Die Lesereinsendungen der vergangenen Tage für die PI-Reihe „Halal in Deutschland“ unterstreichten mal wieder den starken Trend in deutschen Supermärkten, Halal-Produkte in die Regale zu stellen: Fünf der sieben eingesendeten Fotos dokumentieren solche Supermarkt-Artikel.

Beim Edeka in Eschach (Allgäu) wurde „Mekkafood“ Kebab entdeckt:

Zum ersten Mal erreichte die PI-Redaktion ein Foto von Halal-Mozzarella – aufgenommen in einem Landstuhler Kaufland:

In einem Leipziger Konsummarkt finden Kunden Halal-Lammkeule:

Halal-Geflügelfleischwurst von Wiesenhof verkauft Edeka in Osnabrück:

Trolli will scheinbar schon die Kleinen an Halal gewöhnen: Halal-Bonbons bei REWE in Taunusstein:

Desweiteren wurde in Bonn ein „islamischer Laden“ entdeckt, der mit dem Halal-Logo wirbt und viel Fleisch im Sortiment hat:

Die letzte Einsendung ist eine Anzeige in der „Südfinder-Info“. Ein Schlachter aus Mengen inserierte und warb mit „100% Helal“:

Aufgrund der Vielzahl der Supermarkt-Einsendungen, führt PI nun die Kundennachfrage-Aktion bei Halal-Supermarktketten in Deutschland fort. Vor einigen Monaten wurde bereits mit Aldi-Nord begonnen, allerdings ist bei der PI-Redaktion bis heute keine Antwort von Aldi-Nord eingegangen.

Fortführen möchten wir die Aktion mit der Supermarkt-Kette Kaufland, von der bereits Halal-Produkte in den Filialen in Burghausen, Schrobenhausen und Radolfzell bei PI dokumentiert worden sind. Die Kunden haben das gute Recht zu erfahren, was sich hinter dem Siegel „Helal/Halal“ konkret verbirgt – was unterscheidet es von den Fleischprodukten, die dieses Siegel nicht tragen. Die PI-Redaktion bittet die Leser allerdings ausdrücklich keine beleidigenden Inhalte an Kaufland zu senden – das Ziel sollte eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema sein: info@kaufland.de

Wer möchte, kann sich der folgenden E-Mail-Vorlage von PI bedienen, um mit Kaufland Kontakt aufzunehmen:

„Sehr geehrte Damen und Herren von Kaufland,

seit vielen Jahren bin ich begeisterter Kunde Ihres Unternehmens.

Allerdings wurde mein Verhältnis zu Ihrem Unternehmen in den vergangenen Wochen stark durch die Erkenntnis beeinträchtigt, dass Teile Ihres Fleisch-Sortiments halal geschlachtet werden.

Rindersalami, Putensalami, Pizza, Pide und Geflügelbratwurst der Marken Narin Tat, Wiesenhof, Kallavi und Perktas werden als Halal-Ware in Ihren Filialen in Schrobenhausen, Radolfzell und Burghausen verkauft, und es ist davon auszugehen, dass diese Produkte auch in den restlichen Kaufland-Filialen anzutreffen sind.

Für mich resultiert dieser Umstand in einem Gewissenskonflikt, da ich davon ausgehe, dass diese Produkte nach islamischem Ritus betäubungslos geschächtet werden, was unnötige Qualen für die Tiere bedeutet.

Ich habe deshalb folgende Frage an Sie und würde mich freuen, wenn Sie dazu Stellung nehmen würden:

1. Wie unterscheidet sich konkret die Schlachtung der „Helal/Halal“-gekennzeichneten Produkte ihres Sortiments von der Schlachtung der Produkte, die kein Helal/Halal-Siegel tragen?

