der EU-Länder ausführlich und in weiten Teilen absolut realistisch, beinahe schon politisch inkorrekt. Er weigert sich allerdings hartnäckig, die wahren Ursachen der Krise und der katastrophalen Entwicklung beim Namen zu nennen. Für den DGB ist der sogenannte „Sparkurs“ die Ursache der Katastrophe.

Die Tatsache, dass die wirklichen Ursachen für das Desaster der Euro, die EU und die Verschuldung sind, wird vom DGB schlichtweg ignoriert. Die Tatsache, dass echte Demokratieprozesse in der EU fehlten und fehlen und infolgedessen die katastrophalen Konstrukte und Fehlentwicklungen überhaupt erst möglich wurden, wird vom DGB ebenfalls ignoriert.

Stattdessen hält der DGB unbeirrt am Euro, an der EU und an der Verschuldungsorgie fest. Der DGB beschränkt sich darauf, den sogenannten Sparkurs und die Auswirkungen der Krise zu kritisieren. Dabei wird geflissentlich verschwiegen, dass Sparen in der heutigen EU nichts mit dem klassischen Begriff Sparen zu tun hat, sondern lediglich eine Verlangsamung des Anstiegs der Neuverschuldung zum Ziel hat.

In Fortsetzung seiner offensichtlich ideologisch gesteuerten realitätsverweigernden Politik schlägt der DGB allen Ernstes vor, den „großen privaten Reichtum“ in Europa durch eine Vermögensabgabe und eine höhere Besteuerung „abzubauen“ und diese Mittel für „Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand“ einzusetzen:

DGB 27.02.2012:

Europas Reichtum für Wachstum und Wohlstand einsetzen. Überall in der EU wird gespart. Bei der Rente, beim Lohn und bei Sozialleistungen. Die Sparpläne treffen vor allem Arbeitnehmer und schaden der Konjunktur, wie aus Prognosen hervorgeht. Gleichzeitig wächst der private Reichtum. Von einer Besteuerung, die finanzielle Ressourcen freilegen könnte, sehen die Regierenden jedoch ab.

Während Schäuble und Merkel diesen Irrweg unbeirrt verfolgen, wächst der private Reichtum in Europa unaufhaltsam. Das private Geldvermögen nahm allein in Westeuropa zwischen 2010 und 2011 von 25 auf 27 Billionen Euro zu. Damit ließe sich die Gesamtverschuldung aller Euroländer von insgesamt 8,2 Billionen Euro dreimal tilgen. Doch dieses Vermögen ist ungleich verteilt: Über die Hälfte dieses Vermögens, also 13,5 Billionen Euro in Westeuropa, ist im Besitz der 10 Prozent reichsten Bevölkerungsschichten. 81 Prozent, also ca. 22 Billionen Euro, befinden sich im Besitz der oberen 30 Prozent. Doch die herrschende Politik in Europa schaut an dieser Entwicklung vorbei. Dabei wäre das Geld, das auf den Finanzmärkten brachliegt oder sogar für spekulative Geschäfte vergeudet wird, eine gute Quelle für die Entschuldung der Euroländer und die Finanzierung von Zukunftsinvestitionen. Inzwischen mehren sich die Stimmen, die Wachstumsimpulse gegen die Krise und öffentliche Armut fordern. Es macht also ökonomisch Sinn, diesen großen privaten Reichtum durch eine Vermögensabgabe und die höhere Besteuerung abzubauen und diese für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand einzusetzen.

Der DGB will zur Lösung der Krise eine beispiellose Sonderbesteuerungs-, Enteignungs- und Umverteilungsmaschinerie ins Leben rufen, um das Euro-, EU- und Verschuldungskonstrukt noch eine Weile künstlich am Leben zu halten. Ein Vorschlag, der derart absurd erscheint, dass er durchaus Chancen hat, durch die EU, so sie denn die Machtbefugnis hierzu erlangen sollte, umgesetzt zu werden. Mit den sogenannten „Rettungsschirmen“ wurde schließlich bereits die erste Stufe dieser „Armut-für-Alle“-Rakete gezündet.

Zur Erinnerung ein Blick in das DGB-Grundsatzprogramm:

Die Gewerkschaften treten für eine demokratische, soziale und wirtschaftlich starke Europäische Union ein.

Für eine „demokratische“ Europäische Union? Wer die Europäische Union heutiger Prägung, die zunehmend als EUdSSR bezeichnet wird, als „demokratisch“ bezeichnet, muss sich bei allem Verständnis die besorgte Frage gefallen lassen, ob er weiß, wovon er spricht. Wer die EU-Politik des DGB realistisch betrachtet, kann sich des Gedankens nicht erwehren, dass der DGB eine Wiederbelebung des seinerzeit von Lenin für die kommunistischen Parteien entwickelten Organisations- und Führungsprinzips „Demokratischer Zentralismus“ betreibt.

Der DGB und die Islamisierung Deutschlands

Die schleichende Islamisierung Deutschlands und die daraus resultierenden Risiken für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte werden vom DGB nicht einmal ansatzweise thematisiert.

Der DGB übernimmt in allen Fragen rings um das Thema Islam, Islamisierung und muslimische Einwanderung exakt die Positionen des Politischen Establishments. Zahlreiche Stellungnahmen und Verlautbarungen des DGB lesen sich so, als seien sie wörtlich von deren Websites abgeschrieben worden.

DGB 28.10.2011:

„Ohne die türkischstämmigen Bürgerinnen und Bürger wäre unser Land in jeder Hinsicht ärmer“, erklärte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer zum fünfzigsten Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei.

„In jeder Hinsicht ärmer“? Eine Behauptung, die zu beweisen dem DGB außerordentlich schwer fallen dürfte. Zum einen verursacht die muslimische Einwanderung in die Länder West-Europas dramatisch hohe Kosten, die den Nutzen bei weitem übersteigen. Zwei Beispiele:

WELT Online 28.04.2011:

Dänemark rechnet vor, was Ausländer den Staat kosten. Dabei unterschieden die Beamten zwischen „nicht-westlichen“ Zuwanderern, die pro Jahr eine Kostenbelastung von 15,7 Milliarden Kronen ausmachten. Zuwanderer aus westlichen Ländern dagegen würden netto 2,2 Milliarden Kronen in die Staatskasse bringen.

Der Standard.at vom 20.05.2010:

„Immigration kostet Niederlande Milliarden“. Die Einwanderung nichtwestlicher Ausländer kostet die Niederlande nach einer von dem Rechtspopulisten Geert Wilders veranlassten Studie jährlich 7,2 Milliarden Euro.

In Deutschland mit seiner aufgeblähten und kreditfinanzierten muslimischen Integrationsindustrie dürfte sich die Kosten-/Nutzen-Rechnung noch erheblich ungünstiger darstellen. Allein ein Blick auf das Thema Sozialleistungen – die gleichwohl nur einen Teil des Kostenblocks ausmachen – ist ernüchternd:

WELT Online 16.01.2011:

„NRW – Fast ein Viertel der Muslime lebt vom Staat. Aus der Studie ‚Muslimisches Leben in Nordrhein-Westfalen‘ geht hervor, dass sich zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Islamgläubige im bevölkerungsreichsten Bundesland aufhalten. 21,6 Prozent der muslimischen Haushalte leben von Transferleistungen.

Bundesweit sieht es nicht besser aus. tz-online 05.10.2010:

So viel Islam steckt in Deutschland: Wie häufig leben Muslime auf Kosten des Steuerzahlers? Jeder fünfte Zugewanderte lebt in einem Haushalt, wo staatliche Transferleistungen die einzige Einkommensquelle sind.

Zum anderen führt die muslimische Einwanderung zu vielfältigen negativen Konsequenzen bis hin zu Demokratieabbau, Verlust an Meinungsfreiheit und Menschenrechten.

Der DGB thematisiert weder die Frage, was die muslimische Einwanderung kostet – alle Sozialleistungen für die Muslime müssen von den Arbeitnehmern erwirtschaftet werden – noch thematisiert er die zahlreichen negativen Begleiterscheinungen der muslimischen Einwanderung wie Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen, Diskriminierung von Frauen, Migrantenkriminalität. Niemand auf dieser Welt wäre ohne den Islam „ärmer“.

