Die Anhänger des umstrittenen nationalistischen Predigers Fetullah Gülen galten bis jetzt als Schmuddelkinder und taten sich sehr schwer, sich öffentlich zu etablieren. Jetzt erhielten sie nach einjähriger Vorarbeit von der katholischen Kirche Unterstützung mit einer eigenen Tagung in der katholischen Akademie Hohenheim.

(Von Werner Sigel)

Tagungsgebäude Hohenheim

Der islamische Fundamentalist Fetullah Gülen ist den wenigsten bekannt. Er steht nicht unter Beobachtung vom Verfassungsschutz, die nach ihm benannte „Gülen-Bewegung“ ist aber eine nationalistische türkische Strömung innerhalb des Islam und in Wikipedia – dank deren einseitigen politischen Vorgabe – nur unzureichend beschrieben. Das kann hier in der Kürze auch nicht nachgeholt, sondern nur Stichwortweise angeführt werden. Immer wieder ist der umstrittene Gülen Thema in der Medien – wie z.B. hier bei Necla Kelek in der FAZ, auch Spiegel, Welt, StN und StZ. Zu der Struktur ist verkürzt zu sagen, dass Gülen in der Türkei verboten wurde, aber in den USA Asyl erhielt und dort sein Werk fortsetzt. Er macht es durch keine Organisation, sondern durch ein undurchsichtiges Netzwerk. Die eigentliche Indoktrination erfolgt nicht in den Schulen, sondern in den sogenannten Lichthäusern, wie dieses in Nürtingen, das nur für Frauen ist:

Durch diese gewollte Intransparenz ist es sehr schwer, dieses Netzwerk zu durchschauen. Es gibt aber Institutionen, die sich darauf spezialisiert haben. Schulen wie Prisma, Nachhilfeschulen wie BIL, Organisationen wie Süddialog oder Begegnungen e.V. gehören zum Gülen-Netzwerk. Ein Propagandist ist übrigens kein geringerer als der stellvertretende Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Nils Schmid (SPD), der vorzugsweise Gülen-Veranstaltungen besucht und Gülen-TV-Sendern Interviews gibt. Ob seine türkischstämmige Gattin oder sein Nachbar treibende Kraft dahinter ist, ist unklar.


Lange behauptete die BIL-Schule aus Stuttgart, keine Gülen-Schule zu sein – ebenso die anderen Gülen-Institutionen. Mit so mancher gerichtlichen Auseinandersetzung wurde versucht, Menschenrechtler, die kritisch hinterfragten, mundtot zu machen. Ab 2011 fand schließlich ein Strategiewechsel statt. „Wir lesen Gülen und sind seine Anhänger, aber wir sind nicht in seinem Netzwerk“, so ist aktuell deren abgesprochene Darstellung, die auch wörtlich so in Hohenheim geäußert wurde.

Die katholische Kirche unterstützt jetzt diese türkisch-stämmigen Nationalisten mit einer eigenen Tagung. Während der Tagung wurde zu dem vorhandenen muslimischen Gebetsraum extra ein zweiter Gebetsraum eingerichtet, allerdings versäumte man die Geschlechtertrennung, die aber trotzdem eingehalten wurde:

In der Eingangsrede sagte Dr. Hansjörg Schmid, verantwortlich für den christlich-islamischen Dialog (Fettdruck von mir):

Wir freuen uns auch, dass wir diese Tagung zusammen mit Kooperationspartnern vorbereitet haben und durchführen werden. Unser ganzes Leitungsteam sehen Sie ja hier vorne versammelt. Es ist so, dass wir zum ersten Mal in der Akademie mit den beiden Vereinen Süddialog und Begegnungen e.V. kooperieren und es ist für uns auch ein sehr positives und schönes Zeichen, dass diese Vereine immer stärker in die Öffentlichkeit treten und sich dem Dialog stellen. Es gab auch eine parlamentarische Anfrage zur Gülen-Bewegung, der diese Vereine zugehören, da sie verbunden sind, und die endete mit einer Empfehlung zum Dialog. Ich fand es eigentlich auch sehr schön und das ist auch etwas, was wir auf dieser Tagung praktizieren werden.

Ich sprach später Herrn Schmid auf diese Anfrage an und er verwies auf die Dialogempfehlung in der Anfrage siehe hier, – dritter Link „PDF Download“ – wo die Forderung lautete:

Hierfür kämen insbesondere ein vertiefter Dialog mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen und eine für die Öffentlichkeit nachvollziehbare Darstellung von Geschichte, Strukturen und Finanzbeziehungen in Betracht.

Auf meinen Einwand, das könnte man auch anders lesen (ich meinte die fehlende Transparenz von Strukturen und Finanzen), ließ er nicht gelten und sagte, es wäre doch eine eindeutige Dialogaufforderung. Im übrigen war er sehr erstaunt, wie schnell ich ihm die parlamentarische Antwort gedruckt aus dem Ärmel zauberte. Und zwar nicht die offizielle Version, die Sie vorher lesen konnten, sondern die interne Original-Version, fragen Sie mich aber nicht, woher ich die habe. Der Kern war also: Schmid redete von Dialog, ich aber von Transparenz. Die Transparenz sah in der Veranstaltung dann so aus, dass sie mit einem Halbsatz sagten, dass es Mitgliederspenden seien bzw. eine gemeinnützige Stiftung, also eine Wafg. Diese allgemeine dürftige Pauschalbehauptung ist aus meiner Sicht keine ausreichende Erklärung und absolut unbefriedigend. Sehr bedenklich empfinde ich auch, dass im Buch „Neuer Antisemitismus?“ von Dr. Hansjörg Schmid als Co-Beitrag ein Islamist Murad W. Hofmann schreibt, der das religiöse Schlagen der Frau mit einem Fächer oder Handtuch empfiehlt. Zutiefst empört war ich allerdings, dass er den türkischen Stuttgarter Generalkonsul Türker Ari extra in seiner Ansprache begrüßte, leugnete oder relativierte der doch – je nach Lesart – den Armeniergenozid in einem Leserbrief kurz nach seinem Arbeitsantritt:

Anschließend zog sich Dr. Schmid weitgehend zurück und übergab die Tagesleitung den drei Vertretern der Gülen-Bewegung, nur am allerletzten Referat am Samstag hatte Herr Mayer vom KICD die Leitung. Der absolute Hammer ist, dass hier indirekt die Muslimbruderschaft am Tisch sitzt, ist sie doch Mitglied im KICD (siehe hier). Ich meine die CIBZ Stuttgart, die zur Muslimbruderschaft zählt. Ich weiß, wovon ich rede, da ich praktischen Einblick in deren Struktur habe.