Mit freundlichen Grüßen,
XY

Christen können außerdem hinter dem vierten Absatz („Für mich resultiert … Qualen für die Tiere bedeutet.“) diesen Absatz einfügen:

„Darüber hinaus kann ich als Christ den Verzehr von Halal-Fleisch mit meinem Glauben nicht vereinbaren, da dieses Fleisch einem anderen Gott geweiht worden ist, und ich es infolge dessen als Götzenopferfleisch betrachte. Dazu sagt die Bibel in 1. Korinther 10, 27-28: „Und wenn jemand von den Ungläubigen euch einlädt und ihr hingehen wollt, so eßt alles, was euch vorgesetzt wird, und forscht nicht nach um des Gewissens willen. Wenn aber jemand zu euch sagt: Das ist Götzenopferfleisch! — so eßt es nicht, um dessen willen, der den Hinweis gab, und um des Gewissens willen (…)“

Antworten von Kaufland, die an die PI-Redaktion von den Lesern weitergeleitet werden, werden exemplarisch in den kommenden Artikeln der PI-Aktion „Halal in Deutschland“ veröffentlicht.

Um ein klareres Bild über die Verbreitung des Halal-Handels in Deutschland zu bekommen, bitten wir unsere Leser weiterhin, uns Fotos von Unternehmen in Deutschland zu schicken (info@blue-wonder.org), die Halal-Produkte zum Verkauf anbieten. Jede neue Stadt, von der ein Foto mit dem Halal-Siegel eingesendet wird, wird auf der PI-Halal-Deutschlandkarte, die sich stetig füllt, eingetragen:

Bisherige PI-Beiträge zur Halal-Aktion:

» Lesereinsendungen 1
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53 KOMMENTARE

  1. Überall Halal, und das Angebot nimmt rapide zu. Warum? Einzige Antwort kann nur lauten, es gibt nicht 4 Millionen Moslems in der BRD wie offiziell behauptet, sondern mindestens 8 Millionen Moslems oder noch mehr, die für diese enorme Nachfrage nach Halal-Produkten sorgen.

  2. Es ist eine Schande, dass die grausamen Schlachtmethoden, die unterm Strich nichts weiter sind als Tierquälerei geduldet werden.
    P.E.T.A WWF Und Greenpeace, Fehlanzeige ..

  3. Mein Vorschlag:
    Demo vor einem Halal-Laden anmelden. Ankündigen, dass mit Bild, Ton und Informationsmaterial über das Schächten aufgeklärt werden soll. Demo erst ab 18 Jahren freigeben, wegen blutiger Szenen.

    Natürlich werden Grüne und Linke sich als Gegendemonstranten mit „Nazis raus“ als Tierquäler outen…….

  4. Warum wird uns das so stillschweigend untergejubelt? Wer zieht da im Hintergrund die Fäden? Was haben die noch vor mit uns?

  5. Währenddessen man in Ägypten die letzten Schweine hat keulen Lassen um den Kopischen Christen die Lebensgrundlage zu entziehen, empört sich in der Bunten Republik eine Warze roth und andere unerträglichen Gutmenschen wenn die Moslems nicht alles in den Allerwetestden geblasen bekommen.

  6. #2 BePe (22. Apr 2012 14:25)

    „Überall Halal, und das Angebot nimmt rapide zu. Warum? Einzige Antwort kann nur lauten, es gibt nicht 4 Millionen Moslems in der BRD wie offiziell behauptet, sondern mindestens 8 Millionen Moslems oder noch mehr, die für diese enorme Nachfrage nach Halal-Produkten sorgen.“

    Die Zahl von 8 Mio. wurde von einem Salafisten (ich glaube, es war auf der Seite „Die Wahre Religion“) genannt. Leider kann kann ich die Aussage inzwischen nicht mehr finden.

  7. na sowas, da hat der Zensor beim Deutschlandfunk mal nicht aufgepasst:

    Sonntag, 22. April 2012 14:00 Uhr
    Sudan: Muslime brennen katholische Kirche nieder
    In der sudanesischen Hauptstadt Khartum haben Muslime gestern Abend eine katholische Kirche niedergebrannt. Über mögliche Opfer liegen keine Informationen vor. Nach Berichten der örtlichen Presse befanden sich auf dem Kirchen-Gelände auch eine Schule und Schlafräume.

    http://www.dradio.de/nachrichten/201204221400/5

  8. #2 BePe; Es sind nicht 8 Mio Moslems sondern schon mehr als 8 Mio allein Türken. Bis vor 2 Jahren hatten wir bei 82 Mio Einwohnern, 22Mio Migranten. Im letzten Jahr haben sich 7 Mio einfach verkrümelt, wahrscheinlich im statistischen Rauschen. Trotzdem hat sich an der Bevölkerungszahl nichts geändert.
    Man kann überall nachlesen, dass die Türken, seit sie einwandern durften immer 40% der Zuwanderer stellten. Macht 8,8Mio, wobei die tatsächliche Zahl noch höher liegen dürfte, wie wir alle wissen, haben die Türkinnen eher selten 2 Kinder.