Die schleichende Islamisierung Deutschlands als eine der großen Bedrohungen für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte wird vom DGB vollständig ignoriert.

Sind die Erfahrungen des DGB mit den befreundeten Gewerkschaftsverbänden in den islamischen Ländern so positiv, dass man die Islamisierung Deutschlands gern in Kauf nimmt?


Der DGB – ein Hüter der Demokratie?

Der DGB war stets ein enger Partner der „alten“ SPD. Nicht nur alle DGB-Vorsitzenden waren bzw. sind Mitglieder der SPD, auch große Teile des DGB-Kaders waren oder sind SPD-Mitglieder. Der Zusammenschluss der im Bundestag vertretenen Parteien zum Kartell der Altparteien und die in den zentralen Politikfeldern bestehende weitgehende Deckungsgleichheit der politischen Programme dieses Parteien-Kartells haben dem DGB die alten Feindbilder genommen.

Die politischen Herausforderungen der Neuen Zeit hat der DGB in den letzten zehn Jahren weder identifiziert, geschweige denn zum Anlass genommen, im Interesse seiner Mitglieder und der Verteidigung der Demokratie in diesem Land strategische Positionen zu beziehen oder gar Lösungsansätze zu entwickeln und zu formulieren.

Hat jemand in den letzten zehn Jahren ernsthafte Kritik der Mainstream-Medien oder des Kartells der Parteien an der Politik des DGB wahrgenommen? Natürlich nicht. Warum und weshalb sollten diese auch den DGB kritisieren? Er ist schließlich einer von ihnen.

Der DGB ist ohne Antworten auf die brennenden Fragen der Neuen Zeit.

Wer glaubt ernsthaft, dass der DGB heutiger Prägung die parlamentarische und repräsentative Demokratie gegen alle Angriffe verteidigen wird? Wer glaubt ernsthaft, dass der DGB für den Erhalt von Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenrechten auf die Straße gehen würde?

1. Mai 2012 – Same procedure as every year

Am 1. Mai 2012 werden in der Bundesrepublik Deutschland die sattsam bekannten Rituale ablaufen. Der DGB wird die üblichen Parolen ausgeben: Gerechter Lohn für gute Arbeit, die EU, der Euro und die europäische Integration sind Erfolgsmodelle, Sparen ist der falsche Ansatz, Kampf gegen Rechts, Totschweigen der Themen fehlende Demokratieprozesse, Islamisierung, islamischer Extremismus, Links-Extremismus und Demokratie-Abbau. Die GEZ-Medien und die Mainstreampresse werden wohlwollend und in großer Aufmachung berichten. Same procedure as last year? Same procedure as every year!

Der DGB am 18.04.2012 auf seiner Website zum 1. Mai 2012:

„Gute Arbeit für Europa – Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit“ lautet das diesjährige Motto des DGB zum Tag der Arbeit. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sagen Ja zur europäischen Integration.

Es darf bezweifelt werden, dass Gewerkschaftsvertreter aus Griechenland oder Spanien als Referenten zu diesen Themen eingeladen wurden.

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer, unter dessen Ägide der DGB das medizinische Wunder vollbracht hat, in politischer Hinsicht bereits zu Lebzeiten in das Stadium der Mumifizierung einzutreten, spricht dieses Jahr auf der zentralen Mai-Kundgebung in Stuttgart.

Im Vorjahr nahmen an den bundesweiten DGB-Veranstaltungen zum 1. Mai laut DGB-Angaben mehr als 400.000 Personen teil, davon 4.000 bei der zentralen Veranstaltung in Kassel.

Die Teilnehmerzahlen – seit Jahren rückläufig – könnten deutlich höher sein. Zahlreiche Gewerkschaftsmitglieder sind jedoch traditionell am 1. Mai eines jeden Jahres verhindert. Dienstlich verhindert.

Wie in jedem Jahr, werden auch am 1. Mai 2012 wieder gewalttätige Links-Extremisten, die von den Altparteien und den Mainstreammedien vielfach verharmlosend als „Linke Szene“ „Aktivisten“ „Demonstranten“ oder gar – wie z.B. in Aarhus / Dänemark – als „Gegendemonstranten“ bezeichnet werden, in Berlin und anderen Großstädten Chaos und Terror verbreiten und den Polizeibeamten, die vielfach Gewerkschaftsmitglieder sind, Straßenschlachten liefern. Allein in Berlin dürfte die Anzahl der Einsatz-Polizisten zur Abwehr des Links-Extremismus deutlich größer sein als die Anzahl der Teilnehmer an der zentralen DGB-Veranstaltung in Stuttgart.

Der Berliner Kurier zitiert am 14.04.2012 den Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft im Beamtenbund, Bodo Pfalzgraf, zum Thema 1. Mai 2012 mit den Worten:

„25 Jahre Gewalt in Berlin sind für niemanden ein Grund zum Feiern. Wir werden in ausreichender Zahl für Sicherheit sorgen. 7000 Polizisten sollen bereit stehen. Die linke Szene will dem neuen CDU-Innensenator Frank Henkel das Leben so schwer wie möglich machen“.

Wie reagiert der DGB auf diesen Links-Terror? Im DGB-Aufruf zum 1. Mai 2012 heißt es:

„Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität und kein Ort für alte und neue Nazis“.

Sind mit den „neuen Nazis“ diejenigen gemeint, die auch in diesem Jahr am 1. Mai den bundesweiten Einsatz von zehntausenden Polizeibeamten erfordern?

Deutscher Gewerkschaftsbund, zahlreiche Demokraten und Freiheitsliebende in diesem Land rufen dir am 1. Mai 2012 zu:

Deutscher Gewerkschaftsbund – Wo bist du?

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67 KOMMENTARE

  1. Die Sprache des DGB, mit der man mutmaßlich die „Menschen“ „abholen“ will, ist grausam schlicht, um es höflich zu sagen.
    Sie paßt zur BUNTEN Republik.

    Erträgt man einma das infantile „gute Arbeit“ und sieht großzügig darüber hinweg: Was bitte hat der DEUTSCHE Gewerkschaftsbund eigentlich mit „Europa“ zu tun?
    Wobei mit „Europa“ sicherlich nicht die ehemaligen Demokratien in Deutschland Frankreich, England oder Polen usw. gemeint sind, sondern mit Sicherheit die EU-Diktatur, die immer wieder propagandistisch mit Europa gleichgesetzt wird, wiewohl sie durch die geplante Flutung Europas mit Mohammedanern die europäischen Staaten und Demokratien zerstört.

  2. Gute Fragen! Diese habe ich mir letztes Jahr auch gestellt und meinem für mich zuständigen Gewerkschaftssekretär gefragt, wann denn endlich meine Gewerkschaft mal wieder Politik für Ihre Mitglieder machen würde.
    Die Antwort habe ich gar nicht erst abgewartet, das Schreiben war gleichzeitig meine Kündigung! Was anderes verstehen die nicht. Denen müssen die Mitglieder in Scharen davon laufen.

  3. Gewerkschaften sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

    Irgendwie scheint jede größere Organisation irgendwann von gewissen Leuten verreinnahmt zu werden, die als erstes einmal alle auf „gegen rechts“ trimmen. Und keiner traut sich, zu widersprechen.

    „gegen rechts“ läuft letztendlich immer darauf hinaus, nicht gegen Zuwanderung sein zu dürfen. Genau das, was die Industrie haben will.

  4. Also ich liebe PI für solche Informationen. Oder wie es die Gutmenschen zu sagen pflegen: „für die Infos.“
    Sempre PI.

  5. „Ohne die türkischstämmigen Bürgerinnen und Bürger wäre unser Land in jeder Hinsicht ärmer“, erklärte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer zum fünfzigsten Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei.

    Er meinte bestimmt nicht ärmer sondern – sicherer oder reicher.