Das Auftaktreferat von Prof. Dr. Jürgen Körner über „Moralisches Handeln und die Entwicklung des altruistischen Verhaltens“ war für mich das beste Referat der Veranstaltung, obwohl ich kein Freund bin, der alles unter der Brille der Psychoanalyse analysiert. Die Analyse war gut, die Erkenntnis auf Abhilfe aber unbefriedigend. Eine Erklärung, warum er es in Berlin zu 70 % mit schwerkriminellen Jugendlichen mit arabisch-palästinensischem Hintergrund zu tun hat, hatte er nicht und er suche weiter nach einer Erklärung. Die Religion sei es jedenfalls nicht.

In einem anderen Vortrag schrieb Rebekka Klein in ihrem Thesenpapier zur Tagung:

Das interreligiöse Gespräch bedarf daher in erster Linie der Distanzierung von christlichen Überbietungsansprüchen.

Gemeint war die Nächstenliebe. Sie setzte im Referat noch eins drauf, zitierte Adorno „Christliche Nächstenliebe überfordet den Mensch“ und überbot es dann nochmal mit Søren Kierkegaards Zitat „Aufopfernde Nächstenliebe ist eigentlich Selbstliebe, indem man sich selbst moralisch erhöht.“ Das ist also, was die Katholische Kirche offenbar aktuell zur Nächstenliebe denkt.

Beim Vortrag von Dr. Winfried Verbung aus Osnabrück wurde seine Drei-Religionen-Schule vorgestellt. Es sind 17 Schulen und es erfolgt auf Wunsch islamischer Religionsunterricht. Mit zeitgemäßen Methoden, wo die Schüler selbst ihre Gebete wie Vaterunser und Sure Eins vorstellen. Auf meine Frage in der Fragerunde, ob die Kinder nicht überfordet sind und damit das Wissen nur rudimentär bleibt, da sie die Problematik vom siebten Vers der Sure eins nicht kennen, wo Juden und Christen als Irregehend und den Zorn Allahs auf sich gezogen diffamiert werden, erhielt ich die Antwort, sie machen keine Exegese im Religionsunterricht. Tja, kritisches selbstständiges Denken im Sinne der Kant’schen Aufklärung ist eben nicht mehr zeitgemäß bei dogmatischen Ideologen. Ein Moslem ging dann auf mich zu und empfahl mir die Exegese von Hartmut Bobzin. Mein Anliegen war aber die moslemische Auslegung und nicht die von Nichtmoslems wie Bobzin.

Dr. Fuchs von der Uni Tübingen sprach sich in seinem Vortrag dafür aus, das kirchlich Arbeitsrecht islamgerecht anzupassen.

Beim Vortrag der Professorin Dr. Havva Engin erfuhr ich, dass Deutschkenntnisse kein Indikator für Integration ist, sondern die Identität über eigene Sprache gefordert wird. Auch, dass Moscheen laut Umfragen sehr viel zur Integration beitragen und viel zu wenig finanziell gefördert werden. Weiterhin forderte sie anonyme Bewerbungen und empörte sich heftig, dass laut Studie 41 Prozent der Gastronomiebetriebe im Service keine Kopftuchträgerin einstellen werden. Integration wurde von ihr abgelehnt, stattdessen sollte man Partizipation (also Teilhabe) einfordern.

Prof. Dr. Urs BaumannProf. Dr. Urs Baumann (Foto l.), Uni Tübingen, erklärte uns den Unterschied zwischen Salafiten (zu Mohammeds Zeiten und den rechtgeleiteten Kalifen) und Salafisten (wo durch das „s“ wie bei Islamisten negatives assoziiert wird und die heutigen Anhänger darstellen). Ein kurzer Telefonanruf bei einem befreundeten Islam- und Religionswissenschaftler ergab aber, dass diese Differenzierung lediglich ideologisch begründet ist und nicht dem islamwissenschaftlichem Standard entspricht. Kein Wunder, erklärte mir doch derselbe Professor beim Abendessen am Tisch, es sei eine Legende, dass die Türkei die christliche Pfarrerausbildung verboten habe. Dies sei nur eine Folge des Konflikts mit Griechenland um Zypern, und da habe man eben alle Griechischstämmigen ohne türkischem Pass ausgewiesen und die griechisch-orthodoxe Pfarrerausbildung kam damit zum erliegen. Im übrigen stehe die Religionsfreiheit in der türkischen Verfassung.

Mein Fazit: Die türkischstämmigen Nationalisten werden inzwischen von der katholischen Kirche hofiert und fest etabliert. Wie ich auch erfahren habe, wird Hussein Hamdan in wenigen Monaten beim Referat christlich-islamischer Dialog fest angestellt in der katholischen Akademie Hohenheim. Seine Forderung bei einer Dialogveranstaltung in Reutlingen, wo ich auch als Zuhörer war, gipfelten in der Forderung, Christen und Moslems sollen gemeinsam das Vaterunser und die Sure eins beten. Dass der siebte Vers der Sure eins problematisch ist, wurde von ihm abgestritten. Allerdings bestätigte mir im Rahmen der Koranverteilaktion ein Salafist, dass tatsächlich Juden und Christen im siebten Vers gemeint sind, selbst der Übersetzer der gängigsten deutschen Koranübersetzung, Rassoul, interpretiert es genauso (siehe hier). Abschließend noch „by the way“: ca. 44 Teilnehmer der 125 Teilnehmer waren der Gülen-Bewegung zuzurechnen.

Kontakt:

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
– Geschäftsstelle –
Im Schellenkönig 61
70184 Stuttgart
Telefon: +49 711 1640-600
Telefax: +49 711 1640-777
E-Mail: geschaeftsstelle@akademie-rs.de

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61 KOMMENTARE

  1. #1 WahrerSozialDemokrat (23. Apr 2012 21:27)

    Grundsätzlich wichtig ist aber, lasst diese Dialog-Experten nicht alleine wursteln!!!

    Sie müssen wissen:

    Sie stehen alle unter Beobachtung!!!

    Ganz genau! Mail ist raus!

    Vielen Dank für Ihre E-Mail.
    Dieser Arbeitsplatz ist aufgrund einer Schulung wieder ab dem 25. April 2012 besetzt.
    Die Nachrichten werden dann nach Eingangsdatum bearbeitet.