    In München wurde uns ja auch immer die angebliche Zahl von 20.000 Moslems unter die Nase gerieben, was bedeuten würde pro 150 Leute ein Kopftuch. Die tatsächliche Anzahl ist aber bedeutend mehr, gefühlt ist so in etwa jede 30. Frau ne Schleiereule. Irgendwann mal hat sich einer der Sprecher mal versprochen und was von 100.000 gefaselt, was ihm sicher ein Donnerwetter von seinem Chef eingebracht hat, jedoch der Wahrheit recht nahe kommt.

  9. Seltsam seltsam, über diese Tierquälerei regen sich die Grünen nicht auf. Es kommt halt darauf an wer quält. Da muß man schon mal in Gruppen einteilen und aufgrund dieser Einteilung besser oder schlechter behandeln. Oh, das ist ja rechtsradikal!^^

  10. Christen können außerdem hinter dem vierten Absatz („Für mich resultiert … Qualen für die Tiere bedeutet.“) diesen Absatz einfügen:

    Das können sie nicht und das sollten sie nicht. Sie können es nicht, weil der Christ nur dann nichts davon Essen soll, wenn er das Gewissen eines anderen Christen damit belastet. Sie sollten es nicht, weil die Relgionsfreiheit ein viel zu wichtiges Gut ist, um es in solchen politischen Ränkelspielchen einzusetzen.

  11. #13 uli12us

    Deshalb werden die Türken jetzt auch überall verstärkt an die Schalthebel der Macht gesetzt. Die deutschen BRD-Eliten sind gezwungen die Macht zu übergeben um Ruhe an der Bereicherungsfront zu haben. Viel spaß in der Zukunft kann ich da nur sagen, schon heute hat das deutsche Volk nichts zu sagen, sondern nur Steuern zu zahlen und zu malochen. 🙁

  12. off topic:

    Wie der NDR berichtet, spielt in der Hamburger Kreisliga eine Fußballmannschaft, die ausschließlich nach islamischen Glaubensgrundsätzen geführt wird.

    Deutschlands erste muslimische Fußballmannschaft

    Der SV Muslime ist der erste Sportverein Deutschlands, der ausschließlich nach islamischen Glaubensgrundsätzen geführt und gelebt wird. Der Club spielt in der Hamburger Kreisliga.

  13. #9 etwas ausführlicher:

    Es wird hervorgehoben, dass „die Tatsache, dass man bei dieser Schlachtmethode de facto nicht in der Lage ist, die Speiseröhre der Tiere zu ligieren [abzubinden], sehr schädlich für die Gesundheit der Schlachtprodukte ist, weil dies zu einer massiven Verfärbung auf der Unterseite der Schlachtkörper (des Kopfes) führt, welche durch den reichlichen Erguss von stärkoralen [kotigen] Materialien aus dem Magen durch die klaffende Wunde der durchtrennten Speiseröhre hervorgerufen wird.“
    Dieser Anstieg der Kontamination von Hackfleisch/Faschiertem durch Escherichia coli ( Bakterien, die tödlich sein können) scheint mir mit dem zunehmendem Konsum von Halal- bzw. koscherem Fleisch zusammenzuhängen, da dieses jede Menge Bakterien enthält, die für den Menschen pathogen sein können.
    Dies wirkt sich auf Kinder aus, sei es, dass sie dauerhafte Schäden oder lebensbedrohliche Infektionen davontragen, sei es, dass Nierentransplantationen erforderlich werden – jedenfalls ist dies inakzeptabel. Wir hatten hier bei uns in Frankreich 26 Tote durch den Rinderwahnsinn bzw. durch eine Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit. Und jedes Jahr sterben über hundert Kinder in der Folge von Vergiftungen durch Hackfleisch/Faschiertes.