    Die Gewerkschaften verwalten sich auch nur noch selber. Die Löhne sinken seit Jahren und sie machen nichts. Die H4 werden immer mehr und sie machen nichts. Die Aufstocker werden immer mehr und die Gewerkschaften machen nichts. Generalstreiks wie in anderen Ländern trauen sie sich auch nicht. Sind zu tief in der Partei SPD verstrickt.
    Also wozu noch Verdi?

    Das können die firmeneigenen Betriebsräte genauso und kosten weniger..

    Aber die Verdibosse fassen fette Gehälter ab.. (Aus Beiträgen) Das geht immer…

    Verdi Nein Danke!

  6. Gewerkschaften ? Diesen verlogenen Sch…laden habe ich schon ewig gekündigt. Und von wegen „für den kleinen Arbeitnehmer da….“
    NUR und NUR für die grossen Betriebe da mit denen dann aber irgendwelche Hausverträge gemacht werden und die in der Zulieferindustrie in die Röhre gucken dürfen und dann noch gedrückt werden.
    Oder wenn ich schon v.e.r.d.i. höre kriege ich so einen Hals , für den unproduktiven Teil der Bevölkerung werden exorbitante Lohnerhöhungen durch gesetzt das die wirklichen Leistungsträger , der jenige der das Made in Germany jeden Tag herstellt mit noch mehr Steuern geknechtet wird.
    Von den schmarotzenden Gerwerkschaftsbonzen und Betriebsräten auf Puffurlaub oder Faulenzerveranstaltung „Seminar“ und „Fortbildung“ ganz zu schweigen. Geht man auf ein Amt sind mindestens 90% immer endweder Urlaub , Krank oder Gewerkschaftliche Fortbildung. Mit anderen Worten auf Erhohlungsurlaub an der Ostsee mit einer Stunde ins Gehirn sch…. lassen am Tag.
    Gewerkschaft ? Ein Prozent von jeder Mark dieser Betrag ist für den Ar….

  7. Woran liegt es, dass Linkradikale trotz der beeindruckenden Mord-Bilanz eines Stalin oder Mao nicht als ähnlich gefährlich wie Rechtsradikale angesehen werden?

    Linksradikale schaffen es immer wieder, sich selbst und auch die meisten anderen davon zu überzeugen, dass ihre Utopie eine ganz andere wäre als jene, die sich in der realen Welt bereits verwirklicht haben.

    Ob dies nur an der besseren Propaganda der linken Intelligenzija liegt?

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/04/27/linke-utopie-und-rechte-realitat/

  8. Der DGB scheint ja noch viel kaputter zu sein als man ohnehin vermutete. Danke für diesen erhellenden Artikel.

  9. Gute Arbeit für Europa

    Nee, lieber DGB – mit einer derartigen Losung schneidet Ihr Euch ins eigene Fleisch. Der deutsche Arbeitnehmer hat die Nase gestrichen voll vom arbeiten und den Abgaben für Europa.

  10. Der DGB stellt die Lautsprecherwagen für die Antifa zur Verfügung.
    Soviel zur politischen Kompetenz.

  11. Erstaunlicherweise ist dies jedoch nicht der Fall. Der DGB ist in der politischen Landschaft in den letzten zehn Jahren kaum mehr wahrnehmbar.

    Der DGB ist ein in verklebter Klumpen mit der SPD. Ungeniert machen die Werbung füreinander und spielen sich als Wohltäter für den Arbeitnehmer auf. Die Rundfunkräte machen das Spiel auch noch mit und betreiben Meinungsmache wie die Bild in ihren schlimmsten Zeiten, nur mit einer intellektuellen Fassade.

  12. 9 Thomas
    Sowie die Worte: „antikapitalischer Kampf“ fallen, ist die Welt in diesem Land in Ordnung.

  13. Das haben mir meine alten SPD Parteigenossen immer übel genommen, als ich bei Wahlen, auf die obligatorische Frage, welcher Gewerkschaft ich angehöre, ich immer mit Überzeugung verneinte. Am Anfang wurde noch nachgefragt, später dann auch nicht mehr. Ich war diesbezüglich wohl ein hoffnungsloser Fall.

  14. Möge der Autor die feministischen Thesen nicht so unbedacht wiedergeben. Es sind nicht nur Frauen die durch Arbeitslosigkeit, prekäre Arbeit und Hartz 4 keine ausreichenden Rentenansprüche erwerben.
    Auch der Feminismus dient der Lohndrückerei. Und dieser wird natürlich auch vom DGB weiter gefördert.

  15. Die deutschen Gewerkschaften – Handlanger der Mächtigen

    Wie berichtet, hatte das Bündnis „Bottrop gegen Rechts“ zu der Demonstration aufgerufen. Es hatte sich auf Initiative von Mitgliedern der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie gebildet

    http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/hunderte-protestieren-gegen-rechtsextreme-splittergruppe-pro-nrw-id6609604.html

    Auch in der „DDR“ gab es „Gewerkschaften“, die genauso linientreu zum Regime waren und die die herrschende Ideologie ebenso nachplapperten wie heute der DGB.

    Auf solche „Gewerkschaften“ kann ich verzichten!

  16. o t

    Neues aus der Gagarepublik Krankistan…..

    Das in die Jahre gekommene „Humanist_innen“- Groupie und ehemalige nordelbische Bischöfin Maria Jepsen, bezeichnet Schwule Pastoren als gute Vorbilder für Jugendliche: 👿

    Maria Jepsen: Schwule Pastoren sind gute Vorbilder für Jugendliche

    „LUDWIGSBURG. Auch homosexuelle Pastoren könnten gute Vorbilder für Jugendliche sein, wenn sie ihr Leben verantwortlich führen. Das sagte die ehemalige nordelbische Bischöfin Maria Jepsen auf einer Tagung des Instituts für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.
    Die 67jährige Theologin forderte die evangelische Kirche auf, sich deutlicher für die gesellschaftliche Anerkennung von homosexuellen Beziehungen zu engagieren. Ihrer Ansicht nach sollte die Kirche vor allem solchen Homosexuellen helfen, die in einer Partnerschaft leben wollen und für die Treue, Verläßlichkeit und Liebe wichtig sind. In vielen Gemeinden gebe es schwule Pastoren, ohne daß dies jemanden störe. Ihnen biete die Hamburger Kirche Segnungsgottesdienste an….“

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M54f7aeceb6d.0.html :mrgreen:

  17. aber wehe man ist nicht mitglied.dann ist es als sein man ein feind…

    aber das ist sozialismus…………….

  18. Gerade haben Berliner Richter die Harz-IV-Sätze für Verfassungswidrig erklärt, weil man davon nicht leben kann.

    Dieses Urteil dürfte Millionen Billig-Jobber und Rentner einschließen, deren Einkommen nur wenige Euro über Harz-IV liegt.

    Die Regierung feiert die steigende Beschäftigung, aber in Wahrheit befindet sich Deutschland in einer verhängnisvollen Billig-Lohn-Falle, einer Art Lohn-Deflation.

    Wie beim Euro hat man sich auf bei den Löhnen in eine schier aussichtslose Lage manövriert, die das für das Land noch weit gefährlichere Folgen haben dürfte als Euro-Krise und Staatsverschuldung.

    Man hat eigentlich seit Jahrzehnten alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte.

    Erst holte Millionen unqualifizierte Arbeiter aus der Türkei, auch dann noch, als es längst keinen Bedarf und keine Jobs mehr für sie gab.

    Dann sollten Billig-Jobs im Dienstleistungsbereich die wegfallenden gutbezahlten Industriearbeitsplätze ersetzen, Dabei erwies sich die hochbejubelte Dienstleistungsgesellschaft, die Millionen hochbezahlter Jobs für gut ausgebildete Fachkräfte schaffen sollte, als der größte Flopp der Wirtschaftsgeschichte. Statt hochbezahlter Jobs gabs nur Millionen unbezahlter Praktikumsstellen und Billig-Jobs, von denen kaum einer leben kann.

    Und schließlich flüchtete man in die Einheitswährung Euro, nachdem die Währungsunion Ecu sich als völliger Fehlschlag erwiesen hatte.