    Freundliche Grüße

    Andrea Sigmann-Rigon
    – Assistentin –
    Geschäftsführung

  2. Wer im Supermarkt mit seinem Einkaufswagen an der Kasse steht und bezahlt, der wird manchmal gefragt, ob er „aufrunden“ will – gemeint ist damit die linksgrün-sozialistische Initiative „Deutschland rundet auf“.

    Was mit dem Geld dann konkret gemacht wird, kann man z.B. in folgendem Video sehen 👿

    http://www.youtube.com/watch?v=eCCcMHABVyU

    Ach ja, bitte fleißig Daumen runter bzw. „Mag ich nicht“ klicken! 😀

  3. … gemeinsam das Vaterunser und die Sure eins beten.

    Warum Sure eins und nicht z.B. Sure 5 Vers 17 ?

    Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Allah ist der Messias, der Sohn der Maria.“ Sprich: „Wer vermochte wohl etwas gegen Allah, wenn Er den Messias, den Sohn der Maria, seine Mutter und jene, die allesamt auf der Erde sind, vernichten will?“ Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen beiden ist. Er erschafft, was Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge.“

    Klingt doch viel ehrlicher bei so einer Veranstaltung.

  4. Warum tendiert die (katholische) Kirche stets mit Extremismen zu kollaborieren?

    Damals waren es die NazionalSozialisten, heute stimuliert die Kirche freiwillig mit der Zunge die Darmregion des Islams.

  5. Das ist es was mich an „unserer christlichen Kirche“ so maßlos ärgert:
    Nicht endlich mal Flagge zeigen, sondern immer mit dem Zeitgeist, Appeasement bis zur Selbstaufgabe.

    Es ist die Beliebigkeit, die mich heutzutage so kreuznarrt macht!

  6. Sehr guter Artikel.

    Eigentlich nur logisch, dass eine katholische Kirche, die von den Inhalten der christlichen Lehre nichts mehr versteht, diese auch nicht verteidigt und schon gar nicht richtig lehrt. Solche Referate und deren Inhalte sind damit teilweise erklärbar. Sehr traurig ist das und bezeichnend, wie so viele Leute sich ja doch noch irgendwie unter dem Banner eines Christus treffen und mit jedem weiteren Vortrag das Christentum mit einer weiteren Schaufel Erde begraben. Sie lassen die moslemischen Netzwerke nun schon den Moscheenbau anpreisen und sie verdrehen die Lehre so sehr, dass sie denken, dass Vaterunser und Bekenntnis zu Allah und Mohammed zusammengehen und in einem Satz Sinn machen.

  7. #6 urbeltz (23. Apr 2012 21:37)

    … heute stimuliert die Kirche freiwillig mit der Zunge die Darmregion des Islams.

    Sie haben meinen Wortschatz erweitert! 🙂

  8. Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist nicht die katholische Kirche, genauso wie die Heinrich-Böll-Stiftung nicht die Bundesrepublik Deutschland ist!

    Verdammtnochmal.

  9. #7 WahrerSozialDemokrat (23. Apr 2012 21:44)

    Vielen Dank. Diese Amalgame können einen wirklich ankotzen.

  10. Vielen Dank auch von mir für diese Aufklärung. Ich werde dies nun als Anlass zum endgültigen Austritt aus der katholischen Kirche nehmen und meine eingesparte Kirchensteuer den Piusbrüdern zukommen lassen.
    Unglaublich, welches Maß an Verblödung in Deutschland um sich greift. Was geht bloß in diesen Hirnen vor, angesichts der für jeden erkennbaren Realitäten in jedweder Hinsicht?
    Sind die alle berauscht?

  11. Integration wurde von ihr abgelehnt, stattdessen sollte man Partizipation (also Teilhabe) einfordern

    Partizipation (also Teilhabe am politischen Entscheidungsprozeß) sollte immer erst nach erfolgreicher Integration gewährt werden (Verleihung der Staatsbürgerschaft, uneingeschränktes Bürgerrecht, aktives und passives Wahlrecht). Wichtig hierbei ist die Feststellung, daß ein solcher Neubürger dann nicht nur rein formal und offiziell Teil der deutschen Nation geworden ist, sondern sich bestenfalls auch so fühlen sollte. Bei Menschen aus zivilisierten Kulturkreisen funktioniert das meist auch ganz gut. Bei Moslems leider eher selten. Denn die verfolgen häufig ganz andere Ziele.

    Wenn Moslems und deren deutsche Handlanger von „Partizipation“ sprechen, dann meinen die -natürlich- etwas anderes, etwas ganz anderes als wir.

    „Partizipation“ – damit meinen die die schleichende Machtübernahme in einem Land durch Moslems, die gezielt in den Staatsapparat eingeschleust werden, in die Parlamente, in die Verwaltung, in die Justiz, um Schritt für Schritt die Kontrolle über das Land zu erlangen. Ein Beispiel hierfür ist die sozialistische Partei in Brüssel, die inzwischen zum Großteil aus Arabern und Türken besteht.

    Diese Art „Partizipation“ ist eine Bedrohung für das Land, es droht die ethnische Spaltung und schlimmstenfalls (Stichwort Demographie) die völlige Verdrängung der einheimischen Bevölkerung von der politischen Mitbestimmung und Machtausübung.

  12. Dazu fällt mir nur Psalm 68 ein:

    Gott steht auf, seine Feinde zerstieben;
    die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht.
    Sie verfliegen, wie Rauch verfliegt;
    wie Wachs am Feuer zerfließt,
    so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht.

  13. Die katholische Kirche, die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart misssioniert für den Isalm!
    Ja will denn der Papst in Rom Kalif werden?
    Okay, kann ja sein, aber wer wird dann Sultan?