    http://www.unzensuriert.at/content/007730-Hunderte-Kinder-sterben-jaehrlich-Halal-Fleisch

  14. #18 Walter M

    und der DFB läßt es zu, dass dieser Moslem-Verein dadurch „Ungläubige“ diskriminiert!? Jeder deutsche Fußballer und deutsche Fußballfan der immer noch dem DFB angehört oder der die DFB-Truppe bei der EM/WM od. Länderspielen unterstützt hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun!!! Wie blöde seid ihr Fans eigentlich? Vor jedem Länderspiel, EuroLiga etc. wird so eine verlogene Antirassismus-Werbung gezeigt, und jetzt so was. Ich sch… schon lange auf dieses verlogene Fußballgeschäft, und ich lebe noch immer mir fehlt nichts! Und ihr liebe Fans, laßt euch schön weiter verarschen.

  15. Halal-Mozzarella

    Wann hat die Kuh das Halal-Ei, äh den Halal-Käse gelegt? Vor oder nach ihrer Schächtung?

    Ich bin wütend, weil ich mit islamischen „Zauberformeln“ besprochene Produkte und Fleisch von geschächtetem Vieh untergeschoben bekomme.

  16. In Hannover laufen sogar die mobilen Bratwürstchen-Verkäufer mit dem Halal Zeichen herum.

    Sogar Kebab gibts da in der Fußgängerzone von son mobilen tragbaren Fußgängergrill.

  17. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen „halal“ und „kosher“? Schächten denn strenggläubige Juden etwa nicht?

  18. Bezueglich Doenerbuden mit Halal-Zeichen habe ich zB in Frankfurt eine recht interessante Beobachtung gemacht:
    Nachdem der positive Halal-Richterspruch kam, sah ich mehr und mehr Doenerbuden mit dem Halal-Zeichen. Diverse Monate spaeter, als ich dann mal wieder in denselben Gegenden war, bemerkte ich, dass mehrere dieser Doener-Buden auf einmal das Halal-Zeichen nicht mehr hatten. Ich gehe natuerlich davon, dass die weiterhin Halal-Fleisch vertreiben. Aber ich vermute mal, dass die Geschaeftseinbussen durch den wegbleibenden Dhimmi vielleicht doch groesser waren, als denen so lieb ist. Sollte dies stimmen, waere dies ein Indiz dafuer, wie sehr islamische Branchen in D auf den Dhimmi angewiesen sind. Es lohnt sich dann doch, den Buerger bezueglich dieser Dinge zu sensibilisieren.

  19. # 23 RdT

    Ich gehe natuerlich davon, dass die weiterhin Halal-Fleisch vertreiben. Aber ich vermute mal, dass die Geschaeftseinbussen durch den wegbleibenden Dhimmi vielleicht doch groesser waren, als denen so lieb ist….

    Und hier weiterfuehrend gedacht natuerlich, dass andere Leute genauso vorsichtig werden und keiner Doenerbude mehr ueber den Weg trauen.

  20. #21 Schweinsbraten (22. Apr 2012 16:09)

    In London habe ich sogar Geschaefte wie „Dunkin‘ Donuts“ mit dem Halal-Zeichen gesehen.

  21. @26 Hundewache

    Da gebe ich dir voll und ganz recht.

    Sicher werden jetzt noch ganz viele Empörte hier die Antisemitismuskeule rausholen und damit auf mich einprügeln. 😉
    Was ich langsam lächerlich finde: Man darf hier alles und jeden kritisieren, man nennt sich PI. Geht es aber um die israelische Politik oder um Juden, wird alles mit dem dicken Wintermantel des Tabus bedeckt. Israel ist keine homogene Masse. Auch dort gibt es Friedensbewegungen, eine starke Opposition, religiöse Extremisten (einer davon hat Rabbin ermordert!), Verbrecher, Gutmenschen, eben die ganze Pallette, aus der sich ein Staat zusammensetzt. Ich wünschte, hier würde diesbezüglich etwas mehr Objektivität herrschen. Aber wahrscheinlich resultiert diese Nibelungentreue allem Israelischen gegenüber aus der Angst, als Nazi zu gelten. Noch mal: Wer Israel kritisiert, ist weder ein Nazi, noch ein Antisemit. Übrigens, alle Araber sind auch Semiten!