    Explodierende Staatsverschuldung, eine Währung am Rande des Zusammenbruchs und ständig sinkende Löhne.

    Die Abschiebung von arbeitslosen Arabern, Türken und Afrikanern als Anfang einer Lösung würde sich rein fiskalisch anbieten, aber das Problem ist, dass es sich inzwischen um ein Problem in der Größenordung von 15 bis 20 Millionen Menschen handeln dürfte.

    Jährlich kommen rund eine halbe Million weitere legale und illegale Migranten aus diesen Ländern hinzu und wir schaffen es gegenwärtig nur eine Minderheit von ihnen je wieder loszuwerden.

    Das kann eigentlich nicht verwundern, haben sich doch unsere Regierungen geeinigt, man wolle sogar noch weitere 50 Millionen Araber und Afrikaner nach Europa holen, weil man die angeblich unbedingt braucht.

    Der DGB sagt wohl einfach deshalb nichts mehr, weil der Karren so tief im Dreck steckt, dass in Wahrheit keiner mehr die geringste Ahnung hat, wie man ihn dort jemals wieder herausbekommen könnte.

  19. #21 WahrerSozialDemokrat (01. Mai 2012 01:32)
    #19 7berjer (01. Mai 2012 01:18)

    Wenn das der Kewil liest…
    ———————————————————-

    Na woll’n wir doch hoffen ! 😉

  20. Gut herausgearbeitet.
    Überhaupt ein sinnvoller Ansatz, mal die Positionen einzelner Organisationen zur Islamisierung u. Co. aufzuarbeiten……

  21. Solange die Gewerkschaften keine Gewinnbeteiligungen, stattdessen vom wirtschaftlichen Erfolg unabhängige Lohne fordern, sind sie für mich nicht seriös.

    Viel in der Lohntüte, wenn auch die Chefs und die Firma gut verdienen und weniger, wenn es der Firma und den Chefs schlecht geht.

    Alles andere ist Griechenland, implementiert in die „unfreie“ Marktwirtschaft.

  22. #8 raymond a

    Woran liegt es, dass Linkradikale trotz der beeindruckenden Mord-Bilanz eines Stalin oder Mao nicht als ähnlich gefährlich wie Rechtsradikale angesehen werden?

    Ich nehme mal an:
    1. Vertuschung der Verbrechen der obengenannten
    2. Propagandistische Umbenennung der linksextremistischen NationalSOZIALISTEN zu Rechtsextremisten.

    Vor allem auf Umstand 2 sollte man ruhig mal öfters hinweisen.

  23. Ein guter Artikel.
    Bitte mehr davon. PI soll sich mehr mit ökonomischen und sozialen Themen beschäftigen.

    Was die Gewerkschaften anbelangt.
    Eine gute Frage ist natürlich, warum sich die Gewerkschaften nicht mehr um den deutschen Arbeitnehmer kümmern.

    Offensichtlich wurde die Führung der Gewerkschaften (genauso wie der SPD) von der Wirtschaft übernommen. Das muss nicht unbedingt mit Geld geschehen – es gibt Hunderte andere Möglichkeiten Einfluss zu nehmen. Wie man in der Praxis Gewerkschaftsbosse bearbeitet, hat eindrucksvoll der Prozess von Peter Hartz (VW-Personalchef) gezeigt.

    http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/00019/135699v1_jpg_19778a.jpg

    In der Folge trugen die Gewerkschaften die von der Rot-Grün beschlossenen Hartz-Reformen mit, die die soziale Marktwirtschaft abgeschafft haben. Alle daraus resultirenden Schweinereien (Reallohnverlust, der größte Niedriglohnsektor Europas, prekäre Arbeitsverhältnisse, Leiharbeit usw.) tolerieren sie. Sie tolerieren auch die Einwanderung in den Arbeitsmarkt, die den wachsenden Druck auf Arbeitnehmer und Lohndumping erzeugt.

    Zurzeit hat der deutsche Arbeitnehmer (geschweige von Arbeitslosen) keine echten Vertreter mehr.
    DAS IST EINE RIESENCHANCE FÜR DIE NEUEN KONSERVATIVEN.

  24. #19 7berjer (01. Mai 2012 01:18)

    Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.

    Thomas Müntzer, wo bist du, wenn man dich braucht?

  25. interessant ist das die DGB nicht die arbeitnehmer (handwerker usw aufgreift). Da eigentlich der lohn kaum steigt (durch inflation sogar jedes jahr um ca 2% sinkt) hat das Handwerk in den Letzen jahren ein verlust von ca 40% solche zahlen traut sich aber andscheinen garkeiner in den Mund zu nehmen. Die letzen gehaltserhöhungen (real) waren ca vor 10-15 jahren.

    Somit muss man sagen 1 * 0,98*0,09*0,98und das 15 mal und manche werden doof kucken wenn sie das in den Taschenrechner eingeben. DAzu kommt noch der wertverlust vom Euro usw.

    Leider ist das Handwerk die untereste instanz und fast sogar die Herausfordernste da sie sich das Geld von Menschen holt und nicht von Leute die Geld haben. Es ist etwas skurios da man im Handwerk noch nicht zur untersten schicht gehöhrt obwohl dazu auch niemer viel gehöhrt. Wenn man bedenkt das die Armutsgrenze bei einen Nettoeinkommen von ca 1.000 Euro liegt weiß man was los ist.

  26. Die Gewerkschaft von heute, ist identisch mit der,der DDR. Ein Propagandaorgan der Herrschenden. Ich wollte in der Sozialen Marktwirtschaft leben,wo Bildung und Leistung zählen.Und wo lebe ich, im Sozialismus. Und wer hat die Macht, eine Stasifrau !
    Deutschland ist ein Irrenhaus, das Land der Bekloppten !!

  27. Mir hat ein Arzt aus einer deutschen Großstadt erzählt, daß ihm ein Patient und Gewerkschaftsoberer mal im Vertrauen sagte, daß ihm die Arbeiter doch völlig schnuppte seien, Hauptsche, er habe seinen gut dotierten Posten.

  28. #28 Stefan Cel Mare (01. Mai 2012 03:02)
    #19 7berjer (01. Mai 2012 01:18)

    Institut für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.

    Thomas Müntzer, wo bist du, wenn man dich braucht?
    ———————————————————–

    Da würde man sich doch manchmal wünschen, es hätte noch einer ’ne Nilpferdpeitsche zur Hand. Oder eine Mistgabel….. 😆

  29. Übrigens, nicht nur beim DGB sucht man vergebens unter „Linksextremismus“ was zu finden. Das selbe Spiel findet sich auch in der evangelischen Kirche (EKD) und dem EZW, der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen.
    Das ist also „Konsens unter Demokraten“.

  30. Die Gewerkschaften gehören zum politischen Establishment und kämpfen damit gegen die Interessen der Arbeitnehmer. Als kleines Beispiel von vielen möchte ich das EEG erwähnen. Es ist das unsozialste Gesetz, das je in der BRD geschaffen wurde. Und die Gewerkschaften finden es offensichtlich gut.

  31. #35 dw-seneca (01. Mai 2012 07:48)

    Die Gewerkschaften gehören zum politischen Establishment und kämpfen damit gegen die Interessen der Arbeitnehmer.

    Wie zum Beispiel die Gewerkschaft VER.DI, die lautstark das Leistungsschutzrecht propagiert und sich damit auf die Seite der Contentindustrie stellt und einer weitgehenden Kontrolle des Internets das Wort redet.

    In Frankreich gehört z.B. die CGT (franz. Gewerkschaft) zu den engagiertesten Befürwortern der Kernenergie und ein Francoiy Holland wird alles mögliche tun… aber nicht aus der Kernenergie aussteigen.

  32. Es ist immer dasselbe: die Revolution frisst ihre Kinder. Wie konnte es kommen dass der DGB seinen Mitgliedern schadet? Wie konnte es kommen, dass die DDR ihre Bürger eingesperrt hat? Wie konnte es kommen, dass Stalin seine eigenen Kommunisten reihenmweise umgebracht hat (übrigens: dieser Schugaschwili hat mehr Kommunisten verfolgt und gemordet als ein gewisser Schickelgruber). Und dennoch: die Lemminge laufen den Sirenentönen der großen Verführer wieder und wieder hinterher. Sie kapieren es nicht, sie kapieren es nicht, sie kapieren es nicht!