  14. #19 WahrerSozialDemokrat (23. Apr 2012 22:15)

    Nur der zweite? Ich wünschte, ich käme endlich aus dieser Dauermoderation, in die ich neulich aus unerklärlichen Gründen kam (all meine Kommentare wurden im Nachhinein unverkürzt veröffentlicht). Dann würde ich Ihnen in Echtzeit Unterstützung leisten können, aber so, nach Minuten…

  15. Beim Katholizismus wundert mich gar nichts mehr. Auch wir in Österreich haben einen solchen Verräter, ganz oben in der Hierarchie. „Unser“?? Kardinal (von) Schönborn packelt ganz kräftig mit ihnen. „Sollen sie doch ihre Moscheen haben, wir haben doch Religionsfreiheit!“
    Narrenfreiheit, Gewaltfreiheit = wäre das richtigere Wort.
    Er bricht auch schon mal im Ramadan das Fastenbrot mit ihnen, und auch unser BP Fischer, ein Wulffzwilling ohne Rückgrat feiert gerne mit ihnen, und auch unser früherer NR Präsident Khol (ÖVP) sah man an Mohammeds Geburtstag in eine Moschee huschen.
    Aber das sind dümmliche, ultra-islampopulistische Ausnahmen, die auf ein (feindliches – macht aber nix!) Wählervolk schielen. Denn auch in Österreich braucht man nicht auf die Demokratie schwören1 Ein Tacquija Sprüchlein genügt, und schon ist man austrian citizen!
    Die Österreicher, das gemeine Volk, verachtet durch die Bank die Muslime, da braut sich was zusammen einmal!
    Leider verbricht der Gülenanhang auch in den USA sein Konvertierungswerk, und ich bin schon gespannt, wann – die Amis endlich aufwachen, und sich und uns von dieser Pest befreien.
    Zum Schluss noch etwas Positives:
    Auch in der Türkei gibt es Dissidenten:
    So ermittelt laut Medienberichten die türkische Justiz gegen den bekanntesten Pianisten und Komponisten des Landes, wegen Verdachts der Verhetzung durch beleidigende Äusserungen über den Islam!
    Fazil Say soll über Twitter abfällige Bemerkungen über islam. Vorstellungen vom Paradies lustig gemacht haben, in denen Flüsse aus Wein und von Jungfrauen für die Gläubigen die Rede ist. Say fragte, ob das Paradies etwa eine Kneipe oder ein Bordell sei!
    Bei einer Verurteilung drohen ihm 3 Jahre Haft!

    P.S. Und dieses rückständige, islamisierte, Armenhaus am Bosporus, mit seiner von Auslandsgeld aufgeheizten Scheinblüte – wird von unseren Versagern noch immer als „Beitrittskandidat“ gehandelt.
    Man kann nicht einmal Griechenland mit 10 Mill. Einwohner retten, aber verhandelt weiter mit einem agressiven Islamistenstaat mit 80 Mill. Einwohner!
    Das kann kein Büttenredner übertrumpfen!

  16. @WSD:

    Du bist ja richtig in Fahrt heute!

    Was erbost dich denn so? Dass Katholiken mit dem Islam gemeinsame Sache machen? Das wissen wir doch schon seit langem.

  17. #6 urbeltz

    „Damals waren es die NazionalSozialisten, heute stimuliert die Kirche freiwillig mit der Zunge die Darmregion des Islams.“

    Diese „Menschen“, die Oikophoben, die das Fremde lieben, bevor es schon am Horizont erschienen ist, schleichen sich an den Fremden heran indessen Enddarmwindungen. Außerhalb ihrer Idylle erscheint ihnen bald alles nur noch braun, weil sie andere Farbtöne gar nicht mehr kennen.

    Eine entartete symbiotische Reaktion von Weichtieren, Schwabblern und Quallen und der embryonale Versuch, sein elendes perverse Schleimspurleben dadurch noch – allerdings nur rein quantitativ – in diesem braunen Biotop zu verlängern, indem man bildlich gesprochen die Augen zuhält, um den furchterregenden Feind, dem man als Schneckengeburt freilich auch nicht gewachsen ist, gar nicht sehen zu müssen.

    Wenn man ein paar von diesen vollschwuhlen Sitzpi**ern mal erlebt hat, dann erkennt man mit der Zeit solche unappetitlichen Tucken schon auf 300 Meter Entfernung.

    Tschullijung, mir wird schon wieder schlecht.

  18. #6 urbeltz (23. Apr 2012 21:37)

    Eine Milliardenorganisation hat es mit niemandem nötig zu KOLLABORIEREN, vor allem die Kirche nicht. Auszug aus Wikipedia zum Begriff Kollaboration, den Sie AUS EINEM GANZ BESTIMMTEN GRUNDE bewusst verwendet haben, nämlich die Nazi-Keule:

    Die Verwendung des Ausdrucks zur Bezeichnung einer mit dem Feind kollaborierenden Person zu Kriegszeiten ist im deutschen Sprachgebrauch seit dem 19. Jahrhundert belegt. Schon damals spielte er besonders auch in den verschiedenen deutsch-französischen Konflikten seit den napoleonischen Kriegen eine Rolle (Stichwort „Erbfeind“). So erscheint es nur als logische Entwicklung, dass der Begriff in der Zeit der deutschen Besatzung Frankreichs während des Zweiten Weltkrieges neue Aktualität gewann und auch heute noch insbesondere auf diese Vorgänge bezogen wird.

    Unmittelbarer Anlass für die Verwendung dieses Ausdrucks im besetzten Frankreich war eine im Radio übertragene Rede des Staatschefs Pétain vom 30. Oktober 1940 nach seinem Treffen mit Adolf Hitler in Montoire-sur-le-Loir am 24. Oktober, in der er die Franzosen zur „Zusammenarbeit“ („collaboration“) mit den deutschen Besatzern aufrief. Besondere Brisanz besitzt in diesem Zusammenhang die erst in den vergangenen Jahrzehnten im vollen Umfang bekannt gewordene Mitwirkung französischer Polizeiorgane und Behörden an der Deportation französischer Juden in die NS-Vernichtungslager. Der Vorwurf der Kollaboration mit dem Dritten Reich führte in der unmittelbaren Nachkriegszeit zu zahlreichen Verhaftungen und Misshandlungen tatsächlicher oder auch vermeintlicher Kollaborateure im befreiten Frankreich.

    In der Zeit des Kalten Krieges benutzte man das Wort Kollaborateur in Deutschland auch als Schimpfwort für weltanschauliche Gegner, die man der Zusammenarbeit mit dem politischen System auf der jeweils anderen Seite des Eisernen Vorhangs bezichtigen oder als dessen Sympathisanten bloßstellen wollte (siehe auch: „Fünfte Kolonne“).

    In vielerlei Konfliktlagen wurde und wird der Begriff Kollaboration bzw. Kollaborateur auch in jüngerer Zeit häufig benutzt, um die Zusammenarbeit einheimischer Gruppierungen mit fremden, als Kolonial- oder Besatzungsmächte angesehenen Kräften abwertend zu kennzeichnen – so etwa im Maghreb, in Afghanistan, auf dem Balkan und im Irak.