    PI-Moderation: Normalerweise würde Ihr Kommentar gelöscht werden, da Behauptung, Unterstellung, vorwurfsvolle und inhaltslose Kritik gegenüber der Moderation/ Kommentatoren. PI ist „proisraelisch“ (steht ja oben deutlich) nicht aus Spaß, Angst oder Schutz, sondern aus Überzeugung. Auch wird Kritik zugelassen, aber nicht auf „Grass-Niveau“ (nicht jetzt Ihr Beitrag gemeint, ganz allgemein). Wem das nicht gefällt für den gibt es im Netz genug andere Möglichkeiten! Jeder Blog hat seine Spielregeln, selbstverständlich auch PI. http://www.pi-news.net/leitlinien/

  22. Das Schlimmer daran ist, daß halal-Fleisch zu hochgefährlichen Infektionen mit teilweise tödlichem Ausgang führen kann. Wie das Fleisch kontaminiert wird, habe ich vor kurzem gelesen. Es hat was mit der offenen Speiseröhre zu tun.

  23. Immer schön unauffällig Zettelchen („Beipackzettel“ 😉 mit entsprechender Info) in der Kühltruhe „liegen lassen“. In vielen Supermärkten gibt es ein „Schwarzes Brett“, da kann man wunderbar was anbringen. usw….

    Mach mit !

    Auf die Plätze fertig los !! 😉

  24. Man braucht sich nur einmal die Kundschaft bei Kaufland anzuschauen, dann weiß man, warum die Halal-Produkte anbieten. Kopftuch an Kopftuch.

  25. Wo bleibt der sonst übliche Aufschrei der Tierschützer, die ja dafür bekannt sind, bei jeder noch so kleinen Verfehlung in Hysterie zu verfallen? In diesem Falle, der breit angelegt und über die gesamte Republik sich erstreckt,- wo ist der Schrei der Tierschützer, aber in diesem Falle verstummen sie prombt; erschreckend, entlarvend & systembedingt linksgeschützt!

  26. Bei der Gelegenheit erinnere ich mich an den Aufenthalt in einer Jugendherberge an in SH.
    Dort gab es für den Tagesaufflug ein paar Brote und eine Art „Bifi“-Nachahmung.
    Dachte zunächst, dass halt nicht nur die Werbung den Unterschied macht. Bei Durchsicht der Zutatenlist entdeckte ich diese seltsame Bezeichnung: HALAL.
    Was das bedeutet wußte ich allerdings erst Jahre später.
    Die Jugendherbergen sind offenbar z.T. schon seit Jahren bestens auf „anspruchsvolle“ Kundschaft vorbereitet…

  27. Das rituelle Besprechen von Lebensmitteln, um böse Geister, Dämonen und Ähnliches zu vertreiben, war in Deutschland sogar während des ach so „dunklen“ Mittlelalters nur bei Extrem-Abergläubigen verbreitet.

    Schön, für welche „Bereicherungen“ unsere Regierung hier gesorgt hat.

    Zur Erinnerung:
    Die Bewohner prägen und gestalten ihr Land.
    Deutschland konnte nur der erfolgreiche, moderne, friedliche und soziale Staat werden, weil in Deutschland Deutsche leben.

    Leben hier aber Leute, die im Aberglauben und neusteinzeitlicher Finsternis verhaftet sind, dann wird diese Lebensweise auch das Land prägen.

  28. Mail an Kaufland ist abgeschickt! Vielen Dank für die perfekte E-Mail-Vorlage. Auf diese Weise kann man schnell, effektiv und vor allem höflich seine Meinung an die richtige Adresse loswerden. Den meisten Supermärkten ist wahrscheinlich gar nicht klar, wie sehr sie ihre einheimischen Kunden verärgern.