  33. Getragen und finanziert von denjenigen Menschen, die die Innovations-, Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie auf den Weltmärkten Tag für Tag aufs Neue unter Beweis stellen und die den Wohlstand in diesem Land überhaupt erst ermöglichen: Den Arbeitnehmern.

    Paßt sehr gut in den Mainstream, diese Aussage. Aber wer die Worte einmal genauer ansieht, stellt fest, wie falsch diese Aussage ist:

    Arbeitgeber auf der einen, Arbeitnehmer auf der anderen Seite.

    Komischer Weise werden sowohl in Absurdistan wie in der EUdSSR immer die angegriffen, die geben, die gehätschelt, die nehmen. Wie der Deutsche Gammler Bund und andere Teile der Obrigkeit.

    Bei allem unbestrittenen Fleiß eines Teils der Arbeitnehmerschaft, was brächten ihnen Innovationsbereitschaft pp. ohne das Kapital der Arbeitgeber? Nichts, das ist die bittere Realität.

  34. Apropo Gewerkschaft und Arbeitnehmer: wie wird sich denn der Herr Bsirske zum ersten Mai über das äußern, was er bei den Arbeitnehmern von Schlecker angerichtet hat? Wird er das als Erfolg verkaufen? Wird er sich Asche aufs Haupt streuen? Was macht er, wenn sich im Publikum ein paar Schleckeraner befinden…?

    Gewerkschaften, die waren mal in den Anfangsjahren nötig. Damals, als sie für AN was rausgeholt haben. In den 20er Jahren. Seitdem ist Schluss. Heutzutage zum Streik aufrufen, wohl wissend, dass damit der Kumpel dem Kumpel schaden wird, ach, scheiß auf Solidarität, Hauptsache in meiner Tasche klingelt das Geld. Und das gleiche Recht für Arbeitgeber? Was, wenn „Atlas shrugs?“ Aber da geht das Geplärre los, wie unsozial, Autobahn, Riefenstahl…

  35. Die Gewerkschaften sind dafür da, als Tarifpartner die Arbeitnehmer zu vertreten und dafür zu sorgen, den erwirtschafteten Mehrwert gerecht zwischen dem Kapital und den abhängig Beschäftigten per Tarifabschluss sicher zu stellen!

    Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

    Leider mischen sich die Gewerkschaften aber auch in die Gesellschafts- und Wirtschaftpolitik ein und werden dort Kontraproduktiv zum Schaden von Arbeitnehmern!

    Beispiele (nur Schwerpunkte):

    1.
    Wirtschaftspolitik

    Die Gewerkschaften mischen sich häufig in die betriebswirtschaftlichen Belange von Firmen ein, ohne ausreichend dafür ausgebildet zu sein.

    Die Gewerkschaften fordern Mindestlöhne für Branchen in einer Höhe, die diese nicht bezahlen können und deshalb infolge Wettbewerbsverlustes zur Arbeitlosigkeit für viele Arbeitnehmer führen.

    2.
    Gesellschaftspolitik

    a) Zuwanderung

    Durch unkontrollierte Zuwanderung wird den Arbeitnehmern ihr Anteil an der Wirtschaftsleistung infolge der Steuerbelastung wieder abgeknöpft!

    b) Parteinahme für sozialistische Parteien

    Mit der Parteinahme für sozialistische Parteien tragen die Gewerkschaften mit dazu bei, die oftmals kostenträchtigen Fehlentscheidungen in der Innen- und Außenpolitik mit der Folge eines erhöhten Steuermittelbedarfes ebenfalls die Arbeitnehmerschaft zu belasten!

    In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass die Gewerkschaften sich nicht an das Verbot der Parteiwerbung in den Betrieben halten!

    Die Gewerkschaften sollten sich deshalb aus der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik heraushalten und sich auf die Tarifpolitik konzentrieren!

    Für die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik sind die Fachleute aus dem Mangament der Unternehmen und die politischen Parteien zuständig!

  36. Wer die gestrige Diskussionsrunde mit Hannelore Kraft und Norbert Röttgen im Fernsehen verfolgt hat, weiß warum die Gewerkschaften keinen nennenswerten Einfluss mehr so wie früher haben. Denn Herr Röttgen redete sich bei der Frage um einen einheitlichen Mindestlohn damit raus, daß dies eine Angelegenheit der Tarifpartner sei. Wer weiß, wie z.B. die so genannte Christliche Gewerkschaft, eine tolle Erfindung der Arbeitgeber, Tarifabschlüsse zu Ungunsten der Arbeitnehmer getätigt hat, kann genau erkennen wie weit unsere Gewerkschaften schon „entmachtet“ sind. Wie sonst ist es möglich, daß ein Herr Röttgen so frech in aller Öffentlichkeit die Unwahrheit sagen kann.
    Um es mal übertrieben zu sagen: Langsam beschleicht mich der Gedanke, Wirtschaft und die ihr inzwischen hörige Politik wollen in ganz Europa die „Sklaverei“ wieder einführen, wobei die südeuropäischen Länder erstmal als Testgebiet fungieren sollen(Siehe die neuesten Gesetzesvorhaben in Spanien).
    Die große Frage ist, sind die Gewerkschaften eigentlich noch zu retten?

  37. Vor zehn (!) Jahen schon schrieb ich (zwei kleine Modifizierungen nahm ich im Laufe der Zeit vor):

    Das schöne Geld der Arbeitswelt

    Der DGB, die Tradition und die große Pleite

    „Wir wollen die Arbeitswelt humanisieren“ tönten die Gewerkschaften. „Wir wollen mehr Lohn“, schreit die Belegschaft. Die Mitgliederzahlen sinken. Widerspruch in der zunehmend durchorganisierten Arbeitswelt wäre wünschenswert – debattiert wird jedoch wohl kalkuliert an der Oberfläche mit Stimmungen und dem alten Bart, den viele der Agierenden zur Schau und spazieren tragen, denn -…

    Es wird der Status Quo zementiert; notwendige Veränderungen – möglich und sinnvoll – durch Geldzahlungen befriedet. Eine Diskussion darüber findet nicht statt! Paul Lafargues Müßiggang – abzüglich idealistischer Schwärmereien – wird unter den Proletariern verachtet. Wenn er stattfindet, dann als billiges Spektakel, als simple Belustigung, gedacht und bemessen wird dabei: Nichts!

    Man nimmt sie hin, die Hatz, die Einfalt des tagtäglichen Einerleis, auch Stumpfheit, welche durch immergleiche Handlungen, die schöpferischen unter den Menschenmaschinen, fast bis in den Wahnsinn treibt. Unterordnung herrscht vor, weil Fragen stören; Initiativen Einzelner werden skeptisch beäugt, da sie eine Autoritätsverschiebung darstellen; Misstrauen wird gesät, weil es zur Differenzierung der Belegschaft beiträgt.

    Der Laden brummt. Die Lautsprecher dröhnen. Sie blöken unentwegt das Lied im Stil der Pressmusike. Der Rhythmus klebt im Raum. Er sickert in die Gemüter. Hier und dort strömt Duft aus einem Plastikgehäuse. Tag für Tag, Stunde für Stunde, – Pausen werden nervös abgesessen. „Für den Lärm muss es 10 Cent Zuschlag in der Stunde geben“, poltert der Betriebsrat. Alle nicken. Guter Mann, der schonungslos sagt, was Sache ist. Sie klopfen ihm auf die Schulter. Die Wiederwahl ist ihm sicher. Seine Schritte werden länger und breiter.

    Es wird gehn. Das billige Glück, der breiteste Fernseher, die funktionellste Uhr, die Anlage mit noch dunkleren Bässen (für noch mehr nichts sagende Töne als je zuvor), das Auto mit allen Schikanen. Hat man es nicht, heißt man das Armut. Um nicht arm zu sein, werden die Rahmenbedingungen jeden Morgen taxiert und verschämt begrüßt. Sonne fehlt sowieso.