    Dazu zitiere ich Ihnen jetzt die folgenden Enzykliken (amtliche, verbindliche Verlautbarungen des Papstes) als kleine Beispiele:

    – „Rerum novarum“ des „Arbeiterpapstes“ Leo XIII zur Soziallehre (1891)
    – „Mit brennender Sorge“ (auf Deutsch verfasst) von Pius XI. zur Verurteilung des nationalsozialistischen Rassenwahns (14.03.1937)
    – „Divini redemptoris“ zur Verurteilung des Kommunismus (19.03.1937)
    – „Nos es muy conocida“ zur Verurteilung des „humanistischen“ Totalitarismus in Mexiko (28.03.1937)

  19. @ #12 der Verstrahlte (23. Apr 2012 21:55)

    Na, Na. Solche Akademien sollten eigentlich Think-Tanks sein. Die Katholische Akademie in Hohenheim ist genauso wie die Evangelische Akademie in Bad Boll lediglich eine linke Kaderschmiede. Die Richtung welche in beiden Akademieen vorgegeben wird, setzt sich durch, wie der Marsch durch die Intstitutionen der 68er. Ein Bischof kommt nicht dagegen an, was in den Akademien gelehrt wird.

  20. #24 walter (23. Apr 2012 22:39)

    OT:
    SVP-Politikerin fordert für die Schweiz Türken raus und Deutsche raus:

    WO STEHT DAS im Artikel?

  21. #28 GrundGesetzWatch (23. Apr 2012 22:55)

    Genau. Eine solche Akademie ist nicht inhaberin eines höher angesiedelten Lehramts, ihre Mitglieder repräsentieren nur sich selbst.

  22. Verstrahlter
    Es ist nicht die katholische Kirche, die mit denen gemeinsame Sache macht, sondern einzelne Theologen. Nichts anderes wird hier behauptet.

  23. #33 golgatha (23. Apr 2012 23:03)

    Im Artikel nicht, aber in sehr, sehr vielen Kommentaren. Und zwar jedesmal, wo ein durchgeknallter Pfarrer oder Bischof daherkommt und blödsinn redet.

  24. Vielen Dank für den sehr informativen Bericht über diese traurige Veranstaltung. Überall in islamisch dominierten Staaten und auch woanders werden Christen verfolgt, getötet und diskriminert, aber in Stuttgart wird eine lügenhafte „Dialogveranstaltung“ abgehalten…..

  25. #17 Mastro Cecco

    „Partizipation (also Teilhabe am politischen Entscheidungsprozeß) sollte immer erst nach erfolgreicher Integration gewährt werden (Verleihung der Staatsbürgerschaft, uneingeschränktes Bürgerrecht, aktives und passives Wahlrecht)“

    Was bitte ist diese ominöse „Integration“ jetzt eigentlich? Wohinein kann man sich „integrieren“ – was immer das sein mag.
    Wie lange dauert es etwa, bis sioh eine Polin bei ihrer Arbeitsstelle bei sagen wir mal LIDL oder als Altenheimpflegerin „integriert“ hat?
    Wie „integrieren“ sich z.B. Schweden, „integriert“ sich der Holländer so wie der Schwede oder ganz anders?
    Wie „integriert“ sich ein Hamburger Steppke, wenn er den Ort wechselt und in eine andere Fußballmannschaft geht? Kann man sich in Fußballmannschaften überhaupt „integrieren“?

    Ich habe ehrlich keine Ahnung, was das ist, außer, daß ich mal einen defekten Schrank ausgewechselt habe und den dann in meine alte Küchengarnitur eingegliedert habe.

  26. #17 Mastro Cecco

    „Partizipation (also Teilhabe am politischen Entscheidungsprozeß) sollte immer erst nach erfolgreicher Integration gewährt werden (Verleihung der Staatsbürgerschaft, uneingeschränktes Bürgerrecht, aktives und passives Wahlrecht)“

    Was bitte ist diese ominöse „Integration“ jetzt eigentlich? Wohinein kann man sich „integrieren“ – was immer das sein mag.
    Wie lange dauert es etwa, bis sioh eine Polin bei ihrer Arbeitsstelle bei sagen wir mal LIDL oder als Altenheimpflegerin „integriert“ hat?
    Wie „integrieren“ sich z.B. Schweden, „integriert“ sich der Holländer so wie der Schwede oder ganz anders?
    Wie „integriert“ sich ein Hamburger Steppke, wenn er den Ort wechselt und in eine andere Fußballmannschaft geht? Kann man sich in Fußballmannschaften überhaupt „integrieren“?

    Ich habe ehrlich keine Ahnung, was das ist, außer, daß ich mal einen defekten Schrank ausgewechselt habe und den dann in meine alte Küchengarnitur eingegliedert habe.

  27. Der gesamten Kirche Antisemitismus im Dritten Reich zu unterstellen, geht am Thema völlig vorbei.

  28. Eine der Ursachen der Islam Anbiederung ist doch neben naiver ‚liebe deine Feinde‘ Mentaliteat die grosszuegige ‚Unterstuetzung‘ der Kirche durch unseren Staat , wo er doch eigentlich ueberhaupt nicht in deren finanzielle und sonstige Angelegenheiten involviert sein sollte . Da Sie um die Unrechtmaessigkeit dieser Verbindungen wissen will man hier eine Disskusion gar nicht erst aufkommen lassen. Also wird den Moslems geholfen die gleichen Rechte zu erlangen damit alles weiter fliesst wie bisher und nicht etwa am Ende keiner mehr was bekommt. Nach dem Motto das steht uns zu und Euch selbstverstaendlich auch und wenn Ihr nicht darueber sprecht, dann helfen wir Euch sogar.

  29. #28 der Verstrahlte

    „“Mit brennender Sorge” (auf Deutsch verfasst) von Pius XI. zur Verurteilung des nationalsozialistischen Rassenwahns (14.03.1937)“

    Und heute schweigt die Katholische Kirche, wo es schon lange wieder so weit ist, das bestimmte Gruppen von „Menschen“, z.B. Türken, z.B. Araber, z.B. Mohammedaner von der Obrigkeit zur RASSE erklärt werden, um alle, die partielle Kritik an dieser „RASSE“ üben, erbarmungslos zu verfolgen. (BILD: „AUSROTTEN“ (sic!) von Gruppen von Bürgern ohne besonderen RASSENSTATUS)

    An deutschen Universitäten („Kritisches Weißsein“) wird schon seit langer Zeit (RASSISMUS-ForscherIn Butterwegge) wieder einmal RASSENFORSCHUNG betrieben.

    Zwei-Klassengesellschaft, Priviligierung von Personen, die sich auf dem Terrain der Bundesrepublik aufhalten, als RASSENANGEHÖRIGE und eventuelle Entrechtung von Bürgern der Bundesrepublik, wenn diesen kein RASSENSTATUS von der Obrigkeit zugebilligt wurde. Bis hin zur Aufforderung des Friede-Springer-Chefkommentators zum „AUSROTTEN“ von deutschen Staatsbürgern.