  29. #28 MuenchnerKindl

    Die Juden bzw. die jüdische Religion und Israel haben auch ihre Macken. Und diese darf man meiner Meinung nach kritisieren, natürlich begründet. Ich bin kein Antisemit, ich bin selber teils jüdischer Abstammung und habe viele Verwandte in Israel. Ein Macken der israelischen Gesellschaft ist zum Beispiel der Rassismus – unter den Juden. So werden neu eingewanderte russische Juden von den gebürtigen Israelis oft schlecht behandelt, die schwarzen äthiopischen Juden manchmal gar so richtig wie Dreck. Seit 1999 gibt es die Organisation „Russian Panthers“ die versucht gegen den Rassismus auf den israelischen Schulen vorzugehen z.B. durch Betreuung von Opfern.

    Ein Macken der jüdischen Religion ist zum Beispiel das Schächten, da sind die Juden kaum besser als Muslime aus den gleichen Gründen.

    Und jetzt würde ich gerne wissen, ob das, was ich eben grad beschrieben habe nach Meinung der Moderatoren „Israelkritik“, oder gar offener Antisemitismus ist.

  30. #28 MuenchnerKindl
    #38 Feniks (22. Apr 2012 18:51)

    Kann man kiritisieren! Nur ist nun genau das passiert, was man eigentlich nicht will! So mal themenfremd das was man ja sagen muss über Juden/ Israel, hier mal los geworden. Doch was hatte das nun mit dem Thema zu tun??? Ausser in Bezug auf Schächtung???

    Und gleich kommt der Nächste und ergänzt oder widerspricht und schon hat man ein anderes Thema hier.

    Es ist doch egal wer betäubungslos schlachtet! Verschärft kommt aber bei den mohammedanischen Schlachtritus noch dazu, das es dem Normalbürger als was tolles untergejubelt wird. Dabei unhygienischer und mit muslimischen Gebetsformeln versehen! Für jeden Nicht-Muslim eine Unterwerfung unter dem Muslim-Diktat!

    Und das kann man Juden nun wirklich nicht anlasten, sich ähnlich hier so zu verhalten, von daher ist es auch als Vergleich unnötig!

    Dieser Reflex mit „Juden tun es aber auch“, scheint einigen aber auch besonders wichtig zu sein, er kommt beim Halal-Thema immer…

  31. „Für mich resultiert dieser Umstand in einem Gewissenskonflikt, da ich davon ausgehe, dass diese Produkte nach islamischem Ritus betäubungslos geschächtet werden, was unnötige Qualen für die Tiere bedeutet.“

    —-
    Sorry, aber diese Formulierung halte ich für viel zu zurückhaltend und moderat.
    „Unnötige Qualen für die Tiere“ klingt ja als hätte man die armen Viecher zu unsanft am Ohr gezupft.

    Da muss deutlich rüberkommen, dass für Halal-Fleisch die Tiere grausamst zu Tode geqüält werden und dass dieses Schächten gegen unser Tierschutzgesetz verstößt.
    Den Unternehmen, die diese Produkte verkaufen, gehört durch die zuständigen Behörden schleunigst das Handwerk gelegt, zumal Halal-Fleisch auch als gesundheitsschädlich gelten muss.

    Da nur rumzumeckeren, wird nicht viel Eindruck machen, solange an diesem Zeug Geld verdient wird.

  32. Ich glaube, es gibt einigen Klärungsbedarf: Ich weiß, dass jüdische Schächtungen eine sehr sanfte Tötung bedeuten. Dem Tier wird mit einem gezielten Schnitt die Hauptschlagader durchtrennt, das Tier wird sofort bewusstlos und bekommt seinen Tod bzw. sein Ausbluten überhaupt nicht mit. Und ich habe bisher ehrlich gesagt noch nicht gehört, dass muslimische Schlachtungen anders ablaufen – wo ich mich natürlich gerne korrigieren lasse.

    Trotzdem würde ich aus Prinzip kein Halal-Fleisch kaufen, weil ich keine muslimischen Betriebe unterstützen will.