    Früher war alles besser. Die Bergmannskappelle spielte so schön. Jawoll, da wurde im Pütt malocht (Staublunge ab 45 garantiert), vor dem Hochofen um die Wette geglüht, mit heißer Schlacke getanzt, Plaste und Elaste durch die Nasen direkt ins Hirn gesogen. An diese Tradition erinnert man sich, schwelgt, beschwört – es hat das kleine Häuschen gebracht. Die Enkelkinder können nicht stotterfrei „Bilderbuchwetter“ sagen. Und bemerkt jemand doch mal: „Boah Mutter, was ist das schön warm“, sagt die: „Dir macht der neue Holocaust wohl Spaß, was, du Ignorant!?“

    Die Arbeiterbewegung findet nicht statt. Sie hockt auf dem Campingplatz und schmort Würste, große Würste; sie klopft sich auf die breiten Schenkel, im Schunkel-Takt; sie hört die Lieder der „Geschwister Weißwäscher“; sie liest manchmal, die Frauen das „Bunte Blatt“ und die Männer jetzt auch ein Buch: „Die Dieter Bohlen-Biographie“ – dann diskutiert man bis spät in die Nacht, ob Naddel es mehr bringt als Verona. Geprügelt wird selten. Die Frauen werden nicht angesehn. Ihre übel riechenden Hunde fressen die Reste.

  38. Ansonsten geht der Eingangstext partiell ins Leere: In der Tat ist die Frage des Mindestlohnes eine Sache der Tarifpartner. Die 400 Euro Jobs sind oft eine gute Sache, weil die „Nebenarbeiten“ leichter machen. Vor allem aber: die Menschen haben genug Geld, ihre Bedürfnisse aber steigen und steigen!

  39. Während der Operation „Cast lead“ der IDF gingen hierzulande die üblichen Truppen aus Antifa und Hartz IV-MohammedanerInnen auf die Straße um gegen die Juden zu demonstrieren.

    Aus einem roten Megaphon mit DGB-Aufkleber schrien Hartz IV-MohammedanerInnen: „Israel, Judenstaat, Menschrechte, hahah!“

    DGB als antisemitischer Handlanger!

    Warum nicht die DGB-Ehrenmitgliedschaft für Horst Wessel oder Heinrich Himmler?

  40. Vielen Dank für diesen fundierten und ausführlichen Artikel. Tatsächlich haben die Gewerkschaften in weitreichender Hinsicht versagt. Sie haben nicht nur die Entwicklungen unter Schröder vollständig verschlafen, sondern sind selbst zu einer Gefährdung insoweit verkommen, als daß sie sich dem linksextremen Spektrum spätestens seit 1989 weit geöffnet haben. Was zu beklagen ist, ist also deren politische Einseitigkeit, der Mißbrauch von Mitgliedern und deren Beiträgen für höchst einseitige und fragwürdige Ziele, die unter dem Kürzel des so genannten „Kampfes gegen Rechts“ zuungunsten des eigenen Volkes zusammenzufassen sind. Gewerkschaft muß sich wieder allein ihrer Kernkompetenz widmen, und das sind die Rechte von Arbeitnehmern und tatsächlich Arbeitssuchenden. Oft werden allerdings auch Probleme mit Geldforderungen „gelöst“, die mit Geld nicht zu lösen sind. Hier muß ein Umdenken stattfinden.

    Meine Losung zum ersten Mai, würde man eine solche von mir erwarten, wäre also: Heraus aus dem politischen Mißbrauch!

  41. #38 Ausgewanderter (01. Mai 2012 08:11)

    Bei allem unbestrittenen Fleiß eines Teils der Arbeitnehmerschaft, was brächten ihnen Innovationsbereitschaft pp. ohne das Kapital der Arbeitgeber? Nichts, das ist die bittere Realität.
    ————————-

    Sehe ich genau andersherum. Geld ist nicht der Mangelfaktor, wie ja gerade bei den Rettungsschirmen in abenteuerlichen Größenordnungen eindrucksvoll bewiesen wird

    Gebe mir eine marktfähige innovative Idee, ein Produkt etc, und die Finanzierung ist ein Klacks. Garantiert !

  42. #47 doardi (01. Mai 2012 10:06)
    #38 Ausgewanderter (01. Mai 2012 08:11)
    …, was brächten ihnen Innovationsbereitschaft pp. ohne das Kapital der Arbeitgeber? Nichts, das ist die bittere Realität.
    ————————-
    Sehe ich genau andersherum.

    Gebe mir eine marktfähige innovative Idee, ein Produkt etc, und die Finanzierung ist ein Klacks. Garantiert !
    —————————————-

    Zum Wohlstand Einzelner und auch der Massen gehören in einer freien und marktwirtschaftlich orientierten Gesellschaft „Kapitalisten“ und Arbeitnehmer!

    Je nach Fähigkeit können Arbeitnehmer auch mehr als viele „Kaptalisten“ verdienen, wie das Beispiel Winterkorn/VW mit seinem Jahreseinkommen von über 17 Millionen € in 2011 eindrucksvoll beweist!
    Die Einkommen und mit ihm der „Wohlstand“ überschneiden sich häufig bei Unternehmern und Arbeitnehmern, je nachdem, wie viel ihre Leistung in der Gesellschaft Wert ist!

    Unsere Gesellschaft ist plural und jeder sollte sich mit seiner Leistungsbereitschaft, seinem Können, seiner Qualifikation und auch seiner Risikobereitschaft für sich und die Gesellschaft einbringen.

    Wenn es dabei gerecht zu geht, haben alle gemäß ihres Beitrages einen gewissen Wohlstand zu erwarten!

    Wer nichts leistet und sich in der Leistungsgesellschaft nicht wohl fühlt, indem er z. B. „aussteigt“, darf – wenn überhaupt – auch nur geringe Sozialleistungen erwarten, weil er dann zu Lasten Anderer lebt!

    Ausländer, die sich bei uns nur zum Zweck der Plünderung unserer Sozialsysteme hier einnisten, sollten schleunigst wieder verschwinden!

    Diese einfachen Spielregeln haben Sozen, Grüne und Kommunisten offensichtlich nicht kapiert.

    Die wollen ständig an das Geld Anderer ohne adäquate Leistungsbereitschaft.

    Meistens entsteht in Deutschland nur deshalb Zoff, dass viele Leute glauben, ihre Leistung wäre mehr Wert, als die Anderer.

    Wenn man dann genau analysiert, stellt man schnell fest, dass dieses nicht so ist.

    Grundsätzlich haben die Leistungsschwachen weniger Wohlstand als die Leistungsstarken verdient und umgekehrt!

    Und das ist auch gut so!

    Auch wenn Sozen, Kommunisten und Grüne das so nicht wahrhaben wollen!

  43. #48 Wilhelmine (01. Mai 2012 10:40)
    Leute, Deutschland geht es gar nicht so gut wie Ihr meint!
    Wahrheit – Unsere Regierung verheimlicht FÜNF Billionen EURO Schulden und
    macht neue Schulden um die Schulden fremder Länder wie Griechenland zu zahlen!
    —————————————–

    Und weil das so ist, kommt der Euro-Kollaps immer näher!

    Danach das notwendige reinigende Gewitter!

  44. Vielen Dank für diesen Artikel! Es fällt einem schon gar nicht mehr auf, wer eigentlich für bestimmte Themen zuständig sein will, und dabei doch nur den Mainstream-Einheitsbrei vertritt. Gute Arbeit!

  45. 2011 mussten Arbeitnehmer so viele Abgaben an Staat und Sozialkassen zahlen wie noch nie zuvor. Im vergangenen Jahr stiegen die Abzüge durch Lohnsteuer und Beiträge an die Sozialkassen so stark wie seit 16 Jahren nicht mehr. Zugleich hatten Arbeitnehmer im Schnitt 2011 weniger im Portemonnaie als noch 2010, da die Netto-Reallöhne im Schnitt leicht sanken.

    da haben wir des Pudels Kern erreicht: die sogenannten „Arbeitnehmervertreter“ werden solange die Interessen der Arbeitnehmer mit Füßen treten, solange Linksextremisten von den Gewerkschaften noch geduldet werden, die wiederum bewirken, dass die sogenannten „Arbeitnehmervertreter“ nicht gegen den Staat streiken, der die Hauptursache für Ausbeutung und Arbeitslosigkeit der Werktätigen ist.