    Ja, Katholische Kirche, noch bleibt vielleicht ganz kurze Zeit, mehr nicht, Euch noch zu überlegen, ob Ihr nun mit den RASSISTEN der Obrigkeit kollaborieren wollt!

  30. AUSTRETEN!
    Die ehrlichste Reaktion, spart noch dazu Steuern. Sie zahlen doch auch nicht für den Tennisclub, weil sie mal vor 40 Jahren von ihren Eltern angemeldet wurden, aber schon längst vergaßen, wie man einen Schläger hält.
    Wenigstens hat man dann genug Distanz zwischen sich selbst und all den verachtenswürdigen Taten BEIDER Kirchen geschaffen. Man ist dann Zuschauer und nicht mehr Teil des Ganzen. Schämen kann man sich dann, wenn man will, für andere, nicht mehr für sich selbst.

  31. AUSTRETEN!
    Die ehrlichste Reaktion, spart noch dazu Steuern. Sie zahlen doch auch nicht für den Tennisclub, weil sie mal vor 40 Jahren von ihren Eltern angemeldet wurden, aber schon längst vergaßen, wie man einen Schläger hält.
    Wenigstens hat man dann genug Distanz zwischen sich selbst und all den verachtenswürdigen Taten BEIDER Kirchen geschaffen. Man ist dann Zuschauer und nicht mehr Teil des Ganzen. Schämen kann man sich dann, wenn man will, für andere, nicht mehr für sich selbst.

  32. #48 Yanqing

    „Schämen kann man sich dann, wenn man will, für andere, nicht mehr für sich selbst.“

    Man macht sich selber in hohem Maße mitschuldig, wenn man die Kirchen und den Dschihad unterstützt.

  33. Aus Sicht eines christlichen Fundamentalisten sind solche Anbiederungsversuche von Kirchen oder Gemeinden an den Mainstream Zeichen einer falsch verstandenen Toleranz.Jesus hat zwar die Feindesliebe propagiert, aber er hat nie darunter verstanden das Evangelium, seine Basis, seine Überzeugung aufzugeben. Er hat im Gegenteil seine Basis noch intensiver verteidigt. Die heutigen Irrlehrer meinen, man könne nur dann tolerant sein, wenn man selber keine geistige Basis mehr hat, wenn man sich selbst aufgegeben hat.
    Für Außenstehende ist es schwer zu erkennen, welche Institution einer Kirche die wahre Lehre dieser Kirche verkündet und welche nicht. Maßstab kann eigentlich nur die Bibeltreue sein. Wer nicht die Bibel als allumfassende Grundlage, als Wort Gottes ansieht, ist ganz einfach kein Christ. Er hat sich seinen eigenen Glauben gezimmert.

  34. Da ich mich der katholischen Kirche verbunden fühle, werde ich in den nächsten Tagen bei der Katholischen Akademie Hohenheim bzw. beim Erzbistum Rottenburg-Stuttgart sicherlich einmal kritisch per email nachfragen, welche Überlegungen bei der Auswahl der Referenten vorgenommen wurden.

    Austreten aus der Kirche halte ich für die falsche Option. Schließlich steht das Abendland auf den drei Säulen der griechischen Philosophie, des römischen Rechts und des christlichen Glaubens. Warum sollte man sich einer der Säulen berauben und damit unsere morsche Kultur noch weiter schwächen? Man müßte eher wieder zu einem echten Christentum finden, das die Menschen von heute begeistert, das ihre Sprache spricht und das ihre Bedürfnisse wahr- und auch ernstnimmt. Wie das geschehen soll, ist mir zwar noch schleierhaft, aber ich bin der festen Überzeugung, dass die christliche Botschaft auch heutzutage nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat. Und es kann letztendlich auch kein Christentum außerhalb der Kirche geben.

  35. #44 WahrerSozialDemokrat (23. Apr 2012 23:40)

    #29 urbeltz (23. Apr 2012 22:52)

    P.S. Ich erwarte noch ne Stellungnahme zur Karte!

    Die Karte ist auf den ersten Blick beeindruckend, auf den zweiten aber beeindruckend getürkt.

    Dass da Wahlergebnisse erst ab 30%(!) gezählt werden, bzw. bis 30% als quasi nazifrei in blütenweiss dargestellt sind, ist ja wohl ein Witz!

    Hätte man „nur“ 20% gewählt, wäre die Korrelation bestimmt kaum mehr sichtbar… bei 15% o. gar 10% sicherlich komplett weg!

    Während zb. in München (blütenweiss) sicherlich ein paar Hundertausend NSDAP gewählt haben dürften (mögen es auch nur 29,99% gewesen sein), sind grossflächige Landkreise in zb. Pommern dunkelbraun, was in Summe aber trotzdem wohl kaum mehr als ein paar hundert nsdap-wählende Bauern waren…

    Aber der Mann, der Karte gemacht hat ist auf alle Fälle gut, er hat das Zeug in der Bundesagentur_für_Arbeit™ von der Leyens Liebling zu werden. 🙂

  36. Christ sein heißt nicht, sich aus der Welt zurückzuziehen, sondern gerade in der Welt zu stehen, d.h. die aktuellen Weltprozesse zu kennen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Aber dabei sich nicht der Welt anzupassen, anzubiedern, sondern mit Hilfe Gottes diesem Anpassungsdruck zu widerstehen und auf das Weltgeschehen im Sinne der Freiheit, der Menschenrechte einzuwirken auch wenn wir wissen, das wir wegen unseres Bekenntnisses zu Jesus verfolgt werden. Der Name Jesu provoziert so viele Menschen, die Liebe, die Gewaltfreiheit sind für viele Menschen ein rotes Tuch.

  37. @#44: Ich denke, Ihr Hinweis ist richtig, dass die Skaleneinteilung wohl so gewählt wurde, dass der „binäre“ Charakter besonders deutlich wird. Aber selbt mit einer zusätzlichen Einteilung „bis 10%“ und „bis 20%“ würde sich wohl trotzdem nichts an der Aussage ändern, dass in Wahlkreisen mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Katholiken die NSDAP unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielte.

  38. #30 GrundGesetzWatch:

    Ein Bischof kommt nicht dagegen an, was in den Akademien gelehrt wird.