  33. #39 WahrerSozialDemokrat

    Ich stimme dir zu, man sollte beim Thema bleiben. Übrigens schächten die Juden in Deutschland kaum bis gar nicht. Man kann ja Fleisch aus Nachbarländern liefern, es lohnt sich einfach nicht hier zu schächten, denn es gibt zwar um die 200 000 Juden in Deutschland, aber viele (wohl die meisten) essen auch Schweinefleisch und halten sich sonst auch nicht an die Regeln der Halacha. Alle Juden die ich hier kenne halten sich nicht an die Vorschriften des Judentums.

    PS Die Jüdische Gemeinde in Hamburg hatte schon Halal-Fleisch bei den Moslems eingekauft, da es gleich als kosher gilt.

  34. kann mir einer erklären, warum mozzarella „halal“ sein muss? Hier wird das Tier doch nicht geschlachtet? die trinken doch auch normale milch, oder nicht?

  35. @41, Q
    Wenn man einem Tier die Kehle aufschlitzt, ist es mitnichten sofort tot. Ein Mensch auch nicht. Bei einem großen Tier, wie z.B. einer Kuh, kann das 7 Minuten dauern. 7 Minuten, in denen die Kuh versucht zu flüchten, in ihrem Blut ausrutscht und dafür noch geschlagen wird. Können Sie auf youtube finden.
    Soweit ich weiß, dürfen jüdische Tiere aber ordentlich betäubt werden.

  36. Halal gehört zum Kopftuch wie das Kopftuch zu Halal,abgesegnet von der deutschen Politik.

  37. #41 Q (22. Apr 2012 20:30)

    Ich glaube, es gibt einigen Klärungsbedarf: Ich weiß, dass jüdische Schächtungen eine sehr sanfte Tötung bedeuten. Dem Tier wird mit einem gezielten Schnitt die Hauptschlagader durchtrennt, das Tier wird sofort bewusstlos und bekommt seinen Tod bzw. sein Ausbluten überhaupt nicht mit.

    Das ist eine Lüge. Keinesfalls wird ein Tier von so einem kleinen Schnitt bewußtlos. Schockstarre, höchstens. Abgesehen davon gibt es geltendes Recht für ALLE. Ausnahmen aus religiösen Gründen verletzen das Prinzip der Gleichbehandlung und sind verfassungswidrig.

  38. #51 Ex-Linker (23. Apr 2012 09:33)

    Zum Thema Schächten bei Juden:

    http://tierimjudentum.de/

    Das sieht auf den ersten Blick aus wie eine konstruktive Herangehensweise. Nur ein entscheidender Punkt fehlt dabei: Das Bekenntnis zur absoluten Sicherstellung, daß die Betäubung nicht vor Eintreten des Todes enden kann. Das ist bei „reversibler Elektrokurzzeitbetäubung“ so eine Sache.

  39. Vorweg, wer mich im wirklichen Leben kennt, lacht sich tot, wenn man mir Israelfeindlichkeit oder gar -Hetze unterstellt.
    Eben weil ich viele Freunde und Bekannte in Israel habe, kenne ich das Leben dort vielleicht besser, als so manch blinder „Alles-was-Israel-macht-ist-sacro-sanct-Eiferer“ .
    Themenfremdes wird hier viel geschrieben, mir ist nur beim Thema „Schächten“ aufgestoßen, daß hier nur einseitig kritisiert wird. Und dann hat sich der Bogen eben allgemein zu der hier verbotenen Israelkritik gespannt. Ich finde, das ist Israel gegenüber diskriminierend, denn damit räumt man Israel den Status eines geliebten, aber ungezogenen Kindes ein, das alles machen darf.
    Israel ist ein reifer, erwachsener Staat und sollte auch so behandelt werden. Ich mag Land und Leute sehr, würde sogar gerne in Tel Aviv wohnen, wenn die politische Lage nicht so brandgefährlich wäre.
    @38 Feniks
    Schön, daß du mir beipflichtest. Noch jemand, der Israel wirklich kennt und es so sieht, wie es wirklich ist und es trotzdem liebt.

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