  46. Ich bin genau deshalb aus der Gewerkschaft schon längst ausgetreten, gleichwohl ich eine starke Arbeitnehmervertretung für wichtig erachte. Aber das ist die Gewerkschaft längst nicht mehr – eine Arbeitnehmervertretung. Habe ich in die Begründung auch reingeschrieben, das die sich um alle kümmern, Asylannten, Ausländer, Hartz4, Europa usw., bloß nicht um meine Interessen, die des Beitragszahlers.
    Und das müßten eben alle machen, denn Ausländer, Hartz4 und Asylannten zahlen denen keine Beiträge, und ruckzuck wären die wieder auf dem Boden der Realität.
    Gleiches bei den Parteien, solange CDUCSUFDPSPDG… FreieWähler, gar Piraten, gewählt werden, änder sich NULL.
    Ein konservativer, leistungsbereiter, eigenverantwortlicher, ehrlicher, bürgerliche und mit gesundem Menschenverstand gesegneter Mensch, heutzutage also „rechtsextrem“, wählt rechts, MUß rechts wählen, sonst ist es aus mit seinen Lebensgrundlagen, verteilt in alle Welt an alle. Übrigens, letzteres ist ja das Grundprinzip der Piraten.
    Eine armselige Gesellschaft, die ernsthaft sowas zur politischen Vertretung wählt.

  47. #47 doardi (01. Mai 2012 10:06)

    Sehe ich genau andersherum. Geld ist nicht der Mangelfaktor, wie ja gerade bei den Rettungsschirmen in abenteuerlichen Größenordnungen eindrucksvoll bewiesen wird

    Gebe mir eine marktfähige innovative Idee, ein Produkt etc, und die Finanzierung ist ein Klacks. Garantiert !

    Klar, Sozialist durch und durch!

    Ein Arbeitgeber geht auch ein Risiko ein, will sagen, er sucht marktfähige, innnovative Produkte und sorgt (oft mit nicht geringem Eigenanteil) für die Finanzierung, insbesondere geht er das Risiko ein, daß das Produkt ein Flopp wird und das Geld in den Sand gesetzt ist.

    Das oben beschriebene ist Abzockertum vom sozialistischen Feinsten, nicht die Bohne unternehmerisch. Ekelhaft!

  48. #49 Ostfale (01. Mai 2012 10:56)

    #47 doardi (01. Mai 2012 10:06)
    #38 Ausgewanderter (01. Mai 2012 08:11)
    …, was brächten ihnen Innovationsbereitschaft pp. ohne das Kapital der Arbeitgeber? Nichts, das ist die bittere Realität.
    ————————-
    Sehe ich genau andersherum.

    Gebe mir eine marktfähige innovative Idee, ein Produkt etc, und die Finanzierung ist ein Klacks. Garantiert !
    —————————————-

    Zum Wohlstand Einzelner und auch der Massen gehören in einer freien und marktwirtschaftlich orientierten Gesellschaft “Kapitalisten” und Arbeitnehmer!……………
    —————————————-

    Sie antworten mir mit der Darstellung der Marktfunktionalität aus Ihrer Sicht. Mit vielen Punkten Ihrer Ausführungen stimme ich nicht überein. Aber das würde hier zu weit führen.

    Meine Anwort an #38 Ausgewanderter bezog sich ausschließlich darauf, dass es nicht zwingend notwendig Kapital von Arbeitgebern bedarf, um Innovationen zu realisieren. Zumal das Kapital vieler Arbeitgeber aus Bankkrediten besteht.

  49. #55 doardi (01. Mai 2012 12:42)
    Meine Anwort an #38 Ausgewanderter bezog sich ausschließlich darauf, dass es nicht zwingend notwendig Kapital von Arbeitgebern bedarf, um Innovationen zu realisieren. Zumal das Kapital vieler Arbeitgeber aus Bankkrediten besteht.
    —————————————-

    Schon klar!
    Meine Antwort steht dazu aber m. E. nicht im Widerspruch.

    Es gibt Leute, welche mit einer Erfindung/Innovation sich z. B. Geld bei der Bank geliehen haben und dann ein erfolgreiches Unternehmen gegründet haben.

    Viele Erfindungen/Innovationen kommen ausschließlich von den Arbeitnehmern in Firmen (vor allem in Aktiengesellschaften) und mehren sowohl das Kapital (Dividenden, Aktienwert) als auch den Wohlstand der Beschäftigten.
    Natürlich steht der Vorstand dabei dem Kapital näher als der Hallenfeger!
    Aber alle werden im Prinzip nach den internationalen Regeln des Arbeitsmarktes gemäß ihrer Ausbildung und Qualifikation bezahlt.
    Dass ein deutscher Hartz-4-Empfänger oder Hallenfeger auf Dauer keinen höheren Lebensstandard erhalten wird, als ein tschechischer Ingenieur, ist doch logisch und das regelt der Warenaustausch zwischen den Nationen!

    Wichtig ist, dass etwas Wettberwerbsfähiges dabei herauskommt und der Mehrwert auch gerecht zwischen den Arbeitnehmern und dem Kapital verteilt wird.

    Dazu sind m. E. auf der Arbeitnehmerseite die Gewerkschaften da.

    Und nicht für Antifada-Kacke und anderen sozialistisch-kommunistischen Müll!

  50. Soeben auf Yahoo gesehen:
    Sommer gibt „gierigen Eliten“ Schuld an Finanzkrise
    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat zum diesjährigen Tag der Arbeit dazu aufgerufen, nicht die Allgemeinheit für die Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa bezahlen zu lassen. „Es sind doch nicht die Menschen, die über ihre Verhältnisse gelebt haben“, sagte DGB-Chef Michael Sommer bei der zentralen DGB-Kundgebung zum 1. Mai in Stuttgart laut Redetext. Es seien „die gierigen Eliten, die die Staaten ausgeplündert haben und es weiter tun und tun wollen“.
    …………
    Gehalt DGB- Sommer:
    http://www.gehaltsreport.de/people/387
    Noch Fragen? Es darf geheuchelt werden!

  51. DGB Anspruch und Wirklichkeit

    Bei Phönix habe ich mir die Reden der DGB Vorsitzenden angehört, wobei ich ihnen voll zustimmen muss, wenn sie z. B. die Ungerechtigkeit in der Leiharbeit und die immer größer werdende Schere zwischen Reich und Arm anprangern und Änderungen einfordern.
    Man glaubt, die Linken wählen zu sollen, damit alles besser wird.

    Aber die DGB-Vorsitzenden verheimlichen, dass sie den Unternehmern in Wirklichkeit voll unter die Arme greifen und sich u.a. an dem weiteren Lohndumping beteiligen, wenn sie hinterrücks den Zuzug weiterer südländischer Facharbeiter befürworten.

    Wielange fordern sie schon „Gleichen Lohn für gleiche Arbeit“. Und was ist geschehen? Nichts.
    In einem mir bekannten Fall in einem Metallbetrieb durften die Leiharbeiter sich nicht in der Kantine der Festangestellten aufhalten oder dort etwas kaufen. Und in dem fensterlosen kleinen Aufenthaltsraum der Leiharbeiter gab es keine Spinte, in denen sie ihre Taschen aufbewahren konnten, und für 12 Leiharbeiter gab es in den Pausen nur 8 Stühle. Bei der Weihnachtsfeier durften die Leiharbeiter nicht teilnehmen usw. Natürlich mussten die Leiharbeiter auch täglich damit rechnen, dass sie an eine andere Arbeitsstelle (etwa auch in größerer Entfernung vom Wohnort) ausgeliehen werden konnten oder sich mit der Beendigung der Leiharbeit konfrontiert sahen.
    Das ist die tolle Arbeitswelt, auf die sich die Arbeitgeber und die Regierung mit ihrem Aufschwung und dem Exportweltmeister etwas einbilden.
    Ich finde es auch katastrophal, dass Arbeitgeber insolvent werden können, also sich ihrer Schulden entledigen, und dann mit gleicher krimineller Energie eine neue Firma gründen. Was dann z. B. dazu führen kann, dass ein Bauherr anfängt zu bauen, und bevor der Bau fertig ist, steht er da und kann nicht einziehen, weil die Baufirma bankrott gemacht hat.