    So ist es. Letztes Jahr hatte der für Hohenheim zuständige Bischof Fürst sich tatsächlich durchgesetzt und die Tagung „Let’s think about SEX“ wegen „Unausgewogenheit“ absagen lassen und bundesweite Empörung geerntet. Bei der vor allem Kirchen-„Modernisierer“, darunter die berüchtigte „Es gibt mehr als zwei Geschlechter“-Theologin Regina Ammicht Quinn, referieren sollten:

    http://www.kath.net/detail.php?id=31944

    Die aktuelle Muslimtagung war schon von der Anlage her falsch. Christliche Hilfswerke helfen allen, muslimische helfen nur Muslimen. Und wer die Gülen-Bewegung auf einer Ebene mit Diakonie und Caritas ansiedelt, hat nun überhaupt keine Ahnung. Aber das sind wir vom Akademiereferenten Dr. Hansjörg Schmid gewohnt.

    Der eigens bereitgestellte islamische Gebetsraum hat in Hohenheim Tradition. Bei der letzten Muslimtagung, die ich besucht habe, standen grade mal zwei Paar Schuhe vor der Tür. So groß scheint das religiöse Befürfnis also nicht zu sein.

  39. @ #4 Mastro Cecco (23. Apr 2012 21:36)

    Wer im Supermarkt mit seinem Einkaufswagen an der Kasse steht und bezahlt, der wird manchmal gefragt, ob er “aufrunden” will – gemeint ist damit die linksgrün-sozialistische Initiative “Deutschland rundet auf”.

    DAS habe ich nicht gewusst! Ich bin aber auch noch nicht an der Kasse gefragt worden.

    Sollte das aber mal geschehen, biete ich der Verkäuferin freundlich an, sie dürfe ABrunden und die Differenz von den Gutmenschen holen, die aufrunden.

    Wie viel Geld wollen wir eigentlich noch in die ‚Integration‘ von integrationsunwilligen Leuten stecken? Es gibt genug Bio-Deutsche, die auch Hilfe nötig haben (viele auch unverschuldet), warum wird solchen nicht einmal geholfen?

  40. @#53 und #57:
    Wie gesagt, bei kleinteiligeren „Bins“ wäre meines Erachtens die Karte nicht mehr so „schön“ binär, aber an der grundsätzlichen Tendenz würde sich nichts ändern.

    Hier übrigens eine – auf den ersten Blick – lesenswerte Analyse über die Reichstagswahlen von 1932 von Jürgen Falter. Insbesondere die Tabelle auf Seite 15 zeigt Korrelationen zwischen Parteien und bestimmten Wählerschichten. So gibt es für NSDAP/Katholiken bei der Juliwahl eine negative Korrelation von -55, hingegen Zentrum/Katholiken +93.

  41. @ #22 WahrerSozialDemokrat (23. Apr 2012 22:25)

    … Und das ist das 2. Vatikanische Konzil schuld, Assisi und liberale Pfaffen und feministische 68er (Frauen und Männer) und fehlender Erwachsenen-Katechismus und mangelnde Kinder- und Jugendarbeit! Beflügelt aus der NS-Verfolgung und Linker (68er) Nachkriegs-Propaganda bis heute MSM-Nachplapperer!!! …

    Völlig richtig erkannt. So ist es!
    Das was da veranstaltet wird, ist in der Tat niederträchtig.

  42. Waren auch die Kruzifixe aus den Räumen der „katholischen“ Akademie entfernt worden?

    Oder hängen da schon lange keine mehr?

  43. #54 lion8

    „Aber dabei sich nicht der Welt anzupassen, anzubiedern, sondern mit Hilfe Gottes diesem Anpassungsdruck zu widerstehen und auf das Weltgeschehen im Sinne der Freiheit, der Menschenrechte einzuwirken auch wenn wir wissen, das wir wegen unseres Bekenntnisses zu Jesus verfolgt werden.“

    Das „Menschen“rechtspatent haben die Christen in den USA. Solche sendungsbewußten Christen wie der Wahhabiterfreund George Bush, der auch schon mal dabei ist, wenn im „Shady Grove“/California dem Götzen Moloch Pappnachbildungen von „Menschen“ in einem Ritual dem Feuer anheim gegeben werden.

    Die christlichen „Menschen“ der US-Machtelite bringen auch den Libyern, den Ägypter usw. die Demokratie und die „Menschen“rechte bei, z.B. das Recht der mohammedanischen Islamisten auf freie Ausübung der Religion.

    Bevor hier auf die pöhsen Mohammedaner eingedroschen wird, sollte man einmal analysieren, welche humanistischen Christen und humanistischen Atheisten den „Menschen“rechtskomples der UN/EU zu verantworten haben, dessen Ziel ist es, der NichtRASSE der Weißen den Garaus zu bescheren, und der RASSE der Mohammedaner überall Unterstützung beim Dschihad, in Ägypten, in Syrien, in Serbien, in London, in Pforzheim, im Sudan, in Brüssel etc. zu gewähren.

    Die größte Sünde der Christengemeinden:
    Aus der Nächstenliebe die Fernstenliebe gestrickt zu haben, aus der Fernstenliebe den aggressiven Anspruch, der ganzen Welt „Mensch“lichkeit und „Menschen“rechte bescheren zu wollen und damit den imperialistischen UN/EU-Komplex moralisch unterfedert zu haben, der unser schönes Europa in Brand und Asche legen will.

    Und die unglaubliche Dummheit mancher Christen, nicht sehen zu können, daß ihnen von den „Menschen“rechtlern KEIN RASSENstatus zugebilligt wird und daß sie dadurch minderwertigte Entrechtete sind unter dem totalitären Terrorregime.

  44. #66 76227

    „Waren auch die Kruzifixe aus den Räumen der “katholischen” Akademie entfernt worden?

    Oder hängen da schon lange keine mehr?“

    Solche Fragen nach dem „Menschen“recht auf z.B. Inzest zwischen Geschwistern oder der eventuellen Traumatisierung von Kindern in italienischen Klassenzimmern durch Kruzifixe oder Kreuz kann nur der Europäische Gerichtshof für „Menschen“rechte letztinstanzlich im Einklang mit den „Menschen“rechten der UN entscheiden.

    Die Urteile des Gerichtshofes sind nicht unumstritten, die Ablehnung des „Menschen“rechtes auf Inzest wurde in Deutschland nicht überall begrüßt, ein italienischer Schüler wird nun täglich beim Unterricht durch den Anblick des christlichen Symbols, das hängen bleiben darf, traumatisiert.