  52. Ehrlich gesagt bin ich auch dafür höhere Einkommen stärker zu besteuern.
    Die heutigen Zeiten erfordern einfach neue Konzepte.

  53. #19 7berjer

    „Das sagte die ehemalige nordelbische Bischöfin Maria Jepsen auf einer Tagung des Instituts für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.“

    Vielleicht sollten Sie ein bißchen vorsichtiger sein?

    Einmal nochmal so einen hier auf PI, und das Mohammedanertum wird dann bald von vielen nur noch für die zweitgefährlichste Religion hier auf europäischem Boden gehalten.

  54. #60 Sachse (01. Mai 2012 14:57)
    Ehrlich gesagt bin ich auch dafür höhere Einkommen stärker zu besteuern.
    —————————————-
    Höhere Einkommen werden bereits sehr hoch besteuert!
    Um wie viel denn noch höher?

    Von den ca. 41 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bezahlen überhaupt nur etwa 20 Millionen noch „netto“ Steuern.
    Das ist schon fast eine Enteignung für die 20 Millionen Betroffenen.

    Viele (ca. 160 Tausend p. a.) haben deshalb die Schnauze voll und wandern aus Deutschland aus.
    Wohlgemerkt – vornehmlich gut ausgebildete Leistungsträger!

    Und die Sozen/Grünen und unsere FDJ-Angie züchten dafür Hartz-4 Empfänger plus Islamisten und Zigeuner heran, die ebenfalls hauptsächlich von Stütze leben.

    Darüber solltest Du vielleicht einmal nachdenken! 😉

  55. #60 Sachse (01. Mai 2012 14:57)

    Ehrlich gesagt bin ich auch dafür höhere Einkommen stärker zu besteuern.
    Die heutigen Zeiten erfordern einfach neue Konzepte.
    ———

    Dann aber bitte ein durchdachtes Gesamtkonzept. Was bringt es höhere Einkommen
    (wo fangen die eigentlich an??) zusätzlich zu besteuern und diese Steuereinnahmen in Wahnsinnsprojekte wie Islamierung, Ökostrom, Euro, EU, etc. sinnlos zu vergeuden.

  56. OT:
    Aus beruflichen Gründen war ich bis eben auf der jährlichen Gewrkschafts-Veranstaltung des 1. Mai im Duisburger Norden. Auch anwesend und in der Demo fanden sich eine Menge Türken und Kurden, viele Anwesende waren Frauen.
    In der ganzen Menge der Teilnehmer und Zuhörer sah ich nicht ein einziges Kopftuch! Es geht also auch anders, denn es kommt immer darauf an, mit wem man es zu tun hat!

  57. Man muss sich einfach darüber im Klaren sein, dass die Gewerlschaften schon seit zig Jahren primär sozialistische Politik betreiben.

    Linksextremistische Aktivisten haben schon damals die Führungspositionen der Gewerkschaften übernommen, verstehen es allerdings in der Regel ganz gut das demokratische Mändelchen übergetreift zu lassen. Dazu bedienten sie sich ganz einfacher populistischer Forderungen und dies funktionierten im Zusammenspiel mit der SPD (besonders unter Willy Brandt) hervorragend.

    Grundsätzlich ist den Gewerkschaften der Kampf gegen die Unternehmer (Kapitalisten) wichtiger als das was den Arbeitnehmern nutzt. Letztendlich haben überzogene Lohnforderungen über Jahre auch zu einer stetig wachsenden Arbeitslosikeit geführt. Der klare Zusammenhang zwischen höherem Lohn für die Ware Arbeit und höherer Arbeitslosigkeit (auch im Detail differenziert werden muss) wurde immer abgestritten oder versucht mit Todschlagargumenten („Menschen sind keine Ware“ – Arbeit allerdings schon) verwerflich darzustellen. Der Zusammenhang aber ist in der Wissenschaft unstrittig.
    Eine verantwortungsvolle Politik im Sinne der Arbeitnehmerschaft, hätte bereits in den 70er und 80er Jahren zu einer gemäßigteren Lohnpolitik durch die Gewerkschaften führen müssen. Diese hätte zwar die steigende Arbeitslosenzahlen zwar nicht ganz vermeiden aber doch deutlich verringern können. Oder mit anderen Worten – um die Arbeitslosen haben sich die Gewerkschaften nicht geschert.

    Das letzte Outing einer primär sozialistischen Gewerkschaft war dann jene „Wahlalternaive Sozial(istisch)e Gerechtigkeit“ in der sich primär die linkeextremen Gewerkschaftler fanden und sich folgerichtig auch mit der umgenannten SED vereinigten. Genauso ist es nicht weiter verwunderlich, dass linksextremistische Gewerkschaftler – auch mit Wohlwollen der Gewerkschatsbosse – z.T. massiv in der verfassungsfeindlich eingestuften AntiFa aktiv sind. Wobei das Ziel der AntiFa und wohl auch einer nicht unerheblicher Anzahl der Führungsköpfe der wichtigsten Gewerkschaften insgeheim die Zerstörung der bürgerlichen Ordnung und die erneute Erstellung eines sozialistischen Staates ist.

    Hier wird salopp gesagt auf die Unterstützung der Umma (klingt für einen einfach Geist sehr sozialistisch) gesetzt.
    Die Frage ist nur, wer ist langfristig der Depp für wen?

  58. Erstmal, wer soll denn diesen hundertseitigen Beitrag überhaupt lesen. Ansonsten schliesse ich mich voll #7 selbstbestimmt an.

    #38 Ausgewanderter; Die bräuchten sich bloss alle selbständig machen. Dann würden sie merken, dass das deshalb so heisst, weil man selbst + ständig arbeitet. Oft genug auch mal 14h pro Tag an 7 Tagen/Woche. Dabei kommt aber recht häufig nicht das 3 fache dessen rüber, was ein normaler AN (35h Woche) verdient.

    #42 LATRCA; Was um alles in der Welt geht Röttgen ein Mindestlohn an. Der ist Umweltminister und will MP werden. Solche Fragen entscheiden ganz andere. Ich mag den Mann überhaupt nicht, aber in desem speziellen Fall ist er nicht zuständig.

    #55 doardi; Probier doch mal, nur mit ner Idee einen Bankkredit zu kriegen. Viel Spass dabei. Ohne genügend Kapital bzw sicheres Einkommen in der Hinterhand als Sicherheit kriegst du bei keiner Bank auch nur nen Dispo.

  59. #44 TanjaK (01. Mai 2012 09:51)
    In der Tat ist die Frage des Mindestlohnes eine Sache der Tarifpartner.

    Das ist die Theorie.
    Die Praxis:
    eine „christliche“ von den Arbeitgebern organisierte Gewerkschaft vereinbart 4 Euro / Stunde.
    Oder noch häufiger: Scharen von nicht organisierten Einwanderern, die bereit sind, für einen Bruchteil des üblichen Lohns zu arbeiten.

    Unter diesen von Arbeitgebern organisierten Umständen gibt es keine Tarifpartner mehr.

    Die 400 Euro Jobs sind oft eine gute Sache, weil die “Nebenarbeiten” leichter machen.

    Das ist wieder die Theorie.
    Die Praxis:
    die 400 Euro Jobs werden von Firmen hauptsächlich benutzt, um normale Arbeit zu erledigen und weniger Sozialabgaben zu zahlen.

    Vor allem aber: die Menschen haben genug Geld, ihre Bedürfnisse aber steigen und steigen!

    Da sind Sie aber meilenweit von der deutschen Realität entfernt.

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