    Kürzlich haben sich die RASSENkundler auf die Kleingärtner gestürzt, mal sehen, wie lange die „Menschen“rechtsverstöße der Kirchen in Bezug auf die Mohammedaner, die Homosexuellen und die Frauen noch von der „Menschen“rechtsobrigkeit geduldet werden.
    Erdogan, Führer der türkischen RASSE, hat schon angedroht, daß Europa nicht zum Christenclub verkommen dürfe. Er ist ein guter Freund der USA, die ihre Pläne mit der türkischen RASSE und mit Europa hat.

  45. Was müssen millionen verfolgter Christen davon halten, wenn sie erfahren würden, dass hier die katholische Kirche, islamische Nationalisten hofiert werden?

    Ein weiterer Schlag ins Gesicht der Wahrheit.
    Diese Funktionäre leisten ganze Arbeit bei der Zerstörung der Kirchen im deutssprachigen Raum.
    Diesen Pöstchenhäschern in einer beamtenähnlichen Institution ist es egal, wenn geschrieben steht:

    Jesus spricht
    Ich bin der Weg,
    die Wahrheit
    und das Leben.
    Niemand kommt zum Vater
    denn durch mich.

    Wie kann man dies nur vergessen, bei dem blutrünstigen Lebenslauf eines Mohammed?

    Es besteht aber die wirkliche Hoffnung, dass es am Ende eine Gerechtigkeit gibt. Und diese Funktionärs-Christen wissen, dass sie sich anders hätten entscheiden müssen. Da hilft ihnen dann kein verlogenes „Ich wollte doch nur ein Gutmensch sein…“ Sie kannten die Worte Christi und haben sich für Mohammed entschieden…

  46. Im Dialogisieren, versuchen diese Pfaffen, die noch freidenkenden Europäer, zwischen sich und dem Islam untereinander aufzuteilen, um den fetten Braten nicht zu versäumen.
    Es gibt bei soviel Hinterlist, auf islamisch „Taqyyiah“ genannt nur eine Antwort: Ablehnung und Verbot

  47. #69schmibrn

    „Da hilft ihnen dann kein verlogenes “Ich wollte doch nur ein Gutmensch sein…” Sie kannten die Worte Christi und haben sich für Mohammed entschieden…“

    Wer ein „Mensch“ ist, hat sich schon aufgegeben und will andere mit in den Untergang ziehen.
    Ein „Mensch“ ist jemand der pullern muß wie Elefanten, Stalin oder seine Nachbarin auch.
    Ein „Mensch“ ist jemand, der nachts schläft wie Heinrich Himmler auch.
    Ein „Mensch“ muß wie Osama Bin Laden oder sein Meerschweinchen immer wieder etwas essen, damit er nicht verhungert.
    Adam hat Eva NICHT als „Mensch“ erkannt. Es gab im Garten Eden keinen John Money, keine Judith Butler, keine Simon Beauvoir, keine Foucault und kein CDU-Familien(!!!!)-Ministerium mit „Gender“-Diktaten.
    Adam hat Eva als Frau diskriminiert von sich selber, er hat sie ERKANNT in ihrer ganz besonderen Eigenart, sonst gäbe es uns nämlich nicht.
    „Mensch“ ist eine Vernichtung der ganzen Vielfalt und Buntheit, die uns der Herrgott auf dieser Welt beschert hat, „Menschen“freunde sind Humanisten und damit Antichristen.

  48. #69schmibrn

    „Da hilft ihnen dann kein verlogenes “Ich wollte doch nur ein Gutmensch sein…” Sie kannten die Worte Christi und haben sich für Mohammed entschieden…“

    Wer ein „Mensch“ ist, hat sich schon aufgegeben und will andere mit in den Untergang ziehen.
    Ein „Mensch“ ist jemand der pullern muß wie Elefanten, Stalin oder seine Nachbarin auch.
    Ein „Mensch“ ist jemand, der nachts schläft wie Heinrich Himmler auch.
    Ein „Mensch“ muß wie Osama Bin Laden oder sein Meerschweinchen immer wieder etwas essen, damit er nicht verhungert.
    Adam hat Eva NICHT als „Mensch“ erkannt. Es gab im Garten Eden keinen John Money, keine Judith Butler, keine Simon Beauvoir, keine Foucault und kein CDU-Familien(!!!!)-Ministerium mit „Gender“-Diktaten.
    Adam hat Eva als Frau diskriminiert von sich selber, er hat sie ERKANNT in ihrer ganz besonderen Eigenart, sonst gäbe es uns nämlich nicht.
    „Mensch“ ist eine Vernichtung der ganzen Vielfalt und Buntheit, die uns der Herrgott auf dieser Welt beschert hat, „Menschen“freunde sind Humanisten und damit Antichristen.

  49. D>ieser Verrat ist vergleichbar mit diesem Kircheninstitut in Wien, wo auch erst die freien Medien, deren Chef Schönborn, aufmerksam machen m,ussten, dass der Hassprediger bereits eine feste Stelle in diesem Institut eingenommen hatte, um sodann verschämt, diesem Treiben ein Ende zu machen.

  50. #66 76227:

    Waren auch die Kruzifixe aus den Räumen der “katholischen” Akademie entfernt worden?

    Kruzifixe gibt es an solchen Orten schon lange nicht mehr, man ist multireligiös eingestimmt. Am Eingang ihrer Kapelle, die aussieht wie eine Sauna, hat die Akademie Hohenheim eine beleuchtete Vitrine mit den heiligen Büchern von Christentum, Judentum und Islam stehen und: einem Exemplar der vatikanischen Erklärung „Nostra Aetate“ von 1965, in der festgestellt wird, dass die Kirche auch die Muslime „mit Hochachtung“ betrachtet. Die sich mühten, Gottes „verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft“.

    Wobei die Formulierung „sich gerne beruft“ als leichte Distanzierung interpretiert werden kann, ist kein Übersetzungsfehler, liest sich in anderen Sprachen genauso, „with whom the faith of Islam takes pleasure in linking itself”, „auquel la foi islamique se réfère volontiers”.

    Worüber sich, sehe ich grade, auch Amis den Kopf zerbrechen, der widerständige Pater John Zuhlsdorf meint, es sei an der Zeit, dass Katholiken die Muslimpassage aus „Nostra Aetate“ in Frage stellen, und einer seiner Leser schreibt:

    „This is a carefully worded statement. It does not actually say that Muslims believe in Abraham’s faith, but only that they profess to hold the faith of Abraham.”

    http://wdtprs.com/blog/2010/09/questions-raised-by-nostra-aetate-about-the-christian-god-and-muslim-allah/

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